Zooreise 3 – Tag 5: Auf den Spuren von …

Martin Luther, der heiligen Elisabeth und natürlich Goethe (und noch anderen) …
Wir besuchten die Wartburg in Eisenach, ein gewaltiges Bauwerk in dem Geschichte (und die Bibelübersetzung) geschrieben wurde:
Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes gelegen, 411 m ü. NN. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe.
Die Bedeutung des Namens leitet sich von dem Begriff Warte ab, bedeutet also Wach-, Wächterburg. Der Stadtteil von Eisenach namens Wartha hat allerdings keinen Bezug zur Wartburg.
Die heutige Wartburg ist größtenteils im 19. Jahrhundert unter Einbeziehung weniger erhaltener Teile neu gebaut worden. Das heutige Erscheinungsbild der Wartburg und ihres Landschaftsparks geht auf den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach zurück.

Außerdem fanden dort einige interessante Ereignisse statt (wie die bereits erwähnte Bibelübersetzung). Und Goethe war natürlich auch da. Und ihm ist es zu verdanken, dass die Wartburg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Es gibt soviel über die Wartburg zu berichten (beidem Alter auch kein Wunder) und uns wurde während einer Führung von einer Stunde Dauer so einiges nahe gebracht. Aber darüber werde ich schweigen, denn mit Tieren hat die Wartburg nichts zu tun. Aber es gibt ja Wikipedia und den Rest des www. Und natürlich die Wartburg, da lohnt der Besuch.

Danach wandelten wir in Hütscheroda auf den Spuren der Wildkatze. Das Wildkatzendorf Hütscheroda existiert seit 2012 und liegt mitten im Hainich. Der Hainich ist Ausgangspunkt für das sogenannte Rettungsnetz Wildkatze, das seit 2005 durch Grünbrücken und breit angelegte Heckenzüge zwischen den Mittelgebirgen und Hügelländern Thüringer Wald, Rhön und Kellerwald geknüpft wird, um der Verinselung und genetischen Verarmung der Restpopulationen der Wildkatze entgegenzuwirken. In Hütscheroda erfährt man einiges über die Wildkatze. Neben einem Wanderweg (über den ich nichts sagen kann, weil wir ihn nicht entlang wanderten) gibt es auch ein Freigehege mit vier männlichen Wildkatzen. Während der öffentlichen Fütterungen erfährt man mehr über das Projekt Wildkatzendorf und die gehaltenen Katzen.

Nachdem das Wetter schlechter wurde entschieden wir uns gegen den Baumkronenpfad in Bad Langensalza und stiegen in die Tiefe: Zuerst in die Tropfsteinhöhle Kittelsthal, danach in die Marienglashöhle in Friedrichsroda. Beides interessante Höhlen, auch wenn die Tropfsteinhöhle irgendwie mickrig wirkte. Allerdings war auch die Marienglashöhle nicht so spektakulär wie die Barbarossahöhle.

Alle Einrichtungen haben wir mit der ThüringenCard besucht.

Wildkatzendorf Hütscheroda

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