Zoopresseschau

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 16.04.2014
Mediterranes Ambiente am Neckar: Eine neue Anlage für europäische Landschildkröten
Lange mussten sich die Landschildkröten mit einem Provisorium hinter dem Bisongehege, für die Besucher der Wilhelma nicht sichtbar, zufrieden geben. Nun ziehen sie an den sonnigsten Platz in der Wilhelma um, in eine kleine aber feine mediterrane Landschaft neben der Krokodilhalle. Die Griechischen Landschildkröten und die Breitrandschildkröten werden Augen machen, wenn sie dieses Jahr aus der Winterruhe erstmals ins Freie kommen: Statt Gitterzaun, Bisons und Betriebsstraße wartet eine mediterrane Karstlandschaft mit schildkrötengerechten Schlupflöchern und entsprechender Bepflanzung auf die urtümlichen Reptilien. Zu verdanken ist dies den zahlreichen Tierpaten der Wilhelma. Denn mit rund 50.000 Euro aus Spenden der Paten wurde diese Anlage in den vergangenen Monaten gebaut. Der Boden besteht vorwiegend aus Kalkschotter und Bimsstein, die sich hinter der Glaswand auch mit wenig Morgensonne auf kuschelige Temperaturen erwärmen. Für die fehlenden Restgrade sorgen zwei leistungsstarke Strahler. Für den Schluck zwischendurch oder ein kleines Fußbad sind zwei flache Wasserstellen eingebaut. Bepflanzt ist die Anlage mit Korkeiche, Erdbeerbaum, Schneeball, Zistrose, Rosmarin, Thymian, Baumheide, Mäusedorn, Ginster und Gräsern – die Schildkröten sollen sich schließlich fühlen wie ihre wilden Verwandten auf dem Olymp! Ein Felsriegel teilt die Landschaft in zwei Anlagen, so dass die Tiere bei Bedarf auch nach Geschlechtern getrennt gehalten werden können. Neben den Schildkröten werden auf der Anlage auch noch Scheltopusiks gehalten, große, beinlose Echsen aus der Familie der Schleichen.

Zoo Vivarium Darmstadt 16.04.2014
Zoo Vivarium gibt einen neuen Zooführer heraus
Der neue, reich bebilderte Zooführer des Zoo Vivarium informiert auf 44 Seiten über die Tierwelt im Darmstädter Tiergarten. Die übersichtliche Einteilung nach Tiergehegen und der ausklappbare Lageplan ermöglichen eine schnelle Orientierung und anhand eines Tierregisters lassen sich Informationen zu spezifischen Tierarten einfach im Zooführer finden. In gesonderten Kapiteln, die farblich gekennzeichnet sind, erfahren die Zoo-Besucher Hintergrunddetails zu den Themen Artenschutz, Lernort Zooschule, einheimische Tiere, Bäume im Zoo Vivarium sowie Zootierernährung.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 16.04.2014
Besonderer Nachwuchs – hinein in das Abenteuer Leben
Was haben Giraffen und Pinselohrschweine gemeinsam? Beide Arten stellten heute ihren jüngsten Nachwuchs im Tierpark Hagenbeck vor. Madiba, das kleine Giraffenkalb, wurde bereits von seiner Familie im Gehege erwartet und mit liebevollem Schnüffeln begrüßt. Doch was war das? Wasser hatte der am 6. April geborene Bulle noch nie gesehen. Neugierig ging Madiba ein bisschen zu nah an den Teich heran und – schwupps – holte er sich nasse Füße. Mutter Etosha (18) war sofort an seiner Seite. Auch die beiden älteren Halbbrüder Tamu (1) und Mugambi (2) waren schnell zur Stelle und halfen Madiba mit freundlichen Nasenstübern über den ersten Schreck hinweg. Die heutige Erkenntnis: Wasser ist nass! – Das winzige, noch namenlose Pinselohrschwein ließ seinen ersten Ausflug viel gemächlicher angehen. Immer dicht an der Seite der Mutter oder, versteckt unter ihrem Bauch, linste das Kleine interessiert in die Welt hinaus. Noch sieht es seiner auffällig gefärbten Mutter nicht sehr ähnlich, denn es ist nach Frischlings-Art schlicht gestreift. Zur Stärkung zapfte es sich zwischendurch immer mal einen kleinen Schluck aus Mutters Milchbar. Neugierig wühlte das am 19. März geborene Pinselohrferkel mit dem kleinen Rüssel in der feuchten Erde. Tierpfleger Tony Kershaw kann zwar noch nicht vermelden, welches Geschlecht das Ferkel hat, denn so nah kam er dem Winzling bisher nicht, aber er ist überglücklich: „Dies ist der erste Pinselohrschwein-Nachwuchs in der Geschichte Hagenbecks.“

Zoo Frankfurt am Main 16.04.2014
Schieber auf für den Brillenbären-Nachwuchs
Am Donnerstag, den 17. April, geht zum ersten Mal der Schieber auf und gibt für die fast vier Monate alten Brillenbären-Zwillinge den Weg auf die Außenanlage frei. „Ob, wann und für wie lange Brillenbärin CASHU mit ihren beiden Söhnen die Anlage erkunden wird, wissen wir allerdings nicht. Das ist allein die Entscheidung der Bärin“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Am 25. Dezember 2013 brachte CASHU die Zwillinge zur Welt. Seit diesem Tag umsorgt sie ihre beiden Söhne liebevoll in den Innenanlagen von Ukumari-Land. Die mit einer Video-kamera überwachte Wurfbox hat sie dabei allerdings links liegen lassen und für den Nachwuchs statt dessen ein Strohnest im Gehege gebaut. In den ersten Wochen nach ihrer Geburt waren die beiden Brillenbären-Babys daher auch für die Pflegerinnen und Pfleger schwer zu sehen, denn CASHU hatte ihre Kinder tief im Stroh versteckt. Mittlerweile hat die Bärenmutter aber alle Hände voll damit zu tun, die beiden quirligen Jungtiere im Zaum zu halten. Sie erkunden ihre Umgebung in immer größeren Kreisen und tapsen durch ihr Gehege. Außerdem haben beide Jungen alle erforderlichen Impfungen und ihren Chip, der für Zootiere so etwas wie ein Ausweis ist, erhalten. „Das Wetter soll gut werden, die Jungtiere sind neugierig und wir alle auch – der richtige Zeitpunkt also, um den Schieber zur Außenanlage zu öffnen“, freut sich Zoodirektor Niekisch. Die 11-jährige CASHU lebt seit Juni 2013 in Frankfurt. Sie kam bereits tragend aus dem Zoo Zürich in ihrer neuen Heimat an. Durch die so genannte Keimruhe konnte CASHU die Geburt so lange herauszögern, bis sie sich sicher war, dass ihr Nachwuchs gute Startbedingungen in Frankfurt haben würde. Vater der beiden Jungtiere ist also nicht der 11-jährige NOBODY, der ebenfalls im vergangenen Juni aus Frankreich nach Frankfurt kam, sondern der 16-jährige Züricher Brillenbär APU. Zunächst wird die Bärin mit ihren Jungtieren nur die mittlere der drei Außenanlagen nutzen. „Diese Anlage haben wir bärenkindersicher gemacht“, so Niekisch. Das gesamte Areal wurde mit einem Zaun umgeben, damit die Jungtiere nicht in die Abtrenngräben fallen können. Das Wasserbecken wurde abgelassen und mit Baumstämmen verfüllt, sodass unvorsichtige Bärenkinder wieder hinausklettern können. Außerdem ist Bärenmutter CASHU mit der Anlage bestens vertraut und die Wahrscheinlichkeit somit hoch, dass sie sie als sicher erachtet. Darüber hinaus bietet die Anlage viele Versteck- und Rückzugs-möglichkeiten. „Allerdings“, so Niekisch, „werden die Bärenkinder noch viel schlafen und dafür wieder ihre Höhle, sprich die Innenanlage aufsuchen. Wir wollen deshalb alle Besucherinnen und Besucher um Geduld und Verständnis bitten, wenn sie die Tiere nicht sofort entdecken – oft hilft es, ein wenig später noch mal vorbei zu schauen.“ Obwohl die beiden Jungbären am selben Tag geboren wurden, sind sie dennoch leicht zu unterscheiden. Der eine Bärenjunge ist erheblich größer und schwerer. Er wog bei der letzten Gewichtskontrolle vor zwei Wochen 4.200 Gramm. Außerdem ist er forsch und neugierig. Sein Bruder wirkt dagegen klein und zierlich. Er brachte nur 2.500 Gramm auf die Wage, ist ansonsten aber fit und wohlauf.

Zoo Osnabrück 16.04.2014
Konditor fertigt Pralinen für Orang-Utan Buschi – Verkauf über Bäckerei Berelsmann
Nicht für Orang-Utan Buschi direkt, aber für sein neues Zuhause fertigt Konditor Wilfried Haffke zurzeit Schokoknusperpralinen in Herzform an. Denn 50 Cent pro verkaufter Packung gehen an die Spendenaktion „Wir für Buschi“ für das neue Menschenaffenhaus im Zoo Osnabrück. „Die Idee stammt von meiner Frau, Bärbel Haffke. Auch den ‚Ein Herz für Tiere’-Aufkleber auf der Packung sowie die Tiermotive auf den Pralinen habe ich nach ihren Vorstellungen angefertigt“, so Bäckerei- und Konditormeister Haffke. Das Ehepaar ist seit vielen Jahren Mitglied der Zoogesellschaft und geht fast jeden zweiten Tag im Zoo spazieren. So war es für die beiden engagierten Tierfreunde selbstverständlich die Spendenaktion „Wir für Buschi“ für den Umbau des Menschenaffenhauses zu unterstützen. Die leckere Pralinensorte gibt es ab kommenden Samstag für 3,90 Euro in den eigenständigen Filialen der Bäckerei Berelsmann zu kaufen, wo auch zusätzlich Spendenboxen für das neue Menschenaffenhaus aufgestellt wurden.

Tierpark Hellabrunn München 16.04.2014
Ostern im Tierpark Hellabrunn
Wer zu Ostern Lust auf tierische Erlebnisse hat, sollte nach Hellabrunn kommen: Osterhasen, die Schoko-Eier verschenken, viele süße Jungtiere, ein Schau-Schlupfbrüter für Küken sowie Kinderschminken machen den Münchner Tierpark zum perfekten Ausflugsziel am Ostersonntag und –montag. Wer springt denn da so übermütig auf den Felsen herum und neckt noch nebenbei die viel größeren Mitbewohner? Im Kindertierpark in Hellabrunn mischen gerade acht kleine Zicklein das Leben der mit auf der Anlage lebenden Tiere auf – und sorgen für Begeisterung bei den Zuschauern. Die drei kleinen Girgentanaziegen Odin, Orchidee und Otis teilen sich eine Anlage mit den mächtigen Dahome-Rindern, die fünf jungen Bulgarenziegen Orion, Oleander, Oregano, Ontario und Ornella behaupten sich im Zusammenleben mit Murnau-Werdenfelser Rindern und Shetland-Ponys. Die aktuelle Tierpark-Chefin und Kuratorin Beatrix Köhler freut sich: „Der Nachwuchs bei den Girgentana- und den Bulgarenziegen ist so frech, agil und unterhaltsam. Hellabrunn-Besucher sollten einen Abstecher in den Kindertierpark auf jeden Fall einplanen. Zudem befindet er sich gleich neben der Polarwelt, wo die Eisbärenbabys Nela und Nobby herumtoben.“Passend zu Ostern gibt es im Hellabrunner Kindertierpark in der Nähe des Abenteuerspielplatzs und des Tierpark-Restaurants eine große, bunte Eierausstellung. Von fast 10.000 verschiedene Vogelarten weltweit gleicht kein Ei dem anderen: Je nach Lebensraum und Brutgewohnheit der Vögel unterscheiden sich die Eier in Farbe, Form und Größe stark voneinander. Rund 50 verschiedene Eier sind gegenüber der Meerschweinchen-Anlage ausgestellt.Gleich nebenan können kleine und große Besucher – mit etwas Glück – hautnah erleben, wie Küken die Eischale anpicken und aus einem Ei schlüpfen. Dies ist in zwei Beobachtungsfenstern – in einem Schau-Schlupfbrüter und in einem kleinen Stall – zu sehen. D

