Zoopresseschau

Zoo Salzburg 26.02.2014
Kleiner Salzburger Puma-Kater ganz groß!
Der zwei Monate alte Puma Nachwuchs wird nun Maxxum gerufen. Den Rufnamen erhielt er von seinem Paten dem Traktorhersteller Case IH mit Sitz in St. Valentin (NÖ). Maxxum strotz vor Elan! Am 24. Dezember 2013 hat der kleine Kater das Licht der Welt erblickt. Sein Geburtsgewicht war rund 400 Gramm. Bei der gestrigen tierärztlichen Routineuntersuchung brachte er schon 5,15 Kilogramm auf die Waage. Die Untersuchung ergab, dass der Puma-Nachwuchs rundum gesund ist. Deshalb ist ab heute, 26. Februar 2014, die Tür zur Freianlage für ihn und Mutter Winnie geöffnet. Mit jugendlicher Neugier wird er gemeinsam mit Winnie in der nächsten Zeit seine neue Umgebung erkunden. Es dauert auch nicht mehr lange, bis Maxxum Vater Yagul aus nächster Nähe kennen lernen wird.

Serengeti-Park Hodenhagen 26.02.2014
Nachwuchs äußerst seltener Art! Amur Leoparden, weltweit leben nur noch 49 Individuen in freier Wildbahn!
Am 01. Dezember 2013 brachte Amur Leopardin Ilka (geb. 2004 im SP) nach drei Jahren ihren zweiten Wurf zu Welt – erneut ein schwarzes Männchen und ein normal gefärbtes Weibchen. Bereits 2010 brachte Ilka zwei Jungtiere zur Welt: damals allerdings unter dramatischen Umständen. „Paulchen Panther I.“, ein „Schwärzling“ war deutlich schwächer als seine Schwester die ihn von den Zitzen der Mutter abhielt, so dass der kleine Panther letztendlich zerkratzt von der Mutter getrennt werden musste. In der Folgezeit wurde er von einer Pflegefamilie mit der Flasche aufgezogen. Heute lebt Paulchen wieder im Serengeti-Park und schaut neugierig auf seinen kleinen schwarzen Nachbarn. Bei diesem Wurf ist alles gut gegangen: Die nun 11 Wochen alten Jungtiere sind wohlauf, werden beide von der Mutter umsorgt und kratzen und fauchen um die Wette. Vater der beiden Kratzbürsten ist Kater Kutno der 2004 im Serengeti-Park geboren wurde. Hintergrund Amur Leoparden: Der Amur-Leopard ist die am nördlichsten angesiedelte Leopardenunterart und akut vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn leben nur noch 49 Amur-Leoparden. Weltweit werden in Tierparks nur ca. 4-6 Tiere jährlich geboren. Der aktuelle Bestand an schwarzen Tieren ist nicht ermittelbar, wir gehen nach letzten Informationen von etwa 5 Tieren aus. Erwachsene Amur-Leoparden wiegen zwischen 25 Kilo und 50 Kilo, wobei die Männchen schwerer als die Weibchen sind und bis zu 15 Jahren alt werden. Ihre Körperlänge beträgt 140 cm und die Schulterhöhe 75 cm. Bei der Geburt wiegen sie ca. 500 g und sind 25 cm bis 35 cm lang. Nach ca. 10 Tagen öffnen sie die Augen und werden für 3 Monate von der Mutter gesäugt. Der Serengeti-Park widmet sich schon seit 10 Jahren der Haltung und Zucht dieser äußerst seltenen Großkatze, insgesamt wurden hier inzwischen 13 Jungtiere geboren. Die Erbanlage für Schwarzfärbung des Felles ist sehr selten – vielleicht in 5-7 % der Leoparden einer Population ist sie vorhanden. Sie kommt aber optisch verdeckt viel häufiger bei Leoparden vor, als dass man „Schwärzlinge“ sieht, weil sie rezessiv vererbt wird, also von einem Normalfleck-Gen eines Elternteils dominiert wird. Schwarze Panther gibt es also nur dann, wenn die schwarze Farbe doppelt – sowohl von der Mutter als auch vom Vater – dem Welpen „in die Wiege gelegt“ wird. Außer am Amur Fluss in Sibirien lebt diese Großkatze in Gebieten in China und Nordkorea. Sie gilt als geschickter Kletterer und kann dabei auch Ihren Schwanz einsetzen. Die extreme Bedrohungslage für diese Tierart ist u.a. durch eine intensive Bejagung entstanden. Ihr dichtes, wundervolles Fell ist bei Jägern sehr begehrt. Ihre inneren Organe werden in der asiatischen Medizin eingesetzt.

Zoo Duisburg 25.02.2014
Ein tierisches Helau: Kostümierte Kinder zahlen am Rosenmontag keinen Eintritt!
Ein Frosch sitzt in der Straßenbahn, eine Kuh läuft gemütlich über eine innerstädtische Straße, ein Papagei krächzt eine Bestellung am Imbiss und ein Löwe flirtet mit einem Zebra… Ja, es ist wieder soweit, die fünfte Jahreszeit bricht über uns herein. Viele der beliebtesten Kostüme stammen ohne Frage aus dem Tierreich. Und bunt geht es im Zoo natürlich nicht nur an Karneval zu. Ganzkörpergefärbt sind beispielsweise die Gebirgsloris im Äquatorium, während die Mandrills das bei Weitem bunteste Gesicht der Säugetiere tragen – im Übrigen auch, ganz paviantypisch, ein ebensolches Hinterteil. Die kräftig pinken Flamingos fallen natürlich auch sofort ins Auge, doch die wahre Farbexplosion wartet im Aquarium. Neben Paletten-Doktorfischen ziehen Pfauenaugen-Mirakelbarsche und Imperatorkaiserfische ihre Kreise – na, kommt da nicht direkt die ein oder andere Kostümidee auf? Wer also noch eine Inspiration für die passende Verkleidung sucht, wer eine kleine Erholungspause vom Karneval benötigt oder wer einfach lieber die Tiere im Original anschauen möchte, hat an den Karnevalstagen ausgiebig Gelegenheit dazu. Der Zoo Duisburg ist an allen jecken Tagen normal geöffnet! Ab Samstag, dem 01.03., beginnt im Zoo übrigens die Sommerzeit, d.h. die Kassen an Haupt- und Nebeneingang sind täglich von 9.00 bis 17:30 Uhr geöffnet, die Tierhäuser sogar bis 18:30 Uhr. Und im Delfinarium finden täglich wieder drei Vorführungen statt: um 11.30 Uhr, 14.30 Uhr und 16.00 Uhr. Am Rosenmontag hat der Zoo Duisburg übrigens auch einen echten Karnevalskracher: Alle Kinder, die verkleidet erscheinen, erhalten an diesem Tag freien Eintritt!

