Zoopresseschau

Zoo Salzburg 09.04.2014
Gepard Ginger war heute außerhalb der Geparden-Anlage
Das Geparden-Weibchen Ginger war heute, 9. April 2014, außerhalb ihrer Anlage. Sie wurde von zwei Besuchern „entdeckt“, die umgehend das Zoopersonal informierten. Ginger wurde innerhalb kürzester Zeit von ihren Tierpflegern auf die Anlage zurück gebracht. Ginger war bis zum Bauch mit Schlamm bedeckt. Sie musste offensichtlich durch den Teich gelaufen, von dort an der über 2 Meter hohen Mauer hochgesprungen und unter dem dreifach gesicherten Elektroüberhang durchgeklettert sein. Alle Salzburger Geparde wurden umgehend in den Innenbereich gebracht und bleiben auch vorerst dort. Nach Adaptierungsarbeiten beim Geparden-Teich wird Lars Versteege – Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Geparde und Experte für Geparden – in der nächsten Zeit nach Salzburg kommen, um die Anlage neuerlich auf ihre Sicherheitsstandards zu überprüfen. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner übernimmt die volle Verantwortung für den erneuten „Freigang“ eines Gepards im Salzburger Zoo. Ende 2014 läuft der Vertrag von Sabine Grebner mit der Zoo Salzburg GmbH aus und Grebner wird sich um keine Verlängerung ihres Vertrages bemühen.

Opel Zoo Kronberg 09.04.2014
Tierisches Singvergnügen im Opel-Zoo. Große Singveranstaltung der Primacanta-Schüler aus dem Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis im Opel-Zoo
„Im Zoo, im Zoo, da gibt’s heut ein Hallo!“ Dieser Refrain ist auf dem weitläufigen Gelände des Opel-Zoos um kurz nach 11 Uhr zu hören. Auf dem Platz hinter dem Zooeingang haben sich 28 Schulklassen aus dem Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis zusammengefunden, um gemeinsam vorher einstudierte Tierlieder zu singen. Von einer kleinen Bühne aus werden sie durch die Primacanta- Projektleitung Annette Marke stimmkräftig unterstützt. Die 687 Kinderstimmen lassen nicht nur die Zoo-Besucher, sondern auch die Tiere nicht schlecht staunen. „Eine kilometerlange Riesensuperschlingenschlange“, „Die coole Bongo-Disco in der Coco-Bar“ oder „So wie ein Tiger, wau-au-au“ gehören zum Repertoire der Kinder, die seit Wochen gemeinsam mit ihren Musiklehrern auf ihren großen Auftritt hin proben. Die Musiklehrer sind Teilnehmer des Fortbildungsprogramms Primacanta, in dem das gemeinsame Singen mit den Kindern zentraler Bestandteil ist. An zwei Tagen (9. und 10. April) kommen insgesamt knapp 1.400 Kinder aus 61 Primacanta-Klassen aus dem Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis in den Opel-Zoo, um gemeinsam zu singen. Ab 9 Uhr sind die Klassen auf dem Gelände und verteilen sich auf verschiedene Stationen im Opel-Zoo. Sie kommen an der Station Nilpferd, der Station Elefant, der Station Schlange und vielen weiteren vorbei. Alleine das ist aufregend genug. Aber neben den Tieren geht es vor allem um das Singen und so bekommen die Ponys ein Ständchen vom „Ponypferdchen“ zu hören, die Kamele dürfen den Strophen von „Das Kamel tanzt gern Cha-cha-cha“ lauschen und für die Raubkatzen erklingen die Zeilen „Manchmal möchte‘ ich gern ein Tiger sein“. Um 11 Uhr treffen sich dann alle Kinder und Lehrer am Zooeingang zum großen gemeinsamen Singen. Das Zoo-Singen ist die erste große Singveranstaltung, die mit Primacanta-Schülern im Hochtaunus-und Main-Taunus-Kreis stattfindet. Eineinhalb Jahre Musikunterricht nach dem musikpädagogischen Konzept von Primacanta, in dem das Singen im Mittelpunkt steht, liegen hinter ihnen. Nach der Singwoche im vergangenen Jahr können sie ihr stimmliches Können nun wieder gemeinsam präsentieren. Das Opel-Zoosingen wird von der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Opel-Zoo veranstaltet. Primacanta ist eine zweijährige musikpädagogische Fortbildung für Grundschullehrer im Fach Musik, die im Aufbauenden Musikunterricht geschult werden. Dabei steht das aktive Singen und Musizieren mit den Kindern im Mittelpunkt. Daher sind die gemeinsamen Singveranstaltungen ein fester Bestandteil der Fortbildung und für Schüler wie Lehrer ein großes Ereignis. Primacanta ist ein Programm der Frankfurter Crespo Foundation in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Die 5. Staffel der Fortbildung wird speziell für Lehrer und Schulen im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis angeboten und läuft seit dem Sommer 2012. Sie wird durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Carls Stiftung und die Taunussparkasse gefördert. Am heutigen Mittwoch waren folgende Schulen im Opel-Zoo zu hören: Dornbachschule Oberstedten Oberursel, Grundschule am Eichwäldchen Oberursel, Grundschule an der Wiesenau Neu-Anspach, Grundschule Dornholzhausen Bad Homburg, Grundschule Köppern Friedrichsdorf, Grundschule Mitte Oberursel, Grundschule Stierstadt Oberursel, Kronthal-Schule Kronberg, Limesschule Gießen Pohlheim, Regenbogenschule Hattersheim, Schillerschule Groß Gerau. Und am Donnerstag kommen Zoo, Besucher und Tiere in den Genuss des Singens dieser Primacanta-Schulen: Eddersheimer Schule Hattersheim, Georg-Kerschensteiner-Schule Schwalbach, Geschwister-Scholl-Schule Schwalbach, Grundschule am Sommerberg Weilrod, Heiligenstockschule Hofheim, Jürgen-Schumann-Schule Schmitten, Landgraf-Ludwig-Schule Bad Homburg, Limesschule Wehrheim, Lindenschule Kriftel, Schule am Kastanienhain Königstein, Taunusblickschule Hofheim, Theodor-Heuss-Schule Bad Soden.

Zoo Basel 09.04.2014
Nachwuchs bei Somali-Wildeseln und Zwergziegen
Im Zoo Basel ist ein Somali-Wildesel geboren worden und im Kinderzoo meckern die Zicklein um die Wette. Die Geburt ging bei allen schnell und alle Jungen sind ausgesprochen munter. Zu Problemen bei der Geburt kommt es im Zoo ohnehin sehr selten. Gerade Wildtiermütter kennen fast keine Komplikationen. Muss der Tierarzt doch einmal eingreifen, dann meistens bei den Haustieren im Kinderzoo.

Serengeti Park Hodenhagen 08.04.2014
Nelly trainiert mit Torsten Frings! Die Nummer 1 unter den Orakeln und ein Typ der im Fußball selten geworden ist.
Nelly steckt mitten in der WM-Vorbereitung und hatte heute mit Torsten Frings einen prominenten Trainingspartner. Zitat Torsten Frings zum WM Finale 2002 gegen Brasilien: „Am besten grätschen wir die Brasilianer schon bei der Hymne weg.“ Auf dem Platz verstanden sich Nelly und Torsten prächtig und wir sind gespannt ob es ab dem 12. Juni auch eine gemeinsame Einschätzung der Spielbegegnungen geben wird. Wir drücken unserer Elf die Daumen. Bereits während der Damen WM 2011, der EM 2012 der Herren und der EM 2013 der Damen zeigte Nelly Fußballverstand! Ihre Fehlerquote lag bei allen Turnieren bei nur 3 falschen Vorhersagen und damit ist Elefantendame Nelly das unangefochtene Orakel der WM 2014 in Brasilien. Tippmechanik – Ab Mitte Juni wird Nelly wieder vor den Toren stehen und per Torschuss auf Sieg oder Niederlage der jeweiligen Mannschaft tippen. Vor jedem deutschen Spiel wird Nelly abwechselnd auf zwei Tore schießen. Trifft Nelly das gegnerische Tor, gewinnt die deutsche Mannschaft das nächste Spiel.

