Zoopresseschau

Leipzig 08.05.2014
Die Welt zu Gast im Zoo Leipzig – Internationale Tagungen der Zooverbände WAZA & EAZA
Der Zoo Leipzig ist in dieser Woche erneut Gastgeber zweier internationaler Tagungen, die sich beide mit dem Thema Artenschutz befassen: Auf der Agenda des WAZA Strategy Workshop stand in der ersten Wochenhälfte die
Aktualisierung der „Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“. Im Rahmen des EAZA Conservation Forum diskutieren die Mitglieder des europäischen Zooverbandes aktuelle Erkenntnisse zum Artenschutz und dessen Relevanz für die Zoologischen Gärten. Die „Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie“ ist das Grundlagen-Dokument für alle modernen, wissenschaftlich geführten Zoos, die nach ethischen Grundsätzen geleitet werden und die höchsten Tierschutzstandards erfüllen. Detailliert finden Zoos in dieser Richtlinie alle Maßnahmen beschrieben, mit denen sie den Natur- und Artenschutz und die Forschung darüber fördern können. Rund 30 Zoo-Experten aus der ganzen Welt, wie dem Minnesota Zoo oder Houston Zoo, befassten sich dieser Tage in Leipzig intensiv mit der Neustrukturierung der Strategie, die 2015 zur WAZA-Tagung in Al-Ain veröffentlich werden soll. Mit der Aktualisierung der Fassung nach zehn Jahren wird man der wissenschaftlichen Entwicklung auf diesem Sachgebiet gerecht. Alle relevanten Kernfragen und Kapitel wurden auf Grundlage der neuesten Erkenntnisse diskutiert, überarbeitet
und neu entworfen. Im Vergleich zur letzen Ausgabe wird der Stellenwert des Artenschutzes noch stärker herausgestellt. Außerdem soll der in-situ und ex-situ Artenschutz im Sinne des One Plan Approach, der das Management von kleinen Populationen in Zoos und Reservaten als gemeinsame Population fordert, verzahnt werden. „Es waren zwei intensive WAZA-Tage, an denen wir der Strategie eine neue Grundausrichtung gegeben haben und mit der Aktualisierung ein großes Stück weitergekommen sind“, resümiert Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold.
Ebenfalls mit dem Thema Artenschutz befasst sich das aktuell laufende, dreitägige EAZA Conservation Forum, eine alle zwei Jahre stattfindende Tagung des europäischen Zooverbandes. 80 Teilnehmer aus Zoos und aturschutzverbänden treffen sich, um Projektbeispiele vorzustellen und in Workshops neue Vorhaben zu erarbeiten. Die Themen reichen von Strategien und deren Umsetzung über den Umgang mit invasiven Tier- und Pflanzenarten bis hin zur Auswertung des Erfolgs von Natur- oder Artenschutzmaßnahmen. Mehrere der Fach-Referenten kommen von der Welt-Naturschutz-Union IUCN sowie deren Spezialistengruppe für Artenschutz-Wildtierzucht und von der Europäischen Kommission.

Zoo Halle 07.05.2014
Erster Seniorenausflugstag mit Shuttleservice
In diesem Jahr bietet der Bergzoo Halle erstmals allen Senioreneinrichtungen spezielle Ausflugstage mit Shuttleservice, insbesondere für gehbehinderte Menschen. Das Seniorenheim „Nodus Vitalis“ in Dessau-Alten und die Tagespflege Südstraße der Stiftung Volkssolidarität 1990 e.V. in Halle Saale waren am heutigen Tage die ersten Partner, die dieses Angebot genutzt haben. Dazu wurden die Senioren mit einem Elektrocar durch das Zoogelände gefahren und erhielten bei dieser speziellen Führung, von einem Zoolotsen interessante Informationen über den Zoo und seine Tierwelt. So hatten die Tour-Teilnehmer auch unter anderem die Möglichkeit eine Schlangenhaut oder Elefantenhaare zu berühren. Die älteren Damen und Herren waren über diese willkommene Abwechslung in ihrem Heimalltag bei der Begegnung mit Löwen, Tigern und Affen sehr erfreut. Insbesondere die Elefanten, die gepflegte Zoolandschaft sowie die derzeit herrliche Fliederblüte, hatten es den Senioren besonders angetan und hinterließen bleibende Eindrücke. Der Ausflug endete bei Kaffee und Kuchen auf den malerischen Bergterrassen. Nach der erfolgreichen Premiere soll der Seniorenausflugstag im Juli und September wiederholt werden. Der Zoo Halle nimmt dazu gerne Anmeldungen entgegen.

Serengeti Park Hodenhagen 07.05.2014
Gestatten Molly, 53 Jahre und damit das älteste Breitmaulnashorn der Welt!
Am 07. Mai 1974 wurde Breitmaulnashorn Molly direkt aus Südafrika in die Lüneburger Heide gebracht. Der Wildfang war damals, mit 13 Jahren, bereits eine erwachsene Nashorndame und lebt nun seit 40 Jahren im Serengeti Park. Heute ist Molly stolze 53 Jahre alt und damit, aufgrund verlässlicher Daten der weltweit geführten internationalen Zuchtbücher, das älteste lebende Nashorn der Welt. Gemeinsam mit der 52 Jahre alten Doris (ebenfalls aus Südafrika) genießt sie den Alterssitz auf unserer Afrika-Anlage und erfreut mit ihrem freundlichen Wesen seit Parkgründung die Gäste. Heute feiert Molly ihren 53. Geburtstag und verputzte eine stattliche Gemüse-Geburtstagstorte. Das dies in ihrem Alter etwas gemächlicher von statten geht, versteht sich von selbst. Fabrizio Sepe: „Wir sind überaus stolz auf unsere Erfolge in der Erhaltung bedrohter Tierarten. Allein Molly hat in den 40 Jahren im Serengeti Park 11 Jungtiere zur Welt gebracht. Die optimalen Haltungsbedingungen, besonders in der Herde der Breitmaulnashörner, bringen phantastische Zuchterfolge und überdurchschnittliche Lebenserwartungen der Tiere mit sich. Derzeit leben 11 Tiere in der Herde, davon 3 im letzten Jahr geborene Jungtiere.“

