Zoopresseschau

Zoo Berlin 18.12.2013
Weihnachtsführungen im Zoologischen Garten Berlin
Für alle, denen das Warten auf die Bescherung zu langweilig ist, bieten wir am 24.12. ein Weihnachtsabenteuer an. Wir machen uns auf, „Rudolf“, dem Rentier und seinen Freunden auf ihrer langen Reise vom Nordpol ein Stück entgegen zu gehen. Unterwegs begegnen wir vielen Tieren, von denen wir spannende Geschichten hören. Ihr könnt erfahren wie schwierig das Leben in eisiger Kälte ist und was für Tricks Tiere anwenden, um dort zu überleben. Begleitet uns auf eine lustige und weihnachtlich-besinnliche Reise durch den winterlichen Zoo. Zum Abschluss wartet auf alle noch eine tierische Überraschung. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag können mit der ganzen Familie die Tiere der Bibel besucht werden. Wer kennt sie nicht von den zahlreichen Krippenspielen der Weihnachtsfesttage: Schaf, Ochs und Esel. Wir unternehmen eine Reise zu vielen weiteren Tierarten, von denen ebenfalls in der Bibel berichtet wird. Begleitet uns zu den Flusspferden, Elefanten, Löwen, Affen und anderen Vertretern der Tierwelt. Ihr erfahrt dabei viel Spannendes über die Lebensweise und Besonderheiten unserer Zoobewohner. Die Fütterung einer Tierart oder ein Blick hinter die Kulissen gehören zu den besonderen Höhepunkten der Führungen.

Zoo Salzburg 18.12.2013
Neuer Partner für Gibbon-Weibchen Jiao
Für das fast sieben Jahre alte Weißhandgibbon-Weibchen Jiao ist jetzt die Zeit gekommen, einen männlichen Partner kennenzulernen. Deshalb übersiedelte heute, Mittwoch, das vierjährige Gibbon-Männchen Samuk aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn in den Salzburger Zoo. Gibbons leben in Einehe – Jiao und Samuk sind zwar schon ausgewachsen, aber noch nicht geschlechtsreif. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt für das erste Kennenlernen. Vorerst getrennt durch ein Sichtgitter, können sie sich in aller Ruhe einander nähern. Es wird sicher nicht lange dauern, bis sie gemeinsam auf der Außenanlage spielen. Bis die beiden gemeinsam harmonisch und laut singen, wird aber noch einige Zeit vergehen. Denn erst dann sind sie eine lebenslang andauernde Partnerschaft eingegangen. Gibbons gehören zu den wenigen Tierarten, die eine lebenslange Partnerschaft eingehen. Als tagaktive Waldbewohner haben diese kleinen Menschenaffen einen art-typischen Gesang, der nicht nur der Reviermarkierung, sondern auch der Paarbindung dient. Je harmonischer die Tiere miteinander singen, desto ausgewogener ist die Partnerschaft.

Zoo Basel 18.12.2013
Vier junge Löwen im Zoo Basel
Nach sechs Jahren hat es im Zoo Basel wieder Löwennachwuchs gegeben. Die vier Männchen sind am 9. und 13. November hinter den Kulissen zur Welt gekommen. Die Mütter der noch namenlosen Welpen sind Okoa (11) und Uma (11). Für Uma ist es ihr erster Wurf. Da beide Mütter in derselben Wurfbox geboren haben und ihren Nachwuchs auch gemeinsam betreuen, ist noch unklar, von welcher Mutter welche Jungen stammen. Darüber wird erst ein DNA-Test Aufschluss geben. Vater der Löwenkinder ist Mbali (11), der sich immer wieder zusammen mit der ganzen Familie in die Wurfbox legt. Die Bestände der afrikanischen Löwen im Freileben sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Der Zoo Basel unterstützt deshalb mit 25‘000 Franken für das Jahr 2014 den „Predator Compensation Fund „ (PCF), ein Löwenschutzprojekt der „Big Life Foundation“ (BLF).

Allwetterzoo Münster 18.12.2013
Auch an den Feiertagen täglich geöffnet
·Preisaktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ ·Ferienprogramm für Kinder Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ist der Allwetterzoo Münster mitsamt dem Westfälischen Pferdemuseum und dem „Robbenhaven“ täglich geöffnet. An Heiligabend und Silvester schließt die Zookasse mit Rücksicht auf die Mitarbeiter aber schon mittags. Bevor es zu Pinguin, Löwe & Co. geht, haben die Besucher allerdings die Qual der Wahl, denn sie müssen über den Eintrittspreis für den Zoo selbst entscheiden. Bis zum Ende der Weihnachtsferien gilt die Preisaktion „Zahlen Sie, was Sie wollen!“ Haben die Besucher ihren Wunsch-Obolus entrichtet, können sie sich auf besondere Erlebnisse freuen. Auch im Winter dürfen die Elefanten gefüttert werden und der beliebte Spaziergang der Pinguine findet bis zum 7. Januar wieder täglich statt. Im Robbenhaven sind Kalifornische Seelöwen in Vorführungen zu sehen und im Pferdemuseum gibt es eine Sonderausstellung prämierter Wildlife-Fotografien. Für Kinder finden in den Weihnachtsferien jeweils dienstags und donnerstags spezielle Führungen statt. An Heiligabend lautet das Thema des Rundgangs passenderweise „Tiere der Bibel“; zu den anderen Terminen werden Tiere Asiens oder die Affen im Zoo vorgestellt. Die Führungen beginnen stets um 10.30 Uhr und dauern eineinhalb Stunden. Man muss sich weder anmelden noch eine zusätzliche Gebühr bezahlen. Treffpunkt ist bei den Nasenbären.

Zoo Heidelberg 17.12.2013
Weihnachten im Zoo Heidelberg. Tiergeschichten mit Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann
Was tun am 24. Dezember, wenn der Morgen so ewig lang erscheint und die Kinder auf die Bescherung warten? Wie in jedem Jahr am 24. Dezember wird auch in diesem Jahr Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann aus seinen liebsten Tiergeschichten lesen. „Diese Veranstaltung hat inzwischen Tradition und ist eine schöne Art, den Tag für die Kinder zu verkürzen und uns bei all den Besuchern zu bedanken, die dieses Jahr besonders treue Kunden waren“, erklärt Wünnemann.
Treffpunkt ist um kurz vor 11 Uhr im Zoo bei den Bären. Anschließend unternimmt der Zoodirektor mit den Kindern einen kurzen Rundgang zu einigen Zootieren. Die Veranstaltung ist kostenlos – nur der Zooeintritt ist zu entrichten. Der Zoo hat am 24. Dezember von 9-13 Uhr geöffnet, ebenso der Zooshop. Neben schönen Geschenken können auch Wertgutscheine erworben werden. Zoo-Öffnungszeiten Feiertage: Der Zoo Heidelberg hat in den Wintermonaten November bis Februar täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, selbstverständlich auch an Weihnachten und Neujahr. Nur am 24.12.2013 und 31.12.2013 schließt der Zoo bereits um 13 Uhr, letzter Einlass ist dann um 12.30 Uhr.

Tierpark Görlitz 17.12.2013
Majestätische Neuzugänge im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Die im August durch Marderbesuch zeitweilig verwaiste Voliere im Tibetdorf ist nun wieder besetzt. Drei in diesem Frühjahr im Bergzoo Halle geschlüpfte Königsfasane setzen die Tradition der „Männer WG“ in dieser begehbaren Anlage fort. Diese farbenprächtigen Vertreter der Hühnervögel sind ein Superlativ! Die außergewöhnliche Länge der Schwanzfedern von 100–140 cm ist einmalig unter den Fasanenartigen. Damit erreichen die Hähne eine Gesamtlänge von bis zu 210 cm! Königsfasane stammen ursprünglich aus den Bergwäldern des mittleren und östlichen Chinas. Aufgrund seines beschränkten Verbreitungsgebietes und der zunehmenden Zerstörung seines Lebensraumes gilt der Königsfasan mittlerweile als „im Bestand gefährdet“. Wer die Königsfasane und alle anderen Tiere im Naturschutz-Tierpark Görlitz liebt und sinnvoll tierische Freu(n)de zum Weihnachtsfest schenken möchte, hat die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen oder zu verschenken. Mit einem solchen besonderen Geschenk zu Weihnachten helfen Sie, die Haltungsbedingungen für die Tiere im Tierpark zu verbessern. Der Pate bekommt neben einer Urkunde und einem Steckbrief über das Tier, auch eine Einladung zum jährlichen Patentag. Die Patengelder fließen ausschließlich in die Tierhaltung. Ob Tierart-, Exklusivtier- oder eine Naturschutzpatenschaft – alles ist möglich und die Tiere werden es Ihnen danken.