Tiergarten Schönbrunn 08.04.2014
PETER RAPP HAT EIN HERZ FÜR „SCHRÄGE VÖGEL“
Nicht nur der Name verbindet ORF-Moderator Peter Rapp und den Waldrapp, eine hochbedrohte Vogelart. Seit der Entertainer die schwarzen Vögel das erste Mal gesehen hat, ist er von ihnen begeistert. „Mit ihrem krummen Schnabel, dem kahlen Kopf und dem schwarzen Federschopf sehen die Waldrappe richtig skurril aus und ich habe ein Herz für schräge Vögel“, sagt Peter Rapp. Herz beweist er nun auch, indem er die Ehrenpatenschaft für die Waldrappe im Tiergarten Schönbrunn übernommen hat. So will er gemeinsam mit dem Zoo Aufmerksamkeit auf das einmalige Wiederansiedlungsprojekt dieser besonderen Vögel lenken. Der Waldrapp zählt zu den am stärksten bedrohten Vogelarten der Welt. Bis zu seiner Ausrottung im 17. Jahrhundert war er auch in Mitteleuropa heimisch. Heute leben nur noch etwa 200 Tiere in Marokko und ein paar wenige in Syrien. Da diese Ibisvögel in Zoos erfolgreich gezüchtet werden, sollen sie in Europa wieder angesiedelt werden. „Der Waldrapp ist zwar ein Zugvogel, er hat allerdings die Reiseroute nicht im Blut. Das Waldrappteam, das wir unterstützen, zieht Küken aus Zoos mit der Hand auf und zeigt ihnen dann mit Ultraleichtflugzeugen die Flugroute in ein geeignetes Wintergebiet“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die ersten großen Erfolge gibt es bereits: Seit 2011 gibt es wieder die erste freilebende Waldrappgruppe in Europa. Die Europäische Union fördert nun die Wiederansiedlung im Rahmen des LIFE+Förderprogramms. Bis 2019 sollen es mehr als 120 Waldrappe sein, die im Winter in die Toskana fliegen. Um viele Menschen für diese Vögel zu begeistern, findet im Tiergarten vom 2. bis 4. Mai ein Waldrappfest statt. Hier erfahren Groß und Klein alles rund um das Wiederansiedlungsprojekt. Sie können das Fluggerät bestaunen, mit dem die Forscher die Tiere in ihr Wintergebiet begleiten, bei der Aufzucht der Küken zusehen und den neuen Waldrapp-Spielplatz ausprobieren.

Zoo Berlin 07.04.2014
Erstes Kiwi-Küken in der Fasanerie geschlüpft!
Als am 20. März nach einjähriger Zuchtunterbrechung und 90tägiger Brutzeit wieder ein Streifenkiwi geschlüpft war, wurde der Jungvogel zunächst gewohnheitsgemäß in der Obhut seines Vaters gelassen, der nach Kiwisitte allein für das Brutgeschäft zuständig ist. In Berlin hatte man in den Jahren zuvor festgestellt, dass sich die Kiwiküken in den ersten Lebensta-gen besser entwickeln, wenn man sie nicht wegnimmt, sondern vom Vater hudern lässt. Doch in diesem Fall fand man den Schlüpfling bei einer Kontrolle wenige Stunden später ausgekühlt und apathisch abseits des Vaters, der fest ein zweites Ei bebrütete – sein erstes Küken hatte er wohl aussortiert. Nachdem der völlig kraftlose und auf einem Auge blind scheinende Jungvogel in ein wärmendes Kükenheim überführt wurde, konnte er sich in den folgenden Tagen nur sehr langsam erholen. Das Ergebnis der ersten Wiegung nach dem Schlupf war ebenfalls nicht sehr verheißungsvoll ausgefallen; denn mit einem Gewicht von nur 225 g war es der leichteste jemals in Berlin geschlüpfte Jungvogel. Seine 13 zwischen 2003 und 2012 geschlüpften Geschwister hatten im Durchschnitt 310 g auf die Waage ge-bracht und im Mittel haben Kiwis in ihrer neuseeländischen Heimat ein um weitere 50 g höheres Schlupfgewicht. Doch wider alle Erwartungen entwickelte sich das Miniküken immer besser. Nachdem sein Körpergewicht zwischenzeitlich unter 200 g gefallen war, frisst der Jungvogel nun bereits selbständig Würmer und kleine Insekten und konnte so sein Gewicht auf 235 g steigern. Auch sein Auge ist mittlerweile wieder hergestellt und insgesamt macht das Küken einen sehr munteren und fitten Eindruck. Aus diesem Grund konnte der seltene Jungvogel jetzt in einen Schauaufzuchtraum neben der Futterküche der Fasanerie gesetzt werden, wo man ihm über einen Monitor allerdings meist nur beim Schlafen zusehen kann; denn Kiwis sind nachtaktive Vögel, die bei Tageslicht in Höhlen verborgen ruhen. Kiwis sind die kleinsten flugunfähigen Laufvögel, die ausschließlich in Neuseeland beheimatet sind. Durch eingeschleppte Raubtiere, die vor allem die Eier erbeuten, wurden die Bestände aller insgesamt fünf Kiwiarten dramatisch reduziert. Strengste Schutzmaßnahmen verhinderten nur mancherorts die Ausrottung der Wappenvögel des Inselstaates. Weltweit gibt es nur etwa 50 Individuen außerhalb Neuseelands, von denen mit dem Jüngsten allein neun im Berliner Zoo leben. Das nordamerikanische und europäische Zuchtbuch für die Art, bei der es sich um den Nördlichen Streifenkiwi handelt, wird vom Smithsonian National Zoological Park (Washington, USA) geführt. Die Zucht der Kiwis muss äußerst sorgfältig gemanagt werden, da es langfristig nicht mehr möglich sein wird, Artgenossen von ihnen aus Neuseeland zu importieren.

