Zoopresseschau

Zoo Frankfurt am Main 04.12.2013
Ein Klassenzimmer von den Anden bis nach Sumatra – der Zoo ist ein etablierter außerschulischer Lernort
Stadtschulamt und Zoo verteilen über 12.000 Zoomagazine an Frankfurter Kindertageseinrichtungen sowie an Grundschülerinnen und -schüler Der Zoo ist eines der schönsten und größten „Klassenzimmer“ Frankfurts: Im Jahr wird er von ca. 9.000 Schülerinnen und Schülern im Klassenverband besucht, etwa 650 Schulführungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten werden gebucht. Auch für zahlreiche Kitagruppen ist der Zoo eine regelmäßige Anlaufstelle. Dabei ist er nicht nur ein reines Ausflugsziel; im Zoo wird auch Unterricht gemacht. „Die Kinder können den Tieren im Zoo fast unmittelbar begegnen und sich von ihnen faszinieren lassen. Das ist eine ideale Voraussetzung, um Wissen über die Tiere zu vermitteln und ökologische Zusammenhänge begreifbar zu machen“, erklärt Zoo-direktor Professor Dr. Manfred Niekisch. Lust, den Zoo als Bildungsraum zu nutzen, und jede Menge Wissen vermittelt auch das hochwertig gestaltete Zoomagazin ZOO.F. Noch vor Weihnachten sollen in einer gemeinsamen Aktion von Zoo und Stadtschulamt mehr als 12.000 Exemplare des Heftes kostenfrei an Frankfurter Kitas und alle Grundschülerinnen und -schüler der 3. und 4. Klassen versandt werden. Ute Sauer, Leiterin des Stadtschulamtes, bestätigt: „Mit der Verteilung von ZOO.F möchten wir den Zoo als Bildungseinrichtung unterstützen. Seine pädagogischen Angebote werden von Lehrerinnen und Lehrern als Ergänzung und Vertiefung zum Lehrstoff wahrgenommen, denn in der besonderen Atmosphäre des Zoos lassen sich Informationen sehr eindringlich vermitteln.“ Das Pilotheft von ZOO.F erschien im März 2013. Das Magazin richtet sich an Kinder und Erwachsene; Themen der Umweltbildung und zoospezifisches Wissen werden anschaulich dargestellt, die Themenvielfalt des Zoos in unterschiedlichen Rubriken, teils interaktiv, aufgegriffen. „Das Heft soll Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern helfen, Zoobesuche als Lerneinheiten vorzubereiten und den Kindern Lust auf die Beschäftigung mit Themen rund um Tiere und Naturschutz machen“, so Sauer. Die nächste Ausgabe von ZOO.F mit leicht verändertem Konzept ist für das zweite Halbjahr 2014 geplant.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 04.12.2013
Geisterwesen aus der Tiefe: Pazifische Chimären in der Wilhelma
Sie wirken wie Wesen aus einer anderen Welt, gehören systematisch aber zu den Knorpelfischen, also in die Verwandtschaft von Haien und Rochen: Im Aquarium der Wilhelma gleiten seit Anfang November zwei Chimären aus Vancouver als Vertreter der pazifischen Tiefseefauna durch ein 10 – 11°C kühles Becken mit blauer Beleuchtung. Vor 300 Millionen Jahren waren sie die beherrschende Fischgruppe im Meer – heute gibt es nur noch etwa 40 Arten dieser lebenden Fossilien in den kalten und gemäßigten Ozeanen. Seeratten werden diese Fische im Volksmund auch genannt, weil das hintere Ende so gar nicht wie ein Fischschwanz aussieht. Zum Schwimmen benutzen diese Fische denn auch vorwiegend die großen, kräftigen Brustflossen. In der Tiefe herrscht Gleichförmigkeit: Strömung und Licht sind beide nur in geringer Dosis vorhanden. Das blaue Licht im Aquarium ist zwar etwas heller, als es die Chimären aus ihrem Lebensraum gewohnt sind, aber es stresst ihre empfindlichen großen Augen nicht. Wegen dieser lichtempfindlichen Augen ist hier auch das Fotografieren mit Blitzlicht verboten – mit solch starken Lichtreizen können Tiefseebewohner nicht umgehen. Das Aquarium ist zwar tiefseemäßig unmöbliert, aber die Chimären bewohnen es nicht allein: Gelegentlich stoßen sie auf einen Seestern – diese nützlichen Allesfresser sind für die Beseitigung von Futterresten zuständig. Auf dem Speiseplan der Seeratten standen zunächst nur lebende Sandgarnelen. Mittlerweile werden diese gemischt mit etwas Frostfutter (Muscheln & Kalamari) serviert, um die Fische langsam an totes Futter zu gewöhnen. Diese bezaubernden Botschafter aus der Tiefsee sind in Schauaquarien nicht häufig zu sehen – in Deutschland werden Chimären nur in Berlin und Stuttgart gehalten. Wer also gerade kein U-Boot zu Hand hat, kann ja im Aquarium mal einen wenn auch eingeschränkten Blick auf die Wesen der Tiefsee werfen.

Zoo Vivarium Darmstadt 04.12.2013
Nachwuchs im Tropenhaus – Im Zoo Vivarium sind zwei Stumpfkrokodile und Atlasspinner „made in Darmstadt“ geschlüpft
Im Tropenhaus des Zoo Vivarium hat es gleich mehrfachen Nachwuchs gegeben. Die beiden Stumpfkrokodile, die seit 1970 in Darmstadts Tiergarten leben, haben Zuwachs bekommen. Am 24. August und am 3. September schlüpfte je ein kleines Stumpfkrokodil. Die Reptilien hatten bei ihrem Schlupf eine Körperlänge von rund 20 Zentimetern und wachsen gesund heran. Die beiden kleinen Panzerechsen sind in einem eigens für sie eingerichteten Becken in Aquarien- und Terrarienhalle zu sehen. Als jüngster Zuchterfolg bei den Schmetterlingen sind im Tropenhaus Atlasspinner „made in Darmstadt“ zu sehen. Die Lebensdauer als erwachsenes Insekt ist bei dem Atlasspinner recht kurz. Daher ist es schwierig bei dieser Art, die mit einer Flügelspannweite von fast 30 Zentimetern und einer Flügelfläche von 400 Quadratzentimetern zu den größten Schmetterlingen überhaupt zählt, zur gleichen Zeit Männchen und Weibchen zu haben. Nach dem Schlupf aus dem Kokon lebt ein Weibchen nur rund zehn Tage, während die Männchen höchstens sieben Tage alt werden und nur in den ersten Tagen ihres kurzen Lebens kopulieren können. Nachdem die Eier gelegt werden, schlüpfen nach zehn Tagen die Raupen, die mit den Blättern des Fliederbaumes ernährt werden. Nach etwa zwei Monaten ständigen Fressens verpuppen sich die Raupen und kommen, nach einer Puppenruhe von rund fünf Wochen, aus ihren Kokons als fertiger Schmetterling heraus.

