Zooticker

Neues von den Eisbären aus München:


12.03.20114, Tierpark Hellabrunn
Eisbär Yoghi zieht vorübergehend nach Stuttgart
Hellabrunns Eisbär Yoghi ist gut im Zoologisch-Botanischen Garten Wilhema in Stuttgart angekommen. Dort wird er Eisbärendame Corinna Gesellschaft leisten.
Nach dem tragischen Tod des Stuttgarter Eisbären Anton, der eine Jacke samt Rucksack und Brotzeit gefressen hatte und daraufhin an einer Darmentzündung starb, hat die Wilhelma durch Vermittlung des Europäischen Erhaltungszucht-programms (EEP) sehr kurzfristig die Möglichkeit erhalten, Eisbärin Corinna einen neuen Gefährten zur Seite zu stellen. Seit dem 12. März wohnt Eisbär Yoghi aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn in Stuttgart. Ein Arrangement auf Zeit, durch das beiden Einrichtungen und deren Tieren gedient ist. Denn Yoghi, der am 9. Dezember 2013 Vater von zwei Eisbärenbabys wurde, lebte zuletzt in München allein in einer Anlage. Für Jungtiere stellt ein Eisbärenvater eine Gefahr dar, da er sogar seinen eigenen Nachwuchs als potentielle Beute sieht und fressen könnte.
Nun hat die 24-jährige Stuttgarter Eisbärin wieder Gesellschaft eines Eisbären – gemeinsamer Nachwuchs nicht ausgeschlossen. Am 12. März fand der Bären-Umzug von München nach Stuttgart statt. Um die Sicherheit von Eisbär und Menschen nicht zu gefährden, wurden für Abreise, Transport und Ankunft die Bereiche um die Gehege sowohl in München als auch in Stuttgart gesperrt und waren für einige Stunden weder für Besucher noch Medienvertreter zugänglich. Yoghi wurde in Hellabrunn sanft in Narkose gesetzt und auf seinem Weg in die neue, vorübergehende Heimat von seinem Tierpfleger Frank Staatsmann begleitet.
Yoghi ist bereits zeitweise in der kleineren der Außenanlagen zu sehen. Draußen können er und Corinna sich zunächst durch das so genannte Schmusegitter beschnuppern und kennen lernen. Frühjahr und Sommer 2014 werden Corinna und Yoghi gemeinsam in Stuttgart verbringen, sofern sie sich gut verstehen. Im Herbst, wenn Eisbärenmann und -weibchen sich wieder voneinander zurückziehen oder Corinna möglicherweise trächtig ist, wird Yoghi voraussichtlich die Heimreise in die bayerische Hauptstadt antreten. Bis dahin können sich die Hellabrunner Eisbärenzwillinge mit der kompletten Polarlandschaft bestens vertraut machen.
Er gilt als besonders freundlich und umgänglich, der 14-jährige Eisbär Yoghi aus dem Tierpark Hellabrunn. „In letzter Zeit war Yoghi allerdings sichtlich unglücklich darüber, von Eisbärin Giovanna getrennt zu sein und einen Anlagenteil allein zu bewohnen“, so Hellabrunns Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Was sich aber leider nicht vermeiden lasse, denn bei aller Friedfertigkeit wisse man auch bei Yoghi nicht, wie er mit dem Nachwuchs umgehen würde. Der Versuch einer Familienzusammenführung ist daher meist zu riskant. Dafür hat es einen weiteren Vorteil, wenn Yoghi nun für eine Weile aus München aus- und in die Wilhelma umzieht: Giovanna und ihr Nachwuchs haben, sobald die Kleinen ins Freie dürfen, in Hellabrunn eine Zeitlang die gesamte, 2.800 Quadratmeter große Eisbärenanlage für sich.
Nun bleibt zu hoffen, dass sich Corinna in Stuttgart mit ihrem neuen Eisbärenpartner auf Zeit anfreundet. Dann ist gemeinsamer Nachwuchs nicht ausgeschlossen, auch wenn Corinna mit 24 Jahren keine ganz junge Eisbärin ist. Im Sinne eines gesunden Zoobestands und der Arterhaltung wäre Nachwuchs durchaus erwünscht, gerade da es sich bei beiden Eisbären um zwei genetisch wertvolle Tiere handelt, deren Gene bislang in der Zoo-Population noch selten vertreten sind.