Zoo Basel 07.05.2014
Zoo Basel zufrieden mit Geschäftsjahr 2013
Der soeben erschienene Geschäftsbericht des Zoo Basel zeigt Erfreuliches: 2013 verzeichnete der Zoo Basel mit 1’935’692 Besuchen einen Besucherrekord. Der Erlös aus verkauften Eintrittskarten und Abonnements betrug bei unveränderten Preisen CHF 8’681’584 (Vorjahr CHF 8’346’517). Der Ertrag der Zoo-Restaurants und der Cafeteria sowie des Zoo-Ladens lag gegenüber dem Vorjahr fast unverändert bei CHF 6’608’828 bzw. bei CHF 1’150’417. Der Verkauf der Liegenschaft an der Rebgasse 23 hat ein Liegenschaftsergebnis von CHF 1’291’916 zur Folge. Dank eines weiteren ausgezeichneten Börsenjahrs resultierte ein Nettofinanzergebnis (Finanzertrag ./. Finanzaufwand) von CHF 4’565’934, was einer Rendite auf dem konservativ angelegten Wertschriftenvermögen von rund 9,5 Prozent entspricht. 2013 verzeichnete der Zoo Basel Erträge in Form von Spenden, Geschenken, Legaten und Patenschaften von CHF 10’128’426 (Vorjahr CHF 23’521’263). Davon sind CHF 6’241’532 zweckgebundene und CHF 3’886’894 nicht zweckgebundene Zuwendungen. Letztere dienen zur Deckung des laufenden Betriebsaufwands. Den Bau- und Planungskosten von CHF 7’602’399 für die Projekte Umbau Restaurant, Elefantenanlage «Tembea», Betriebs- und Logistikgebäude, Ozeanium sowie weitere kleinere Projekte steht die erfolgswirksame Auflösung von zweckbestimmten Fonds im Umfang von CHF 16’937’042 gegenüber. Die 1‘935‘692 Besuche errechnen sich aus der Anzahl bezahlter Einzeleintritte und den mittels Umrechnungskoeffizienten in Anzahl Besuche umgerechneten Familienbilletts (vier Besuche pro Familienbillett) und Abos (80 Besuche pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo, 20 Besuche für alle anderen Abos). Bei den Umrechnungskoeffizenten stützt sich der Zoo Basel auf die Vorgaben des Vereins der deutschen Zoodirektoren (VDZ). Pro bezahlten Eintritt unterstützt der Zoo Basel mit 15 Rappen und pro Abo mit 1.50 Franken Naturschutzprojekte. Der Personalaufwand (exkl. Restaurants, Cafeteria und Shop) betrug CHF 11’667’896 (Vorjahr CHF 11’608’854). Der Betriebsaufwand stieg wie budgetiert auf CHF 3’509’632 an (Vorjahr CHF 3’015’703). Der im Betriebsaufwand enthaltene Aufwand für Energie, Wasser und Abwasser betrug rund CHF 1,2 Mio. Dieser Wert blieb trotz Sparmassnahmen, aber aufgrund steigender Energiepreise gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. 2013 wurde intensiv genutzt, um diverse Kleinprojekte zu realisieren. Der Betriebsaufwand umfasst überdies Vorleistungen für das Projekt «Parkhaus Erdbeergraben», wofür kein zweckbestimmter Fonds zur Verfügung steht. Der gleichzeitige Rückgang in den Positionen «Verwaltungsaufwand und Anlässe» sowie «Übriger Betriebsertrag» ist insbesondere auf den im Vorjahr durchgeführten «Zolli-Bâle» zurückzuführen. Nach Zuweisung von CHF 19’159’436 an die zweckbestimmten Fonds resultiert ein ausgewiesenes Jahresergebnis von CHF 95’568. Damit die anstehenden Projekte realisiert werden können, wird der Zolli auch in Zukunft auf Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen angewiesen sein. Der Betriebsertrag kann den Betriebsaufwand des Zoo Basel nur zu knapp zwei Dritteln decken. Die nächsten Meilensteine des Zoo Basel werden 2015 die Eröffnung des sich derzeit im Umbau befindlichen Zoorestaurants, die Elefantenanlage, welche Ende 2016 fertiggestellt sein wird, und das auf 2020 geplante Ozeanium sein.

Zoo Heidelberg 06.05.2014
Zoo Heidelberg: Schlaksiger Nachwuchs im Streifenlook
Am 18. April kam im Zoo Heidelberg ein gesundes Zebra zur Welt. Mutter der kleinen Stute „Akari“ ist Damara-Zebra „Kijana“, die seit März 2011 im Zoo Heidelberg lebt und sich liebevoll um ihren zweiten Nachwuchs kümmert. Vater ist der Hengst „Ngoro“.
In übermütigen Bocksprüngen springt und galoppiert das Zebrafohlen mit dem wuscheligen Mähnenschopf durchs Gehege und bleibt dabei jedoch immer in der Nähe seiner Mutter. Bei der Geburt wiegt ein Zebra etwa 30 Kilo. Direkt nach der Geburt werden die Fohlen ausgiebig von ihrer Mutter beleckt. Dieses Verhalten festigt die Bindung zwischen Mutter und Jungtier; auch halten in den ersten Lebenstagen Zebra-Mütter ihre Fohlen von der Gruppe fern, um sie ganz auf sich zu prägen. Solange sich ihrem Nachwuchs niemand nähert, bleiben die Stuten gelassen. Notfalls würden sie aber alle weiteren Sozialpartner, selbst den stärkeren Hengst, mit Zähnen und Hufen vertreiben. Erst nach etwa einem Jahr trennt sich der Nachwuchs von seiner Mutter und geht eigene Wege. Zebra-Jungtiere haben im Gegensatz zu ihren Eltern ein eher bräunliches und flauschig dickes Fell, das erst nach einigen Wochen in das markante Weiß mit schwarzen Streifen wechselt. Auch die für Zebras typische kurze, aufrecht stehende Mähne ist bei den Fohlen noch kreuz und quer zerwühlt, so auch bei „Akari“, die mit einer besonders eindrucksvollen „Punk-Mähne“ ausgestattet ist. Damara-Zebras sind eine Unterart des in Ost- und Südafrika weit verbreiteten Steppenzebras und leben als Einzelgänger, in Junggesellengruppen oder in Familienverbänden in den offenen Landschaften Afrikas. Sie unterscheiden sich von anderen Unterarten wie dem Böhm-Zebra Ostafrikas durch die schwachen oder gar nicht gestreiften Beine und die breiten Streifen mit deutlichen braunen Schattenstreifen zwischen dem üblichen schwarz-weißen Muster. Zebras ließen sich nicht domestizieren und züchten wie zum Beispiel Hauspferde oder Esel. Sie waren immer zu eigenwillig und wild. Als Nutztiere haben sie von daher nie einen nennenswerten Einsatz erfahren. Ihr Streifenmuster war schon immer Anlass für Erklärungsversuche und Spekulationen. So wird beispielsweise vermutet, die Streifen könnten im hohen Gras oder bei heißer, flimmernder Luft als geschickte Tarnung wirken und damit für das Überleben der Zebras eine wichtige Rolle spielen. Bei Luftflimmern sind die Umrisse der einzelnen Tiere nicht mehr erkennbar. Richtig ist, dass die Streifen als Erkennungsmerkmal der einzelnen Tiere dienen. Wie der Fingerabdruck beim Menschen, verfügt jedes Zebra über eine einzigartige Fellzeichnung.