Zoo Leipzig 16.04.2014
Osterspektakel im Zoo Leipzig
Unter dem Motto „Schweinevogel feiert mit dir 10 Jahre Kiwara-Savanne“ begeht der Zoo Leipzig sein diesjähriges Osterspektakel am 20. und 21. April mit einem bunten Programm und feiert zugleich den runden Geburtstag seiner weitläufigen Afrikaanlage. Deshalb geht es 2014 auf große Ostersafari entlang der afrikanischen Savanne vorbei an Giraffen, Zebras und Erdmännchen. Überall im Zoo gilt es Spielaufgaben zu entdecken, kleine Rätsel zu lösen und lustige Hindernis-Parcours zu überwinden. Nach jeder Station warten kleine Überraschungen auf die Rallyeteilnehmer. Im Ziel bekommen die kleinen und großen Entdecker die Urkunde „Savannen-Experte“ überreicht und erhalten das neue Wimmelposter mit den Zoo-Savannentieren.
Wem die Rallye durch den Zoo Leipzig nicht genügt, der probiert sein Talent an einer der großen Malwände aus. Mit Farbe und Pinsel bewaffnet übernehmen die Zoogäste gemeinsam mit dem Leipziger Künstler und Schweinevogel-Vater Schwarwel die Bauzaungestaltung an der zukünftigen Nashornanlage, die bis zur Eröffnung 2015 den Zoo schmückt. Beim Kinderschminken wiederum dürfen sich die kleinen Künstler selbst farblich in Szene setzen lassen.
Am Vorplatz der Hacienda Las Casas hat der Zoo Leipzig zudem eine große Bastelstraße aufgebaut. Hier können Kinder und Eltern Kopfschmuck basteln, Ostereier färben und bemalen sowie kleine Körbchen und Nester für die Eier bauen. Selbstdekorierte Anhänger verzieren die Osterbasteleien. Zusätzliche Kommentierungen an der Kiwara-Savanne und der Löwensavanne runden das Programm ab.

Zoo Dortmund 16.04.2014
Orang-Utan Toba adoptiert den kleinen Yenko aus Hannover
Ein eiliger Anruf aus dem Zoo Hannover ereilte den Dortmunder Zoo am Mittag des 5. April. Dort verstarb die Mutter eines neun Monate alten Orang-Utan-Jungen. Jungtiere in diesem Alter sind noch abhängig von ihrer Mutter, ähnlich wie es beim Menschen auch der Fall ist. Daher waren die Mitarbeiter des Hannoveraner Zoos dringend auf der Suche nach einer geeigneten Adoptivmutter, die sich des kleinen Yenko annehmen würde. Kurzerhand entschloss sich das Dortmunder Zooteam, den kleinen Jungen der erfahrenen Toba zuzuführen. Sie hat bereits zwei eigene Jungtiere aufgezogen und besitzt einen ausgeprägten Mutterinstinkt, den sie auch bei anderen Jungtieren innerhalb der Dortmunder Orang-Utan-Gruppe bewies. Zudem produziert Toba zurzeit noch Milch, da die herangewachsene Tochter Eirina regelmäßig bei ihr trinkt. Davon könnte Yenko profitieren und eine aufwändige Fütterung mit der Flasche vermieden werden, so der Gedanke des Zoopersonals. Bereits am Nachmittag traf Yenko mit Tierpfleger und Tierarzt in Dortmund ein und traf dort, noch durch ein Gitter getrennt, auf seine zukünftige Amme. Erfreulich schnell haben sich beide einander angenähert und konnten noch am selben Tag zueinander gelassen werden. Yenko rutschte sofort an Tobas Brust und fing an zu trinken. Derzeit sind beide meist hinter den Kulissen, um sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit aneinander zu gewöhnen. Gelegentlich betreten Sie auch die Anlagen des Regenwaldhauses. Dieses wird dann für Besucher geschlossen. Das geschieht im Sinne des kleinen Yenko, denn dadurch wird unnötige Unruhe vermieden. Eine öffentliche Vorstellung des Neu-Dortmunders mit der wilden Frisur ist erst vorgesehen, wenn er vollständig in die Gruppe integriert ist. Überschattet wird die gelungene Adoption bedauerlicherweise durch den Tod der kleinen Gayah. Das 15 Monate alte Orang-Utan-Mädchen verstarb am Vortag an den Folgen einer akuten Atemwegsinfektion. Während des morgendlichen Rundgangs entdeckten die Tierpfleger das leblose Jungtier in den Armen seiner Mutter Djamuna. Menschenaffen trauern um ihre Jungtiere und tragen diese noch einige Zeit umher. So auch Djamuna. Am Nachmittag schließlich musste sie narkotisiert werden, um ihr das Jungtier abnehmen zu können. Pathologische Untersuchungen wären sonst nicht möglich gewesen. Diese sind jedoch dringend notwendig, um Aufschluss über die Todesursache zu bekommen und um eine potentielle gesundheitliche Gefährdung der restlichen Gruppe ausschließen zu können. Trotz der Trauer um Gayah gilt nun die gesamte Aufmerksamkeit der Tierpfleger im Regenwaldhaus dem neuen Zugang und seiner weiteren Einbindung in die bestehende Orang-Utan-Familie.

Opel-Zoo Kronberg 16.04.2014
5 Jahre „Baum des Jahres“ Baum-Lehrpfad im Opel-Zoo entlang des großen Rundwegs
„Mein Freund der Baum ist tot“. Was Alexandra noch vor über einem halben Jahrhundert gute Platzierungen in den Charts verschaffte, ist heute zum Glück zumindest in Deutschland kein Thema mehr. Insbesondere Hessen ist als waldreichstes Bundesland der „Waldmeister“ der Republik, deutschlandweit nahm die Waldfläche in den vergangenen 40 Jahren um 1 Million Hektar zu. Dies entspricht einer Summe von mehr als 1,4 Millionen Fußballfeldern nach Fifa-Norm oder 10.000.000.000 m². Damit dieser Trend anhält, und um einzelne Baumarten und deren Vielfalt mehr ins das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, wurde vor 25 Jahren von Dr. Silvius Wodarz die „BAUM DES JAHRES – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ gegründet. Durch deren Kuratorium wird jedes Jahr ein „Baum des Jahres“ ausgewählt und damit auch auf die ökologische Bedeutung, vielfach auch Seltenheit der jeweiligen Baumart hingewiesen. Bäume nutzen uns auf verschiedenste Art und Weise. Sie liefern uns Holz, damit wir ein Dach über dem Kopf haben und sie helfen uns sogar dabei, dass wir es darunter warm haben. Bäume versorgen uns mit lebensnotwendigem Sauerstoff und binden dabei Kohlenstoffdioxyd. Eine 100 jährige Buche produziert pro Jahr so viel davon, wie 13 erwachsene Menschen in derselben Zeit zum Atmen brauchen. Obstbäume liefern uns Nahrung und die Grundstoffe für`s Stöffsche, sie spenden Schatten und sie erfreuen uns besonders wenn sie alt sind und man ihnen ihr Alter auch schon ansieht. Im Jahr 2012 hat der Opel-Zoo sein Zoopädagogisches Angebot weiter ausgebaut und den Lehrpfad „Baum des Jahres“ auf seinem Gelände eingerichtet. Der Pfad folgt dem großen Rundweg durch das weitläufige Gelände und führt zu allen 25 bisher ausgewählten Baumarten, sowie zusätzlich zum Ginkgo als „Jahrtausendbaum“. Jeder Baum ist mit einem Schild versehen, auf dem sich nicht nur zahlreiche Abbildungen über Details des Baumes finden, sondern auch viele Informationen zur jeweiligen Baumart nachlesen lassen. Die genaue Lage der einzelnen Bäume ist auf einem Flyer zu sehen, der kostenlos im Kassenbereich ausliegt. Zahlreiche alte und imposante Bäume konnten für den Lehrpfad aus dem vorhandenen Baumbestand ausgewählt werden, fehlende Arten wurden mit Unterstützung der August Fichter GmbH an passenden Standorten nachgepflanzt. Zum 25jährigen Jubiläum wurde die Traubeneiche gewählt, sehr passend, war doch ihre „Schwester“ die Stieleiche der erste „Baum des Jahres“. Als Unterstützung für den Lehrpfad im Opel-Zoo konnte der Schirmherr der Traubeneiche, Carsten Wilke, gewonnen werden. Er ist Präsident des Deutschen Forstverein e.V. und Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zoo Salzburg 16.04.2014
Familienprogramm „Ostereier-Suche im Zoo“ -Sonntag, 20. April 2014, von 9 bis 17 Uhr
Auf geht’s zur Ostereier-Suche in den Zoo Salzburg! 2.500 Ostereier – zur Verfügung gestellt von SalzburgerLand-Ei – werden am Ostersonntag beim Afrika-Dorf für alle jungen Zoo-Gäste versteckt. Damit nicht nur die Frühaufsteher zum Zug kommen, findet die Ostereier-Suche um 10.30 Uhr, 13 Uhr, 14.30 Uhr und 16 Uhr jeweils beim Afrika-Dorf im Salzburger Zoo statt. Natürlich werden am Ostersonntag auch so manche Zootiere mit bunten Ostereiern überrascht! Es wird spannend zu beobachten, ob Jaguar, Pekari und Co. ihr Nest mit bunten Eiern finden und wie sie reagieren.

Zoo Duisburg 16.04.2014
Tierisch gute Osterferien mit vollem Programm
Auch in den diesjährigen Osterferien lässt der Zoo Duisburg sich nicht lumpen und hat jede Menge Programmpunkte für Kinder und Erwachsene ausgeheckt: Direkt am Montag, den 14.04.2014, hatten die Teilnehmer der Artenschutz-Rallye die Chance, um 15 Uhr bei der Verlosung am Haupteingang mit einem Preis für ihre Teilnahme und richtige Beantwortung der Fragen entlohnt zu werden. Dienstags bis donnerstags (15.-17. und 22.-24. April) lädt WURZEL immer von 10.00 – 16.00 Uhr zum österlichen Basteln in den Chinapavillon ein. Neben Hasen, Küken oder Osterkörbchen gibt es nichts, was man nicht falten kann – wie der Origamiexperte weiß! Am Karsamstag, den 19.04. lädt ebenfalls WURZEL zu einem Zoorundgang der besonderen Art ein. Jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr nimmt er kleine und große Interessierte mit zu den Tieren der Bibel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Absolutes Highlight für viele kleine Gäste ist sicherlich die traditionelle Eiersuche an Ostersonntag und Ostermontag. In diesem Jahr wird sie am Affenspielplatz stattfinden und lässt mit der freundlichen Unterstützung von Kaufhof Duisburg nicht nur auf bunte Eier sondern auch auf Gewinne hoffen: außerdem wird je 10x an jedem der beiden Osterfeiertage ein goldenes Ei versteckt. Viel Glück bei der Suche! Auch am letzten Ferientag sorgt der Zoo dafür, dass niemandem langweilig wird. Bei den unterhaltsamen Kinderzooführungen am 25.04.2014 um 12.00 und 14.00 Uhr kann man Spannendes und Überraschendes aus der Welt der Tiere erfahren. Außerdem: Bei schönem Wetter ist täglich das Artenschutzmobil auf der Lemureninsel am Haupteingang im Einsatz, und an den Feiertagen (Karfreitag, Ostersonn- und montag) können Kinder sich beim Schminkstand am Delfinarium in ihr Lieblingstier verwandeln lassen – ebenfalls bei gutem Wetter.

