Zoopresseschau

Tierpark Görlitz 27.11.2013
Ein Dankeschön für die Tiere im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Die Besucher dürfen im Tierpark Görlitz am 8.Dezember von 15.00 bis 16.00 Uhr Tiere bescheren. Die schönste Zeit im Jahr ist die Zeit der Bescherung. Mit den weihnachtlichen Gaben schenken wir denen Freude, die uns übers Jahr am Herzen lagen und die uns Vergnügen und Glück geschenkt haben. Die Tiere im Naturschutz-Tierpark Görlitz haben uns erfreut. Wer dafür seinen Lieblingen danke sagen möchte, kann das am 2. Advent, den 8. Dezember tun. Alle Tierliebhaber treffen sich um 15.00 Uhr mit geschnittenen Möhren, Äpfeln, Knäckebrot, getrocknetem Brot und Nüssen an der Kuhkoppel vor dem Haustierstall, um dann die Tierpfleger auf einem Spaziergang durch die unterschiedlichen Reviere zu begleiten und die Tiere zu füttern.

Zoo Heidelberg 27.11.2013
Lebhafte Madagaskar-Wohngemeinschaft im Zoo Heidelberg. Rotbauchmakis und Ringelschwanzmungos leben nun einträchtig zusammen
In den östlichen Regenwäldern Madagaskars teilen sich Rotbauchmakis und Ringelschwanzmungos ihren Lebensraum. In zoologischen Gärten sind derartige Wohngemeinschaften hingegen etwas ganz Besonderes. Lediglich im „Newquay Zoo“ in England und im „Bronx Zoo“ in New York waren bislang Makis gemeinsam mit Mungos zu sehen – und nun auch im Zoo Heidelberg: Vor drei Wochen zogen die beiden Rotbauchmakis vom Vogel- ins Raubtierrevier, um dort der quirligen Ringelschwanzmungo-Dame „Marie-Luise“ Gesellschaft zu leisten. Die Wohngemeinschaft entwickelt sich zur Freude der Zoomitarbeiter sehr harmonisch. Die beiden Rotbauchmaki-Schwestern kamen bereits 2011 aus dem Zoo Verona nach Heidelberg, um im vergangenen Jahr mit den ebenfalls auf Madagaskar heimischen Gürtelvaris eine reine Lemuren-Wohngemeinschaft zu gründen. Nach einer Weile hing der Haussegen allerdings mächtig schief – eben fast wie im „richtigen“ WG-Leben. Die Varis wurden auf Dauer zu dominant. Deshalb entschieden die Tierpfleger, dass für die beiden Rotbauchmakis ein angenehmerer Platz gefunden werden sollte. Anfang des Monats bezogen die beiden Schwestern ihr neues Domizil im Raubtierrevier, wo ihnen neben einem gemütlichen Innengehege auch ein abwechslungsreich gestalteter Außenbereich mit viel Bambus zur Verfügung steht. Das großzügige Gehege wurde bislang alleine von Mungoweibchen „Marie-Luise“ bewohnt und bietet viel Platz sowie zahlreiche Klettermöglichkeiten. Nach einigen Tagen der Eingewöhnung war es dann soweit: Jörg Kubacki, Leiter des Robben- und Raubtierreviers, öffnete im kleinen Raubtierhaus den Schieber zwischen den beiden Innengehegen. Die neugierigen Makis inspizierten alsbald mit großen Augen das neue Terrain, während sich Marie-Luise anfangs noch in vornehmer Zurückhaltung übte und es vorzog, das Geschehen von einem erhöht angebrachten Sitzbrett aus zu beobachten. In den folgenden Tagen durften die Tiere, unter Aufsicht der Tierpfleger und wissenschaftlich begleitet von einer Biologin, täglich mehrere Stunden gemeinsam verbringen. Eine intensive Überwachung ist bei Tier-Vergesellschaftung gerade zu Beginn unerlässlich, um bei etwaigen Revier- oder Futterstreitigkeiten unverzüglich eingreifen zu können. In der neuen Maki-Mungo-WG verlief jedoch alles reibungslos, was sogar den erfahrenen Tierpfleger Jörg Kubacki etwas überraschte – im positiven Sinne. „Die neue Situation stellt für beide Tierarten eine große Bereicherung dar, insbesondere die beiden Lemuren blühen richtig auf“, freut sich Kubacki. Seit Kurzem sind die seltenen Rotbauchmakis nun auch auf der Außenanlage gemeinsam zu sehen. Wenn sie nicht gerade kletternd oder springend ihr neues Zuhause erkunden, kann man sie eng aneinander gekuschelt beobachten, dicht umschlungen von ihren langen, buschigen Schwänzen. Und „Marie-Luise“? Sie flitzt in gewohnter Manier über Stock und Stein.Im Zoo Heidelberg leben mit den Rotbauchmakis und Gürtelvaris zwei der insgesamt über 50 Lemurenarten. Beide sind in ihrer Heimat derart bedroht, dass sie im Rahmen europäischer Erhaltungszuchtprogramme (EEP’s) in Zoos gezüchtet werden, woran sich auch der Heidelberg Zoo beteiligt. Der Name dieser Tiere leitet sich von den „Lemures“, die in der römischen Religion die Geister von Verstorbenen waren. Der Bezeichnung spielt auf die oft nächtliche Lebensweise dieser Tiere ab und auf ihre großen, intensiv blickenden und leuchtenden Augen. Als weitere Vertreter der madagassischen Tierwelt sind auch die seltenen Fossas (die Fossa ist das größte Raubtier Madagaskars) und Bernier-Enten in Heidelberg zu sehen.

