Blogparade: Wild(-rezepte)

Zufällig habe ich diese Blogparade gefunden und auch wenn der Beutelwolf-Blog kein Koch/Foodblog ist, so passt das Thema der Blogparade besser hierher, als so manche Themen des Webmaster-Friday. Ich spiele auch schon länger damit, eine Rezeptreihe der etwas ungewöhnliche Art zu starten, deswegen sehe ich kein Problem darin, auch mal ein bisschen über die (deutsche) Küche zu schreiben.
Aber alles der Reihe nach.
Der Küchen-Atlas-Blog rief zur Blogparade zum Thema Wild(-rezepte) aus. Noch bis zum 28. Februar kann man sich daran beteiligen. Bisher gibt es leider noch nicht so viele Beiträge (das kommt mir bekannt vor), aber was nicht ist kann ja noch werden.

Wild(bret) (mhd. wildbræt „Fleisch vom Wild“) ist (in Deutschland) die Bezeichnung für Fleisch von frei lebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen, dem Wild. Traditionell zählt man folgende Tierarten dazu:
Hirsch (und Reh), Wildschwein, (Feld)Hase, Fasan, Rebhuhn und (Wild)Ente.
Wildfleisch von freilebendem Wild unterscheidet sich vom Fleisch von in Gattern gehaltenem Wild. So konnten in einer Untersuchung erhöhte Gesamtfettgehalte bei Gatterwild festgestellt werden, die der eingeschränkten Bewegungsfreiheit und der Zufütterung im Gatter zuzuschreiben sind. Gatterwild ist Wild, meist Dam-, Rot- oder Schwarzwild, das eingezäunt in naturnaher Umgebung gehalten wird, jedoch aufgrund der hohen Tierdichte aus Mangel an natürlicher Nahrung mit Ergänzungsstoffen zugefüttert wird.

Aber es geht auch anders. In dem sehr unterhaltsamen Roman Kochen mit Fernet-Branca findet man (u. a.) auch Rezepte mit Fischottern. Ich habe das für einen Witz gehalten, aber inzwischen wurde ich eines besseren belehrt. Fischotter dürfen zwar inzwischen nicht mehr zubereitet werden, aber es gibt noch zahlreiche andere Tiere, die einst auf unserer Speisekarte stehen und heute (meist aufgrund des Bedrohungsstatus der Tierart) nicht mehr verwendet werden.
Neben dem Fischotter sind das Biber, Eichhörnchen, Dachs und (Braun)Bär. Auch einige Geflügelarten kann man zum Wild zählen: Graureiher, Lerchen, Wacholderdrosseln, Schnepfen, Blässhühner, Haselhühner, Birkhühner und Trappen.

Und zum Schluss noch etwas Persönliches: Ich esse gerne Wild (die gängigen Sorten), sogar Wildschwein (obwohl ich sonst um Schweinefleisch aus Geschmacksgründen einen Bogen mache, außer es ist in Wurstform), aber selbst gekocht habe ich es noch nicht.

Update (10.03.2014): Es gab übrigens ein Bratenthermometer zu gewinnen und bei fünf Teilnehmern war die Chance groß eines abzustauben…und jetzt bin ich (demnächst) im Besitz eines solchen…

Außerdem habe ich mit der bereits angesprochenen Rezeptreihe begonnen…Nachkochen nicht erwünscht.

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