Zoo Osnabrück 07.04.2014
Tigertempelgarten im Zoo Osnabrück eröffnet: Siamangs ab Pfingsten – Rote Pandas ab Herbst
Heute Vormittag eröffnete Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, im Beisein von rund 120 Zoounterstützern den neuen Tigertempelgarten im Zoo Osnabrück. Hier leben seit kurzem die zwei Sumatra-Tiger Diana und Argo. Weitere Bewohner sollen folgen. „1963 zogen erstmals Tiger im Zoo Osnabrück ein – übrigens an die gleiche Stelle, wo heute auch das Tigerhaus steht. Seit dem lebten immer Tiger am Schölerberg: Königstiger, Amurtiger und zuletzt Sumatra-Tiger. Im letzten Jahr waren wir erstmals wieder tigerlos und unsere Besucher haben die imposanten Raubkatzen sehr vermisst“, berichtete Zoopräsident Reinhard Sliwka bei der Eröffnungsfeier. Er sei selbst auch großer Tigerfan und freue sich, dass nun wieder zwei schöne Exemplare im Zoo leben, die auch noch in eine modernisierte und vergrößerte Anlage ziehen konnten. Der neue Tigerbereich im Stile einer asiatischen Tempelruine nach Vorbild von Angkor Wat in Kambodscha bietet den Tieren eine 1.280 Quadratmeter große Außenanlage mit zusätzlichem 250 Quadratmeter großen Mutter-Kind-Bereich und einem 60 Quadratmeter großen Innenstall. Damit übertrifft das Areal bei weitem die Vorgaben für die Haltung von Großkatzen. Innerhalb von elf Monaten war die alte Tigeranlage mit umliegenden Bereichen für 1,1 Millionen Euro umgebaut worden. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zeigte sich in seiner Eröffnungsrede begeistert von dem neuen Tigertempelgarten: „Die Besucher können den Tieren hier so nahe sein, wie man sich das früher nicht vorstellen konnte. Das ist wirklich toll gelungen. Und so bin ich sicher, dass auch diese Anlage ein Meilenstein des Zoos ist, nämlich den Tieren und den Menschen gleichermaßen gerecht zu werden. Es gibt keine Einrichtung in Osnabrück, die jährlich so viele Besucher aus der Stadt, aus der Region, aus ganz Deutschland und aus dem Ausland anzieht. Der Zoo stärkt die Attraktivität der Stadt, ist Erholungs- und Freizeitort, aber auch Bildungsstätte für Schüler. Auswärtige Besucher werden zu Botschaftern unserer Stadt. Jeder, der gut über den Zoo spricht, der spricht auch gut über unsere Stadt. Das soll so bleiben und dafür sorgt auch die neue Tempelanlage für die Sumatra-Tiger.“ Wichtige Aufgabe: Zucht für die Arterhaltung – Mit den beiden Sumatra-Tigern Diana und Argo will der Zoo Osnabrück die Tigerzucht wieder aufnehmen: „Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht. Es gibt schätzungsweise nur noch 400 Exemplare in der Wildbahn. Wir hoffen, dass es in zwei bis drei Jahren hier am Schölerberg Jungtiere geben wird und wir so zum Erhalt der faszinierenden Tierart beitragen können“, so Zoodirektor Prof. Michael Böer. Die zweijährige Katze Diana stammt aus dem Zoo Warschau, der einjährige Kater Argo aus dem französischen Champrépus. Seit letzter Woche leben sie sich in ihrem neuen Zuhause ein. Nach Vorbild von „Angkor Wat“ – Die Gestaltung des Tigertempelgartens ist inspiriert von der kambodschanischen Tempelanlage Angkor Wat. Der Entwurf stammt von Detlef Gehrs. Zoohandwerker sowie externe Künstler schufen die „Ruine“ auf dem Schölerberg. „Wir haben eine besondere Methode angewandt und mithilfe von Spritzbeton, viel Handarbeit und bis zu 30 Farbtönen von gelb über grün bis braun eine täuschend echte Tempelruine geschaffen. So täuschend echt, dass uns die Besucher fragen, wo wir die großen Steine her haben, die ja gar keine Steine sind“, schmunzelte Gehrs. Zusätzlich schmücken buddhistische und hinduistische Skulpturen die Anlage und die notwendigen Gitter sind mit rautenförmigem Muster nach asiatischem Vorbild per Hand angefertigt worden. Dank knapp 40 Panoramaglasscheiben können die Besucher auch Nase an Nase mit den Tigern stehen. Ein weiteres Highlight der Anlage ist ein über fünf Meter hoher und 19 Meter langer Aussichtssteg, der gitterlose Einblick von oben in das Leben der Raubkatzen ermöglicht. Ab Herbst Rote Pandas am Schölerberg – Zu Pfingsten wird der Tigertempelgarten erweitert, denn dann ziehen in das dazugehörige Nachbargehege Siamangs, eine Gibbonart. Im Herbst sollen dann noch Katzenbären, auch Rote Pandas genannt, folgen. Andreas Busemann berichtete über das weitere Gesamtkonzept: „Der Tigertempelgarten ist der zweite große Bauabschnitt von unserer Themenwelt ‚Angkor Wat’ nach der Eröffnung des Affentempels in 2012 und dem asiatisch anmutenden Streichel-Spieldorf ‚Neue OZ Streichelland’ 2013. Im nächsten Schritt bauen wir nun bis 2016 das Menschenaffenhaus um, in dem auch unser bekannter Orang-Utan Buschi lebt.“ Hierfür startete der Zoo die Spendenkampagne „Wir für Buschi“, an der sich jeder beteiligen kann. Busemann bedankte sich bei den zahlreichen Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, ohne die der Betrieb des Zoos nicht mehr möglich wäre. Die beiden zugezogenen Tiger scheinen sich recht wohl in ihrem neuen Zuhause fühlen. Beide haben bereits getrennt voneinander die Außenanlage erkundet. Während Kater Argo sehr entspannt und ruhig ist, zeigt sich Katze Diana etwas aufgeregter, dafür aber auch neugieriger. Nun müssen die beiden noch miteinander Bekanntschaft schließen: „Bis jetzt konnten sie sich gegenseitig durchs Gitter beschnuppern und wir haben sie auch ihre Innenställe tauschen lassen, sodass sie den Geruch des anderen kennen lernen. Im nächsten Schritt werden wir sie zusammen lassen – ob sie sich wirklich gut verstehen, wird sich erst dann zeigen. Wir hoffen natürlich das Beste“, blickt Böer optimistisch in die Zukunft.

Zoo Hannover 07.04.2014
Große Trauer im Zoo – und gleichzeitig tröstende Freude: Orang-Utan-Weibchen Miri gestorben – Jungtier Yenko von Amme adoptiert
Es war eine Achterbahn der Gefühle für das Team des Erlebnis-Zoo Hannover. Tiefe Trauer auf der einen Seite, tröstende Freude auf der anderen. Freitagabend, 4. April, verstarb Orang-Utan-Weibchen Miri (24). Die Mutter des zehn Monate alten Jungtiers Yenko musste in Narkose gelegt werden. Miris Bauch war stark geschwollen, sie konnte keinen Kot absetzen – Medikamente gegen die Symptome hatten nach zwei Tagen keine Wirkung gezeigt. Ultraschall und Röntgenbilder sollten daher Aufschluss geben. Doch aus der Narkose wachte das Orang-Utan-Weibchen trotz der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen nicht mehr auf. Die Untersuchung in der Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule ergaben eine chronische Bauchfellentzündung und eine akute große Vereiterung in der Gebärmutter des Orang-Utan-Weibchens, die den Kot-Stau verursachte, was schließlich zum Kreislaufversagen führte. „Auch eine Operation hätte Miri nicht retten können“, erklärt Tierarzt Viktor Molnar. Woher die Entzündung stammt, ist unklar, das Orang-Utan-Weibchen hatte keinerlei Anzeichen von Schmerzen gezeigt. Dem geschockten Zooteam blieb nur wenig Zeit zum Trauern. Während Tierpfleger Klaus Meyer sich um Miris Jungtier kümmerte, telefonierten die Zoo-Tierärzte Katja von Dörnberg und Viktor Molnar in Abstimmung mit dem Koordinator für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Sumatra Orang-Utans Zoos in Deutschland ab, die Orang-Utans halten. Auf der Suche nach einer Amme für das Jungtier wurden sie im Zoo Dortmund fündig. Dort hatte Orang-Utan-Weibchen Toba (20) im Oktober 2013 eine Totgeburt erlitten. Toba hat immer noch Milch, da ihre sechsjährige Tochter Eirina weiterhin regelmäßig bei ihr trank. Klaus Meyer und Viktor Molnar brachten Yenko Sonnabend Nachmittag nach Dortmund. Dort zeigten die Tierpflegerinnen Toba den kleinen Yenko, zunächst durch ein Gitter getrennt. Toba war sofort interessiert an dem Jungtier und auch Yenko wollte am liebsten gleich zu ihr. Als die Tierpflegerinnen vorsichtig den Schieber zwischen den beiden öffneten, krabbelte Yenko ohne Zögern zu dem fremden Weibchen, krallte sich fest und begann augenblicklich zu trinken. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung schloss Toba den kleinen Affen mit der wilden Frisur ganz offensichtlich ins Herz und nahm ihn an. Jetzt bleiben Toba und Yenko erst einmal einige Tage allein hinter den Kulissen, um in aller Ruhe eine feste Bindung aufbauen zu können.„Die letzten Tage waren eine Achterbahn der Gefühle“, so Tierpfleger Klaus Meyer, „wir sind so unendlich traurig, dass wir Miri nicht mehr helfen konnten und sie gestorben ist. Aber wir sind auch glücklich, dass wir für ihr Jungtier eine gute neue Mutter gefunden haben und Yenko ganz normal aufwachsen kann.“ Yenko ist das erste Orang-Utan-Baby, das nach 31 Jahren im Zoo Hannover geboren wurde. Das quirlige Kerlchen mit der wilden Frisur und die fürsorgliche Art, mit der Miri sich um ihren Wirbelwind kümmerte, hat Zooteam und Besuch gleichermaßen fasziniert. „Wir werden Miri und Yenko sehr vermissen“, so Meyer, „und wir werden Yenko bestimmt oft besuchen.“