Zooschule Heidelberg 06.05.2014
„In den nächsten Ferien will ich wieder in den Heidelberger Zoo!“
Die Heidelberger Zooschule bietet in den Schulferien von Baden-Württemberg ein spannendes und abwechslungsreiches Ferienprogramm rund um die Tiere des Heidelberger Zoos an. Kinder, deren Begeisterung besonders groß ist, können ihre Ferien täglich von 8.00 bis 16.30 Uhr bei den Tieren im Zoo verbringen. „In den nächsten Ferien will ich wieder in den Zoo!“ ruft die neunjährige Emma zum Abschied. Sie hat gemeinsam mit 60 anderen Kindern eine Osterferienwoche im Heidelberger Zoo verbracht. Emma hat viel über die Tiere des Zoos gelernt, zum Beispiel über die Affen. Sie weiß nun, was einen Menschenaffen ausmacht und wo die unterschiedlichen Affenarten vorkommen. Außerdem hat sie in einer Kleingruppe mit drei anderen Kindern unterschiedliche Versuche zu den Vögeln gemacht und beispielsweise herausgefunden, aus welchem Material Federn bestehen. Dass einige Tierarten von der Ausrottung bedroht sind, weiß sie nun auch. Sie hat auch gleich ein paar kleine Tipps bekommen, wie sich für den Schutz der Tiere und der Natur einsetzen kann. Das beliebte Ferienprogramm der Zooschule findet in diesem Jahr auch in den Pfingstferien (je fünf Tage) statt. In der abenteuerlichen Woche im Zoo erleben die Teilnehmer im Alter von 6-13 Jahren nicht nur viel, sondern sie lernen auf ihrer Reise durch die Tierwelt auch noch etwas. Das Basisprogramm Zoo-Ferien dauert täglich von 9.30 bis 12.30 Uhr. Interessierte Kinder können außerdem noch an Zoo hellwach (von 8.00 bis 9.30 Uhr) und/oder Zoo-Ferien Plus (von 12.30 bis 16.30 Uhr) teilnehmen. Diese beiden Programme ergänzen die vormittäglichen Zoo-Ferien und vertiefen die Inhalte. Bei Zoo-Ferien Plus sind die Teilnehmer beispielsweise forschend im Zoo unterwegs und beschäftigen sich u.a. mit den kleineren Lebewesen unserer Umwelt. Übrigens ist bei den Zoo-Ferien Plus ein warmes Mittagessen im Preis inbegriffen. Für besonders große Zoofans gibt es unterschiedliche Programme, sodass Kinder und Jugendliche in mehreren Ferien teilnehmen können, ohne dass sich thematisch etwas wiederholt. Die Ferienprogramme finden in den Pfingstferien statt vom 10. bis 14. Juni sowie vom 16. bis 21. Juni.

Zoo Salzburg 06.05.2014
Der Countdown läuft – am Samstag, 17. Mai, um 16 Uhr geht es an den Start zum 2. Zoolauf!
10, 9, 8 … nur mehr wenige Tage dauert es, bis der Salzburger Zoolauf in die zweite Runde geht. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mit großem Eifer bereiten sich kleine und große Sportbegeisterte auf dieses einmalige Laufereignis vor. Der Zoo-Kindergarten trainiert schon seit Tagen. Die Nordischen Kombinierer Alexander Brandner, Mario Seidl, Harald Lemmerer, Bernhard Gruber, Tobias Kammerlander mit ihrem Trainer Christoph Eugen haben sich ebenso zum 2. Zoolauf angemeldet wie zahlreiche Sportler des Skiklubs Hallein. Jetzt noch online anmelden! Bis Donnerstag, 15. Mai 2014, um 23.59 Uhr ist eine „online Anmeldung“ auf salzburg-zoolauf.at noch möglich. Am Samstag, 17. Mai 2014, werden von 12 bis 15 Uhr direkt vor den Toren des Salzburger Zoos nur noch Nachnennungen entgegen genommen. Das Nenngeld für den Bambini-Wolfslauf über die Distanz von 420 Metern beträgt 10 € und beim 680 Meter langen Steinbocklauf kostet die Teilnahmegebühr für ein Kind oder einen Jugendlichen 12 €. Für den Steinbocklauf kann sich auch ein Erwachsener mit einem Kind für eine Nenngebühr von 17 € anmelden. Vorbei an Steinbock, Jaguar, Nashorn und Co. führt die Strecke des 2. Salzburger Zoolaufs für Erwachsene: 5,9 Kilometer ist die Distanz dieses Laufs, der nicht nur durch das gesamten Zoo-Areal führt, sondern auch eine Schleife durch die historische Hellbrunner Parklandschaft zieht. Das Nenngeld für die Laufstrecke beträgt 20 €. salzburg-zoolauf.at

Zoo Dresden 06.05.2014
Erdmännchen-Nachwuchs im Dresdner Zoo
In der Erdmännchen-Gruppe mit Weibchen Hilde und den drei erwachsenen Männchen Horst, Helmut und Hans gab es am 10. April erneut Nachwuchs. In den letzten Tagen wurden die vier Jungtiere, deren Geschlecht noch nicht bekannt ist, erstmals für kurze Zeit außerhalb der Wurfhöhle gesichtet. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein wagen sich die Kleinen unter den wachsamen Blicken der Elterntiere immer öfters heraus. Erdmännchen bringen nach einer Tragzeit von ca. 70 Tagen etwa zwei bis vier Junge zur Welt. Die bei der Geburt noch blinden Jungtiere öffnen ihre Augen erst in der zweiten Lebenswoche. In der Gruppe beteiligen sich alle anderen Mitglieder an der Jungtieraufzucht. Um Fressfeinde früh zu entdecken wird ein Wachposten abgestellt, der die Umgebung nach Gefahren absucht. Die Jungtiere werden die ersten zwei Monate von der Mutter gesäugt.