Tiergarten Schönbrunn Wien 04.12.2013
QUIRLIGES WASSERSCHWEIN-TRIO IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Zwischen den Wasserschweinen Nancy und Sam hat es sofort gefunkt. Erst Ende April ist das Männchen im Tiergarten Schönbrunn eingezogen und bereits am vergangenen Freitag wurden nach einer Tragzeit von rund einem halben Jahr drei Jungtiere geboren. Ihr Geschlecht ist noch nicht bekannt. Wer das quirlige Trio im Miniformat sehen möchte, sollte sich beeilen. Wasserschweine werden nämlich schnell groß. „Bereits bei der Geburt sind Wasserschweine so weit entwickelt, dass sie ihrer Mutter problemlos folgen können. Auch wenn sie bis zu vier Monate lang gesäugt werden, knabbern sie schon vom ersten Tag an Heu“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Wasserschweine sind in Südamerika heimisch und fressen vorwiegend pflanzliche Nahrung. Ihr Name ist etwas verwirrend, denn mit Schweinen hat diese Tierart nichts zu tun. Wasserschweine sind mit einer Schulterhöhe von bis zu 50 Zentimetern die größten Nagetiere und mit den Meerschweinchen verwandt. Wasser spielt in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Schratter: „Wasserschweine besitzen zwischen den Zehen kurze Schwimmhäute und können hervorragend schwimmen. Sogar die Paarung hat im Wasser stattgefunden.“ Auch die drei Kleinen scheinen schon zu wissen, dass sie Wasserschweine sind, denn sie begleiten ihre Mutter bereits in das Badebecken.

Zoo Basel 04.12.2013
Start der Bauarbeiten Elefantenanlage und Restaurant
Im Zoo Basel wird mit Hochdruck an den Vorbereitungen zum Bau der neuen Elefantenanlage „Tembea“ und dem Restaurant-Umbau gearbeitet. Die beiden Projekte werden parallel laufen. Das Restaurant soll im Frühling 2015 eröffnet werden, die neue Elefantenanlage wird Ende 2016 fertiggestellt sein. Im Januar wird im Zoo Basel mit dem Umbau des Zoorestaurants und dem Bau der neuen Elefantenanlage begonnen. Bereits Anfang November sind die meisten Bäume gefällt worden. Jetzt muss noch eine Rampe als Baustellenzufahrt gebaut und ein Restaurantprovisorium erstellt werden. Wegen der anstehenden Bauarbeiten hat der Elefantenbulle Yoga den Zoo Basel am 23. Oktober verlassen. Die Elefantenkühe werden während der gesamten Bauzeit im Zoo Basel bleiben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt – Am 7. Januar 2014 schliesst das Zolli-Restaurant seine Türen. Ab dem 11. Januar werden die Zollibesucherinnen und -besucher bis zur Eröffnung des umgebauten Restaurants in einem Provisorium verpflegt. Vom 7. bis 10. Januar ist in der Cafeteria beim Eingang für Verpflegung gesorgt. Bei der Neueröffnung im Jahr 2015 erwartet das Publikum ein grosszügiges Selbstbedienungsrestaurant mit Ausblick auf die Elefantenanlage. Der Betrieb des Restaurants im ersten Stock wird zu Gunsten eines Eventsaals aufgegeben. Der Eventsaal, ein grosszügiges Foyer, und Sitzungsräume werden für Anlässe, Bankette und Seminare zur Verfügung stehen. Ausblick auf die Elefantenanlage – Das Selbstbedienungs-Restaurant im Parterre wird erweitert und mit einem bedienten Teil und einem abgegrenzten Spielbereich für Kinder ergänzt. Neu werden die Gäste durch ein grosses Fenster Aussicht auf die Elefantenanlage haben. Der Aussenbereich des Restaurants wird mittels einer grossen Terrasse auf eine Ebene angehoben. Darunter gibt es Platz für Schulungsräume und vor der Terrasse entstehen ein grosszügiger Picknick-Platz und ein Take Away-Stand. Kattas ziehen um – Mit der neuen Elefanten-Anlage „Tembea“ wird die Haltung der Elefanten wesentlich verbessert. Mit gut 5‘000 Quadratmetern steht ihnen deutlich mehr als die doppelte Fläche zur Verfügung. Das Publikum kann die Elefanten in der Freilaufhalle und auf der naturnah gestalteten Savannenlandschaft beobachten. Die heutige Katta-Insel wird in den Bereich der Elefantenanlage fallen. Auf einer Insel im Teich vor dem Restaurant erhalten die Kattas eine neue Anlage. Während der Bauzeit werden sie im Affenhaus zu sehen sein. Der heutige Restaurant-Spielplatz bleibt erhalten und wird aufgewertet. Möglichst wenig Einschränkungen – Bis Mitte 2014 werden der Rümelinkanal verlegt, die Rückwand des Elefantenhauses und ein grosser Teil der Zoo-Mauer. Nachfolgend wird mehrheitlich im Zoo an den Aussenanlagen gearbeitet. Das angrenzende Trottoir wird jedoch wegen des Baustellenverkehrs aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben. Der Zoo Basel wird sich bemühen, dass die Elefanten trotz der Bauarbeiten besucht werden können. Das Elefantenhaus wird jedoch nur zeitweise zugänglich sein und zur Sicherheit der Besucher, muss die Baustelle grossräumig abgesperrt werden.

Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V. 03.12.2013
Warum die Firma Alfahosting GmbH aus Halle im Zoo eine Patenschaft übernimmt
Seebär „Diego“ ist nicht nur ein interessantes und beliebtes Zootier, sondern hat auch etwas mit vielen anderen Bewohnern des halleschen Bergzoo gemeinsam: Die Tierart ist von der Zerstörung des natürlichen Lebensraumes bedroht. Da dieses Thema auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Webhosting-Unternehmens Alfahosting GmbH bewegt, haben sie sich „Diego“ als ihr Patentier ausgesucht. „Hochtechnologie, echter Service und Umweltschutz gehören bei Alfahosting fest zusammen. Um die Ressourcen der Erde zu schonen, setzen wir stromsparende Technologien ein, beziehen Strom aus erneuerbaren Energien und engagieren uns für den Umweltschutz“, so Moritz Bartsch, Geschäftsführer der Alfahosting GmbH aus Halle. Die Tierpatenschaft ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein guter Weg, um darauf hinzuweisen, wie wichtig Umweltschutz auch in der eigenen Stadt ist. „Der Schutz unserer Umwelt sollte auch dort spürbar sein, wo man zu Hause ist“, erläutert Herr Bartsch. Der Bergzoo ist nicht nur die größte Kultur- und Freizeiteinrichtung in Halle und Umgebung, sondern ist ein wichtiger nationaler und internationaler Partner im Verbund mit anderen Zoos und Tierschutzorganisationen für den Erhalt bedrohter Tierarten, zu denen auch die Seebären gehören. Außerdem informiert kaum eine andere hallesche Institution die Bevölkerung so umfänglich über die Themen Umwelt- und Artenschutz. Unterstützt wird der Zoo dabei vom Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoos e.V. Im Dezember, quasi als Weihnachtsgeschenk, erhält der Förderverein nun bereits zum zweiten Mal eine 1000-Euro-Spende durch die Firma Alfahosting GmbH in Form einer Tierpatenschaft, welche unmittelbar dem Erhalt und Ausbau des Zoos zu Gute kommen. Was es Wissenswertes über „Diego“ gibt, können alle Besucher bei den täglichen kommentierten Fütterungen – außer Freitags – um 10:45 Uhr und 15:30 Uhr am Seebärenbecken im halleschen Zoo in Erfahrung bringen.

Wisentgehege Springe 03.12.2013
Wisentgehege-Jahreskarten sind mit wilden Rabatten zu haben – Der Verkauf beginnt sofort und endet am Heiligabend – Kalender reduziert
Das Wisentgehege in Springe verkauft ab sofort Jahreseintrittskarten mit wilden Rabatten: Erwachsene zahlen nur noch 25 statt 35 Euro. Die Familienjahreskarte ist sogar für nur 80 statt 100 Euro zu haben. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Handicap kosten 15 statt 20 Euro. Wer seinen Lieben ein tierisch wildes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen will, kann sich einen Gutschein ausstellen lassen. Damit nicht genug: Wer sich dieses Schnäppchen sichert, beziehungsweise seine Jahreskarte verlängern lässt, kann auch noch weiter sparen. Der Kalender 2014, mit tollen Fotos aus dem Wisentgehege, kann für 9.95 Euro statt 14.95 Euro, mitgenommen werden. Für andere Besucher kostet er weiterhin 14.95 Euro. Gutscheine für Jahreskarten gibt es auch in der Tourist-Information Hannover und online über unseren Vertriebspartner Regiondo. Die Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft bis Heiligabend, 24. Dezember, 12 Uhr. Dazu gelten ab sofort bis 28. Februar 2014 die Wintereintrittspreise. Erwachsene: 9.50 Euro statt 11 Euro. Kinder 6.00 Euro, ab 15 Jahren 6.50 Euro. Das Familienticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 27 statt 30 Euro, jedes weitere Kind drei Euro. Schüler, Studenten und Besucher mit Behindertenausweis zahlen 7.50 Euro. Übrigens: Der Wisent ist das Tier des Jahres 2014. Wir haben viele prächtige Exemplare, die unsere Besucher bewundern können ;-).

Zoo Leipzig 02.12.2013
Überraschender Gorilla-Nachwuchs im Zoo Leipzig – Kinder erhalten am Nikolaustag freien Eintritt
Mit einer großen – wenn auch körperlich kleinen – Überraschung hat die neue Woche in Pongoland im Zoo Leipzig begonnen: Zum Dienstbeginn erblickten die Pfleger bei den vom Aussterben bedrohten Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) Nachwuchs. Die Geburt des Jungtieres hatte sich im Vorfeld nicht angekündigt – ist aber reibungslos verlaufen und bisher kümmert sich die unerfahrene Kibara (geb. 13.01.2004 in Leipzig) gut um ihren ersten Nachwuchs. Das Geschlecht des Jungtieres ist noch nicht bekannt, da sich Mutter und Kind zurückgezogen in der Mutterstube aufhalten und vorerst nicht gestört werden. Vater des jungen Gorillas ist der 14-jährige Abeeku, der erst im Sommer des Vorjahres seine Junggesellengruppe im polnischen Opole verlassen hat und nach Leipzig gekommen ist. Während der Sprössling von Kibara und dem Silberrücken für die beiden Flachlandgorillas der erste Nachwuchs überhaupt ist, kann sich der Zoo Leipzig erstmals seit April 2008 wieder über einen Zuchterfolg bei dieser seltenen Art freuen. In Zusammenarbeit mit den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEPs) sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Neuzugänge in Pongoland integriert und Abgänge verzeichnet worden. „Der Nachwuchs bei den Gorillas in Pongoland zeigt, dass die Entscheidungen für diese neuen Gruppenstrukturen bei unseren Menschenaffen richtig waren und nun bereits zum ersten Erfolg beim Erhalt bedrohter Arten geführt haben“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Nikolausgeschenk für Kinder. Am kommenden Freitag, 6. Dezember, erhalten Kinder bis 14 Jahre als Nikolaus-Geschenk freien Eintritt in den Zoo Leipzig. Lama Horst verteilt um 15 Uhr im Eingangsbereich kleine Überraschungen an die Zoogäste. Um 15.15 Uhr starten zudem zwei Nikolaus-Touren für Kinder.

Zoo Augsburg 02.12.2013
Zahl doch was Du wirklich willst! – Die tierisch verrückte Aktion im Zoo Augsburg
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und im Zoo Augsburg herrscht eine ganz besondere Stimmung. Neben Giraffe, Elefant, Pinguin, Löwe, Tiger & Co. gibt es während der Adventszeit die exotische Weihnachtskrippe mit vielen Tieren aus fernen Ländern zu bestaunen. Und als besonderes Schmankerl dürfen die Zoobesucher zwischen dem 9. Dezember und Heiligabend den Eintrittspreis selber bestimmen. In dieser Zeit heißt es an der Kasse nämlich: Zahl doch, was Du wirklich willst! Egal ob allein, als Paar oder als Familie, ob einen ganzen Tag oder nur eine Stunde, jeder entscheidet selbst, welchen Eintrittspreis er zahlen möchte. Einfach am Eingang das Wunschpreis-Formular ausfüllen und an der Kasse bezahlen. Und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: In der Zoogaststätte gibt es in dieser Zeit 10% Rabatt auf alle Speisen und Getränke.
(siehe auch hier)

