Zoopresseschau

Wisentgehege Springe 05.03.2014
Landfrauenverein Springe spendet 400 Euro ans Wisentgehege – Geld wird für den Bau der neuen Wildkatzenanlage verwendet
Ute Feuerhake aus Brullsen, Kassenwartin des Landfrauenvereins Springe, hat gestern (05.03) das Füllhorn ausgeschüttet: Gemeinsam mit der ersten Vorsitzenden Martina Höhn aus Völksen überreichte sie dem Büroleiter des Wisentgeheges, Henrik Menge, 400 Euro. Das Geld haben die Landfrauen während ihrer Treffen gesammelt. Einmal im Jahr wird es dann an eine Organisation oder ein Projekt gespendet, erläuterte Ute Feuerhake. Diesmal möchten es die Landfrauen für den Neubau der Wildkatzenanlage im Wisentgehege verwendet wissen. Wisentgehegeleiter Thomas Hennig und der Büroleiter freuen sich über das Geld, das sie dankend entgegen nehmen konnten. Freude bereitet ihnen auch, dass die Landfrauen sich mit einem Stand auf dem nächsten Hubertusfest angemeldet haben.

Zoo Duisburg 05.03.2014
Lagerfeuerromantik im Rentierlager
Seit mehr als 3.500 Jahren ist das Leben der Saami (das fennoskandinavische Volk der „Samen“) eng mit dem der Rentiere verbunden. Soweit, dass sie den Tieren auf ihren Wanderungen folgen, die sie im Sommer in die baumlose Tundra und im Winter in die Taiga führen. Ein wenig von diesem wildromantischen Lebensstil vermittelt der Zoo Duisburg mit Unterstützung des Verein der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. erstmalig am 28.03.2014 ab 18.00 Uhr bei seinem „Nordischen Abend“, der die Teilnehmer zunächst zu den Tieren des Nordens führt. Nachdem es vorbei gegangen ist an Wisent, Bartkauz, Vielfraß und Polarwolf, erreichen wir den nach Heu duftenden Rentierstall, um diese Nutztiere der Saami gemeinsam zu füttern. In ihrem Gehege wird alldieweil das Rentierlager „North Trail“ mit knisterndem Feuer und Sitzgelegenheiten eingerichtet, das eine gemütliche Atmosphäre verströmt. Bei nordischer Musik sind die Teilnehmer eingeladen, Stockbrot über dem Feuer zu rösten, zu einer Schmalzstulle zu greifen oder sich ein warmes Getränk zu gönnen. Der „Nordische Abend“ bringt an 4 Terminen im Jahr 2014 Kinder- wie Erwachsenenaugen gleichermaßen am Lagerfeuer zum Leuchten, wenn Anekdoten zum Besten gegeben werden und man den Zoo einmal von einer ganz besonderen Seite kennenlernen kann.

Allwetterzoo Münster 05.03.2014
Das Kalb im Mutterleib: Erste Ultraschall-Bilder und Gewichtskontrolle der trächtigen Elefantenkuh Corny im Allwetterzoo Münster
Um die Jahreswende 2014/15 wird im Allwetterzoo die Geburt eines Elefantenkalbes erwartet: Die 17jährige Corny ist trächtig! Ebenso wie in der Humanmedizin wird auch bei den Elefantenkühen in Münster die Trächtigkeit tierärztlich überwacht; Ultraschalluntersuchungen gehören heute dazu. Der Zoo besitzt ein modernes Ultraschallgerät und es gibt bereits faszinierende Aufnahmen des Kalbes im Mutterleib. Die Untersuchungen werden von der auf Reproduktionsmedizin spezialisierten Tierärztin Dr. Imke Lüders aus Hamburg durchgeführt, die regelmäßig im Allwetterzoo arbeitet. Gemeinsam mit Carsten Ludwig, dem Tierarzt des Zoos, kontrolliert sie den Zyklusstatus bzw. den Fortgang der Trächtigkeit der Elefantenkühe. Eine Ultraschall-Untersuchung bei einer Elefantenkuh kann nur unter absolut ruhigen Bedingungen durchgeführt werden. Die trächtige Corny wird dazu von den anderen Kühen getrennt. Dann trägt die Tierärztin Dr. Imke Lüders ein Gel auf den Leib der Elefantenkuh, das die Gleitfähigkeit des Ultraschallkopfes fördert. Die beim Ultraschallen entstandenen Aufnahmen werden als Videosequenzen auf einen Laptop übertragen und dort gespeichert. Die Tierärztin Dr. Imke Lüders wurde im Dezember 2013 für ihre herausragende Promotionsarbeit von der Freien Universität Berlin mit dem Ernst-Reuter-Preis bedacht. Sie freute sich vor allem deshalb über diese Ehrung, weil „eine tiermedizinische Arbeit über ein Wildtierthema ausgezeichnet wurde“. Für ihre Arbeit sammelte Imke Lüders sämtliche Daten an trainierten Zooelefanten. Damit leisten Zootiere einen wichtigen Beitrag zur Forschung und zum Verständnis ihrer Art. Die neuen Erkenntnisse helfen bei der Zucht der bedrohten Dickhäuter! Die Gewichtskontrolle der trächtigen Elefantenkuh gehört ebenfalls zum Spektrum der Vorsorgeuntersuchungen. Revierleiter Michael Adler achtet darauf, dass Corny sich viel bewegt und nicht übermäßig frisst. Corny wog am 27. Januar 3.347 kg, am 5. März brachte sie 3.325 kg auf die Waage. Solche Schwankungen sind bei Elefanten ganz normal und ergeben sich aus den enormen Mengen, die sie fressen und trinken sowie dem Zeitpunkt der Verdauung. Ein Elefantenkalb wiegt bei der Geburt übrigens rund 100 kg. Corny wurde am 4. Juni 1996 im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren und ist zum ersten Mal trächtig. Der „künftige“ Vater heißt Alexander. Mit der Geburt des Kalbes rechnet man in Münster frühestens ab Mitte November 2014, sie könnte aber auch erst Anfang Januar erfolgen. Die Trächtigkeitsdauer bei Elefanten liegt bei rund 22 Monaten.