Tierpark Hellabrunn 07.04.2014
Doppelte „Taufe“ der Eisbärchen
Zwei Wochen tollt der knuddelige Eisbärennachwuchs nun schon durch die Hellabrunner Tundra-Landschaft. Jetzt haben die vier Monate alten Bärchen endlich einen Namen. Sie heißen Nela und Nobby. Seit Wochen fiebert München der Namensgebung der Eisbärenzwillinge entgegen. Doch für eine Taufe braucht man Paten. Mehr als 20 Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und Medienanstalten haben sich für die Eisbären-Patenschaft beworben. Die Auswahl fiel letztlich auf den Wildlife-Eisbären-Fotograf Norbert Rosing und ein junges Start-Up-Unternehmen aus München, die emilo SPEZIALITÄTENRÖSTEREI. Sie „taufen“ die Eisbären auf die Namen Nobby und Nela. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Nicht nur der finanzielle Rahmen musste stimmen, uns war es wichtig, dass der Pate gut zu unseren Eisbären und zum Tierpark Hellabrunn passt. Das ist uns gelungen,“ so die aktuelle Tierpark-Chefin und Kuratorin Beatrix Köhler. Norbert Rosing, der Pate von Nobby, hat durch seine jahrelange Tätigkeit als Fotograf in der Polarwelt eine sehr enge Bindung zu Eisbären entwickelt. Diverse Cover von National Geographic zieren Eisbärenbilder von Rosing. Die Münchner Kaffeerösterei emilo SPEZIALITÄTENRÖSTEREI, der Pate von Nela, ist ein junges Unternehmen. Das Motiv, Pate zu werden, beschreibt Emanuel Clemm (Inhaber von emilo), wie folgt: „Ich bin, wie die Eisbären, in München geboren, liebe den Tierpark sehr und möchte mich auf diese Weise für die unzähligen schönen Stunden, die ich mit meiner Familie in Hellabrunn verbracht habe und heute noch verbringe, bedanken.“ Wie bei allen Hellabrunner Tierbabys, die im Jahr 2013 geboren wurden, müssen die Namen mit N beginnen. „Als ich gehört habe, dass die einzige Voraussetzung ist, dass der Name mit einem N beginnen muss, habe ich mich natürlich gefreut – schließlich lag die Namensgebung dann sehr nahe. Mein Vorname beginnt schließlich auch mit einem N. Wann hat man mal die Gelegenheit, einen Eisbären zu benennen?“, freut sich Norbert Rosing. „Sobald Nobby ein ausgewachsener Eisbär ist, werden wir ihn Norbert rufen.“ Emanuel Clemm, Inhaber der kleinen Münchner Kaffeerösterei emilo SPEZIALITÄTENRÖSTEREI, hat eine andere persönliche Geschichte zu erzählen; seine Patenbärin Nela ist nach seiner Tante Cornelia benannt: „Mein Bruder und ich haben unsere Tante immer Nela genannt. Mit ihr haben wir in der Kindheit sehr viel Zeit verbracht. Da ich immer noch gerne an diese Zeiten denke und daran, wie schön es mit ihr war, habe ich mir diesen Namen als Dankeschön ausgesucht.“ Die beiden Paten haben ihre Eisbärchen, wie alle anderen Besucher, durch die sichere Glasscheibe kennenlernen dürfen. Bei den Raubtieren hat der Tierpark von einer klassischen Taufe abgesehen. Die mittlerweile zehn Kilo schweren Eisbärchen wollen nicht mehr auf den Arm genommen werden und wissen sich erfolgreich zu wehren – außerdem hätte Eisbärenmama Giovanna (7) dies nicht mehr so einfach erlaubt. Als Taufgeschenk haben die Paten die Lieblingsspeise der Eisbärchen mitgebracht: Honigmelone. Die köstliche Honigmelone wurde direkt auf dem Stein platziert, auf dem die Namen der Eisbärenzwillinge zu lesen sind.

Zooschule Heidelberg 07.04.2014
Kinder bringen Zootieren Ostergeschenke
Am Gründonnerstag (17. April 2014) findet Zoo-Ostern im Tiergarten Heidelberg statt. Von 14.30 bis 16.30 Uhr bietet die Heidelberger Zooschule tierische Aktionen rund um das Thema Ostern. Neben dem Beschenken von Affen, Alpakas und Co. steht der Besuch von typischen Ostertieren wie Kaninchen und Küken auf dem Programm. Weitere Höhepunkte sind zum Beispiel das Osterkino, sowie viele Spiele und Informationen rund um das (Oster-)Ei. Interessierte Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren können sich noch anmelden. Wenn sich auf der Osterwiese im Heidelberger Tiergarten niedliche Kaninchen und flauschige Küken tummeln, ist es wieder soweit: Am Gründonnerstag, den 17. April von 14:30 bis 17:30 Uhr heißt es für aufgeweckte Kinder von fünf bis zwölf Jahren „fröhliche Zoo-Ostern!“ Witziges und Wissenswertes zu Nestern, Eiern und eierlegenden Tieren wird in gewohnt anschaulicher Weise von den Rangern der Zooschule präsentiert. Lustige Geschichten und Spiele zu dem berühmten Hasen stehen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch in einem ganz besonderen Kino. Natürlich können Eier in allen möglichen Größen und Farben bestaunt werden sowie die Tiere, die diese legen. Dabei erfahren die Kinder interessanterweise, dass dies auch weniger typische Ostertiere tun, wie etwa Reptilien und Insekten. Besonders viel Spaß macht es den Teilnehmern sicherlich, selbst einmal in die Rolle des Osterhasen zu schlüpfen und Affen, Alpakas und Co selbstgebastelte Ostergeschenke mit gesunden Leckereien zu bringen.

Zoo Frankfurt am Main 07.04.2014
Veranstaltungshinweis Ostern im Zoo 20. und 21. April 2014 10.00 – 18.00 Uhr Der Osterhase zu Besuch bei Bär, Flusspferd & Co.
Am Ostersonntag und Ostermontag besucht der Osterhase natürlich auch seine tierischen Kollegen im Zoo. Und vielleicht nimmt er bei dieser Gelegenheit an der spannenden Zoo-Oster-Rallye teil, die große und kleine Zoobesucher dazu einlädt, den Zoo und seine Bewohner auf spielerische Art zu erkunden. Und sicher schaut er bei den Zuckerbäckerinnen und Zuckerbäckern der Marzipanwerkstatt vorbei. Programm: Oster-Rallye, Fühlbox und Affenspiel Wo? Zelt vor dem Weiher Holt euch den Teilnahmebogen für die Lindt-Oster-Rallye und haltet bei eurer Tour durch den Zoo die Augen auf. Und wer schlau ist, gibt den ausgefüllten Quizbogen auch wieder ab, denn für die richtigen Lösungen gibt es eine kleine Belohnung. Marzipan-Werkstatt Wo? Zelt vor dem Weiher Konditormeister i.R. Peter Breidenbach führt vor, wie man Marzipantiere gestaltet und einfärbt und wer sich traut, darf es auch gleich selber ausprobieren. Basteltisch Wo? Zelt vor dem Weiher Im Bastelbereich gibt es Ideen und Anleitungen für verschiedene Bastelarbeiten und Malvorlagen, natürlich alle zum Mitnehmen und kostenfrei für unsere Besucherinnen und Besucher. Taschen-Werkstatt Wo? Zelt vor dem Weiher Bunte Stofftaschen gestalten – frühlingshaft, tierisch oder österlich – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Info-Mobile Wo? Bartgeier-Anlage, Faust-Vogelhallen, Nashornhaus An den Info-Mobilen der Naturschutzbotschafter können Sie spielerisch erfahren was Biologische Vielfalt bedeutet und warum sie wichtig für unsere Erde ist. Oster-Feuer Wo? Grzimek-Camp, Ostersonntag, 16.00 – 18.00 Uhr Am Grzimek-Camp gibt es ein Osterfeuer, extra entfacht von den Naturschutzbotschaftern. Und natürlich ist auch der Osterhase im Zoo unterwegs und verteilt viele bunte Schokoladen-Ostereier.