Zoo Wuppertal 25.02.2014
Freude im Menschenaffenhaus: Gorillamann Vimoto erholt sich weiter und das Bonobojungtier ist wohlauf – Besucher dürfen den Namen mitbestimmen
Gute Stimmung herrscht im Menschenaffenhaus des Wuppertaler Zoos. Der vor knapp zwei Wochen zu seiner Gruppe zurückgeführte Gorillamann „Vimoto“ erholt sich weiter zusehends. Mittlerweile hat er auch bereits wieder etwas an Gewicht zugelegt. Zwar ist er noch weit von seiner „Bestform“ entfernt, doch hat sich sein Gesundheitszustand inzwischen stabilisiert und er wirkt von Tag zu Tag kräftiger. Bleibt ein erneuter Rückschlag diesmal aus, steht einer vollständigen Genesung nichts mehr im Wege. Dieser große Erfolg ist den intensiven Bemühungen der Tierärzte und der Tierpfleger zu verdanken, die sich ausdauernd und aufopferungsvoll um den schwer erkrankten Silberrücken gekümmert haben. Gut geht es auch dem am 6. Februar geborenen Bonobojungtier, das nun seit einigen Tagen auch endlich von den Besuchern besucht werden kann. Da es für Mutter „Muhdeblu“ das erste Jungtier ist, war sie zu Beginn etwas unruhig und das Menschenaffenhaus war eine Zeit lang teilweise für Besucher gesperrt worden. Inzwischen hat sich „Muhdeblu“ an die neue Situation gewöhnt und kümmert sich gut um ihre kleine Tochter. Einen Namen hat das Jungtier bislang noch nicht – er soll mit Hilfe der Zoobesucher gesucht werden, die bis zum 30 März aus vier Namensvorschlägen der Tierpfleger auswählen können. Zur Auswahl stehen die Namen „Lindi“, „Indina“, „Mathilda“ und „Akeena“. Stimmzettel stehen im Menschenaffenhaus zur Verfügung. Mit jeder Stimmabgabe bittet der Zoo um eine Spende für den Verein Bonobo Alive e.V., der sich um die Erforschung und den Schutz dieser bedrohten Primatenart kümmert und den der Zoo gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. unterstützt.

Zoo Basel 25.02.2014
Willkommen im Zoo Basel – Senderstorch Lenny ist zurück
Storch Lenny ist im Zoo Basel eingetroffen. Seit letztem Sonntag weilt er auf einem Horst in der Nähe des Entenweihers. So wie es aussieht, hat er bereits eine Partnerin gefunden. Lenny hat zusammen mit zwei anderen Zolli-Störchen letztes Jahr einen Satellitensender erhalten. Seine Reise von Basel nach Spanien und zurück konnte so mitverfolgt werden. In den letzten Tagen näherte sich Lenny stetig. Am 20. Februar hatte er einen Halt in der Nähe des französischen Städtchens Sète gemacht. Am 21. Februar kamen Signale aus Avignon und am 22. Februar scheint er sich der Nähe von Genf in Frankreich ausgeruht und die folgende Nacht bei Besançon verbracht zu haben. Seine beiden, ebenfalls mit Sendern versehenen Kollegen Yumna und Amelios, sind, wie es bei jüngeren Störchen üblich ist, in Spanien geblieben. Der männliche Storch Lenny ist ungefähr zehn Jahre alt. Bereits letztes Jahr besetzte er mit seiner Partnerin einen Horst beim oberen Weiher und hatte mit ihr ein Junges. Im Zoo Basel freut man sich, dass Lenny wieder da ist, denn der Weg von Basel nach Spanien ist nicht ungefährlich. Es ist aber bekannt, dass ältere Vögel eine bessere Überlebens-Chance haben bei ihrer abenteuerlichen Reise in den Süden als Jungvögel. Die Gesellschaft ‚Storch Schweiz‘ möchte mit Hilfe der Satelliten-Sender das veränderte Zugverhalten der Weissstörche analysieren. Viele von ihnen ziehen nicht mehr zum Überwintern nach Westafrika, sondern beenden ihren Herbstflug in Spanien. Dort überwintern sie und finden Nahrung in Reisfeldern, vor allem aber auf Mülldeponien. Unklar ist bis heute, ob die Verhaltensänderung tatsächlich nur auf die Mülldeponien zurückzuführen ist, oder ob auch die früheren Zucht- und Auswilderungsprojekte eine Rolle spielen.