Zoo Hannover 17.12.2013
Wartungsarbeiten in Hafenbecken abgeschlossen
Eisbären erobern Meeresbucht in Yukon Bay!Seit Samstag, 14. Dezember – und damit früher als geplant – erobern die Eisbären und Robben wieder die Meeresbucht in Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover. Die Arbeiten an den Becken sind abgeschlossen und die Tiere toben wieder in den Wellen. Ende Oktober wurde das Wasser aus dem Robben- und dem Eisbärenbecken abgelassen. Im Zuge der turnusmäßigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten wurde außerdem das Kathodische Korrosionsschutzsystem (KKS) überprüft und erweitert. „Das KKS-System funktioniert an allen dauerhaft unter Wasser liegenden Metallteilen sehr gut“, erklärt Jens Behn, technischer Leiter im Zoo Hannover. Jetzt wurde noch eine Spezialschutzlackierung in der sogenannten Splash-Zone, in der die Wellen an die Spundwände schlagen, aufgetragen. Am Samstag waren die Arbeiten abgeschlossen und die Becken wieder gefüllt. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besuchern diese beeindruckenden Tiere in der Meeresbucht wieder zeigen können“, so die Zoodirektoren Andreas M. Casdorff und Frank Werner mit Blick auf die in den Wellen tobenden Eisbären. Salzwasser, Wellengang, natürliche Gestaltung in der täuschend echten Szenerie einer kleinen kanadischen Hafenstadt, Futterautomaten in Felsen und im Wasser sowie Rückzugsorte: Auf über 2.600 m2 wird den Eisbären viel Abwechslung und eine natürliche Umgebung geboten. „Die Anlage hier ist wirklich einzigartig“, erklärt Casdorff, „es gibt kein vergleichbares Eisbärengehege in Europa.“ Sprinter, Kap und Nanuq genießen jeden Winkel der Meeresbucht. „Nach einer ausgiebigen Rangelei im Wasser ziehen sich die Bären gerne in ihr Sandbett zurück“, erzählt Tierpflegerin Ann Katrin Schreiber, „häufig aber nur kurz, denn zur Fütterung sind sie wieder auf dem Posten. Und wer gerne einmal Nanuqs Kopfsprung vom großen Felsen erleben möchte, der sollte um 15:30 Uhr auf jeden Fall bei uns vorbeischauen“.

Zoo Magdeburg 17.12.2013
Weihnachtlicher Zoorundgang mit dem Zoodirektor
Viele große und kleine Zoofans warten schon darauf: am Heiligen Abend geht es mit dem Zoodirektor, Dr. Kai Perret, um 13 Uhr wieder auf den weihnachtlichen Zoorundgang. Von Amurtiger, Schneeleopard bis Zebra – sie alle freuen sich auf viele Zoofreunde. Auch der Weihnachtsmann hat sich schon angekündigt und bringt den geheimnisvollen Geschenke-Sack mit – hat er jedenfalls versprochen! Der Zoologische Garten Magdeburg öffnet an allen Feiertagen seine Pforte um 9 Uhr. Am Heiligen Abend schließt der Zoo um 14 Uhr, aber die Zoowelle bleibt für die Weihnachtsmann-Aktion und den anschließenden Gottesdienst der Pfingstgemeinde Magdeburg Vaters Haus natürlich bis zum Abend geöffnet. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowie zum Neujahr erwartet der Zoo bis um 16 Uhr seine Besucher. Der Zoo schließt zu Silvester um 14 Uhr seine Pforten. Der Zookassenschluss ist jeweils eine Stunde zuvor.

Tiergarten Schönbrunn Wien 17.12.2013
GIGANTISCHE FISCHE ALS NEUE ATTRAKTION IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Sie zählen zu den größten Süßwasserfischen der Welt und haben sogar Piranhas auf ihrem Speiseplan: Zwei gigantische Arapaimas sind die neueste Sensation im Tiergarten Schönbrunn. „Diese Raubfische können bis zu drei Meter lang werden. Unsere beiden haben mit 1,70 Meter und 1,35 Meter auch bereits eine stattliche Größe. Wir haben sie vor zwei Jahren aus einer Zuchtstation in Peru bekommen und bis jetzt hinter den Kulissen gehalten. Damals waren sie erst 60 cm groß. Man kann ihnen also förmlich beim Wachsen zuschauen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Vier Pfleger waren nötig, um die beiden „Brocken“ zum Aquarium zu tragen. Heimisch sind diese Fische im Amazonasgebiet. Das neu gestaltete Tunnelaquarium entführt die Besucher in diesen faszinierenden Lebensraum. Schratter: „Im acht Meter langen Tunnelaquarium schwimmen die majestätischen Fische über die Köpfe der Besucher hinweg. Wenn man dort steht, hat man das Gefühl, direkt in die Unterwasserwelt einzutauchen. Zur Regenzeit ist der Regenwald meterhoch überschwemmt. Die Tiere und Pflanzen haben sich an das Leben in der Flut angepasst.“ Neben den Arapamais tummeln sich noch Süßwasserstechrochen und Schwärme von kleinen Salmlern im 170.000 Liter fassenden Aquarium. Auffällig sind die Schuppen der Arapaimas. Diese sind so groß und hart, dass sich die Piranhas an ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbeißen. Doch vor der größten Gefahr können sie keinen Schutz bieten: Da ihr Fleisch schmackhaft ist, wurden Arapaimas extrem bejagt. Genaue Bestandszahlen sind nicht bekannt, die Art gilt aber als stark gefährdet. Die beiden Tiere im Tiergarten werden natürlich bestens gehegt und gepflegt. Um sicher zu sein, dass es den Schützlingen in ihrem neuen Zuhause gut geht, sind sogar zwei Tierpflegerinnen in Taucheranzügen in das Aquarium gestiegen.

Zoo Duisburg 17.12.2013
(Augenzwinkernde) Geschenke für Mensch und Tier: Tierpatenschaften im Zoo Duisburg
Der Endspurt läuft: Nur noch eine Woche bis zum Heiligen Abend. Jedes Jahr überrascht dieses Datum zahlreiche Menschen aufs Neue. Was tun, wenn noch nicht die zündende Idee da ist? Ganz einfach!Wenn man nach Parallelen zwischen den zu beschenkenden Personen und verschiedenen Tieren sucht, wird jeder sicher ganz schnell fündig. Eine Patenschaft für ein Tier im Zoo Duisburg ist daher das ideale Geschenk. Man tut einerseits sowohl Mensch als auch Tier etwas Gutes und kann andererseits mit seinem Geschenk für das ein oder andere Schmunzeln sorgen – Humor vorausgesetzt! Zeitgenossen, die nie ihren Schnabel halten können, sind perfekte Paten für gesprächige Papageien oder schnatternde Enten. Und wer könnte besser Pate für einen Doktorfisch stehen als ein Mediziner? Metzger freuen sich sicherlich darüber, ein Schwein als Patenkind zu bekommen, für pubertierende Mädchen liegt man mit einer Ziege goldrichtig, und das älteste Familienmitglied ist mit einer Riesenschildkröte bestens bedient. Elegante Damen hingegen fühlen sich zu ebensolchen Tieren hingezogen – und wessen Augen können da schon mit denen einer Giraffe mithalten? Übrigens: Unser Giraffenbulle KIRINGO, wegen seiner neugierigen Art eines der beliebtesten Zootiere in Duisburg, „ist noch zu haben“! Die Kosten für die jeweiligen Patenschaften sind von Tierart zu Tierart sehr unterschiedlich, da mit dem Betrag die Futterkosten für je ein Jahr bestritten werden. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine genügsame Zwergziege günstiger ist als ein Elefant. Das Schöne ist aber, dass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist, von 50 € bis 7.700 €. Bei anspruchsvolleren Tieren sind auch Teilpatenschaften ab einem Jahresbetrag von 250 € möglich. Weitere Infos erhalten Sie auf der Zoohomepage. Und wenn Sie noch etwas für Ihre Schwiegermutter suchen: Auch Stachelschweine sind tolle Patentiere…