Zoo Vivarium Darmstadt 27.11.2013
Dr. Maria Börsig Haus – Dank ihres Vermächtnisses finden drei südamerikanische Primatenarten im Zoo Vivarium ein neues Zuhause: Mit dem Rohbau steht jetzt auch der Name fest
Nach sechs Monaten Bauzeit steht der Rohbau des neuen Affenhauses im Zoo Vivarium und mit ihm auch der Name der neuen Unterkunft für die südamerikanischen Affen: Dr. Maria Börsig Haus. Benannt nach der verstorbenen Mutter der Erblasserin, mit deren zweckgebundener Erbschaft in Höhe von 485.000 Euro der neue Bau über den Förderverein Kaupiana e.V. finanziert wird. „Die Haltung von Primaten hat im Zoo Vivarium eine lange Tradition und Dank des großzügigen Vermächtnisses entsteht jetzt im Darmstädter Tiergarten ein neues Haus mit Außenanlagen für südamerikanische Affen. Die Zoo-Gäste können sich im neuen Jahr auf eine neue Attraktion freuen und die Tiere dann aus verschiedenen Perspektiven beobachten“, sagte die für den Zoo Vivarium zuständige Dezernentin, Stadträtin Brigitte Lindscheid, bei der heutigen Haustaufe (27.). Zukünftig werden in dem Dr. Maria Börsig Haus drei südamerikanische Affenarten leben: Bolivianische Totenkopfaffen (Saimiri boliviensis), Zwergseidenäffchen (Cebuella pygmaea) und eine Löwenkopfaffen-Art.Der zweistöckige Bau – gegenüber dem Streichelzoo – wird eine Gesamt-Innenfläche von 170 Quadratmetern aufweisen. Die Bolivianischen Totenkopfaffen werden im Innengehege auf zwei Etagen zu beobachten sein und die beiden kleinen Affenarten im Außen- und Innengehegen ebenerdig. Geplant ist außerdem ein für Besucher begehbares Außengehege, das für nahe und intensive Tier-Beobachtungen sorgt. Neben den Gehegen für die Affen wird das Haus Absperrmöglichkeiten für die Tiere, eine Schleuse für Besucher, eine Futterküche im Tierpflegerbereich und Toiletten beherbergen Mit den bolivianischen Affen beteiligt sich der Zoo Vivarium Darmstadt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und hat in den letzten Jahren die Zoopopulation dieser Art mit zahlreichen Nachzuchten erweitert, die an andere Zoos gingen. Als Bewohner der Baumkronen im südamerikanischen Regenwald werden sich die Äffchen im zweistöckigen Bau mit dem hohen Innengehege besonders wohl fühlen.Zwergseidenäffchen sind ebenfalls Regenwaldbewohner und wurden lange Jahre im alten Affenhaus gehalten, das 2011 zum Tropenhaus umgebaut wurde. Aufgrund des Umbaus wurden die Tiere damals an den Zoo Münster abgegeben. Nach Fertigstellung des neuen Affenhauses im kommenden Jahr wird die kleinste aller echten Affenarten nach Darmstadt zurückkehren.

Freunde Hauptstadtzoos 27.11.2013
Freunde Hauptstadtzoos freuen sich über 5 Millionen Euro Investitionsmittel für den Tierpark – Klares Bekenntnis zur Zukunft vom Tierpark Berlin
Zum Beschluss des Hauptausschusses vom Abgeordnetenhaus, dem Tierpark Berlin im Jahr 2014 zusätzlich 5 Millionen Euro Investitionsmittel zur Verfügung zu stellen, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins von Tierpark und Zoo e.V., Thomas Ziolko: „Mit dieser Entscheidung erfährt der Tierpark erstmals seit über 10 Jahren keine Kürzung der Zuwendung und gleichzeitig wird in die Zukunft vom Tierpark investiert. Dies ist der richtige Entschluss zum richtigen Zeitpunkt. Das Berliner Parlament – insbesondere die Regierungskoalition – bekennt sich damit deutlich zum Erhalt und der Weiterentwicklung des größten europäischen Landschaftszoos. Nun sind finanzielle Rahmenbedingungen gesetzt, die weiter ausgebaut werden müssen. Der nächste Schritt ist es auf Grundlage einer soliden Entwicklungsplanung vom Tierpark aufbauend, eine mittelfristige Investitionsplanung des Tierparks abzusichern. Es darf nicht bei einer Einmalzahlung bleiben. Das Land Berlin ist weiterhin in der Verantwortung.“

Zoo Basel 27.11.2013
Nachwuchs bei den Klammeraffen – Fünfhändige Akrobaten
Bei den Klammeraffen im Zoo Basel hat es am 20. Oktober Nachwuchs gegeben. Ob das Kleine ein Junge oder ein Mädchen ist, ist noch unklar. Die Mutter ist Juanita (8), die vor eineinhalb Jahren aus Neuseeland nach Basel gekommen ist. Momentan ist das Junge noch vorsichtig und hält sich an seiner Mutter fest. Bis es mit den anderen Klammeraffen die typisch waghalsigen Sprünge machen kann, wird es noch eine Weile dauern. Das Junge von Juanita lernt derzeit, sich mit seinem Klammerschwänzchen festzuhalten. Für das Kleine ist dies Herausforderung genug. Um an den Spielen der grösseren Klammeraffenkinder teilzunehmen, ist es noch zu klein, denn diese machen abenteuerliche Sprünge und Verfolgungsjagden. Erst mit etwa einem Jahr wird sich das Junge mit seinem älteren Bruder Kevu (1/2) auf Verfolgungsjagden einlassen. Jugendliche Klammeraffen üben so ihre Kletter- und Hangelfertigkeit. In der Baumkrone zuhause – Geoffroy-Klammeraffen kommen in Mittelamerika vor, vom Süden Mexikos bis nach Panama. Sie bewohnen tropische Regenwälder und Mangroven-Sümpfe, wo sie hoch oben in den Bäumen leben. Klammeraffen sind an ein Leben in den Baumkronen angepasst. Sie hangeln sich mit gestreckten Armen von Ast zu Ast und ihren Greifschwanz benutzen sie wie eine zusätzliche Hand als Sicherung. Hand ohne Daumen Eine weitere Anpassung an das schnelle Hangeln durch die Äste sind die daumenlosen Hände der Klammeraffen. Sie benutzen die vier Finger wie einen breiten Haken, ein Daumen käme ihnen dabei nur in den Weg. Wenn beim Fressen von Früchten oder jungen Blättern ein Daumen nützlich wäre, nehmen sie einfach ihre Füsse zu Hilfe. Gerne hängen sie sich beim Fressen mit dem Greifschwanz an einem Ast auf, um Hände und Füsse frei zu haben.

