Zooticker

26.10.2013, Zoo Linz
HERBSTLAUBBASTELN
Wenn der Herbst die Landschaft in ein Farbenmeer aus bunten Blättern taucht, veranstaltet der Zoo Linz wieder sein alljährliches Herbstlaubbasteln am Nationalfeiertag. An diesem Tag sind die kleinen Besucher eingeladen aus mitgebrachtem oder im Zoo gesammeltem Herbstlaub ein schönes buntes Bild zu basteln.
Auch in diesem Jahr wurden wieder viele herbstliche Bilder gemalt, geklebt und gebastelt! Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden! Alle Bilder werden natürlich wieder für die Besucher ausgestellt und unter allen teilnehmenden Kindern werden tolle Preise verlost.

28.10.2013, Zoo Linz
100.000 BESUCHER
Der Zoo Linz feierte seine 100.000sten Besucher!
Die Linzer Trude, Norbert und Sabine Nimmervoll mit Tochter Lilli knackten im heurigen Jahr die magische 100.000-Besuchergrenze. Zu diesem freudigen Ereignis überreichte Geschäftsführerin Tanja Zizdai den Jubiläumsbesuchern einen farbenprächtigen Blumenstrauß, sowie einen Jahreskarten-Gutschein für den Zoo. Glückwünsche gab es auch von Seiten der Tiere – die zwei Zwergeseldamen Jutta und Jenny samt Eseljungem Moritz durften die überraschten Gäste stellvertretend für die über 600 verschiedenen Tiere des Zoo Linz bei der Kassa begrüßen.

29.10.2013, PETA
Gepard bricht aus Gehege im Erfurter Zoo aus und fällt Esel an – PETA fordert Ende der Raubkatzen-Haltung in Zoos
Erfurt / Gerlingen, – Raubkatze ausgebrochen: Am gestrigen Dienstag ist ein Gepard im Erfurter Zoo seinem Gehege entkommen und im Zoobereich umhergelaufen. Nachdem das Tier einen Esel angefallen hat und der Zoo teilweise evakuiert wurde, konnte es betäubt und ins Gehege zurückgebracht werden. Angesichts zahlreicher ähnlicher Vorfälle in jüngster Vergangenheit fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. das Ende der Haltung von Raubkatzen wie Tigern, Löwen und Geparden in zoologischen Einrichtungen. Seit Anfang 2012 konnten bei fünf weiteren Vorfällen Geparden im Kölner Zoo, dem Tiergarten Nürnberg und Salzburg aus ihrem Gehege ausbrechen. Durch die artwidrige Haltung in viel zu kleinen Gehegen nutzen die Raubkatzen jede sich bietende Möglichkeit, ihrem Gefängnis zu entkommen. Weitere Ausbrüche und tödliche Unfälle sind daher vorprogrammiert.
„Geparden sind die schnellsten Landraubtiere der Welt und haben einen enormen Bewegungsdrang. Ausbrüche und daraus resultierende Gefahren können zukünftig nur verhindert werden, wenn Raubkatzen nicht mehr in winzige Gehege eingesperrt werden“, sagt Diplom-Zoologe Peter Höffken, Zoo-Experte bei PETA. „Bestimmte Tierarten wie Großkatzen, Eisbären oder Menschenaffen leiden immens unter der Gefangenschaft und stellen eine permanente Gefahr für Besucher und Zoopersonal dar. Sie müssen aus den Zoos verschwinden.“
Erst vor zwei Monaten tötete ein Tiger einen Tierpfleger im Allwetterzoo Münster. Im August 2012 starb eine Zoowärterin nach einer Tigerattacke im Kölner Zoo. Im Juli 2012 entkam der Zoo Hannover nur knapp einer Katastrophe: Fünf Schimpansen brachen aus und liefen zwischen den Besuchern umher. Im Juni 2012 ist ein Gepard aus seinem Gehege im Tiergarten Nürnberg ausgebrochen. Ebenfalls im Juni flüchteten zwei Geparden aus dem Zoo Salzburg. Im März 2012 entkam ein Gepard im Kölner Zoo seinem viel zu kleinen Gehege. Im Januar 2012 stürzte sich ein Gepard im Tiergarten Nürnberg auf ein Pony, bevor das Tier nach zwei Stunden mittels Betäubungsgewehr wieder eingefangen werden konnte.
In Gefangenschaft geborene Raubkatzen können nicht wieder ausgewildert werden, daher trägt deren Haltung in Zoos nicht zum Artenschutz bei. Während Tiger in freier Wildbahn ein Revier von circa 300 Quadratkilometer bewohnen, sind die Tiere in Zoo-Gefangenschaft zu einem qualvollen Leben auf wenigen Quadratmetern verdammt. Artwidrige Haltungsbedingungen und schwere Verhaltensstörungen sind dort eher die Regel als die Ausnahme. Die Besucher lernen nichts über die Bedürfnisse und Lebensverhältnisse von Tieren, wenn diese ihr Dasein in qualvoller, beengter Gefangenschaft fristen. PETA fordert, dass die Millionen an Steuergeldern, die derzeit für die Aufrechterhaltung der Zoobetriebe aufgebracht werden, in konkrete Projekte zum Schutz der letzten natürlichen Lebensräume der Tiere fließen.

