Zoopresseschau

Zoo Duisburg 05.02.2014
Besuchen Sie die Vorbilder – tierischer Zeichentrickhelden!
Egal, ob klassischer Zeichentrick oder moderne Animationstechnik: Tierische Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber. Die Artenvielfalt, die anfangs von Walt Disney als Urvater der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Helden geschaffen wurde, hat sich im Laufe der Zeit immens erweitert. Zu Beginn seines Schaffens entwickelte er vorwiegend Figuren, die er auf dem Bauernhof der Eltern antraf, wie z.B. schnatternde Enten, kecke Mäuse und treue Hunde. Doch es dauerte nicht lange, bis exotische Tiere das Spektrum der beliebten Persönlichkeiten ausdehnten. Wir kennen lispelnde Pythons, honigschleckende Bären, stolze Löwen, scheue Rehe … die Liste erscheint endlos. Das Erfolgsrezept ist einfach und gut: Nimm die Charakterzüge, für die eine Tierart bekannt ist, und stelle sie in den Geschichten übertrieben dar – der Spaß ist garantiert. Doch stimmen die Darstellungen immer mit der Natur überein, oder werden den Tieren manchmal Dinge hinzugedichtet? Haben Kattas wirklich einen König, oder müsste KING JULIEN aus den „Madagascar“-Filmen eigentlich kleine Brötchen backen? Probieren Bären es immer mit Gemütlichkeit, wie BALU uns vorsingt? Oder findet man dicke Freunde wie das Erdmännchen TIMON und das Warzenschwein PUMBAA auch in der afrikanischen Natur? Erfahren Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen bei der Themenführung „Tierische Zeichentrickhelden“ am Sonntag, den 16.02.2014 um 12:00 und 14:00 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Haupteingang. Die Führung ist kostenlos – lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Dass Walt Disney sich vorwiegend mit tierischen Persönlichkeiten auseinandergesetzt hat, liegt übrigens nicht nur daran, dass man sie besonders niedlich oder witzig darstellen kann. Ein wichtiges Anliegen war für ihn auch immer, die Natur in all ihrer Vielfalt zu bewahren.

Zoo Osnabrück 05.02.2014
Zoojahr 2013: Trotz schlechter Witterungsbedingungen 920.000 Besucher
Zoologische Gärten sind in hohem Maße wetterabhängig: Das zeigte sich im vergangenen Jahr in allen deutschen Zoos. Auch der Osnabrücker Zoo hatte unter dem Wetter zu leiden. 920.000 Besucher kamen an den Schölerberg, zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. „Die witterungsbedingten Einnahmeverluste von 500.000 Euro tun uns richtig weh und fehlen natürlich bei den nächsten wichtigen Entwicklungsschritten“, bedauerte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann bei der Vorstellung der Bilanz 2013. Für einen Zoo, der im Vergleich zu nahezu allen anderen bundesdeutschen Zoos kaum laufende öffentliche Zuschüsse erhält, sei das eine gefährliche Entwicklung. „Umso entscheidender war es insbesondere 2013 für uns, dass wir aufgrund unserer jahrelangen Marketingarbeit so viele Jahreskartenabonnenten haben, denn der Jahreskartenverkauf ist im Gegensatz zum Tageskartengeschäft weitgehend witterungsunabhängig.“ So kauften auch 2013 etwas mehr als 22.000 Familien wieder die preislich attraktive Jahreskarte. „Die Zahlungsfähigkeit des Zoos ist zwar kurzfristig sicher gestellt, da wir dank unserer vielen Sponsoren und Jahreskarten auch witterungsunabhängige Einnahmepotenziale aufbauen konnten, auf Dauer benötigen wir aber über 950.000 jährliche Gäste, um überleben zu können“, erläutert Busemann. Als der Zoo sich vor 15 Jahren strategisch neu aufgestellt hatte, lagen die Besuchszahlen noch bei lediglich 400.000 jährlichen Gästen. Der Geschäftsführer, der seit 1996 im Zoo Osnabrück arbeitet, schaut trotz des schlechten Jahres vorsichtig optimistisch in die Zukunft: „Wenn der Zoo seine Attraktivität durch den Gesamtkomplex Angkor Wat, also den Affentempel, den Tigertempelgarten und das Menschenaffenhaus sowie durch die Erlebniswelt Nordamerika langfristig steigert, können wir dieses Besucherziel ‚950.000 plus’ erreichen.“ Neben dem neuen Menschenaffenhaus sei Nordamerika mit der Erneuerung der Volieren besonders wichtig. „Das sind unsere letzten großen Schwachstellen“, so Busemann.