Zoo Osnabrück 25.02.2014
Frühlingsboten aus dem Süden im Zoo Osnabrück – Drei Freifliegerstörche sind zurück
Der Frühling hält auch im Zoo Osnabrück Einzug: Die ersten Freifliegerstörche sind am vergangenen Wochenende zurückgekehrt. In den kommenden Wochen bereiten sie alles für den Nachwuchs vor. Zuerst kehren die männlichen Weißstörche aus den Überwinterungsgebieten zurück. Sie bringen die bestehenden Nester für die Ankunft der Weibchen auf Vordermann: „Die Horste werden im Normalfall mehrere Jahre genutzt und von Jahr zu Jahr von den Männchen ausgebessert und ausgebaut. Die Weibchen kommen einige Tage später nach und ziehen ihre Runden über dem Zoo. Die Männchen versuchen dann, eine Partnerin mit lautem Schnabelklappern anzuwerben“, berichtet Tierpflegerin Anja Unger aus dem Vogelrevier im Zoo Osnabrück. Meist würden sich im Zoo immer die gleichen Paare wieder finden, denn die Vögel leben weitestgehend monogam. Bis Dienstagvormittag wurden drei Zoo-Störche gesichtet: „Die Nester an der Sichlervoliere und beim Menschenaffenhaus wurden bereits in Beschlag genommen. Auch das von Störchen komplett selbstgebaute Horst neben dem Affentempel in einer hohen Buche ist schon besetzt“, so Unger. Zoobesucher können die langbeinigen Vögel demnächst auch wieder bei der Fütterung der Pelikane sehen: Dort stibitzen sie sich gerne den einen oder anderen Fisch. „Wir hoffen natürlich auch wieder auf Nachwuchs – die Jungenaufzucht ist immer besonders schön zu beobachten“, freut sich Unger. Das Weibchen legt nach der Paarung drei bis sechs Eier. Beim Brüten wechseln sich Männchen und Weibchen ab. Die Brutzeit beträgt zwischen 30 und 34 Tagen. Bis Ende August können Storchenfans die langbeinigen Vögel im Zoo Osnabrück beobachten. Dann geht es für Meister Adebar wieder auf in wärme Gefilde.

Zoo Leipzig 25.02.2014
Start des nächsten Masterplanabschnittes – Neue Unterkunft für die Spitzmaulnashörner
Mit dem Start der Baumaßnahmen für die Kiwara-Kopje, die neue Heimat für die Spitzmaulnashörner, beginnt der zweite Abschnitt der dritten Phase des Masterplanes 2020. Dieser beinhaltet neben der Nashornanlage den Umbau der historischen Bärenburg in einen Abenteuerspielplatz, die Umgestaltung des Aquariumsvorplatzes mit inhaltlicher Neuausrichtung des alten Tieraffenhauses und den Bau einer Krallenaffenanlage auf dem Geländer der bisherigen Flamingoanlage. Die Kiwara-Kopje, eine im afrikanischen Stil geplante Fels- und Steppenlandschaft, komplettiert mit ihren Freianlagen die bereits bestehende Kiwara-Savanne. Afrikanische Vegetation, Besucherwege als Abenteuerpfade mit unterschiedlichen Einblicksmöglichkeiten und eine begehbare Klippschieferanlage skizzieren die neue Heimat der Spitzmaulnashörner, die mit den Bewohnern der Savanne und einer Affenart vergesellschaftet werden. Drei Außenanlagen mit einer Fläche von über 6000 m² stehen den vom Aussterben bedrohten Tieren dann zur Verfügung. Der Auftakt der bauvorbereitenden Maßnahmen zu dieser Anlage wird die Fällung eines größeren Baumbestandes im Zentrum des Zoos sein. „Wir haben im Planungsprozess großen Wert darauf gelegt, möglichst viele Bäume zu erhalten. Deshalb wurden Wegeführungen und teilweise Stallungen entsprechend örtlich geplant. Mit neuen Baumpflanzungen innerhalb des Zoos tragen wir Sorge dafür, dass der parkähnliche Charakter erhalten bleibt“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold die Notwendigkeit der Baumfällungen zusammen. Da Baumfällarbeiten nur bis zum 28. Februar durchgeführt werden dürfen, haben diese unmittelbar nach Vorliegen der Genehmigung des Amtes für Bauordnung und Denkmalschutz heute begonnen. Im Mai starten die Infrastrukturmaßnahmen auf diesem Areal und es wird die komplette Baustelleneinrichtung vorgenommen. Danach folgen Gründungsarbeiten, bevor dann der Rohbau der Nashornstallungen und Wirtschaftsgebäude im Spätsommer beginnt. Im Frühjahr nächsten Jahres soll die Anlage fertiggestellt werden. Parallel dazu laufen die Baumaßnahmen für den neuen Ausgangsbereich mit einem angegliederten Zooshop im Stil eines südamerikanischen Marktplatzes und der begehbaren Flamingolagune auf Hochtouren. Die Eröffnung des Komplexes soll unmittelbar vor den Sommerferien stattfinden. Indessen wurden die Arbeiten am Leoparden-Tal abgeschlossen. Die beiden Amurleoparden haben bereits ihr neues Quartiert bezogen und werden Mitte März zur Eröffnung zum ersten Mal den Besuchern in ihrer neuen Anlage präsentiert. Ebenso wird fleißig am Umbau der Bärenburg in einen attraktiven Abenteuerspielplatz mit angrenzendem Bärenburg-Café gearbeitet, das zum Verweilen und Entspannen einlädt.

Wisentgehege Springe 24.02.2014
Wisentgehege eröffnet die Saison mit zwei Flugschauen – Auch am Rosenmontag erheben sich die Flugakrobaten in die Luft
Im Wisentgehege Springe beginnt am Sonnabend, 1. März, die Flugsaison. Gleich zweimal erheben sich an diesem Tag, wie auch am Sonntag, 2. März, die Flugakrobaten des Falkenhofs in die Lüfte, um 11.30 und um 15 Uhr. Zum aktuellen Programm im Falkenhof gehören Bussarde, Milane, Falken, Steppenadler, Eulen und Uhu. Die Falkner Rouven Polep, Vanessa-Sophie Korzenski, Claudia Fricke und Frederick Gutt geben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Am Rosenmontag bieten die Falkner sogar eine Flugschau an ihrem freien Tag an. Sie beginnt um 14 Uhr. Bis zum 31. März erheben sich dann die Könige der Lüfte, täglich außer montags, um 14 Uhr in die Höhe. Ab April findet die Flugschau zweimal täglich, 11.30 und 15 Uhr, außer montags, statt.Wegen der geänderten Flugzeiten verschiebt sich der Beginn der Wolfspräsentation am Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. März, auf 15.45 Uhr. Täglich außer montags berichten Birgit und Matthias Vogelsang über ihre handaufgezogenen Polar-und Timberwölfe. Im März beginnt die Präsentation jeweils um 14 Uhr. Ab April dann erfahren Besucher Spannendes über die Entwicklung und das Rudelleben der beeindruckenden Tiere täglich, außer montags, um 15.45 Uhr.