Allwetterzoo Münster 16.04.2014
Ostern im Allwetterzoo: Blühende Bäume, zahlreiche Jungtiere, clevere Störche und süße Überraschungen
Im Allwetterzoo Münster freuen sich nicht nur die Besucher über den zeitigen Frühling mit blühendem Flieder und knospenden Kastanienbäumen. Auch vielen Tieren kommt die frühe Wärme sehr gelegen, den vier Zebrafohlen beispielsweise, die seit März geboren wurden. Sie genießen inmitten der Herde die Aprilsonne und tollen über das Afrikapanorama. Hoch über den Huftieren haben zwei Weißstorch-Paare ihre Horste. Sie und ihre zahlreichen Artgenossen kehrten schon vor Wochen aus den Winterquartieren in den Zoo zurück und bebrüten nun ihre Gelege. Im Allwetterzoo hat es in den letzten Wochen in vielen Bereichen Nachwuchs gegeben, bei den Keas beispielsweise. Die Küken verlassen ihre Brutröhre immer öfter und spielen miteinander. Auch andere Jungtiere genießen die Sonne in ihren Freianlagen, etwa der Nachwuchs bei Löwenaffen und Zwergseidenäffchen, die Drillinge der Erdmännchen, die drei jungen Gorillas Thabo, Demba und Jamila oder das Orang-Utan-Mädchen Niah. Das einjährige Nashornkalb Eno hat mittlerweile seine „Tante“ Vicky kennen gelernt. Eno hat sich genauso prächtig entwickelt wie die ebenfalls einjährige Giraffe Nala und die fünf Gepardjungen, die im April 2013 auf die Welt kamen. Im Kinder- und Pferdepark tragen die Trampeltiere zwar noch ihr Winterfell. Sehr bald verlieren sie es aber in dicken Placken – und haben überhaupt nichts dagegen, wenn die Weißstörche die Wolle zum Auspolstern ihrer Horste stibitzen. Auch die Dohlen haben die Vorteile der Kamelwolle entdeckt: Die in Scharen im Zoo lebenden Rabenvögel sind häufig dabei zu beobachten, wie sie auf dem Rücken eines Kamels oder auch eines Urwildpferdes sitzen und mit dem Schnabel das Winterfell ausrupfen, damit es in ihren Nestern warm und weich ist.Zu Ostern gibt auch einen „süßen“ Tag: Am Sonntag, 20. April, verteilen Riesenesel Fridolin und der Zoo-Osterhase leckere Schokoladeneier an alle kleinen Besucher, spendiert von den REWE-Märkten Münster. Die Beiden sind ab 11 und ab 14 Uhr für jeweils etwa eine Stunde im Zoo unterwegs.

Zoo Basel 16.04.2014
Osterküken im Kinderzoo
Ihr Federkleid sieht aus wie ein flauschiges Osterhasenfell. Ihre Ostereier haben die Seidenhühner im Zoo Basel bereits ausgebrütet: Acht bunte Küken haben sich mit Hilfe ihres Eizahns aus der schützenden Eischale befreit und piepsen und picken nun um die Wette. Im Kinderzolli verzichtet man bewusst auf Brutapparate, sondern setzt auf Naturbrut. Die Seidenhuhn-Henne betreut ihren Nachwuchs mit grosser Sorgfalt und mit viel Engagement. Unter ihrer Anleitung erkunden die bunten Federbällchen neugierig ihre Umgebung und picken nach allem, was die Form von kleinen Körnchen hat. Bei den ersten Anzeichen von Gefahr flüchten sie unter die schützenden Federn der Mutter. Die acht Küken sind in den nächsten Wochen im Stall zu beobachten. Im Aussengehege könnten sie das Interesse von Graureihern oder Krähen wecken. Sobald sie etwas grösser sind, werden sie zur restlichen Hühnerschar stossen. Natürliche Brut – Im Kinderzolli brüten die Hennen die Eier selber aus und ziehen die Küken anschliessend auf. Es gibt nicht mehr viele Orte, an welchen diese sogenannte Naturbrut praktiziert wird. In der kommerziellen Hühnerzucht ist die Kunstbrut Standard.

Serengetipark Hodenhagen 16.04.2014
In unserer Jubiläumssaison bieten wir unseren kleinen Gästen zum Osterfest die Osterüberraschung. Ganz gleich ob Schokoladen-Ei, Deko-Ei oder Hühnerei – einfach an der Kasse vorzeigen und schon haben alle Kinder bis 12 Jahre freien Eintritt. Diese Aktion gilt am Ostersonntag, den 20.04.2014 und natürlich bleiben die Eier im Besitz unserer kleinen Gäste. Voraussetzung ist, dass mindestens eine Begleitperson den vollen Eintrittspreis entrichtet. Weitere Ermäßigungen können nicht kombiniert werden.
2014 ist das Jubiläumsjahr für den Serengeti-Park. Seit 40 Jahren bietet Familie Sepe Ihren Gästen die Expedition Natur & Abenteuer. Aus dem einstigen Wildtierreservat ist das Serengeti Park Resort geworden. Heute gibt es im Serengeti-Park 1.500 wilde Tiere aus aller Welt, über 40 Fahrgeschäfte, Shows und Attraktionen, eine tolle Gastro-Auswahl, Übernachtungsmöglichkeiten und über 220 Hektar Natur. Neben den bekannten Aktionen und Attraktionen bieten wir zu unserem 40. Geburtstag auf vier Showbühnen täglich Nervenkitzel und Unterhaltung pur. Todesrad, Riesentrampolin, die atemberaubende Wassershow, Tierkostümparaden und Artisten, Künstler, Überraschungen, Geschenke und Gewinne warten auf unsere Gäste. Neu seit September 2013 sind die Masai Mara Lodges, Wohnmobilstellplätze und die Safari zu Fuß. Auf der neuen Anlage geht es zu Fuß über Wälle und geschützt von Wasserläufen in die Tierwelt Afrikas. Es stehen 40 authentische Afrika-Lodges zur Verfügung. Die Gäste können den Stimmen der Serengeti-Bewohner lauschen und von ihren eigenen Terrassen die Tiere beobachten. Es stehen nun auch voll ausgestattete Wohnmobil-Stellplätze mitten in der Savanne zur Verfügung.

Zoo Magdeburg 16.04.2014
Osteraktionen und Ferienspaß im Zoo Magdeburg
Am langen Osterwochenende vom 18. bis 21. April wartet der Magdeburger Zoo mit allerlei österlichen Aktionen auf: Das „Große Osterrätsel“ verspricht eine Ostereisuche einmal auf ganz andere Art. Unterwegs in Afrika, Australien, Südamerika und Asien können die Zoobesucher an Bäumen, Häusern, innerhalb oder außerhalb der Gehege fündig werden. Die Buchstaben auf den 11 großen, schlau versteckten Eiern ergeben zusammengesetzt das gesuchte Lösungswort. Hauptpreis: eine Familien-Jahreskarte für den Zoo Auf ihrem Weg treffen die Kinder von Karfreitag bis Ostermontag auf den Osterhasen, der durch den Zoo hüpft und Süßigkeiten verteilt. In der Osterei-Werkstatt wird täglich von 12 bis 16 Uhr nach Herzenslust gebastelt. Die phantasievoll bemalten Kunstwerke können dann gleich am „Schmück-Mich-Baum“ ihren Platz finden – der natürlich auf jeden Zoogast wartet, der dabei hilft, ihn bunt und farbenfroh zu gestalten. Am 21. April laden die „Schimpansen“ des Zoos persönlich und ganz exklusiv zum exotischen Feiertagsbrunch im noch nicht vollständig fertiggestellten, neuen Schimpansenhaus ein. Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Zoo Duisburg 15.04.2014
Brillenbären-Nachwuchs erkundet erstmals große Freianlage
Duisburgs Brillenbären-Nachwuchs verzückt die Besucher seit dem Tag, an dem Mutter HUANCA und ihr Sohn Zugang zum Mutter-Kind-Bereich der erst im Jahre 2012 eröffneten Anlage erhalten haben. Der quirlige und umtriebige Kerl hat allerhand natürliches Spielzeug erhalten, um sich austoben zu können. Ungläubig standen bereits viele Besucher vor den großen Sichtscheiben, um mitzuerleben, wie der kleine Bär in bester Freikletter-Manier die höchsten Bäume erklomm und bis zu den Enden oberarmdicker Äste gelangte. Mutter HUANCA döste dann oftmals nur am Boden und hatte offenbar genug Vertrauen in die Kletterkünste ihres Schützlings, wie kurios dieser auch immer an den Bäumen hing. Vater PABLO durchstreifte in der Zwischenzeit den größeren Bereich der Freianlage, der nun erstmals auch für das Mutter-Kind-Gespann geöffnet wird. Die Seiten werden also gewechselt, denn für eine Familienzusammenkunft wäre es noch viel zu früh. Tore auf zu einer Welt voller neuer Eindrücke, denn der große Freigehege-Teil wartet nicht nur mit noch höheren und verzweigteren Kletterbäumen auf sondern ebenfalls mit einem Wasserfall und kaskadenartigem Bachverlauf inklusive mehrerer Swimmingpools, die zum Baden und Plantschen einladen. Davon abgesehen, taugt auch Mutter HUANCA als perfekte Spielgefährtin, die sich Balgereien mit ihrem Sohn nicht entgehen lässt. Für Fotografen ist die Anlage derzeit Besuchsziel Nr. 1! Hintergrundinformation: die Brillenbärenanlage wurde 2012 eröffnet und umfasst das Gelände der alten Kodiakbärenanlage sowie des alten Streichelzoos (insgesamt 1300 qm). Die Anlage wurde zum großen Teil vom Förderverein des Zoos mitfinanziert. Sie lässt sich unterteilen (Mutter-Kind-Bereich), beherbergt einen Wasserfall, Bachlauf, Badeteiche, Kletterbäume, Futterautomaten zur Verhaltensanreicherung und eine innovative Schilfzone, um Wasser biologisch zu klären. Zukünftig sollen die Brillenbären mit einer Gruppe von Nasenbären vergesellschaftet werden.