Tiergarten Nürnberg 06.05.2014
Zwei neue Delphine im Tiergarten Nürnberg
Delphin-Zuwachs im städtischen Tiergarten: Am Montag, 5. Mai 2014, sind zwei Große Tümmler in der Nürnberger Delphinlagune angekommen. Die beiden Weibchen Dolly und Donna wurden im Zoo Duisburg geboren. In Zusammenarbeit mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Große Tümmler zogen die Tiere nun in die Delphinlagune des Tiergartens der Stadt Nürnberg um. Mit Dolly und Donna leben dort nun zehn Delphine. Innerhalb von nur sechs Wochen kamen Dolly, geboren am 4. August 2007, und Donna, geboren am 17. September 2007, zur Welt. Die beiden wuchsen in einer sozial gefestigten Delphingruppe auf, die nach der Geburt dreier weiterer Tiere im Jahr 2011 insgesamt neun Delphine umfasste. Die Zoobesucherinnen und Zoobesucher konnten seither ein reges Familienleben im Mehrbeckensystem in Duisburg beobachten. Das nachhaltige EEP-Zuchtmanagement verfolgt das Ziel, eine genetisch gesunde Delphinpopulation in Menschenobhut fortzuführen und die Zucht in Duisburg nicht einzuschränken. Deshalb einigten sich die Verantwortlichen der beiden wissenschaftlich geleiteten Zoos von Nürnberg und Duisburg sowie des EEP auf einen Umzug der Delphinweibchen nach Nürnberg. Der Transport erfolgte in Spezialcontainern unter ständiger tiermedizinischer und tierpflegerischer Aufsicht. Zuvor waren bereits Nürnberger Tierpfleger im Zoo Duisburg, um die beiden Tiere kennenzulernen und sie zusammen mit Pflegern aus Duisburg auf ihrer Reise zu begleiten. Die Duisburger Pfleger bleiben noch einige Zeit in Nürnberg, um bei der erfolgreichen Eingewöhnung der Delphine mitzuhelfen. Dolly und Donna werden schrittweise in die Nürnberger Delphingruppe eingewöhnt und sind derzeit noch nicht für die Besucherinnen und Besucher zu sehen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 05.05.2014
Muttertag im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz möchte den Müttern zum Muttertag ein Geschenk machen. Alle Mütter, die am 11. Mai den Tierpark mit ihren Kindern besuchen, zahlen nur den halben Eintrittspreis. Der Naturschutz-Tierpark Görlitz wünscht allen Müttern damit einen schönen Muttertag und viel Freude beim Küken füttern, Schweine massieren, beim Blick in die Entdeckerscheune oder einfach dem Genießen der Tiere im Tierpark.

Tierpark Bochum 05.05.2014
Hier piept‘s wohl…! – Tierpark Bochum freut sich über flauschige Küken
Kleine Präriekäuze, Rosakakadus und Lachende Hänse: in sämtlichen Bereichen des Bochumer Tierparks piepst es in den Nestern. Das schöne Wetter weckt Frühlingsgefühle, so hat sich bereits bei vielen Tieren des Bochumer Tierparks Nachwuchs eingestellt. Flauschige Präriekauz-Küken lugen schon vorsichtig aus ihren Bauen heraus. Am 17. April schlüpften die zwei Federknäule aus ihren Eiern. Im Gegensatz zu anderen Vogelarten brüten die kleinen Eulen in Erdhöhlen. Die wahren Baumeister sind zwar eigentlich ihre Mitbewohner, die putzigen Präriehunde, doch die Kauzfamilie hat diese geräumigen Unterkünfte für ihre Kinderstube erwählt. Die Wohnhöhle der Präriekäuze kann bis zu einem Meter unter die Erde reichen und mit langen gewundenen Gängen ausgestattet sein. Vor der Eiablage polstern die Präriekäuze ihre Brutkammern aus bevor sie zwei bis elf Eier hineinlegen. Diese werden für rund vier Wochen von beiden Partnern abwechselnd ausgebrütet. Die rund 20 cm großen Eulen gehören zur Gattung der Steinkäuze. Natürlich kommen diese gefiederten Bodenbewohner in den Grassteppen des westlichen Nord- und Südamerikas vor. Ein paar Gehege weiter freuen sich die Rosakakadus bereits seit dem 17. März über Familienzuwachs. Schon jetzt ist eine kleine rosa Haube bei den Kleinen zu erkennen, die typisch für diese Papageienart ist. Rosakakadus sind beliebte Volierenvögel und in Australien eine weit verbreitete und häufige Papageienart. Landwirtschaftlich erschlossene Gebiete bieten reichhaltige Nahrungsquellen und fördern die Ausbreitung der geselligen Tiere. Durch ihr zum Teil zahlreiches Auftreten, werden Rosakakadus gebietsweise als Schädling angesehen und zum Abschuss freigegeben. In Nordaustralien gelten sie jedoch als geschützte Vogelart. Rosakakadus sind soziale Vögel und können vereinzelt in Schwärmen mit bis zu 1000 Tieren auftreten. In der Regel gehen sie zu einem Vogel eine monogame Verbindung ein. Dieses Paar nistet dann oft über mehrere Jahre im selben Brutbaum. Nicht mit rosa Haube, dafür mit großem Schnabel schauen die Küken der Lachenden Hänse aus ihrem Nest hervor. Am 13. April schlüpften die beiden lustigen Vögel aus ihren Eiern. Der kräftige Schnabel ist typisch für diesen, zu den Eisvöglein zählende, Vogel. Lachende Hänse werden in ihrer Heimat Australien auch Kookaburra genannt. Sie leben monogam und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Kookaburra-Paare nisteten oft in Baumhöhlen oder abgestorbenen Bäumen. Dort hinein legen zwei bis vier weiße Eier, die von beiden Elternvögeln abwechselnd ausgebrütet werden. Bei der Verteidigung des Nestes gegen Feinde kommt ihnen ihr spitzer, kräftiger Schnabel zu Gute. Nach etwa vier Wochen schlüpfen die gefräßigen Küken. Auch weitere Vogelpaare im Tierpark Bochum wurden bereits beim Nestbau beobachtet. Zoodirektor Ralf Slabik, ist sehr erfreut: „ Es bereitet uns immer wieder große Freude, wenn wir sehen, dass sich die Tiere wohlfühlen und ihr Nachwuchs unseren Tierpark bereichert. Es bleibt spannend, aus welchem Nest es als nächstes piepsten wird!“ Besucher können sich bei einem gemütlichen Frühlingsspaziergang die turtelnden Tiere bestaunen, dem piepsen der Küken lauschen und beobachten, ob vielleicht ein neues flauschiges Küken oder Ei aus dem ein oder anderen Nest hervor blitzt.