Opel Zoo Kronberg 24.02.2014
Neues Jahreskartensystem im Opel-Zoo – Stammbesucher erhalten neue Eintrittskarten
Die Jahreskarten im Opel-Zoo sind mit 45 € für Erwachsene und je 20 € für das erste und zweite Kind einer Familie außerordentlich kostengünstig; die weiteren Geschwisterkinder erhalten eine solche Jahreskarte sogar kostenfrei. Und so gibt es im Opel-Zoo viele treue Stammbesucher, die mit der Jahreskarte regelmäßig in das Freigehege gehen. Insbesondere Familien mit Kindern schätzen die gepflegte Umgebung, die Möglichkeiten zur Natur- und Tierbeobachtung und letztlich auch den großen Spielplatz, auf dem die Kinder sich nach dem Zoobesuch austoben können. Auf die Besucher mit Jahreskarten wartet nun eine Neuerung: Ab sofort werden an den Kassen an der B455 die Daten für die Jahreskarten in das Billetsystem eingegeben, es wird vor Ort das notwendige Bild vom Karteninhaber gemacht und die Karten mit dem Foto direkt ausgedruckt. „Wenn auch die erste Erstellung der Karte ein wenig länger dauert als zuvor, so haben wir jetzt doch besucherfreundlichere Möglichkeiten“, erklärte der Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Er erläutert, dass die Jahreskarten nun einfach verlängert werden können und nicht mehr jedes Jahr erneut ausgestellt werden müssen. Beim Besuch werden sie von Scannern gelesen. Somit ist sofort feststellbar, ob die Karte gültig ist. Auch die Sperrung der Karte ist nun möglich, bspw. um Missbrauch zu vermeiden, wenn bei Verlust eine Ersatzkarte ausgestellt wird. Auch die ZooZoo-Jahreskarte, die für 84 € (Erwachsene) bzw. 36 € (ermäßigt für Kinder und Schwerbehinderte) für den Opel-Zoo und der Frankfurter Zoo erworben werden kann, wird als haltbare Karte im Scheckkartenformat mit Foto direkt an der Kasse ausgestellt. Und alle Jahreskarten können wie bisher im Ticketshop auf der Homepage des Opel-Zoo erworben und selbstverständlich auch verschenkt werden. Das Bild des Inhabers wird dann beim ersten Zoobesuch auf die Karte gedruckt. „Wir ermöglichen es weiterhin, dass unsere Besucher ihr Tagesticket auf eine Jahreskarte angerechnet bekommen, wenn sie es tagesgleich an den Kassen vorlegen und bspw. nach dem Zoobesuch auf dem Rückweg eine Jahreskarte kaufen“, so der Zoodirektor.

Tierpark Berlin 24.02.2014
Wertvoller Nachwuchs im Affenhaus des Tierparks – Jungtier bei den Rotscheitelmangaben geboren
Am 9.2.2014 wurde nach sechsjähriger Pause wieder eine Rotscheitelmangabe im Tierpark Berlin geboren. Vater ist der am 11.10.2007 geborene „Valerius“, den der Tierpark 2011 im Rahmen des europäischen Zuchtprogramms vom Zoo Karlsruhe erhalten hat. Die Mutter „Sina“ (geboren am 13.12.2006) ist eine Tierpark-Nachzucht. Es ist das erste Jungtier dieses Paares. Rotscheitelmangaben sind in den tropischen Regenwäldern der westafrikanischen Küste beheimatet, dringen mitunter aber auch in Pflanzungen der ansässigen Bauern ein und werden somit als Ernteschädlinge verfolgt. Mangaben halten sich häufig am Boden auf. Die weißen Augenlider und Schwanzspitze der Rotscheitelmangaben haben Signalwirkung im Dämmerlicht des Regenwaldes und dienen dem Gruppenzusammenhalt. Für die Rotscheitelmangabe wird im Zoo Barcelona ein europäisches Zuchtbuch geführt. In Europa werden momentan nur 90 Tiere in Tiergärten gehalten (Stand: 31.12.2012). Von dieser kleinen Population sind alleine 18 Tiere Tierpark-Nachzuchten. Weitere 17 Tiere haben Väter, welche im Tierpark Berlin geboren wurden. Hieraus wird ersichtlich, dass der Tierpark Berlin eine bedeutende Stellung in der Rotscheitelmangaben-Zucht in Europa innehat. Aufgrund der oben erwähnten Bedrohungsfaktoren ist die Zahl der Rotscheitelmangaben im Ursprungsgebiet rückläufig, so dass der Aufbau einer Reservepopulation in Menschenobhut durchaus sinnvoll ist, um die Art auch für unsere Nachkommen zu erhalten.