Zoo Augsburg 05.03.2014
Zoo-Vortrag „Zahl doch ,was du willst! – ein Rückblick auf die Dezember-Aktion des Augsburger Zoos„ am 11. März 2014
Die „Zahl doch, was Du willst“ Aktion des Augsburger Zoo, die in der Adventszeit des letzten Jahres durchgeführt wurde, hat sowohl in der Öffentlichkeit, als auch in den Medien ein großes Echo gefunden. Am Dienstag, 11. März wirft Zoodirektorin Frau Dr. Jantschke einen Blick zurück und beantwortet Fragen wie: Wieviele Besucher haben das Angebot genutzt, was wurde bezahlt, hat sich die Aktion für den Zoo gelohnt, Neugierig geworden? Dann kommen Sie am 11. März um 14 Uhr in die Zooschule.Seit einigen Jahren bietet der Zoo Augsburg in den Monaten März, Juni, September und Dezember immer am 2. Dienstag im Monat um 14 Uhr Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen in der Zooschule an. Der Besuch der Vorträge ist kostenlos, es ist lediglich der Eintrittspreis in den Zoo zu entrichten.

Zoo Wuppertal 05.03.2014
Kick-off zum 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf am 21. Mai
Unter dem Motto „Run like an Animal“ startet am 21. Mai 2014 der 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf, den der Zoo wieder in Zusammenarbeit mit Laufsport Bunert Wuppertal durchführt. Die Schirmherrschaft wird von Oberbürgermeister Peter Jung übernommen. Anmelden können interessierte Läuferinnen und Läufer sich über die Internetseite des Zoo-Berglaufes. Wie im vergangenen Jahr erwartet die Sportlerinnen und Sportler ein anspruchsvoller Lauf-parcours, der auch ambitionierten Läufern eine Herausforderung bietet. Die Läufe finden wieder als Zweier-Teamstaffeln „Männer“, „Frauen“ und „Mixed“ statt, in der jedes Teammitglied 2 Runden á 2.250 Metern zu bewältigen hat. Außerdem gibt es einen Schülerlauf von 1.250 Metern Länge und einen 380 Meter langen Bambinilauf, beide weisen nur geringe Steigungen auf. Neu in diesem Jahr ist ein zusätzlicher „Zoo Cross Bergsprint“ für Einzelläufer/-innen über 2.480 Meter, der u.a. auf unbefestigten Wegen um die Löwenanlage herum führen wird. Unterstützt wird der 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf wieder von verschiedenen Sponsoren, allen voran die Stadtsparkasse Wuppertal. Daneben sind die Wuppertaler Stadtwerke, die AOK – Die Gesundheitskasse, die NOVOTERGUM Wuppertal GmbH & Co. KG und die Johanniter Unfallhilfe mit dabei. Der Reinerlös des 2. Wuppertaler Zoo-Berglaufes ist für den Neubau einer Miluanlage im Zoo vorgesehen. Im vergangenen Jahr nahmen über 400 Läuferinnen und Läufer am 1. Wuppertaler Zoo-Berglauf teil. Knapp 2.200 Euro kamen dabei für den Neubau der Wolfsanlage zusammen. Diese befindet sich gerade im Bau und soll in einigen Wochen fertiggestellt werden, so dass die Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr bereits an der fertigen Anlage vorbeilaufen werden. Für den 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf werden noch mehr Anmeldungen erwartet. Informationen zum 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf gibt es im Internet. Dort gibt es auch wieder eine sogenannte „Mitlaufbörse“, bei der man praktisch im „Blind Date“ seinen Team-Partner nach sportlichen Kriterien suchen kann. Da die Anzahl der Läufer begrenzt ist, ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Anmeldeschluss ist der 11. Mai 2014.