Zoo Osnabrück 17.12.2013
Tierische Bescherung im Zoo Osnabrück – Kinder packen Geschenke für Tiere im Zoo
Der Zoo Osnabrück verkürzt auch in diesem Jahr wieder die Wartezeit aufs Christkind: Am 24.12. ab 10 Uhr können Kinder Geschenke für die Zoo-Tiere packen. „Frank und seine Freunde“ sorgen musikalisch für weihnachtliche Stimmung. Die Aktion ist für Kinder kostenlos. An Heiligabend treffen sich Kinder und Zoopädagogen um 10 Uhr am Wirtschaftshof und am Löwenrondell, um gemeinsam für die Tiere Weihnachtspäckchen und -säckchen mit Obst, Gemüse und Körnern zu füllen. Für Orang-Utan Buschi gibt es Äpfel und Karotten in kleinen Kartons. Die Elefanten dagegen mögen lieber Paprika, rote Beete oder auch Bananen. Fleischfresser wie Löwen und Vielfraße können sich auf Rindfleisch oder Fisch freuen. Wenn alle Leckereien verpackt sind, geht es zur gemeinsamen Bescherung. Die Kinder können die Tiere dabei beobachten, wie sie neugierig mit Zähnen und Krallen die Geschenke öffnen und die köstlichen Gaben verspeisen. Die Kinder erhalten vom Zoo ebenfalls ein Weihnachtsgeschenk, denn für die jungen Tierfreunde sind der Zooeintritt und das Geschenkepacken am 24.12. kostenlos. Für weihnachtliche Stimmung mit passenden Liedern sorgen „Frank und seine Freunde“ mit Prinzessin Mikidoo und dem Zappeltier ab 11:30 Uhr am Haupteingang.

Zoo Berlin 17.12.2013
Endlich wieder Nachwuchs bei den Südafrikanischen Oryxantilopen
Die Zucht dieser auch unter dem Namen Spießbock bekannten Antilopenart hat im Berliner Zoo eine mehr als 50 jährige Tradition. Seit 1957 im Bestand, wurde die Art mit guter Regelmäßigkeit gezüchtet, doch seit nunmehr vier Jahren wuchs in der Berliner Zuchtgruppe kein Jungtier mehr heran. Erst mit der Ankunft eines damals halbjährigen Jungbockes aus dem Zoo Olomouc in Tschechien Ende 2011 keimte wieder Hoffnung auf, die das neue Männchen „Pavel“ nach Erreichen der Geschlechtsreife nun auch mit Leben erfüllen konnte. „Nela“, die Mutter seines ersten Kalbes, ist bereits siebenjährig. Am 6. November brachte sie auf einem Wurflager im Innenstall ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt, das auch dort die ersten Lebenswochen verbrachte. Anders als bei vielen Herdentieren, bei denen die Jungen bereits unmittelbar nach der Geburt der Mutter folgen, verbergen sich die Kälber des Spießbocks die ersten drei bis sechs Lebenswochen in wechselnden Verstecken, ehe sie den Kontakt zu anderen Artgenossen aufnehmen. So konnte das junge Antilopenkalb, das den Namen „Klara“ trägt, in Begleitung seiner Mutter auch erst in der letzten Woche an die Gruppe der übrigen sechs Zooantilopen gewöhnt werden. Während es sich in den ersten Tagen seines Freigangs oft noch im hinteren Bereich der Anlage versteckt hielt, läuft es nun zuweilen munter zwischen seinen Artgenossen herum. Die fast rindergroßen Wiederkäuer mit den mehr als meterlangen lanzenförmigen Hörnern, dem schwarzen Nasensattel und den schön gezeichneten Läufen sind hervorragend an das karge Leben in afrikanischen Wüstengebieten angepasst. Nomadisierend auf der Suche nach Nahrung und Wasser graben sie oft tiefe Löcher, um an feuchte Pflanzenwurzeln zu gelangen. So überleben sie selbst in der zuweilen lebensfeindlichen Kalahariwüste, wo ihr Bestand bis zur Gegenwart noch nicht gefährdet ist. Innerhalb Deutschlands werden die hübschen Südafrikanischen Oryxantilopen nur an vier Standorten gepflegt

Zoo Duisburg 16.12.2013
Zoo Duisburg und Gesamtschule Walsum beschließen Kooperation
Die Leiter der beiden Einrichtungen, Achim Winkler für den Zoo Duisburg sowie Albert Bruckwilder für die Gesamtschule Walsum, haben am heutigen Montag die gegenseitige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Der tierische Rahmen durfte natürlich nicht fehlen und so traf man sich im Lemuren-Warmhaus bei den neugierigen Roten Varis. In den kommenden Monaten kommt „Fleisch“ an die in Wort gefasste Zusammenarbeit, wenn sich Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Walsum Projektarbeiten überlegen und Exkursionen planen, um Daten zu sammeln. Der Fachbereich Kunst steht in den Startlöchern und sieht im stark im Umbau befindlichen Aquarium eine willkommene Spielwiese für künstlerische Aktivitäten. Schülerinnen und Schüler werden zudem die Möglichkeit bekommen, in unterschiedlichen Bereichen des Zoos Praktika abzuleisten. Spätestens in einem Jahr wird evaluiert, und alle dürfen davon ausgehen, dass die Zusammenarbeit große Früchte getragen haben wird.

Tierpark Hellabrunn 16.12.2013
Eisbärin Giovanna meistert kritische erste Woche
Die gesunden Eisbärenzwillinge, die Giovanna exakt vor einer Woche am 9. Dezember in Hellabrunn zur Welt gebracht hat, entwickeln sich weiterhin prächtig. Vollkommen entspannt, zärtlich und aufmerksam umsorgt Giovanna ihre beiden heute eine Woche alten Eisbärenbabys. Den beiden geht es rundum gut: Mama Giovanna wärmt die sensiblen Neugeborenen, leckt sie sauber und lässt sie – wann immer sie möchten – trinken. Dass die Zwillinge beste Muttermilch von ihr bekommen, ist ganz deutlich an ihren kleinen Kullerbäuchlein zu erkennen, die mit jedem Tag ein bisschen größer werden. Die kleinen, mittlerweile schneeweißen Eisbärenbabys werden täglich mobiler und hangeln sich an Mamas Fell zu den Zitzen mit der nahrhaften Muttermilch, kuscheln miteinander und genießen sichtlich die Wärme des flauschigen Fells ihrer liebevollen Mama. „Dank der Aufzeichnungen unserer Überwachungskameras wissen wir, dass sich die beiden Eisbärenzwillinge in Hellabrunn bestens entwickeln. Das ist auch wissenschaftlich gesehen ein Fakt von großer Bedeutung, da die ersten Monate in der Entwicklung von Eisbären in dieser Weise bisher noch nicht dokumentiert werden konnten,“ sagt dazu Kuratorin Beatrix Köhler.