Tierpark Berlin 02.12.2013
Marokko-Kobras im Tierpark Terrarium geschlüpft
Das Terrarium des Berliner Tierparks, im Volksmund Schlangenfarm genannt, ist allgemein für seine Giftschlangensammlung bekannt. Momentan kann man sich u. a. 5 verschiedene Kobraarten anschauen. Sie unterscheiden sich sowohl in der Färbung von rot, gelb bis schwarz, als auch in der Fähigkeit, Feinden Gift gezielt in Richtung Kopf entgegen zu speien. Zumindest 3 der gezeigten Formen sollen dies können. Vorsicht ist daher beim Umgang mit ihnen angesagt. Die Tierpfleger tragen entsprechende Sichtschutzhelme. Zu den „Nichtspeiern“ gehören die lackschwarzen, bis 2,40 m langen Marokkokobras. Sie sind aber deshalb nicht ungefährlich. Sie sind sehr reaktionsschnell und verfügen über ein starkes Nervengift. Vor kurzem, am 1., 2. und 3. Oktober schlüpften nach einer Zeitigungszeit von 64 Tagen 4 kleine Marokkokobras aus den Ende Juli abgelegten Eiern, die nach der Ablage in einen Inkubator mit Vermiculit, einem Isolierstoff aus der Flugzeugindustrie, zur besseren Entwicklungskontrolle verbracht worden waren. Einige Jungtiere, die schon beim Schlupf so giftig sind wie ihre Eltern, sind jetzt neben diesen im Schauterrarium zu sehen. Es ist nach 2009, 2010 und 2011 bereits der 4. Nachzuchterfolg bei dieser Kobraart. Marokkokobras bevorzugen im südlichen Marokko trockene Lebensräume mit niedrigem Gestrüpp, Gebüsch oder Gesteinsschutt. Ihre Nahrung besteht aus Kleinsäugern, Vögeln, Eidechsen, Schlangen und Fröschen.

Zoo Salzburg 02.12.2013
Spatenstich für Gibbon-Haus im Zoo Salzburg
Heute, 2. Dezember 2013, setzten Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl und Vizebürgermeisterin Christine Homola, die neu gewählte Aufsichtsratvorsitzende der Zoo Salzburg GmbH, gemeinsam mit Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner den Spatenstich für den Bau des neuen Gibbon-Hauses im Salzburger Zoo. „Der Neubau des Hauses für Gibbons ist notwendig, weil das bisherige Haus mittlerweile 30 Jahre alt ist und den Kriterien des Bundestierschutzgesetzes von 2005 nicht entspricht“, betonte Stöckl. „Die Gesamtkosten des Umbaus betragen rund 600.000 €, die das Land und die Stadt als Eigentümer des Zoo Salzburg GmbH zu gleichen Teilen übernehmen. Wenn alles nach Plan läuft, werden die Tiere in rund einem Jahr ihr neues Zuhause beziehen.“ Christine Homola freut sich: „Mit der Neugestaltung des Areals werden nicht nur die Kleinen Menschenaffen ein neues Zuhause erhalten, sondern es wird auch die Freianlage der Roten Pandas, einer in freier Wildbahn vom Aussterben bedrohten Tierart, vergrößert und die der Muntjaks verändert. Das begehbare Haus wird künftig auch Tierarten aus Südamerika beheimaten wie Aras, Lisztaffen, Capybaras und ein Aquarium.“ „Die Grundfläche des Hauses wird wesentlich vergrößert und so wird der Weg vorbei an der Wolfsanlage vorübergehend für Besucher gesperrt. Abgesehen von dieser kleinen Einschränkung steht der Zoo aber sonst unseren Gästen uneingeschränkt zur Verfügung“, berichtet Sabine Grebner. „Wir bauen zum Wohle unserer Tiere um! Wir bitten unsere BesucherInnen daher um Verständnis, dass sie erst wieder in rund einem Jahr beim Zoo-Haupteingang von den beiden Gibbons Hanna und Jiao und ihren tierischen Nachbarn begrüßt werden.“

Zooschule Heidelberg 02.12.2013
Eine Ferienwoche im Zoo verschenken! Ticket-Vorverkauf der Zooschule startet noch rechtzeitig vor Weihnachten
Die Zooschule Heidelberg startet noch vor Weihnachten den Ticketvorverkauf für die Veranstaltungen im kommenden Jahr. So können ab sofort bereits Plätze für Zoo-Camp, Zoo-Ferien und Co gesichert werden. Der Vorverkauf findet an der Zookasse statt. Wie immer um diese Jahreszeit fragen sich Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten: Wie kann ich meinem Kind eine besondere Freude machen? Die Zooschule Heidelberg hat die perfekte Antwort darauf! Mit einem Ticket der Heidelberger Zooschule schickt man Kinder und Jugendliche auf eine „tierisch“ spannende und zugleich lehrreiche Reise. Auf vielfachen Wunsch startet die beliebte Einrichtung, die vom Initiative Zooerlebnis e.V. getragen wird, den Vorverkauf für 2014 noch vor dem diesjährigen Nikolaustag. Tickets für sämtliche Veranstaltungen gibt es ab sofort an der Zookasse. Ob man sich zeitnah für das Programm Aktive Wintertage entscheidet oder lieber Zoo-Ostern oder Zoo-Karneval verschenken möchte, das Zoo-Camp mit Übernachtung oder einen der neuen Workshops – bei dem breitgefächerten Angebot ist für jeden Wunsch etwas dabei. Oder fehlt noch ein Präsent für erwachsene Zoofans? Hervorragend geeignet ist hier ein Gutschein für den 90minütigen Erlebnisreichen Rundgang – auf Wunsch auch mit „Plus“. In diesem Rahmen ist auch einmal ein ganz aussergewöhnlicher Tierkontakt oder der begehrte Blick hinter die Kulissen möglich. Die Ranger der Zooschule haben nicht nur jede Menge Anekdoten und biologisches Wissen parat, sondern schöpfen auch aus einem reichhaltigen Fundus an Naturmaterialien, mit denen sie ihre Ausführungen besonders anschaulich und lebendig gestalten. Das Team der Zooschule freut sich auf alle kleinen und großen Tierfreunde!