Zoo Berlin 24.02.2014
Nachwuchs bei den heiligen Hanuman-Languren
Das Sozialleben der indischen Hanuman-Languren konnte während der letzend Jahrzehnte sehr eingehend erforscht werden. Die gerne bodennah lebenden Schlankaffen werden in ihrer Heimat als heilige Tiere verehrt und vielerorts regelrecht versorgt, sodass sie hier zu Kulturfolgern geworden sind. So zeigen sie an Tempelanlagen wenig Scheu vor Menschen und entziehen sich nicht der direkten Beobachtung. Eine ihrer bevorzugten Lebensform ist die Harems- oder Einmanngruppe, in der ein einziges Männchen mit mehreren Weibchen und deren Jungtieren zusammenlebt. Die Vielweiberei ermöglicht es dem Männchen seine Nachkommenzahl zu maximieren, doch muss er seine Weibchen in freier Natur auch vor der Übernahme durch andere Männer verteidigen. Haremsführer leben gefährlich und können ihre Chefrolle nur für einen begrenzten Zeitraum – im Mittel etwa zwei Jahre lang – behaupten. Anders sieht es da im Berliner Zoo aus. Hier führt „Conny“ der mittlerweile 22jährige Vater aller Nachkommen ein kampflos ruhiges Dasein und kann seit dem 11. Februar zum wiederholten Male zufrieden auf ein Neugeborenes blicken. Die Mutter des jüngsten Hanumans ist die auch schon fast 16jährige „Sally“, die seit vielen Jahren regelmäßig Jungtiere aufzieht. Bei dieser Aufgabe wird sie allerdings von älteren Jungtieren unterstützt, die sich um ihr jüngstes Geschwister kümmern. So lernen die naturgemäß in der Geburtsgruppe verbleibenden Weibchen für eigene spätere Mutterpflichten und indirekt tragen sie auch zur Vermehrung gleicher geschwisterlicher Erbanlagen bei. Eine entfernte Ähnlichkeit mit dem Leben einer Biene. Emsige Zeiten der Betriebsamkeit wechseln bei diesen überwiegend Blätter fressenden Affen mit ausgedehnten Ruhezeiten, während denen die Verdauung auf vollen Touren läuft. Dann kann der im Februar geborene Säugling von einem Tragling zum Lästling werden, wenn er die älteren Tiere am Schlafen hindert.

Zoo Salzburg 24.02.2014
Familienprogramm „Fasching bei den Tieren“ Dienstag, 4. März 2014 von 13.30 bis 16 Uhr
Der Fasching erreicht seinen Höhepunkt und an diesem verrückten Faschingsdienstag geht’s auch bei den Zootieren bunt zu: Wird der Löwe heuer etwa ins Zebrakostüm schlüpfen, oder verkleidet sich der Mähnenwolf als Schaf? Wohl eher nicht! Große und kleine Zoobesucher sind eingeladen, lustige Tiermasken zu basteln. Um 15 Uhr startet beim Zoorestaurant der Maskenumzug zu den Zootieren. Es wird spannend, wie Jaguar, Affe und Co. auf die bunten Narren reagieren. Außerdem werden die Tierpfleger ganz besondere, bunt verpackte Leckereien für ihre Schützlinge vorbereiten. TIPP: Alle verkleideten Kinder besuchen den Zoo an diesem Tag um nur 2 €. Programmübersicht: von 13.30 bis 15 Uhr Basteltisch beim Geierunterstand, bei Schlechtwetter im Zoo-Restaurant ab 15 Uhr Faschingsumzug zu den Tieren, Treffpunkt Zoo-Restaurant. Keine Anmeldung erforderlich. Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!

Zoo Augsburg, 22.02.2014
Sumatra-Tiger Jacques mußte im Alter von 15 Jahren eingeschläfert werden
Bei unserem Tiger hatte es in der letzten Zeit Anzeichen gegeben, dass er nicht ganz gesund wirkte. Daher wurde er gestern narkotisiert und in der Tierklinik komplett durchgecheckt. Dabei wurde ein fortgeschrittenes Karzinom in der Milz festgestellt, vermutlich auch noch Metastasen in Leber und Niere. Nachdem auch die Blutwerte ausgesprochen schlecht waren, und die Operation in Anbetracht des relativ hohen Alters von Jacques eine negative Prognose ergab, haben wir uns schweren Herzens entschieden ihn einschläfern zu lassen. Um weitere Erkenntnisse zu erlangen wurde eine Obduktion in der Pathologie der veterinärmedizinischen Abteilung der Universität München veranlasst.

Allwetterzoo Münster, 21.02.2014
Taufe bei den Gorillas im Allwetterzoo Münster: Das jüngste Kind heißt nun Jamila!
Erst zwei Monate nach der Geburt des jüngsten Gorillas im Allwetterzoo Münster stand fest, dass es ein Mädchen ist. Noch viel länger musste die Kleine auf ihren Namen warten, doch der ist besonders schön, denn Jamila bedeutet „die Schöne“. Ausgedacht hat sich den Namen die Wall AG in Abstimmung mit dem Zoo. Die Wall AG mit Hauptsitz in Berlin, die die komplette Außenwerbung an den Straßen der Stadt Münster betreibt, ist Pate von Jamila. Diese Patenschaft wird Ende Februar in ganz Münster deutlich, denn dann schmückt ein Foto des kleinen Gorillamädchens auf 125 Werbeflächen Münsters Straßen. Zur Taufe kam Michael Wehran aus Berlin. Der Leiter der Unternehmenskommunikation freute sich riesig, das Patentier der Wall AG persönlich kennen zu lernen. Zoodirektor Jörg Adler erklärte beim Patenbesuch, warum die Geschlechtsbestimmung bei einem neugeborenen Gorilla nicht so einfach ist: Im tiefschwarzen Fell sind die typischen Merkmale nur sehr schwer zu erkennen und die Mutter trägt das Junge anfangs stets eng bei sich. Und er betonte, wie wichtig die Unterstützung eines bundesweit agierenden Unternehmens für den Allwetterzoo ist. Dank der Wall AG nutzt der Zoo erstmalig die Chance, über große Citylight-Poster auf Patenschaften aufmerksam zu machen. Mutter der am 29. August 2013 geborenen Jamila ist die zwölfjährige Shasha, die aus dem Wild Animal Park Howletts/GB in den Allwetterzoo kam. Vater ist der achtzehnjährige N’Kwango, ein prächtiger Silberrücken.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 21.02.2014
Erste Vorsorgeuntersuchung bei den Eisbärenbabys
Die Eisbärenbabys haben ihre „U1“ gut überstanden. Jetzt steht fest: es ist ein kerngesundes Pärchen. Heute Morgen wurde Eisbärenmama Giovanna (7) erstmals von ihren Zwillingen getrennt und von den drei Hellabrunner Tierärzten Dr. Christine Gohl, Dr. Nicole Kowaleski und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem untersucht. Die Bärchen wurden gewogen, das Geschlecht bestimmt und gechipt. Schon nach fünf Minuten wurde die Kleinfamilie wieder zusammen gelassen. Genauestens wurden die Babys von Mama Giovanna anschließend untersucht und wieder an die Milchquelle gelassen. „Wie schon vermutet handelt es sich bei den Zwillingen um ein Pärchen. Und ganz überraschend ist das Mädchen mit 5,4 kg die deutlich kräftigere. Der etwas dunklere der beiden ist der 4,6 kg schwere Junge“, berichtet Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Dr. Christine Gohl ist sehr zufrieden: „Die Eisbärenbabys sind kerngesund. Mit den Chips haben sie nun auch einen „Personalausweis“ und können ordnungsgemäß in der Hellabrunner Tierdatenbank registriert werden.“ Noch werden die beiden Mini-Eisbären mit ihrer Mutter Giovanna einige Wochen geschützt und ohne Kontakt zur Außenwelt im Mutter-Kind-Haus der Polarwelt verbringen. Voraussichtlich in der zweiten Märzhälfte kommen die drei dann hinaus auf die Außenanlage. Einen Kontakt zu Papa Yoghi (14) wird es am sogenannten Schmusegitter geben. Je nachdem, wie sich Giovanna dabei verhält, wird entschieden, ob es eine Familienzusammenführung geben kann oder ob Yoghi noch weiter getrennt von seiner Partnerin und dem gemeinsamen Nachwuchs bleiben muss.

