Zoopresseschau

Zoo Halle 11.12.2013
Erneuter Zuchterfolg bei den Grossen Ameisenbären
Freudige Nachrichten aus dem Bergzooo. Bereits Anfang November wurde um wiederholte Male ein Großer Ameisenbär geboren. Das am 6.11.2013 geborenes Jungtier ist ein Männchen und das Geburtsgewicht betrug 1.300 g. Heute wiegt er bereits 2243 g. Mutter Stella ist den Pflegern gegenüber sehr zutraulich. Deshalb wurde das Jungtier anfangs jeden Tag gewogen und sogar Ultraschalluntersuchungen bei der trächtigen Mutter waren kein Problem, wenn sie während der Untersuchung mit Lieblingsfutter verwöhnt wurde. Typischerweise werden Jungtiere bei den Ameisenbären auf dem Rücken der Mutter transportiert. Sie halten sich selbständig im Fell der Mutter fest und sitzen meist an der Schwanzwurzel. Die Fellzeichnung der Mutter findet sich dabei im Jungtier wieder, so dass ein Ameisenbärbaby nur sehr schwer zu entdecken ist. Der neue Bergzoobewohner ist allerdings bereits sehr fit und verlässt manchmal jetzt schon den schützenden Rücken der Mutter. Allerdings ernährt er sich derzeit noch ausschließlich von Muttermilch. Auf Grund der ungünstigen Witterung ist das Jungtier mit der Mutter derzeit ausschließlich in einem Innengehege untergebracht welches für Besucher nicht zugänglich ist. Deshalb hat die zuständige Kuratorin Jutta Heuer extra am Kleintierhaus einen Monitor installieren lassen, auf dem ein Video über Mutter und Kind gezeigt wird. Letzteres ist übrigens noch namenlos. Klar ist lediglich, der Name soll mit dem Buchstaben E anfangen und ein spanischer oder portugiesischer Name sein. Der Zoo bittet daher alle Zoofreunde bis zum Jahresende Namensvorschläge per email oder über Facebook einzusenden. Der meist vorgeschlagene Name wird dann dem Ameisenbär im Januar per Namenstaufe verliehen. Es ist bereits das 5. Jungtier dieses Elternpaares welches auch alle anderen Jungtiere problemlos aufgezogen hat. Mittlerweile sind diese in Zoos von Dortmund, Longleat Safari in Großbritannien, Belfast und Köln heimisch geworden. Inzwischen hat das hallesche Ameisenbärpaar sogar 5 Enkel, welche in Dortmund und Longleat (GB) das Licht der Welt erblickt haben. Noch vor 10 Jahren war die Geburt eines Ameisenbären in einem Zoo eine Sensation, heute werden diese außergewöhnlichen Tiere in verschiedenen Zoos in Deutschland und Europa erfolgreich gezüchtet. Dies ist sicher auf die gut abgestimmte Ersatznahrung anstatt der sonst natürlichen und namensgebenden Ameisenhauptspeise sowie auf die mittlerweile umfangreichen Haltungserfahrungen zurückzuführen. Große Ameisenbären gehören zu einer sehr alten und ursprünglichen Tiergruppe, den Nebengelenktieren, die es heute nur noch in Südamerika gibt. Sie zählen außerdem zu den Nahrungsspezialisten, da sie sich in der Natur ausschließlich von Ameisen und verschiedenen Termiten ernähren. Ihr zahnloses langes rundes Maul mit der bis zu 60 cm langen klebrigen Zunge und die scharfen Klauen an den Vorderbeinen sind geeignete Werkzeuge, um die Termiten aus ihren Bauen zu holen. Die langen harten Haare und der buschige Schwanz halten Regen ab und verhindern Verletzungen durch scharfe Dornen in ihrem natürlichen Lebensraum. Da sie in diesem stark bedroht sind, gibt es ein europäisches Arterhaltungsprogramm (EEP) und ein weltweites Zuchtbuch.

Zoo Augsburg 11.12.2013
Adventssingen im Zoo Augsburg
Wie jedes Jahr findet am 3. Adventssonntag – heuer am 15.Dezember 2013 – ab 14:00 Uhr, das besinnliche Adventssingen im Löwenhaus an der exotischen Holztierkrippe statt. Mit einer tierischen Weihnachtsgeschichte, vielen schönen Liedern, Lebkuchen, Plätzchen, Punsch und Glühwein feiert der Zoo den dritten Advent mit Groß und Klein. Musikalische Unterstützung gibt es vom Förderverein der Franziskusschule in Gersthofen. Teilnahme am Adventssingen ist kostenlos, es ist lediglich der Eintrittspreis in den Zoo zu entrichten. Den Eintritt dürfen die Besucher an diesem Tag übrigens selbst bestimmen. Vom 9. Bis 24. Dezember heißt es im Zoo nämlich „Zahl doch, was Du wirklich willst!“. Einfach Wunschpreis-Formular ausfüllen und an der Kasse bezahlen.