Zoo Vivarium Darmstadt 07.04.2014
Stadtkämmerer André Schellenberg eröffnet neues Affenhaus im Zoo Vivarium
Der Kämmerer der Wissenschaftsstadt Darmstadt, André Schellenberg, hat am Montag (7.), gemeinsam mit Roman Scheidel vom Förderverein „Kaupiana“ und Sabine Kleindiek vom städtischen Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), das neue Haus für südamerikanische Affen im Darmstädter Zoo Vivarium eröffnet. Das zweistöckige, 170 Quadratmeter große „Dr. Maria Börsig Haus“ gegenüber dem Streichelzoo konnte, dank einer zweckgebundenen Erbschaft in Höhe von 485.000 Euro, nach einem Jahr Bauzeit fertig gestellt werden. „Mit dem Dr. Maria Börsig Haus ist für die Affen eine neue artgerechte Unterkunft mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten entstanden und die Zoo-Gäste können sich über eine neue Attraktion freuen, die ihnen den Blick auf die Tiere aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht“, sagte der für den Zoo Vivarium zuständige Kämmerer André Schellenberg bei der heutigen Presseeröffnung. Als erstes von künftig drei südamerikanischen Affenarten sind die Bolivianischen Totenkopfaffen in das neue Haus eingezogen. Folgen werden die Zwergseidenäffchen und eine weitere Krallenaffen-Art. Die Bolivianischen Totenkopfaffen sind im Innengehege auf zwei Etagen zu beobachten und die beiden kleinen Affenarten werden im Außen- und Innengehege ebenerdig zu sehen sein. Neben den Gehegen für die Affen gibt es im Haus Absperrmöglichkeiten für die Tiere, eine Schleuse für Besucher, eine Futterküche im Tierpflegerbereich und Toiletten. Die weiteren Planungen sehen ein für Besucher begehbares Außengehege vor, das für nahe und intensive Tier-Beobachtungen sorgen soll. Für Zoo-Gäste öffnet das neue Haus erstmals am Montag, 14. April, seine Türen.

NRW-Partnerzoos: Tierpark Bochum, Zoo Duisburg, Zoo Wuppertal 04.04.2014
Erfolgreiches 1. Quartal 2014: NRW-Partnerzoos freuen sich über gute Besucherzahlen
Auf ein erfreuliches 1. Quartal 2014 können die elf NRW-Partnerzoos zurückblicken. Insgesamt fanden rund 1.200.000 Besucher in den ersten drei Monaten des Jahres den Weg in die elf Partnerzoos. Im vergangenen Jahr hatten vielen Zoos um die gleiche Zeit aufgrund des kalten und langen Winters mit Besucherrückgängen kämpfen müssen. In diesem Jahr dagegen hat das schöne Wetter bereits in den ersten Monaten viele Menschen zu einem Besuch im Zoo animiert. Tierpark Bochum: Auch im Tierpark Bochum freut man sich über den Besucherzuwachs. Rund 60.000 Personen zählte der Tierpark in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Somit konnte der kleine aber feine Zoo im Laufe des 1. Quartals 2014 etwa 80% mehr Besucher willkommen heißen, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Das Wetter scheint dieses Jahr etwas gut machen zu wollen!“, schmunzelt Zoodirektor Ralf Slabik und ergänzt: „besonders an den Wochenenden wurden wir mit strahlendem Sonnenschein verwöhnt, worüber sich Tier und Mensch dann gleichermaßen freuten!“ Wenn Kattas ihre Bäuche in die Sonne strecken, sich Erdmännchen im warmen Sand räkeln und Flamingos ein kühles Bad nehmen, ist der Spaß beim Familienausflug in den Tierpark Bochum gesichert! Da werden natürlich kräftig die Daumen gedrückt, damit die Schön-Wetter-Serie weiter anhält und auch in den Osterferien viele Besucher ihre Freizeit im Tierpark Bochum genießen können! Zoo Duisburg: Im Zoo Duisburg freut man sich am Ende des 1. Quartals 2014 darüber, dass sich gegenüber dem Vorjahr die Besucherzahl mehr als verdoppelt hat! Während bis Ende März 2013 rund 35.000 Menschen im Zoo begrüßt werden konnten, waren es in diesem Jahr bereits fast 85.000 Gäste, die unter anderem den verspielten, ersten Nachwuchs der Brillenbären PABLO und HUANCA und das kletterfreudige Koalajungtier YIRIBANA besucht haben. Im Jahr des 80. Zoojubiläums erwarten die Besucher viele weitere Highlights. So wird fleißig an der Fertigstellung der neuen Anlage für Wildkatzen und Luchse gebaut, und auch im Aquarium wird eifrig an der Erneuerung der Salzwasserbecken gearbeitet. Außerdem wird es rund ums Jubiläumsjahr viele interessante Veranstaltungen geben. Zoo Wuppertal: Im Grünen Zoo Wuppertal freut man sich am Ende des 1. Quartals 2014 über einen Besucherzuwachs von etwa 70% gegenüber dem Vorjahr, als bis Ende März rund 65.000 Menschen im Zoo begrüßt werden konnten. In diesem Jahr waren es bereits über 111.000 Besucher, die zu einem Rundgang in den Grünen Zoo Wuppertal gekommen sind und dabei die Veränderungen, die das neue Zookonzept bereits mit sich gebracht hat, in Augenschein genommen haben.