Und das ist die Reaktion der Tierrechtsorganisation PETA:

14.03.2014, PETA
Eisbär Yoghi von München nach Stuttgart verlegt: PETA übt scharfe Kritik an Zuchtplänen
München / Stuttgart, 14. März 2014 – Fragwürdige Zuchtpläne: Nur wenige Wochen nach dem tragischen Tod von Eisbär Anton im Stuttgarter Zoo wurde bereits ein Ersatzpartner für die Eisbärendame Corinna in die „Wilhelma“ verlegt. Der aus dem Tierpark Hellabrunn in München stammende 14-jährige Eisbär Yoghi soll vor allem für Nachwuchs sorgen, wofür hauptsächlich Gründe des Artenschutzes angeführt werden. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. wirft den Zoo-Verantwortlichen eine gezielte Täuschung der Öffentlichkeit vor, denn in Gefangenschaft geborene Eisbären können nicht wieder ausgewildert werden. In den engen Zoogehegen entwickeln sie schwere Verhaltensstörungen. Somit trägt die Eisbärenhaltung im Zoo nicht zum Schutz der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum bei. Vielmehr geht es bei der Zucht von Eisbären stets um wirtschaftliche Interessen, denn auch der Stuttgarter Zoo haushaltet hochdefizitär. PETA fordert ein Nachzucht- und Importverbot für Eisbären in zoologischen Einrichtungen, damit die Haltung der sensiblen Tiere mittelfristig ausläuft. Die eingesparten Steuergelder sollten in den Arterhalt in freier Natur investiert werden.
„Die Nachzucht eines Eisbärenbabys in Stuttgart wäre kein Zuchterfolg, sondern vorsätzliche Tierquälerei aus kommerziellen Beweggründen“, sagt Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA Deutschland e.V. „Eisbären leiden in Gefangenschaft immens und deutlich sichtbar unter den artwidrigen Bedingungen.“
Eine umfangreiche Eisbären-Studie, die von PETA zwischen 2008 und 2010 erstellt wurde, belegt, dass über 85 Prozent der Eisbären in deutschen Zoos unter teilweise schweren Verhaltensstörungen leiden. In freier Natur legen Eisbären jeden Tag bis zu 100 Kilometer zurück. Selbst namhafte Wissenschaftler wie Professor Dr. Hanno Würbel von der Universität Zürich, sowie Zoodirektoren gehen mittlerweile davon aus, dass Eisbären in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können, weil die Diskrepanz zwischen den Bedingungen in ihrem natürlichen Lebensraum und denen im Zoo zu groß ist. Der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch erklärte bereits 2008, dass Eisbären für die Haltung in Zoos nicht geeignet sind.

Auch der Tod der Giraffe Marius in Kopenhagen ist noch nicht verdrängt worden. Die Tierechtsorganisation EndZOO ruft den Vorfall erneut in Erinnerung.