Zoo Basel 05.03.2014
Härchen für alles – Weißknievogelspinne hat ein neues Zuhause
Im neu eingerichteten Terrarium 61 versteckt sich im Vivarium im Zoo Basel eine Weissknievogelspinne in einer Höhle. Man muss schon etwas suchen, um sie zu sehen. Eigentlich sind Vogelspinnen für die meisten Menschen eine eher gruslige Angelegenheit: an sich unnötigerweise, denn die haarigen Krabbler sind hochinteressant und bei freundlicher Behandlung fast völlig ungefährlich. Dennoch etwas furchterregend sind die Beissklauen der Vogelspinnen, mit denen sie Beute erlegen. Die giftigen Klauen schlagen sie in ihr Opfer. Dabei dringt Gift in die Wunde, welches den Körper der Beute zersetzt. Für uns Menschen allerdings ist dieses Gift nicht gefährlich, lediglich schmerzhaft. Auch kommt es nur sehr selten zu Bissunfällen mit Vogelspinnen, denn die wissen wohl, dass sich Menschen nicht fressen lassen. – Hören mit Haaren – Vogelspinnen sehen mit ihren acht kleinen Augen zwar sehr gut und können die kleinsten Bewegungen in ihrer Umgebung wahrnehmen. Die wichtigsten Sinnesorgane sind jedoch Haare. Haare gibt’s für jeden Zweck: Es gibt Tasthaare, Haare zum Hören, zum Riechen und Haare zum Schmecken! Die exotischsten Haare der Vogelspinne jedoch sind die Brennhaare auf dem Hinterleib. Letzteren verdanken viele amerikanische Vogelspinnen die bisweilen benutzte Bezeichnung „Bombardierspinnen“. Wenn sie sich bedroht fühlen, schleudern sie mit den Hinterbeinen so genannte Brenn- oder Reizhaare, die auf dem Hinterleib wachsen, auf ihre Gegner. Gelangen solche Haare in die Augen oder auf Haut und Schleimhäute, verursachen sie bisweilen schmerzhafte, entzündliche Reaktionen. – Vogelspinnen krabbelten schon um Dinofüsse – Vogelspinnen gibt’s ausser in der Antarktis auf allen Kontinenten. Das liegt daran, dass sich die gemeinsamen Vorfahren der heute lebenden Vogelspinnen bereits vor 350 Millionen Jahren auf dem Superkontinent Pangäa entwickelten, bevor dieser in die heutigen Kontinente zerbrach. Die Evolution der Vogelspinnen reicht also in die Urzeit der Dinosaurier zurück! Die Weissknie-Vogelspinne lebt in brasilianischen Regenwäldern, vorwiegend am Boden, wo sie sich am liebsten in kleinen Höhlungen unter Wurzeln oder Steinen versteckt. Bei der Nahrung ist sie nicht wählerisch und frisst alles, was sich überwältigen lässt. Meist sind das Insekten, selten aber auch Jungvögel, kleine Nagetiere oder Schlangen.