Zoo Osnabrück 15.04.2014
Zu Ostern Tierfamilien im Zoo Osnabrück erleben – Nachwuchs sorgt für Trubel im Waldzoo
Wie läuft das Familienleben bei Antilopen, Trampeltieren, Schafen oder Minischweinen ab? Im Zoo Osnabrück können Besucher an Ostern dieser Frage nachgehen und die Jungenaufzucht im Tierreich beobachten. Ob in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“, im „Tal der grauen Riesen“ oder im Kamelrevier – im Zoo Osnabrück sorgen zurzeit bei vielen Tierarten Jungtiere für Trubel. Doppelten Grund zur Freude gibt es bei den Antilopen: Sowohl die Großen als auch die Kleinen Kudus haben ein Junges. „Besonders freuen wir uns über den Nachwuchs bei den Kleinen Kudus. Denn bei dieser gefährdeten Antilopenart gab es in den letzten Jahren leider nur eine geringe Geburtenrate im Rahmen des Europäischen Zuchtbuchs der Zoos. Deshalb ist der Nachwuchs hier besonders wichtig. Gleichzeitig ist es von unserem Kuduweibchen das erste Jungtier“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Sunny heißt der männliche Nachwuchs, der am 2. März zur Welt kam – ein Sonntag, weswegen seine Tierpfleger ihm den Namen verliehen. Ihnen gegenüber ist Sunny sehr neugierig und zutraulich. Besucher können ihn auf der Außenanlage neben den Nashörnern besuchen. Kleine Kudus sind nur selten in Zoos zu beobachten: außer im Zoo Osnabrück nur im Zoo Hannover, dem Serengeti-Park Hodenhagen und im Zoo Stuttgart. Mona bei den Großen Kudus -Bei den Großen Kudus hat ebenfalls der „Storch vorbeigeschaut“: Am 25. Februar kam dort Mona zur Welt. „Eine Besonderheit bei Kudu-Jungtieren ist, dass sie ihre Mutter nicht auf Schritt und Tritt begleiten, wie es etwa bei Kameljungtieren der Fall ist, sondern von ihr ‚abgelegt’ werden. Die Mutter gibt ihrem Nachwuchs zu verstehen, an welcher Stelle er sich hinlegen soll und holt ihn zum Säugen dort wieder ab“, erklärt Tierpflegerin Britta Wingerberg. Die Familie der Großen Kudus teilt sich ihr großes Gehege in „Takamanda“ mit fünf Rötelpelikanen, drei Witwenpfeifgänsen und drei Impalas. Im Wechsel mit den Rappenantilopen und Pinselohrschweinen sind sie entweder vor- oder nachmittags draußen zu sehen. Kimia und Parmida bei den Trampeltieren -Nachwuchs bei gleich vier verschiedenen Tierarten, den Trampeltieren, Minischweinen, Ziegen und Ouessant-Schafen, hat zurzeit Tanja Boss, Revierleiterin des Kamelreviers, zu versorgen: „Bereits am 11. Januar hat unsere Trampeltierstute Ronja das Fohlen Parmida zur Welt gebracht. Nun hat Parmida eine kleine Schwester bekommen: Am 12. März wurde Kimia geboren.“ Kimia ist das sechste Fohlen, aber das erste weibliche Jungtier von Stute Mignon, die seit 2001 im Zoo Osnabrück lebt. „Unsere Jüngste ist schon sehr selbstständig und verbringt viel Zeit mit ihrer großen Schwester. Gemeinsam toben sie dann über die Anlage“, schmunzelt Boss. Die beiden Fohlen leben mit ihren Müttern Mignon (15 Jahre) und Ronja (12 Jahre), Stute Ayla (10 Jahre) und Vater Rudi (12 Jahre) im Kamelrevier. Ganz in der Nähe ist Minischwein Manni in diesem Jahr schon zum zweiten Mal Vater geworden: Nachdem Sau Margarethe bereits im Januar drei Ferkel zur Welt brachte, gebar Sau Martha am 7. April vier Jungtiere. Diese werden vom Zoo in fachkundige Privathände abgegeben. Interessierte können sich direkt an den Zoo wenden.

Zoo Halle 15.04.2014
Ostern im Zoo Halle – Ach Du dickes Ei!
An den beiden Oster-Hauptfeiertagen am 20. und 21.04. „setzen wir noch eins drauf“ und präsentieren ein umfangreiches und aktionsgeladenes Programm. So werden am Ostersonntag und Ostermontag insgesamt über 3000 bunte Eier und andere Leckereien versteckt, so dass möglichst viele Besucher eine Chance haben, Ihre Osterüberraschung zu finden, wobei natürlich gilt, „wer zuerst kommt…“. Auf den Bergterrassen sind alle kleinen und großen Besuchern zu Spielen rund ums Ei und den Osterhasen eingeladen und dabei werden täglich in einer stündlichen Tombola zwischen 11:00 und 16:00 Uhr, attraktive Preise verlost. Zu gewinnen gibt es unter anderem Jahres- und Familienkarten für den Zoo, Kuscheltiere und vieles mehr. Von dort geht auch Clown Molli in seiner Kindershow auf eine kunterbunte Reise zum Osterfest. Beim Zoobummel begegnet einem mit etwas Glück auch einem Esel mit prall gefüllten Kiepen voller Ostereier und Naschereien. Der Osterhase und seine Freunde Hahn Gustav Sparfroh von der Frohen Zukunft WG und Krokodil MEX vom Maya Mare sind ebenfalls im Zoo unterwegs und überraschen die Besucher mit Leckereien und kleinen Geschenken. Im Raubtierhaus wird Floristisches und Dekoratives zur Frühjahrszeit gebastelt und am Ostersonntag werden um 14:00 Uhr die schönsten Eier aus der ebenfalls dort zu sehenden Ostereiausstellung prämiert. Am Krokodilhaus warten ein Zoo-Erlebnisstand mit Spielen und Wissenswerten rund ums Ei sowie ein Kinderschminkstand auf die Besucher. Die begehbare Lori-Anlage lädt an beiden Tagen von 14:00 bis 16:00 Uhr zum hautnahen Kontakt und Füttern dieser zutraulichen australischen Papageienart ein. Auch der beliebte Miniaturbauernhof für „Osterhasen“ darf natürlich nicht fehlen, in denen sich niedliche Kaninchen verschiedener Rassen zwischen originalgetreu nachgebauten Bauernhäusern und Scheunen tummeln. Die bunten Gebäude sind in einem Maßstab von 1:4 gebaut und haben eine Höhe von über 1,50 m. Zu sehen ist der Bauernhof direkt vor seinem großen Abbild, im Zooslang auch Saubucht genannt, in unmittelbarer Nähe des Krokodilhauses. Dort präsentieren sich auch niedliche Minischweine und Hühner und runden das österlich-bäuerliche Ambiente ab.

Zoo Osnabrück 14.04.2014
Zebra Zeo besucht den Zoo Osnabrück – Mitmach-Aktionen für Kinder
Am Ostermontag, 21. April 2014, kommt Zeo, der kleine Zebrajunge aus der bekannten Kinderserie, in den Zoo Osnabrück. Das Zeomobil wartet mit vielen Mitmachaktionen. Von 11 bis 17 Uhr finden am Löwenrondell im Osnabrücker Zoo im Rahmen der Zeo-Zoo-Tournee spannende Aktionen für Kinder statt, unter anderem Kinderschminken, Basteln von lustigen Zebra-Kostümen oder Verlosungsaktionen mit tollen Gewinnen. Die Teilnahme an den Aktionen ist im Zoo-Eintrittspreis enthalten. Die Kinderserie „Zeo“ nimmt die jüngsten Zuschauer im Vorschulalter mit auf zahlreiche Entdeckungsreisen. Ausgezeichnet mit dem „Prädikat wertvoll“ durch die Filmbewertung und Medienbewertung FBW ist „Zeo“ ein zauberhafter kleiner Begleiter, der die Themen eines Kinderalltags auf einfühlsame und humorvolle Weise behandelt. Er bestärkt die jungen Zuschauer darin, ihre Welt selbst zu erkunden und verhilft ihnen zu mehr Selbstvertrauen bei ihren alltäglich zu meisternden Aufgaben.

Zoo Heidelberg 14.04.2014
Farbenfroher Osterspaß im Zoo Heidelberg – Langohren im Einsatz
Das schöne Wetter lockt viele Besucher in den Zoo Heidelberg und sorgt bei Mensch und Tier für angenehme Frühlingsgefühle. Unter den wärmenden Sonnenstrahlen haben Tulpen und Hyazinthen die Grünflächen des Zoos in bunte Teppiche verwandelt. Am Ostersonntag dürfen sich die Kinder auf etwas ganz Besonderes freuen: Ein lebensgroßer Osterhase verwöhnt die kleinen Zoobesucher mit leckeren Überraschungseiern. Damit jedes Kind auch eines abbekommt, hat er zwei fleißige Assistentinnen, die sich ebenfalls durch lange Ohren auszeichnen. Die Poitou-Eselstuten Madeleine und Yvette tragen große Weidenkörbe auf ihren Rücken, die prall gefüllt sind mit Überraschungseiern. Kleine Zoobesucher können sich also auf das süße Geschenk freuen und als Dankeschön die braven Eselstuten mit ein paar Streicheleinheiten hinter ihren grandiosen Ohren verwöhnen. Beim Hühnerstall in unmittelbarer Nähe zum Streichelzoo gibt es eine weitere Attraktion zu bestaunen: Pünktlich zu Ostern sind kleine, goldgelbe Hühnerküken geschlüpft. Die flauschigen Federbällchen leben gemeinsam mit jungen Kaninchen und Meerschweinchen in einem durch ein großes Fenster einsehbaren Innengehege, das weich und warm mit Stroh und Hobelspänen ausgepolstert ist. Auch nebenan im Streichelzoo ist ordentlich was los. Dort wartet eine Riesenschar buntgescheckter, neugieriger Ziegenjunge auf aufgeweckte Kinder. Nachwuchs hat sich außerdem bei den Roten Riesenkängurus, den Schopfhirschen, vielen Vogelarten und bei den Waschbären eingestellt. Mit viel Glück kann man durch die Scheibe des Waschbärenhauses einen Blick auf die winzigen Zwillinge erhaschen.Ein weiteres Highlight im Zoo Heidelberg sind die vielen Weißstörche, die sich in diesem Jahr an 16 Nestern auf dem Gelände des Zoos zu schaffen machen. Die Brutzeit hat bereits begonnen und endet Anfang August. Das Gelege wird von beiden Partnern über 30 Tage lang bebrütet und nach zirka zwei Monaten verlassen die Jungvögel das Nest. Es gibt also viele bunte Gründe, an Ostern den Zoo zu besuchen.

Zooschule Heidelberg 14.04.2014
Zooschule Heidelberg erhält Auszeichnung der UNESCO
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Zooschule Heidelberg am 26. März auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. „Die Zooschule Heidelberg zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland. Neben der Vermittlung von speziellem Wissen über die Tiere des Heidelberger Zoos, werden in der Zooschule Heidelberg BNE-relevante Themen lebendig gemacht. Dabei steht die Entwicklung von entsprechenden Kompetenzen im Vordergrund, die nötig sind, um ein verantwortungsvolles Leben in der heutigen Gesellschaft zu ermöglichen wie beispielsweise Empathiefähigkeit, vernetztes Denken und Kommunikationsfähigkeit. Gleichzeitig regt die Teilnahme an den Veranstaltungen der Zooschule Heidelberg Jung und Alt dazu an, über das eigene Konsum- und Umweltverhalten nachzudenken und alternative Handlungsmuster zu finden. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und werden auch weiterhin unser Engagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung vertiefen“, so Daniela Vogt, pädagogische Leiterin der Heidelberger Zooschule. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat in Deutschland bereits über 1.800 Projekte ausgezeichnet: In Schülerfirmen etwa lernen Kinder, ökonomisch sinnvoll wie umweltverträglich und sozial gerecht zu handeln. Kindergärten und Schulen richten ihr Konzept an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bauen Solaranlagen oder engagieren sich für fairen Handel. Außerschulische Träger organisieren Bildungsangebote rund um das Thema nachhaltige Entwicklung. Dies sind nur einige von vielen Beispielen.