Allwetterzoo Münster, 04.04.2014
Erfolgreiches 1. Quartal 2014: Der Allwetterzoo und die Partnerzoos aus NRW freuen sich über gute Besucherzahlen
Auf ein erfreuliches 1. Quartal 2014 können die elf NRW-Partnerzoos, zu denen auch der Allwetterzoo Münster gehört, zurückblicken. Insgesamt fanden über 1,15 Millionen Besucher in den ersten drei Monaten des Jahres den Weg in einen der elf Partnerzoos. Die guten Besucherzahlen dürften auf die Kinder- und Familienfreundlichkeit der Zoos, das milde Wetter und im Allwetterzoo auch auf die neuen Winter- und Feierabendpreise zurückzuführen sein. Der Allwetterzoo verzeichnet per Ende des ersten Quartals einen Besucherzuwachs von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Bis Ende März wurden rund 197.620 Menschen begrüßt. Derzeit erfreuen sich die Besucher an blühenden Bäumen im frühlingsgrünen Zoo und an zahlreichen Jungtieren, beispielsweise kleinen Erdmännchen, Zebrafohlen, Affenkindern und jungen Kängurus.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 04.04.2014
Eröffnung der Entdeckerscheune im den Naturschutz-Tierpark Görlitz
Endlich ist es so weit! Am 13. April 2014 um 11.00 Uhr öffnet sich die Tür zur Entdeckerscheune des Naturschutz-Tierparks Görlitz. Endlich können die Besucher in Augenschein nehmen, was die 2011 aus Zeißig bei Hoyerswerda umgesetzte, denkmalgeschützte Schrotholzscheune jetzt im Tierpark alles zu bieten hat! Die Besucher erwartet eine große Entdeckerwelt – natürlich mit lebenden Tieren und Indoor-Spielmöglichkeiten u.a. mit Rutsche, Kletterwand, Wollstube, Spielküche, Hängematten-Pension und Aschenputtel-Taubenschlag. Die Entdeckerscheune mit ihren neuen Inhalten ist ein wunderbares Bindeglied zwischen dem oberlausitzer Bauernhof und dem Tibetdorf geworden. Um 11 Uhr wird die Entdeckerscheune durch den Rotary Club Görlitz feierlich eingeweiht. Von den Rotariern kam die Idee, die Schrotholzscheune vor dem Verfall zu schützen und im Naturschutz-Tierpark Görlitz einer neuen Nutzung zuzuführen. So hat der Rotary Club Görlitz diese Projekt von Beginn an mit verfolgt und sowohl ideell als auch finanziell unterstützt. Von 14 bis 17 Uhr werden die Mitarbeiter des Tierparks in den einzelnen Bereichen mit den Besuchern in der Scheune spielen und entdecken. Die Maskottchen des Kinderprogramms „Geklapper und Gequake“ klappern und quaken auch an diesem Nachmittag dazwischen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 04.04.2014
Jungtiere erobern den Zoo
Mit dem Frühlingsbeginn stellte sich im Magdeburger Zoo wieder reichlich Nachwuchs ein, der nun die Gehege und Außenbereiche erobert. Für Zoobesucher ergeben sich dadurch zurzeit beste Chancen zur Beobachtung der Jungtiere, die unter den schützenden Blicken der Eltern ihre Umgebung erkunden. Das am 10.1.2014 geborene Spießbock-Weibchen galoppiert bereits mit übermütigen Bocksprüngen über die Savannenlandschaft inmitten des Magdeburger Zoos. Die Eingewöhnug des neuen Herdenmitglieds muss mit viel Fingerspitzengefühl erfolgen, leben doch auf der großen Anlage die Südafrikanischen Spießböcke in Vergesellschaftung mit zahlreichen anderen afrikanischen Tieren, wie z.B. Zebras, Defassa-Wasserböcken, Blessböcken und Marabus. Da kann es schon einmal vorkommen, dass einem Wasserbock oder Zebra der Sinn danach steht, den Neuankömmling mit einer kleinen Jagd in die Schranken zu weisen. Die äußerst wachsame Mutter „Melli“ ist jedoch immer in der Nähe und bietet schützende Zuflucht. Stehen Jungtier und Mutter beieinander, kann der Beobachter sehr schön die sandfarbene Babyfärbung des Jungtiers von der eher grauen Fellfärbung des erwachsenen Tiers unterscheiden. Ansätze der besonders auffälligen schwarz-weißen Gesichtsmaske sind jedoch auch schon beim Jungtier zu erkennen. Nach längerer Zuchtpause hofft der Magdeburger Zoo nun auf einen erfolgreichen Neubeginn der Spießbock-Zucht, auch ein neuer Bock soll in Zukunft die Magdeburger Herde wieder verstärken. Das junge Spießbock-Weibchen kam schon als Halbwaise zur Welt, Vater Robin verstarb leider bereits im Spätherbst 2013. Erfreulicherweise ist auch bei den Zweifarbtamarinen erneut Nachwuchs zu beobachten. Das am 6.3.2014 geborene Jungtier ist meist auf dem Rücken von Vater „Diego“ (geb. 4.7.2007 in Mulhouse/Frankreich, seit 19.2.2009 in Magdeburg) unterwegs. Krallenaffenväter sind sehr fürsorglich und spielen im wahrsten Sinne des Wortes die „tragende Rolle“ bei der Aufzucht. Zum Säugen übergibt der Affenvater seinen Pflegling dann an Mutter „Ticuna“ (geb. 1.5.2008 in Apenheul Apeldoorn/ Niederlande, seit 19.8.2010 in Magdeburg). Zweifarbtamarine sind in der Zucht sehr sensibel. Tatsächlich ist der Magdeburger Zoo derzeit der einzige deutsche Zoo, der regelmäßig Nachwuchs bei dieser stark bedrohten Krallenaffenart verzeichnen kann. Alle weltweit in Menschenobhut gepflegten Zweifarbtamarine gehören ihrem ursprünglichen Heimatland Brasilien, auch wenn sie schon seit Generationen in Zoos geboren wurden. Last but not least erkundet auch bei den Weißschwanzstachelschweinen der seit längerer Zeit erste weibliche Nachwuchs das Gehege. Das am 14.2.2014 geborene Jungtier wird von Mutter „Angie“ und, sehr stachelschweintypisch, auch von Vater „Hajo“ liebevoll umsorgt. Die Natur denkt mit: Bei Stachelschweinen sind die Stacheln bei der Geburt noch besonders weich und härten erst nach etwa 10 Tagen aus.

Zoo Osnabrück, 04.04.2014
Knapp 6.000 Euro für Buschi durch 2. Osnabrücker Fahrradmesse
Zoo-Präsident Reinhard Sliwka erhielt für die Aktion „Wir für Buschi“ von AOK-Regionaldirektor Klaus Hachmeister einen Scheck in Höhe von fast 6.000 Euro. Mit dem Reinerlös der diesjährigen Fahrradmesse soll der Umbau des Menschenaffenhauses im Zoo Osnabrück unterstützt werden. Bei strahlendem Sonnenschein fand am 9. März die 2. Osnabrücker Fahrradmesse statt – organisiert von der AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen Servicezentrum Osnabrück, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und der Mechaniker-Innung Osnabrück als Vertreter der Fahrradhändler im Stadt- und Landkreis. 33 Aussteller informierten über Neuheiten rund um das Fahrrad aber auch über Radreisemöglichkeiten in unserer Region. Rund 6.000 Besucher schlenderten über das AOK-Gelände und ließen sich die aktuellen Trends zeigen. Die AOK-Mitarbeiter hatten wieder eine große Anzahl an Kuchen gestiftet und somit unter anderem für das leibliche Wohl gesorgt. Hierbei wurden sie von der Bäckerei Brinkhege unterstützt. Zusammen mit den Ausstellergebühren kam so ein Reinerlös von 5.951,09 Euro zusammen, der an das Spendenprojekt „Wir für Buschi“ zugunsten des neuen Menschenaffenhauses im Zoo Osnabrück fließt. Einen entsprechenden Scheck überreichte AOK-Regionaldirektor Klaus Hachmeister am gestrigen Donnerstag an Zoo-Präsident Reinhard Sliwka. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der Veranstalter und vor allem der Mitarbeiter. Jeder einzelne Beitrag ist eine große Hilfe für das neue Zuhause von Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid sowie die Weißwangenschopfgibbons“, betonte Zoopräsident Sliwka. Das Menschenaffenhaus soll nach Fertigstellung des neuen Tigertempelgartens ebenfalls im Stile der kambodschanischen Tempelanlage Angkor Wat für 1,6 Millionen Euro bis 2016 modernisiert werden. Der Umbau ist der dritte Bauabschnitt der asiatischen Tierwelt „Angkor Wat“ im Zentrum des Zoos – nach der Eröffnung des Affentempels (2012) und des Tigertempelgartens (7. April 2014). Mit dazu gehört auch das asiatisch anmutende Bauerndorf „Neue OZ Streichelland“ mit Spielhütten und Kleintieren. Klaus Hachmeister wies nochmals auf die diesjährige Fahrradaktion Mit dem Rad zur Arbeit hin. „Vom 1. Juni bis 31. August lade ich alle ein, für ihre Gesundheit etwas zu tun.“ Alle weiteren Informationen dazu finden Sie unter www.aok.de.

Zoo Berlin, 03.04.2014
Herdenunruhe durch doppelten Zebranachwuchs?
Von Vaterfreuden keine Spur, Böhm-Zebrahengst „Ole“ sorgt sich nicht um seine jüngst geborenen Fohlen und lässt den vier Zebrastuten keine Ruhe. Welche Fortpflanzungsstrategie hinter diesem Verhalten steckt, ist nicht zu erklären. Normalerweise leben die sozialen Steppenzebras in kleinen Familiengruppen, die aus einem einzelnen Hengst, mehreren Stuten sowie deren Nachwuchs bestehen. Jede Herde ist zwar hierarchisch strukturiert, der Zusammenhalt zwischen ihren Mitgliedern im Allgemeinen aber sehr stark, sodass verloren gegangene Mitglieder sogar über längere Zeit gesucht werden. Das ranghöchste Tier der Gruppe ist in der Regel eine Stute, während der Hengst sich meist zurückhält. Doch im Berliner Zoo ist „Ole“ in die Rolle des Tyrannen geschlüpft. Folglich kann der Hengst derzeit nur sporadisch zur Herde gelassen werden, damit die am 4. sowie 23. März geborenen Fohlen mit ihren Müttern keinen Schaden nehmen. Ist ihr Vater nicht mit auf der Freianlage, spielen die beiden männlichen Jungtiere zuweilen schon ganz ausgelassen miteinander. Selbst die Gesellschaft von sieben Elenantilopen stört keines der Zebras, nur der eigene Vater stiftet Unfrieden auf der Gemeinschaftsanlage. Bei den im Berliner Zoo gezeigten Böhm-Steppenzebras handelt es sich um Vertreter einer kompakten, bis über den Bauch gestreiften ostafrikanischen Unterart, die vielleicht am weitestgehenden mit dem allgemeinen Zebrabild übereinstimmt. Die breiten schwarzen Streifen kontrastieren stark mit dem weißen Untergrund. Die Streifen der Fohlen sind allerdings noch eher bräunlich, was aber normal und jungtiertypisch ist. Während das Steppenzebra (Equus quagga) insgesamt nicht als bedroht eingestuft wer-den muss, sind einzelne geographische Unterarten jedoch bereits ausgestorben. Hier ist vor allem das Quagga selbst zu nennen, das namengebend in der wissenschaftlichen Bezeichnung der Art steckt, von dem ansonsten in Berlin aber nur noch ein ausgestopftes Exemplar im Naturkundemuseum zu sehen ist.