Zoo Berlin 03.03.2014
„Rinderrettung“ im Tierkinderzoo
Erfahrungsgemäß lässt sich feststellen, dass das Publikumsinteresse auch von der Größe eines Zootieres abhängt. So erfreuen sich die Riesen wie Elefanten und Giraffen besonderer Beliebtheit. Daneben aber sind es auch die Kleinsten unter den Großtieren, die auf der Attraktivitätsskala ganz oben stehen. So erstaunt es nicht, dass sich die Kälber der kleinsten mitteleuropäischen Rinderrasse stets zu Publikumsmagneten entwickeln. Bei der im Berliner Zoo gepflegten Rasse, von der hier die Rede ist, handelt es sich um rötlich gescheckte Hinterwälder, welche man ansonsten nur noch gelegentlich in den höhe-ren Lagen des Schwarzwaldes oder in der Schweiz antrifft. Diese genügsame Rinderrasse, die sich durch besondere Trittsicherheit auszeichnet, ist den meisten Bauern schon lange nicht mehr produktiv genug. So ist ihre Haltung zumeist nur noch liebhaberischer Tradition geschuldet. Auch aus diesem Grund hat sich der Berliner Zoo bereits seit vielen Jahren der Zucht dieser durchaus erhaltenswerten Haustierrasse angenommen. Eigentlich gelten die Minirinder als leichtkalbig. Doch am Morgen des 19. Februars schien sich diese Eigenschaft nicht zu bestätigen. Eine anstehende Geburt war zum Stillstand ge-kommen und ohne menschliche Hilfe war auch um das Leben der Mutterkuh zu fürchten. Die Überlebenschancen für das im Geburtskanal steckende Kalb wurden ohnehin schon nicht mehr hoch eingeschätzt. Man mag sich kaum vorstellen, dass insgesamt fünf Geburtshelfer schweißgebadet waren, nachdem ein Bullkälbchen geborgen werden konnte. Doch letztend-lich hatte sich die Hilfe von Tierärzten und Tierpflegern gelohnt. Das anfänglich noch etwas schwächelnde Jungtier und auch seine Mutter kamen zusehends zu Kräften und beide sind jetzt täglich auf einer Freianlage am Kinderzoo zu sehen. Einer Berliner Tradition zufolge, nach der die Namen aller hier geborenen Kälber mit ei-nem W beginnen, erhielt der kleine Bulle den Namen „Wotan“. Die elfjährige Kuh „Wally“ ist bereits eine sehr erfahrene Mutter. Gleiches gilt für den im Nachbargehege untergebrachten Zuchtbullen „Werner“ (16 Jahre), der dort „Wanda“ und ihrem Jungvieh des Vorjahres Ge-sellschaft leistet.

Wisentgehege Springe 03.03.2014
Frühling im Wisentgehege: Flugakrobaten steigen in die Lüfte
Das Wolfsprojekt geht in das fünfte Jahr ­– Die stattlichen Tiere sind erwachsen
1900 Besucher am Wochenende – besser hätte die Saison im Wisentgehege nicht beginnen können. Das Flugpersonal des Falkenhofs war nach der Winterpause so richtig in Höhenstimmung. Darüber freuten sich nicht nur Zuschauer, sondern auch die Falkner. Penny, das aus dem Nest geworfene Sakerfalkenküken hat sich zu einem stolzen Falken entwickelt. Er war ebenso in der Flugschau zu sehen, wie der Weißkopfseeadler Indianer, der Steppenadler Louis, Milane und Schleiereulen. Etwa 30 Minuten dauert die spannende Flugvorführung, die die Falkner mit informativen und kurzweiligen Erläuterungen begleiten. Bis Ende März sind die majestätischen Greifvögel täglich außer montags, 14 Uhr, zu sehen. Dem schließt sich um 14.45 Uhr die Wolfspräsentation an. Seit März 2010 lebt Matthias Vogelsang mit vier handaufgezogenen Timberwölfen im Wisentgehege. Im August 2012 dann zogen fünf – ebenfalls von ihm und seiner Frau Birgit handaufgezogene – Polarwölfe in das Gehege ein. Mittlerweile sind die beiden Rudel getrennt. In seinen Präsentationen berichtet der „Wolfsvater“ über die Entwicklung der Tiere und sein Leben mit ihnen.

Tiergarten Schönbrunn Wien 03.03.2014
WILLKOMMEN KLEINE KORMORAN-KÜKEN!
Der jüngste Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn ist im Nest leicht zu übersehen, überhören kann man die beiden Kormoran-Küken allerdings kaum. „Am 25. Februar sind die zwei Küken geschlüpft. Mit lautem Fiepen betteln sie solange, bis ihre Eltern sie mit hervorgewürgtem Fisch füttern. Wenn sie erwachsen sind, werden sie etwa ein halbes Kilogramm Fisch pro Tag vertilgen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Dieser Hunger auf Fisch bringt den schwarzen Vögeln bis heute viel Ärger ein. Als Fischräuber verschrien, werden sie gejagt, früher sogar so stark, dass sie hierzulande jahrzehntelang fast verschwunden waren. Weltweit sind Kormorane in über 140 Ländern heimisch und gelten nicht als bedroht. Im Tiergarten gibt es noch vier weitere Nester und auch hier könnten in den nächsten Tagen Küken schlüpfen. Der milde Winter macht es den Kormoranen jedenfalls heuer leichter. Schratter: „In den letzten Jahren sind die Vögel immer bei eisigen Temperaturen geschlüpft. Die Eltern hatten viel Mühe damit, ihre fast nackten Küken warm zu halten.“ Erst nach ein paar Tagen bekommen die Kleinen ein dichtes, flauschiges Dunenkleid, das sie zusätzlich warm hält.