Zoo Augsburg 14.04.2014
„Coco zeichnet und malt“ – T-Shirt Verkauf an Ostern im Löwenhaus
Das Projekt »Coco zeichnet und malt“ geht in die zweite Auflage. Der Schimpanse Coco aus dem Zoo Augsburg hatte wieder Gelegenheit, mit Farbe Spuren auf Papier zu hinterlassen. Begleitet von der Zoodirektorin Barbara Jantschke, experimentiert Coco gelegentlich in aller Frühe, in aller Ruhe und im Zusammenspiel mit der Tierpflegerin Kathleen Arndt und der Künstlerin Anja Güthoff mit dem ihm zur Verfügung gestelltem Zeichen- und Malmaterial. Coco produziert ganz nebenbei für einen guten Zweck. Basierend auf Cocos Arbeiten, haben die Textilgestalterin Silke Steyer und Anja Güthoff wieder eine kleine Auflage T– Shirts von Hand gedruckt. Der Reinerlös vom Verkauf geht an ein Schimpansenasyl in Uganda. Die Kombination aus Cocos Vorlagen und einfachen grafischen Elementen lässt reizvolle Unikate entstehen und bietet Anlass, sensibel über das Verhältnis von Mensch und Tier nachzudenken. Der Verkauf findet am Karfreitag und Ostersonntag von 9.00 bis 18.00 Uhr im Zoo statt. Danach können die T-Shirts im Atelier Sorelias, Zwerchgasse 6 in Augsburg erworben werden. Neben den T-Shirts gibt es auch Postkarten mit dem von Coco gestalteten Motiv. Auch ansonsten ist wieder einiges an Ostern im Zoo Augsburg geboten. Ab Karfreitag ist „Osterhasenhausen“ mit Kaninchen und Küken in der Tropenhalle zu bewundern. Am Karsamstag zwischen 11 und 16 Uhr lädt die Bäckerei IHLE zum Osterhasen-Backen im Löwenhaus ein. Am Karsamstag und Ostersonntag werden beim Kinderschminken die kleinen Besucher in Schmetterlinge, Tiger und Giraffen verwandelt. Am Ostersonntag und -montag hoppelt der Osterhase durch den Zoo und verteilt bunte Ostereier. Natürlich dürfen die Tiere an diesen Tagen auch nicht zu kurz kommen. So sind die Seebären-, Seehund- und Pelikan-Fütterungen beliebte Beobachtungshighlights für Groß und Klein. Neben der artenreichen Tierwelt bietet die großflächige, barrierefreie Parkanlage mit altem Baumbestand, großem Abenteuerspielplatz und dem Zoo-Bähnle ein vielfältiges Angebot zum Spielen, Erholen und Entspannen. Und für den kulinarischen Genuss sorgen die Zoogaststätte und mehrere Kioske.

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 14.04.2014
Österliche Stimmung in der Wilhelma: Von Ostereiern, Osterlämmern und fast echten Osterhasen
Eier und Ostern: Das gehört einfach zusammen wie … Oster und Hase. Deshalb dreht sich in der Wilhelmaschule am Osterwochenende einmal mehr alles ums Ei. Wer schon immer wissen wollte, ob ein Krokodilei grün ist, wie das Ei im Huhn entsteht und was ein Straußenei wiegt – hier wird er es erfahren. Und sogar „Osterhasen“ werden an den Feiertagen in der Wilhelma anwesend sein – zu finden sind sie samt ihrem Nachwuchs im Jungtieraufzuchthaus. Das Osterprogramm startet am Karfreitag mit den Thementagen „Rund ums Ei“ in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Dort können die Besucher bis einschließlich Ostermontag jeweils von 11 bis 16 Uhr Spannendes, Wissenswertes und Kurioses über die vielfältige Welt der Eier erfahren. In dieser gleicht buchstäblich kein Ei dem anderen: Jede Vogelart hat bei seinen Gelegen ein eigenes Design hervorgebracht und auch die Eier von Reptilien, Fischen und Insekten gibt es in allen Farben und Formen, wie die Sammlung der Wilhelmaschule anschaulich belegt. Darüber hinaus erfahren die Besucher, was es mit den Nummern auf den Frühstückseiern auf sich hat, damit sie künftig gezielter nach Eiern von Hühnern aus Freilandhaltung greifen können. Unter fachlicher Anleitung können Kinder und Erwachsene überdies Osterschmuck basteln und an einer Osterlotterie zugunsten der bedrohten Gorillas teilnehmen, bevor sie anschließend im Streichelzoo des Schaubauernhofs die „Osterlämmer“ samt Mutterschafen besuchen. Rechtzeitig zu den Feiertagen gab es dort nämlich bei Skudden und Kamerunschafen wieder jede Menge Nachwuchs. Darüber hinaus sind pünktlich vor Ostern sogar „Osterhasen“ in ein großes, mit Strohballen komfortabel gepolstertes Gehege im Jungtieraufzuchthaus eingezogen. Hier haben sie bereits einige Jungtiere ins Nest gelegt und somit erfolgreich dafür gesorgt, dass beim künftigen Osterhasengeschäft kein Fachkräftemangel ins Haus steht. Ob junge Osterhasen wohl aus Eiern schlüpfen? Kleine Info-Schilder am Gehege beleuchten diese Frage aufschlussreich und mit einigem Augenzwinkern. Dergestalt bestens informiert sind große wie kleine Besucher anschließend fit für die kleine Ostereier-Rallye direkt nebenan, im Amazonienhaus. Diese findet nur am Ostersonntag zwischen 11 und 16 Uhr statt, und wer erfolgreich teilnimmt, kann bunte Ostereier gewinnen. Auch draußen im Park herrscht eine farbenfrohe Osterstimmung: Rund 44.000 Blumenzwiebeln haben die Gärtner bereits im Herbst gesteckt und 55.000 Stiefmütterchen gepflanzt, damit der Frühling in der Wilhelma bunt wird. Und während die Narzissen aufgrund des milden Winters und vorzeitigen Frühjahrs ihre Hauptblütezeit ebenso hinter sich haben wie die Magnolien im Maurischen Garten, bilden jetzt vor allem die Tulpen farbige Blütenteppiche auf den Rabatten. Ja, sogar die Pfingstrosen sind längst erblüht. Der Thementag „Rund ums Ei“ ist übrigens Teil der Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“, welche die Wilhelmaschule nunmehr im dritten Jahr anbietet. Auch 2014 stehen wieder spannende Thementage, Kurzvorträge und Workshops zu Tier-, Pflanzen und Naturschutzthemen auf dem Programm.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 14.04.2014
Kurze Beine, lange Beine – Zwei ganz besondere Tierkinder
Seit vielen Jahren leben die auffällig gezeichneten Pinselohrschweine im Tierpark Hagenbeck. Obwohl die Gruppe stets aus einem männlichen und zwei weiblichen Tieren bestanden hat, gab es bisher nie Nachwuchs. Deshalb war die Freude immens, als das ältere Weibchen am 19. März ein gesundes Ferkel zur Welt brachte. Nach der gemeinsamen Zeit im Haus ist es so weit: Mutter und Ferkel können sich gemeinsam an das Außengehege gewöhnen. Wie sieht ein Pinselohrferkel aus? Hat es bereits die gleiche rote Färbung wie die Eltern? Wie groß ist es und wie selbständig erkundet es das Gehege? Deutlich andere Proportionen hat das Sonntagskind zu bieten. Am 6. April plumpste Madiba aus zwei Metern Höhe in die Wurfbox der Rothschildgiraffen. Der kleine Bulle nahm bei der Sturzgeburt aber keinen Schaden, denn in Erwartung des freudigen Ereignisses war der Boden dick mit Stroh gepolstert. Giraffenkuh Etosha (18) ist nach fünf früheren Geburten bereits eine erfahrene Mutter. Sie hat die ersten Tage in der Ruhe des Giraffenhauses bestens gemeistert. Bei schönem Wetter werden die beiden nun gemeinsam die Außenanlage erkunden. Der Name Madiba war der Spitzname von Nelson Mandela und bedeutet Väterchen. Genau das soll der kleine Bulle einmal werden, um die von der Ausrottung bedrohte Art zu erhalten.

Zoo Dresden 14.04.2014
Zauberhafte Ostern im Zoo – Osterveranstaltung am 20. und 21. April im Dresdner Zoo
Am 20. und 21. April ist es endlich wieder soweit. Der Zoo startet seine Veranstaltungssaison mit einem bunten Osterfest am Ostersonntag und -montag. Alle kleinen und großen Zoobesucher sind von 10 bis 17 Uhr recht herzlich zu einem abwechslungsreichen Programm eingeladen. Auf der Bühne kann „Pan Panazehs zauberhafter Osterzirkus“ erlebt und in der Zauberwerkstatt ein Zauberhase gebastelt werden. Im Osterhasendorf können echte Osterhasen entdeckt und mit etwas Glück gestreichelt werden. Niedliche Osterhasen auf zwei Beinen sind im Zoo unterwegs und verteilen leckere Süßigkeiten an die kleinen Besucher. Im Streichelgehege kann man beobachten, wie kleine Küken schlüpfen und außerdem runden Kinderschminken und die lustigen Veranstaltungen des Zookaspers (Spielzeiten 10:30, 11:30, 14, 15, 16 und 17 Uhr) den perfekten Zootag ab. Unsere zusätzlichen Tierpflegertreffpunkte am 20. und 21. April: So.+Mo. 10:00 Uhr: Zebramanguste So.+Mo. 11:00 Uhr: Streichelgehege So.+Mo. 12:00 Uhr: begehbare Tundravoliere So.+Mo. 14:30 Uhr: Erdmännchen So.+Mo. 15:30 Uhr: Guereza & Koala Osterferien-Programm im Zoo (18. April bis 27. April) In den Osterferien vom 18. bis 27. April gibt es im Zoo ein abwechslungsreiches Programm mit täglichen Tierpflegertreffpunkten , dem Zeo-Aktionstag am 23. April und dem Welt-Pinguin-Tag am 25. April. Zeo-Aktionstag am 23. April 2014 Zeo, der kleine Zebrajunge und Hauptfigur der gleichnamigen Kinderserie geht in den Osterferien auf Zootournee durch ganz Deutschland – am 23. April besucht er die kleinen Zebrafans im Zoo Dresden. Ab 11:00 Uhr gibt es tolle Aktionen für Kinder, wie Kinderschminken, Basteln von lustigen Zebrakostümen sowie spannende Gewinnspiele mit tollen Preisen. Zu gewinnen gibt es die neue Zeo-DVD, Hörspiele sowie weitere Merchandise Produkte rund um Zeo.

Tiergarten Schönbrunn Wien 14.04.2014
AB 23. MAI: DIE NEUE EISBÄRENWELT IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Nun steht das Datum fest: Ab 23. Mai ist der Tiergarten Schönbrunn mit der neuen Eisbärenwelt „Franz Josef Land“ um eine Attraktion reicher. Dank des milden Winters wird die Anlage nach zweieinhalbjähriger Bauzeit plangemäß fertig. Der Countdown für die Baufirmen läuft. Noch etwas mehr als ein Monat bleibt Zeit, bis das Zuhause für die beiden Eisbären Lynn und Ranzo perfekt sein muss. „Rund 40 Arbeiter sind stets zeitgleich auf der Baustelle und arbeiten unter Hochdruck. Die Felsen werden gerade farblich gestaltet, die Glasscheiben für die Abgrenzungen montiert und die Besucherwege vorbereitet“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Seit Beginn der Abrissarbeiten Ende 2011 waren im Tiergarten Schönbrunn keine Eisbären zu sehen. Umso größer ist die Vorfreude auf die nahende Eröffnung. Schratter: „Wir freuen uns schon sehr auf die Rückkehr der weißen Bären. Unsere Eisbären werden Botschafter für ihre bedrohten Verwandten im Freiland sein.“ Die neue, 1.700 Quadratmeter große Eisbärenwelt ist dreimal so groß wie die alte Anlage. Die Landschaft ist mit Felsen, Wiesen, Geröllflächen und Wasserfällen dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden. Unterschiedlich tiefe Wasserbecken mit Süß- und Salzwasser laden die Eisbären zum Schwimmen und Tauchen ein.Die neue Eisbärenwelt wird dem Eisbärenweibchen Lynn aus den Niederlanden und dem Männchen Ranzo aus Finnland, die im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Schönbrunn ausgewählt wurden, bestmögliche Haltungsbedingungen bieten. Für die Besucher wird das „Franz Josef Land“ ein besonderes Erlebnis. Im Polardom, dem interaktiven Besucherzentrum, können sie die Eisbären erstmals beim Schwimmen unter Wasser beobachten. Außerdem erhalten sie hier spannende Informationen über diese bedrohte Tierart und ihren Lebensraum. Während die Eisbärenwelt derzeit noch nach Baustelle aussieht, ist der Ausstellungsbereich so gut wie fertig.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 12.04.2014
Alle Vögel sind schon da … Eröffnung der Ausstellung „Vogelvielfalt“
Kinder mögen keineswegs nur Tiere, die kuschlig sind. 58 Kinder der Malgruppe „Unter der grünen Kuppel“ im Dom Kultury im Alter von sechs bis zwölf Jahren haben sich bei einem Spaziergang durch den Tierpark entschieden, Vögel zu zeichnen. Besonders ansprechend für sie war die Vielfalt der Tiere in Farbe und Form. Eben diese, aber auch ihre Schönheit und die Begeisterung der Kinder für die Vögel spiegeln sich in den wunderschönen Arbeiten wieder. So mannigfaltig wie die Vogelwelt, so abwechslungsreich sind auch die Zeichnungen. Teilweise sind mit den Federn der Vögel im Tierpark regelrechte Kunstwerke entstanden. Es ist sehr zu empfehlen, etwas mehr Zeit für den Spaziergang durch den Tierpark einzuplanen und ihn mit dem Besuch der Ausstellung „Vogelvielfalt“ abzurunden. Die Ausstellung ist bis 31. Oktober 2014 zu sehen. Die Ausstellung ist für Besucher des Tierparks kostenlos.