Zoo Duisburg 05.05.2014
Delfine DOLLY und DONNA wechseln in den Tiergarten Nürnberg
In Zusammenarbeit mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Große Tümmler wechselten die am Kaiserberg geborenen Delfinweibchen DOLLY und DONNA zum Wochenanfang in die moderne „Delphinlagune“ des Tiergarten der Stadt Nürnberg. DOLLY und DONNA kamen 2007 innerhalb von nur sechs Wochen zur Welt. Der Umstand, dass ihre Mutter selbst in Duisburg geboren wurde, machte DOLLY zum ersten Delfin in zweiter Generation in Deutschland. DOLLY und DONNA wuchsen fortan in einer sozial gefestigten Delfingruppe auf und erlebten mit der Geburt dreier Delfine im Jahre 2011 ein weiteres bundesweites Highlight. Dem regen Familienleben der nunmehr insgesamt neun Delfine im Mehrbeckensystem im Zoo Duisburg konnten die Besucher gespannt folgen. Allen Bestrebungen der Delfinariumsgegner zum Trotz, die beiden Haltungen in Deutschland zu diskreditieren, erfreuen sich die täglichen Vorführungen größter Beliebtheit. Im Zuge eines nachhaltigen Zuchtmanagements mit dem Ziel, eine genetisch gesunde Delfinpopulation in Menschenobhut fortzuführen und die Zucht in Duisburg nicht einzuschränken, einigten sich die Verantwortlichen der beiden wissenschaftlich geleiteten Zoos, zusammen mit dem EEP, auf einen Wechsel der Delfinweibchen. Der Transport nach Nürnberg erfolgte in Spezialcontainern unter ständiger tiermedizinischer und –pflegerischer Aufsicht. Duisburger Pfleger verblieben danach im Tiergarten, um bei der erfolgreichen Eingewöhnung der Delfine mitzuhelfen. Die „Delphinlagune“ in Nürnberg wurde im Jahre 2011 eröffnet, mit einem Gesamtvolumen von 5.4 Millionen Litern Meerwasser. Als erste Freianlage in Deutschland für Delfine bietet die Lagune darüber hinaus den Tieren die Möglichkeit, Naturereignisse „live“ zu erleben. In Nürnberg schwimmen mit DOLLY und DONNA nunmehr 10 Delfine in den Becken.

Tierpark Gera 05.05.2014
Tierischer Nachwuchs im Tierpark
Im Geraer Tierpark ist jede Menge Nachwuchs zu bestaunen. In den vergangenen Wochen hatten die Mitarbeiter des Tierparks alle Hände voll zu tun. Neben der täglichen Arbeit mussten die Pfleger immer ein Auge auf die trächtigen Tiere werfen, denn bei einigen kündigte sich Nachwuchs an. So gab es u.a. bei den französischen Minischafen, bei den Zwergzebus, Enten, Ziegen, Kaninchen und Minischweinen zahlreiche Geburten. Zu den ersten Besuchern, die den Nachwuchs live erleben konnten, gehörten Nicole Maisel (Foto rechts) aus Saalfeld und ihre Familie. Nach langer Zeit besuchten sie den Tierpark wieder und waren erfreut, dass die Kleinen so zahlreich für die Gäste posierten. Süß, niedlich oder plüschig waren dann auch die meistgesprochenen Worte, als die Saalfelder in die Augen der Tiere schauten, die sie am liebsten alle mit nach Hause genommen hätten. Doch nicht nur bei den Haus- und Nutztieren steht das freudige Ereignis ins Haus oder ist der etwas unsichere und tapsige Nachwuchs schon zu sehen. Auch bei den Wildtieren, wie Wisents, Elchen, Lamas, Rentieren und beim Rot- und Damwild, warten die Tierparkmitarbeiter darauf, dass die neuen Parkbewohner bald das Licht der Welt erblicken. Wer in den kommenden Wochen einen Besuch im Tierpark plant, kann dabei neben den 80 Tierarten mit zirka 500 Tieren auch viele neue Bewohner des Parks bestaunen.

