Zoopresseschau

NaturZoo Rheine, 23.03.2014
Kleiner Beitrag mit großer Wirkung – NaturZoo unterstützt Artenschutz auf Madagaskar
Nicht nur mit seinen Zuchtprogrammen, sondern auch finanziell unterstützt der NaturZoo Rheine seit vielen Jahren Artenschutzprojekte „vor Ort“, also in den Herkunftsländern verschiedener Tierarten, zu denen auch eine Verbindung zum NaturZoo besteht. So erhalten alljährlich aus dem Artenschutz-Budget des Zoos „21st Century Tiger“ und „Barabary Macaque Conservation“ (Schutzprojekt für Berberaffen) Beträge für ihre Arbeit überwiesen. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von Schutzmaßnahmen für die hochbedrohten Halbaffen Madagaskars, von denen im NaturZoo Kattas, Schwarzweiße und Rote Varis gehalten werden. Ihr Lebensraum schwindet in einem unvorstellbar schnellen Maße, und einigen Arten werden auch bejagt. Zoodirektor Achim Johann steht seit über 20 Jahren der EAZA Prosimian TAG, einer Expertengruppe zur Haltung und zum Schutz von Halbaffen, vor. Auf deren Jahrestagung, die vor zwei Wochen im Zoo Paris stattfand, übergab er 500 Euro an Josia Razafindramanana von der madagassischen Primatenschutzorganisation GERP und Jamie Craig von der Stiftung „Propithecus Conservation“, die als Vermittler und „Finanzverwalter“ agiert. Mit diesem Geld wird die Umsiedlung von Sifaka-Lemuren aus winzigen Wald-Resten, wo für sie keine Überlebenschance mehr besteht, in größere Naturräume finanziert. „Es ist für uns erstaunlich, mit welch vergleichsweise kleinen Beträgen vor Ort wirkungsvolle Arten- und Naturschutzarbeit geleistet wird.“, freut sich Johann über den Nachweisbericht über die Verwendung des Geldes. Den Dank der madagassischen Schutzorganisation gibt er gerne weiter an die Besucher des NaturZoos, die schließlich mit ihren Eintrittsgeldern und mit speziellen Spenden z.B. anlässlich von Veranstaltungen im Zoo diese Unterstützung der Artenschutzmaßnahmen erst ermöglichen.

Zoo Leipzig, 21.03.2014
Rasem Baban wird neuer Tierparkdirektor in München-Hellabrunn – Knieriem-Nachfolger kommt aus Zoo Leipzig
Rasem Baban, Prokurist des Zoo Leipzig, wurde gestern mehrheitlich zum neuen Vorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG gewählt. Das hat der Aufsichtsrat der Münchener Tierpark Hellabrunn AG am Freitagvormittag bekannt gegeben. Damit tritt Baban die Nachfolge von Dr. Andreas Knieriem an, der zum 31. März 2014 aus Hellabrunn ausscheiden und künftig die Leitung des Zoos und Tierparks in Berlin übernehmen wird. Bevor Baban die Stelle des Vorstands antreten wird, ist Beatrix Köhler, Kuratorin im Tierpark München, zum Interimsvorstand bestellt. Rasem Baban hat sich laut Aussage des Tierparks Hellabrunn unter einer Vielzahl hochkarätiger Bewerbungen durchgesetzt. Im Zoo Leipzig ist er seit 2002 beschäftigt und als Prokurist und Stellvertreter des Zoodirektors Prof. Dr. Jörg Junhold tätig. „Ich bedauere den Verlust eines hochgeschätzten und verdienten Kollegen für den Zoo Leipzig und für mich persönlich, freue mich aber auf weiterhin gute Zusammenarbeit auch über die Landesgrenzen hinweg“, sagt Junhold. In den kommenden Monaten haben Junhold und sein Team Zeit, einen geeigneten Nachfolger für Babans Position zu finden.