Erlebnis-Zoo Hannover 11.12.2013
Letzter Nachwuchs von Giraffenbulle Schorse ist da
Ganz der Vater! Große Freude und kleiner Trost im Erlebnis-Zoo Hannover: Der letzte Nachwuchs von Giraffenbulle Schorse ist da! Mit seinen langen Beinen, knubbeligen Knien und den riesigen dunklen Augen sieht das Baby seinem Ende Juli im hohen Alter verstorbenen Vater schon ziemlich ähnlich – nur an der Größe muss es noch ein wenig arbeiten. Schorse war mit seinen 5,80 Metern einer der größten Giraffenbullen Europas und ein liebenswürdiger Charakterkopf. In Erinnerung an den sympathischen Bullen soll der Kleine den Namen seines Vaters erben. Schorse Junior tritt in riesige Hufspuren! Bei der Geburt war Schorses 29. Kind etwa 1,77 groß und gerade einmal 90 kg schwer – also ein Winzling in Giraffenkreisen. Sein Bruder Zaid war bei der Geburt bereits fast zwei Meter hoch und gut und gerne 10 kg schwerer. Doch das heißt noch gar nichts. Solange der Kleine groß genug ist, um an Mutter Shahnis Milchbar zu trinken (und das klappt schon ganz gut, wenn auch nur auf Hufspitzen), kann der große Wachstumsschub noch kommen. Am Morgen des 29. November plumpste die Mini-Giraffe aus ca. zwei Metern Höhe ins weiche Stroh. Shahni und ihr Sohn haben sich seitdem in aller Ruhe im Stall aneinander gewöhnt. Während dieser Zeit blieb das Giraffenhaus für die Besucher geschlossen, damit Mutter und Sohn möglichst viel Ruhe hatten. Nur die Tanten und Halbgeschwister durften die beiden vom Nachbarstall aus beobachten – nicht einmal die Tierpfleger waren gern gesehene Gäste, obwohl sie immer Futter dabei hatten, wenn sie den Stall betraten. Seit dem Wochenende ist das Haus für Besucher wieder geöffnet. Sobald das Wetter es zulässt, wird es für Schorse Junior Zeit, die Außenanlage zu entdecken und bis dahin wird er auch größenmäßig ordentlich zugelegt haben. Dass das Baby noch einiges vor hat, zeigt sich nämlich schon an seinem Fell, das an einen viel zu großen Schlafanzug aus weichem Frottee erinnert und überall noch Falten wirft. Doch da wird Schorse Junior schon bald hineinwachsen. Rothschild-Giraffen gehören zu den stark bedrohten Tierarten. In freier Wildbahn leben noch weniger als 2.500 Tiere der Giraffenart mit der auffallend großen Musterung – zum Vergleich: Es gibt ca. 60.000 freilebende Massai-Giraffen. Mit der Nachzucht der seltenen Langhälse versucht der Erlebnis-Zoo Hannover im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), die Rothschild-Giraffen vor dem Aussterben zu bewahren.

Freunde Hauptstadtzoos 10.12.2013
Heilig-Abend-Führung im Tierpark Berlin – Weihnachtsspaziergang mit Glühwein
Um die Wartezeit auf die Bescherung zu verkürzen, lädt Heiligabend, 24. Dezember 2013, 10 Uhr, der Tierpark Berlin zu einem Weihnachtsspaziergang mit Glühwein ein. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt; Erwachsene bezahlen den regulären Eintritt. Treffpunkt ist der Tierpark-Eingang Bärenschaufenster – U-Bhf. Tierpark. Es ist lediglich der reguläre Tierpark-Eintritt zu bezahlen. Auf diese Weise können die Kinder mit Vater, Mutter, Oma, Opa, Tante oder Onkel einen entspannten Vormittag verbringen und die Zeit vergeht wie im Fluge, bis der Weihnachtsmann vor der Tür steht. Zum Aufwärmen bei winterlichen Temperaturen bieten sich die Tierhäuser vom Tierpark Berlin an.

