Zooticker

17.12.2013, Haus des Meeres Wien
Weihnachten im Haus des Meeres
Wir verkürzen am 24.12. die lange Wartezeit auf das Christkind …und von 25.12.-06.01. gibt’s natürlich wieder ein besonderes Ferienprogramm
Wie lange dauert’s denn noch, bis das Christkind kommt?
Momentan sind es noch einige Tage, aber am 24. Dezember spürt man die Spannung bei den Kleinen schon so richtig … und um die lange Wartezeit ein wenig zu verkürzen, gibt es bei uns stündlich ein tolles Programm. Man kann ja schließlich nicht den ganzen Tag am Fenster stehen und Ausschau halten!
Außerdem gibt es von 25.12.-06.01. täglich – zusätzlich zu unseren laufenden Fütterungen – ein Ferienprogramm

17.12.2013, EndZOO
Winter in österreichischen Zoos: Erheblicher Bewegungsmangel und Leiden für die Insassen
EndZOO übt allgemeine Kritik an der GefangenschaftshaltungWien – Welche Bewegungsfreiheiten (Gehegegrößen) Säugetiere in österreichischen Zoos mindestens haben müssen wird über die „Tierhaltungsverordnung“ geregelt. Wie die Tierschutzorganisation EndZOO heute berichtet, werden diese „Mindestanforderungen an die Gehegegrößen“ für Säugetiere in den kalten Wintermonaten jedoch in ganz Österreich jedes Jahr aufs Neue massiv unterschritten. Der Grund: über 70% aller in Zoos gehaltenen Säugetierarten benötigen Temperaturen von über 15 Grad Celsius, die ihnen oft nur die beheizten aber auch viel zu kleinen Innenhäuser bieten können. Die Außenanlagen, meist 50-90 % größer als die Innenanlagen, sind für viele Tiere etwa 6 Monate lang nur kurzzeitig oder gar nicht nutzbar. EndZOO bezeichnet diese massive und oft dauerhafte Einschränkung des angeborenen und natürlichen Bewegungsdranges (z.B. Wanderverhaltens) als einen Akt der Tierquälerei. Aufgrund des erheblichen Bewegungsmangels zeigen auch viele Säugetierarten gerade in den kalten Monaten besonders oft und lang andauernde Verhaltensstörungen, die nachweislich mit Leiden einhergehen. EndZOO fordert daher ein schnelles Auslaufen der Gefangenschaftshaltung von wärmeliebenden und tropischen Säugetierarten. Die dadurch frei werdenden finanziellen und personellen Mittel könnten für effektive Artenschutzmaßnahmen, wie Schaffung, Erhalt und Schutz von Lebensräumen in Freiheit verwendet werden.
„Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) lagen die Temperaturen in Österreich im vergangenen Jahr (2012) an mehr als 230 Tagen unter 15 Grad Celsius. Für über 50% aller Säugetierarten in österreichischen Zoos bedeutet dies langanhaltenden, massiven Bewegungsmangel und extreme Enge. Die ohnehin lächerlichen Mindestanforderungen können österreichische Zoos, obwohl sie eigentlich dazu gesetzlich verpflichtet sind, die Hälfte des Jahres kaum einhalten. Dennoch bezeichnen sich Zoos auch als Tierschützer“, so Zoo-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht. „Das Märchen von freizügigen und modernen Anlagen ist nur die halbe Wahrheit. Betrachtet man den Alltag eines Zooinsassen einmal auf ehrliche Art und Weise, wird sehr schnell deutlich, wie weit Tierschutzgesetz und Zoo-Realität voneinander entfernt sind. EndZOO will mit seiner Arbeit zur Aufklärung der Öffentlichkeit betragen.“

19.12.2013, Alternativer Bärenpark Worbis
Wolfsgeheul im Bärenpark
Winterzeit ist Wolfszeit! Deshalb veranstaltet der Alternative Bärenpark Worbis ab Januar 2014 an vier Tagen im Monat einen Wolfsnachmittag unter dem Motto „Mit den Wölfen heulen“.
Zwei Stunden alles rund um das Thema Wolf mit vielen, spannenden Informationen über das Leben der Wölfe im Bärenpark und natürlich auch über ihre Artgenossen, die in freier Wildbahn leben. Und dies in toller Atmosphäre am offenen Feuer bei einem deftigen Eintopf und warmen Getränken. Direkt bei den Wölfen. Mehr möchten wir nicht verraten – lassen Sie sich überraschen!
Die Termine und Veranstaltungszeiten zu unserem „Wolfsgeheul“ finden Sie auf unserer Webseite recht unter „Termine“. Die Teilnahmegebühr beträgt € 15,– pro Person. Sie beinhaltet die Wolfsführung und die Verpflegung. Wenn wir Ihre Neugier geweckt haben und Sie mit uns in das Wolfsleben eintauchen möchten reservieren Sie sich einfach per Mail (worbis@baer.de) oder Telefon (036074/2009-0) einen Platz in unserer Wolfsrunde.

Neues von den Eisbären aus München:

An Heiligabend und Silvester haben viele (vermutlich alle) Zoos geänderte Öffnungszeiten. Weitere Informationen kann man den entsprechenden Webseiten entnehmen.

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