30.10.2013, Wildpark Hundshaupten
Oberhalb des Parks entsteht ab Ende des Jahres ein „Grünes Klassenzimmer“. Der Bau wird durch das EU-Projekt „LEADER“, die Oberfrankenstiftung und den Landkreis Forchheim finanziert.
297 000 Euro an Investitionen sind geplant. Hinzu kommen rund 30 000 Euro für die didaktische Ausrichtung von Raum und Lehrpfad, welche die Pflanzen und Tierwelt der heimischen Region nahe bringt.
Das moderne Gebäude in Form von drei Baukörpern wird oberhalb des jetzigen Haupteingangs so platziert sein, dass es vom Parkplatz Zutritt erhält. Zusätzlich und separat vom Haupteingang soll es auf der Rückseite einen direkten Zugang geben. Somit sollen Schulungen zu jeder Tageszeit stattfinden können.
Zwei Klassen in zwei 55 und 45 Quadratmeter großen Räumen finden im Gebäude Platz. Die Räume sollen auch zu einem großen zusammenlegbar sein.
Das gesamt Bauwerk wird von Holz geprägt sein und soll sich so der Umgebung anpassen. Das Fundament soll noch dieses Jahr eingebracht werden, die Aufrichtung in Fertigbauweise bis Anfang Mai 2014.

30.10.2013, Haus des Meeres
Arapaima Gigas – der Gigant unter den Süßwasserfischen!
Absicht, dass wir gerade zu Halloween diesen Fisch wegen seines Aussehens präsentieren? Nein, eher Zufall – Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters. Er ist einfach was Besonderes, bewohnt die Flusssysteme des Amazonas und erreicht eine Länge von über zwei Metern bei einem Gewicht von über 130 Kilogramm. Historische Angaben, welche von mehr als doppelt so großen Exemplaren berichten, dürften jedoch ins Reich der Mythen gehören.
Der Arapaima ist in seiner urtümlich anmutenden Erscheinung perfekt an seinen Lebensraum angepasst. Sein Körper ist mit großen, verknöcherten Schuppen besetzt, welche ihm, z.B. als Schutz vor scharfen Zähnen der Piranhas und anderer Räuber, hervorragende Dienste leisten. Ein spindelförmiger Körper und die weit hinten sitzenden Flossen machen ihn zu einem Stoßräuber, der, ähnlich unserem Hecht, bewegungslos auf Beute lauert, um sie dann blitzartig zu packen.
Besondere Anpassungen der Schwimmblase ermöglichen es diesem großen Raubfisch, atmosphärische Luft zu atmen, um so auch im sauerstoffarmen Wasser von Überflutungsgebieten zu überleben. Dazu muss er jedoch alle 10 bis 20 Minuten an die Wasseroberfläche, um neue Luft aufzunehmen.
In seiner Heimat Südamerika ist der Arapaima als begehrter Speisefisch durch Bejagung stark vom Aussterben bedroht und streng geschützt, mittlerweile wird er jedoch auch in kommerziellen Farmen für den Verzehr gezüchtet. Den drei „Halbstarken“, die seit kurzer Zeit bei uns im Krokipark ihre Runden drehen, wird das Schicksal ihrer südamerikanischen Artgenossen mit Sicherheit erspart bleiben. So können unsere Besucher miterleben, wie sie zu echten Riesen unter den Fischen heranwachsen – immerhin messen sie bereits jetzt, im Alter von knapp eineinhalb Jahren, über einen Meter Länge.

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