Tierpark München Hellabrunn, 21.03.2014
Neuer Tierparkdirektor in Hellabrunn: Rasem Baban löst Dr. Andreas Knieriem ab
Der Aufsichtsrat der Münchener Tierpark Hellabrunn AG hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, Herrn Rasem Baban zum neuen Vorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG zu berufen. Rasem Baban wird damit die Nachfolge von Herrn Dr. Andreas Knieriem antreten, der zum 31.03.2014 aus Hellabrunn ausscheiden und künftig die Leitung des Zoos und Tierparks in Berlin übernehmen wird. Für die Übergangszeit wurde die derzeitige Kuratorin, Frau Beatrix Köhler (57 Jahre), zum Interiemsvorstand bestellt. Mit dem 47-jährigen Baban hat sich unter einer Vielzahl hochkarätiger Bewerber ein Kandidat mit einem breiten Erfahrungsspektrum durchgesetzt. Rasem Baban wurde in Mannheim geboren. Nach seinem Studium zum Diplom-Ingenieur an der Fachhochschule Trier war Baban zunächst als Architekt und Projektleiter tätig. Im Jahr 2002 wechselte er zur Zoo Leipzig GmbH und wurde bereits wenige Jahre später Prokurist und damit Stellvertreter des Direktors. Dort arbeitete der dreifache Familienvater unter anderem bei der strategischen Unternehmensentwicklung sowie bei der Erarbeitung, Koordination und Projektsteuerung von Masterplänen und Projektentwicklungsvorhaben mit und bildete damit eine wichtige Schnittstelle zur Zoologie und Tiergärtnerei. Weiterhin hatte er die direkte Projektverantwortung für die laufenden Neubaumaßnahmen (z.B. Gondwanaland) und Sanierungen und war verantwortlich für den gesamten Betriebsunterhalt. So konnte er in den letzten zwölf Jahren umfangreiche Erfahrungen mit den komplexen und vielseitigen Anforderungen eines Großstadtzoos sammeln. Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Münchener Tierpark Hellabrunn AG: „Mit Herrn Baban hat der Tierpark Hellabrunn einen Nachfolger für Herrn Dr. Knieriem gefunden, der als langjähriger Prokurist und Stellvertreter des Direktors des Leipziger Zoos nicht nur umfangreiche Erfahrungen in der Leitung eines Zoos verfügt, sondern als Architekt auch umfassende und fundierte Kenntnisse im Bau- und Projektmanagement vorweisen kann.“

Zoo Leipzig, 21.03.2014
Eine neue Heimat für die Amurleoparden: Leoparden-Tal im Zoo Leipzig eröffnet
Das neue Leoparden-Tal des Zoo Leipzig für die vom Aussterben bedrohten Amurleoparden ist heute im Beisein des Oberbürgermeisters Burkhard Jung feierlich eröffnet worden. Die übernetzte Anlage im Stil eines Felshangs mit einer Gesamtfläche von 1600 m² und einem Investitionsvolumen von 1,8 Millionen Euro wurde thematisch an die Tiger-Taiga angegliedert und komplettiert nach nur einjähriger Bauzeit die Themenwelt Asien. Für die beiden Katzen Xembalo (geb. am 08.06.2005 in Helsinki, seit 2007 in Leipzig) und Vatne (geb. am 21.10.2005 in Berlin, seit 2007 in Leipzig) stehen nun zwei Außenanlagen und mehrere rückwärtige Gehege für ihre Streifzüge zur Verfügung. Das Leoparden-Tal markiert den Auftakt in die dritte und letzte Phase des Masterplans Zoo der Zukunft, in der unter anderem auch die historische Bärenburg umgebaut, die Kiwara-Kopje für die Spitzmaulnashörner errichtet und der Kontinent Südamerika verwirklicht werden sollen. Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Schritt für Schritt setzen wir unseren Masterplan Zoo der Zukunft um und entwickeln einen Zoologischen Garten, der weltweit Maßstäbe setzt. Seit heute ist der Zoo Leipzig wieder um einen Besuchermagnet und einen authentischen Lebensraum für die Leoparden reicher.“ Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold sieht die neue Anlage auch in einem Kontext der Verantwortung für den Tier- und Artenschutz und resümiert: „Es ist immer ein besonderes Ereignis für einen Zoo, die Sommersaison mit einer Anlageneröffnung einzuläuten. Das Leoparden-Tal fügt sich optimal in unser Gesamtkonzept ein und bietet den Zoobesuchern facettenreiche Einblicke in die Lebensweise der Katzen. Vor allem mit Blick auf den außerordentlichen Bedrohungsstatus ist der Neubau von Bedeutung und unterstreicht einmal mehr unser Engagement für bedrohte Tierarten.