Zoo Wuppertal 05.05.2014
Mit Taktik zum Erfolg – Der 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf rückt näher
Die heutige Streckenbegehung für den am 21. Mai 2014 stattfindenden 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf hat gezeigt, dass die Läuferinnen und Läufer auch in diesem Jahr wieder nur „Mit Taktik zum Erfolg“ kommen können. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Begehung auf der etwa 400 Meter langen, unbefestigten Trailpassage des Zoo Cross Bergsprints, der um Deutschlands größte Löwenanlage herumführt. Der Zoo Cross Bergsprint wurde extra für Einzelläufer mit besonders hohem Anspruch zusätzlich ins Programm genommen. Doch auch die Staffelläufe haben es in sich, immerhin sind auf etwa 2.250 Metern pro Runde jedes Mal rund 90 Höhenmeter zu bewältigen.Nur noch bis zum 11. Mai können sich interessierte Sportlerinnen und Sportler für den Zoo-Berglauf anmelden, am einfachsten im Internet auf der Seite des Zoo-Berglaufes Zoolaufwuppertal.wordpress.com Partner des Zoos beim Zoo-Berglauf ist wieder Laufsport Bunert Wuppertal, außerdem wird der Zoo-Berglauf von mehreren Sponsoren (Stadtsparkasse Wuppertal, Wuppertaler Stadtwerke, AOK – Die Gesundheitskasse, NOVOTERGUM Wuppertal GmbH & Co. KG und Johanniter Unfallhilfe) unterstützt. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Peter Jung übernommen. Die Einnahmen aus den Stargeldern (Schülerlauf 5 Euro, Staffeln 25 Euro pro Team, Zoo Cross Bergsprint 8 Euro) fließen in den Neubau einer neuen Anlage für Milus, einer bedrohten Hirschart aus China, im Zoo. Der Zoo ist für den Zoo-Berglauf, der am 21. Mai mit dem ersten Lauf (Schülerlauf) um 16.30 Uhr startet, auch am Abend geöffnet. Besucherinnen und Besucher, die die Läuferinnen und Läufer anfeuern möchten, zahlen dann nur noch einen ermäßigten Preis von 5 Euro (Einheitspreis). Weitere Informationen zum 2. Wuppertaler Zoo-Berglauf gibt es im Internet auf der Seite des Zoo-Berglaufes Zoolaufwuppertal.wordpress.com

Tierpark Sababurg 05.05.2014
TIERPARK SABABURG: Erlebnispaket: Der Wald erwacht
Im Frühjahr erwacht unser Wald zu neuem Leben. Was gibt es da schöneres, als eine morgendliche Exkursion durch den Tierpark Sababurg – Natur und Tiere exklusiv ohne andere Besucher erleben. Der Park gehört Ihnen. Erlebnisführer Dieter Sellemann führt die Besucher durch den ganzen Tierpark. Gekonnt und mit viel Hintergrundwissen begleitet er die Gruppe, die bewusst klein gehalten wird. Die Wildschweine werden geweckt und andere Tiere sind gerade aufgestanden. Es ist Frühling. Die Vögel haben ihre Stimmen wieder gefunden und begleiten die Besucher mit ihrem Konzert. Die Sonne steht noch ganz tief und bietet ein bezauberndes Licht zum Fotografieren. Ca. zwei Stunden ist man in dem weitläufigen Gelände unterwegs. Festes Schuhwerk, ein Fernglas und natürlich eine Kamera werden empfohlen. Nach dem Rundgang, so gegen 8.00 Uhr, lädt das Gasthaus „Zum Thiergarten“ zu einem Frühstücksbüfett ein. Schinken, eine gemischte Wurstplatte, Käsebrett mit Obst, geräucherter Lachs und Forelle, Nürnberger Würstchen, Rührei und eine Müslitheke verführen den Besucher. Kaffee, Tee, Säfte und Milch runden ein gelungenes Frühstücksbüfett ab. Das alles findet statt am: § Sonntag, 11. Mai 2014 § Sonntag, 18. Mai 2014 Treffpunkt ist jeweils um 6.00 Uhr im Eingangsbereich.

Zoo Osnabrück, 03.05.2014
Großer Andrang: 560 Teilnehmer beim 2. Zoo-Lauf – Spenden für Kinderprojekte im Zoo Osnabrück gesammelt
Am heutigen Samstagabend fand der 2. Zoo-Lauf im Zoo Osnabrück statt – organisiert vom Zoo und dem Verein „sportler 4 a childrens world“ (s4acw). Der Reinerlös aus den Startgebühren, zusätzlich aufgestockt durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, kommt hilfsbedürftigen Kindern zugute. Mit soviel Andrang hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet: Bei bestem Zoowetter und Sonnenschein liefen 560 motivierte Sportlerinnen und Sportler für den guten Zweck um und durch den abendlichen Zoo – fast viermal so viele, wie 2013 beim 1. Zoolauf mit circa 150 Teilnehmern. Bürgermeister Burkard Jasper gab in Vertretung für Schirmherr und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert das Startsignal für den 2. Zoo-Lauf: „Gern bin ich hier, denn Sie tun etwas für Ihre Gesundheit und unterstützen gleichzeitig Kinder. Ich danke allen, die diesen Zoo-Lauf ermöglicht haben und sich engagieren!“ Beim Bambini-Lauf um 18 Uhr meisterten 33 Kinder die 800 Meter lange Strecke durch die Afrika-Welt „Takamanda“. Gleich im Anschluss kamen die Erwachsenen ins Schwitzen: Um 19:00 Uhr begannen 130 Teilnehmer den 3,3 Kilometer Fun-Lauf sowie 67 Sportler die Nordic-Walking-Strecke (6,6 Kilometer) durch den Zoo. Um 19:15 Uhr ertönte schließlich das dritte Startsignal für weitere 330 Läufer, die die 10 Kilometer Strecke um und durch den Zoo gewählt hatten. Hier boten die Veranstalter erstmalig eine Zeitnahme an, die regen Anklang unter den Sportlern fand – ebenso wie die angebotenen Getränke und das Obst. Mitorganisator John McGurk, an dessen Verein s4acw die Hälfte der gesammelten Spenden gehen, freute sich über den großen Andrang beim 2. Zoo-Lauf: „Ich danke allen Läufern für ihre Teilnahme, denn mit ihrer Startgebühr helfen sie Kindern. Nicht alle Kinder wachsen in behüteten Familien und festen sozialen Strukturen auf. Diese Kinder benötigen unsere Unterstützung“, erläuterte McGurk seine Motivation. Auch Joe Enochs, ehemaliger VfL Spieler, lief für die gute Sache mit. Unterstützt wird der Zoo-Lauf auch in diesem Jahr von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, denn die zweite Hälfte des Gesamtbetrags geht an das von ihr geförderte Sprachprojekt „Deutsch lernen im Zoo“ für Grundschulkinder: „Unsere Stiftung setzt sich für Initiativen ein, die nachhaltige regionale und überregionale Beiträge für ein gelingendes Zusammenleben leisten. Die gesammelten Startgebühren des Zoo-Laufs stocken wir deshalb gerne großzügig auf“, erklärt Jürgen Stapelfeld, Vertreter der Stiftung. Zoodirektor Prof. Michael Böer hatte ebenfalls die Laufschuhe angezogen und meisterte die 10 Kilometer Strecke: „Wir freuen uns, dass das neue Konzept mit Zeitnahme so gut angekommen ist und wir damit noch mehr Läuferinnen und Läufer für unseren Zoo-Lauf gewinnen konnten. So können wir den Zoo-Lauf zu einem festen Jahresevent machen.“ Zwar liefen die Sportler für einen guten Zweck, Gewinner gab es aber dennoch: Alle Teilnehmer erhielten einen 50 Prozent Rabatt auf den nächsten Zoobesuch (einlösbar bis zum 3.6.2014) und der schnellste Läufer (Andreas Merse mit 39,01 Minuten) sowie die schnellste Läuferin (Christin Kulgemeyer mit 40,33 Minuten) der 10 Kilometer Strecke freuten sich über eine Familienjahreskarte für den Zoo Osnabrück. Auch die kleinen Läufer wurden belohnt: Für die Kinder, die am 800 Meter Bambini-Lauf durch die Afrika-Tierwelt „Takamanda“ teilnahmen, gab es im Anschluss Eis sowie Führungen durch das Tierreich, die von Zoopädagogen begleitet wurden.