Zoo Heidelberg, 21.02.2014
Ob per pedes oder mit dem Rad: Für den Umbau des Löwengeheges wird jetzt kräftig gesammelt.
„Dein Bike, Dein Spaß, Deine Hilfe!“ Der Zoo Heidelberg freut sich über die Kooperation mit „Heidel-bike“, dem Radladen in der Heidelberger Weststadt. Heidel-bike hat speziell zur Unterstützung der Löwen sieben „Löwen-MTBs“ für Jugendliche gebaut und mit einem schicken Löwenmotiv versehen. Die Fahrräder sind hochwertig ausgestattet und mit dem Löwenmotiv in limitierter Auflage einzigartig. Die Hälfte des Erlöses spendet Heidel-bike dem Zoo für den Umbau des Löwengeheges. Die sportlichen Räder kann man jetzt bei Heidel-bike aber auch im Zooshop kaufen und sich gleichzeitig für eine gute Sache engagieren. Die nächste große Aktion für die Löwen startet im Zoo Heidelberg am Sonntag, 23. März 2014. Wer eine originelle Laufstrecke sucht ist beim „2. Löwenlauf“ im Zoo Heidelberg genau richtig. Willkommen sind alle Lauffreudigen – ob als Privatperson oder in einem Firmenteam – mit einem großen Herz für die Heidelberger Löwen. Mit einer Startgebühr in Höhe von 30 Euro investieren die Läufer in eine größere und moderne Löwen-Außenanlage. Der Reinerlös aus dem Spendenlauf fließt in den Topf für das Löwengehege. Außerdem gibt es die Möglichkeit, auf der Webseite des Zoos direkt online für die Löwen zu spenden. Am 23. März öffnet der Zoo anlässlich des Löwen-Spendenlaufs schon um 8 Uhr seine Tore. Start ist um 9.00 Uhr. Da die Zahl der Läufer limitiert ist, sollte man sich rasch einen Startplatz sichern. Laufinteressierte melden sich bitte über die Online-Formulare auf der Webseite des Zoos bis zum 12. März 2014 an. Die Startgebühr in Höhe von 30 Euro beinhaltet das Starterpaket inklusive schickem Laufshirt und Zooeintritt für den Läufer. Der „2. Löwenlauf“ im Zoo Heidelberg verspricht ein Highlight unter den Laufevents zu werden – am besten also gleich anmelden: www.zoo-heidelberg.de/loewen-spendenlauf-2014. Spendeninfo: Spenden können unter dem Stichwort „Löwengehege“ auf das Konto 15911 bei der Sparkasse Heidelberg (BLZ 67250050) überwiesen werden.

Zoo Leipzig, 21.02.2014
Giraffenbulle auf den Namen Jamal getauft – Winterferien im Zoo Leipzig
Am heutigen Freitag gegen 11 Uhr wurde der am 18. Januar 2014 im Zoo Leipzig geborene Giraffenbulle auf den Namen Jamal getauft. Jamal ist afrikanisch und bedeutet übersetzt „Der Schöne“. Vor allem in den Suaheli sprechenden Regionen des Kontinents ist Jamal ein verbreiteter männlicher Vorname. Zur Taufe im Giraffenhaus waren die Gewinner des Namensaurufs und zahlreiche Ferienkinder mit ihren Eltern und Großeltern gekommen. Während die Gäste gespannt auf die Namensverkündung warteten, schaute sich Jamal die Zeremonie aus sicherer Entfernung in der Obhut von Mutter Gusti an. Dafür zeigte sich Vater Max umso neugieriger und nahm stellvertretend die Taufgeschenke in Form von Obst und Gemüse entgegen. Bis zum Einsendeschluss am 7. Februar gingen über 1000 Namensvorschläge beim Zoo Leipzig ein. Eine Jury bestehend aus Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold und Tierpflegern hat aus allen Vorschlägen drei afrikanische Namen ausgewählt. Am Ende hat Jamal das Rennen gemacht. „Wir freuen uns, dass wir nun endlich einen Namen für den Giraffenbullen haben. Jamal entwickelt sich prächtig und erkundet täglich seine Umgebung“, erläutert Rasem Baban, Prokurist des Zoo Leipzig, der stellvertretend für den Zoodirektor durch die Zeremonie führte. Das Giraffenjungtier wurde am 18. Januar 2014 gegen 21 Uhr geboren. Nach Aufzeichnungen der Kamera unternahm der Sohn von Giraffendame Gusti (geb. am 09.01.2002 in Usti nad Labem, seit 2004 in Leipzig) und Giraffenbulle Max (geb. am 27.9.1995 in Leipzig) bereits gegen 23 Uhr erste Trinkversuche und entwickelt sich seither prächtig. Für den Zoo Leipzig ist es der erste Nachwuchs einer Rothschildgiraffe (giraffa camelopardalis rothschildi) seit 2012.