Allwetterzoo Münster 10.12.2013
Vom 14.12. bis 7.1. gilt im Allwetterzoo Münster: Zahlen Sie, was Sie wollen – pay what you want!
Vor einem Jahr hatte der Allwetterzoo Münster seine Besucher erstmals dazu aufgefordert, den Eintrittspreis selbst zu bestimmen. Erfreulich viele Menschen nutzten die Chance und besuchten den Zoo, nicht wenige sogar zum ersten Mal. Nun heißt es im Allwetterzoo erneut „pay what you want“: Vom 14. Dezember bis zum Ende der Weihnachtsferien am 7. Januar dürfen die Besucher den Eintrittspreis selbst festlegen, den sie für einen Zoobesuch inklusive Westfälischem Pferdemuseum und Robbenhaven zahlen möchten. Vor dem Eingang werden sie lediglich gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen und den Betrag zu nennen, den sie ausgeben werden. Damit gehen sie zur Kasse – und weiter zu Pinguin, Löwe & Co.! Auch Gruppen sind willkommen und dürfen den Eintrittspreis selbst bestimmen, nur der Verkauf von Jahreskarten ist von der Preisaktion ausgenommen. Ab 9 Uhr ist der Zoo täglich geöffnet, selbst an Heiligabend und Silvester.

Zoo Vivarium Darmstadt 10.12.2013
Der Nikolaus besucht wieder den Zoo Vivarium
Am 3. und 4. Adventssonntag (15. und 22. Dezember) kommt der Nikolaus wieder in den Zoo Vivarium: Kinder können sich auf eine spannende Begegnung und auf eine kleine Überraschung freuen. Für das leibliche Wohl ist anschließend mit Kinderpunsch, Glühwein sowie Plätzchen gesorgt.

Tiergarten Schönbrunn Wien 10.12.2013
AUSZEICHNUNG FÜR UNIVERSUM-DOKU „SCHÖNBRUNNER TIERGESCHICHTEN“
Ein Flughund auf der Wäscheleine, eine junge Gepardin auf Reisen und die Launen der Affen: Regisseur Lukas Beck zeigt in seiner „Universum“-Doku über den Tiergarten Schönbrunn das außergewöhnliche „Leben im Zoo“. Mit 844.000 Zusehern war diese Universum-Folge bei ihrer Ausstrahlung im April die erfolgreichste seit 2008. Nun wurde sie beim 11. Internationalen Matsalu Nature Film Festival in Estland, das alljährlich Naturfilme aus aller Welt prämiert, mit dem Spezialpreis ausgezeichnet. „Ich freue mich, dass die außergewöhnlichen Geschichten der Pfleger und ihre große Nähe zu den Tieren die Jury so beeindruckt haben“, so Lukas Beck. Für alle, die die „Schönbrunner Tiergeschichten“ verpasst haben, oder sich die Doku im Patschenkino immer wieder ansehen wollen, gibt es die „Universum“-Folge jetzt auf DVD. Um 21 Euro ist sie im Tiergartenshop und im neuen Onlineshop des Zoos erhältlich. Rechtzeitig vor Weihnachten gibt es sie auch als limited edition in einer Geschenkbox: Um 50 Euro wird eine von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter signierte DVD plus ein Gutschein für eine Erwachsenen-Jahreskarte angeboten.

Zoo-Aquarium Berlin
Eine glatte Angelegenheit – die Blauzunge im Zoo-Aquarium Berlin
Zoologische Gärten sind bestrebt darauf, kollegial zu kooperieren. Dies geschah im Herbst 2013 mit dem Tropenaquarium in Hagenbecks Tierpark in Hamburg, so dass wir doch glatt eine zoologisch sehr interessante Echse bekamen: Den Blauzungenskink (Tiliqua scincoides) aus der Familie der Glattechsen oder Skinke (Scincidae). Der Rumpf bei Skinken ist gestreckt und walzenförmig. Die Schuppen sind sehr glatt und glänzen, daher der deutsche Name der ganzen Familie. Die Beine sind recht kurz und nicht besonders kräftig. Unsere Art kann bis zu sechzig Zentimeter lang werden und hat eine charakteristische dicke kobaltblaue Zunge. Bei Gefahr wird diese unter Fauchen herausgestreckt. Drei Blauzungen beleben nun das eigens für sie eingerichtete Terrarium, das dem natürlichen trockenen und schwach bewaldeten Lebensraum in Australien nachempfunden ist. Da sie tagaktiv sind, lassen sie den Besucher an ihrem Leben teilhaben. Nach der Geschlechtsreife, die zwischen ein und zwei Jahren eintritt, erhoffen auch wir uns Nachzucht. Der Riesenblauzungenskink ist echt-lebendgebärend. Die Jungtiere, die nach einer Tragezeit von 120-130 Tagen geboren werden, werden sogar im Mutterleib versorgt – mit einer Plazenta wie bei Säugetieren. Der Blauzungenskink sollte damit doch glatt einen Besuch wert sein!