Erlebniszoo Hannover, 02.05.2014
Große Elefantenbaby-Taufe im Erlebnis-Zoo Hannover: Aus Nr. 5 wird Yumi
Große Aufregung in Europas größtem Elefantenkindergarten: Das am 17. März im Erlebnis-Zoo Hannover geborene Elefantenbaby erhielt heute seinen Namen: Yumi! Passender kann der Name für das zierliche Elefantenmädchen mit dem lustigen langen Haaren kaum sein – Yumi stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Schönheit“. Die Auswahl war der Jury nicht leicht gefallen: Sebastian Heidmann vom Patenunternehmen Interhyp, Redakteur und Leiter Marketing der Neuen Presse Christoph Dannowski und Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff mussten sich zwischen 761 Vorschlägen entscheiden! Genau so viele kreative, lustige, bedeutungsvolle Namen wurden bei der großen Namenssuche über die Neue Presse per Mail oder per Postkarte eingereicht. Andreas M. Casdorff zeigte sich begeistert von der starken Beteiligung: „Das zeigt, wie sehr unsere Elefanten den Hannoveranern am Herzen liegen“. Bei der Auswahl eines passenden Namens ließ sich die Jury von Tierpfleger Jens Kietzmann beraten, galt es doch einiges zu beachten. Der Name für das Asiatische Elefantenmädchen sollte exotisch klingen, auch noch passen, wenn die Kleine später ausgewachsen und mehrere Tonnen schwer ist und den Namen der anderen Elefanten nicht zu ähnlich klingen. Dreißig Namen schafften es in die Endauswahl, aber Yumi setzte sich schnell als Favorit durch. Eingesendet wurde der Vorschlag von Bernd Janke, der damit eine Familienjahreskarte für den Zoo und eine Führung mit Blick hinter die Kulissen gewonnen hat. „Wir sind uns sicher, dass Yumi der perfekte Name für dieses schöne und lebendige 140-Kilo-Bündel ist und freuen uns darauf, Yumi weiterhin ganz eng als Pate begleiten zu dürfen, so wie dies viele Familien aus Hannover und Umgebung tun werden“, erklärte Sebastian Heidmann, Leiter der Interhyp-Niederlassung Hannover. Der Name wurde Yumi und ihrer Familie höchst schmackhaft gemacht. Als Deutschlands größter Baufinanzierer präsentierte die Interhyp AG den Namen in großen Buchstaben auf einem symbolischen Haus mit Ziegeln aus Heu und einem Dach aus Zweigen. Der kunterbunte Garten drum herum bestand aus Äpfeln, Salat, Porree, Staudensellerie, Ananas, Möhren, Gurken und Löwenzahn. Auch die Zoobesucher bekamen eine köstliche Überraschung zur Taufe: Patenunternehmen Interhyp spendierte einen elefantös großen Kuchen, der nach der Taufe angeschnitten und verteilt wurde. Für die kleinen Elefantenfreunde gab es zudem yumi-schöne Plüschelefanten. Um den Geburtstag seines Patentiers langfristig in tierisch guter Erinnerung zu halten, hat Interhyp ein ganz besonderes Geschenk für alle Babys, die wie das Elefantenbaby am 17. März 2014 geboren wurden und deren Mütter ihren ersten Wohnsitz in der Region Hannover haben: Sie erhalten von der Interhyp-Gruppe eine Familienjahreskarte für den Zoo! Zuschriften bitte an: Interhyp Hannover; z.Hd. Frau Julia Volger, Aegidientorplatz 2b; 30159 Hannover. Yumi ist das fünfte Elefantenbaby, das innerhalb von 15 Monaten im Erlebnis-Zoo Hannover geboren wurde. Bereits 2010 hatte der Zoo einen Rekord aufgestellt, als fünf Elefantenbabys innerhalb eines Jahres geboren wurden. Vater aller Elefantenkinder ist Bulle Nikolai. In freier Wildbahn gilt der Asiatische Elefant als vom Aussterben bedroht. Um die Art zu erhalten, beteiligt sich der Erlebnis-Zoo Hannover seit Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm – und das sehr erfolgreich. Mit drei Babys, zwei Einjährigen und drei Vierjährigen rüsselt in Hannover zurzeit der größte Elefantenkindergarten Europas. Nach Zoorecherchen gibt es in keinem anderen Zoo so viele Jungtiere bei den Asiatischen Elefanten. Nachwuchs ist dringend erwünscht: Durchschnittlich werden in allen europäischen Zoos zusammen nur elf Kälber pro Jahr geboren. Um den Bestand in Europa zu erhalten, müssten es jedoch mindestens 15 Kälber pro Jahr sein. „Es ist daher sehr wichtig, dass Zoos weiter Elefanten züchten“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 02.05.2014
Multimedia-Vortrag: Im Reich der Eisbären
Norbert Rosing ist nicht nur der Pate des kleinen Eisbärenjungen Nobby in Hellabrunn. Auch beruflich ist er eng mit den seltenen Tieren verbunden und reist monatelang durch Schnee und Eis in Kanada, um sie zu fotografieren. Davon erzählte er in einem Multimedia-Vortrag im Artenschutzzentrum Hellabrunn. Die Augen geschlossen liegt er da, das blauweiße Eis flach und unendlich unter seinem Kinn. Die symmetrische Pose wirkt beinahe meditativ, die Stille und Unwirklichkeit seiner Umgebung werden greifbar. Es ist wohl das berühmteste Foto, das der Fotograf Norbert Rosing in seiner jahrzehntelangen beruflichen Laufbahn gemacht hat: Der Eisbär entspannt liegend in freier Wildbahn. Es zierte Titelseiten ebenso wie Bildbände und sogar Kreditkarten. Mehr als 20 Foto-Reportagen von Norbert Rosing erschienen im National Geographic Magazin USA und Deutschland. Seit 1992 unternimmt Rosing Expeditionen in den kanadischen Norden, um Tiere und Natur des weiten Landes zu fotografieren und zu dokumentieren. Besonders faszinieren ihn Lebensraum und Leben des größten Landraubtieres der Welt, des Eisbären. Seit fast 20 Jahren reist der 1953 im Münsterland geborene Fotograf dreimal pro Jahr in die kanadische Arktis und fotografiert die faszinierende Natur. Im Hellabrunner Artenschutzzentrum berichtete er am 30. April über die Geschichten hinter diesen Bildern, die er im gleichnamigen Fotobuch* zusammengetragen hat. Knapp 100 begeisterte Gäste verfolgten im restlos ausgebuchten Artenschutzzentrum den 90-minütigen Multimedia-Vortrag. Auf Grund der großen Nachfrage wird Norbert Rosing am Mittwoch, den 9. Juli 2014 noch einmal einen Vortrag in Hellabrunn anbieten. Anmeldungen bitte per E-Mail an: artenschutz@hellabrunn.de