“ Der Amurleopard ist die seltenste Großkatzenart der Erde. Offizielle Schätzungen gehen von weniger als 50 Tieren in der Amur-Region Russlands aus. Um die signifikant zurückgegangene Wildpopulation zu stärken, planen Umweltverbände seit 2010 ein Auswilderungsprogramm in einem russischen Schutzgebiet, in dem derzeit keine Leoparden mehr leben. Dafür beteiligt sich der Zoo Leipzig am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das insgesamt 113 Tiere führt. Leipzig hält seit 1968 Amurleoparden. Die heutige Eröffnung läutet zugleich auch den Start in die Sommersaison ein. Das Wochenende steht deshalb ganz im Zeichen der asiatischen Heimat der Amurleoparden und lädt Groß und Klein ein, auf Entdeckungstour zu gehen und die rückwärtigen Bereiche des Leoparden-Tals und der Lippenbären-Schlucht kennenzulernen. Abwechslungsreiche Mitmachaktionen, Sonderkommentierungen mit Tierpflegergesprächen und Zusatzfütterungen runden das vielfältige Programm ab.

Zoo Osnabrück, 21.03.2014
2. Zoo-Lauf im Zoo Osnabrück am 3. Mai: Laufen zugunsten von Kinderprojekten
Laufen, walken oder sprinten neben Tiger, Löwe und Co.: Nach dem Erfolg in 2013 organisieren der Zoo Osnabrück und der Verein „sportler 4 a childrens world“ auch in diesem Jahr wieder einen Zoo-Lauf – unterstützt von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Dieser bietet den Sportlern eine besondere Umgebung und sammelt gleichzeitig Gelder für Kinderprojekte. Für ambitionierte Läufer gibt es auch eine Zeitnahme (10 Kilometer Strecke). Die Vorbereitungen für den 2. Zoo-Lauf im Osnabrücker Zoo laufen auf Hochtouren, denn am 3. Mai 2014 heißt es wieder „Laufen in tierisch guter Gesellschaft“ zugunsten von Kinderprojekten. John McGurk, Vorsitzender des Vereins „sportler 4 a childrens world“, freut sich auf den diesjährigen Lauf, der auch zwei Neuerungen bereithält: „Wir bieten nun auch eine Zeitmessung bei der 10 Kilometer Strecke an. Der Weg geht zunächst durch den schönen Wald auf dem Schölerberg und dann in den Zoo zu den Tieren. So ist die Strecke sehr abwechslungsreich.“ Die Laufveranstaltung hält für jeden Geschmack etwas bereit: Ein Bambini-Lauf führt durch die Afrikatierwelt „Takamanda“, Nordic-Walker können sich auf eine 6,6 Kilometer Strecke durch den Zoo freuen, Hobby-Läufer erwartet eine 3,3 Kilometer Strecke mit Blick auf Löwe, Tiger & Co. und ambitionierte Läufer können die 10 Kilometer Strecke wählen. Trotz Zeitnahme steht wie im vergangenen Jahr der gute Zweck im Vordergrund: „Der Reinerlös aus den Startgebühren kommt Kinderprojekten zugute. Die eine Hälfte geht an den Verein ‚sportler 4 a childrens world’, der hilfsbedürftige Kinder unterstützt, und die andere Hälfte fließt in das Sprachförderprojekt ‚Deutsch lernen im Zoo’“, berichtet Zoopräsident Reinhard Sliwka. Das Projekt ermöglicht Grundschulkindern kostenlose Zoobesuche mit Fokus auf Sprechen und Wortschatzerweiterung. Das Sprachförderprojekt und auch der Zoo-Lauf werden von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte gefördert, denn auch sie unterstützt Kinder. „Die Stiftung setzt sich unter anderem mit verschiedenen Projekten für die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen ein. Wir freuen uns, dass mit dem Zoo-Lauf Kinderprojekte unterstützt werden und möchten dazu auch etwas beitragen“, so Heike Siebert von der Stiftung. Deswegen wird die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte die gesammelten Startgebühren auch in diesem Jahr großzügig aufstocken.Für alle Läufer hält der Zoo noch ein besonderes Geschenk bereit, berichtet Sliwka: „Die Teilnehmer erhalten auf den nächsten Zoobesuch bis zum 3. Juni 2014 einen Rabatt von 50 Prozent. Außerdem können sich die schnellste Läuferin und der schnellste Läufer auf je eine Familienjahreskarte des Zoos freuen.