Berliner Zoodirektoren: Max Schmidt

Dr. Max Schmidt

Dr. Max Schmidt

Maximilian Schmidt wurde am 19. Oktober 1834 als Sohn eines Schmiedemeisters in Frankfurt geboren. Nach abgeschlossener Lehre als Schmied studierte er ab 1852 Tierheilkunde in Stuttgart und Berlin. Die Promotion erlangte er 1857 in Gießen und betätigte sich anschließend als praktischer Tierarzt in Frankfurt. Ab 1. Januar 1859 wurde Schmidt Vertragstierarzt des gerade gegründeten Frankfurter Zoos. Nach einer Bildungsreise durch Tiergärten in Belgien, Holland und England, die der Erweiterung seiner Kenntnisse in der Pflege fremdländischer Tiere diente, wurde Schmidt am 18. September 1859 zum Direktor des Zoologischen Gartens Frankfurt bestellt.
In seine Amtszeit fiel die Verlegung des Zoos von der Bockenheimer Landstraße zum heutigen Standort, damals Pfingstweide. Nach langjähriger, fruchtbarer Tätigkeit in Frankfurt wurde SCHMIDT 1885 als Nachfolger von Heinrich BODINUS an den Zoologischen Garten Berlin berufen. Hier führte er ein Tierinventar und eine geordnete Buchhaltung ein, reorganisierte die Personalkompetenzen und schuf einen Handwerkerstab, der nicht nur Reparaturarbeiten erledigte sondern auch kleinere Bauvorhaben billig und zweckgerecht durchführte.
Max Schmidt war 1879 zum Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina in der Sektion Zoologie berufen worden.
Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften ist mit dem heutigen Rechtsstatus eines eingetragenen Vereins die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft im deutschsprachigen Raum und die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt.

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