Tierpark Bochum
Weihnachten rund um die Welt – Der Tierpark feiert am Sonntag, 15.12.13 mit internationalen Gästen
Internationale Weihnachtsbräuche, Lieder und Tänze sorgen für ein multikulti Weihnachtsfest rund um die Welt. Bunt, lustig und doch besinnlich – ein Fest für die ganze Familie! Gewöhnliches Weihnachtsmarktambiente sucht man hier vergeblich, stattdessen ertönen Gesänge aus fremden Ländern, exotische Trommeln und bunte Tänze. Von Asien bis nach Europa von Nordamerika bis Afrika – das Weihnachtsfest wird international. Landestypische Weihnachtsbräuche und –traditionen können Tierparkbesucher an einem Ort erleben und das Ganze ohne mit dem Flugzeug um den Globus zu reisen. Kerstin Schulze, Leiterin der Zooschule und des Organisationsteams, ist voller Vorfreude: „Wir freuen uns sehr, dass wir Kooperationspartner mit Wurzeln in den unterschiedlichsten Ländern für unsere Veranstaltung gewinnen konnten. Unser Bühnenprogramm ist daher auch bunt aufgestellt, von griechischen Sängern und Tänzern, über finnische Weihnachtswichtel bis hin zu afrikanischen Melonentrommlern. Einige weitere internationale Gruppen werden ihre weihnachtlichen Bräuche präsentieren und auch manche Tiere, von verschieden Kontinenten haben ihren Auftritt.“ Ebenso gibt es neben der Bühne viel zu entdecken, wie indonesische Instrumente, die man selber bespielen und eine Kletterwand, an der man sich als Weihnachtsmann ausprobieren darf. Am Flamingoteich kann man Boote fahren lassen und Kreative können bunten Weihnachtsbaumschmuck basteln. Bei Spiel und Spaß steht aber auch das „Miteinander“ im Vordergrund. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. (mfh) berichtet von menschlichen Schicksalen, die zu dieser besinnlichen Zeit nicht in ihrer vertrauten Umgebung sein können. Um ihnen das Leben hier in Bochum zu erleichtern, sammelt der Verein gut erhaltene Kleidungsstücke für diese Flüchtlinge, wie Frau Urutia vom „mfh“ erklärt: „Wir würden uns sehr freuen, wenn Tierparkbesucher zu diesem Anlass gut erhaltene Kleidungsstücke zu uns an den Stand bringen. Es muss nicht viel sein, vielleicht ein Kinderpullover und eine Hose oder eine warme Winterjacke. Die Flüchtlinge haben nicht viel, wenn sie zu uns kommen und sind für jede Spende dankbar“. Gebeten wird um einzelne saubere Kleidungsstücke. Falls diese verpackt sind, sollten sie gut sortiert und beschriftet sein, damit die Spenden schnell bei den Bedürftigen ankommen. Die Veranstaltung „Weihnachten rund um die Welt“ findet in diesem Jahr erstmalig im Tierpark Bochum statt. Idee des ganzen ist, die internationale Tierwelt, die der Tierpark Bochum beherbergt, mit internationalen Menschen zusammen zu bringen. Zur Weihnachtszeit wird die kulturelle Vielfalt besonders deutlich und zeigt spannende Facetten, die der Tierpark und seine Kooperationspartner vorstellen möchten. Das vielfältige Mitmachangebot richtet sich an die gesamte Familie und verspricht in der wärmenden Umgebung des Aquarien- und Terrarienhauses und des Fossiliums viel Abwechslung und neue spannende Eindrücke!