Allwetterzoo Münster, 02.05.2014
8.825 Besucher kamen zum 40. Geburtstag in den Allwetterzoo Münster
Am 2. Mai 1974 öffnete der Allwetterzoo erstmalig seine Pforten. Damals strömten zahlreiche Münsteraner und Münsterländer in den neuen Zoo auf der Sentruper Höhe. Und auch heute kamen im Rahmen der 40-Jahr-Feierlichkeiten wieder viele Menschen in den Zoo: 8.825 Besucher zählte der Zoo bei Kassenschluss! Damit war der 2. Mai 2014 der am zweitbesten besuchte Tag für den Allwetterzoo in diesem Jahr. Übertroffen wurde diese Zahl nur am 5. Januar im Rahmen der Aktion „Pay what you want“ als 9.668 Menschen den Zoo besuchten. Das Team vom Allwetterzoo bedankt sich bei allen Besuchern und freut sich, dass so viele Menschen mit ihnen „gefeiert“ haben.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 02.05.2014
GEPARDEN-DRILLINGE IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN GEBOREN
Der Tiergarten Schönbrunn hat Grund zum Feiern: Im Großkatzenhaus sind am 16. April nach rund 95 Tagen Tragzeit Geparden-Drillinge zur Welt gekommen. Die Freude ist riesengroß, liegt doch der letzte Nachwuchs bei Geparden bereits 13 Jahre zurück. „Nach 1999 und 2001 ist es für den Tiergarten der dritte Zuchterfolg bei dieser bedrohten Art. Die Geburt ist ohne Komplikationen verlaufen und die Kleinen entwickeln sich seither prächtig“, freut sich Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Das Geschlecht der Jungtiere konnte noch nicht festgestellt werden. Geparden-Mutter Cimber, die seit zwei Jahren im Tiergarten Schönbrunn lebt, betreut ihren ersten Nachwuchs vorbildlich in der Wurfhöhle und säugt ihn regelmäßig. Schratter: „Die Jungtiere sind für die Besucher noch nicht zu sehen. Sie verlassen die Wurfhöhle frühestens im Alter von drei bis vier Wochen, man wird sich also noch etwas gedulden müssen.“ Die drei kleinen Raubkatzen kamen mit je rund 500 Gramm zur Welt. Während der ersten drei Monate werden sie gesäugt. Wenn sie mit circa 28 Tagen die ersten Milchzähne bekommen, stehen auch bereits die ersten Fleischhappen am Speiseplan. Vater der Drillinge ist der zweijährige Akin, der letztes Jahr von der Ann van Dyke Gepardenzuchtstation in Pretoria / Südafrika in den Tiergarten Schönbrunn kam. Wie auch im Freiland ist er an der Aufzucht der Jungen nicht beteiligt. Die Zucht von Geparden ist nicht einfach und gelingt sehr selten. Unter den fünf Geparden im Tiergarten haben schließlich Cimber und Akin für den langersehnten Nachwuchs gesorgt.

Zoo Salzburg, 01.05.2014
Neue Bewohner in der „tierischen“ Wohngemeinschaft im Salzburger Streichelzoo!
Seit 2 Wochen leben Wyandotte-, Spitzhauben- und Zwergseidenhühner, Kamerunschafe, Wollschweine und Strasser-Tauben gemeinsam auf dem rund 1.100 Quadratmeter großen Areal. Seit einigen Tagen tummeln sich nun auch 7 Ouessant Schafe mit den anderen im Salzburger Streichelzoo. Das Ouessant alias Bretonische Schaf ist die kleinste Schafsrasse unserer Erde! Ein ausgewachsener Bock erreicht eine Schulterhöhe von nicht einmal 50 Zentimeter und wiegt meist nur 15 Kilogramm. Die ursprüngliche Heimat der Tiere ist eine kleine Insel vor der Bretonischen Küste. Vermutlich hat das raue Klima und die karge Vegetation der Insel, dazu beigetragen, dass diese kleine und sehr widerstandsfähige Rasse entstand. Das Ouessant Schaf ist ein seltene Nutztier-Rasse, weltweit leben heute nur mehr wenige Tausend Tiere. „Für unsere jüngsten Gäste zählt der Besuch im Streichelzoo meist zu den Höhepunkt ihres Zoobesuchs“, berichtet Zoo- Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Da alle tierischen Bewohner dieser Wohngemeinschaft sanft und sehr neugierig sind, nehmen sie meist Kontakt mit den Kindern auf. Kinder können die Tiere nicht nur streicheln sondern auch füttern. Deshalb ist der Besuch des Streichelzoos für Kinder ein einmaliges Erlebnis!“

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