Tiergarten Schönbrunn Wien 02.12.2013
BUNTES ADVENTPROGRAMM IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
In der Vorweihnachtszeit kann den Kindern beim Geschenke einkaufen oder Punschgeplauder der Erwachsenen schon einmal langweilig werden. Nicht so im Tiergarten Schönbrunn, wo es im Advent wieder ein buntes Kinder- und Familienprogramm gibt! Alle Veranstaltungen sind kostenlos, zu bezahlen ist nur der Tiergarteneintritt. Kinderführungen mit vielen Themen – Bei Kinderführungen an den Adventsonntagen gibt es vieles zu erfahren und zu erleben. Am kommenden Adventsonntag werden mit den Rentieren und den Arktischen Wölfen die „Tiere aus der Heimat des Weihnachtsmannes“ besucht. Bei der Führung am 15. Dezember erfahren die Kinder, wie die Zootiere den kalten Winter verbringen. Am 22. Dezember stehen die Krippentiere Esel, Ochs und Ziege im Mittelpunkt. Bastelstation und Backstube – Wunderbare Weihnachtsstimmung kommt am 7. und 8. Dezember in der Adventwerkstatt auf. Der Elefantenpark verwandelt sich in eine Bastelstation, bei der die Kinder dem Christkind unter die Arme greifen und kleine Weihnachtsgeschenke basteln können. In der Kekserl-Backstube im Tiroler Bauernhof lassen sich mit tierischen Ausstechformen besondere Weihnachtskekse herstellen. Naschen ist natürlich erlaubt! Warten auf das Christkind – Am 24. Dezember kann es ganz schön lange dauern, bis das Christkind endlich kommt. Um den Kindern die Wartezeit zu verkürzen, erwartet sie im Tiergarten ein vielfältiges Programm mit kommentierten Tierfütterungen, Mandalamalen und Basteln. Dabei vergeht der Tag wie im Flug.

Erlebniszoo Hannover, 30.11.2013
Winter-Zoo im Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet Zauberhaftes Winterland
Kuschelnde Erdmännchen, tobende Tiger, Flusspferde beim Unterwasserballett im geheizten Hippo-Canyon – und nach dem Zoospaziergang schnittig Schlittschuh fahren, jodelnd rodeln, aufwärmen bei Kakao und Glühwein! Seit Sonnabend präsentiert sich der Zoo mit Unterstützung des Netzbetreibers Avacon erneut als wunderschönes Weihnachts-Winter-Wunderland mit Schlittschuhbahn, Rodelrampen, Winterdorf, Glühweingarten und Weihnachtsmann. „Der Winter-Zoo ist ein Rundumwinterzauberpaket für die ganze Familie!“ freute sich Zoodirektor Andreas M. Casdorff bei der Eröffnung am Sonnabend. „Der Winter-Zoo gehört im Dezember schon so selbstverständlich zu Hannover wie der Weihnachtsmarkt. Wir unterstützen gern diese lieb gewordene Tradition und freuen uns schon auf die Besuche der wunderschön gestalteten Winter-Zoo-Landschaft“, sagte Michael Söhlke, Vorstandsvorsitzender von Avacon. Über vier Wochen hat das Zoo-Team gebaut, gebastelt und liebevoll dekoriert, um das Winterland wieder wunderschön mit einem Lichtermeer aus Girlanden und Sternen, schimmernden Eiszapfenvorhängen und tierischen Silhouetten zu beleuchten. Jetzt lädt der zugefrorene Dorfteich auf Meyers Hof zwischen weihnachtlich geschmückten und festlich beleuchteten Fachwerkhäusern zum gemütlichen Schlittschuhlaufen ein, in Mullewapp locken die schneebedeckten Rodelrampen zu rasanten oder – auf der Kleinkinderbahn – zu gemütlichen Abfahrten. Ein nostalgisches Karussell weckt Kindheitserinnerungen, im Winterdorf duftet es nach gebrannten Mandeln, heißem Kakao, Schmalzkuchen und Glühwein. Noch bis zum 5. Januar 2014 bringt der Winter-Zoo mit seiner ganz besonderen Atmosphäre Licht und Freude in die dunkle Jahreszeit! Viel Freude hatten Michael Söhlke und Andreas M. Casdorff dann auch bei der offiziellen Eröffnung des Winter-Zoos: Mit sicherer Hand ließen sie zwei Eisstöcke auf der eisigen Bahn exakt bis zum Ziel gleiten, bevor es zum Rodeln in Mullewapp weiterging.

Zoo Wuppertal, 30.11.2013
Neue Ausstellung im Menschenaffenhaus
Ausstellungen im Menschenaffenhaus haben mittlerweile eine gewisse Tradition. Nachdem den vergangenen Sommer über die Werke des „tierischen“ Künstlers Epulu zu sehen waren, gibt es nun Zeichnungen und Gemälde der bekannten Schwelmer Künstlerin Barbara Klotz mit Tiermotiven aus dem Zoo dort zu sehen. Am gestrigen Abend wurde die Ausstellung im Rahmen einer Veranstaltung des Zoo-Vereins offiziell eröffnet. Barbara Klotz ist vielen Freunden des Wuppertaler Zoos ein Begriff, ihre Arbeiten haben schon in vielen Bereichen Verwendung gefunden. Als langjähriges Mitglied des Zoo-Verein Wuppertal e.V. engagiert sie sich seit vielen Jahren auf vielfältige Weise für Zoo und Zoo-Verein. So war sie bereits an der Gestaltung einiger Schautafeln im Zoo beteiligt und liefert die Motive für die Zoo-Tassen und den Zoo-Kalender, der sich seit vielen Jahren zu einer Art „Markenzeichen“ des Zoos und des Zoo-Vereins entwickelt hat. Auch die Zooschule hat bereits auf unterschiedlichste Weise vom Engagement und Können der Künstlerin profitiert. Die neue Ausstellung im Menschenaffenhaus deckt ein breites Spektrum an Motiven und Techniken ab und belegt eindrucksvoll, dass Barbara Klotz ein besonderes Auge für Tiere und Situationen hat und diese auf einzigartige Weise zu Papier zu bringen weiß. Die Werke der Künstlerin werden bis Ostern im Menschenaffenhaus zu sehen sein.

Zoo Augsburg, 29.11.2013
Exotische Weihnachtskrippe im Zoo Augsburg
Pünktlich zum 1. Advent ist im Zoo die exotische Weihnachtskrippe mit vielen Tieren aus fernen Ländern aufgebaut. Jedes Jahr locken die außergewöhnlichen, naturnahen Tierskulpturen zahlreiche Besucher in den winterlichen Zoo. Die Krippe eines Tiroler Holzschnitzers ist täglich vom 1. Advent bis Hl. Dreikönig zu den Öffnungszeiten des Zoos im Löwenhaus zu bewundern. Auch beim alljährlichen Adventssingen dreht sich alles um die exotische Krippe. Am dritten Advent wird ab 14 mit vielen Liedern bei Lebkuchen, Plätzchen, Punsch und Glühwein von den Tieren der Krippe erzählt.