“ Wer mitmachen will, kann sich ab dem 24. März entweder bei Ulis Läufershop oder an der Zookasse anmelden – hier sogar noch direkt am Lauftag (3. Mai 2014, bis 18:30 Uhr). Eine Anmeldung ist auch online möglich unter www.laufen-os.de. Der Bambini-Lauf startet um 18:00 Uhr, der Startschuss für die Erwachsenen-Kurzstrecken sowie für die Nordic-Walker fällt um 18:45 Uhr, der 10 Kilometer Lauf mit Zeitnahme beginnt um 19 Uhr. Die Startgebühr beträgt für Erwachsene 10 Euro und für Kinder bis 14 Jahre 5 Euro. Darin enthalten sind 50 Prozent Rabatt für den nächsten Besuch des Osnabrücker Zoos (gültig bis einschl. 3.6.2014 für je eine Person) sowie Getränke und Obst während des Laufs. Duschmöglichkeiten stellt Bahama-Sports (Im Nahnerfeld 1, drei Gehminuten vom Zoo entfernt) zur Verfügung.

Freunde der Hauptstadtzoos Berlin, 21.03.2014
Freunde der Hauptstadtzoos begrüßen schnellen Übergang: Mit Dr. Andreas Knieriem starten Zoo und Tierpark ins 21. Jahrhundert
Der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin begrüßt es, dass beim Übergang der Geschäftsführung der Hauptstadtzoos keine Lücke entsteht und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Knieriem. „Zu Beginn des neuen Monats starten die Hauptstadtzoos ins 21. Jahrhundert. Mit dieser historischen Weichenstellung haben Zoo und Tierpark die große Chance, sich zu Zoos der Zukunft zu entwickeln. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit und blicken mit Zuversicht in die Zukunft.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender vom Förderverein. Der Förderverein dankt gleichzeitig dem ausscheidenden Direktor von Zoo Berlin und Tierpark Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, für seine geleistete Arbeit. Er hat die Hauptstadtzoos in den letzten Jahren maßgeblich geprägt. Wir wünschen ihm für seine weitere Lebensplanung viel Glück und für die Zukunft persönliches Wohlergehen.

Zolli Basel, 20.03.2014
Nachwuchs bei den Blaukrönchen
Bei den Blaukrönchen im Zoo Basel hat es Nachwuchs gegeben. Die beiden Anfang Februar im Vogelhaus geschlüpften Küken sind jetzt ausgeflogen. Bald wird es noch mehr Blaukrönchen geben: Die Eltern haben bereits wieder Eier gelegt. Die Jungen werden immer noch von den Eltern gefüttert. Dabei können sie recht aufdringlich und sehr laut werden. Der Vater übergibt das Futter dem Weibchen und dieses füttert es dann dem Nachwuchs. Die Geschwister sind untereinander nicht immer freundlich. Immer wieder machen sie sich den Sitzplatz streitig oder picken sich mit dem Schnabel, um das andere zu vertreiben. Blaukrönchen gehören zu der Gattung der Fledermauspapageien, die im süd-ostasiatischen Raum weit verbreitet ist. Namensgebend ist die Angewohnheit, sich beim Schlafen wie Fledermäuse mit dem Kopf nach unten „aufzuhängen“. Die beiden Jungvögel im Zoo Basel sehen dabei noch wie etwas ungeschickte Akrobaten aus. Die Eltern haben jetzt wieder drei Eier ins Nest gelegt. Noch immer bessern sie das Nest aus. Dabei stecken sie sich das Nistmaterial zum Transport in die Federn. Die Eltern mit dem Nachwuchs sind in einer Volière im Vogelhaus zu Hause. Weitere Blaukrönchen sind freifliegend in der Halle unterwegs. Blaukrönchen streifen in der Regel in kleinen Gruppen umher, fast nie sind sie einzeln unterwegs. Geschickt bewegen sie sich im Geäst, um an ihre Nahrung (Nektar, Früchte, Pollen, Samen sowie verschiedene kleine Insekten) zu kommen. Wie die allermeisten Papageien sind auch Blaukrönchen Höhlenbrüter. Pro Brut werden zwei bis vier Junge aufgezogen. Sie bewohnen Regenwälder, offenes Waldland, Bambusdickichte, Plantagen und Gärten und kommen in Höhen zwischen 500 und 2.000 Metern vor.