Zooschule Heidelberg 05.02.2014
Heidelberger Zooschule sorgt für Abwechslung in den Faschingsferien
In der Faschingswoche macht die Heidelberger Zooschule gleich an drei verschiedenen Tagen Programm: Mit dem kunterbunten Zoo-Karneval (3.3.) an Rosenmontag und zwei ganztägigen Workshops zu unterschiedlichen Themen am 6. und 7. März kommen aufgeweckte Kinder und Jugendliche tierisch auf ihre Kosten. Am Rosenmontag, dem 3. März, startet auch der Tiergarten schwungvoll in die fünfte Jahreszeit. Ab 14 Uhr lädt die Zooschule Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren zu einem herrlich närrischen Nachmittag ein, bei dem sich alles um die „Kostüme“ der Tiere dreht. Welch unglaubliche Vielfalt an Farben und Formen gibt es da zu entdecken! Doch welchen Sinn hat die Maskerade bei den Tieren? Bei den Sumatra-Tigern Tila und Asim dienen die schicken Streifen beispielsweise zur perfekten Tarnung im Dschungel. Kudu-Bock Kaito möchte mit seinen enorm langen, gedrehten Hörnern wohl eher die weiblichen Tiere beeindrucken. Auch das farbenprächtige Gefieder von Flamingo, Papagei & Co soll einmal spielerisch hinterfragt werden. Ob witziges Quiz oder Pantomime – die kleinen Forscher können sich auf jede Menge Spaß freuen! In abgewandelter Form wird sogar das traditionelle „Gutzel“-Werfen stattfinden: Bei der sogenannten Streufütterung dürfen die jungen Narren einige Zoobewohner mit gesunden Leckerbissen verwöhnen. Natürlich ist es ausdrücklich erwünscht, dass die Teilnehmer ebenfalls verkleidet und geschminkt erscheinen. Wenn eine Karawane kostümierter Kinder fröhlich durch den Zoo zieht, gerät nicht nur die neugierige Affenbande ins Staunen…Die Tickets für Zoo-Karneval sind für € 15,- (inkl. Zooeintritt) an der Zookasse erhältlich.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 05.02.2014
Die Hektikerin und der ruhende Pol: Ein neuer Fischotterrüde für Moa
Seit dem Tod ihres langjährigem Gehege-Partners Viktor im Dezember 2012 bewohnte das Fischotter-Weibchen „Moa“ die Anlage beim Eisbärengehege allein. Doch jetzt ist bei ihr wieder ein junges Männchen eingezogen: der 2012 in Finnland geborene Fischotter „Fritz“. Neun Jahre lang hatte sich Moa, die 2000 in einem schwedischen Zoo geboren wurde, die Anlage mit Viktor, Jahrgang 1997, geteilt und mit ihm vier Jungtiere gezeugt, bevor Viktor 15-jährig starb. In der Natur werden Fischotter im Schnitt acht bis 13 Jahre alt. Auch die fast 14-jährige Moa ist also nicht mehr die Jüngste, wobei die Art im Zoo auch 20 Jahre und älter werden kann. Ob es mit dem neuen Rüden Fritz – wie bei Füchsen heißen männliche und weibliche Fischotter in der Fachsprache „Rüde“ und „Fähe“ – nun noch einmal mit Nachwuchs klappt, bleibt offen. Immerhin sind Otter nicht allzu streng bei der Partnerwahl. Und falls sich bei ihnen Gegensätze ebenfalls anziehen, müssten Moa und Fritz geradezu ein Traumpaar werden, so unterschiedlich wie Tierpfleger Jürgen Deisenhofer ihr Temperament beschreibt: Die Fähe ist demnach hochsensibel und hektisch, Fritz der eher verschlafene Typ, der sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt.