Zoo Leipzig, 29.11.2013
Aufsichtsrat beschließt neue Preise – Familienkarten künftig auch für Großeltern
Der Aufsichtsrat des Zoo Leipzig hat mit einstimmigem Votum neue Eintrittspreise beschlossen. Wie bereits bei der Vorstellung des Masterplanes 2020 im Vorjahr angekündigt, wird auf dem Weg zum Zoo der Zukunft damit die nächste Preisstufe umgesetzt, um der allgemeinen Preisentwicklung sowie der weiteren Realisierung der Neu- und Umbaumaßnahmen Rechnung zu tragen. „Bei den Anpassungen haben wir großen Wert darauf gelegt, die Belastungen für unsere Besucher moderat zu halten und gleichzeitig das Unternehmen Zoo auch künftig mit einer soliden Finanzierung auszustatten, um die Zukunfts- sowie Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten “, erläutert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Gründe für die erste Erhöhung seit zweieinhalb Jahren. Die durch die EEG-Umlage gestiegenen Energiepreise sowie erhöhte Kosten für Spezialfuttermittel nennt er als Beispiele für die gestiegenen Belastungen. Ab dem 1. Januar 2014 gilt damit eine neue Preisstruktur. Für die regulären Sommerpreise, die mit der Eröffnung des neuen Leoparden-Tales zum Start der Sommersaison greifen, ist eine Erhöhung der Ticketpreise für Erwachsene um 1,50 Euro auf 18,50 Euro, für Kinder um einen Euro auf 11 Euro und für Familienkarten auf 47 Euro beschlossen worden. Erhalten bleibt der Zoospartag, so dass auch in den Sommermonaten an jedem ersten Montag im Monat die ermäßigten Winterpreise gelten. Die Preise für die derzeit gültigen Wintertickets werden auf 16 Euro für Erwachsene angepasst, Kinder zahlen 9 Euro. Der Preis der Jahreskarten für Erwachsene beträgt künftig 70 Euro, die Jahreskarte für Familien kostet dann 180 Euro. Bis zum Jahresende können Tages- und auch Jahreskarten noch zum aktuell gültigen Preis erworben werden. Mit Einführung der neuen Preise tritt eine weitere Neuerung in Kraft: Galt die Eltern-Kind-Karte bislang nur für die Eltern und ihre Kinder, können künftig auch Großeltern die Familienkarte erwerben, um mit den Enkeln den Zoo Leipzig zum ermäßigten Preis zu besuchen. „Damit berücksichtigen wir künftig bei unserem Ticketsystem auch das veränderte Freizeit- und Familienverhalten“, so Prof. Junhold.

Vogelpark Walsrode, 29.11.2013
Der frühe Vogel fängt den Rabatt!
Der Geschenk-Tipp für Weihnachten! Verpassen Sie nicht unsere einmalige Jahreskarten-Sonderrabattaktion! Vom 01. Dezember 2013 bis 31. Januar 2014 erhalten Sie beim Kauf einer Jahreskarte über 20% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis. Sie kaufen die gewünschte Jahreskarte im angegebenen Aktionszeitraum, die Karte ist ab dem ersten Besuchstag in der Saison 2014 gültig. Bestellen Sie die Saisonkarte entweder für sich selbst oder machen Sie jemandem eine Freude und verschenken Sie “ein Jahr im Weltvogelpark”. Die Jahreskarten erhalten Sie entweder durch Barzahlung montags-freitags zwischen 09 und 16 Uhr in unserer Verwaltung oder ganz einfach und bequem von zu Hause aus per Vorabüberweisung.

Zoo Berlin 28.11.2013
Wasserbüffel satt! – Nachwuchs noch im Spätherbst
Wasserbüffel, die ursprünglich in Asien beheimatet waren, zählen mehr und mehr auch zu den Haustieren, die in unseren Gefilden gehalten werden. Die schwarzen Sumpfbüffel können auch bei winterlichen Temperaturen durchaus im Freien gehalten werden, wenn sie nachts einen gemäßigt temperierten Schlafplatz zur Verfügung gestellt bekommen. Das gilt auch für die beiden diesjährigen Jungtiere, die am 3. November respektive 10. August im Berliner Zoo geboren wurden. Die beiden kleinen Büffelbullen beleben die mittlerweile recht kopfstarke Herde, die mit den jüngsten nun aus sieben Tieren besteht. Ihre Namen beginnen traditionsgemäß alle mit einem „O“, sofern sie im Berliner Zoo geboren wurden. Dies mag eine Erleichterung sein, wenn die Tiere zum Abend in den Stall gerufen werden. Dem ersten Laut nach folgen „Olga“, “Ophelia“, „Odette“ und „Ombra“. Und der junge „Oskar“ des Novembers sowie „Oberon“ vom August folgen brav ihren Müttern. Wer übrig bleibt ist „Gonzo“, der (nichtberliner) Bulle, der anders als im Vorjahr schon recht früh mit seinen beiden Jungtieren vergesellschaftete wurde. Doch auch ihn treibt letztendlich dann der abendliche Appetit in den Stall. Ein Blick in die Runde zeigt, „Obama“, das Jungtier des letzten Novembers fehlt. Er verließ den Zoo bereits vor der amerikanischen „Abhöraffäre“, also nicht zur Strafe, sondern um selbst einmal Vater werden zu können. Wasserbüffel werden bereits seit mehreren tausend Jahren domestiziert und heute auf vielen Kontinenten als Nutztiere gehalten. Noch immer dienen sie heute in vielen Gegenden der Erde als Zug und Lasttiere, sie helfen beim Pflügen der Felder, können aber auch größere Mengen von Milch liefern. Aus jener Büffelmilch, die deutlich gehaltvoller als die Milch unserer Hauskühe ist, wird der echte Mozzarella-Käse hergestellt.

