Zooticker

17.11.2013, Alternativer Bärenpark Worbis
Bärenjäger – Der alte Mann vom Berg
Thomas de Bur, ein junger Autor, veranstaltet mit seinem neuen Buch eine Weihnachtsaktion zugunsten der Stiftung für Bären.
Wir haben es gelesen. Ein toller, spannender Jugendroman, bei dem auch viel über das faszinierende Lappland geschrieben steht. Der Roman ist eine Mischung aus Naturerlebnis, Abenteuer und Mystik.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Buchbeschreibung:
„Unglaublich spannende Abenteuer erleben Johan und Kim in Lappland, der faszinierenden Landschaft nördlich des Polarkreises. Ein alter, samischer Schamane zeigt ihnen versteckte Wunder der Natur und führt sie ganz nah zu wilden Bären und Wölfen. Als sie ein vergiftetes Rentier finden und kurz danach Johan´s kleine Schwester spurlos verschwindet, wird den Kindern jedoch klar, dass sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur gekommen sind ………………..“
Das Buch kostet 18,99 Euro zuzüglich 3,- Euro Versandkosten. Es ist ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk. 328 Seiten spannende Unterhaltung für alle Leser von 9 bis 99 Jahren.
Und so können Sie es bestellen:
Senden Sie einfach ein Mail mit der Anzahl Ihrer gewünschten Büchern und kompletter Anschrift an worbis@baer.de . Dann überweisen Sie den Betrag von 21,99 Euro direkt an den Autor. Im Verwendungszweck schreiben Sie bitte Ihren Namen und Ort rein. Hier seine Bankdaten:
Thomas de Bur
Kontonummer: 707 514 807
Bankleitzahl: 700 100 80
Postbank
Sobald der Kaufpreis bei Herrn De Bur eingegangen ist wird er unverzüglich seinen Roman an Sie versenden.
Alle Bestellungen, die bis zum 06.12.2013 bei uns angekommen sind, werden noch vor Weihnachten ausgeliefert.
Und das Beste! Mit jedem verkauften Exemplar spendet der Autor aus seinem Verkaufserlös 6,- Euro an die Stiftung für Bären, damit es direkt unseren Bären, Wölfen und Co. zugute kommt.

(Bärenjäger gibt es auch für den Kindle, aber dem Bärenpark Worbis hilft man damit nicht, aber trotzdem kann man Gutes tun: Spenden für den Artenschutz)

19.11.2013, Tierpark Hellabrunn
Blicke hinter die Kulissen in Hellabrunn
Hellabrunn zeigt Unbekanntes! Am Samstag, den 23. November bietet der Münchner Tierpark exklusive, kostenlose Führungen hinter die Kulissen des Zoos.
Eine Gelegenheit, wie es sie nicht alle Tage gibt: Um seinen Besuchern einen seltenen Blick hinter die Tierpark-Kulissen zu gewähren, öffnet der erste Geo-Zoo der Welt am Samstag, den 23. November von 10 bis 16 Uhr sonst unzugängliche Bereiche für die Öffentlichkeit. Interessierte Besucher können sich am selben Tag ab 9 Uhr für eine der insgesamt 14 Führungen im Service-Center am Flamingo-Eingang anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Einer dieser „Backstage“-Bereiche ist der Futterhof. Mehr als 19.000 Tiere in Hellabrunn bekommen von hier täglich frische Kost. Das alles – von den einzelnen Zutaten des speziell zubereiteten Breis für Ameisenbären bis hin zum Fleisch für die Löwen – managt die Futtermeisterin von Hellabrunn. Am „Tag der offenen Tür“ stellt sie den Führungsteilnehmern die Hellabrunner Futterküche vor.
Gleich nebenan können interessierte Besucher einen Blick in die bestens ausgestattete Tierarztpraxis des Zoos werfen. Hier gibt es unter anderem Röntgen- und Ultraschallgeräte, ein Labor und eine Apotheke. Eine unserer Tierärztinnen lädt zur Führung durch ihren Arbeitsplatz ein und erzählt aus ihrem bewegten Alltag mit den Hellabrunner Tieren.
Wie der Tierpark aus Mist und Futterresten umweltfreundlich Strom und Wärme gewinnt, erfahren Teilnehmer der exklusiven Führung zum Thema Biogasanlage. Hierbei erklärt unser Technischer Parkinspektor, wie die erste Biogasanlage Münchens funktioniert und dort jedes Jahr aus rund 2.000 Tonnen Tiermist und Grünabfällen Strom gewonnen wird.
Wer nun begeistert ist vom Tierpark, kann sich im Nashornhaus über das Berufsbild Tierpfleger informieren. Hier erzählen Auszubildende von ihren spannenden Tätigkeiten und tierischen Erfahrungen.
Für die kostenlosen Führungen können sich Hellabrunn-Besucher am Samstag, den 23.11. ab 9 Uhr im Service-Center am Flamingo-Eingang anmelden. Selbstverständlich ist der Tierpark an diesem Tag auch für „normale“ Besuche geöffnet, wie an jeden Tag im Jahr.
Eine Voranmeldung zu den einzelnen Führungen hinter die Kulissen ist nicht möglich.
Hellabrunn-Besucher können sich am Samstag, 23. November, ab 9 Uhr im Service-Center am Flamingo-Eingang für die kostenlosen Führungen anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