Zoo Augsburg, 02.03.2014
Giraffenbulle „Marvin“ am Samstag verstorben
Innerhalb ganz kurzer Zeit ist eine zweite Tierpersönlichkeit des Augsburger Zoos verstorben. Giraffenbulle „Marvin“ war mit seinen 19 Jahren nicht mehr der Jüngste, zeigte aber keine gravierenden Anzeichen von Krankheit. Nachdem er morgens nicht mehr aufstehen konnte wurde sofort eine Blutprobe veranlasst, die aber keine Anzeichen einer Verletzung oder Infektion ergab. Um seinen Kreislauf zu stärken bekam er im Liegen eine Infusion und wirkte danach fitter. Er hat auch noch gefressen, so dass der Zoo vorsichtig optimistisch war. Leider hat sich sein Zustand am frühen Nachmittag verschlechtert und er ist verstorben. Gerade wird er in die Pathologie der tiermedizinischen Fakultät nach München transportiert um eine Obduktion durchführen zu lassen. In diesem Zusammenhang ein ganz großes Dankeschön an die Berufsfeuerwehr Augsburg, die dem Zoo bei dem Transport nach München schnell und unbürokratisch geholfen hat. Marvin wurde am 6. März 1995 hier in Augsburg geboren. Er wurde mit der Flasche aufgezogen. Als eine Hälfte von Zwillingen verlor er bei der Geburt seine Mutter, die Schwester kam tot zur Welt. Er zeugte insgesamt 10 Jungtiere in Augsburg. Zwei leben noch hier. Sein letzter Sohn „Kiano“, im September 2013 geboren, wurde ebenfalls mit der Flasche aufgezogen, da er von seiner Mutter nicht angenommen wurde.

Zoo Heidelberg, 28.02.2014
Große Freude im Zoo Heidelberg – Zuchterfolg bei den hochbedrohten Roloway-Meerkatzen
Die winzige Roloway-Meerkatze ist erst fünf Tage alt und unternimmt bereits erste selbstständige Krabbelversuche. Natürlich freut man sich im Zoo Heidelberg über jedes gesunde Jungtier, doch der erneute Zuchterfolg bei den hochbedrohten Roloway-Meerkatzen ist nicht nur für die Zoomitarbeiter etwas ganz Besonderes. Die Geburt der kleinen Meerkatze, deren Geschlecht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, ist ein großer Erfolg für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm dieser schönen, aber leider fast ausgerotteten Affenart aus Westafrika. In der Kleinfamilie geht es harmonisch zu. Bereits wenige Stunden nach der Geburt „zeigte“ Mutter Manou ihren jüngsten Nachwuchs den Besuchern, was immer darauf hindeutet, dass sich die junge Familie entspannt und sicher fühlt. In den ersten Wochen klammert sich das Jungtier fast ausschließlich an den Bauch der Mutter, bevor es dann alleine seine Umgebung erkundet und Zoobesucher durch kecke Spielversuche begeistert. Roloway-Meerkatzen sind tagaktive Baumbewohner und leben in Haremsgruppen, die aus einem dominanten Männchen, mehreren Weibchen und deren Nachwuchs bestehen.Die kleine Roloway-Meerkatze, die am 24. Februar geboren wurde, zählt zu den seltensten Tieren in menschlicher Obhut weltweit. Sie stehen durch Bejagung und Rodung riesiger Flächen der Regenwälder am Rande des Aussterbens. Die schönen, eleganten Tiere mit ihren langen, weißen Bärten, dem schwarz-braun glänzenden Fell und flinken Bewegungen kommen nur noch im Regenwald der östlichen Elfenbeinküste und dem westlichen Ghana vor. In den sumpfigen Waldresten im Grenzgebiet beider Länder konnte in den letzten Jahren mit Hilfe vom Zoo Heidelberg und dem Artenschutzprojekt WAPCA ein kleiner Bestand nachgewiesen werden. Es ist wahrscheinlich die größte Restpopulation dieser faszinierenden Affenart auf der Welt. So zählt die Roloway-Meerkatze zu den 25 bedrohtesten Affenarten der Welt. Eine Jury der bedeutendsten Primatologen und Naturschützer hat sie schon zum vierten Mal auf diese von „Conservation International“ herausgegebene Liste gewählt – ein zweifelhafter Ruhm. Kein Zoo in Nordamerika, Asien oder Australien hält diese hochbedrohte Tierart. Der Zoo Heidelberg züchtete in den letzten zehn Jahren 13 Tiere nach und ist damit die bedeutendste Zuchtstätte weltweit. In Heidelberg leben zwei Gruppen Roloway-Meerkatzen. Eine Gruppe mit vier Tieren lebt im kleinen Affenhaus, die andere Gruppe mit dem jüngsten Nachwuchs bewohnt ein Gehege im Menschenaffenhaus. „An wohl keiner anderen Tierart lässt sich so gut verdeutlichen, wie wichtig der Zoo für den Arten- und Naturschutz ist“, resümiert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Mit den Roloway-Meerkatzen als Flaggschiff wollen wir durch unsere Arbeit ihren Lebensraum schützen, der zu den artenreichsten Regionen der Erde zählt. Sind wir beim Schutz der Roloway-Meerkatze erfolgreich, können hunderte von Arten vor der Ausrottung bewahrt werden“. Infokasten Artenschutzprojekt WAPCA: Um ein endgültiges Aussterben wildlebender Populationen zu verhindern, wurde bereits im Jahre 2001 vom Zoo Heidelberg das Artenschutzprogramm „West African Primate Conservation Action“ (WAPCA) ins Leben gerufen, das sich ganz dem Schutz der Primatenarten dieses sensiblen Lebensraums verschrieben hat. WAPCA wird vom Zoo Heidelberg aus koordiniert. Mit Spenden und festen Beiträgen der WAPCA Mitgliedzoos wird unter anderem das Primatenzentrum „Endangered Primate Breeding Centre“ in Accra, der Hauptstadt Ghanas finanziert. Hier werden illegal gehaltene und beschlagnahmte bedrohte Affenarten aufgenommen und auch nachgezüchtet. Das Engagement von WAPCA ist langfristig angelegt. An dem Projekt beteiligen sich neben dem Zoo Heidelberg elf weitere europäische Zoos sowie die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP). Das WAPCA-Projekt vereinigt verschiedene Herangehensweisen zum Schutz der bedrohten Primaten. So gehören zu den wichtigsten Aufgaben die Durchführung von Tierbestandaufnahmen, Ausbildung und Bezahlung von Wildhütern, Förderung von organisiertem Ökotourismus, Einrichtung von Schutzgebieten, Aufklärung der lokalen Bevölkerung über den Schutz der Affen und das Betreiben des Primatenzentrums für beschlagnahmte Affen im Zoo in Accra, das für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt wird. Schulklassen besuchen die Affengehege und übernehmen Patenschaften für die Tiere, dadurch bekommen sie einen anderen Bezug zu den einheimischen Affen, die sie bisher nur als Fleischangebot auf den Märkten kannten. Sie erfahren etwas über die Lebensweise der einheimischen Tierarten, ihre Bedrohung und was nachhaltige Nutzung der Ressourcen im Land bedeutet. Aber auch für die erwachsene lokale Bevölkerung stellt das Primatenzentrum mittlerweile ein lohnenswertes und informatives Ausflugsziel dar.