Zoo Augsburg 16.12.2013
Zoo-Aktion kommt gut bei den Besuchern an
Seit dem 9. Dezember dürfen die Besucher den Eintrittspreis für den Zoo Augsburg selber festlegen. Nach einer Woche zieht der Zoo eine positive Zwischenbilanz. Die Besucherzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht und der 3. Adventsonntag war mit fast 2.000 Besuchern der am besten besuchte Adventssonntag seit Bestehen des Zoos! Auch wenn der durchschnittliche Erlös mit knapp 4 Euro niedriger ausfällt als mit den „üblichen“ Eintrittspreisen ist die Aktion bislang ein finanzieller Erfolg. Einige Besucher verbinden ihren Zoobesuch auch gleich mit einer Spende und so liegt der bisher am höchsten gezahlte Betrag bei 25 Euro für eine Person. Die Reaktionen auf die Aktion sind durchweg positiv: „Tolle Aktion!“, „Gute Idee, wären sonst nicht gekommen.“, „Super Idee! Viel Erfolg!“, „Dann doch alle mal auf in den ZOO … es lohnt sich!!!“, „Wir unterstützen den Zoo gerne!“,… Viele Besucher nutzen die Chance den Zoo im Winter kennenzulernen. Die Tiere sind oft aktiver und häufig viel neugieriger als in den heißen Sommermonaten. Viele kommen näher zu den Besuchern und man kann sie genauer beobachten. Die Aktion läuft noch bis Heiligabend. Der Zoo Augsburg freut sich auf Ihren Besuch!

Zoo Salzburg 16.12.2013
„Warten aufs Christkind“ Dienstag, 24. Dezember 2013 von 11 bis 15 Uhr
Wir warten und warten, zählen Stunden, Minuten und doch will die Zeit einfach nicht vergehen, bis es soweit ist, dass das Christkind kommt! Die Zeit am 24. Dezember scheint besonders langsam zu verstreichen. Da ist das Familienprogramm „Warten aufs Christkind“ im Zoo Salzburg doch genau richtig! Das Christkind ist an diesem Tag bereits so beschäftigt, dass sich die Tierpfleger gemeinsam mit kleinen und auch großen Zoo-Besuchern, um die Überraschungen für die Tiere kümmern. Zusammen werden Tannenbäume für Schafe, Ziegen und Alpakas mit Karotten, Äpfeln oder Salat geschmückt und „Weihnachtspackerl“ mit verschiedenen Leckereien gefüllt. So vergeht die Zeit wie im Flug, bis das Weihnachtsglöckchen läutet! Die Christbäume und „Weihnachtspackerl“ für die Tiere werden gemeinsam mit den Kindern zwischen 11 und 15 Uhr vorbereitet und verteilt.

Tierpark Sababurg 16.12.2013
„Tierweihnacht“ mit den Sababurger Tierenam 24. Dezember 2013 von 10.30 – 13.30 Uhr –
Ein weihnachtliches Erlebnis in zauberhafter Natur

läutet den „Heiligen Abend“ einAuch in diesem Jahr denkt der, mit Geschenken beladene, Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp im Tierpark Sababurg zieht er zusammen mit seinem Rentier „Bjijje“ (die Sonne) zu den Tierparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter und Leckerlis zum Weihnachtsfest zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihm beim Füttern der Hirsche, Fischotter, Wildschweine, Luchse, Vielfraße und den vielen anderen Tieren unterstützen. Die Tiere erwarten ihn schon, denn auch sie kennen alle den Weihnachtsmann. Anschließend laden der Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht in gemütlicher Runde Alle zu einer Weihnachtsgeschichte ein und berichten von ihren Erlebnissen auf der langen Reise zu den vielen Menschenkindern. Als kleine Belohnung für die Hilfe hat der Weihnachtsmann auch für die Kinder süße Leckerlis dabei. Die Erwachsenen stärken sich mit einem herzhaften Punsch! Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen den normalen Eintrittspreis des Tierparks Sababurg. Ab 13:30 Uhr ist am „Heiligen Abend“ der Eintritt frei für alle Besucher.Die Begegnungen mit den Wildtieren führen zum Ursprung des Weihnachtsfestes, dem Fest der Liebe und des Mitgefühls für andere Geschöpfe. Machen Sie sich und Ihren Kindern ein schönes Geschenk und genießen Sie die ruhige, winterliche Natur und entspannen Sie vom hektischen Weihnachtstrubel.

Zoo Duisburg, 13.12.2013
Tierisch-starke Kooperation zwischen Zoo Duisburg und Gesamtschule Walsum
Im Rahmen des neu geschaffenen Kurses „Tiergartenbiologie“ des 12. Jahrgangs suchte Dr. Frank Dierkes, Fachbereichsleitung MINT/Naturwissenschaften der Gesamtschule Walsum, im letzten Jahr nach Möglichkeiten einer Kooperation mit dem Zoo Duisburg, der sich als „Spielwiese“ im Rahmen außerschulischer Lernorte natürlich bestens eignet. Mitte dieses Jahres wurde dem Betreuer seitens des Zoos und Wissenschaftlichem Leiter, Dr. Jochen Reiter, ein beachtlicher Sammelband an Projektarbeiten übergeben und somit der Grundstein gelegt für eine Ausweitung der gelungenen Zusammenarbeit, über deren Inhalte sich die Verantwortlichen beider Institutionen anschließend intensiv berieten. Albert Bruckwilder, Schulleiter der Gesamtschule Walsum, und Achim Winkler, Direktor des Zoo Duisburg, freuen sich, die Kooperationsvereinbarung nun offiziell unterzeichnen zu können. Ein Blick in die Präambel verrät: „Neben Bildung und Erziehung gehören die Vermittlung von ethischen Werten wie dem angewandten Natur- und Artenschutz sowie Kenntnisse über das gesamte Spektrum der Arbeitswelt zum Bildungsauftrag einer Schule. Der Zoo Duisburg, der sich der Forschung und Bildung, dem Natur- und Artenschutz, der Erholung sowie – als Unternehmen – auch der Arbeitswelt verpflichtet sieht, unterstützt diesen Bildungsauftrag, indem er den Schüler/innen der Gesamtschule Walsum als außerschulischer Lernort für ihre unterrichtlichen Tätigkeiten dient, gezielte praxisorientierte Hilfestellungen gibt und Begegnungen mit den unterschiedlichen Bereichen seiner Arbeitswelt ermöglicht.“ Dabei betrifft diese Kooperation mitnichten nur den Fachbereich Naturwissenschaften, sondern schließt künftig auch diejenigen für Kunst, Darstellen&Gestalten, Technik, Praktische Philosophie und Religion ein. Mit Spannung darf man nun die nächsten Jahre erwarten!