Zoo Duisburg, 28.11.2013
Erste Schneeflocken treiben durchs Aquarium: Mysteriöse Lebewesen ziehen ins „Haus der Tausend Fische“ ein
Der Quallenkreisel im Duisburger Aquarium ist seit Monaten die Attraktion für Groß und Klein. Immer wieder bleiben Besucher fasziniert vor dem Becken stehen und beobachten die elegant schwebenden, fast dursichtigen Lebewesen. Seit ein paar Tagen beherbergt der Zoo Duisburg nun eine neue Art – Gepunktete Wurzelmundquallen. Durch ihren rosa-bläulichen Schirm, der mit schneeflockenähnlichen Punkten bedeckt ist, erinnern diese Tiere an schwebende Fliegenpilze. Die Mundröhrenarme tragen Nesselzellen, mit denen sie Plankton aus dem Meer filtern können. Zusätzlich befinden sich in ihrem Gewebe symbiotisch lebende Algen (Zooxanthellen), mit denen sie Photosynthese betreiben können. Das Nesselgift der Gepunkteten Wurzelmundqualle ist für den Menschen harmlos. Am anderen Ende des Aquariums beeindruckt weiterhin das 22.000 Liter fassende Riffbecken. Einige der über 1500 Bewohner sind seit Ostern merklich gewachsen und fügen sich zu einem faszinierenden Ökosystem zusammen. Während Doktorfische, Grüne Schwalbenschwänzchen und Juwelenfahnenbarsche das Freiwasser beherrschen, tummeln sich auf dem Boden unter anderem Mandarinleierfische und Leoparden-Junker, die man ohne weiteres als die „Harald Glööcklers“ und „Olivia Jones“ der Fischwelt bezeichnen kann. Die bei Kindern so beliebten Anemonenfische dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Riffbecken und der Quallenkreisel waren erst der Start einer grundlegenden Modernisierung des Duisburger Aquariums. Derzeit findet die Umsiedlung der Salzwasserfische statt, damit ihre Aquarien über die Wintermonate renoviert werden können. Im Eingangsbereich steht der Neubau der Riesensalamanderanlage kurz vor der Vollendung. Heute wurde eine acht Meter breite und 700 kg schwere Glasscheibenfront eingesetzt. In den nächsten Wochen wird das Ufer-Biotop mit Steinen, Pflanzen und Tieren gefüllt werden. Es tut sich was im Zoo Duisburg, seien Sie gespannt! Wer den Zoo dabei unterstützen möchte, kann zweckgebunden spenden oder eine Patenschaft schon ab 50€ erwerben. Bei der Vielfalt an Tieren ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Zoologischer Garten Magdeburg, 28.11.2013
Giraffenbulle Thabo in den Zoo Szeged umgezogen
Unser fast zweijähriger Giraffenbulle Thabo ist in den Zoo Szeged/Ungarn im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) umgezogen. Dort wartet bereits eine „Junggesellengruppe“ auf ihn. Die Haltung von männlichen Rothschildgiraffen ist für das EEP von großer Bedeutung, da sie als Genreserve dient und damit auch die Zuchtvarianz fördert. Der Transport verlief komplikationslos – der Giraffenbulle ging ganz ruhig in den Spezialtransporter und verhielt sich auch während der Reise ausgeglichen. Im Zoo Szeged gut angekommen, heißt es jetzt für Thabo: Neue Umgebung mit neuen Geräuschen und Gerüchen kennenlernen, Kontakte zur Herde aufnehmen sowie die Tierpfleger kennenlernen. Thabos Geburt am 22. Februar 2012 verfolgten 11.000 Webseiten-Besucher live im Internet – für den Zoo Magdeburg ein virtueller Rekord an einem Tag. Auch der anschließende Filmbeitrag in der RTL-Sendung „Stern tv“ sorgte für ein enormes überregionales Interesse. Sowohl im Zoo als auch im Internet stimmten weit über 36.000 Tierfreunde über den Namen des Giraffenkalbes ab. Thabo war in wenigen Wochen deutschlandweit bekannt geworden. Inzwischen ist aus ihm ein stattlicher Giraffenbulle geworden, der in Zukunft selbst eine Familie gründen soll. Die Magdeburger Giraffenherde besteht jetzt aus vier Weibchen: Fleur, Femke, Nelly und Shani. Schon bald soll ein neuer Partner auch zur Zucht in Magdeburg hinzukommen. Im Freiland gehören Rothschildgiraffen mit geschätzten 500 Tieren zu den seltensten Giraffenunterarten. In Zoos ist ihr Bestand stabil und sie sind die am häufigsten gehaltene Giraffenunterart.

Tiergarten Nürnberg, 28.11.2013
Tiergarten: „Lebende Krippe im Kinderzoo“ und Weihnachtsmarkt
Auch in diesem Jahr verspricht die „Lebende Krippe im Kinderzoo“ den Besucherinnen und Besuchern des Tiergartens der Stadt Nürnberg zur Adventszeit ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis. Schon vorab durften die Kinder des katholischen Kindergartens St. Stefan aus Zabo am Donnerstag, 28. November 2013 die „Lebende Krippe“ bestaunen und sich mit passenden Liedern auf die Adventszeit einstimmen. Die Krippendarsteller waren Anna Günter, derzeit im Freiwilligen Ökologischen Jahr im Tiergarten beschäftigt, als Maria, Wolfgang Scheffler, in der Landschaftsgestaltung im Tiergarten tätig, als Josef und Thomas Maurer, Schlosser in der technischen Abteilung, als Hirte (mit Hut und Schäfchen) sowie die beiden Eselinnen Chica und Motte. Ab dem ersten Adventssonntag, 1. Dezember 2013, öffnet die „Lebende Krippe“ um 11 Uhr ihre Tore für alle Tiergartenbesucher. Sie ist dann an jedem weiteren Samstag und Sonntag im Advent von 11 bis 15.30 Uhr zu sehen. Auch am Heiligen Abend kann die „Lebende Krippe im Kinderzoo“ von 11 bis 15.30 Uhr bewundert werden. Erstmals in diesem Jahr wird am zweiten Adventswochenende (Samstag, 7. Dezember und Sonntag, 8. Dezember 2013) ein kleiner, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt die „Lebende Krippe“ ergänzen (11 bis 15.30 Uhr). An adventlichen Ständen werden ausgefallende Handarbeiten wie Taschen, Mützen, Kinderkleidung und allerlei Hübsches zum Verschenken – oder Selbstbehalten – verkauft. Einen kleinen Plausch bei Plätzchen und Glühwein und Tipps für eigene Werke gibt es obendrauf. Als weiteres Begleitprogramm bewirtet die „Weihnachtsbude im Kinderzoo“ die Besucher mit Glühwein und Weihnachtsgebäck. Am Samstag, 14. Dezember 2013, erwartet die Kinder zur einsetzenden Dämmerung um 16.30 Uhr am Haupteingang ein Lichterzug mit Weihnachtsmann. Der Teilnahmebeitrag am Lichterzug beträgt auch in diesem Jahr wieder für Erwachsene nur vier Euro und ist für Kinder frei. Als Beleuchtung bringen die Kinder ihre eigenen Laternen und Lampions mit. Taschenlampen sind allerdings nicht erlaubt, da sie die Tiere blenden könnten. Am Sonntag, 22. Dezember 2013, lädt die Mögeldorfer Kirchengemeinde zur Waldweihnacht mit Posaunenchor im Kinderzoo ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Haupteingang des Tiergartens Nürnberg.