13.03.2014, EndZOO
Giraffen-Tötung im Zoo Kopenhagen: War alles gelogen?
EndZOO-International deckt geheime Fakten auf
Kopenhagen/ Nürtingen/ Wien – Tagelang rechtfertigten der Kopenhagener Zoo, dessen Zoodirektor Bengt Holst, diverse Zooverbände, Zuchtkoordinatoren und etliche Zoodirektoren die grausame Tötung von Giraffe MARIUS in der Öffentlichkeit mit Begründungen wie „Inzuchtvermeidung“, „Schutz vor genetischer Verarmung“ oder „Erhaltung einer gesunden Population“. In einer aktuellen und brisanten Dokumentation deckt die Tierschutzorganisation EndZOO heute bisher geheime Zuchtbuchdaten auf, wonach MARIUS aus genetischer Sicht eigentlich nicht hätte sterben müssen. Denn MARIUS war, so die erdrückenden und brisanten Zahlen, genetisch gesehen sogar wertvoller als sein noch lebender Vater (MARCO) und ebenfalls noch lebender Stiefbruder (PALLE). Als besonders dreist und heuchlerisch betiteln die Tierschützer auch die Tatsache, dass der „wegen Inzuchtgefahr“ getötete MARIUS selbst aus einer Inzucht hervorging. Fakt ist nämlich, dass MARIUS´ Eltern, Mutter LIEN und Vater MARCO, in ihren Stammbäumen über 15 gemeinsame Verwandte haben. Dies ist Inzucht pur! Die brisante EndZOO-Dokumentation befasst sich zudem mit fünf weiteren Kopenhagener „Tötungsargumenten“ und deckt weitere erhebliche Widersprüche auf. Die Organisation will sich jetzt dafür einsetzen, dass alle europäischen Zoos per EU-Gesetz zu 100%iger Transparenz verpflichtet werden und alle Bücher und Zahlen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wer sich nicht daran hält, soll mit Subventionskürzungen bestraft werden.
„Man muss sich die Dreistigkeit noch einmal vor Augen halten! Die Kopenhagener Zoo-Gefangenschaft tötet Giraffe MARIUS wegen einer zukünftigen Inzuchtgefahr und um angeblich eine genetisch gesunde Population in Europe zu sichern. Unterlässt es aber, in der Öffentlichkeit bewusst darauf hinzuweisen, dass MARIUS selbst durch unterlassene Inzuchtvermeidung, als durch Inzucht, geboren wurde. Nun kehrt der Zoo zum Alltag zurück und betreibt weiter munter Inzucht. Denn alle weiblichen Giraffen dort sind mit dem so genannten MARCO verwandt. Dass uns ein aktuelles Giraffen-Zuchtbuch erst zugespielt werden musste, beweist sehr deutlich, wie sehr es Zoos in Europa fürchten, der kritischen Öffentlichkeit Einsicht in ihr Tun und Handeln zu gewähren. Da ein Großteil der Zoos und ihre Verbände seit Jahren mit kritischen Fakten hinterm Berg halten, ist eine gesetzliche Verpflichtung offensichtlich dringend und nötig“, so ZOO-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht.

Eisbären, Giraffen … und die Gegner der Delfinarien kommen auch zu Wort:

