Außergewöhnliches für den Faschingsball und mehr …

Ich bin kein großer Fan des Karnevals (und kann daher froh sein in Bayern zu leben, dort wo der Fasching nicht die Bedeutung wie im Rheinland hat), aber vielleicht befindet sich ja der eine oder andere Karnevalfan unter den Lesern des Beutelwolf-Blogs (oder ein interessierter Furry).
Zufällig wurde ich auf einen sehr interessanten Blog aufmerksam: Furry Geology. Und dort findet man auch Tutorials zur Herstellung eigener Fursuits (für Huftiersuits).

Tierkostüme sind der von der Öffentlichkeit am ehesten wahrgenommene – weil optisch auffälligste – Teil der Furry-Subkultur. Dies variiert von einfachen Masken, falschen Schwänzen, Ohren, etc. bis hin zu aufwendig gestalteten Kostümen mit Animatronik (z. B. bewegliche Teile). Das Wort „Fursuit“ bedeutet übersetzt Pelz-Anzug oder Fell-Kleid. Trotzdem stellen Fursuiter nur eine kleine Minderheit der Furry-Subkultur dar, einer Online-Umfrage zufolge etwa 15 %.
Fursuits werden überwiegend als Einzelstück individuell geplant und gebaut (meist vom Träger selbst), da industriell hergestellte Kostüme den individuellen Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Ausstattung variiert je nach geplantem Einsatzgebiet, etwa was Robustheit, Funktionen und Sichtfeld angeht.
Das Tragen der Fursuits wird im deutschsprachigen Raum häufig als Performance-Kunst verstanden. Abseits von Furry-Conventions wie der Eurofurence treten Fursuiter auch im öffentlichen Raum in Erscheinung; sei es als Teil von Paraden oder Umzügen, oder auch in speziellen Aktionen („Suitwalks“).
Spirituelle Hintergründe (der Fursuiter möchte seiner Verbundenheit mit einer bestimmten Tierart oder einem Alter-Ego Ausdruck verleihen), Rollenspiele (LARP) oder einfach nur die Faszination an der technischen Herausforderung können ebenfalls Anlass sein einen Fursuit zu bauen und zu tragen. Der berufliche Bezug von Furries zu Fursuits – z. B. Maskottchen oder Themenparks – ist in Europa eher von untergeordneter Bedeutung.

Um auf Furry Geology zurückzukommen: Der Blog bietet natürlich weitaus mehr: Buch- und Filmtipps, Links und Videos (nicht nur Tutorials).

Mehr zu Fursuits (inklusive Make Up) findet man (natürlich) bei youtube oder hier. Deutsche Tutorials habe ich leider nicht gefunden.

Kleine Anmerkung am Rande:
Prinzessin Mononoke (jap. もののけ姫, mononoke hime, dt. etwa „Dämonenprinzessin“) ist ein japanischer Zeichentrickfilm (Anime) von Hayao Miyazaki und dessen Studio Ghibli aus dem Jahr 1997.
Wie auch andere Filme von Miyazaki thematisiert Mononoke Hime die Umweltzerstörung und die Frage, ob es eine echte Koexistenz von Mensch und Natur geben kann.
Und anders als es der Titel vielleicht vermuten lässt (und die Tatsache, das es sich um einen Zeichentrickfilm handelt) ist es KEIN Kinderfilm, da einige Szenen sehr gewalttätig sind.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Außergewöhnliches für den Faschingsball und mehr …

  1. Karl Gams sagt:

    Hallo,

    nochmals danke für das Vorstellen, leider ist aus das englischen Blog Am Ende nicht viel geworden, aber es gibt zurzeit ein besser gepflegtes und in Deutsch gehaltenes Blog: http://alpenwelten.blogspot.it/

    P.S. Ich kenne auch Furries die auch zoologische Seiten zum Thema/Fursona Fuchs und Wolf betreiben.

    Grüße,

    Karl Alpengams

  2. Martin sagt:

    Hallo Karl,
    schade dass der englische Blog eingeschlafen ist. Aber ich muss zugeben, dass dein Alpenblog nicht weniger interessant ist. Und wenn du Links zu den Fuchs/Wolf-Seiten hast würde mich das natürlich auch interessieren.

    Liebe Grüße
    Martin

Kommentar verfassen