Zoo Berlin, 20.03.2014
Ein Jubiläum besonderer Art – Der 30. Schmalstreifenmungo ist im Zoo Berlin geboren
In den Gehegen des kleinen Raubtierhauses leben seit Dezember 1997 Vertreter der madagassischen Schmalstreifenmungos, die wir als Dank für unsere vielfältige Hilfe bei der Verbesserung der Haltungsbedingungen der Tiere in unserem Partnerzoos Tsimbazaza in Antananarivo erhalten haben. Es waren seit Jahrzehnten die ersten Tiere, die aus Madagaskar nach Europa gelangten. Mit großem Erfolg konnten wir im Laufe der Jahre die Art erfolgreich nachzüchten und in vielen europäischen Tierhaltungen Tochterkolonien gründen. Am 26. Februar wurde das 30. Jungtier im Zoo Berlin geboren und von seiner Mutter erfolgreich aufgezogen. Das knapp 50 g schwere Jungtier wird von der Mutter in den ersten Wochen mit dem Maul im Nacken gepackt und immer mitgeschleppt. Schon bald aber beginnen sie die Umgebung tobend und spielend zu erkunden. Die in den Trockenwäldern lebenden Mungos sind durch die zunehmende Umweltzerstörung auf Madagaskar stark bedroht. Nur in wenigen Naturschutzgebieten erhalten sie Schutz. Tagsüber durchstreifen sie den Trockenwald und suchen nach Kleintieren, wie Insekten, kleinen Wirbeltieren, Eiern und Wirbellosen. An die sandigen, offenen Savannen und Trockenwälder sind sie mit ihrer mit leichten Tupfen versehenden grau-bräunlichen Fellfarbe gut getarnt. Zehn bis zwölf schmale, rötlich braune Längsstreifen auf dem Rücken und an den Seiten gaben ihnen ihren Namen.

Erlebniszoo Hannover, 20.03.2014
Europas größter Elefanten-Kindergarten komplett: Elefantenbaby Nr. 5 ist da!
Die Rüsselrasselbande im Erlebnis-Zoo Hannover ist komplett: Am 17. März wurde das fünfte Elefantenbaby innerhalb von 15 Monaten geboren. Elefantenkuh Califa (11) brachte ihre 90 cm große und 98 kg schwere Tochter um 0.42 Uhr zur Welt. Und das so schnell, dass die im Nebenraum wartenden Tierpfleger gerade noch rechtzeitig kamen. „Als wir auf dem Überwachungsmonitor sahen, dass sich eine Beule am Hinterteil der Elefantenkuh wölbt, sind wir sofort losgerannt. Einen Augenblick später lag das Baby schon im Stroh“, erzählt Elefantenpfleger Jürgen Kruse. Umringt und beschützt von Califas Mutter Manari, deren am 31. Dezember 2013 geborenen Sohn und Califas vierjährigem Sohn Felix rappelte sich das Elefantenbaby auf die Beine. Aber erst als das Baby zum ersten Mal den störrischen Rüssel zur Seite klappte und trank, atmete das Zooteam erleichtert auf. „Das ist immer ein kritischer Moment“, erklärte Elefantenpfleger Kruse, „wir müssen sicher sein, dass das Neugeborene aus eigener Kraft trinken kann und dass die Mutter es auch zulässt.