Zoo Frankfurt, 13.12.2013
Gemeinsam für den Natur- und Artenschutz: Die KfW Stiftung setzt die Förderung des Zoos durch die KfW Bankengruppe fort
Was die KfW Bankengruppe im Mai 2011 begann, setzt die im Oktober 2012 gegründete KfW Stiftung nun fort – die Förderung des Frankfurter Zoos. Ziel der Förderung ist es, das Informations- und Bildungsangebot im Zoo für alle Besuchergruppen zu erweitern und zu verbessern und damit einen aktiven Beitrag zur Sensibilisierung für die Themen Natur- und Artenschutz zu leisten. Konkret stehen fünf Projekte auf der Agenda, die in den nächsten Jahren gemeinsam realisiert werden sollen, darunter eine Kiwi-Informationsstation sowie die Informationssysteme rund um die geplante Pinguin-Anlage. „Der Zoo ist ein außergewöhnlicher außerschulischer Lernort für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Die direkte Begegnung von Mensch und Tier schafft eine emotionale Atmosphäre und die Bereitschaft, sich tier- und naturschutzrelevanten Themen zu öffnen“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Die Förderung des Frankfurter Zoos und seines Bildungsangebots durch die KfW Stiftung ermöglicht, dass diese traditionelle Frankfurter Freizeiteinrichtung sich als Natur- und Artenschutzzentrum profiliert. Das gemeinsame Ziel beider Institutionen ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt und ihren Ressourcen“, lobt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth die Fortsetzung der Zusammenarbeit der beiden Frankfurter Einrichtungen. Die KfW Stiftung fördert den Umwelt- und Klimaschutz mit dem Schwerpunktthema Biodiversität. „Die von uns unterstützten lokalen, nationalen und internationalen Projekte leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Sie stehen beispielhaft für das verantwortungsvolle Engagement der Menschen und für den notwendigen interdisziplinären Dialog in unserer Gesellschaft“, sagt Dr. Edeltraud Leibrock, Vorstand der KfW Stiftung. Dass eines der gemeinsamen Projekte eine Kiwi-Informationsstation ist, ist nicht weiter erstaunlich. Im Jahr 2011 hat die KfW die Patenschaft für den Kiwi MANU übernommen. MANU ziert Informationsbroschüren und Infostände, es gibt MANU-Kuscheltiere und einen lebensgroßen MANU zum Anfassen. Kiwis kommen ausschließlich auf der Nordinsel Neuseelands vor. Außerhalb ihrer Heimat gibt es nur relativ wenige Exemplare. „Die Kiwi-Informationsstation wird ein Schaufenster in die Welt der Kiwis“, weiß Zoodirektor Niekisch. Im Zoo sind die empfindlichen Kiwis für die Besucher nicht unmittelbar zu sehen. „Für uns steht die Notwendigkeit der erfolgreichen Zucht in diesem speziellen Fall über dem Interesse der Zoobesucher, die Tiere zu beobachten. Durch die Informationsstation werden die Kiwis für die Besucher aber dennoch erfahrbar, und gleichzeitig wird das Vorgehen des Zoos in dieser Sache erklärt“, erläutert Niekisch. Jedes der gemeinsamen Projekte ist als Baustein einer didaktischen Gesamtkonzeption angelegt und bietet unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Dies geschieht mit Hilfe neu zu entwickelnder Maßnahmen, Methoden und Tools. Die Informationsangebote sind bewusst dezentral auf unterschiedliche Standorte im Zoo verteilt und die Inhalte immer an repräsentierenden Tierarten festgemacht. “Zusammen mit einem Wechsel der Vermittlungsmethoden wird so die Neugier bei den Besuchern wach gehalten, werden zusätzliche Anreize zur Beobachtung der Tiere geschaffen, und es findet keine Überfrachtung mit Informationen statt“, erläutert Niekisch. Seit 2008 wird der Zoo Frankfurt unter dem Motto „Tiere erleben – Natur bewahren“ konsequent zum Arten- und Naturschutzzentrum entwickelt. Die Zoopädagogik hat einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung. Durch die Förderung der KfW Stiftung wird die Attraktivität des Zoos weiter erhöht und das Informations- und Bildungsangebot für alle Besuchergruppen verbessert und nachhaltig gestaltet.

Erlebniszoo Hannover, 13.12.2013
Zoo erweitert Jahreskarten-Angebote: ZooCards für Alleinerziehende und junge Erwachsene
Zoospaß ohne Ende: Den Elefantenbabys das ganze Jahr über beim Wachsen zusehen, im Boot hautnah an Flusspferden vorbeifahren, täglich freche Pelikane streicheln und die Tiger beim Tigern beobachten, Streifen auf Zebras zählen, Alpakas die Mähne kraulen – die Jahreskarte für den Erlebnis-Zoo Hannover macht es möglich. Jetzt erweitert der Zoo sein günstiges Jahreskarten-Angebot. Ab dem 13. Dezember gibt es die günstige ZooCard auch für Singles mit Kind/Kindern sowie für junge Erwachsene von 17-23 Jahre. „Mit dem neuen Angebot unterstützt der Zoo Alleinerziehende, Auszubildende, Lehrlinge, Studenten und Berufsanfänger und ermöglicht ihnen mit den günstigen Preisen ein tägliches Zoo-Erlebnis: Viel Spaß auf unseren Abenteuerspielplätzen, spannende Begegnungen bei der Sambesi-Bootsfahrt oder atemberaubende Eindrücke in der Unterwasserwelt“, erklärt Zoodirektor Andreas M. Casdorff. Ebenfalls neu: Das Höchstalter der zur Familien-Jahreskarte gehörenden Kinder wurde von 17 Jahre auf 23 Jahre angehoben. „Wir sind damit den vielen Nachfragen von Eltern nachgekommen, deren Kinder bereits im Studium oder in der Ausbildung sind – für die ein Zoobesuch mit der Familie am Wochenende aber einfach dazu gehört“, erklärt Casdorff.

Zoo Heidelberg, 13.12.2013
Ein Koffer zum Gruseln und Lernen: Zooschule Heidelberg erhält WWF-Artenschutzkoffer für Umweltbildung
Die Zooschule Heidelberg (unter Trägerschaft von Initiative Zooerlebnis e.V.) hat von der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland am Freitag, den 13.12.2013 einen „Artenschutzkoffer“ für ihre Bildungsarbeit erhalten. Die Koffer enthalten Taschen und Schuhe aus Krokodil- und Schlangenleder, Felle und Häute, eingelegte Reptilien und Schmuck aus Elfenbein oder Koralle. Alle diese illegalen Fundstücke sind aus dem Gruselkabinett des verbotenen Handels mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Die Exponate wurden von den Zollbehörden beschlagnahmt und dem WWF für die Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt. Anlässlich seines 50. Geburtstags macht der WWF die Koffer jetzt Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland zugänglich. Neben dem Artenschmuggel ergänzen Unterrichtsmaterialien zum Wolf als Beispiel für den Konflikt zwischen Mensch und Wildtieren sowie zur Heilkraft der Natur das Sortiment. „Ob es gelingt den Artenschwund zu stoppen, wird auch davon abhängen, wie sich die Schüler von heute morgen verhalten“, so Daniela Vogt, pädagogische Leitung der Zooschule. „Um die Artenvielfalt der Welt zu erhalten, müssen wir Kinder und Jugendliche für den Wert der Natur und ihre Vielfalt begeistern. Der Artenschutzkoffer ist dafür bestens geeignet und wird uns bei diesem wichtigen Auftrag helfen. Wir danken dem WWF für dieses vorweihnachtliche Geschenk und auch den Sponsoren, die dies durch ihre Spenden erst möglich gemacht haben.“ Bettina Münch-Epple, Leiterin Bildung beim WWF Deutschland, ergänzt, die Schüler sollten möglichst interaktiv an das Thema herangeführt werden: „Der Artenschutzkoffer macht als Instrument der Bildungsarbeit die Bedeutung der biologischen Vielfalt nicht nur deutlich, sondern auch anfassbar. Gleichzeitig vermittelt er, wie bedroht diese Vielfalt ist. Wir sind uns sicher, dass die Zooschule Heidelberg mit dem Artenschutzkoffer einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung in der Region leisten wird und künftige Generationen für dieses wichtige Thema sensibilisiert.“ Der Artenschutzkoffer wird zukünftig in unterschiedlichen Bildungsprogrammen der Zooschule eingesetzt, wie beispielsweise im Zoo-Unterricht zum Thema Artenschutz für Schulklassen ab der 3. Klassenstufe. Die Zooschule Heidelberg steht unter der Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins „Initiative Zooerlebnis e.V.“ und ist somit eine der wenigen privaten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Bis zu 50 ausgebildete Zoobegleiter, sogenannte Zooranger, führen die Veranstaltungen für kleine und große Zoobesucher auf dem Gelände des Heidelberger Tiergartens durch. Ganzjährig bietet die Zooschule begleitete Rundgänge für Kindergartenkinder, Schulklassen und sonstige Besuchergruppen sowie themengebundenen Unterricht für Schüler aller Schulformen an. Ein weiterer Schwerpunkt des zoopädagogischen Angebotes liegt auf der Organisation von Ferienaktionen, Kindergeburtstagen und Sonderveranstaltungen (Zoo-Ostern, Zoo-Camp, Aktive Wintertage etc.). Zudem gibt es spezielle Angebote für behinderte Menschen sowie für Erwachsene/Senioren. Regelmäßig werden in der Zooschule auch Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren durchgeführt. Die Zooschule Heidelberg ermöglicht ihren Teilnehmern im Rahmen des pädagogischen Angebots das hautnahe Erleben von Zootieren. Ziel der Arbeit ist es dabei stets, sowohl Kinder als auch Erwachsene für den Arten- und Naturschutz zu sensibilisieren und sie von deren Wichtigkeit zu überzeugen. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich die Heidelberger Zooschule heute als Einrichtung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung versteht.