Tierpark Hellabrunn 26.11.2013
Kleine karibische Nager geboren
Dreifach-Nachwuchs bei Hellabrunns Kuba-Baumratten: Die Babys der zweijährigen Morena tollen bereits alleine herum oder reiten auf Mamas Rücken. Aufgeweckt und neugierig schauen sich die drei süßen Baumrattenjungtiere im Tierpark Hellabrunn um. Noch trauen sie sich nicht allzu weit weg von Mama Morena, aber das ist in ihrem zarten Alter auch verständlich: Nikita, Nicki und Nicol sind erst knapp drei Wochen alt. Die drei Geschwister wurden am 7. November geboren. Gerne kuscheln sich die mäuschengroßen Baumrattenbabys unter und neben ihrer Mutter zusammen oder reiten auf Mamas Rücken durch die abwechslungsreiche Anlage in der „Fledermausgrotte“. Vater der drei Baumratten-Sprößlinge ist der fünfjährige Fidel. Seit einem Jahr lebt das Baumrattenmännchen mit Morena in der 2012 renovierten „Fledermausgrotte“, in einer Wohngemeinschaft mit Azara-Agutis und Kuba-Amazonen. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich über den karibischen Nachwuchs: „Dass es bereits so bald Jungtiere bei unserem Kuba-Baumrattenpärchen gibt, ist ein schöner Zuchterfolg. Es ist im Tierpark Hellabrunn der erste Nachwuchs bei dieser Tierart seit 12 Jahren.“ Etwa sechs Monate lang kümmern sich nun die Eltern Morena und Fidel darum, Nikita, Nicki und Nicol das Klettern und die gegenseitige Fellpflege beizubringen. Dank ihrer kräftigen Krallen sind die tagaktiven und sehr sozialen Kuba-Baumratten sehr gute Kletterer und graben auch bestens. In freier Wildbahn verlassen sie nach ungefähr einem Dreivierteljahr ihre Eltern; in Hellabrunn werden sie nach dieser Zeit an andere Zoos abgegeben.

(ein Video der kleinen Racker kann man hier sehen)

Zooschule Heidelberg 25.11.2013
Spielen, Basteln, Tiere erleben – Aktive Wintertage im Heidelberger Zoo – Zooschule startet mit Schwung in die Wintersaison – Vorverkauf läuft
Die Aktiven Wintertage finden an vier Terminen im Winter statt. Im Mittelpunkt des zweitägigen Programms stehen die Überwinterungsstrategien der Tiere. Spielerisch wird erarbeitet, welche Tierarten Winterruhe oder Winterschlaf halten. Die jungen Teilnehmer ab acht Jahren erfahren auch, was der Zoo machen muss, damit sich die exotischen Tiere auch während der kalten Jahreszeit im Winter in Heidelberg wohl fühlen. An folgenden vier Terminen im Dezember und Januar bietet die Heidelberger Zooschule ihre Aktiven Wintertage an: Sa 21./So 22.12.2013 Fr 27./Sa 28.12.2013 Do 02./Fr 03.01.2014 Sa 18./So 19.01.2014 Bei dem buntgemischten Angebot dreht sich alles um das Verhalten von Tieren in der kalten Jahreszeit. Wie schützt sich das Kamel bei eisigen Temperaturen, wie der Braunbär? Was bewirkt das knappe Nahrungsangebot bei Pelzträger, Piepmatz & Co? Diesen und anderen spannenden Fragen werden die Teilnehmer einmal genauer nachgehen. Dabei lernen sie verschiedene Strategien kennen, die sich in der Tierwelt bei Minusgraden bewährt haben. Winterstarre, Winterschlaf oder Wanderung in wärmere Gefilde – direkt vor den Gehegen wird das Ganze besonders anschaulich von den Zoorangern erklärt. Beim Rollenspiel als Eichhörnchen und beim Fährtenlesen im Schnee ist dann detektivisches Gespür gefragt. Und die selbstgemachten Meisenknödel haben noch einen positiven Nebeneffekt: Wenn man später zuhause beobachten kann, wie gut sie unseren einheimischen Vögeln schmecken, ist die Freude gleich doppelt groß! So machen die tierischen Aktionen nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch Sinn – denn die Kinder leisten ihren eigenen kleinen Beitrag zu Natur- und Artenschutz.Das abwechslungsreiche Programm findet sowohl draussen als auch in den warmen Tierhäusern statt. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche ab acht Jahren. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen erkunden die jungen Tierfreunde jeweils von 9:30 bis 16:30 Uhr den Zoo. Die Kosten betragen 70,- Euro inklusive Eintritt und Verpflegung (15% Geschwisterrabatt). Die Tickets sind ab sofort im Vorverkauf an der Zookasse erhältlich.

Zoo-Aquarium Berlin 25.11.2013
Juwelen mit sechs Beinen – Käferzucht im Zoo-Aquarium Berlin
Insekten sind -gemessen an der Anzahl der Arten- die erfolgreichste Tierklasse überhaupt. Innerhalb der Insekten sind Käfer wiederum die artenreichste Ordnung. Mehrere hunderttausend Arten sind mittlerweile beschrieben und viele harren noch der Entdeckung. Käfer zählen zu den Insekten, die eine vollständige Umwandlung von der Larve zum Erwachsenen durchmachen. Käferlarven sehen ganz anders aus als die Erwachsenen. Sie sind länglich und wurmförmig. Bei den hier vorgestellten Käfern ist die Entwicklung temperaturabhängig und dauert etwa zwei Monate. Die Larven heißen Engerlinge und schlüpfen aus Eiern. Der Blattkäfer Eudicella euthalia bertherandi ist besonders schön und schimmert in metallischen Farben. Er besiedelt die tropischen Regenwälder in Afrika und ist ein tagaktiver Nektar- und Pollenfresser. Die Käfer fühlen sich bei einer Temperatur über 20 Grad wohl. Die Männchen unterscheiden sich durch das gegabelte Kopfhorn deutlich von den Weibchen. Reichlichen Kindersegen haben derzeit auch die Rosenkäfer (Pachnoda marginata) vorzuweisen. Dieser Rosenkäfer sind Bewohner des tropischen Regenwaldes, diese Art stammt aus dem Kongo. Sie sind Bodenbewohner und fressen von Bäumen herabgefallene Früchte. Zur Fortpflanzung legt das Weibchen die Eier in lockere Erde. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Menschen für das Leben der Käfer interessieren. Interessant genug ist ihr Lebenskreislauf allemal!