“ Kein Grund zur Sorge: Mutter Califa verhielt sich vorbildlich, half ihrer Tochter auf die Beine, stützte sie mit dem Rüssel und blieb still stehen, wenn die Kleine zum Trinken ansetzte. Die ersten Tage blieben Mutter und Tochter hinter den Kulissen, erholten sich von der Geburt und gewöhnten sich in aller Ruhe aneinander. Jetzt ist die Kleine kräftig genug, um den Dschungelpalast zu erkunden und seine vier kleinen (15, 12, 5 und 3 Monate alt) sowie drei großen Geschwister (4 Jahre alt) in Europas größtem Elefanten-Kindergarten kennenzulernen. Einen Paten, auf den sie in jedem Fall bauen kann, hat die Kleine bereits: Die Interhyp Gruppe – der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Das Unternehmen hat der Ankunft seines Patentiers bereits seit Wochen entgegen gefiebert und das Auf und Ab von Califas Hormonwerten, die auf´den Zeitpunkt der Geburt hindeuten, genauso gespannt verfolgt wie das Zooteam. „Wir sind überglücklich, dass alles gut gegangen ist und es dem Elefantenmädchen so gut geht!“ freute sich Interhyp-Niederlassungsleiter Sebastian Heidmann bei der offiziellen Vorstellung des Babys am 20. März. „Der Erlebnis-Zoo ist die beliebteste Freizeiteinrichtung in der Region Hannover. Durch die Übernahme der Patenschaft unterstützen wir den Zoos in seiner Arbeit und leisten damit einen direkten Beitrag zur Lebensqualität am Immobilienstandort“, erklärte Heidmann das Engagement im Zoo. „Interhyp möchte Familien in Hannover dabei unterstützen, glücklich über den Schritt zum Eigenheim zu sein. Dabei spielt nicht nur die optimale Finanzierung der eigenen vier Wände eine wesentliche Rolle, sondern auch das Umfeld.“ Interhyp wird in Kürze mit Hilfe der Neuen Presse nach einem passenden Namen für das Elefantenmädchen suchen. Tipps für den perfekten Namen verriet Zoogeschäftsführer Frank Werner: „Schön wäre ein asiatischer Name, der nicht zu lang ist und sich gut rufen lässt – und der nicht so ähnlich klingt wie die Namen der anderen Elefantenkinder Saphira, Soraya, Amithi, Malay und Sitara.“ Um den Geburtstag seines Patentiers langfristig in tierisch guter Erinnerung zu halten, hat Interhyp ein ganz besonderes Geschenk für alle Babys, deren Mütter ihren ersten Wohnsitz in der Region Hannover haben und die wie das Elefantenbaby am 17. März 2014 geboren wurden: Sie erhalten von der Interhyp-Gruppe eine Familienjahreskarte für den Zoo! Zuschriften bitte an: Interhyp Hannover; z.Hd. Frau Julia Volger, Aegidientorplatz 2b; 30159 Hannover. In freier Wildbahn gilt der Asiatische Elefant als vom Aussterben bedroht. Um die Art zu erhalten, beteiligt sich der Erlebnis-Zoo Hannover seit Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm – und das sehr erfolgreich. Mit drei Babys, zwei Einjährigen und drei Vierjährigen rüsselt in Hannover zurzeit der größte Elefantenkindergarten Europas. Nach Zoorecherchen gibt es in keinem anderen Zoo so viele Jungtiere bei den Asiatischen Elefanten. Nachwuchs ist dringend erwünscht: Durchschnittlich werden in allen europäischen Zoos zusammen nur elf Kälber pro Jahr geboren. Um den Bestand in Europa zu erhalten, müssten es jedoch mindestens 15 Kälber pro Jahr sein. „Es ist daher sehr wichtig, dass Zoos weiter Elefanten züchten“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter. Das Baby ist bei schönem Wetter täglich um 13.30 Uhr im Dschungelpalast zu sehen!