Zoo Basel 05.02.2014
Ein kleiner Fisch kommt gross heraus
Ein neuer Fisch könnte im Vivarium zum neuen Publikumsliebling werden. Der Winzling misst zwar erst knapp vier Zentimeter, wer ihn aber mit etwas Glück zu Gesicht bekommt, erblickt eine richtige Schönheit. Erwachsene Garibaldifische werden etwa 30 Zentimeter lang und sind leuchtend orange. Das Exemplar im Zoo Basel trägt noch die Jugendfärbung mit schmucken blauen Punkten auf der Oberseite. Angekommen ist der kleine Garibaldi bereits Mitte Dezember, für das Publikum zu sehen ist er aber erst seit einer Woche. Bevor er ins Schauaquarium gesetzt wurde, musste er zusammen mit einigen Artgenossen eine Quarantäne hinter den Kulissen durchlaufen. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger beobachteten, ob die Fische auch gesund sind und fütterten sie gut durch, damit die damals erst zwei Zentimeter langen Fischchen wachsen. Die Grösseren unter ihnen fingen schnell an, ihr Territorium gegen ihre Artgenossen zu verteidigen. Deshalb wurde der Kleinste in ein Ausstellungsaquarium gesetzt, wo er jetzt – ein Gramm schwer – 17‘000 Liter Wasser durchschwimmen kann. In seinem neuen Zuhause gibt sich der Jungfisch derzeit noch etwas schüchtern. Häufig versteckt er sich in den Steinhaufen und flitzt nur für kurze Momente hervor. Ob es wohl daran liegt, dass man ihn im Haifischbecken einquartiert hat? Dabei brauchte der kleine Garibaldifisch die Haie nicht zu fürchten. Verstecke zwischen den Steinen gibt es genug und die Stierkopfhaie fressen sowieso lieber wirbellose Tiere wie Schnecken, Würmer und Krebse. Der Garibaldifisch ist die grösste Art der Familie der Riffbarsche und steht in den USA unter Schutz. Seine Heimat sind die kühlen Gewässer mit Tangwäldern und an Felsküsten des östlichen Pazifik von Monterey bis nach Niederkalifornien und der Insel Guadeloupe, wo er sich in Tiefen bis 30 Meter aufhält. Der Garibaldifisch ist benannt nach dem italienischen Freiheitskämpfer Garibaldi und seinen „Rothemden“ von 1850. Im Zoo Basel ist er im Aquarium Nummer 37 zu finden. Bald wird er Gesellschaft eines Artgenossen bekommen. Noch rund 12 Monate wird der hübsche Fisch mit seinen blauen Punkten die Zoobesucher bezaubern, bis seine Farbe heller und einfarbig-orange wird.

Zoo Duisburg 04.02.2014
Keine Angst vor Schlangen! – Zoo-Workshop am 22.02.2014
Gänsehaut am ganzen Körper, verängstigtes Kreischen, Schockstarre oder sogar das Bedürfnis, dem Tier den Garaus zu machen…Kaum andere Tiere sehen sich derart mit Ängsten, Ekel und Aggressionen konfrontiert wie Schlangen. Dass diese Reptilien vor allem scheu, friedlich und für uns Menschen sehr nützlich sind, wird viel zu oft außer Acht gelassen.Der Workshop am 22.02.2014 im Zoo Duisburg will Menschen helfen, ihre Angst vor diesen Kriechtieren zu überwinden, aber er will auch die Schlangen selbst einmal ins rechte Licht rücken. Dabei vermittelt unser Schlangenexperte Philipp Schroeder allerhand Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere. Hätten Sie gewusst, dass manche Schlangen – ganz ohne Gliedmaßen – 20 km/h und schneller sein können?Auch Infos über die in unserer Region heimischen, aber eher selten anzutreffenden Schlangen kommen nicht zu kurz. Wer sich übrigens vom ruhigen Gemüt der Schlangen auf direkte Art und Weise überzeugen möchte, darf gerne zum Ende des Workshops Kontakt zu einigen Vertretern aus dem Zoo aufnehmen.“

Tiergarten Nürnberg 04.02.2014
Valentinstag 2014: Verliebt in den Tiergarten
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg lädt am Valentinstag, Freitag, 14. Februar 2014, alle Paare dazu ein, mit einem Erinnerungsfoto an ein gemeinsames Rendezvous im Tiergarten in den Zoo zu kommen. Jedes Paar, das an der Kasse ein solches Erinnerungsfoto aus dem Nürnberger Tiergarten vorlegt, kann den Tiergarten zum halben Preis besuchen.

