Zooticker

23.12.2013, Zoo Augsburg
Auf der Takinanlage wurde ein weiblicher Muntjak geboren.
Die Zebranachzucht „Nora“ wurde an den Zoo Beauval in Frankreich abgegeben. Außerdem reisten die verbliebenen fünf Nasenbären, die 2013 geboren wurden, per Flugzeug in den Londoner Zoo.
Der Sosto Zoo erhielt drei Hawaiigänse und zwei weibliche Edelpapageien. De
Die Hornrabennachzucht ging in den South Lakes Wild Animal Park in Großbritannien und die Wilhelma erhielt zwei Jacarinifinken.
Abgegeben wurde außerdem die diesjährige Weißstorchnachzucht in den Zoo Neuwied und der kleine Trauerschwan nach Lohberg in den Bayerwald Tierpark.
Eine weibliche Schraubenziege verstarb an einer größeren Menge Plastik im Magen.
Der Bau des Eselstalles geht voran: Das Dach ist gedeckt und die Fenster sind eingesetzt. Nun müssen noch die Türen kommen und der Innenausbau (Boxen) fertig gestellt werden. Im Frühjahr, oder wenn es das Wetter zulässt, wird auch der Außenbereich fertig gestellt.
In der Vogelvoliere konnten die Innenputzarbeiten noch beendet werden. Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird dann die Fußbodenheizung verlegt und der Innenausbau weiter erfolgen. Im Außenbereich wurde mittlerweile bereits mit den Pflanzungen begonnen, bis die Witterung dies nicht mehr zuließ.
In der Nähe des Amphibienteiches ist eine Luxus-Futterstelle für Vögel eingerichtet worden.
Anfang Dezember ist die erste Ausschüttung der dem Zoo gewidmeten Stiftung der Eheleute Moser erfolgt. In einem kleinen Festakt haben sich alle Nutznießer der bei der Kreissparkasse Augsburg geführten Stiftungen im Hotel Drei-Mohren getroffen.
In den letzten Wochen war der Zoo mit der Aktion „Zahl doch was Du wirklich willst“ in aller Munde. Entgegen der Aussage, die immer wieder in den Medien publiziert wurde, war diese Aktion KEINE Reaktion auf die Kritik der Besucher an den Eintrittspreisen. Vielmehr ist es eine durchaus gängige Marketingstrategie, um die Besucherfrequenz zu naturgemäß besucherschwachen Zeiten zu erhöhen. Tatsächlich hat sich eine deutliche Erhöhung der Besucherzahlen eingestellt. Insgesamt wurden im Aktionszeitraum knapp 7.000 Besucher gezählt. Sie zahlten im Durchschnitt weniger als bei den regulären Eintrittspreisen, nämlich insgesamt knapp 28.000 Euro. Dennoch wurden wegen der höheren Besucherzahl deutlich mehr Einnahmen erzielt.

Nachdem sich sonst scheinbar nicht viel in der deutschsprachigen (Klein)Zoolandschaft tut, noch der Hinweis, dass bei einigen (oder allen) Zoos an Silvester andere Öffnungszeiten gelten.
Und ich würde mich nach wie vor auch darüber freuen, wenn sich kleinere Tierhaltungen mit mir in Verbindung setzen, damit auch sie den Zooticker für ihr Sprachrohr nutzen würden. Das gilt übrigens auch für Tierparkvereine und ähnliches. Manche Webseiten sind nicht so aktuell, wie sie es sein könnten und auch Zwergziegennachwuchs kann eine Erwähnung wert sein.

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