Zoo Krefeld, 20.03.2014
Spendenaktion: Täglich fallen im südlichen Afrika zwei Nashörner der Wilderei zum Opfer
Alarmierende Nachrichten erhält der Zoo Krefeld von ‚Save the Rhino International‘ (Vereinigung zum Schutz wildlebender Nashörner) und ruft zur Spendenaktion für das Partnerprojekt auf. In Südafrika wurden 2014 jeden Tag bis zu zwei Nashörner auf bestialische Weise getötet. Einziges Ziel des sinnlosen Abschlachtens ist die Entfernung des in Afrika und Asien heiß begehrten Horns, das aus nichts weiter als Keratin besteht, aber teurer als Gold gehandelt wird. Die Wilderer gehen äußerst brutal vor. Sie betäuben das Tier und sägen mit einer Motorsäge dessen Horn ab. Wenn das Nashorn Glück hat, stirbt es bei der grausamen Prozedur. Tragischerweise wachen aber immer wieder Tiere aus der Betäubung auf und irren schmerzerfüllt durch die Savanne, bis der Tod sie erlöst. Derzeit greift die illegale Wilderei auch wieder auf Namibia über, wo der Schutz der Nashörner durch Ranger-Truppen Wirkung gezeigt hatte. Umso größer ist die Sorge, dass das sinnlose Töten wieder von Neuem beginnt. Bereits seit 2005 unterstützt der Krefelder Zoo den Schutz von Nashörnern in Namibia durch regelmäßige Spenden an ‚Save the Rhino Namibia‘. Die Gelder des Zoos fließen insbesondere in die Ausbildung zur aktiven Wildereibekämpfung. Die Mitarbeiter der 1994 gegründeten Vereinigung halten den Krefelder Zoo über aktuelle Vorkommnisse auf dem Laufenden. Cathy Dean, Direktor von ‚Save the Rhino International‘: “Wir sind alle sehr beunruhigt über die neuen Fälle von Wilderei in Namibia. Um so mehr freuen wir uns über die zuverlässige Unterstützung des Zoo Krefeld.” 2013 erhielt das Projekt in Namibia 2.000 Euro aus Krefeld. Die Summe wurde u. a. aus den im Zoo aufgestellten Spendentrichtern finanziert, in denen Besucher ungenutztes Münzgeld loswerden können. In diesem Jahr hofft Dr. Wolfgang Dreßen, Geschäftsführer des Krefelder Zoos, mit einer Spendenaktion im Rahmen des Artenschutzprogramms eine größere Summe ins südliche Afrika schicken zu können: „Nur noch wenige Nashörner leben in freier Wildbahn, und jetzt sind auch die letzten Bestände bedroht. Es darf einfach nicht passieren, dass diese Tierart demnächst nur noch im Zoo existiert.“ Die Gefahr ist groß, denn der Wert des Horns eines Nashorns liegt derzeit bei etwa 65.000 US-Dollar, obwohl es lediglich aus Keratin besteht, der gleichen Substanz wie menschliche Fingernägel und Haare. Die wichtigsten Abnehmer für das Horn sind asiatische Staaten, die es für die traditionelle Medizin einsetzen, und Staaten im Nahen Osten, wo Griffe für Krummdolche aus dem Horn gefertigt werden. Der Zoo Krefeld züchtet seit 2006 erfolgreich Spitzmaulnashörner. Nach Davu (*2006), Thabo (*2008), Kibibi (*2010) kam 2013 Nabila als viertes Jungtier des Zuchtpaares Nane (*1991 in Berlin) und Usoni (*1994 in Zürich) zur Welt. Die ersten drei Nachkommen wurden bereits im Rahmen des EEP-Zuchtbuches für Spitzmaulnashörner (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) in anerkannte zoologische Einrichtungen vermittelt. Davu, der älteste, ist selbst schon Vater geworden. Nashörner können ausgewildert werden, denn sie verfügen über ein hohes Maß an angeborenem Verhalten. Gegen eine Auswilderung sprechen aber zum einen der fehlende Lebensraum durch die Ausbreitung der menschlichen Bevölkerung und zum anderen die extreme Bejagung der Tiere. Der Zoo Krefeld unterstützt zur Zeit fünf Artenschutzprojekte. Dabei werden die im Zoo direkt gesammelten Spenden jährlich an die verschiedenen Organisationen ausgeschüttet. Bei der Auswahl der Partner ist dem Zoo wichtig, dass der Großteil der Spenden Schutzaktivitäten vor Ort (in-situ) zugutekommt.Weitere Infos zu ‚Save the Rhino International‘: www.savetherhino.org. Spendenkonto Artenschutz beim Krefelder Zoo: IBAN DE 41 3205 0000 0000 0070 70, BIC SPKRDE 33. Verwendungszweck: Artenschutzprojekte (Zur Ausstellung einer Spendenquittung bitte unbedingt Adresse mit angeben.)