Serengetiparkk Hodenhagen, 13.12.2013
Ein Leineböckchen zu Weihnachten für die Schüler der Schule Neuland!
Die Serengeti Park Stiftung überraschte die Kinder der Schule Neuland in Harburg mit einem verfrühten Weihnachtsgeschenk in Form eines wolligen Neuzugangs. Der knapp sechs Monate alte Leineschafbock bewohnt nun den Schul-Zoo und hat hier sechs Kamerunschafe, drei Hausziegen (Blacky, Sternchen und Rocky) sowie zwei Esel als neue Spielgefährten. Den Namen des Böckchens dürfen die Kinder der Schule bestimmen, die heute mit großem Gedränge den Neuzugang willkommen hießen. Das wollig weiche Böckchen ist an Menschen gewöhnt und zeigte sich völlig unbeeindruckt vom allgemeinen Interesse. Die Idee der Stiftung ist es, mit dem Leineschaf, das Schulzoo-Konzept um gefährdete Nutztierrasen zu erweitern um für dieses Thema zu sensibilisieren. Auch ist der Umgang mit Tieren für die Entwicklung der Kinder förderlich, da sie spielerisch lernen Verantwortung zu übernehmen. Mit der Schenkung möchte die Stiftung das Projekt Schul-Zoo fördern. In den vergangenen 3 Jahrzehnten hat sich ein dramatischer Wandel auch in der europäischen Landwirtschaft dahingehend vollzogen, dass viele früher gehaltene Haustierrassen in kleinbäuerlicher Haltung heute nicht mehr genutzt werden und somit auch nicht zielgerichtet nach- oder weitergezüchtet werden. Damit geht jedoch ein wichtiger Anteil der genetischen Vielfalt verloren. Die Nachzucht bedrohter Haustierrassen soll hier Abhilfe schaffen. Die Serengeti Park Stiftung beteiligt sich an der Erhaltung dieser bedrohter Haustierrassen und hält eine Herde Leineschafe, kleine Wiederkäuer, die typisch für unsere Region und Südniedersachsen sind. Dabei werden drei Ziele gleichzeitig verwirklicht. Zum einen die Nachzucht einer vom Aussterben bedrohten Haustierart und die damit verbundene Abgabe von Nachwuchs im Rahmen des Zuchtprogramms. Weiterhin werden unsere Besucher – insbesondere Schüler – durch Informationsmaterialien und gezielte pädagogische Arbeit über das Leineschaf und seine Gefährdung aufgeklärt.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 13.12.2013
Liebevolle Eisbärin umsorgt Nachwuchs
Im Münchner Tierpark Hellabrunn hat Eisbärin Giovanna am Montag, den 9. Dezember zwei Babys zur Welt gebracht. Auch am 4. Tag nach der Geburt der beiden Eisbärzwillinge sind Mutter und Babys wohlauf. Eisbärdame Giovanna zeigt sich als fürsorgliche Mutter und bettet die Zwillinge auf ihrer Tatze und in ihrer kuschelig warmen Achselhöhle. Hier ist auch gleich die Milchbar – an der die Kleinen stetig nuckeln, wie die Bilder aus der Überwachungskamera zeigen. „Giovanna verhält sich instinktiv richtig. Sie bewegt sich kaum, dreht sich maximal von einer auf die andere Seite, um die kälteempfindlichen Neugeborenen nicht ungeschützt zu lassen. Wir sind stolz auf unsere Giovanna“, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Die erste Woche im Leben eines Eisbärjungtiers gilt als sehr kritisch. Giovanna verhält sich vorbildlich mit den Jungtieren, doch trotzdem kann es zu Komplikationen kommen. Die Eisbärin kommt frühestens im März 2014 mit ihren Jungtieren auf die Außenanlage. Giovanna wurde am 28. November 2006 in Fasano in Italien geboren. Im Januar 2008 kam sie nach Hellabrunn. Die Zeit während des Umbaus der Hellabrunner Polarwelt in den Jahren 2009 und 2010 verbrachten Giovanna und Yoghi (geboren am 29.11.1999 im italienischen Pistoia) in Berlin. Dort war sie Knuts erste Spielgefährtin. Seit 2010 leben Yoghi und Giovanna als harmonisches Eisbärpaar gemeinsam in Hellabrunn. Yoghi deckte Giovanna zu Ostern 2013. Bis Ende des Sommers entwickelte sich nach der sogenannten Keimruhe aus dem befruchteten Ei der Embryo und begann zu wachsen. Danach dauerte die Tragezeit nur noch etwa acht Wochen. Am 9.12.2013 kamen Zwillinge zur Welt. Nie zuvor sind in Hellabrunn Eisbär-Zwillinge aufgewachsen. Die letzte Eisbärgeburt in Hellabrunn vor dem 9.12.2013 liegt mittlerweile 20 Jahre zurück: 1993 wurde im Münchner Tierpark Eisbär Lars geboren, der Vater von Publikumsliebling Knut. 1995 zog Lars nach Neumünster um. Er ist der Vater von Eisbärin Anori, die 2012 in Wuppertal geboren wurde. Ende der 80er Jahre kamen zwei weitere Eisbärjungtiere in Hellabrunn zur Welt.

Zolli Basel, 12.12.2013
Neue Fütterungsmethode bei den Pinguinen
Bei den Pinguinen im Zoo Basel geht’s rund: Neben dem Pinguinspaziergang sorgt die neue Fütterungsmethode für Begeisterung beim Zoopublikum. Futterfische werden jetzt versuchsweise in einer mit Löchern versehenen Kugel unter Wasser angeboten. Die Besucherinnen und Besucher können die Pinguine beim Unterwassereinblick bei ihren blitzschnellen Tauchmanövern beobachten.
Vor allem die neugierigen Eselspinguine sind von der neuen Unterwasserfütterung angetan. In einem Meer von Luftblasen zischen sie durch das Wasser und zupfen einen Fisch nach dem anderen aus der Futterkugel. Etwas skeptischer sind wie immer die Königspinguine. Nur die beiden Jungen vom letzten Jahr tauchen regelmässig mit den Eselspinguinen um die Wette. Der winterliche Pinguinspaziergang findet wie gewohnt um 11 Uhr bei der Vivariumsbrücke statt. Die Futterkugel wird nach dem Spaziergang und am Nachmittag um 16 Uhr herum gefüllt. Die Unterwasserfütterung kann an manchen Tagen ausfallen.