Zoo Osnabrück, 21.02.2014
2. Osnabrücker Fahrradmesse am 9. März: Erlös geht an Orang-Utan Buschi aus dem Osnabrücker Zoo
Nach dem überwältigenden Erfolg vom letzten Jahr mit mehr als 6.000 Besuchern haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, die Osnabrücker Fahrradmesse als festen Bestandteil des Terminkalenders im Monat März zu etablieren. Der Erlös geht in diesem Jahr an „Wir für Buschi“, der Spendenkampagne des Osnabrücker Zoos zum Umbau des Menschenaffenhauses. Die Veranstalter, das sind die AOK-Die Gesundheitskasse für Niedersachsen Servicezentrum Osnabrück als Gastgeber und Organisator, der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrradclub) und die Mechaniker-Innung Osnabrück als Vertreter der Fahrradhändler im Stadt- und Landkreis. Eingeladen sind neben den Zweiradbetrieben auch Tourismusverbände aus dem näheren und weiteren Umkreis sowie Reiseunternehmen, die sich auf Fahrradreisen spezialisiert haben. Während die Zweiradhändler ihr Angebot rund ums Fahrrad präsentieren und auch bereits vor Saisonbeginn über Neuerungen aus der Fahrradwelt berichten können, werden die Tourismusverbände ihre Region vorstellen. Insbesondere natürlich im Hinblick auf Fahrradtouren und -reisen. Ein Reiseunternehmen hat sich bereits mit einem Bus plus Fahrradanhänger angemeldet und wird präsentieren, wie einfach und schonend Fahrräder verladen werden können. „Insgesamt haben sich bis jetzt 31 Aussteller angemeldet, zehn mehr als im letzten Jahr“, so Holger Brünink, Obermeister der Mechaniker-Innung Osnabrück und ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden, wie sich das anfängt zu etablieren.“

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 21.02.2014
Lausitzer Gene für Holland
Die im August verwaist im Naturschutz-Tierpark Görlitz abgegebenen und dort von Hand aufgezogenen Otterwaisen sind Anfang Januar auf große Reise mit anspruchsvollem Ziel gegangen. Während die Otterpopulation in der Oberlausitz als die vitalste in ganz Mitteleuropa gilt, bemühen sich Naturschützer in anderen Gegenden Europas, diesen charismatischen, streng geschützten Wassermarder wieder zu etablieren. So gibt es schon seit einigen Jahren Projekte in den Niederlanden, die sich die Wiederansiedlung von „Lutra lutra“ so der zoologische Name des kleinen Raubtieres, zum Ziel gesetzt haben. Zum Aufbau einer gesunde Otterpopulation werden unverwandte Tiere benötigt. Und so kommt es, dass die zwei Otterschwestern nicht hier in der Lausitz, sondern im Naturpark Lelystad in großzügigen Gehegen auf die Auswilderung im März/ April vorbereitet werden. Drücken wir die Daumen, dass sich die Zwei behaupten und dort tüchtig vermehren.

Erlebniszoo Hannover, 21.02.2014
Winter-Kind schnuppert Frühlingsluft: Nachwuchs bei den seltenen Bergzebras
Sein Name ist vielversprechend: Davu – der Anfang. Davu ist der erste Nachwuchs von Bergzebra-Stute Nele im Erlebnis-Zoo Hannover – und damit das erste Fohlen der jungen Bergzebra-Gruppe am Sambesi. Vater von Davu ist Iwok. Der mittlerweile 4 Jahre junge Zebra-Hengst kam 2011 aus Frankreich in den Erlebnis-Zoo Hannover und lebt mit Nele (3 Jahre) und Frauke (4 Jahre) zusammen, die beide in Hannover geboren wurden.Auf Davu ruhen große Hoffnungen, denn Nachwuchs bei den bedrohten Bergzebras ist selten. In freier Wildbahn leben nur noch knapp 8.000 Tiere im südlichen Afrika. Der Beginn seiner Kindheit war für Davu eher unspektakulär: Geboren am 9. Januar 2014 im tiefsten Winter, verbrachte er die ersten Wochen mit seiner Mutter Nele im warmen Stall hinter den Kulissen. Die schirmte ihren Kleinen gegen alle Blicke ab, so wie sie es auch in freier Wildbahn tun würde. Nicht einmal die Familienmitglieder dürfen einem Fohlen da zu nahe kommen. Aber als der Schnee auf der Außenanlage endlich geschmolzen war, stürmte er mit wilden Sprüngen hinaus an die Frühlingsluft.Tipp: Bei gutem Wetter tobt Davu vormittags von 10:30 Uhr bis ca. 12 Uhr über die afrikanische Savanne am Sambesi. Für Ganztagesausflüge ist er noch zu klein.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 20.02.2014
ERSTMALS ZU SEHEN: SÜDAMERIKANISCHE SCHNAPPSCHILDKRÖTEN
Dem Tiergarten Schönbrunn gelang 2012 ihre Welterstnachzucht, nun ist die Südamerikanische Schnappschildkröte (Chelydra acutirostris) auch für die Besucher zu sehen. In keinem anderen Zoo wird diese Schildkrötenart, die von Costa Rica bis Kolumbien heimisch ist, gehalten. „Uns ist 2012 als Ersten die Nachzucht dieser Schildkrötenart geglückt. Es gab davor keine Daten über ihre Fortpflanzung oder die Entwicklung ihrer Eier. Diese Informationen konnten wir nun sammeln und mit diesem Wissen sind 2013 gleich 17 Tiere geschlüpft. Drei davon zeigen wir nun im Aquarien-Terrarienhaus“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Schildkröten-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn wird mit Fischstücken, Regenwürmern und Mückenlarven gefüttert. Die Elterntiere wurden dem Tiergarten von einem privaten Schildkröten-Spezialisten überlassen. Über ihre Lebensweise und darüber, ob sie im Freiland noch sehr häufig vorkommen oder bedroht sind, ist nichts bekannt. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird diese Schildkrötenart deshalb als „noch nicht bewertet“ geführt. Wie alle Schnappschildkröten halten sie sich stets im Wasser auf. Sie verlassen es nur, wenn sie sich in der Trockenzeit ein neues Gewässer suchen müssen und für die Eiablage.