Serengeti Park Hodenhagen
Nelly macht sich fit für die WM 2014 in Brasilien! – Mit nur drei Fehlern während drei internationalen Turnieren ist Nelly die Nummer 1 unter den Orakeln.
Bereits während der Damen-WM 2011, der EM 2012 der Herren und der EM 2013 der Damen zeigte Nelly Fußballverstand! Ihre Fehlerquote lag bei allen Turnieren bei nur 3 falschen Vorhersagen und damit ist Elefantendame Nelly das unangefochtene Orakel der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien. Am Freitag wurden die Gruppenbegegnungen der Weltmeisterschaft ausgelost und damit beginnt auch für die vierjährige Nelly (27.12.2009) das Trainingslager. Ab 12. Juni 2014 wird sie dann wieder vor den Toren stehen und per Torschuss auf Sieg oder Niederlage der jeweiligen Mannschaft tippen. Deutschland ist in Gruppe „G“ und trifft damit in den Vorrundenspielen auf die Mannschaften USA, Ghana und Portugal, wobei Portugal wohl voraussichtlich der stärkste Gegner sein wird. Die ganz in weiß antretende deutsche Mannschaft wurde bisher drei Mal Weltmeister. Bereits zu ihrem WM-Triumph 1974 im eigenen Land während der historischen Regenschlacht beim 1:0-Zweitrundensieg gegen Polen waren unsere Jungs ganz in weiß aufgelaufen. Regulär trägt die deutsche Elf schwarze Hosen zu weißem Trikot. Das streng gehütete Geheimnis des offiziellen WM Balles 2014 wurde noch nicht offiziell gelüftet, erst im Dezember wird adidas diesen vorstellen. Der Name des Balles ist aber schon bekannt: Brazuca. Dieses Mal gab aber nicht die FIFA dem Ball seinen Namen, wie es sonst üblich war. Erstmals in der Geschichte haben in einem Internet-Voting die Fans einen Namen ausgesucht. Mit dem Begriff Brazuca beschreiben die Brasilianer den Stolz auf ihren Lebensstil. Spielmechanik: Nelly steht vor den beiden Toren, der Treffer in ein Tor bedeutet ein Tor der gegnerischen Mannschaft und sagt damit das Ausscheiden der Mannschaft vorher, deren Tor getroffen wurde.

Zoo Osnabrück, 07.12.2013
Stadt unterschreibt Gesellschaftervertrag mit Zoo
Was vor knapp zwei Jahren beschlossen wurde, ist nun mit Unterschrift besiegelt: Die Stadt Osnabrück ist mit vorerst fünf Prozent an der Zoo Osnabrück gGmbH beteiligt. „Die Stadt übernimmt damit viel Verantwortung für den Zoo, was unter anderem an dem Veto-Recht im Aufsichtsrat deutlich wird. Ohne die Stadt können also in Zukunft keine wichtigen Entscheidungen über weitere Großprojekte des Zoos getroffen werden. Diese Verantwortung, verbunden mit den Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten übernimmt die Stadt gern, weil wir zusammen ein großes Interesse daran haben, den Zoo weiterzuentwickeln – gehört doch der Zoo zu den größten Magneten, der Besucher aus ganz Deutschland, sogar aus Holland anlockt. Ich hoffe, dass wir mit unserem Know-how diesem Magneten noch mehr Kraft geben können“, erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Gründe der Partnerschaft. Am heutigen Freitag unterschrieben die verschiedenen Parteien die notariellen Verträge. Vorangegangen war im März 2012 die Gründung der Zoo Osnabrück gGmbH, da sich der Zoo zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt hatte und die bis dato herrschende Vereinsform nicht mehr zeitgemäß war. Gesellschafter dieser gGmbH ist die Zoogesellschaft Osnabrück e.V. Nun tritt die Stadt Osnabrück mit vorerst fünf, später mit bis zu 25 Prozent bei und entsendet als Mitglieder im Aufsichtsrat Oberbürgermeister und Kämmerer. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann freut sich über die Partnerschaft: „Die Stadt war uns in der Vergangenheit immer ein verlässlicher Partner. Zu wissen, dass sie nun auch am Zoo beteiligt ist, stärkt die Allianz und sichert den Zoo ab. Gemeinsam können wir die Masterplanung mit der Tierwelt ‚Nordamerika’ realisieren und den Zoo mithilfe von spannenden Erlebniswelten, aber auch optimaler Tierhaltung langfristig noch attraktiver gestalten.“ Der Zoo Osnabrück hatte in den letzten Jahren insgesamt circa 30 Millionen Euro in große, naturnahe Tiergehege investiert und Erlebniswelten wie den „Unterirdischen Zoo“ (2009), „Takamanda“ (2010) und „Kajanaland“ (2011) eröffnet. Zurzeit entsteht im Zentrum des Zoos „Angkor Wat“, eine asiatische Tierwelt mit Schweinsaffen, Sumatra-Tigern, Binturongs und Menschenaffen. Dank der neuen Angebote wuchs die jährliche Besucherzahl auf circa eine Million. Auch Zoopräsident Reinhard Sliwka begrüßt die feste und langfristige Verbindung von Stadt und Zoo: „Zoos spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie können nicht nur touristische Leuchttürme sein, sondern übernehmen auch wichtige Aufgaben im Bereich der Bildung, Artenschutz und Forschung. So führen wir auch besondere Projekte wie „Deutsch lernen im Zoo“ durch, das Kinder mithilfe der Tiere für die deutsche Sprache begeistert. Ich freue mich, dass die Stadt den Zoo in dieser vielfältigen Rolle unterstützt.“