19.11.2013, Tierpark Bischofswerda
Umbau Bärencafé
Große Freude! Der Tier- und Kulturpark Bischofswerda hat für den Umbau und die Neugestaltung des Kiosks Zuwendungen vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst erhalten.
Die Bauarbeiten am neuen Bärencafe haben begonnen.

Im Wildpark Tambach erblickte am 19. November ein Chinesischer Muntjak das Licht der Welt.

20.11.2013, Haus des Meeres, Wien
Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn besucht das Haus des Meeres
Hohen Besuch erfuhr der Aqua Terra Zoo dieser Tage: Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, kam zu einem offiziellen Besuch im Rahmen der Visitation des Stadtdekanates 6/7 ins Haus des Meeres. Nach einer kurzen Besichtigung der neuen Café und Eventlocation „ocean´sky“ am Dach – mit wunderbarem Blick auf die Stadt – bestaunte er auch die Hammerhaie im gerade eröffneten Aquarium. Die Nähe der Besucher, die ihn natürlich erkannten, störte ihn überhaupt nicht, im Gegenteil, er plauderte völlig ungezwungen mit ihnen.
Bei der Besichtigung, auf der er neben der Haus des Meeres Geschäftsführung auch von der Bezirksvorsteherin von Mariahilf, Frau Renate Kaufmann begleitet wurde, warf Kardinal Schönborn auch einen Blick hinter die Kulissen und fütterte unsere Lisztäffchen im Krokipark, was auf beiden Seiten viel Freude bereitete!