12.03.2014, WDSF
Sollen Kritiker der Delfinhaltung im Tiergarten Nürnberg mundtot gemacht werden?
Hagen (ots) – Nachdem der Tiergarten Nürnberg auf den kritischen Report zur Delfinhaltung der Tierschutzorganisation ProWal reagiert hat und diesen als „Kampagne eines Einzelnen“ verharmlost, hat heute das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) die Mängel im Nürnberger Delfinarium bestätigt.
Das WDSF wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits vor vier Jahren einbezogen, um an dem Neuentwurf des Gutachtens für die Haltung von Säugetieren mitzuwirken. Der Neuentwurf des 17 Jahre alten Säugetiergutachtens soll nach Angaben des BMEL in Kürze veröffentlicht werden.
Ortmüller: „Bereits nach den bisherigen Haltungsvorschriften für Delfine in Delfinarien war regelmäßiges Sonnenlicht bzw. ein Kunstlicht mit sonnenlichtähnlichem Spektrum bei einer Innenhaltung vorgeschrieben. Im Neuentwurf ist nur noch von regelmäßigem Sonnenlicht die Rede. Tatsächlich hatten die Delfine in Nürnberg in den letzten drei Wintermonaten fast gar kein Sonnenlicht. Die kleinen 80-Zentimeterluken der Traglufthalle über den Außenbecken waren permanent durch Kondenswasser verdunkelt. Wir haben auch die anderen Angaben von ProWal mit den rechtlichen Vorgaben verglichen und kommen zum gleichen Ergebnis, dass in den vergangenen Monaten die Haltung der Delfine katastrophal war und nicht den rechtlichen Vorgaben der Delfinhaltung entsprach.“
Das WDSF hatte bereits im Jahr 2012 bei einer Überprüfung von rund 5.000 Seiten der tiermedizinische Berichte festgestellt, dass mehrere Delfine im Tiergarten fortlaufend mit Psychopharmaka, Antibiotika und etwa 30 anderen Medikamenten behandelt wurden. In den Veterinärberichten heißt es zur Begründung der laufenden Medikamentengabe mit dem Beruhigungsmittel Valium: „Nervosität, Unruhe, schlechte Mitarbeit, schlechtes Fressverhalten, zur Beruhigung vor Untersuchungen und Transporten, Aggressionen und Streit, Nervosität wegen Baulärms und Unwohlsein.“ Nach Herstellerangaben löst das Medikament bei einer Verabreichung von mehr als einer Woche bereits „ein potentielles Suchtverhalten“ aus und sollte nur vor chirurgischen Eingriffen kurzzeitig verabreicht werden. Der Tiergarten rechtfertigte das Psychopharmaka lapidar als Appetitanreger. Das WDSF will nun einer erneute Akteneinsicht beantragen.
Die neue Mängelliste ist nach Angaben des WDSF „ein Fall für die Staatsanwaltschaft“. ProWal hat bereits angekündigt, seinen aktuellen Report den Aufsichtsbehörden bei der Stadt Nürnberg und der Regierung von Mittelfranken zu übergeben.
WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Nachdem wir bereits im Delfinarium des Allwetterzoos Münster die unzureichenden Lichtverhältnisse beanstandet hatten, musste die Anlage nach einem von der zuständigen Aufsichtsbehörde veranlassten Gutachten vor einem Jahr schließen.“
Pikanterweise hat der Tiergarten kurz nach Veröffentlichung des Reports die kritisierte Traglufthalle entfernt, obwohl nicht ausgeschlossen ist, dass der Winter mit Minustemperaturen doch noch Einzug hält. Dann müssten die acht Delfine wohl wieder in die alte dunkle Halle umziehen, meint Ortmüller.
Nachdem der WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller sich auf der Facebookseite des Tiergartens kritisch geäußert hatte, wurde er gestern dort kurzerhand ohne Begründung gesperrt. Die Nürnberger Zeitung zitiert Tiergartendirektor Dag Encke, der alle Vorwürfe bestreitet, zum ProWal-Report: „Warum darf jemand solche Lügen verbreiten?“.

Den ProWal-Report findet man hier.

Für viele Tierparks hat bereits die Sommersaison begonnen, andere ziehen noch nach, auch wenn das Wetter erst einmal nicht ganz so frühlingshaft wird, wie es in den letzten Tagen war.
Der Weltvogelpark Walsrode öffnet ab dem 22. März, der Zoo Schmiding (Österreich) hat bereits seit dem 9. März offen. Bis Ende des Monas sollten wieder alle Zoos geöffnet haben, die entsprechenden Webseiten informieren darüber.

11.03.2013, Tier- und Kulturpark Bischofswerda
Einweihung Bärencafé im Tier- und Kulturpark Bischofswerda
Am 4. April, um 10.30 Uhr, pünktlich zu Saisonbeginn, kann das neue Bärencafé feierlich übergeben werden. Sieben Monate Bauzeit waren notwendig, um das schöne Häuschen im Umgebindestil zu errichten. Zukünftig soll eine Informationstafel auf die in der Region (Dreiländereck zwischen Polen, Tschechien und Deutschland) einzigartigen Fachwerkhäuser hinweisen.
Das Haus ist ein Hingucker für alle Gäste, die zukünftig auf der Terrasse ihren Kaffee mit einem schönen Stück Beer(bär)enkuchen genießen.
Durch den Neubau konnte eine attraktive und funktionsfähige Gastronomie geschaffen werden, die insbesondere auch die Arbeitsbedingungen der hier beschäftigten Mitarbeiter verbessern wird. Mit dem Bau wurden zwei Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen, die neben nicht behinderten Fachkräften für das Wohl der Gäste sorgen. Die Arbeit mit dem Kunden schafft eine Vielfalt an Begegnungen und Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter motivieren und bestärken, jeden Tag ihr Bestes zu geben.
In das neue Gebäude wurden 99.800,00€ investiert, die mit 51.840,00 € durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert wurden. Durch den Verein Lebenshilfe Bischofswerda e.V. wurden 28.000,00€ für dieses Projekt bereitgestellt. Die Stadt Bischofswerda, als Bauherr, finanzierte das Projekt mit 19.960,00 € Eigenmitteln. Eine schöne Form der Zusammenarbeit, die am 04.April zusätzlich mit dem Pflanzen einer Stileiche symbolisch gestärkt wird. Der Baum soll direkt zwischen dem Haus der Lebenshilfe und dem Tierpark gepflanzt werden, als symbolisches Zeichen der Verbundenheit.
Wir sagen allen Danke, die an diesem schönen Projekt beteiligt waren und laden Sie recht herzlich ein, unseren Beer(bär)enkuchen zu probieren!