Zoo Dresden, 06.12.2013
Weihnachten bei den Tieren
Adventsveranstaltung am 15. Dezember ab 10:00 Uhr – Kinder zahlen nur 1,00 Euro. Auch in diesem Jahr erwarten unsere Zoobewohner wieder liebevoll geschmückte Weihnachtsbäume und Überraschungen aus bunten Leckereien, die sie zum Fressen gern haben werden. Diese wunderschöne Tradition zum 3. Advent bietet nicht nur unseren Tieren eine gelungene Abwechslung, sondern auch den Besuchern und Kindern viel Spaß und stimmungsvolle Vorfreude auf Weihnachten. Von 10 bis 15 Uhr können die Kinder den Weihnachtsmann treffen und ihm Ihren größten Herzenswunsch ins Ohr flüstern. Von 10 bis 15 Uhr gibt es ein Umfangreiches Programm. Telefonische Anfragen richten Sie bitte an Katrin Kretschmer (Marketing) unter 0351 / 47 80 624.

Zoo Berlin, 05.12.2013
Mausvogel-Aufzucht im Berliner Zoo trotzt dem Orkantief
Während Orkan „Xaver“ mit seinen Sturmböen in einigen Teilen Deutschlands die heimischen Vögel von den Bäumen bläst, hängen in der Afrika-Freiflughalle des Berliner Zoos die Mausvögel entspannt im Geäst. „Abhängen“ ist in ihrem Fall genau das treffende Wort; denn anders als ihre fliegende Verwandtschaft sitzen sie im Regelfall nicht in den Büschen, sondern hängen an den Füßen – meist Kopf nach oben und Schwanz nach unten – aufrecht an den Ästen. Eine besondere Wendigkeit verleiht den Mausvögeln die Bewegungsfreiheit der ersten und vierten Zehe, die beide sowohl nach vorne als auch nach hinten gedreht werden können. Ihre Füße ermöglichen ihnen eine rasche und geschickte Fortbewegung durch das Gebüsch, wobei sie auf den ersten Blick an huschende Mäuse erinnern. Nur sechs Arten der geselligen Savannenbewohner kommen in Afrika vor und auf anderen Kontinenten sucht man solche Vögel vergeblich. Im Berliner Vogelhaus soll derzeit eine kleine Kolonie von Braunflügel-Mausvögeln aufgebaut werden. Am 3. November schlüpfte nach ca. 11 tägiger Bebrütung durch beide Eltern der erste Jungvogel eines im Freiflugraum angesiedelten Paars. Sein Schlupfgewicht betrug damals nur etwa 3 g. Nun unterscheidet sich der Jungvogel, der im Alter von gut zwei Wochen flügge war, von den Altvögeln im Wesentlichen nur noch durch die kürzeren Schwanz-federn, die bei den Erwachsenen, über 20 cm lang werden können. Im Falle der nächsten Brut seiner Eltern wird sich der Nachwuchs vielleicht helfend um seine jüngeren Geschwister kümmern. Diese kooperative Verhaltensweise ist bei Mausvögeln sehr verbreitet und steigert die Fitness der Individuen eines Familienverbandes. Nicht verwandte Vögel hingegen sind häufig zänkisch, zumindest wenn sie gleichen Geschlechts sind. Mit ihren krummen Schnäbeln können sie sich gegenseitig empfindliche Verletzungen beibringen. Ansonsten fügen die reinen Vegetarier, die sich nur von Früchten und Blättern ernähren, anderen Lebewesen kein Leid zu.