Zoo Leipzig 25.11.2013
Zoo Leipzig mit neuem Standort auf dem Weihnachtsmarkt – Geschenkideen für Zoofans
Der Zoo Leipzig zieht um! Gemeint ist natürlich nur die Außenfiliale des Safari-Shops auf dem städtischen Weihnachtsmarkt, der ab morgen zum Bummeln und Shoppen einlädt. Statt wie in den vergangenen Jahren unmittelbar am Eingang von Hugendubel, befindet sich der neue Standort in diesem Jahr am Breuninger-Modekaufhaus. An ungewohnter Stelle, aber in bewährter Art und Weise, können dort Geschenke – von Gutscheinen für Tages- und Jahreskarten sowie Entdeckertouren bis hin zu Plüschtieren, Kalender und Bekleidung – für Groß und Klein erworben werden. African Dinner – exotischer Geschenktipp Zudem besteht ab sofort die Chance, Tickets für ein exotisches Geschenk mit bleibenden Erinnerungen zu buchen: Das African Dinner im Zoo Leipzig lässt Tier- und Gourmetherzen höher schlagen. Die Teilnehmer genießen einen unvergesslichen Abend in der stilecht gestalteten afrikanischen Kiwara-Lodge. Zwischen den Gängen des schmackhaften 4-Gänge-Menüs (inklusive Getränke) entführt ein Mitarbeiter des Marché-Teams die Gäste mit spannenden Geschichten über die Kultur, Tradition und Historie in seine afrikanische Heimat. Höhepunkt des Abends ist eine exklusive, nächtliche Tour mit den Tierpflegern in das Giraffenhaus und die Löwenhöhle. Tickets zum Preis von 70 € p.P. sind für die Termine am 10.01., 24.01., 07.02., 14.02. und 21.02.2014 (jeweils 18 Uhr) am Stand auf dem Weihnachtsmarkt sowie telefonisch unter 0341 5933-377 erhältlich. Adventsbummel zu Winterpreisen Mit den ermäßigten Winterpreisen lädt der Zoo Leipzig alle Leipziger und Gäste in der kalten Jahreszeit zu einer Safari durch die Tier- und Pflanzenwelt der verschiedenen Kontinente ein. Erwachsene zahlen 14 Euro, Kinder 8 Euro und die Eltern-Kind-Karte kostet 35 Euro. Besonders lohnend für alle Zooliebhaber ist auch die Jahreskarte, mit der der Zoo und die Tropen in Gondwanaland 365 Tage Abenteuer versprechen.

Tiergarten Schönbrunn Wien 25.11.2013
MIT ETWAS GLÜCK DEN PANDANACHWUCHS SEHEN
Für Pandafans könnte sich der Besuch im Tiergarten Schönbrunn jetzt besonders lohnen: Mit etwas Glück und der richtigen Position können sie bereits einen Blick auf den am 14. August geborenen Pandabub werfen. „Wir haben die Türe zwischen Innenanlage und jenem Raum, in dem die Wurfbox steht, geöffnet. Wenn der Kleine im vorderen Bereich der Wurfbox im Stroh liegt oder auf dem Bauch seiner Mutter Yang Yang kuschelt, kann man ihn schon erspähen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bis der Pandabub krabbeln kann und in die Innenanlage tapsen wird, kann es noch rund einen Monat dauern. Nicht nur die Tür ist aber bereits geöffnet, auch eine kleine Rampe zum zweiten Durchgang soll ihm den Weg zur Innenanlage so leicht wie möglich machen. Nach chinesischer Tradition erhalten Pandajungtiere erst frühestens ab dem 100. Tag nach ihrer Geburt einen Namen. Beim Schönbrunner Panda wird es vermutlich diese Woche so weit sein. „Seine Pfleger haben sich einen ganz tollen Namen überlegt und wir warten nun auf die Zustimmung unserer chinesischen Vertragspartner. Nachdem es wieder ein chinesischer Name werden wird, soll die Bedeutung korrekt sein und der Name noch nicht vergeben sein“, berichtet Schratter. Zu Ehren des Pandanachwuchses findet am kommenden Sonntag ein großes Fest in der ORANG.erie statt. Die kleinen Pandafans können Panda-Fingerpuppen basteln, gemeinsam mit Zauberer Spooky-Doo das Pandababy „wegzaubern“ und sich bei einer Schminkstation selbst in einen Panda verwandeln. Wann der kleine Panda seinen ersten Bambus knabbern wird oder wie schwer er bereits ist: Alle Fragen zum schwarzweißen Fellknäuel beantworten seine Pfleger bei einem Infostand. Auch Robert Steiner und Ratte Rolf Rüdiger lassen sich die Pandaparty nicht entgehen und spielen um 13 Uhr ihre beliebte Mülltonnenshow. Pandaparty am 1. Dezember 2013 von 10.00 bis 16.00 Uhr in der ORANG.erie des Tiergarten Schönbrunn