Tiergarten Nürnberg 04.02.2014
Tiergartenvortrag zur zeitgemäßen Jagd
Der nächste Tiergartenvortrag beschäftigt sich mit den Ansätzen einer zeitgemäßen Jagd. Dr. Wolfgang Kornder vom Ökologischen Jagdverein (ÖJV) zeichnet am Donnerstag, 13. Februar 2014, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg den Weg des ÖJV bis zur heutigen Struktur auf und macht die verschiedenen Positionen zur Jagd deutlich. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Die Jagd ist heute umstrittener denn je. Nach Meinung des ÖJV trägt sie auch selbst dazu bei, da sie grundlegende, vor allem ökologische Grundsätze nicht hinreichend beachtet. Aus diesem Grund hat sich 1988 der ÖJV in Bayern gegründet. Er stand von Anfang an im Spannungsfeld zwischen herkömmlicher Jagd, dem Tier- und dem Naturschutz. Daran hat sich bis heute wenig geändert. In seinem Vortrag erläutert Dr. Kornder die Grundsätze ökologischen Jagens und zeigt die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte des ÖJV in Bayern auf. Informationen zum ÖJV finden sich im Internet.

Zoo Heidelberg 04.02.2014
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr startet im Zoo Heidelberg am Sonntag, 23. März 2014, direkt vor dem Löwengehege die zweite Auflage des etwas anderen Spendenlaufs. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Lauffreudigen – ob als Privatperson oder in einem Firmenteam – mit einem großen Herz für die Heidelberger Löwen. Mit einer Startgebühr in Höhe von 30 Euro investieren die Läufer in eine größere und moderne Löwen-Außenanlage. Wer eine originelle Laufstrecke sucht und sich gleichzeitig für einen guten Zweck engagieren möchte, ist beim „2. Löwenlauf“ im Zoo Heidelberg genau richtig. Für die neue Löwenanlage liegen innovative Pläne vor. Aber die Kosten von insgesamt 1,5 Millionen Euro sind hoch und können vom Zoo nicht alleine gestemmt werden. Umso mehr freuen sich die Zooverantwortlichen, dass von 2011 bis heute bereits 205.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen sind – dank dem Verein der Tiergartenfreunde e.V., Unternehmen und vielen Einzelspendern. Auch der Reinerlös aus dem Spendenlauf fließt in den Topf für das Löwengehege. Das Besondere an diesem Spendenlauf ist, dass Start und Ziel sich direkt vor der Löwenanlage befinden. Von dort führt die Strecke am Menschenaffenhaus vorbei aus dem Zoo heraus. Es geht weiter zum Wehrsteg, dann am Neckarufer entlang zurück bis hinter die TSG Heidelberg-Anlage, um hier auf die Tiergartenstraße zu gelangen. Von dort geht es wieder in den Zoo, vorbei an Elefanten und Flamingos, bis das Ziel am Löwengehege erreicht ist. Eine Runde beträgt 3050 Meter, drei Runden bieten mit zehn Kilometern auch eine optimale Vorbereitungsstrecke für den Heidelberger Halbmarathon zwei Wochen später. Jetzt anmelden und mitlaufen – Start ist um 9.00 Uhr. Die Zahl der Läufer ist limitiert. Eine rasche Anmeldung sichert einen Startplatz zu diesem unvergesslichen Lauferlebnis. Laufinteressierte melden sich bitte über die Online-Formulare auf der Webseite des Zoos bis zum 12. März 2014 an. Bei der Anmeldung können die Teilnehmer entscheiden, ob sie eine, zwei oder drei Runden meistern wollen. Nach der angegebenen Rundenzahl richtet sich dann die Farbe der Startnummer. Die Startgebühr in Höhe von 30 Euro beinhaltet das Starterpaket inklusive schickem Laufshirt und Zooeintritt für den Läufer. Am 23. März öffnet der Zoo anlässlich des Löwen-Spendenlaufs schon um 8 Uhr seine Tore. Ab dann können die Läufer ihre Starterpakete vor dem Eingang abholen.