Hamburgs Tierpark Hagenbeck, 05.12.2013
Nikolaus bei den Orang Utans im Tierpark Hagenbeck
Neugierig stürmten fünf der insgesamt sechs Orang Utans ihr Affenhaus, als das Warten auf den Nikolaus endlich zu Ende war. Rot-weiße Filzmützen thronten hoch oben auf Baumstämmen und Bambusstangen. Verlockend duftende Jutesäcke hingen an den quer gespannten Kletterseilen. Nur Tuan, das imposante Orang-Männchen, hatte keine gute Laune. Warten gehört wohl nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen – auch nicht auf den Nikolaus! Nachdem sich die erste Überraschung bei den orangefarbenen Menschenaffen gelegt hatte, begannen die Mutigeren unter ihnen, die Mützen von den Bambusstangen zu pflücken und einer genauen Untersuchung zu unterziehen. Da ist doch was Leckeres drin! Stimmt, einige Erdnüsse kamen schließlich zum Vorschein. Schwieriger war die Eroberung der an den Kletterbäumen festgeknoteten Jutesäcke. Diese dufteten zwar herrlich nach dem Frühstück, auf das die Orangs heute etwas länger warten mussten. Aber die Knoten saßen so fest, dass Bella, Toba und Sly, die älteren Orang-Damen, sich richtig anstrengen mussten, bevor sie die Säcke mit dem Futter in die Arme schließen konnten. Sobald die Orang-Utans den vitaminreichen Inhalt aus den geöffneten Säcken schüttelten, traten ihre wuseligen Mitbewohner in Aktion: die Asiatischen Kurzkrallenotter. Frech und fantasievoll stibitzten sie den Orangs alles, was sie in die Krallen bekommen konnten: Salatherzen, Mangold, Kohlrabiblätter, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Wurzeln purzelten durcheinander. Affen, Otter und Fotografen freuten sich gleichermaßen über das vitaminreiche und farbenfrohe Durcheinander. Das Bild des Tages: gleich drei Otter stritten sich um die schöne rote Filzmütze, die sie schließlich ins Wasser zerrten.

Zoo Leipzig, 05.12.2013
Gorilla-Nachwuchs zeigt sich den Besuchern, Nikolaus und Adventsbasteln
Großer Bahnhof für den kleinen Gorilla im Zoo Leipzig: Unter dem Klicken zahlreicher Kameras ist das drei Tage alte Jungtier von Kibara und dem Silberrücken Abeeku heute Vormittag der Öffentlichkeit präsentiert worden. Während es für die beiden Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) der erste Nachwuchs überhaupt ist, freut sich der Zoo Leipzig erstmals seit April 2008 wieder über einen Zuchterfolg bei dieser seltenen, vom Aussterben bedrohten Art. Die unerfahrene Kibara (geb. 13.01.2004 in Leipzig) kümmert sich bislang vorbildlich um ihren ersten Nachwuchs und ist von der Gruppe, in der neben dem Silberrücken und dem Muttertier noch zwei weitere Weibchen leben, gut aufgenommen worden. Die gesamte Gruppe ist zusammen mit dem jüngsten Sprössling ab sofort täglich in Pongoland zu sehen. Ein Familienausflug am morgigen Nikolaustag bietet eine ebenso passende Gelegenheit, einen ersten Blick auf den neuen Bewohner des Zoo Leipzig zu werfen, wie das bevorstehende Adventswochenende, an dem am Samstag im Entdeckerhaus Arche Adventsbasteleien mit den Zoolotsen stattfinden. Wer auf der Suche nach einem 365 Tage lang wirkenden Weihnachtsgeschenk ist, macht seinen Liebsten mit der Jahreskarte des Zoo Leipzig eine Freude: Tag für Tag und Woche für Woche den kleinen Gorilla aufwachsen sehen… ein faszinierendes Erlebnis! Damit der Nachwuchs bald einen wohlklingenden Namen bekommt, startet heute die Namenssuche. Vorschläge, die einen Bezug zum Lebensraum der in Afrika beheimateten Westlichen Flachlandgorillas haben, können bis zum 17. Dezember an taufe@zooleipzig.de eingereicht werden. Die Auswahl und Bekanntgabe des Tauftermins erfolgt, wenn das Geschlecht des Nachwuchses bestimmt ist. Bislang trägt Kibara ihr Jungtier eng am Körper, so dass der Blick auf den kleinen Unterschied noch nicht möglich war.