Zoo Duisburg, 03.04.2014
Zwei Höcker mehr in der Trampeltierfamilie
Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 15jährige Trampeltierhengst SULTAN eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jüngste Spross ist Nummer 15, knapp vier Wochen alt, weiblich und hört auf den wohlklingenden Namen MEDINA. Für die 9jährige Stute SULINA ist es das dritte Jungtier, wobei das Zusammenspiel nach der Geburt nicht so problemlos verlief wie bei den vorangegangenen Jungtieren. Die Pfleger begannen mit dem Zufüttern, denn irgendwie wollte MEDINA an Mutters Milchbar nicht so recht trinken. Mittlerweile ist sie aber schon ordentlich gewachsen, kräftig und macht erste Spurts auf der Freianlage. Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen würde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstümliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) für die beiden Arten Trampeltier und Dromedar. Die Jungstute hat also zwei Höcker. Lange Zeit glaubte man, die Wüstenbewohner würden aufgrund der Hitze und Trockenheit überwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Die Höcker stellten sich letztlich aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit längere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen Kälte.

Erlebniszoo Hannover, 03.04.2014
Saisonstart im Erlebnis-Zoo Hannover: Kunterbunter Osterspaß mit Blick ins Wohnzimmer der Flusspferde
Riesige Ostereier, geheimnisvolle Blicke in die Privatgemächer der Tiere, neue Führungen zu Elefantenfüßen und Löwenmäulchen mit Gedächtnistest und Sprungkraft-Simulator, der größte Elefantenkindergarten Europas, spannende Veranstaltungen von der Glückswoche bis zur Halloween-Party: In der Saison 2014 präsentiert der Erlebnis-Zoo Hannover wieder neue und tierische Attraktionen in sieben einzigartigen Themenwelten! Es ostert kunterbunt im Erlebnis-Zoo Hannover! Während der Niedersächsischen Osterferien (3.-22. April) führt eine spannende Ostereier-Suche durch alle sieben spektakulären Themenwelten von Afrika über Kanada und Indien bis Australien, bei der es eine Familien-Jahreskarte zu gewinnen gibt. Vom 4.-6. April (12 Uhr bis 16 Uhr) öffnet zudem die Osterei-Werkstatt. Bei der Bastel“Ei“ können kleine und große Besucher ihrer Phantasie freien Lauf lassen und Ostereier in den buntesten Farben, mit den tollsten Mustern verzieren und das Kunstwerk gleich am Schmück-mich-Baum im Eingang aufhängen. Nicht zu übersehen: Mitten auf der Weide des idyllischen Meyers Hof liegen die wahrscheinlich größten Ostereier Niedersachsens. Das Osternest im XXL-Format steht direkt neben dem Stall, in dem sich Kaninchen und Küken auf der liebevoll gestalteten Osterwiese tummeln. Und natürlich kommt auch der Osterhase vorbei: Von „Ostersamstag“ bis Ostermontag (19.-21. April) hüpft er durch den Zoo und verteilt Süßigkeiten. Am 1. Osterferientag bekamen die Tiere schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf Ostern: Erdmännchen, Löwen, Schimpansen und Eisbären tobten mit Ostereiern, in den sich tierische Leckereien versteckten. Kleiner Vorteil für die Tiere: Sie mussten die Ostereier nicht erst suchen – kunterbunt verziert, auf Osternester drapiert, waren sie nicht zu übersehen… NEUIGKEITEN: Blicke hinter die Kulissen: Flusspferde haben in ihrem Wohnzimmer keine Sofa-Ecke. Logisch, bei ihrem Gewicht bis zu 3.200 kg. Aber auf eine gemütliche Liegefläche legen sie dennoch größten Wert. Und auf eine angenehme Wassertemperatur. Und mindestens konstante kuschelige 20 Grad darf das Wohnzimmer auch haben. Erstmals gewährt der Zoo Einblicke in die Privatgemächer der Tiere. Mit einem Scout geht es in Wohnzimmer der Flusspferde, die Küche der Eisbären und das Schlafzimmer der Bisons. Was haben Eisbären im Kühlschrank und wieso dürfen sie mit ihrem Essen spielen? Wie mächtig ist das Bett für einen 800 kg Bison-Bullen? Neben dem Blick in die Stallungen erhalten Zoobesucher auch einen Einblick in die Arbeit der Tierpfleger. Und die Flusspferde bekommen von ihren Gästen auch noch einen kleinen Snack. Blicke in die Privatgemächer gibt es ausschließlich samstags, sonntags, an Feier- und Brückentagen und können spontan im Service-Center gebucht werden (begrenzte Teilnehmerzahl). Löwenmäulchen und Elefantenfuß: Eine neue Führung stellt Gartenfreunde auf die Probe: Worum handelt es sich bei Elefantenfüßen, Löwenmäulchen, Papageienschnabel oder Königstigern? Architektur, Gastronomie, Beschilderung – alles ist der jeweiligen tierischen Themenwelt angepasst. Nur bei der Bepflanzung mussten die Gärtner improvisieren. Ein Affenbrotbaum will in Niedersachsens Witterung einfach nicht wachsen, schon eher der gemeine Löwenzahn, aber der ist leider nicht afrikanisch. Die Führung „Löwenmäulchen & Elefantenfuß“ stellt Flora, Fauna und die besonderen Herausforderungen bei der landschaftsgärtnerischen Gestaltung von Tiergehegen vor. Es geht durch Afrika über Bambus gesäumte Wege hinüber in die kanadische Wildnis, geprägt von Kiefern, Birken und Ahorn. Durch den Wein überwucherten Dschungelpalast führt der Weg bis ins heimische Niedersachsen, wo die Zoo-Hühner nicht entrüstet gucken, wenn Gärtner von Fetten Hennen schwärmen, und das vom Aussterben bedrohte Harzer Rotvieh keine Sorge hat, wenn Ochsenaugen gepflückt werden. Tierische Rekorde: Was haben Ameise Bärbel, Elefantenbulle Nikolai und Känguru Eddie gemeinsam? Sie alle sind Rekordhalter im Erlebnis-Zoo Hannover. Wer ist in freier Wildbahn am Größten, Schnellsten und Schlausten ist, verrät die neue 90-minütigen Führung „Tierische Rekorde“. Und testet zugleich die Rekordtauglichkeit der Besucher – zum Beispiel im Weitsprung bei den Kängurus und Gedächtnistest bei den Schimpansen. Zum Mitmachen und Mitfühlen! Die 1,5-Stunden Safaris „Löwenmäulchen & Elefantenfuß“ sowie „Tierische Rekorde können unter www-zoo-hannover.de gebucht werden. Glückswoche und Halloween: Osterspaß im April, Meyers Markttage im Mai und September, Kinderfesttage im Juli, Weinweltreisen im Juni und September, Brunches zu Ostern, Muttertag, Pfingsten, Advent und Weihnachten, Krimi-Musical-Dinners in Indien und Kanada im November und Dezember, Laternenumzug im November, Winter-Zoo ab Dezember: Im Erlebnis-Zoo Hannover stehen das ganze Jahr über tierisch spannende Veranstaltungen auf dem Programm. Im Spätsommer ist der Zoo zudem Teil der Niedersächsischen Musiktage, bei denen sich diesmal alles um das Thema Glück dreht. Während der neuntägigen „Glückswoche“ im Zoo vom 6.-14. September gibt es an neun verschiedenen Stationen immer wieder Neues zu entdecken – von musikalischen Improvisationen zum Goldrausch über Tabla- und Sitarmusik bis hin zum Poetry Slam unter dem Motto „Schwein gehabt!“. Und im Herbst wird es richtig gruselig, wenn der Zoo die Halloween-Woche mit allen kleinen Hexen und Kobolden feiert (24.-31. Oktober). Feierabendticket ab 16.30 Uhr (montags bis freitags, außer Feiertage): Nachmittags nur noch mal schnell bei den Erdmännchen vorbeischauen oder die Elefanten beim abendlichen Bad im Palastpool beobachten? Kein Problem mit dem neuen Feierabendticket: Ab 16.30 Uhr (montags bis freitags, außer an Feiertagen) geht es zum günstigen Eintrittspreis zur Stippvisite bei Löwen, Robben und Co., zu einer gemächlichen Fahrt über den Sambesi, zur Abendfütterung der Eisbären in Yukon Bay und der Protestschweine auf Meyers Hof. Ticket für junge Erwachsene: Analog zur neuen Jahreskarte bietet der Erlebnis-Zoo Hannover in dieser Saison erstmalig auch Tagestickets für junge Erwachsene von 17-23 Jahren an. Das neue Tagesticket kostet 19,00 € (anstatt 25,00 €) bzw. 6,00 € als Feierabendticket (montags bis freitags, außer Feiertage) ab 16.30 Uhr und ermöglicht Auszubildenden, Lehrlingen, Studenten und Berufsanfängern – obwohl erwachsen – einen günstigeren Zoobesuch.