Zoo Halle 03.02.2014
Winterferien im Zoo: Auftakt zur Europaweiten Artenschutzkampagne „Von Pol zu Pol“
Die europäischen Zoos und Aquarien starten mit einer Kampagne ins Jahr 2014, die sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben hat. Der Zoo Halle beteiligt sich auch dieses Jahr an der Kampagne und stellt sie unter das Motto „Klimaschutz ist Artenschutz – Mach mit!“ In den Winterferien vom 3. bis 12. Februar 2014 wird die aktuelle Kampagne an einem Aktionsstand im Raubtierhaus erlebbar. Täglich von 10 – 12:30 und 14 – 16 Uhr lädt der Zoo mit vielen Anschauungsmaterialien und Mitmachaktionen die Zoobesucher ein, sich dem Thema „Klimaschutz ist Artenschutz“ mit Spaß und Kreativität zu widmen. Anschaulich zeigen die Mitarbeiter, welche Energiesparmaßnahmen im Tierreich ergriffen werden, welchen Beitrag der Zoo Halle zum Klimaschutz leistet und was jeder Einzelne durch einfache Maßnahmen im Alltag beitragen kann. Was hat Artenschutz mit Klimaschutz zu tun? Vereinfacht dargestellt ergibt sich folgender Zusammenhang: Wir Menschen verursachen den Klimawandel, der Klimawandel trägt dazu bei, dass Lebensräume zerstört und Arten vom Aussterben bedroht sind. Maßnahmen des Klimaschutzes können vielleicht noch Schlimmstes verhindern. Während wir auf die großen politischen Entscheidungen nur indirekt Einfluss haben, stellt sich die Frage, was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Die Botschaft, die der Zoo Halle vermitteln möchte, lehnt sich an das afrikanische Sprichwort an: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“

Tierpark Berlin 03.02.2014
Seltene Bergkänguruhs im Berliner Tierpark eingetroffen
Der Tierpark Berlin freut sich über die Ankunft von zwei Östlichen Bergkänguruhs. Der letzte Vertreter dieser Känguruhart war 1974 im Tierpark zu sehen. Fast vierzig Jahre danach gelang es wieder, diese Känguruhs in den Tierpark Berlin zu holen. Am 12. Dezember 2013 trafen vorerst zwei Männchen dieser in Europa stets selten gezeigten Känguruhs aus dem niederländischen Zoo Best ein. Es handelt sich um den 2012 geborenen „Max“ und den 2013 geborenen „Moritz“. Beide Tiere bezogen die große und für Besucher begehbare Känguruhanlage im Tierpark und präsentieren sich seit Anfang Januar zusammen mit Gelbfuß-Felsenkänguruhs und Bennettkänguruhs in einer Gemeinschaft. Auch im Freiland leben Känguruhs teilweise in solchen gemischten Verbänden, und so leben die drei Arten auch im Tierpark friedlich zusammen. Das Bergkänguruh hat ein großes Verbreitungsgebiet und besiedelt in mehreren Unterarten fast den gesamten australischen Kontinent. Der bevorzugte Lebensraum ist Grasland mit felsigem Bergland. Während der Mittagshitze suchen die Tiere zwischen den Felsen Schutz vor der Sonne. Die beiden Neuankömmlinge gehören der östlichen Unterart an (New South Wales bis Queensland), bei welcher die Männchen braunschwarz gefärbt sind und sich die Körperunterseite weißlich absetzt. Die Weibchen sind dagegen hellgrau und kleiner.

Zoo Duisburg 03.02.2014
Unser kleines Koalamädchen – hat jetzt einen Namen!
Am 22. Januar 2014 hatte der Zoo Duisburg seinen jüngsten Koala-Nachwuchs der Öffentlichkeit vorgestellt und im Eiltempo eroberte die junge Dame die Herzen der Besucher und Koalafans. Das kleine Mädchen erkundete die Welt jedoch bislang noch namenlos vom sicheren Rücken ihrer Mama EORA. Das hat sich nun geändert, denn den Aufruf des Zoo Duisburg über seine facebook-Seite, über den Namen für das Jungtier abzustimmen, haben gleich Tausende gesehen und „geteilt“. Vom 22.01.2014 bis heute, 03.02.2014, 15.00 Uhr hatte jeder facebook-Nutzer die Möglichkeit, sein Votum für einen der drei vom Zoo vorgeschlagenen Namen abzugeben. Hunderte haben inzwischen ihre Wahl auf Facebook getroffen, sodass wir das Koalamädchen ab sofort YIRIBANA nennen dürfen. Der Begriff aus der Sprache der Aborigines bedeutet im Deutschen „dieser Weg“ und hat sich schnell als Favorit der Abstimmenden herauskristallisiert. Mit 306 Stimmen lag der Name deutlich vor den anderen beiden Vorschlägen BARANI (bedeutet „gestern“, 99 Stimmen) und WOOMERA (traditionelles Wurfgerät der Aborigines, 36 Stimmen). Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern des Votings und wünschen der kleinen YIRIBANA alles Gute für ihren persönlichen Weg, an dessen Anfang sie noch steht! Als kleine „Belohnung“ gibt es ab sofort wieder ein neues Video von dem kleinen Koala über facebook und Youtube zu sehen. Das Jungtier hat nun zwar einen Namen, aber bislang noch keinen Tierpaten… Da die Haltung von Koalas allein aufgrund ihrer speziellen Eukalyptus-Diät sehr aufwändig ist, ist auch eine Koala-Patenschaft nicht ganz günstig. Daher haben aber Koala-Fans auch die Möglichkeit, eine Teilpatenschaft ab 250 €/Jahr zu übernehmen. Nähere Informationen über unsere Tierpatenschaften finden Sie auf unserer Homepage.