Tiergarten Nürnberg, 05.12.2013
Tiergarten punktet mit Jahreskarten und Spezialführungen
Jahreskarten schreiben im Tiergarten der Stadt Nürnberg eine wahre Erfolgsgeschichte. Jährlich werden etwa zehn Prozent mehr dieser Dauerkarten verkauft, vorrangig an Besucherinnen und Besucher aus Nürnberg und der Metropolregion Nürnberg. 2013 wurden bei dem aktuellen Preis von 65,00 Euro (Kinder 30,00 Euro) bereits mehr als 5.500 Jahreskarten verkauft, deren finanzieller Nutzen sich bereits ab dem fünften Besuch im Tiergarten abzeichnet. Anders als bei einem Abonnement oder einer Vereinsmitgliedschaft wird der Bezug der Karte nicht automatisch verlängert, so dass sich die Kunden jährlich für den Kauf einer Tiergartenjahreskarte entscheiden. Deren Gültigkeit beginnt mit dem Ausstellungsdatum oder kann als Gutschein verschenkt werden. Doch auch die Zahl der Mitgliedschaften im Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V., die mit einem Jahreseintritt in den Tiergarten verbunden sind, weist eine kontinuierliche, etwa zehnprozentige Steigerung auf. Die derzeit mehr als 2.500 Mitgliedschaften beinhalten etwa 6.000 Personen, da sehr viele Familien jeweils als Einzelmitglieder gerechnet werden. Mit Spezialführungen wie „Besuch beim Lieblingstier“ trifft das Angebot des Tiergartens Nürnberg ins Schwarze. Auch im laufenden Jahr konnte mit etwa 700 Führungen eine große Nachfrage nach diesen Angeboten befriedigt werden. 2013 wurde allein die „Begegnung mit Delphinen“ 240 Mal von Gruppen mit bis zu fünf Personen gebucht. Seit Jahren steigt auch die Zahl der Tierpatenschaften im Tiergarten Nürnberg. In diesem Jahr wird die Summe der Patenschaftsspenden erstmals die Marke von 100.000 Euro überspringen. Derzeit engagieren sich 653 (Stand: 28.11.2013) Besucher als Tierpaten. Spitzenreiter bei den Tierpatenschaften sind derzeit noch die Präriehunde (133 Tierpaten). Besonderen Zuspruch erfahren die Patenschaften für die erst seit Sommer 2013 im Tiergarten gehaltenen Erdmännchen (50 Tierpaten). Sehr erfreulich war auch die Entwicklung der NÜRNBERG CARD, die von Übernachtungsgästen in Nürnberg erworben werden kann. Bei den etwa 6.000 verkauften Karten stieg der Anteil der Tiergartenbesucher auf 66 Prozent im laufenden Jahr an (48% in 2012).

Zoo Osnabrück, 05.12.2013
Erhaltungszucht für gefährdete Siamangs im Zoo Osnabrück
Mit Nicky und Joseph ziehen erstmals Siamangs in den Zoo Osnabrück. Wer den zwei neu zugezogenen Menschenaffen einen Besuch abstatten möchte, kann das am zweiten Weihnachtsmarktwochenende sogar bis 21 Uhr. Im November war das Paar aus dem tschechischen Zoo Lesna-Zlin an den Schölerberg gereist. Das 16jährige Weibchen Nicky und der 31jährige Partner Joseph haben für den Zoo eine besondere Bedeutung: „Aufgrund des zunehmenden Lebensraumverlusts und dem damit verbundenen Bestandsrückgang wird der Siamang seit 2008 als stark gefährdete Tierart geführt. Zoos können mit der Nachzucht helfen, bedrohte Tierarten zu retten und wir freuen uns, dass wir bei den Siamangs nun unseren Beitrag leisten können“, erklärt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Osnabrücker Zoos. Bereits seit 2001 besteht für den Siamang im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms des Europäischen Verbandes für Zoos und Aquarien (EAZA) ein Zuchtbuch, das die Nachzucht der Tiere koordiniert. Siamangs sind eine Menschenaffenart aus der Familie der Gibbons und zugleich die größte Gibbonart. Die Tierart ist zum ersten Mal im Zoo Osnabrück zu sehen. Die zwei neuen Zoobewohner sollen im Frühjahr einen Teil der gerade entstehenden Tigeranlage beziehen. Bis zur Fertigstellung lebt das Paar mit dem tiefschwarzen Fell vorübergehend im Affenhaus. Dort gab es übrigens noch einen Umzug: Die Rothandtamarine sind in die ehemalige Anlage der Zwergseidenäffchen umgezogen, wo sie noch mehr Platz haben.

Mehr über die am 9. Dezember geborenen Eisbärenzwillinge des Tierpark Hellabrunn findet man hier und hier.

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