Wilhelma Stuttgart, 20.02.2014
Elf Jungtiere bei den chilenischen Nagern: Nachwuchs-Boom bei den Degus
Im Kleinsäugerhaus gab es bei den Degus reichlich Nachwuchs: Der erste „Streich“ kam als Sechserpack Ende Januar zur Welt, der zweite folgte mit fünf Jungtieren gestern, am 19. Februar. Es ist der erste Nachwuchs bei der chilenischen Nagetierart in der Wilhelma seit fast sieben Jahren, da es erst seit 2013 wieder eine fortpflanzungsfähige Zuchtgruppe mit zwei jungen Weibchen und einem Bock gibt. Deren Mitgliederzahl hat sich nun schlagartig auf 14 Tiere erhöht. Und während die Neugeborenen noch kaum zu sehen sind, wuseln die sechs Erstgeborenen schon putzmunter durchs Gehege.Degus sind tagaktiv, lebhaft und umgänglich: In unseren Landen sind die zur Familie der Trugratten gehörenden Nager – Gattung Strauchratten – daher seit Ende der 80er des letzten Jahrhunderts auch als Heimtiere beliebt. In ihrer Heimat Chile gelten sie dagegen schlicht als Schädlinge und Landplage. Denn die reinen Vegetarier fallen dort auch in den Feldern der Bauern ein, legen darin tiefe und weit verzweigte Erdbauten an und bedienen sich an Saatgut und Nutzpflanzen. Sofern sie nicht bei den Menschen stibitzen, stehen Blätter und Rinde sowie Samen von wildwachsenden Sträuchern und Stauden auf dem Speiseplan. Und da Degus als äußerst fleißige Nager ständig am Knabbern sind, bleibt kaum ein Ast oder ein anderer Holzgegenstand lange am Stück – auch nicht in einer von Menschen angebotenen Unterkunft. In Chile bewohnen die Degus die niederschlagsarmen Andenregionen bis in Höhen von 1200 Metern und leben als soziale Tiere meist in kleinen Gruppen und Familienverbänden zusammen. Bei Gefahr warnen sie die anderen durch Pfiffe; wollen sie ihre Ruhe, quieken sie; nähert sich ein aufdringlicher Artgenosse und will das Futter streitig machen, wird er mit den krallenbewehrten Vorderpfoten abgewehrt..

Tierpark Bochum, 20.02.2014
Tierpark Bochum on Tour: Mitmach-Aktionen und Exoten auf der Messe Reise & Camping in Essen
Der Tierpark Bochum ist on Tour: Einen Appetithappen aus seinem bunten Angebot hat der Ruhrpott-Zoo in seine Nachbar-Stadt Essen verlegt und ist dort bis einschließlich Sonntag auf der Urlaubsmesse „Reise & Camping“ zu sehen.Mit Schlange, Echse, Vogelspinne & Co. und einem spannenden, zoopädagogischen Programm im Gepäck, hat sich ein Team aus dem Tierpark Bochum zur Messe Essen begeben. Besucher der Messe Essen können am Stand des Tierparks einen kleinen Auszug aus der vielfältigen Tierwelt des Bochumer Tierparks kennen lernen und Lust auf mehr bekommen. Besonders Kinder und Jugendliche und damit auch Essener Schulen sollen durch spannende Mitmachangebote für den Tierpark und vor allem seine Tiere begeistert werden. Kerstin Schulze, Leiterin der Zooschule des Tierparks, erläutert: „Hier, auf der Messe, bieten wir stündlich Mitmachangebote zu Themen, wie Reptilien, Bienen und Artenschutz an. Schüler aber natürlich auch private Messebesucher können dabei auf spielerische Art und Weise Interessantes über Tiere lernen. Ausführlichere Varianten dieser Programme können natürlich auch für den Besuch im Tierpark gebucht werden.“ Neben diesen Aktionen sorgt ein Terrarien-Turm mit seinen exotischen Bewohnern für erfreute Besucherblicke: Riesenschnecken kriechen über die Scheiben, Spinnen krabbeln über Stock und Stein, stachelige Echsen baden im feinen Sand und eine echte Würgeschlange lugt aus ihrer dunklen Höhle hervor.

Zoo Duisburg, 20.02.2014
Zoomitarbeiter erschaffen neue Anlage für Pantherschildkröten
Wer Pantherschildkröten im Zoo Duisburg sehen wollte, konnte dies als Außenstehender bislang nur, wenn er als „Tierpfleger für ½ Tag“ im Affenhaus auch hinter den Kulissen gearbeitet hatte. Dort floriert seit Jahren eine Zucht. Die Tierpfleger haben die Schildkröten sozusagen „nach vorne“ in die Schau geholt, indem sie in den letzten Wochen eigeninitiativ und mit tatkräftiger Unterstützung der Handwerkerschaft im Affenhaus eine neue Anlage schufen. In Zeiten knapper Kassen entstand so ein für die Besucher ansprechendes und dazu sehr kostengünstiges Werk. Die Anlage kommt den Bedürfnissen der Reptilien, die im südlichen und östlichen Afrika gerne trockene Halbwüsten bewohnen, mit ihrer sandigen Beschaffenheit nach. Wasserstellen dürfen darüber hinaus nicht fehlen. Um die Anlage auch pflanzenmäßig passend zu gestalten, haben Sukkulenten Einzug gehalten.Pantherschildkröten besitzen einen hoch gewölbten Rückenpanzer von etwa beiger Grundfärbung mit einer eingestreuten Flecken-, Sprenkel und Streifenzeichnung. Jungtiere haben meist eine gelbliche Grundfärbung mit dunkler Tupfenzeichnung in den Zentren der Rückenschilde. Diese sind von konzentrischen rotbraunen bis schwarzen Ringen umgeben, was an die Fellzeichnung eines Leoparden erinnern soll.

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