Zoo Salzburg 03.02.2014
Endlich Semesterferien – für alle Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren bietet der Zoo am Dienstag- und Mittwochvormittag kommender Woche ein erlebnisreiches Ferienprogramm an! Dienstag, 11. Februar 2014, von 9 bis 11 Uhr „Wollig weich und wohlig warm“ Wenn es draußen kalt ist und der Wind um die Häuser pfeift, zieht man sich gerne einen warmen Woll-Pulli über. Doch wie wird die Wolle von Schaf & Co zum Pullover? Und was macht die Wolle der Alpakas sechsmal wärmer als Schafswolle? Beim gemeinsamen Alpaka-Spaziergang kommt man den kuscheligen und neugierigen Tiere ganz nahe. An diesem Vormittag wird auch die Katzenart mit dem wärmsten Fell im Zoo Salzburg vorgestellt! Jeder der Lust hat, kann in der wohlig warmen Zooschule beim Filzen mitmachen oder ein Mini-Alpaka zum Mitnehmen basteln. Mittwoch, 12. Februar 2014, von 9 bis 11 Uhr „Tierforscher auf Weltreise“ Ein Vormittag voller Abenteuer! Affen turnen durch den Regenwald und der mächtige Jaguar entführt die jungen Tierforscher in ein fernes Land mit Kaimanen, Schildkröten und fremden Kulturen. Unter der Lupe betrachtet, gibt es „sonderbare“ Tiere mit unzähligen Beinen im Regenwald zu entdecken! Die Safari ist für alle, jungen Tierforscher, die neugierig sind und wissen wollen: Wer sich unter den Blättern des Regenwaldes verbirgt, welche Tiere sich im Sand verstecken und wie prächtig ein Juwelen-Laubfrosch aussieht. Ganz Tapfere können auch die glatten Schuppen einer Schlange spüren.

Tierpark Bochum, 31.01.2014
13 bunte Farbtupfer und 2 Zootierpfleger: Tierpark freut sich über neue Koi-Karpfen und erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse
Kaum ist die Neujahrsinventur vorbei, ist schon wieder neue Tierart im Tierpark Bochum hinzugekommen. In dieser Woche sind 13 neue Koi-Karpfen in den großen Teich der Flamingo Anlage eingezogen. Dank einer großzügigen Spende von Anke und Christian Koch leben mit den Koi-Karpfen ab sofort also 147 Fischarten im Tierpark Bochum. 13 Exemplare dieser schönen Fische sorgen nun für lebendige Farbtupfer im Flamingoteich. Von rötlich, über golden bis hin zu gescheckt, finden sich hier eine vielfältige Farbvarianten. Die Tiere sind etwa 5 Jahre alt und daher bei einer Körperlänge von rund 30 cm auch gut zu beobachten. Der frischgebackene Tierpfleger und begeisterter Aquarianer, Christoph Schulze, freut sich sehr gleich doppelt: „Die schönen Tiere sind passend zum erfolgreichen Abschluss meiner Zootierpflegerausbildung im Tierpark eingetroffen – das ist doch ein gutes Zeichen!“ Neben Christoph Schulze darf sich im Tierpark Bochum nun auch Tobias Seidel als frischgebackener Zootierpfleger bezeichnen. Die Zootierpfleger-Ausbildung ist eine regelmäßige Institution im Tierpark Bochum, sodass der Tierpark in der Regel jedes Jahr stolz auf zwei erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse im Bereich der Zootierpflege sein kann. Kois sind Zuchtformen des Karpfens (Cyprinus carpio). Der Ursprung der farbenprächtigen Zuchtformen des Kois ist nicht eindeutig. Anscheinend wurden die Tiere bereits vor rund 2000 Jahren als Speisefische und Insektenvernichter aus Europa nach Asien gebracht. Ab dem 19. Jahrhundert gelten Kois in Japan in ihren unterschiedlichen Zuchtformen als Statussymbole. Heutzutage sind Kois auch hierzulande sehr beliebt, sodass einige Zuchtformen mit besonderen Merkmalen zu horrenden Summen gehandelt werden. Koi-Karpfen sind gesellige Fische und werden daher in Schwärmen gehalten, die Gruppengröße ist dabei abhängig von der Größe des Teichs. Die Tiefe des Gewässers ist ebenfalls entscheidend, da Kois während der kalten Jahreszeit in größeren Wassertiefen Winterruhe halten. Unterhalb einer Wassertemperatur von 10 °C fahren die Tiere ihren Stoffwechsel herunter und sinken auf den Boden des Gewässers. Natürlich ernähren sich diese Fische meist von Insekten, Wasserpflanzen und Würmern. Eine Zufütterung sollte nicht übermäßig erfolgen. Da Koi-Karpfen keinen Magen besitzen, fressen sie ununterbrochen weiter, solange ihnen Futter angeboten wird. Die bunten Karpfen können bis zu 60 Jahren alt werden und dabei bis zu 5 kg auf die Waage bringen. Weibliche Kois legen rund 500000 Eier aus denen nach etwa vier Tagen je eine Koilarve schlüpft. Ausgewachsen können Kois eine Körperlänge von einem Meter erreichen.

