Zoos und Naturschutz III – Augsburg und Straubing

Zoos und Naturschutz I
Zoos und Naturschutz II – Tierpark Hellabrunn
Zoos und Naturschutz IV – Tiergarten Nürnberg
Zoos und Naturschutz V – Salzburg und Linz
Zoos und Naturschutz VI – Augsburg

In diesem Teil von Zoos und Naturschutz will ich näher auf die Bemühungen der Zoos in Augsburg und Straubing eingehen.
Beide Zoos sind Partnerzoo der Stiftung Artenschutz (wie alle bayrischen Zoos), sowie Mitglied bei der ZGAP (Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz). Auch beteiligen sich beide Zoos an Erhaltungszuchtprogrammen.
Mehr hat eine Internetrecherche für den Tiergarten Straubing nicht zu Tage gefördert, aber bei meinem nächsten Besuch werde ich mir die Hinweise auf Arten- und Naturschutz vor Ort anschauen. Zumindest was heimischen Natur- und Artenschutz anbelangt wird das durch das teilweise naturbelassene Gelände (inklusive Froschteich) praktiziert.

Der Augsburger Zoo gründete 2009 einen Naturschutzfond, mit dem Natur- und Artenschutzprojekte unterstützt werden sollen.
Gefüllt wird er aus Eintrittsgeldern: je 10 Cent pro verkaufter Einzelkarte und 25 Cent pro verkaufter Jahreskarte gehen in den Fonds. Einmal jährlich entscheidet ein Kuratorium über die Verwendung der Gelder. Dieses besteht aus einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Zoos, einem Mitglied des Freundeskreises des Augsburger Zoo e.V., einem Mitglied des Aufsichtsrates und zwei Mitgliedern des öffentlichen Lebens, Kultur oder Wissenschaft aus dem Raum Augsburg. Die Geschäftsleitung des Zoos schlägt Projekte vor und hat sonst nur eine beratende Funktion.
Natürlich werden Projekte unterstützt, die Tieren helfen, die auch im Augsburger Zoo gefalten werden.
Der Fonds ist derzeit durch den Aufsichtsrat des Augsburger Zoos bis zum Jahr 2014 genehmigt.
Seit 2009 unterstützt der Fund den RHINO FUND UGANDA.
Aber auch andere Tierarten kommen in den Nutzen des Funds (siehe hier)

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverein Augsburg beteiligt sich der Zoo am Beweidungsprojekt Augsburger Stadtwald. Das 24 km² große Naturschutzgebiet beeinhaltet die größten zusammenhängenden Restvorkommen von lichten Kiefernwäldern am Lech.
Das Projektgebiet im südwestlichen Teil des Naturschutzgebietes Stadtwald Augsburg ist ein 100 bis 150 Jahre alter Kiefernwald, der von Rothirschen und Przewalski-Pferden beweidet wird.

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