Meine Weihnachtsgeschenke

Es scheint ja ein großes Interesse daran zu bestehen, zu sehen wer was zu Weihnachten bekommen hat, bzw. was verschenkt wurde. Aber mit dem eigentlichen Weihnachtsgedanken hat das gar nichts zu tun:

Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend), beginnen.
Weihnachtsbräuche sind tradierte Bestandteile des Weihnachtsfestes. Wie alles Brauchtum sind sie regional unterschiedlich ausgeprägt und in ständigem Wandel begriffen. Ausgangspunkt ist das christliche Festgeheimnis von der Geburt Jesu Christi, doch sind teilweise alte, nichtchristliche Winter- und Lichtbräuche hinzugetreten und mit christlichen Motiven zu säkularisierten Formen verschmolzen.
In der pastoralen Literatur wird auch Kritik an dem Weihnachtsfest in heutiger Gestalt geübt, das durch religionsfremde Motive und Erscheinungsformen „verunreinigt“ sei. Die Kritik lässt sich im Wesentlichen auf die drei Schlagworte Profanierung, Kommerzialisierung sowie Hektik und Stress konzentrieren.
Unter dem Schlagwort „Profanierung“ wird vor allem vorgetragen, dass das Weihnachtsfest entchristlicht und zu einem Familienfest für jedermann geworden sei. Der theologische Gehalt gehe dabei über weite Strecken verloren. Stattdessen nähmen Kitsch und Sentimentalität zu. Die Ausbildung als Familienfest, im Wesentlichen seit dem 19. Jahrhundert verstärkt zu beobachten, zeigt, dass es jedenfalls in den nördlichen Breiten ein Bedürfnis gibt, ein Fest zur Belebung und Stärkung von Binnenbeziehungen, besonders in der Familie, zu feiern. Dass sich ein solches Fest an ein kirchliches Fest anschließt, profaniert das kirchliche Fest selbst nicht zwangsläufig. Allerdings geht mit der Reduzierung auf Familie auch eine Ausgrenzung randständiger Gruppen einher. Deshalb betreiben viele Organisationen eine Ergänzung durch Weihnachtsfeiern für Alleinstehende und Nichtsesshafte.
In Bezug auf die „Kommerzialisierung“ wird die in die Adventszeit (und oft noch darüber hinaus) zurückreichende Ankurbelung des Umsatzes mit Weihnachtsmotiven in den Kaufhäusern und der Werbung beklagt. Die Nachfrage nach Weihnachtsgeschenken führt dazu, dass die Monate November und Dezember – das Weihnachtsgeschäft – im Einzelhandel die umsatzstärksten Monate des Jahres sind. Die Werbung mit Lichteffekten, vor allem in Form der Weihnachtsbeleuchtung, führt zu einem hohen Stromverbrauch in der Vorweihnachtszeit und ist insofern klimaschädlich. Das Entzünden von Lichtern gehört traditionell zum Weihnachtsfest, da es auch ein Lichterfest ist. Die Geburt Jesu Christi soll gefeiert werden, da er als „Licht der Welt“ bezeichnet wird und Licht in das (wörtlich, aber auch bildlich zu verstehende) „Dunkel der Welt“ gebracht habe (Johannes 8,12).

Nun ja … ich bin zwar katholisch getauft und glaube an Gott (in irgendeiner Art und Weise), aber mein Weihnachten war schon immer ein Familienfest, d. h. die Familie trifft sich am Heiligen Abend, es wird traditionell Fisch gegessen (obwohl das in den letzten Jahren nicht mehr der Fall war) und dann beschenkt man sich gegenseitig. Einige andere Traditionen in meiner Familie sind leider „gestorben“ (aus unterschiedlichen Gründen), aber ein Familienfest ist es immer noch.
Und ich gebe offen zu, mit der Geburt von Jesus hat das nichts zu tun (und hatte es auch nie).
Meiner Meinung nach darf jeder Weihnachten so feiern wie er will, ob als Fest für die Familie (mit Tannenbaum und Geschenken) oder als religiöses Fest.
Und wenn ich ehrlich bin wollte ich gar nicht so weit abschweifen, Weihnachten hat mit Tieren nichts zu tun, sieht man von diversen Krippentieren ab.

Zurück zum eigentlichen Ausgangspunkt (und man möge mir diese kleine Exkursion in weihnachtliche Gefilde verzeihen, es kam einfach über mich): Meine Geschenke (sofern sie eine Verbindung zum Beutelwolf-Blog darstellen).

Mir wurde geschenkt:

Ich habe verschenkt:
Eine kleine Spende für den Amphibienschutz der Stiftung Artenschutz. Diese Spende ist unabhängig von der Aktion Spenden für den Artenschutz.
Die ThüringenCard: 6 Tage in 365. Einige der kostenlosen Angebote beinhalten auch diverse Zoos, darunter u. a. den Thüringer Zoopark. Ich werde aber zu einem späteren Zeitpunkt noch näher auf die ThüringenCard eingehen, da das ein Geschenk war, dass ich mir auch gegönnt habe (z. B. hier). Ich kann also direkt über die Nutzung der Karte berichten und nach Nutzung auch sagen, ob sich die Anschaffung gelohnt hat, oder nicht.

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