Zoo Salzburg, 12.04.2014
Entzückender Nachwuchs bei den „Waldgeistern“ im Zoo Salzburg
Es ist kein verspäteter April-Scherz: Am 1. April haben zwei winzige Katta-Babys im Afrika-Bereich des Salzburger Zoos das Licht der Welt erblickt. Bei der Geburt wiegen Kattas rund 60 Gramm. Sie kommen schon mit der gleichen grauen Fellfarbe und den charakteristischen schwarz-weißen Ringelschwanz wie die Erwachsenen zur Welt. In den ersten Lebenstagen trägt die Mutter ihren neugierigen Nachwuchs ganz vorsichtig im Brust- und Bauchfell umher. Schon in den nächsten Tagen werden die Katta-Winzlinge immer häufiger auf den Rücken ihrer Mutter klettern und dann von dort aus kleinere Ausflüge unternehmen. Einfach ist es nicht, die 9 köpfige Katta Gruppe im Salzburger Zoo zu beobachten! Diese Lemurenart lebt frei im Afrika-Bereich des Zoos. Gerade jetzt im Frühjahr streifen die Kattas bei Sonnenschein zwischen den Anlagen der Nashörner, Zebras und dem Vogelpark umher, um die ersten zarten Knospen und Blätter zu fressen und auch mal Insekten zu fangen. Charakteristisch für diese Halbaffen ist ihr schwarz-weiß geringelter Schwanz. Er spielt beim Sozialverhalten eine wichtige Rolle: Männchen tragen sogenannte „Stinkkämpfe“ aus. Sie bestreichen ihren Schwanz mit Duftstoffen und schwenken ihn in Richtung eines „Gegners“. Das Motto dabei ist: Wer am besten stinkt, hat gewonnen! Kattas sind auf Madagaskar beheimatet. Die größte Bedrohung für die Lemuren ist der Verlust des Lebensraumes. Ausgedehnte Flächen der Trocken− und Regenwäldern dieser Insel werden in Landwirtschaftsflächen umgewandelt. In den vergangenen 20 Jahren ist der Bestand der Kattas im Freiland um etwa ein Viertel zurückgegangen.

Hamburger Tierpark Hagenbeck, 11.04.2014
Menge, Höhe und Gewicht – Inventur im Tierpark
So ganz geheuer war dem zwei Wochen alten Trampeltierchen die Messprozedur nicht. Immer wieder suchte die kleine Saida Schutz an Mutter Nataschas Flanke. Die wiederum wurde mit Hilfe von Leckereien ein bisschen dirigiert. So gelang es Tierpfleger Benjamin Krüger schließlich, die aktuelle Höckerhöhe des Fohlens zu messen. Das Ergebnis: 1,17 Meter. Damit ist die Jüngste im Kamelgehege seit ihrer Geburt um zwei Zentimeter gewachsen. Tierpfleger Krüger ist damit sehr zufrieden. Bis Saida ihre endgültige Größe von etwa zwei Metern erreicht, wird sie bis zu drei Jahre lang weiter wachsen. In der Anlage der Humboldt-Pinguine half ein Eimer voller leckerer Fische Tierpfleger Sebastian Behrens dabei, die quirligen Frackträger so lange im Zaum zu halten, bis er alle Schnäbel gezählt hatte. Selbst die fünf brütenden Paare kamen zur Futterausgabe vom Bruthügel und ließen sich anstandslos mitzählen. Insgesamt leben 34 Humboldt-Pinguine in der Kolonie im Eismeer. Wenig mehr als sieben Monate ist sie alt und war schon der Liebling bei der Inventur: Kängurumädchen Josey. Seit sechs Wochen wird sie von Tierpfleger Thomas Feierabend aufgezogen, weil ihre Mutter sie nicht mehr annahm. Das Fläschchen-Experiment hat bestens funktioniert. Das kleine Rote Riesenkänguru bringt inzwischen 3870 Gramm auf die Waage. Josey ist somit groß genug, um in den kommenden Wochen ganz in die Känguru-Gruppe hinein zu wachsen. Ein bisher streng gehütetes Geheimnis wurde während der Inventur gelüftet: Seit drei Monaten gibt es ein pelziges Kleeblatt. Kamtschatka-Bärin Mascha brachte am 17. Januar drei Junge zur Welt. Zur Inventur sind die beiden Brüder und ihr Schwesterchen zum ersten Mal außerhalb der Wurfhöhle gewesen. Zu dieser Premiere haben die Bärchen ihre Namen erhalten: Irina, Iwan und Igor. Wann immer es möglich ist, sind die kleinen Bären mit ihrer Mutter nun im Außengehege unterwegs. Insgesamt ergab die diesjährige Frühjahrsinventur einen Tierbestand von 1860 Tieren aus 210 Arten.

Opel-Zoo Kronberg, 11.04.2014
Osterferien im Opel-Zoo: Umfangreiches Ferienprogramm und viele Jungtiere
Mit dem späten Termin des Osterfestes und der Osterferien in diesem Jahr wird ein Osterausflug in den Kronberger Opel-Zoo fast schon zu einem frühsommerlichen Erlebnis: Das 27 Hektar Zoogelände bietet Rundwege durch die grünen Hänge des Vordertaunus, verschiedene interessante Lehrpfade und zahlreiche Informationsstationen zu Naturthemen aus nah und fern. Es geht immer vorbei an den großen Freigehegen mit über 1.500 Tieren in 200 verschiedenen Arten. Ein besonderes Highlight stellt dabei die neue Elefantenanlage dar. Aber auch die angrenzenden neuen Anlagen für die Rothirsche, Wasserschildkröten und die Flamingos sowie die Voliere für die Papageien in Gemeinschaftshaltung mit den possierlichen Buschschliefern wurden inzwischen ihrer Bestimmung übergeben. Neu im Opel-Zoo sind das Rote Riesenkänguru und das Bürstenschwanz-Rattenkänguru. Außerdem gibt es bei vielen Tierarten bereits zahlreiche Jungtiere zu entdecken: Ob bei den Hirschziegenantilopen, den Mufflons, den Nyalas, den Vietnam-Sikahirschen, den Giraffen, den Rhönschafen und Afrikanischen Zwergziegen sowie bei vielen Vogelarten – überall findet man possierlichen Nachwuchs. Osterferien im Opel-Zoo – Das heißt auch, an dem attraktiven Ferienprogramm teilzunehmen: Dienstags, den 25. und 22. April, startet jeweils um 11 Uhr die Öffentliche Führung. Hier stellen die Zoopädagogen verschiedene Haustiere und ihre Verhaltensweisen vor. Besonders wird es dabei um die gehen, auf die man an Ostern ein besonderes Augenmerk hat: Osterhase, Osterlamm und allerlEi andere. Mittwochs, den 16. und 23. April, jeweils in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr, können Kinder ab 6 Jahren den Streichelzooführerschein machen und in Theorie und Praxis lernen, wie man sich diesen Tieren gegenüber verhält. Das traditionelle Ostereiersuchen für die Kinder findet am Ostersonntag und –montag für im bunt geschmückten Osterwald jeweils von 10 bis 12 Uhr statt. Alle Veranstaltungen des Ferienprogramms können ohne Voranmeldung besucht werden und es fallen dafür keine Kosten außer dem normalen Eintrittspreis an.

Opel-Zoo Kronberg, 11.04.2014
Umweltprojekt im Opel-Zoo: Bienenfleißige Königsteiner Pfadfinder
Buchweizen, Koriander, Gelbsenf, Schwarzkümmel, Ölrettich, Phacelia, Ringelblume, Kornblume, Malve, Borretsch, Dill … was wie die Zutatenliste für ein exotisches Gericht klingt, sind die Bestandteile der so genannten Tübinger Mischung – eine Wiesensaat für eine Bienenweide. Im Kronberger Opel-Zoo gibt es seit 2009 am Panoramaweg im südlichen Teil des Zoos einen Bienenstand, in dem die Zoobesucher über die Nützlichkeit von Bienen informiert werden und in dem sie ein Bienenvolk durch eine Scheibe in ihrem Bienenstock beobachten können. Sie sehen die Königin, die Arbeiterinnen, erkennen die Waben, beobachten die Aufzucht der jungen Insekten und vieles mehr. Das Bienenvolk wird regelmäßig vom Oberurseler Bieneninstitut in den Opel-Zoo gebracht und vor der kalten Jahreszeit auch wieder abgeholt. Damit die Bienen bei ihrer Ankunft in direkter Nähe ausreichend Blüten finden, um Nektar zu sammeln, dient das Wiesengebiet rund um den Bienenstand als Bienenweide und da finden die fleißigen Bienen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein die blühenden Pflanzen der Tübinger Mischung. Bienenfleißig waren die Wölflinge und Jungpfadfinder des Königsteiner Stammes der DPSG-Pfadfinder: An zwei Nachmittagen nutzten die sechs- bis achtjährigen Mädchen gemeinsam mit ihren Gruppenleitern die Gruppenstunde dazu, um sich aktiv dem Naturschutz zu widmen: Im Opel-Zoo haben sie das für die Bienenweide vorgesehene Wiesenstück tatkräftig umgegraben, vom Unkraut befreit, eingeebnet und für die Saat vorbereitet, die sie dann auch selbst eingebracht haben. „Die Kinder haben ihren lobenswerten Einsatz nicht nur für das Wohlergehen unserer Bienen gebracht, sondern für alle blütenbesuchenden, nektarsaugenden Insekten wie Schmetterlinge, Hummel, Solitärbienen und viele andere mehr“, so der Leiter der Zoopädagogik, Dr. Martin Becker. „Sie haben somit also einen Beitrag zur Biodiversität, zur Erhaltung der Vielfalt des Lebens im Allgemeinen und der heimischen Flora und Fauna im Besonderen geleistet.“ Und ein solcher Einsatz muss natürlich auch belohnt werden: Wenn die Bienenweide erblüht ist und es in ihr brummt und summt, werden die Pfadfinder zu einem Zoobesuch und einer besonderen Führung eingeladen, die dann vor allem das Thema Biodiversität und die Notwendigkeit Bienen zu schützen zum Thema haben wird.

