Luisenpark Mannheim

Der Luisenpark ist die größte Parkanlage in Mannheim. Er liegt am linken Neckarufer, stadtnah im Bereich einer ehemaligen Neckarschlinge und gliedert sich heute in zwei Teile: Der Untere Luisenpark ist der älteste Teil, öffentlich zugänglich und gilt als Gartendenkmal. Der Obere Luisenpark wird privatwirtschaftlich genutzt.
Voraussetzung für den Aufstieg des Luisenparks zu überregionaler Bedeutung war der Beschluss des Mannheimer Gemeinderates vom 18. November 1969, die Bundesgartenschau 1975 durchzuführen, und dafür den Luisenpark sowie den Herzogenriedpark auszubauen. Dazu wurde der Park durch die Einbeziehung einer ehemaligen Pferderennbahn auf insgesamt 41 Hektar erweitert. War der Obere Luisenpark einst als Waldpark angelegt worden, so wurde er nun von Landschaftsarchitekten vollkommen neu gestaltet.
Auch nach der Bundesgartenschau 1975 wurde der geschlossen gebliebene Teil des Oberen Luisenparks sorgsam gepflegt und regelmäßig neue Attraktionen eröffnet, wie die Festhalle Baumhain, die Eröffnung des Skulpturenwegs, der Citrusgarten, der Heilpflanzengarten, das Schmetterlingshaus und der Chinesische Garten. 2009 wurde der Haupteingang des Luisenparks komplett umgebaut. In dem zweistöckigen Bau stehen Möglichkeiten zur Gepäckabgabe, PC-Terminals für Informationen über den Park, Aufenthaltsräume, eine Dachterrasse sowie ein Souvenirladen zur Verfügung.
Für eine Park- und Erholungsanlage ist der Tierbestand recht umfangreich. Die meisten Anlagen gruppieren sich um das Kernstück des Luisenparks, das große Pflanzenschauhaus mit Palmen, Bambus, Ficus-Arten und Orchideen.
Bereits im Eingangsbereich des Gewächshaus-Komplexes kann der Besucher Kaimane und Grüne Leguane besichtigen.
Neben einem Aquarium mit Süß- und Seewasserfischen, gibt es ein Terrarium, verschiedene Vögel, Lisztäffchen und Schmetterlinge.
Ein Schwerpunkt des Luisenparks ist die Vogelhaltung. Es gibt mehrere große Freiflugvolieren und eine Anzahl an Eulen-Volieren. Die Voliere der Gelbbrustaras ist begehbar.
Neben den Volieren und den Pinguinen leben zahlreiche Wasservögel auf dem See und brütende Störche lassen sich über eine Kamera beobachten.
Ein Bauernhof zeigt verschiedene Nutztiere, vom Hinterwälder Rind, zum Schwarzwälder Kaltblut, Schafe, Ziegen, Enten und Gänse.
Der Luisenpark bietet einiges für den Tierfreund, auch im Winter. Übrigens wird im Pflanzenschauhaus auch ein Exemplar der Wollemie gezeigt (und auch sonst kommt natürlich auch der Pflanzenfreund auf seine Kosten).

Während meines Besuchs waren nicht alle Volieren besetzt und einige der Eulenvolieren waren im Umbau. Auch ein paar der Aquarien und Terrarien waren defekt, bzw wurden renoviert. Die Schmetterlingshalle ist zwar ganz nett, ich habe aber schon besser besetzte gesehen. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Schmetterlinge von den Besuchern fernhielten, wie scheue Vögel.

Im Sommer ist der Luisenpark bestimmt ein tagesfüllendes Ausflugsziel.

Weitere Informationen findet man hier, bzw. hier (Zootierliste).

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