Zoo Dresden, 28.02.2014
Wichtiger Zuchterfolg bei den Großen Soldatenaras: 2. Nachzucht dieser bedrohten Papageienart im Zoo Dresden geglückt
Unser Pärchen Große Soldatenaras zieht aktuell zum 2. Mal in der Geschichte des Zoos erfolgreich Nachwuchs groß. Am 8. und 10. Dezember 2013 schlüpften zwei junge Aras, ein drittes Küken verstarb leider nach wenigen Tagen. Unser Weibchen kam 2007 aus dem Tierpark Berlin nach Dresden; das Männchen stammt aus dem Vogelpark Walsrode und lebt seit 2006 bei uns. Der erste Nachzuchterfolg von zwei Jungvögeln dieser Papageienart gelang 2011/2012. Rund 11 Wochen wird der Nachwuchs in der sicheren Bruthöhle von den Eltern versorgt, bis er flügge wird und erste Ausflüge wagt. Jedoch bleiben die Jungvögeln noch lange Zeit bei den Eltern, bis sie groß, sicher und unabhängig genug sind, um sich anderen Artgenossen anzuschließen. Mit etwas 6 bis 7 Jahren erreichen die Vögel dann die Geschlechtsreife und suchen sich einen festen Partner. Wie viele Papageienarten ist der Große Soldatenara in seiner ursprünglichen Heimat Südamerikas (Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Nordwest Kolumbien) durch Vernichtung des Lebensraumes zu Gunsten der Schaffung von Bananen- und Palmölplantagen sowie durch Rinderzucht und Holzraubbau stark bedroht. Der Bestand wird aktuell auf etwa 3.500 Tiere geschätzt. Im Laufe des Jahres zieht die junge Papageien-Familie, die noch hinter den Kulissen im Arahaus lebt, in die große Ara-Flugvoliere um, wo sie dann von den Zoobesuchern beobachtet werden kann.