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, 22.11.2013
Nachwuchs bei der Uganda-Giraffe im Tierpark Berlin
Am 13. November 2013 wurde im Tierpark Berlin eine Uganda-Giraffe geboren. Wie alle Giraffen brachte auch Mutter „Jette“ ihr Jungtier im Stehen zur Welt. Somit fiel das Jungtier etwas unsanft aus einer Höhe von zwei Metern in den mit Stroh gepolsterten Giraffenstall. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte das Bullkalb mit dem Namen „Fritz“ ein giraffentypisches Gardemaß von 1,81 m. Nach 40 Minuten konnte „Fritz“ stehen, und auch wenn die ersten Gehversuche noch etwas wackelig waren, erkundet er inzwischen neugierig den großflächigen Laufstall im Giraffenhaus des Tierparks Berlin. Bei Gefahr findet „Fritz“ Schutz zwischen den langen Beinen seiner Mutter, ganz so wie seine Artgenossen im natürlichen Lebensraum, wenn diese von Raubtieren wie Löwen oder Hyänen bedroht werden. Die Uganda-Giraffe ist eine von neun Giraffen-Unterarten. Einst war sie von Kenia über den Sudan bis nach Uganda häufig anzutreffen. Heute existiert die letzte freilebende Population dieser Unterart mit etwa 600 Tieren im Murchison Falls Nationalpark in Uganda. Daher hat die IUCN diese Unterart als bedroht eingestuft. In den europäischen Zoologischen Gärten werden etwa 350 Uganda-Giraffen gehalten, deren Zucht im Rahmen eines europäischen Erhaltungszuchtprogramms koordiniert wird. Mit dem kleinen „Fritz“ haben die Tierparkbesucher nun die Möglichkeit, eine siebenköpfige Herde dieser bedrohten Unterart mitten in Berlin zu beobachten.

Zoo Dresden, 22.11.2013
Eröffnung der Koala-Anlage am 22.11.2013 im Zoo Dresden
Es ist geschafft und wir freuen uns sehr, nach langer Wartezeit endlich die Koalas im Zoo Dresden begrüßen zu können. Seit Fertigstellung des Prof. Brandes-Hauses vor drei Jahren haben wir auf diesen Moment hingearbeitet, unsere Haltungsgenehmigungen von der australischen Regierung und vom Zoo San Diego (USA) eingeholt, drei Tierpfleger zur Schulung über Umgang und Pflege der Tiere in den Zoo Duisburg geschickt und geduldig abgewartet, dass der Koala-Zoonachwuchs groß genug ist, um nach Dresden umziehen zu können. Am 18. November war es dann soweit und die beiden jungen Koala-Männchen Iraga und Mullaya bezogen ihr neues Quartier im Prof. Brandes-Haus. Nach einer Erkundungsrunde der Klettermöglichkeiten in ihrer Anlage, ließen sie sich gleich die angebotenen Eukalyptusblätter schmecken. Ein gutes Zeichen, dass sie die Reise vom Zoo Duisburg nach Dresden gut überstanden hatten. Begleitet werden die Koalas vom erfahrenen Koala-Cheftierpfleger Mario Chindemi aus dem Zoo Duisburg, der in der ersten Woche die Eingewöhnung und Pflegerarbeiten in unserem Team unterstützt. Die beiden Neuankömmlinge gewöhnen sich nun seit drei Tagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bei uns ein. Vorerst wird der Zoo Dresden Männer halten, um sich in der Koala-Haltung zu beweisen. In den Folgejahren kann auf eine Zuchtgruppe umgestellt werden.

Erlebniszoo Hannover, 22.11.2013
Ein neuer Stern geht auf: Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover heißt jetzt Sitara
Der Name des am 27. Oktober geborenen Elefantenbabys schmeckte den Elefanten im Erlebnis-Zoo Hannover sichtlich gut. Mit einem beherzten Rüsselschwung fegte Sayang den leuchtenden Stern aus Kumquats und Orangenscheiben vom Büffet und hieß damit den Namen für ihr Baby willkommen: Sitara heißt die Kleine ab heute – „Sternenlicht“. Das jüngste Elefantenbaby im Erlebnis-Zoo Hannover steht seit seiner Geburt wirklich unter einem guten Stern. Alle Elefantendamen reißen sich um die kleine Schönheit mit den langen Wimpern und dem störrischen Mini-Rüssel, jede möchte sie beschützen und so manche lässt das Nesthäkchen auch gerne mal bei sich trinken. Die wenige Monate älteren Halbschwestern Amithi und Malay sind ständig in ihrer Nähe und fordern sie zum Spielen auf. Und dann hat das Baby auch noch hoch engagierte Paten! Schon Wochen vor der Geburt machten sich die Mitglieder des Vereins der Zoofreunde Hannover e.V. Gedanken über passende Namen, wälzten Bücher, durchforsteten das Internet. Denn die Suche war gar nicht so einfach. „Der Name sollte zu einem kleinen Elefantenbaby ebenso passen wie später zu dem erwachsenen Tier. Darüber hinaus sollte er der asiatischen Herkunft der Elefanten Rechnung tragen und so auch mit den Namen der anderen Elefanten im Erlebnis-Zoo harmonieren“, erklärte der Vereinsvorsitzende Christian Wagner. Und das war noch nicht alles: „Dabei musste der Name problemlos auszusprechen und vor allem im Umgang der Tierpfleger mit den Elefanten alltagstauglich sein.“ Letzte Hürde: „Und die Bedeutung des Namens sollte nach Möglichkeit auch noch zutreffend sein.“ Eine echte Herausforderung, der die Zoofreunde begeistert nachkamen. Aus allen kreativen Vorschlägen wählte die Jury schließlich einstimmig „Sitara“ aus. „Die Wahl war wirklich nicht leicht, es waren sehr schöne Namen wie Aruna, Madhuri, Nisha und Asmida dabei“, erklärte Zoo-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Andreas M. Casdorff. Aber Sitara lag ganz klar vorn. „Die Bedeutung ‚Sternenlicht‘ passt hervorragend zu einem Elefanten der kurz nach Mitternacht geboren ist. Wir hoffen nun sehr, dass mit diesem Namen auch das weitere Leben unseres Patenkindes unter einem guten Stern stehen wird“, so Christian Wagner. Zoo-Geschäftsführer Casdorff ergänzte: „Wir hoffen, dass auch die Zucht der vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten hier im Zoo weiterhin unter einem guten Stern steht.“ 2010 wurden hier bereits fünf Elefantenbabys in einem Kalenderjahr geboren. Im Dezember 2012 folgte mit Amithi das erste Mitglied der neuen Rüsselrasselbanden-Generation. Ihre Halbschwester Malay wurde im März 2013 geboren, Sitara folgte Ende Oktober. Im Dezember dieses Jahres wird das nächste Elefantenbaby erwartet, das letzte Mitglied der Fünfer-Bande im Frühjahr 2014. Bevor sich die Elefanten über das Taufbüffet hermachen durften – das Futtermeister Thomas Severitt und sein Team liebevoll mit Chinakohl, Zucchini, Granatapfel, Kumquats, Orangen, Paprika, Kürbis und Tannenzweigen belegt hatten –, bedankte sich Zoo-Geschäftsführer Casdorff herzlich bei den Zoofreunden Hannover für ihr jahrelanges Engagement und überreichte ihnen feierlich die Patenschaftsurkunde für Sitara. Der 1967 gegründete Verein hat unter anderem mit einer Finanzspritze geholfen, die Mutter von Sitara, Sayang, und deren Freundin Manari 1998 aus einem Camp für Waisenelefanten in Malaysia nach Hannover zu bringen. Zuletzt hatte der Verein die Ausstattung der neuen Themenwelt für Menschenaffen – Kibongo – unterstützt, indem er über eine Spende an die Zoostiftung Region Hannover die Anschaffung eines Termitenhügels mit Nektartränken zur Tierbeschäftigung ermöglichte.