Serengetipark Hodenhagen, 03.04.2014
Gestatten Molly, 53 Jahre und damit das älteste Breitmaulnashorn der Welt!
1972 wurde Breitmaulnashorn Molly direkt aus Südafrika in die Lüneburger Heide gebracht. Der Wildfang war damals, mit 13 Jahren, bereits eine erwachsene Nashorndame und lebt nun seit 40 Jahren im Serengeti Park. Heute ist Molly stolze 53 Jahre alt und damit, aufgrund verlässlicher Daten der weltweit geführten internationalen Zuchtbücher, das älteste lebende Nashorn der Welt. Gemeinsam mit der 52 Jahre alten Doris (ebenfalls aus Südafrika) genießt sie den Alterssitz auf unserer Afrika-Anlage und erfreut mit ihrem freundlichen Wesen seit Parkgründung die Gäste. Fabrizio Sepe: „Wir sind überaus stolz auf unsere Erfolge in der Erhaltung bedrohter Tierarten, allein Molly hat in den 40 Jahren im Serengeti Park 11 Jungtiere zur Welt gebracht. Die optimalen Haltungsbedingungen, besonders in der Herde der Breitmaulnashörner, bringen phantastische Zuchterfolge und überdurchschnittliche Lebenserwartungen der Tiere mit sich. Derzeit leben 11 Tiere in der Herde, davon 3 im letzten Jahr geborene Jungtiere.“

Zoo Krefeld, 03.04.2014
Ein Zwerg-Aguti namens Flo: Seltene Nagerart mit zwei Jungtieren, eines davon wird von Hand aufgezogen
Im Krefelder Zoo kamen Anfang März nach langen Jahren des Wartens wieder Jungtiere bei den Zwerg-Agutis zur Welt. Ein Jungtier wird normal von der Mutter aufgezogen. Für das zweite Baby reichte die Muttermilch nicht aus, so dass das kleine Weibchen schon einen Tag nach der Geburt zu Tierpflegerin Eva Ravagni umzog. Nun wird das Jungtier namens Flo rund um die Uhr von der Pflegerin versorgt. Als Ersatz für Muttermilch wird Fencheltee mit Katzenmilchpulver gemischt und mit viel Geduld dem Jungtier tropfenweise verabreicht. Zunächst musste alle zwei Stunden gefüttert werden – auch nachts. Rund drei Wochen nach der Geburt haben sich die Fütterungsintervalle deutlich verlängert. Über Gewichtszunahme und Futtermenge wird Buch geführt. So weiß Eva Ravagni genau, dass ihr Pflegling pro Tag etwa 2 – 3 Gramm zunimmt und nun schon ein Gesamtgewicht von knapp 130 Gramm auf die Waage bringt. Am Anfang kränkelte der kleine Nager, die Augen waren entzündet. Regelmäßige Besuche bei Zootierärztin Dr. Stefanie Markowski schafften Abhilfe und inzwischen ist die Kleine so fit, dass sie zum täglichen Lauftraining durch die Wohnung ihrer Ziehmutter flitzt. Ihre Kinderstube ist ein Terrarium mit einer Temperatur von 25 – 30°C. Zwerg-Agutis gehören zu den Nagetieren. Die etwa ein Kilogramm schweren und dämmerungsaktiven Tiere leben meist paarweise am Boden in den südamerikanischen Regenwäldern. Überschüssiges Futter, wie etwa Samen und Nüsse, werden von den Tieren vergraben und oft nicht wiedergefunden. So tragen sie im Regenwald zur Verbreitung von Bäumen bei. Jungtiere fressen schon wenige Tage nach der Geburt feste Kost. Im Krefelder Zoo leben insgesamt vier Zwerg-Agutis im Affentropenhaus. Hier kann auch das andere Jungtier, das von der Mutter aufgezogen wird, beobachtet werden.

Zoo Salzburg, 03.04.2014
Neuer Pate für Salzburger Jaguar-Weibchen Bonita
Die Salzburger Niederlassung von Piepenbrock Austria hat die Patenschaft von „Bonita“ übernommen. Der Reinigungsdienstleister unterstützt seit Anfang März 2014 die 14-jährige Jaguar-Dame aus dem Zoo Salzburg. Niederlassungsleiter Franz Brandner erklärt: „Piepenbrock ist ein Familienunternehmen, das seit mehr als 100 Jahren am Markt erfolgreich ist. Es ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur, den wirtschaftlichen Erfolg zu teilen und soziale Zwecke zu unterstützen. Wir sehen die gute Arbeit, die der Salzburger Zoo in den vergangenen Jahren geleistet hat – er wächst und gedeiht. Wir wollen das mit unserer Patenschaft von Bonita unterstützen.“ „Wir bedanken uns bei Piepenbrock Austria für die Patenschaft-Übernahme unserer Jaguar-Dame. Bonita zählt zu den Lieblingen unserer Gäste. Ihr dunkles Fell imponiert unseren Besuchern immer wieder aufs Neue“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner „Es ist nicht einheitlich schwarz! Wer genau hinschaut, kann im (Sonnen)Licht die Jaguar-typischen Rosetten erkennen. Vor 8 Monaten ist unser südamerikanisches Großkatzen-Paar ins neu errichtete Jaguarhaus übersiedelt. Die beiden haben sich schon bestens eingewöhnt: Die etwa 700 Quadratmeter große Freianlage mit großzügigen Wasserbereich und das über 55 Quadratmeter große Wohnzimmer wird von den beiden voll und ganz in Beschlag genommen“. Grebner weiter „In ihrer ursprünglichen Heimat ist das Überleben der Jaguare leider nicht gesichert. Nach dem Tiger und dem afrikanischen Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Katzenart der Erde. In weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes – von Mexiko bis Argentinien – ist diese Großkatze wegen der Zerstörung des Lebensraums und der illegalen Jagd gefährdet. Es wird geschätzt, dass nur mehr 13.000 bis 23.000 Jaguare in freier Wildbahn leben“.

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