Tierpark Berlin Friedrichsfelde, 12.12.2013
Bemerkenswerter Neuzugang im Tierpark Terrarium – Barren- oder Bismarck-Ringpythons
Im November erwarb der Tierpark für sein Terrarium, im Volksmund Schlangenfarm genannt, eine Riesenschlangenart, die bisher noch nie hier gehalten wurde und auch sonst selten in Zoos gezeigt wird. Es handelt sich um den Barren-, Neuguinea-Zwerg- oder auch Bismarck-Ringpython. Sein schwarzbrauner Kopf ist kaum vom Hals abgesetzt. Der Körper glänzt geradezu metallisch. Die Grundfarbe ist einfarbig braun mit hellgelber Bauchseite oder orangebraun-schwarz mit gestreifter, gebänderter oder gefleckter Zeichnung. Dieser nachtaktive Bodenbewohner wird 95 bis 174 cm lang und lebt endemisch in Sümpfen, Feuchtwäldern und offenem Gelände auf Neuguinea, dem Bismarck-Archipel und den Tokelau-Inseln. Hauptsächlich ernährt er sich von Kleinsäugern und Echsen. Gelegentlich dringt er auf der Jagd nach Ratten und Mäusen auch in Hühnerställe und Wohnungen von Menschen ein. Nach der Paarung zwischen Dezember und April legt er je nach dem von Anfang März bis Mitte Juli die Eier ab. Wie bei vielen den Pythonschlangen nahestehenden Riesenschlangen werden die zahlreichen Eier vom Weibchen 60 bis 66 Tage bebrütet. Die beiden Schlangen wurden uns mit dem Hinweis übergeben, dass sie etwas „bissig“ seien. Eine größere Gefahr besteht aber für die Pfleger nicht, da sie wie alle Riesenschlangen ungiftig sind und der Tierpark natürlich über erfahrene Mitarbeiter/innen verfügt.

Zoo Heidelberg, 12.12.2013
Zoo Heidelberg: „Ein Tag bei den Tieren“ – das etwas andere Zooerlebnis
Wer möchte nicht gerne einmal hinter die Kulissen eines zoologischen Garten schauen, imponierende Riesenschildkröten, mächtige Mähnenrobben oder possierliche Erdmännchen hautnah erleben, den Tierpflegern bei ihrer Arbeit helfen und ihnen dabei Löcher in den Bauch fragen? Mit dem Programm „Ein Tag bei den Tieren“ bietet der Zoo Heidelberg faszinierende Einblicke in das Leben seiner Tiere jenseits der Besucherwege. Das Angebot garantiert eine spannende und abwechslungsreiche Zeit im Zoo und detaillierte Informationen aus erster Hand. „Sehr viele Besucher wünschen sich, den Tieren näher zu kommen als dies bei einem normalen Zoobesuch möglich ist“, bestätigt Zookuratorin Sandra Reichler, die sich um die Koordinierung des Programms kümmert. „Um die zahlreichen Anfragen für unser Team machbar und auch für die Tiere erträglich zu halten, haben wir diese Aktion für besonders interessierte Menschen entwickelt, die wir jetzt auch mit konkreten Terminen ab April 2014 in allen fünf Revieren anbieten“. Buchbar ist „ein Tag bei den Tieren“ als Gutschein für sich selbst oder zum Verschenken. Das Angebot kostet pauschal 250,- Euro und gilt für eine Person (plus eine Begleitperson auf Wunsch). Die Besucher dürfen den Tierpfleger für etwa vier Stunden bei seiner Arbeit begleiten und, wenn sie möchten, auch tatkräftig unterstützen. So erhält man einen tiefen Einblick in den spannenden Alltag eines qualifizierten Tierpflegers sowie der Zootiere und lernt deren Charakter kennen. Allerdings kann ein direkter Kontakt zu den Tieren nicht in jedem Fall garantiert werden. Wo es möglich ist, wird der Tierpfleger den Gast jedoch an die Tiere heranführen beziehungsweise sie füttern lassen. Menschenaffen, Raubtiere, Vögel, Elefanten oder Huftiere – der Interessierte hat die Qual der Wahl, denn der Besuch ist in allen Revieren des Heidelberger Zoos möglich und gleichermaßen interessant: Zum Raubtierrevier gehören nicht nur Löwen, Tiger, Mähnenrobben oder Erdmännchen, sondern auch die friedlichen Riesenschildkröten und wolligen Alpakas, im Affenrevier leben Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen, aber auch die hoch bedrohten schönen Roloway Meerkatzen und weitere Tierarten wie Gürteltiere und Weißbauchigel. Im Afrikahaus trifft man Antilopen, Zebras und Pelikane, im Elefantenrevier begeistern die temperamentvollen asiatischen Elefantenbullen. Das Vogelrevier beherbergt die schönsten und seltensten Vögel aus aller Welt – aber was viele nicht wissen: Zu diesem Revier gehören auch Faultiere, Binturongs, Gürtelvaris und Kurzkrallenotter. Im Haustier- bzw. Großviehrevier trifft man auf viele liebenswerte Zootiere, denen man wirklich hautnah begegnen kann wie Poitou-Esel, Schweine, Ziegen, Schafe und Ponys, aber auch Kängurus und Präriehunde. „Der Tag bei den Tieren“ ist für Interessierte ab 16 Jahre geeignet, im Haustier- bzw. Großviehrevier dürfen aber schon Kinder ab 10 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Die Anzahl der Termine ist begrenzt, deshalb ist eine frühzeitige Anmeldung (direkt unter 06221-645519) erforderlich. Das Angebot bezieht sich jeweils auf das ganze Revier und nicht auf einzelne Tierarten (Ausnahme Elefanten). Empfehlenswert sind feste Schuhe sowie robuste Kleidung, die auch Staub vertragen kann. Die genauen Arbeitsabläufe sind von Revier zu Revier und von Tag zu Tag ein wenig unterschiedlich. Nach dem Besuch in einem der Reviere haben die Teilnehmer die Möglichkeit, den Rest des Tages kostenfrei im Zoo zu verbringen. Weitere Informationen zum Angebot und den Terminen können auf der Webseite des Zoos: http://www.zoo-heidelberg.de/ein-tag-bei-den-tieren-das-etwas-andere-zooerlebnis abgerufen werden. Übrigens: Wer noch ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk für den Gabentisch sucht, das nicht nur beim Auspacken Freude macht, wird hier fündig.

Zoo Leipzig, 12.12.2013
Zuchterfolge und Masterplan prägen 2013. Neue Projekte im kommenden Jahr.
Im Rahmen der heutigen Jahres-Pressekonferenz hat Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das auslaufende Jahr 2013 für den Zoo Leipzig eingeschätzt: „Der Zoo Leipzig hat ebenso wie zahlreiche andere Akteure der Freizeitbranche aufgrund der Wetterextreme kein einfaches Jahr durchlebt, aber dank des großen Einsatzes des gesamten Teams dennoch ein gutes Ergebnis erreicht. Die Zuchterfolge bei bedrohten Arten wie dem Schabrackentapir, dem Spitzmaulnashorn und kürzlich dem Westlichen Flachland-Gorilla sowie die Fortschritte bei der Realisierung des Masterplanes Zoo der Zukunft haben das Jahr mitgeprägt.“ Die Gesamterlöse im Jahr 2013 liegen voraussichtlich bei etwa 27,2 Millionen Euro. Rund 1,85 Millionen Besucher werden bis zum Jahresende zu Gast gewesen sein. Auch auf internationaler Ebene war der Zoo Leipzig aktiv: Die erfolgreiche internationale Zusammenarbeit mündete zum einen in zahlreichen Tiertransporten, wie den Import von vier Lippenbären aus Indien für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm, wodurch die genetische Variabilität des europäischen Bestandes vergrößert werden konnte. Zum anderen hat Zoodirektor Prof. Jörg Junhold als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) wichtige Impulse für die Entwicklung des globalen Populationsmanagements und einer Welt-Tierschutz-Strategie gegeben. Der Zoo Leipzig wird das eigene Handeln gemäß seiner Philosophie Der Natur auf der Spur künftig noch intensiver unter dem Fokus des zeitgemäßen Umweltschutzes analysieren. In 2014 wird ein Umwelt-Management-System aufgebaut, das noch im selben Jahr gemäß der EU-Verordnung EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) von einem externen Gutachter geprüft werden soll. Transparenz in Fragen des Umweltschutzes durch eine jährliche Umwelterklärung, die Erschließung von Effizienz- und Kostensenkungspotentialen sowie die Ressourcen schonende Entwicklung des Unternehmens gehören zu den damit verbundenen Zielen. „Als Zoo der Zukunft sehen wir uns in der Pflicht, uns auch im Bereich des Umweltschutzes an internationalen Standards zu orientieren und entsprechend zu handeln“, erklärt Prof. Jörg Junhold. Das kommende Jahr wartet mit zwei Eröffnungen auf: Zoobesucher können sich bereits zum Start der Sommersaison im März auf das neue Leoparden-Tal freuen. Dort werden künftig die vom Aussterben bedrohten Amurleoparden leben. Zum Start der sächsischen Sommerferien soll im Juli zudem der neue Ausgangsbereich mit einer begehbaren Flamingolagune fertiggestellt und eröffnet werden. Zahlreiche Veranstaltungen wie das Pfingstspektakel, die Dschungelbuch-Inszenierungen des Schauspiel Leipzig, das Kabarett der Funzel, die Dschungelnacht und das Halloween- Gruselspektakel setzen im Jahresverlauf zusätzliche Höhepunkte für die Zoobesucher. Parallel dazu werden in 2014 bereits die nächsten Masterplanprojekte begonnen, damit die Nashörner in der Kiwara-Kopje ein neues Zuhause bekommen und die historische Bärenburg im Zentrum des Zoogeländes, auf der die Tierhaltung eingestellt wurde, zu einem Abenteuerspielplatz und Bärenburg-Café wird. Hinsichtlich der Fortschritte bei der Realsierung des Masterplanes schätzt Prof. Jörg Junhold ein: „Wir sind auf unserem Weg zum Zoo der Zukunft bereits ein gutes Stück vorangekommen und freuen uns auf die bevorstehenden Eröffnungen. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass mit den ausstehenden Projekten noch viel Arbeit vor uns liegt, um auch in den verbleibenden Bereichen einerseits dem verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Tieren und andererseits den Erwartungen der Besucher gerecht zu werden.“