Wisentgehege Springe, 28.11.2013
Vom Wolf lernen – mit dem Hund leben: Das Wisentgehege in Springe bietet ein ganz besonderes Seminar an
“Vom Wolf lernen – mit dem Hund leben” – unter diesem Motto bietet das Wisentgehege in Springe ein in dieser Form in Deutschland einzigartiges Seminar an. Begleitet von den Wolfsexperten Birgit und Matthias Vogelsang sowie Tina Rickmeyer von der Hundeschule CleverDog erfahren Hundehalter viel über ihre Tiere. Aus dem Erlebnis als Gast im Wolfsrudel zu sein, sogar fellnah Kontakt zu den Timberwölfen aufnehmen zu können, lassen sich Rückschlüsse auf den Umgang mit dem eigenen Vierbeiner ziehen. Für das Betreten der Wolfsanlage muss der Teilnehmer volljährig sein. Videoanalysen und Übungen unter fachkundiger Anleitung sollen das Miteinander von Hund und Hundeführer/in verbessern. Das Seminar läuft von Freitag bis Sonnabend, 30. Mai bis 1. Juni 2014. Die Kosten dafür betragen inklusive Eintritt ins Wisentgehege und Verpflegung am Lagerfeuerabend 390 Euro pro Team (eine Person und Begleithund). Um eine intensive individuelle Betreuung sicherzustellen, ist die Teilnehmerzahl auf 12 Teams begrenzt. Die Spaziergänge und Übungen mit den Hunden finden außerhalb des Wisentgeheges statt. Für Übernachtungen sorgen die Teilnehmer selbstständig. Anmeldungen sind unter Telefon (0 50 41) 54 49 und info@wisentgehege-springe.de möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zu dem dreitägigen Seminar. Das vollständige Programm ist auf der Homepage des Wisentgeheges unter www.wisentgehege-springe.de nachzulesen.

Wilhelma Stuttgart, 28.11.2013
Großer Verlust fürs Wilhelma-Raubtierhaus: Die Jaguarkatze Petra starb im hohen Alter von 23 Jahren
Sie wurde am 25. Oktober 1990 in der Wilhelma geboren und war rund 23 Jahre lang im Raubtierhaus eine nicht mehr wegzudenkende Institution – die schwarze Jaguarkatze Petra. Doch künftig wird sie nicht mehr in ihrem Gehege anzutreffen sein: Wegen eines inoperablen Tumors im Bauchraum, der die betagte Katze in der letzten Zeit stark geschwächt hatte, musste Petra am vergangenen Wochenende eingeschläfert werden. Trotzdem hat sie es noch geschafft, mit ihrem Lebensalter von über 23 Jahren einen Platz unter den fünf ältesten Jaguarkatzen in Zoos weltweit zu erobern. 1990 kam Petra als Tochter der schwarzen Jaguarkatze Pauline und des schwarzen Katers Max auf die Welt und lebte seither in der Wilhelma. Ihre Pflegerinnen und Pfleger beschrieben sie stets als sehr charakterstarkes, neugieriges und schlaues Tier – und obendrein als sehr „ehrgeizig“, wenn sie etwas erreichen wollte. So hat sie zum Beispiel bei der Beschäftigungsfütterung alle von den Pflegern ausgetüftelten Futterverpackungen problemlos geknackt, ganz gleich welche Schwierigkeitsgrade diese eingebaut hatten. Eine andere Lieblingsbeschäftigung der Jaguarkatze war es, auf dem erhöhten Liegebrett ihres Geheges abhängend die Umgebung genau im Auge zu behalten – oder einfach Siesta zu halten. Da in den letzten Jahren bei Petra die Geschmeidigkeit altershalber schon ein wenig nachgelassen hatte, wurde eine Treppe im Gehege eingebaut, die ihr den Aufstieg auf den erhöhten Lieblingsplatz erleichterte. Außerdem erhielt sie einen zusätzlichen Wärmestrahler, damit sie auch in der kalten Jahreszeit draußen die Aussicht genießen und sich die Knochen wärmen konnte. Nicht nur die Tierpfleger werden Petra in Zukunft vermissen, sondern auch die Stammbesucher, bei denen die Jaguarkatze ebenfalls bekannt und beliebt war. Und auch darüber hinaus war Petra „berühmt“ geworden: Sie ist bis heute wohl auch der einzige Jaguar in einem europäischen Zoo, der es je zur Titelheldin der amerikanischen Zeitschrift „National Geographic“ gebracht hat. Jaguare sind die drittgrößte Raubkatzenart nach Tiger und Löwe und kommen nur in Amerika vor. Bei „Schwärzlingen“, wie Petra einer war, wird der schwarze Farbstoff Melanin verstärkt gebildet, der dann die gelbliche Grundfarbe der häufiger vorkommenden gefleckten Fellvariante ersetzt – bei Jaguaren wird dieser „Melanismus“ dominant vererbt. Je nach Lichteinfall sieht man trotzdem das charakteristische Fleckenmuster durchschimmern.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 28.11.2013
PANDABUB HEISST FU BAO
Der Pandabub im Tiergarten Schönbrunn hat nun einen Namen. Er heißt Fu Bao. Nach Fu Long, dem glücklichen Drachen, und Fu Hu, dem glücklichen Tiger, ist der dritte Pandanachwuchs im Wiener Zoo ein glücklicher Leopard. „Der Leopard ist in China neben dem Drachen und dem Tiger ein weiteres mutiges und sehr starkes Tier. Bào ist ein sehr beliebter Bubenname, weil er seinem Träger die Kraft eines Leoparden verleihen soll“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter die Bedeutung des Namens, den sich die Pflegerinnen und Pfleger für den Kleinen überlegt haben. Ein kräftiges Kerlchen ist Fu Bao auf jeden Fall schon jetzt. Er bringt bereits sechs Kilogramm auf die Waage. Am kommenden Sonntag wird Fu Baos Namensgebung im Tiergarten in der ORANG.erie gefeiert. Der kleine Panda wird bei der Party natürlich nicht dabei sein, für die kleinen Pandafans gibt es allerdings ein buntes Programm: Sie können sich als Panda schminken lassen, Panda-Fingerpuppen basteln oder beim Infostand eine von Fu Baos Pflegerinnen mit Fragen löchern. Highlight ist die beliebte Mülltonnenshow von Robert Steiner und Rolf Rüdiger um 13 Uhr. Wer von Fu Bao nicht genug bekommen kann, kann ihn als herziges Poster mit nach Hause nehmen.

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