Zoo Osnabrück, 22.11.2013
Schüler schmücken Zoo-Weihnachtsbaum – Noch eine Woche bis zum Weihnachtsmarkt im Zoo
Pünktlich eine Woche vor dem Start seines zweiten Weihnachtsmarktes zieht der Zoo sein Weihnachtsgewand an. Unterstützt wird er dabei von Schulklassen aus der Region, die heute den Zoo-Weihnachtsbaum mit selbst gebasteltem Schmuck verschönerten. Ob Goldschmuck, Kugeln mit Sternen oder einlaminierte Tannenbäume – über 80 Schülerinnen und Schüler ließen bei der Gestaltung der besonderen Schmuckstücke ihrer Fantasie freien Lauf. Heute kamen die vierte Klasse der Grundschule Wellendorf, die dritte Klasse der Grundschule Gesmold sowie die fünften Klassen der Bohmter Haupt- und Realschule und der Felix-Nussbaum-Hauptschule in Osnabrück in den Zoo und hängten ihre Kunstwerke mit viel Freude und Eifer an die über vier Meter hohe Edeltanne im Eingangsbereich neben dem Flamingobecken. Christa Siegmund-Wolf von der Grundschule Gesmold war bereits im letzten Jahr mit einer Klasse dabei: „Mir hatte die Organisation der Aktion und die Atmosphäre sehr gut gefallen – und die Kinder waren äußerst stolz, als ihr Schmuck so gut sichtbar an den Bäumen hing. Dieses Gefühl wollte ich meinen diesjährigen Schülern auch ermöglichen. Wir haben in der Klasse weihnachtliche Motive ausgeschnitten, verschönt und laminiert. Ich hoffe, sie sehen so fröhlich am Baum aus, dass zukünftige Besucher auch gut gelaunt durch den Zoo gehen.“ Zoopräsident Reinhard Sliwka bedankte sich bei den jungen Künstlern für ihr großes Engagement: „Wir freuen uns sehr, dass insgesamt sogar fünf Klassen mitgemacht haben und die liebevoll gestalteten Schmuckstücke unseren Zoo-Weihnachtsbaum verschönern. Jetzt kann der Weihnachtsmarkt kommen!“ Als Belohnung für die tatkräftige Unterstützung beim Weihnachtsbaumschmücken konnten die Kinder im Anschluss den Zoo auf eigene Faust erkunden. Unterdessen laufen im Zoo die letzten Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt, der an den ersten beiden Adventswochenenden von jeweils 16:30 Uhr bis 21 Uhr stattfindet: 35 bunt geschmückte Hütten und Zelte reihen sich dann entlang der Besucherpfade aneinander, während Flammschalen den Weg durch den dämmrigen Zoo weisen. Besonderes Besucher-Highlight sind die abendlichen Fackelführungen zu den Tieren und das Live-Eisschnitzen. Auch der gute Zweck kommt beim Weihnachtsmarkt nicht zu kurz: Alle Eintrittseinnahmen fließen in das Spendenprojekt „Wir für Buschi“, das den Umbau von Orang-Utan Buschis neuem Zuhause finanziert.

Zoo Wuppertal, 22.11.2013
Abschied von Tapirmann Jasper
Schweren Herzens mussten wir uns von unserem Tapir-mann „Jasper“ verabschieden. Der Mittelamerikanische oder Baird’s Tapir wurde aufgrund erheblicher gesundheitlicher Probleme vorgestern eingeschläfert. Der schwierigen Entscheidung ging eine bereits länger andauernde Verschlechterung seines Gesundheitszustandes voraus. Jasper hatte in den letzten Wochen und Monaten große Mühe beim Stehen und Laufen. Die Beeinträchtigungen gingen offenbar von einer chronischen Rückenerkrankung aus, die mit starken Einschränkungen des Bewegungsapparates verbunden waren. Eine intensive Untersuchung und Behandlung im Verlauf des Jahres führte leider nicht zu einer Verbesserung der Krankheitssymptome. In den letzten Wochen konnte sich Jasper oft nur noch mühsam auf den Beinen halten und war mehrfach zusammengebrochen. Da nicht mehr mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes zu rechnen war, wurde er am Mittwochmorgen von seinem Leiden erlöst. Mit fast 22 Jahren hat Jasper ein stattliches Alter für einen Mittelamerikanischen Tapir erreicht, auch wenn diese Tiere in Menschenobhut noch älter werden können. Der „Altersrekord“ liegt bei Baird’s Tapiren bei 31 Jahren und 3 Monaten, er wurde erreicht von unserem Tapirweibchen „Tanya“, das 2011 im Zoo Wuppertal verstarb. Tanya und Jasper waren 1996 zusammen aus den USA nach Wuppertal gekommen und bildeten zusammen mit dem Tapirmann „Tonka“ als Bestandteil des nordamerikanischen Species Survival Program (SSP) die einzige Zuchtgruppe dieser bedrohten Tapirart in Europa. Zusammen mit „Susanna“, dem 1998 ersten in Europa geborenen Baird’s Tapir, sorgte Jasper zweimal für Nachwuchs. Zuletzt kam 2009 Tochter „Bonita“ zur Welt. Susanna und Bonita leben weiterhin im Tapirhaus des Wuppertaler Zoos.