11.03.2013, Tier- und Kulturpark Bischofswerda
Info zu den Tieren
Wir freuen uns über die hohlen Stämme, die der Bauhof angeliefert hat. So hat der gefällte Baum noch einen Nutzen. Die Stämme finden in allen Größen gute Einsatzmöglichkeiten und dienen als Ruheplatz, Rückzugsmöglichkeit oder als Bruthöhle für zahlreiche Tierarten. Will man die Tiere beschäftigen und das Futter verstecken, dann ist ein hohler Stamm ideal. Die Ziegen und Schweine freuen sich über den neuen Kletterstamm zum beknabbern.

11.03.2013, Tier- und Kulturpark Bischofswerda
Polarfüchsin Leni gestorben
Altersbedingtes Nierenversagen führte dazu, dass am 22.02.2014 unsere 8jährige Füchsin Leni eingeschläfert werden musste. Rocco (8 Jahre) lebt jetzt allein im Fuchsgehege und vermisst Leni sehr. Die Suche nach einer geeigneten Partnerin war bisher erfolglos.

12.03.2014, Haus des Meeres, Wien
Margit König: „Im Tierreich zu Wasser und zu Lande“
Vom 20.3. – 23.3.2014 im Haus des Meeres:
Aquarelle & Zeichnungen aus Aquarien, Terrarien und Tropenhäusern von Margit König
Margit König malt und zeichnet vor Ort in Zoos, Museen und Nationalparks, seit mehr als einem Jahrzehnt auch im Haus des Meeres. Durch die Nähe zu den Tieren entsteht eine unvergleichliche Vertrautheit zwischen der Künstlerin und ihren Modellen. “Ich male das Leben” sagt Margit König und mit einfühlsamem Pinsel fängt sie die Aura der Tiere ein. Direktor Dr. Michael Mitic: „Was ich so sehr schätze ist, dass Margit König den Charakter eines Tieres so gut einfangen kann. Sie malt wirklich die Persönlichkeit des Vogels, der Echse oder des Affen.“ Zahlreiche Arbeiten entstehen auch im Schönbrunner Tiergarten, im Zoo Zürich, im Salzburger Tiergarten, im Alpenzoo Innsbruck, im Tierpark Walding und in der Natur in Griechenland, Kroatien, Italien und der Schweiz.
Margit König malt nicht nur die Tiere, oft malt sie mit ihnen….
Die sehr spontan umgesetzten Arbeiten setzen ein langes und genaues Beobachten der Tierwelt voraus. Sowohl die Charakteristik, das soziale Verhalten und das Festhalten des empfundenen Augenblicks sind für Margit König von großem Interesse. Da die Künstlerin selbst während der Ausstellung anwesend sein wird, können Interessierte auch die Geschichte zu ihren Bildern persönlich erfahren.
Geboren in Trattenbach (Niederösterreich), lebt sie seit 1966 in Wien. 1987 begann sie sich mit der Malerei intensiv auseinanderzusetzen und absolvierte die Wiener Kunstschule, sowie Aktzeichnen an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Seit 1994 ist sie Mitglied in der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs. Sie lehrt Akt- und Portraitzeichnen an einer Volkshochschule in Wien. Seit Abschluss ihrer Ausbildung 1991 stellen die Natur, der Mensch und das Tier den Mittelpunkt ihrer Arbeiten dar, wobei die Tiermalerei die größte Herausforderung für sie bedeutet. Ihre Arbeiten werden in Österreich in Galerien, Museen und Kulturzentren sowie in Deutschland und in der Schweiz gezeigt.