Zoo Vivarium Darmstadt, 31.01.2014
Tier-Inventur bei den Langschwanzstachelrochen, den Stumpfkrokodilen und dem Pantherchamäleon in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium
Insgesamt leben rund 1038 Tiere in 94 Arten in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium. In den Aquarien sind es etwa 769 Tiere in 38 Arten, und in den Terrarien 269 Tiere in 56 Arten. Der Tierbestand in der Aquarien- und Terrarienhalle ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 330 Individuen angestiegen. Gründe dafür sind das Aufstocken von verschiedenen Fischschwärmen und Nachzuchten bei den Schildkröten, Fischen und Fröschen. Die Anzahl der Tierarten hat sich um sieben auf 94 Arten erhöht. Größe und Gewicht der Tiere verraten den Pflegerinnen und Pflegern, wie es um deren Gesundheit bestellt ist; regelmäßig steht deshalb das Überprüfen mit Zollstock und Waage an, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen. In diesem Jahr wird beim Inventur-Termin der Nachwuchs der Stumpfkrokodile gemessen, das Pantherchamäleon wird gewogen und die Zwergstachelrochen müssen sich das Messen unter Wasser gefallen lassen.

Zoo Duisburg, 30.01.2014
Sensationeller Nachwuchs bei bedrohten Brillenbären im Jubiläumsjahr des Zoos
Die erst 2012 eröffnete naturnahe Anlage für Südamerikanische Brillenbären hat unzweifelhaft den Zweck, den Großbären die nach heutigen tiergärtnerischen Erkenntnissen bestmöglichen Lebensbedingungen unter Menschenobhut zu bieten. In diesem Zusammenhang wünschen sich Zoofachleute nichts sehnlicher, als dass sich diese hoch bedrohten Bären fortpflanzen und so zur Erhaltung der Art beitragen. Bei Brillenbären ist das schwer genug: etwa 70 Individuen werden in europäischen Zoos gehalten, nur eine Handvoll Jungtiere pro Jahr kommt zur Welt. Der Zoo Duisburg wird in seinem Jubiläumsjahr – 80 Jahre – in den kommenden Wochen stolz den ersten Brillenbären-Nachwuchs präsentieren können! Ende Oktober letzten Jahres konnten die Pfleger erstmals ein leises Fiepsen in den Stallungen hören, nachdem das 7jährige Weibchen HUANCA in bester Brillenbären-Manier verstärktes Nestbauverhalten gezeigt hatte. Mit ihrem 16jährigen Partner PABLO hatte sie sich mehrfach verpaart, insofern waren die Hoffnungen aller Pfleger und Zooverantwortlichen entsprechend groß. In den Folgewochen ließ die Mutter ihr noch nicht geschlechtsbestimmtes Jungtier keine Sekunde aus den Augen. Auch da HUANCA erstgebärend war, wurden die beiden völlig sich selbst überlassen und von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Das Kleine ist nun soweit entwickelt und fit, dass für die kommenden Tage und Wochen die ersten Schritte ins Außengehege erwartet werden können. Hintergrundinformation: die Brillenbärenanlage wurde 2012 eröffnet und umfasst das Gelände der alten Kodiakbärenanlage sowie des alten Streichelzoos (insgesamt 1300 qm). Die Anlage wurde zum großen Teil vom Förderverein des Zoos mitfinanziert. Sie lässt sich unterteilen (Mutter-Kind-Bereich), beherbergt einen Wasserfall, Bachlauf, Badeteiche, Kletterbäume, Futterautomaten zur Verhaltensanreicherung und eine innovative Schilfzone, um Wasser biologisch zu klären. Zukünftig sollen die Brillenbären mit einer Gruppe von Nasenbären vergesellschaftet werden.