Zolli Basel, 21.11.2013
Der Mandarinfisch – ein schmuckes Kerlchen
Wer der Schönste im Vivarium im Zoo Basel ist, ist bei all der Farbenpracht der Unterwasserbewohner schwierig zu sagen. Für viele Besucher ist es der Mandarinfisch. Sein ganzer Körper ist mit einem komplexen Muster aus Punkten, Flecken und Streifen in lebhaftem Orange, Gelb, Blau und Grün geschmückt. Deren optische Wirkung wird durch die dunkle Umrandung noch verstärkt. Die erwachsenen Männchen sind deutlich grösser als die Weibchen und oft auch noch leuchtender gefärbt. Der Mandarinfisch ist ein ruhiger und friedlicher Aquarienbewohner. Immer hungrig durchstreift er das Aquarium und pickt da und dort, wie ein Vögelchen, nach winzigen Lebewesen. Neugierig schwimmt er heran, wenn er ein unbekanntes Objekt, wie eine Kameralinse vor der Scheibe entdeckt, versteckt sich aber schnell wieder, wenn sich das „Riesenauge“ zu sehr nähert. Der Mandarinfisch ist ein Einzelgänger. Jeder bewegt sich in einem festen, wenige Quadratmeter grossen Streifgebiet umher. Seine Schönheit verliert er nachts, in der Dunkelheit erblasst er und ist plötzlich ganz weiss. Er hat keine Schuppen aber eine feste und schleimige Haut, die einen üblen Geruch verströmt, wenn der Fisch an die Luft kommt. Die Schleimschicht auf der Haut soll die Fische vor Parasiten und Krankheiten schützen.Seiner Farbenpracht hat der Mandarinfisch den Namen zu verdanken. Als Mandarin bezeichnet man im westlichen Sprachgebrauch einen Zivilbeamten der chinesischen Staatsverwaltung der Ming-Dynastie. Mandarine sind bis heute für ihre seidenen, prachtvollen Hoftrachten bekannt, die mit Wappentieren bestickt und in streng vorgegebenen Farben geschmückt waren und so den Rang und die Stellung bei Hofe aufzeigten. Der Mandarinfisch lebt vorwiegend in geschützten Lagunen und Küstenriffen. Er kommt in Tiefen von bis zu 18 Meter vor, wobei er auch oft die Nähe zum sandigen und schlammigen Meeresgrund sucht. Der Mandarinfisch ist vor allem im westlichen Indopazifik weit verbreitet, sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Philippinen, Japan, Afrika und Sri Lanka bis hin nach Australien.

Zoo Duisburg, 21.11.2013
Das Sparkassen-Piratenschiff hat einen Namen
Dem Aufruf von der Sparkasse Duisburg und dem Zoo Duisburg, Namensvorschläge für das neu errichtete Piratenschiff in der Sparkassen-Erlebniswelt einzureichen, folgten zahlreiche Kinder aus Duisburg. Unter den eingesendeten Vorschlägen kristallisierte sich ein Name durch Mehrfachnennung heraus. Gleich vier Kinder wählten die „Arche-KNAX“ zu ihrem Favoriten. Ein großes Holzschild mit dem Schriftzug ziert nun die stolze Kogge. Gemeinsam mit den vier Gewinnern Robin, Michel, Emilia Luna und Estella Lynn wurde der Name im Rahmen einer Schiffstaufe feierlich enthüllt. Auf der Westseite des Zoos, hinter dem Seelöwen-Gehege, finden Zoobesucher seit 2011 die Sparkassen-Erlebniswelt. Der in die Jahre gekommene Spielplatz neben dem Streichelzoo wurde im Sommer dieses Jahres modernisiert und bekam zusätzlich ein neues Highlight. Das Piratenschiff, das kleine Besucher zu sich an Deck zum Spielen einlädt, hat nun auch endlich einen Namen erhalten: die „Arche-KNAX“ liegt nun auf dem Spielplatz vor Anker. Die Gewinnerkinder sind: Robin (7 Jahre) und Michel (11 Jahre) Hovermann aus Neumühl sowie Emilia Luna (7 Jahre) und Estella Lynn (9 Jahre) Naumann aus Rheinhausen. Alle vier hatten die Idee zur „Arche-KNAX“. Auf die Namensgeber des Piratenschiffes wartet im kommenden Jahr ein besonderes Erlebnis: alle vier werden zusammen mit ihren Freunden eingeladen, im Zoo Duisburg ihre Kindergeburtstagsparty zu feiern. Den Gutschein dazu erhielten die glücklichen Sieger im Rahmen der Schiffstaufe von Michael Kamela, Marketing-Leiter des Zoo Duisburg, überreicht. Aus den Händen von Andreas Vanek, Pressesprecher der Sparkasse Duisburg, erhielten die Kinder einen praktischen Rucksack.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 21.11.2013
Natürlich für Entdecker!
Die Suche nach einem passenden Geschenk artet häufig in Stress aus und hat schon vielen die Besinnlichkeit der vorweihnachtlichen Zeit genommen. Wer von Socken oder Schlips, Schmuck oder Barbie genug hat, für den hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz durchaus eine Alternative. Verschenken Sie doch 365 Tage tierische Erlebnisse! Das geht ganz einfach. Sie erwerben eine Jahreskarte oder einen Gutschein für den Eintritt in den Naturschutz-Tierpark Görlitz. Damit machen Sie Tierfreunden und allen großen und kleinen Entdeckern bestimmt eine Freude, denn mit Tieren kann man immer etwas erleben. Beobachten, Streicheln, Füttern – alles möglich im Görlitzer Tierpark. Im Haustierbereich kann man die Ziegen und Schweine bürsten. Den Stachelschweinen kommt man bei der Fütterung ganz nah. In den Wintermonaten sieht man zum Beispiel die Roten Pandas durch den Schnee stapfen oder die Fischotter auf dem Eis des Teiches laufen. Wenn sich der eine oder andere Vierbeiner mal nicht sehen lässt, erkundet man die vielen Spielmöglichkeiten, wie beispielsweise den neuen Haustierspielplatz. Erwerben können Sie Jahreskarten und Gutscheine täglich von 10:00 – 15:00 Uhr an der Kasse. Bitte beachten Sie, dass der Tierpark am 24. und am 31.12. nur bis 12:00 Uhr geöffnet hat.