Hamburger Tierpark Hagenbeck, 28.02.2014
Erstbezug: Maruschka erobert ein neues Revier
Schwungvoll startet Tigerdame Maruschka in einen neuen Lebensabschnitt. Doch was ist das? Eine völlig ungewohnte Umgebung. Sofort weicht der jugendliche Übermut der dreijährigen Amurtigerin der angeborenen Vorsicht. Hoch konzentriert nimmt sie das neue Revier in Augenschein. Drohen Schwierigkeiten, weil es bereits von einem anderen Tiger besetzt ist? Die aufgestellten Barthaare zeugen von der großen Aufmerksamkeit, mit der Maruschka ihre Umgebung prüft. Was die in Novosibirsk geborene Tigerkatze nicht weiß: Vor ihrem Einzug ist das Gehege umfangreich modernisiert worden. Tonnenweise Erdaushub war notwendig, um den hinteren Bereich um acht Meter zu erweitern. Die neu gegossenen Fundamente für die Stützpfeiler des Zauns sind 2 x 2 Meter groß und 50 Zentimeter hoch. Die Begrenzung kann nun selbst der fünffachen Anpralllast eines springenden Tigers standhalten. Sieben sibirische Birken wurden neu angepflanzt und ein stabiler Klettersteig aus der Krone einer Buche schafft eine Verbindung zwischen den Ebenen. Die tiergerechte Gestaltung als felsige Flusslandschaft mit Sonnen- und Schattenplätzen bietet sogar genug Platz für zwei Tiger. Die Modernisierung des Geheges war nötig, weil die alte Anlage in die Jahre gekommen und daher nicht mehr stabil genug für eine junge und unternehmungslustige Tigerkatze war. Der breite Wassergraben hat zusätzlich noch eine neue Sprudelanlage bekommen. Maruschka liebt das Wasser und wird dort demnächst ausgiebig baden gehen. Trotzdem ist die Vorrichtung nicht als Whirlpool gedacht. Vielmehr soll damit verhindert werden, dass die Wasserfläche im Winter zufriert. Die Tigerin interessiert sich für solche Dinge kein bisschen. Sie wird in der nächsten Zeit ihr neues Reich ausgiebig in Augenschein nehmen. Alle Möglichkeiten zum Spielen, Klettern, Springen, Schwimmen, Verstecken und Ruhen werden sicherlich gründlich ausprobiert.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 28.02.2014
Hellabrunner Eisbärenzwillinge als Botschafter für bedrohte Artgenossen
Der internationale Eisbärentag im Tierpark Hellabrunn war ein voller Erfolg. Die jetzt schon weltberühmten Zwillinge haben viele Besucher für das Schicksal ihrer wild lebenden Artgenossen interessieren können. Ab sofort gibt es jedes Wochenende und an Feiertagen diesen exklusiven Blick ins Mutter-Kind-Haus der jungen Eisbären-Familie. Ungefähr 50 Besucher des Artenschutzzentrums im Tierpark Hellabrunn starren gebannt auf eine Leinwand, teilweise herrscht andächtige Stille. Der Grund für diese sakrale Stimmung sind die mittlerweile größten Stars des Tierparks: Auf der Leinwand sind Live-Bilder der Überwachungskamera aus dem Stall der elf Wochen alten Eisbärchen und Mama Giovanna zu sehen. „Es war das erste Mal, dass Besucher diesen exklusiven Blick ins Schlafzimmer der jungen Eisbären-Familie erleben konnten“, erklärt Tierpark-Chef Dr. Andreas Knieriem. „Viele der Besucher sind nur deshalb in den Tierpark gekommen. Nun kann sich auch der WWF freuen, denn der Tierpark spendet für jeden Besucher einen Euro an die WWF-Eisbären-Patrouille in Sibirien. Obwohl der Eisbärentag auf einen Donnerstag außerhalb der Ferien gefallen ist, kamen 1.502 € für den guten Zweck zusammen.“ Der Eisbärentag weist weltweit auf die starke Bedrohung von wilden Eisbären hin, die vor allem durch den Klimawandel und die Einschränkung ihres Lebensraums gefährdet sind. Die Prominenz der Kleinen sollte dabei helfen, ein Licht auf diese Probleme zu werfen. So informierten rund um die Leinwand, Infostand und ehrenamtliche Helfer die Besucher darüber, was sie persönlich tun können, um Eisbären zu schützen. Die Live-Bilder bleiben kein einmaliges Event: Bis Giovanna und ihre Jungen im Freigehege zu sehen sind, kann man im Artenschutzzentrum jedes Wochenende und an den Feiertagen Live-Bilder von der Überwachungskamera aus dem Mutter-Kind-Haus beobachten.