22.11.2013, Deutscher Tierschutzbund e.V.
Tabuloser Tierhandel im Berliner Zoo? Scharfe Kritik am Zoomanagement und am scheidenden Direktor
Wieder einmal fällt der Berliner Zoo mit dubiosen Praktiken auf, die der scheidende Direktor Bernhard Blaszkiewitz zu verantworten hat. Der Deutsche Tierschutzbund und der ihm angeschlossene Tierschutzverein für Berlin und Umgebung kritisieren scharf den Tierhandel des Zoos und begrüßen die Strafanzeige des Veterinäramtes. Zucht und Bestandsmanagement im Berliner Zoo sind aus Sicht der Tierschützer seit Jahrzehnten völlig intransparent und spiegeln weder Artenschutz noch pädagogische oder wissenschaftliche Ansätze wider.
“Blaszkiewitz scheint seine Stärken eher im Tiere verschachern zu sehen als im Zoomanagement. Tiere haben für ihn scheinbar keinen Wert sondern lediglich einen Preis: entweder geht es in andere europäische Zoos oder – wie bei Wellensittichen und vielleicht anderen Tieren – sie werden verfüttert. Wir fordern, dass Herr Blaskiewitz sofort freigestellt wird, damit der Schaden, den sein Nachfolger reparieren muss, nicht noch größer wird” erklärt, Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Dass mit Tieren aus beiden Berliner zoologischen Gärten gehandelt wird, ist kein Geheimnis. Dabei arbeitet der Direktor der beiden Einrichtungen seit vielen Jahren eng mit Tierhändlern zusammen. Dass die Tiere dann letztlich nicht unbedingt in anderen zoologischen Gärten landen, sondern vermutlich auch an Zirkusse und Tierversuchslabore gehen, spielt für Blaszkiewitz offenbar keine Rolle. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt daher die Bemühungen und die Strafanzeige des zuständigen Veterinäramtes, um Licht in die dunklen Machenschaften des Zoodirektors zu bringen.
Die Liste mit tierschutzwidrigen Vorfällen im Berliner Zoo ist ohnehin bedenklich: Tötung von frei lebenden Katzen und Füchsen, fragwürdige Zuchtpraktiken bei Eisbären und das Drama um Knut sowie mangelhafte Haltungsbedingungen, um nur einige zu nennen. “Das hat alles nichts mit einem Zoo als pädagogischer und wissenschaftlicher Einrichtung zu tun oder gar mit einem Zoo als Arche Noah. Hier werden Ignoranz, Marketingmaschinerien und Tierhandel auf dem Rücken der Tiere durchgesetzt”, erklärt Ines Krüger, Vorsitzende des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung.
Hintergrund Zoomanagement
Der Deutsche Tierschutzbund fordert strengere Richtlinien für die Haltung von Zootieren. Zucht und Bestandsmanagement sollten vorausschauend ausgerichtet und verantwortungsvoll geplant werden. Eine Vermehrung von Zootieren ist grundsätzlich nur dann zu ermöglichen, wenn auch für die Nachkommen eine artgemäße Unterbringung gesichert ist. Eine Tötung gesunder “überzähliger” Jungtiere lehnen die Tierschützer ab, zumal für nahezu jede Tierart entsprechende Methoden der Populationskontrolle umgesetzt werden können. Dies kann bei einigen Tieren beispielsweise über künstliche Verhütung, bei anderen über die zeitweilige Separierung der Geschlechtspartner geschehen.
(siehe auch hier)

22.11.2013, Zoo Augsburg
Geburten: Vier Straußwachteln und ein Mantelpavian.
Zugänge: Fünf Inkaseeschwalben aus dem Zoo Rostock. Außerdem gelang es dem Zoo zu einigen Einzeltieren einen Paarpartner zu gesellen: einen Sperlingspapagei, einen Schwarznacken-Stelzenläufer und eine Schopfwachtel. Während der Sperlingspapagei bereits in der Schau ist, sind die anderen Tiere derzeit noch in Quarantäne.
Abgaben: Vier Kamerunschafe gingen an einen Privathalter. Seehund Elo (geboren 2013) wurde an den Zoo Kopenhagen abgegeben, und 30 Zebrafinken erhielt der Zoo Rostock.
Todesfälle: Ein männlicher Daghestanischer Tur musste eingeschläfert werden, er hatte einen großen Tumor im Kieferbereich.
Bauvorhaben: Bei herrlichsten Wetter kam am 26.10. der Zimmerer-Meisterkurs der HWK in den Zoo um den Eselstall aufzurichten. Wenn so viele kräftige Burschen hinlangen geht es ganz flott, und mittags konnte schon Richtfest gefeiert werden. Viel Presse und auch der Präsident der HWK für Schwaben Herr Jürgen Schmid waren anwesend um den Fortschritt der Arbeiten zu beobachten. Vielen herzlichen Dank vom Zoo Augsburg an die HWK Schwaben für die hervorragende und beispielhafte Nachbarschaftshilfe.
Die exotische Holztierkrippe wird ab dem 1. Advent im Löwenhaus aufgebaut, sie kann bis zum 6. Januar 2014 besucht werden.
Am 24.11. ab 9 Uhr findet die nächste Frühaufsteher-Führung statt.
Der Dezembervortrag in der Zooschule entführt die Zuhörer in warme Gegenden. Eine Reise durch einige Nationalparks von Peru wird mit einer Präsentation näher gebracht.
Am 15. Dezember ab 14 Uhr findet wieder das traditionelle Adventssingen im Löwenhaus statt. Mit Glühwein, Kinderpunsch und Plätzchen kann man sich auf Weihnachten einstimmen.
Und für alle Freunde des Augsburger Zoos und von Plumplori Kate: Der Bayerische Rundfunk bringt am 23.11. um 15 Uhr in seiner Sendung „Zeit für Tiere“ einen ausführlichen Bericht.

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