Zoo Osnabrück, 12.12.2013
Auch im Winter Jungtiere im Zoo Osnabrück: Guanakostute Hella erstmals Mutter
Auch im Winter tut sich viel im Zoo Osnabrück: Guanakohengst Miguel sowie fünf Buschschliefer sind zur Welt gekommen. Außerdem zog Klippschliefermann Norris ein. Nach knapp zwei Jahren gibt es wieder Nachwuchs bei den Guanakos: Hengstfohlen Miguel erblickte am 19. November das Licht der Welt im Südamerika-Areal. „Seine Mutter Hella hat zwar immer noch ein wachsames Auge auf ihn, aber er unternimmt auch schon die ersten Erkundungstouren alleine“, erzählt Sabine Springmeier, Tierpflegerin im Südamerikahaus. Guanakos haben eine Tragzeit von circa elf Monaten. „Hella ist zum ersten Mal Mutter und wir freuen uns bei ihr besonders, dass alles so gut klappt. Wir mussten Hella 2010 mit der Flasche aufziehen und da ist es nicht selbstverständlich, dass sie die Mutterrolle so gut übernimmt.“ Miguel ist aufmerksam, neugierig und steht mitten im Leben, so beschreiben die Tierpfleger den Sprössling. Das knapp einen Monat alte Fohlen ist für Besucher auf der Außenanlage gut zu beobachten. Die kühleren Temperaturen machen Miguel nichts aus: Da Guanakos in Südamerika in den Anden leben, haben sie von Geburt an ein wind- und regenabweisendes, wärmendes Fell. In den nächsten Tagen erhält Miguel noch einen Spielkameraden – Guanakostute Mona erwartet auch ein Jungtier. In der afrikanischen Tierwelt „Samburu“ gibt es doppelten Grund zur Freude, denn in der Buschschliefer-Familie gibt es Nachwuchs zu vermelden und parallel reiste Klippschliefer Norris aus dem Zoo Zürich an. Die Zusammengewöhnung in der Klippschliefer-Familie verläuft gut, wie Revierleiterin Petra Kunze berichtet: „Das einjährige Männchen versteht sich gut mit den fünf Weibchen. Wir hoffen, mit Norris erfolgreich eine Zucht aufbauen zu können. Besucher erkennen ihn an seiner braunen Fellfarbe.“ Mit ein bisschen Glück können Besucher auch die fünf Buschschliefer-Jungtiere entdecken: „Sie entwickeln sich prächtig, kuscheln jedoch gerne mit ihrer Mutter in ihrem Unterschlupf. Deswegen sind sie nicht immer zu sehen“, so Kunze. Das Geschlecht sei noch nicht bekannt. Während die Buschschliefer ihre Fußbodenheizung im Giraffenhaus genießen, müssen sich Zoobesucher zurzeit warm anziehen – dafür können sie aber auch im Winterzoo das Familienleben im Tierreich beobachten.

Wilhelma Stuttgart, 12.12.2013
Doppelhornvögeln in der Wilhelma: Seltener Nachwuchs dank „Stuttgarter Waschmaschine“
Manche Sensationen geschehen im Verborgenen. So auch in diesem Jahr bei den Doppelhornvögeln hinter den Kulissen der Wilhelma. Denn bei dem jungen Zuchtpaar der stattlichen Vögel hat sich unverhofft Nachwuchs eingestellt. Ein männlicher Jungvogel erblickte in dem wegen seiner Form und seines Aussehens den Namen „Stuttgarter Waschmaschine“ tragenden Brutkasten im Frühjahr das Licht der Welt. Damit trägt die Wilhelma einen bedeutenden Teil zur Erhaltung der bedrohten, ostasiatischen Doppelhornvögel bei. In keinem anderen europäischen Zoo werden sie derzeit erfolgreich gezüchtet. Die Brutbiologie der großen, bis zu 130 Zentimeter großen und bis zu drei Kilogramm schweren Vögel, ist besonders faszinierend. Sobald das Weibchen sich in die Bruthöhle zurückzieht und anfängt die meistens zwei Eier auszubrüten, mauert das Männchen die Öffnung der Höhle fast vollständig zu. Nur ein kleiner Schlitz bleibt offen, durch welchen der Doppelhornvogel-Mann sein Weibchen und später auch die Jungvögel versorgt. Diese Methode dient dem Schutz des Weibchens und der Jungvögel vor Fressfeinden, ist aber einzigartig in der Vogelwelt. Das Weibchen befreit sich aus der Höhle noch bevor die Jungvögel flügge sind und hilft dann bei der Versorgung der Brut mit. Ganz selten kann es aber auch vorkommen, dass sie bis zum Flüggewerden des Nachwuchses in der Nisthöhle bleibt und dann, wenn die Jungen etwa drei Monate alte sind, das Nest gemeinsam mit ihnen verlässt. Der Zuchterfolg in der Wilhelma ist besonders erfreulich, da dies keine Selbstverständlichkeit darstellt. In europäischen Zoos werden derzeit nur sehr selten Doppelhornvögel gezüchtet und der Bestand in den Zoos droht langsam aber sicher auszusterben. Bis das junge Männchen, welches in der Wilhelma geboren wurde, selber diesem Trend entgegenwirken kann, vergehen noch mindestens vier Jahre. Erst dann ist es ausgewachsen und kann mit einem Weibchen verpaart werden, mit welchem es einen Bund fürs Leben schließen wird. Dieser kann mit 50 Jahren oder mehr Lebenserwartung relativ lang sein. Auch in der freien Wildbahn sind die schwarz, weiß gezeichneten Vögel bedroht. Grund hierfür ist vor allem der Verlust ihres Lebensraums. Diesen finden Sie in den tropischen Regenwäldern von Indien bis Indonesien. Ihr Verbreitungsgebiet ist zwar sehr groß, nirgends kommen sie jedoch häufig vor. Neben dem großen Schnabel, ist vor allem der namensgebende, hornartige Schnabelaufsatz auffällig. Dieser ist sehr leicht und besteht aus wabenartigem Knochengewebe. Wofür er genau dient, ist bis heute unklar. Vermutet wird, dass der Nasenaufsatz als Resonanzkörper für die tiefen Rufe der Vögel dient und diese so verstärkt.

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