Tiergarten Staßfurt

Eingang (Tiergarten Staßfurt)

Eingang (Tiergarten Staßfurt)

Der 5,5 ha große Tiergarten Staßfurt liegt größtenteils innerhalb der Stadtmauer.
Gegründet wurde er 1954, seit 2003 befindet er sich in der Trägerschaft der Lebenshilfe Bördeland gemeinnützige Gesellschaft mbH. Er ist eine anerkannte Betriebsstätte der Werkstatt für behinderte Menschen.

Für einen Zoo dieser Größe wird einiges geboten: Das Affenhaus zeigt Grüne Meerkatzen, Husarenaffen und diverse Reptilien und (teils freifliegende) Vögel. Als Besonderheit kann man dort auch einen Wickelbären sehen, eine Seltenheit in deutschen Zoos. Begehbar sind der Bauernhof mit kleinen Nutztierrassen, die Kattaanlage und die Sittichvoliere.
Im Tiergarten befindet sich neben einem großen Spielplatz auch ein ganzjährig betriebenes Restaurant inklusive Kiosk.
Das Gelände des Tiergartens ist durch einen alten Baumbestand geprägt. Die Baumarten sind, wie auch viele Gräser- und Sträucherarten, mit Beschriftungen versehen.
Außerhalb der Stadtmauern, im Erweiterungsgelände befinden sich neben Alpakas und Lamas auch eine Reithalle für tiergestützte Therapien.
Bis vor kurzem lebte auch ein Leopard in Staßfurt, dieser wurde jedoch an einen anderen Zoo abgegeben.

Der Tiergarten gehört in die Kategorie klein, aber fein. Große Tiere werden zwar nicht gezeigt, aber wer braucht diese schon bei Erdmännchen, Nasenbären und begehbaren Tieranlagen. Nicht nur für Kinder ist der Tiergarten ein Erlebnis.
Leider ist die offizielle Webseite nicht sehr aussgekräftig. Über den aktuellen (und ehemaligen) Tierbestand informiert die Zootierliste.

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