Zoologischer Garten Magdeburg, 11.04.2014
Südamerikanische Neuzugänge
Zwei besondere Neuzugänge bereichern die tierische Vielfalt im Magdeburger Zoo. Auf der Südamerika-Anlage haben sich die Weißrüssel-Nasenbären bereits sehr gut eingelebt. Sie gehören zu den zoologischen Raritäten, werden sie deutschlandweit nur noch im Tierpark Nordhorn und im Zoo Halle gehalten. Innerhalb Europas wird momentan lediglich im Zoo Belgrad gezüchtet. Mit der Neugier, die allen Nasenbären typischerweise zu eigen ist, erkunden sie derzeit nicht nur das weitläufige, sehr grüne Außengehege, sondern – da sie nicht alleine leben – auch ihre Mitbewohner innerhalb dieser einzigartigen südamerikanischen WG, wie z.B. die Flachlandtapire. Weißrüssel-Nasenbären sind im Gegensatz zu den bisher gehaltenen Roten Nasenbären hochbeiniger und schlanker und zeichnen sich durch eine besonders schöne Färbung mit einer, wie sollte es anders sein, namensgebenden weißen Nasenpartie aus. Bei dieser Art kann die individuelle Färbung der einzelnen Tiere recht unterschiedlich ausfallen, wie es auch bei den Neuen im Magdeburger Zoo zu sehen ist. Das Männchen und die beiden Weibchen kamen aus dem Nationalzoo Havanna nach Magdeburg. Auch im Gehege der Blaukehlaras ist Neues zu entdecken. Als sehr schöne Ergänzung zu diesen Papageienvögeln lebt sich hier zur Zeit ein Pärchen der „Ypecaha-Riesenwaldralle“ ein, mit denen ebenfalls gezüchtet werden soll. Die beiden Tiere sind im Zoo Stuttgart geschlüpft und kamen im Februar von dort zu uns in die Elbestadt. Diese langschnäbeligen Urwaldbewohner Südamerikas besitzen eine beachtliche Größe und entpuppen sich als äußerst neugierig – da wird auch einmal ein interessierter Blick in den Brutkasten der Blaukehlaras geworfen.

Zoo Osnabrück, 11.04.2014
Talente und Sprache im Zoo Osnabrück fördern
Gleich zwei Mal fand in dieser Woche der „talentCAMPus“ der Volkshochschule Osnabrück in Kooperation mit Bildungseinrichtungen und Trainern im Zoo Osnabrück statt. Deutsch lernen, Talente entdecken und Kreativität entwickeln standen auf dem Programm. Im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bildungsministeriums für Bildung und Forschung haben die Volkshochschulen und ihre lokalen Partner das Projekt „talentCAMPus“ ins Leben gerufen. In den einwöchigen Ferienangeboten können Zehn- bis 18jährige bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche in Verbindung mit kultureller Bildung Sprachen lernen, ihre Deutschkenntnisse verbessern sowie erste Schritte zur interkulturellen Verständigung gehen. Im Zoo Osnabrück fanden in den Osterferien gleich zwei Angebote statt: Das Projekt „Erlebe ein bisschen Afrika im Zoo – Trommeln wie die Buschmänner“ führt Marlies Knieper mit einem pädagogischen Team für die Schule an der Rolandsmauer durch: „Die Schülerinnen und Schüler verbringen eine Woche im Zoo und lernen hier anhand von Tierbeobachtungen, Tiergeschichten oder Aktionseinheiten. Schwerpunkte sind dabei Orientierung, Kommunikation, visuelle Wahrnehmung oder künstlerische Umsetzung. Höhepunkt ist natürlich der Trommelworkshop mit Abdouh Tall.“ Spaß und Freude an der Musik sowie gemeinsamen Erleben stehen dabei im Vordergrund und fast wie nebenbei werden spielerisch die Fähigkeiten der Teilnehmer erweitert. Das zweite Angebot „Meine neue Sprache – meine neue Stadt“ findet in Kooperation mit dem Verein zur pädagogischen Förderung ausländischer Kinder (VPAK) und der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in Osnabrück (RAZ) statt. Es richtet sich an Teilnehmer, die erst seit einem halben Jahr in der Hasestadt leben, wie Gabriele Grosser vom RAZ berichtet: „Morgens findet ein Sprachworkshop statt und nachmittags gehen wir an bekannte Orte in Osnabrück, zum Beispiel ins Rathaus, in die Stadtbibliothek oder eben in den Zoo. Ziel ist, dass die Teilnehmer die Sprache und zusätzlich bekannte Orte, Abläufe und Gepflogenheiten kennen lernen – damit sie sich zurecht finden und auch integrieren können.“ Der Zoo Osnabrück steht dabei als Kooperationspartner gerne zur Verfügung, wie Zoopräsident Reinhard Sliwka betont: „Zoos sind auch Bildungseinrichtungen, deswegen beteiligen wir uns regelmäßig an Bildungsprojekten. Unsere Tiere dienen dabei als Botschafter und Türöffner – denn sie kommen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher. Gerade Kinder und auch Jugendliche sind von Tieren begeistert und lassen sich durch sie motivieren und öffnen sich mit ihrer Hilfe auch schneller neuem Wissen.“ Während die Schüler der Schule an der Rolandsmauer am Freitag noch den Umgang mit Grenzen und Gefahr am Beispiel der Raubtiere kennen lernen, werden die Teilnehmer der Aktion „Meine neue Sprache – meine neue Stadt“ morgen den Wochenmarkt an der Josefkirche besuchen und aus dem Einkauf ihr Mittagessen kochen. Ihr Sprachkurs geht noch bis Gründonnerstag.

Tierpark Sababurg, 11.04.2014
TIERPARK SABABURG: …gerade zu Ostern einen Ausflug wert.
Egal was auch immer Petrus sich zu Ostern einfallen lässt, einem wird bestimmt nicht kalt: dem Osterhasen im Tierpark Sababurg. Ostersonntag und Ostermontag, jeweils von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr, verteilt der Osterhase 5.000 bunte Ostereier an die Besucher. Da kann es schon passieren, dass er etwas ins Schwitzen gerät. Aber zumindest ein Mal im Jahr muss der Osterhase zur Freude von Groß und Klein so richtig arbeiten. Darüber, dass er all die Eier auch los wird, macht er sich keine Gedanken. Denn nach dem langen, kalten Winter sehnen sich die Menschen nach frischer Luft und Natur, dem Gesang der Vögel und den lustigen Spielen der Osterlämmer. Tiernachwuchs gibt es zu entdecken: Lämmchen bei den Schafen und Ziegen, Ferkel auf dem Bauernhof, Fohlen bei den Eseln und Kaninchenbabys. All die Kinder, die sich noch auf Ostern vorbereiten wollen, weil sie vielleicht eine kleine Überraschung für ihre Geschwister, Eltern, Großeltern oder Freunde haben möchten, sollten am Karfreitag oder Ostersamstag ab 15:00 Uhr in den Tierpark kommen. Dort können sie bis 17:00 Uhr unter fachkundiger Anleitung bunte Osternester basteln und natürlich mit nach Hause nehmen. Die Materialien werden gestellt und es fallen für die Bastelaktion keine zusätzlichen Kosten an. Treffpunkt ist in der Kultur- und Kirchenscheune neben dem Bauernhof. Abgerundet wird das tolle Osterangebot durch unser Programm „Wir stellen unsere Tiere vor“. In speziell kommentierten Schautierfütterungen bei den Fischottern (10:00 Uhr und 14:30 Uhr), Humboldtpinguinen (11:00 Uhr und 15:00 Uhr), Vielfraßen und Luchsen (13:30 Uhr) erfahren Sie viel über unsere Tiere. Falkner Rainer Cremer präsentiert an allen Ostertagen seine Jäger der Lüfte um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:15 Uhr in der großen Greifvogelflugschau. Mit dabei ist natürlich auch der bekannte Weißkopfseeadler JOKER. Ostern kann kommen! Der Tierpark Sababurg ist gerüstet und freut sich auf regen Besuch. Für weitere Informationen steht das Team des Tierparks Sababurg unter der Tel.: (0 56 71) – 76 64 99 – 0 gern zur Verfügung.

Tierpark Bochum, 10.04.2014
Katta-Nachwuchs im Doppelpack: Zwillingsgeburt im Tierpark Bochum
Dieses Frühjahr bescheren die beliebten Kattas dem Tierpark Bochum Nachwuchs im Doppelpack. Katta-Chefin „Babsi“ hat passend zum Frühlingsbeginn Nachwuchs bekommen. „Es sind Zwillinge“ hieß es, als Tierpflegerin Yvonne Nienierza bei ihrem morgendlichen Kontrollgang die kleinen Ringelschwänzchen am Bauch ihrer Mutter entdeckte. „Unsere Freude ist riesig, dass wir nun zum vierten Jahr in Folge einen solchen Nachzuchterfolg feiern können“, erläutert Nienierza. Im Jahr 2011 erblickte zum ersten Mal im Bochumer Tierpark ein kleiner Katta das Licht der Welt. Im März des darauffolgenden Jahres kam Baby Nummer zwei und im Mai 2012 Nummer drei. Im letzten Jahr waren es ebenfalls zwei Jungtiere, so dass mit der diesjährigen Zwillingsgeburt die Anzahl an Bochumer Katta-Kindern mit einem Sprung auf insgesamt sieben angestiegen ist. Die beiden Jungtiere vom letzten Jahr sind mittlerweile schon fast so groß wie die erwachsenen Tiere und neugierig auf den winzigen Familienzuwachs. Auch die Zwillinge klettern schon munter auf dem Rücken ihrer Mutter „Babsi“ umher und schauen gespannt auf die Kletterkünste ihrer älteren Verwandten.

Tierpark Görlitz, 10.04.2014
Großes „Tam Tam“ mit Ostereiersuche, Jungtieren und der Mistkarre für jedermann am Ostermontag
Es wimmelt nur so vor Jungtieren im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Ziegenkinder, Lämmer, Ferkel und Küken bevölkern den Bauernhof. Der Osterhase kommt am Ostermontag (21. April) im Tierpark sogar zwei Mal, so dass die Kinder um 10 Uhr und um 15.30 Uhr Ostereier und so manche Überraschung finden können. Die Mistkarren stehen in diesem Jahr von 10 bis 12 Uhr jedem Besucher zur Verfügung. Am Ostermontag darf endlich einmal jeder richtig Mist machen und die Karre damit vollladen. Und sollte der Opa dem Enkel beweisen wollen, dass er mit dem Mist noch schneller ist, dann ran an die Karre! Richtig großes „Tamtam“ mach die Band „TAM TAM Combony“ auf dem Bauernhof im Tierpark von 15.30 bis 17.30 Uhr. Bei der dreiköpfigen Band aus Dresden ist zwischen französischem Tango und Abba-Adaptionen so ziemlich alles möglich. Mit Bandoneon, Mundharmonika, Pauke, Helicon und Pedal Steel peppen die Dresdner Unikate Frank-Schöbel-Schlager und Chart-Stürmer gleichermaßen auf. Das ist nicht selten so ulkig wie es klingt oder noch besser.

Zooschule Heidelberg, 10.04.2014
Wie kommt das Känguru-Jungtier in den Beutel der Mama? Workshop der Zooschule für Kinder und Jugendliche gibt Antworten!
Am Freitag, den 2. Mai bietet die Heidelberger Zooschule einen spannenden Workshop zum Thema „Tierkinder im Zoo“ an. Der Workshop (9.30 – 16.30 Uhr) richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren und gibt Antwort auf sämtliche Fragen rund um den Nachwuchs der Zootiere. Natürlich steht der Besuch der Jungtiere auch auf dem Tagesplan. In diesem Jahr sind im Tiergarten Heidelberg schon zahlreiche Jungtiere zur Welt gekommen. Beispielsweise gab es im Streichelzoo mehrfachen Nachwuchs und auch bei der bedrohten Roloway-Meerkatze wurde ein Jungtier geboren. Bei anderen Tierarten warten die Tierpfleger täglich auf Nachwuchs. Während dem Workshop erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Spannendes rund um die Tierkinder. Wer schlüpft aus dem Ei und wer wird geboren? Und wie kommt das Känguru-Jungtier nach der Geburt in den Beutel der Mutter? Neben dem Brutverhalten der tierischen Eltern stehen natürlich auch die Besonderheiten der Jungenaufzucht auf dem Programm. Der Ticket-Vorverkauf für den Workshop läuft bereits. Für € 45,- (inkl. warmem Mittagessen) sind derzeit noch Tickets erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Zooschule unter http://www.zooschule-heidelberg.de/workshops oder telefonisch unter 06221-3955713.