Zoologischer Garten Magdeburg, 30.01.2014
Kostenfreier Kinder-Ferienpass
Zum Winterferienstart gibt der Zoo ein familienfreundliches Angebot heraus. „In der Zeit vom 01.02.-12.02.2014 erhalten alle Kinder bis zum Alter von 15 Jahren nach bezahltem Zoobesuch gleich noch einen Ferienpass, um in den Oster- und Pfingstferien den Zoo kostenfrei besuchen zu können“, erklärt Zoodirektor, Dr. Kai Perret die erstmalige Zooaktion. „Wir möchten stärker Kinder erreichen und dies auch ganz besonders aus Haushalten mit kleinem Budget“, so Perret weiter. In den Winterferien finden die beliebten Tierpräsentationen für Elefanten um 11 Uhr und 14 Uhr sowie für Brillenpinguine um 15 Uhr statt. Vorbeischauen lohnt sich besonders bei der fünfköpfigen Schneeleoparden-Familie und den Sibirischen Tigern, denn das winterliche Wetter lädt gerade diese beiden Tierarten zum ausgiebigen Herumtollen auf den weitläufigen Außenanlagen ein. Wer einer Schnee-Eule ganz nah sein möchte, der sollte in ihrer begehbaren Anlage am Schrotehang vorbeischauen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 30.01.2014
BESUCHERPLUS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Der Tiergarten Schönbrunn zählte 2013 über 2,2 Millionen Besucher und freut sich über ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012. „Damit liegt der Tiergarten nach dem Stephansdom und dem Schloß Schönbrunn auf Platz drei der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes. Für immer mehr Wien-Besucher aus dem In- und Ausland ist der Tiergarten ein Pflichttermin für Ausflüge, der Touristenanteil ist weiter gestiegen“, sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner als Eigentümervertreter. Einen großen Einfluss auf den Zoobesuch hat zusätzlich zum laufend ausgebauten Angebot das Wetter. „Nach dem kalten und verregneten Frühjahr hatten die Zoofans offenbar Aufholbedarf und haben den Tiergarten regelrecht gestürmt“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der besucherstärkste Tag des Jahres war der 1. Mai 2013. Über 20.000 Besucher konnte der Tiergarten an diesem Tag begrüßen. Zum erfreulichen Ergebnis trug auch der frühlingshafte Winter bei. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren war der Dezember sehr gut besucht. Der besucherstärkste Monat war aber wie jedes Jahr der August. Verantwortlich dafür ist vor allem der Touristenanteil von über 30 Prozent bei den Tagesgästen. Schratter: „Viele Urlauber aus Russland sowie aus Deutschland, Italien und anderen Nachbarländern haben den Tiergarten bereits als Fixpunkt in ihrem Sightseeing-Programm. Die erneute Auszeichnung zum besten Zoo Europas hat dabei sicher eine wichtige Rolle gespielt.“ Wie beliebt der Tiergarten als Ausflugsziel und Naherholungsgebiet ist, zeigt die hohe Zahl an Stammgästen. Insgesamt wurden im Vorjahr 105.000 Jahreskarten verkauft, ein Plus von knapp 3 Prozent. Vor allem das Elefantenmädchen Iqhwa lockte viele Besucher öfters in den Zoo. Doch auch für 2014 ist Schratter zuversichtlich, denn mit dem Pandanachwuchs Fu Bao gibt es wieder einen großen Besucherliebling. Darüber hinaus wird Ende Mai die neue Eisbärenwelt „Franz Josef Land“ eröffnet, die für die weißen Bären und für die Besucher ein besonderes Erlebnis wird.

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