Tiergarten Nürnberg, 20.03.2014
Anmelden fürs JAKO-O Erlebniscamp im Tiergarten
Mit dem JAKO-O Erlebniscamp hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg auch im Sommer 2014 wieder ein beliebtes Angebot für Kinder im Programm. Bereits im achten Jahr bietet der Tiergarten Nürnberg in Kooperation mit dem Spielartikelversandhandel JAKO-O Übernachtungen im Tiergarten an. In diesem Jahr haben junge Entdecker im Alter zwischen acht und zwölf Jahren an insgesamt zehn Wochenenden die Möglichkeit, den Tiergarten von einer ganz neuen Seite kennenzulernen. Die Teilnehmer übernachten in Zelten in der Nachbarschaft von schrägen Vögeln, temperamentvollen Zebras und sanftmütigen Schafen. Neben einer aufregenden Nachtwanderung erwartet die Kinder ein Blick hinter die Kulissen, die Zubereitung von Beschäftigungsfutter für Zootiere und vieles mehr. Anmeldungen nimmt der Tiergarten ab Montag, 24. März 2014, ab 8 Uhr unter Telefon 09 11/5 45 48 36 entgegen. Die Kosten belaufen sich inklusive Eintritt und Verpflegung auf 80 Euro pro Kind. Das Programm beginnt jeweils samstags um 13.30 Uhr und endet sonntags um 11.30 Uhr. Die Übernachtungstermine 2014 für das JAKO-O Erlebniscamp für Kinder im Tiergarten Nürnberg sind die folgenden Wochenenden jeweils von Samstag auf Sonntag: 24. bis 25. Mai, 7. bis 8. Juni, 21. bis 22. Juni, 12. bis 13. Juli, 26. bis 27. Juli, 2. bis 3. August, 23. bis 24. August, 30. bis 31. August, 6. bis 7. September und 13. bis 14. September.

Zoo Wuppertal, 20.03.2014
Der Grüne Zoo Wuppertal – Ein Jahr neues Zookonzept
Am 20. März 2013 wurde das neue Konzept „Der Grüne Zoo Wuppertal“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einem Jahr möchten wir nun einen kurzen Überblick geben, welche Maßnahmen und Projekte des neuen Zookonzeptes bereits umgesetzt wurden und wie es in naher Zukunft weiter gehen wird. Das Jahr 2013 war geprägt von vielen Gesprächen hinter den Kulissen und vorbereitenden Planungen für die ersten Bauprojekte des neuen Zookonzepts. Mittlerweile rollen die Bagger: Mit der Erweiterung der Wolfsanlage und dem Bau der neuen Zoogastronomie werden die ersten beiden Projekte inzwischen umgesetzt. Wichtige Partner dabei sind der Zoo-Verein Wuppertal e.V. und das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal, das auch schon mit der Sanierung der Historischen Zoosäle begonnen hat. Diese spielen eine zentrale Rolle bei der Idee der Schaffung eines Kompetenz- und Bildungszentrums „Carl Fuhlrott“. Für weitere Bauprojekte haben die Planungen ebenfalls bereits begonnen. Wichtige Bausteine des neuen Zookonzeptes sind auch Umstrukturierungen im Tierbestand und die Schaffung von Gemeinschaftshaltungen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Tierhaltung weiter zu verbessern und neue Attraktionen für Besucher zu schaffen. Von einigen Tierarten hat sich der Zoo im Laufe der vergangenen Monate bereits getrennt. So wurde z.B. die Haltung der Zwergzebus beendet, auf deren Anlage sich nun schwarze und weiße Bergische Krüper tummeln. Die Zebras bewohnen ihre Anlage, die sie sich bis vor kurzem mit Elenantilopen teilen mussten, inzwischen alleine und haben dadurch mehr Platz. Schwarze Panther und Sibirische Luchse haben den Zoo verlassen, bei Aras, Flamingos und Kranichen wurden einzelne Arten abgegeben. Neu im Tierbestand sind u.a. die Zweifingerfaultiere, die das Tapirhaus mit bewohnen und dort ihre eigene „Schwebebahn“ erhalten haben. Auch Moorenten und Mini-Schweine leben als neue Arten im Zoo.

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