12.03.2013, Alternativer Bärenpark Worbis
Feiern Sie mit uns das 1. „DAS BÄRENERWACHEN“ in Worbis
Die Hippokrates Schule Kassel und der Bärenpark laden ein
Endlich ist es wieder soweit, die Bärensaison hat begonnen. Deshalb feiern wir am 30.03.2014 ab 10:00 Uhr das „BÄRENERWACHEN“.
Ihr 20-jähriges Jubiläum feiert die Hippokrates Schule Kassel gemeinsam mit Ihren Gästen im Alternativen Bärenpark Worbis.
Unter dem Motto „Hallo Bären aufgewacht….“ wollen wir Max, Emma, Pedro, Jimmy, Laura, Katja und last but not least Mario nach der Winterruhe helfen ein wenig in Form zu kommen. Ganz besonders freuen wir uns über das Sponsoring der Hippokrates Schule, die das gesamte Programm mit Vorträgen und Aufführungen eines spannenden Tages übernehmen sowie alle Einnahmen an diesem Tag den Tieren vom Bärenpark Worbis zu Gute kommen lassen.
Deshalb auf jeden Fall im Kalender rot anstreichen, denn am 30.03.2014 führen alle Wege nach Worbis. Zu dieser Zeit ist es ganz besonders schön, die Bären und Wölfe zu beobachten, da noch kein Laub den Blick in den Bärenwald verstellt. Es wird ein Fest für die ganze Familie. Also bitte alle mitbringen, Oma, Opa, Tante, Onkel und falls vorhanden natürlich auch den Hund (Hunde haben an diesem Tag freien Eintritt).
Über den ganzen Tag verteilt gibt es Infostände mit fachkompetenter Beratung über das Zusammenleben von Mensch und Tier – Die Erde gehört uns gemeinsam!
Auch mit einem Stand vertreten ist die FACEBOOK-Gruppe „Bärenpark Worbis“, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den Bärenpark mit Rat und Tat zu unterstützen.
Außerdem wird der Chor des Kinderschutzbundes Kassel den Bären und Besuchern ein Ständchen bringen, damit die das Wachwerden noch besser klappt.
Große und kleine Besucher können sich von den Kosmetik-Profis der Examensklasse der Hippokrates Schule schminken und gegen eine kleine Spende in Bärenweckhelfer verwandeln lassen.
Ihr seht also, im Bärenpark Worbis ist richtig der Bär los und wir würden uns freuen ganz viele Zwei- und Vierbeiner begrüßen zu dürfen. Bringt alle mit, die Lust und Laune haben mit einem bunten Programm rund um Mensch und Tier sich in die faszinierende Welt der Bären und Wölfe entführen zu lassen.
Das gesamte Programm findet man hier.

13.03.2014, Raubtier- und Exotenasyl
Aktueller Fernsehbericht über das Raubtier- und Exotenasyl
Am 12. März 2014 wurde bei “Wir in Bayern” im Bayerischen Fernsehen (BR) ein 9-minütiger Bericht über das Raubtier- und Exotenasyl gesendet.
Das vollständige Video gibt es hier.

Die nächste Führung der Reptlienauffangstation in München findet am Montag den 31.03.14 um 17:00 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Aus dem Zoo der Minis ist ein trächtiges Wüstenfuchsweibchen entkommen.

In dem Gemeinschaftsgehege der Schottischen Hochlandrinder und der Poitouesel im Thüringer Waldzoo in Gera griff ein Hochlandrind eine Eselstute Kimberley an. Dabei wurde die Eselin so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden musste. Warum der Bulle, der eigentlich nur kurze Zeit zum Decken der beiden Kühe eingestellt war, die Eselstute angriff ist bisher ungeklärt, da es zwischen den Tieren bisher keine Probleme gab.

Im Wildpark Klaushof wurde das Waschbärengehege fertig gestellt und bietet nun drei weiblichen Waschbären ein neues Zuhause. An Zucht wird jedoch nicht gedacht.

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