Zoo Krefeld, 10.04.2014
Gutes Zoowetter: Fast 131 000 Besucher im ersten Quartal im Zoo Krefeld – NRW-Partnerzoos freuen sich über 1,15 Millionen Besucher
Im Krefelder Zoo freut man sich am Ende des 1. Quartals 2014 über einen Besucherzuwachs von etwa 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als bis Ende März nur 78 682 Menschen im Zoo begrüßt werden konnten. In diesem Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt bereits 130 976 Besucher, die gekommen sind und dabei auch den Bau der neuen Pinguinanlage in Augenschein nehmen konnten. Der neue Pinguin-Pool des Krefelder Zoos wird noch vor Ostern eröffnet und bietet dann 20 Humboldt-Pinguinen und einer Kolonie Inka-Seeschwalben eine naturnahe Heimat. An einer großen Panoramascheibe können die Vögel bei ihren rasanten „Unterwasserflügen“ beobachtet werden. Finanziert wurde die 800 Quadratmeter große Anlage von den Zoofreunden Krefeld. Die elf NRW-Partnerzoos, zu denen auch Krefeld gehört, können allesamt auf ein erfreuliches 1. Quartal zurückblicken. Insgesamt fanden über 1,15 Millionen Besucher in den ersten drei Monaten des Jahres den Weg in einen der Partnerzoos. Die guten Besucherzahlen dürften zum größten Teil auf das milde Wetter und einige sonnige und warme Wochenenden zurückzuführen sein. Im vergangenen Jahr hatten die Zoos um die gleiche Zeit wegen des kalten und langen Winters Besucherrückgängen verzeichnet. Weitere Informationen zu den NRW-Partnerzoos sind im Internet verfügbar unter www.partnerzoo.de.

Tiergarten Nürnberg, 10.04.2014
Aktionstag im Tiergarten „Tradition und Moderne“
Nur zwei Jahre nach dem großen Jubiläum „100 Jahre Tiergarten Nürnberg“ kann der Tiergarten der Stadt Nürnberg bereits das nächste Festjahr begehen. Am Aktionstag zu „Tradition und Moderne“ zum Saisonauftakt am Sonntag, 13. April 2014, erfahren die Besucherinnen und Besucher wie die Brücke zwischen Tradition und Moderne den Tiergarten zu einem der schönsten Landschaftszoos überhaupt werden ließ. Das Programm des Aktionstags ist zu finden unter: www.tiergarten.nuernberg.de. Eine Baustelle ist fertig, da ist die nächste schon im Gange. Die Luchsanlage im Tiergarten wurde kürzlich fertiggestellt und schon sind die Handwerker, Tierpfleger und Gärtner weitergezogen, um für Fischkatzen ein neues Zuhause zu bauen. Nachdem im Januar 2014 die alte Brillenbärin starb, wurde die Anlage frei zum Umbau für diese bedrohte Katzenart aus Südostasien, die größer als Hauskatzen, aber kleiner als Luchse sind. Obwohl sie aus tropischen Regionen stammen, reicht im Winter ein Innenraum mit mindestens 10°C, in den sich die Tiere zurückziehen können. Vor den alten Brillenbärenstall wurde ein neuer Holzbau gestellt, der durch eine großzügige Glasfront für die Besucher einsehbar sein wird und innen dank Naturboden bepflanzt werden kann. Im Außengehege wurden die letzten Flächen des alten Betonbodens entfernt und für die Bepflanzung vorbereitet. Am 5. Mai 1939, nach dem Umzug vom Luitpoldhain, feierte der Tiergarten am Schmausenbuck seine Eröffnung als Landschaftszoo. Mit welchen Methoden und Plänen Nürnberger Tiergartendirektoren geplant und gebaut haben, diskutiert Tiergartendirektor Dr. Dag Encke im Raubtierhaus (13 – 15.30 Uhr) im Gespräch mit Besuchern.

Tiergarten Nürnberg, 10.04.2014
Zoo-Rallye im Tiergarten Nürnberg
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg veranstaltet am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. April 2014, eine Zoo-Rallye für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Die Rallye wird von der Innungskrankenkasse ikk classik organisiert. An fünf Stationen können die Kinder viel über Tiere und Umweltgefahren lernen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Lebensraum Meer, der durch Lärm, Müll, Überfischung und Beifang bedroht ist. Die Seekuh Herbert ist das Maskottchen der Veranstaltung. Alle teilnehmenden Kinder werden mit kleinen Preisen belohnt.

Zoo Salzburg, 10.04.2014
Was tun in den Osterferien? Im Salzburger Zoo gibt’s für Kinder Spannendes zu erleben! „Jungtiere im Zoo“ und „Osterhase und allerlEi Frühlingsboten“
Werden im Frühling besonders viele Jungtiere geboren? Bei manchen tierischen Zoobewohner machen die Männchen den Weibchen noch schöne Augen, bei anderen hat sich schon entzückender Nachwuchs eingestellt: Wie bei den Parma-Kängurus, Schafen, Pekaris und dem Puma-Paar Winnie und Yagul. Am Dienstagvormittag 15. April 2014 von 9 bis 11 Uhr, wird im Salzburger Zoo natürlich auch nach weiteren Jungtieren Ausschau gehalten. Für viel Spaß und Unterhaltung sorgt dabei nicht nur der tierische Nachwuchs im Salzburger Zoo! Was war nochmal gleich der Unterschied zwischen Hase und Kaninchen? Der Hase bringt an Ostern die Eier, das Kaninchen schaut dabei nur zu? Was die beiden sonst noch unterscheidet, wird im Streichelzoo genau angeschaut! Was würde der Osterhase bloß ohne die bunten Hühner-Eier tun? Allerdings legen nicht nur die Hennen eifrig Eier sondern auch viele andere Tiere wie Schildkröten, Nandus und Schlangen. Kein Ei gleicht dem anderen! Ostern ist auch ein Fest des Lebens und des Aufwachens: Bei diesem Ferienprogramm am Mittwoch dem 16. April 2014 von 9 bis 11 Uhr sind die Kinder dem Frühling auf der Spur, besuchen den „Osterhasen“ und viele Tiere, die Eier legen oder gerne Eier naschen. Am Dienstag- und Mittwochvormittag besteht für die teilnehmenden Kinder die Möglichkeit – von 11 bis 12 Uhr – gemeinsam im Zoo-Restaurant bei einer gesunden Jause das Programm ausklingen zu lassen. Dabei können Mal- und Quizbögen ausgefüllt werden. Anmeldung erforderlich! Zusätzlicher Beitrag für Betreuung und Jausenpaket pro Kind € 3. Treffpunkt ist jeweils um 9 Uhr beim Haupteingang! Kosten pro Führung: € 2 zzgl. Zooeintritt. Um Anmeldung wird gebeten: office@salzuburg-zoo.at oder T 0043 662 820176 0. Führungen finden bei jedem Wetter statt

Wilhelma Stuttgart, 10.04.2014
Kleiner Meister im Klammern: Nachwuchs auf der Affeninsel
Die „Hochseilartisten“ der Wilhelma, die südamerikanischen Goldstirnklammeraffen auf der Affeninsel, haben Zuwachs bekommen: Bereits am 22. Februar hat das Weibchen Speedy einen Sohn namens Paco zur Welt gebracht. Und da er mit seiner Mutter inzwischen oft draußen im „Klettergarten“ der Insel unterwegs ist, können ihn auch die Besucher mit etwas Geduld – meist fest an Mamas Bauch geklammert – entdecken. Eines müssen alle Klammeraffen schon von Geburt an sein: Meister im Klammern. Für sie ist das überlebenswichtig, denn Abstürze können übel enden, vor allem wenn sie aus den Wipfeln hoher Urwaldriesen erfolgen, wie sie in der südamerikanischen Regenwaldheimat dieser Affenart stehen. Zudem sind die Baumakrobaten mit dem langen Greifschwanz oft sehr schwungvoll unterwegs – auch in ihrem Kletterparcours in der Wilhelma. Der Schwanz mit der haarlosen, lederartigen Innenfläche an der Spitze dient dabei als zusätzliche Hand: Beim Ausbalancieren größerer Sprünge leistet sie ebenso gute Dienste wie als Greifwerkzeug und Sicherheitsleine, die sich schnell und fest um jeden Ast wickeln lässt. Selbst die Kleinsten setzen den Schwanz schon eifrig ein, um in jeder Lage fest mit Mama verbunden zu bleiben: Dazu winden sie ihn als zusätzlichen Klammerhaken hinten um den mütterlichen Schwanzansatz. Weiterer Vorteil beim schwungvollen Turnen von Ast zu Ast: Den Goldstirnklammeraffen, die wegen ihrer langen Gliedmaßen im englischen Sprachraum auch „Spinnenaffen“ genannt werden, fehlt der beim Hangeln eher hinderliche Daumen. Den Namenszusatz „Goldstirn“ verdankt die in der Wilhelma lebende Unterart übrigens dem hellen Dreieck auf der Stirn, das bei jedem Tier anders aussehen oder ganz fehlen kann. Bei Jungtieren wie Paco sucht man den Fleck ohnehin noch vergeblich. Im Zoo können Klammeraffen bis zu 35 Jahre alt werden, in der Natur verhindern leider Raubtiere und Menschen ein so hohes Alter. Da obendrein ihr Lebensraum, der Regenwald in Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Brasilien, zunehmend den Motorsägen zum Opfer fällt, ist ihr Bestand gefährdet. Die Wilhelma trägt schon seit 1976 erfolgreich zur Erhaltung dieser Art bei: Seit damals haben auf der Insel 35 Goldstirnklammeraffen das Licht der Welt erblickt.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 10.04.2014
OSTERZEIT IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Rechtzeitig zu Ostern öffnet im Tiergarten Schönbrunn die neue Küken-Aufzucht: Im Tirolerhof können flauschige Federknäuel beim Schlüpfen und Aufwachsen beobachtet werden. „Direkt nach dem Schlüpfen sind die Küken nass und erschöpft. Als Nestflüchter können sie bereits sehen, hören, laufen und selbstständig fressen, brauchen aber viel Wärme. Nach drei Tagen erkunden sie zunehmend ihre Umgebung und im Alter von etwa zehn Tagen bekommen sie die ersten richtigen Federn“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Rund um die Aufzucht gibt es auch viele spannende Infos zu Ei, Küken und Huhn sowie zu den bedrohten Sulmtaler Hühnern, die am Tirolerhof leben. Auch sonst ist im Tiergarten rund um Ostern jede Menge los. Bereits am Wochenende startet die Osterwerkstatt, wo Kinder Osterschmuck herstellen können. Bei der Ausstellung „Rund ums Ei und Nest“ können Besucher einzigartige Techniken beim Nestbau und Eier von verschiedenen Vogelarten unter die Lupe nehmen: Das kleinste kommt von der Zwergwachtel, das größte hat der Strauß zu bieten. Der Helmkasuar legt hingegen auffällig grüne Eier. Bunte Eier hat auch der Osterhase im Gepäck, der sich am Ostersonntag und Ostermontag wieder unter die Besucher mischt und sie an die Kinder verteilt.

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