Bergzoo Halle, 21.11.2013
Der Bergzoo rüstet sich für den Winter
Die Vorbereitungen auf den kommenden Winter sind im halleschen Bergzoo fast abgeschlossen. In der letzten Woche wurden z.B. die Wasserbecken bei den Elefanten und den Bären abgelassen. Ebenfalls wichtig war auch die Einlagerung von genügend Streumaterial, um allen Besuchern auch im Winter einen rutschfreien Zoobummel zu ermöglichen. Sämtliches Winterequipment wurde auf Vordermann gebracht um beim bald erwarteten Wintereinbruch einsatzfähig zu sein. Besonders umfangreich sind die Wintervorbereitungen in den einzelnen Zootier-Revieren, da es bei den einzelnen Tierarten verschiedene Überwinterungsstrategien gibt. Diese unterscheiden sich in Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre oder das Aufsuchen von warmen Winterquartieren. Elefanten, Raubkatzen und Zebras z.B. sind stundenweise auf ihre Außenanlagen zu sehen, halten sich jedoch zumeist in ihren beheizten Häusern auf. Bei den Flamingos wurde zwar der Teich abgelassen, da sie mit Eis auf dem Wasser nicht umgehen können, anderseits haben sich diese schönen Vögel an die hiesigen Temperaturen relativ gut gewöhnt und sind auch im Winter tagsüber in ihrer Außenanlage zu sehen. Mit Einbruch der Dunkelheit werden sie jedoch in ihre wohltemperierte Innenunterkunft gelassen. Die Meerespelikane mögen Kälte, Schnee und Eis dagegen überhaupt nicht und sind daher den gesamten Winter über in ihrer bei konstant 20° C gehaltenen Innenanlage untergebracht. Auch die Humboldtpinguine sind nicht besonders kälteresistent und holen sich daher in der kalten Jahreszeit Stroh zur „Wärmedämmung“ in ihre Hütten. Damit sich auch im Wasserbecken kein Eis bildet und die Temperaturen darin erträglich bleiben, sorgen spezielle Düsen für eine stetige Wasserbewegung. Starker Frost kann nämlich bei diesen possierlichen Tieren zu Erfrierungen an den Füßen und Flügelspitzen führen, da sie nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen in der Antarktis beheimatet sind, sondern die wärmeren Küstenregionen Chiles bewohnen. Die ebenfalls wärmeliebenden Erdmännchen können entweder in der Außenanlage unter der Heizsonne kuscheln oder sich in ihre Innenbehausung zurückziehen. Die traditionell im Zoo Halle beheimateten Berg- und Steppentiere vertragen Kälte jedoch problemlos. Sie brauchen keine beheizten Innenunterkünfte und ein Windschutz ist oft ausreichend. Insbesondere Lamas, Vicunjas, Pudus und Steinböcke kommen mit dem unserem Winterklima gut zurecht. Den Seebären macht auf Grund Ihrer im Sommer angefressenen dicken Speckschicht unterm Fell die Kälte ebenfalls nichts aus und auch selbst die ursprünglich aus wärmeren Regionen kommenden Emus und Pfauen haben sich den kalten Temperaturen gut angepasst. Yaks, Blauschafe und auch Schnee-Eulen empfinden wahrscheinlich unsere zu Ihren Herkunftsregionen vergleichsweise milden Winter wahrscheinlich sogar als Wohltat. Braunbär Connie, baut zwar instinktiv eine Art Überwinterungshöhle, fällt jedoch nicht wie ihre in freier Wildbahn lebenden Artgenossen in eine längere Winterruhe sondern schläft nur etwas mehr. Derzeit ist sie jedoch tagsüber noch in Ihrer Außenanlage zu sehen. Die Winterruhe ist auch kein echter Winterschlaf, da Braunbären daraus relativ leicht wieder aufzuwecken sind. Zwar gehen der Herzschlag und die Atemfrequenz deutlich zurück, die Körpertemperatur sinkt hingegen nur leicht – von normalerweise 36,5 bis 38,5 °C geht sie nur um 4 bis 5 °C zurück. Während dieser Zeit nehmen sie allerdings weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich. Nur bestimmte Insekten, wie z.B. die Stabheuschrecke oder Eidechsen, Frösche, Schnecken, Schildkröten und manche Schlangen wie z.B. die Ringelnatter, fallen in eine „echte“ Kälte- oder Winterstarre, wobei sie Lebensvorgänge auf annähernd Null „zurückgefahren“. Die Gespenstschrecken bleiben jedoch ganzjährig wach, da es in ihrem natürlichen Lebensraum in den Tropen und Subtropen von Australien keinen Winter gibt. Wirklicher Winterschlaf ist also auf dem Reilsberg nicht angesagt. Täglich von 9 bis 17:00 Uhr ist ein Zoobummel möglich und fast alle Tiere sind zu sehen. Die sieben, teilweise tropisch warmen Tierhäuser, wie z.B. die drei Affenhäuser, das Elefantenhaus oder das Krokodilhaus geben dabei auch den Besuchern die Möglichkeit sich aufzuwärmen und einen „Kurzurlaub in wärmere Gefilden“ zu genießen. Das ebenfalls gut beheizte Bistro auf den Bergterrassen bietet zudem mit heißen Getränken, Snacks und vollwertigen Mahlzeiten die passende Stärkung für jeden Geschmack.

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