Tierpark Berlin Friedrichsfeld, 27.02.2014
Berliner Schneeleopard wird Vater von Zwillingen im Central Park Zoo in New York
Erstmals in seiner 150jährigen Geschichte wurden am 2. Juni 2013 im bekannten Central Park Zoo, im wunderschönen New Yorker Central Park im Zentrum von Manhatten, Schneeleoparden geboren. Die Zwillinge – ein Männchen und ein Weibchen – sind seit November 2013 für die Öffentlichkeit zu sehen. Sie sind das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit des nordamerikanischen und des europäischen Erhaltungszuchtprogrammes für diese bedrohte Großkatzenart sowie der Wildlife Conservation Society (welche alle fünf Zoologischen Gärten in New York City unterhält) und der beiden Berliner Zoologischen Gärten. Der Vater der beiden Jungtiere heißt „Askai“ und ist ein waschechter Berliner – das Schneeleopardenmännchen wurde am 24. April 2007 im Tierpark Berlin geboren und reiste am 24. November 2008 auf Empfehlung der beiden Zuchtprogramme in den New Yorker Bronx Zoo. Von dort wechselte „Askai“ 2009 zusammen mit dem ein Jahr älteren Weibchen „Zoe“ (geb. 2006 im Zoo Sacramento) in eine neu errichtete Anlage im Central Park Zoo. Dass dem jungen Schneeleopardenpaar die neue Anlage gefällt, zeigt der erste Wurf von diesem Paar. Der bedrohte Schneeleopard ist in den kargen Hochgebirgen Zentralasiens von Afghanistan bis China beheimatet, und der Bestand im Freiland wird auf 3500-6500 Tiere geschätzt. Hauptsächlicher Bedrohungsfaktor ist nach wie vor die illegale Jagd sowie die Abnahme der Beutetierbestände und des Lebensraumes, in den letzten Jahren verstärkt durch den Bergbau. In den Zoologischen Gärten der Welt existieren regionale Erhaltungszuchtprogramme und ein Internationales Zuchtbuch für den Schneeleopard, die die Zucht koordinieren. Aber auch für viele andere bedrohte Tierarten gibt es Erhaltungszuchtprogramme mit dem Ziel, stabile und genetisch möglichst vielfältige Reservepopulationen in Menschenhand aufzubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, reiste der Berliner „Askai“ in die USA. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie eng vernetzt Zoologische Gärten auf der ganzen Welt zusammenarbeiten und die ihnen anvertrauten Tiere austauschen – unter der Maßgabe, eine langfristige Erhaltung der Tierbestände und somit eine Reserve für das Freiland zu erreichen.

Zoo Duisburg, 27.02.2014
Braune Lockenköpfe auf langen Beinen
Das Alpaka ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform. Im Zoo Duisburg hat die Gruppe im letzten Jahr in der geschaffenen Sparkassen-Erlebniswelt eine moderne neue Unterbringung erfahren. Seit kurzem staksen zwei junge, wenige Wochen alte Lockenköpfe (je ein Männchen und ein Weibchen) auf noch überlangen Beinen im Gehege. Wie alle Neuweltkamele haben Alpakas keinen Höcker. Sie sind etwas kleiner als Lamas, mit einem Gewicht von etwa 55 bis 65 Kilogramm aber vor allem deutlich leichter. Die Tiere leben in kleinen Familienverbänden, bestehend aus einem erwachsenen Leithengst und 4 bis 10 Stuten mit deren Jungtieren. Alpaka-Wolle zählt zu den kostbarsten Spinnprodukten überhaupt, allerdings wird sie in Europa bislang noch recht wenig genutzt. Das weiche, lang gewellte Fell von ausgezeichneter Qualität eignet sich hervorragend zur Herstellung von Decken, Teppichen und Mänteln. Alle zwei Jahre werden die Tiere geschoren, wobei ein durchschnittlicher Wollertrag von 3 bis 5 kg anfällt! Die Fellfarbe der Alpakas kann schwarz, braun, grau weiß oder gescheckt sein. Im Zoo Duisburg sind alle Tiere unifarben braun. Der Winter ist endgültig passé, das Grün treibt aus allen Ecken und Enden und den Tieren merkt man frühlingshafte Gefühle jetzt deutlich an. Lassen Sie sich faszinieren von plantschenden Riesenottern, herumtollenden Pinselohrschweinen und Duisburgs erstem Brillen-bärennachwuchs, der sich den Besuchern nun immer öfter mitsamt seiner Mutter auf der Freianlage zeigt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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