Zoopresseschau

Zoo Duisburg 18.06.2014
Sse-Pu-Hsiang geboren
Wörtlich übersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die Füße von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch für das kürzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war. Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark südlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als säße das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glücklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre später. Sämtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den Ländereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische Gärten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder über die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut. Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso größer ist die Freude, dass erneut ein Kälbchen vor 5 Wochen das Licht der Welt erblickt hat. Es hält sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar.

Zoo Osnabrück 18.06.2014
Wie richte ich mein eigenes Aquarium ein? – Neues Infoangebot für interessierte Aquarianer im Zoo Osnabrück
Wer nach einem Besuch im Tetra-Aquarium im Zoo Osnabrück ein eigenes Aquarium zuhause einrichten möchte, findet dafür neuerdings praktische Tipps in der bunten Unterwasserwelt. Gut eingelebt haben sich hier auch die 30 Wasserschildkröten. Wie groß muss das Aquarium sein? Welche Pflanzen passen zu meinen Fischen? Und welche Fische nehme ich am besten? Wer ein Aquarium zuhause einrichten möchte, sollte auf diese Fragen Antworten haben. Spannendes Hintergrundwissen und viele nützliche Tipps & Tricks verrät nun das neue interaktive Informationsangebot für Kinder und Jugendliche im Tetra-Aquarium. Solveig Rasch, Manager Communications bei Tetra GmbH: „Ein eigenes Aquarium ist nicht nur ein faszinierendes Hobby. Hier lernen Kinder und Jugendliche auch, Verantwortung für Lebewesen und einen ganzen Lebensraum zu übernehmen. Das Einrichten und die Pflege sind einfach, wenn man ein paar Regeln beachtet und sich vorab Gedanken macht. Und dafür wollten wir im Tetra-Aquarium eine leicht verständliche Hilfestellung liefern.“ Bunte Tafeln entlang der Aquarien weisen zunächst auf Gegebenheiten im Zoo hin und geben Tipps für zuhause. So erfährt man am Buntbarschbecken, dass diese Gesellen alle Pflanzen wieder ausbuddeln, weshalb sich für die Gestaltung eines solchen Aquariums Steine besser eignen. „An der großen Entscheidungswand am Ende des Meerwasserbeckens erhalten die jungen Fischfreunde dann Infos auf einen Blick: Auf fünf Zahnrädern stehen Tipps zu den Themen Fischart, Futter, Wasser, Becken und Nachwuchs. Je nachdem welche Fischart sie wählen, erscheinen die passenden Infos. So können Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene erstes Wissen sammeln und die Entscheidung für das passende Aquarium fällt leichter“, berichtet Rasch. Zoopräsident Reinhard Sliwka freut sich, dass mit dem Informationsrundgang ein weiteres Bildungsangebot im Zoo fest installiert ist. „Mithilfe der Tiere können wir viel Wissen vermitteln und das wollen wir auch nutzen. In diesem Fall freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Tetra darüber aufklären können, wie Fische richtig gehalten werden und welche grundsätzlichen Entscheidungen am Anfang wichtig sind.“ Seit dem 21. Mai 1999 unterstützt die Firma Tetra, führender Hersteller von Aquaristikprodukten, den Zoo Osnabrück – 2014 wieder mit 15.000 Euro. 30 Wasserschildkröten im Wohlfühlambiente – Ein weiteres spannendes Angebot im Tetra-Aquarium sind die 30 Wasserschildkröten, die sich seit dem Frühjahr im Winterquartier der Zwergotterfamilie eingewöhnen konnten. „Vorher lebten sie im Klammeraffenhaus. Im Aquarium haben sie aber nun auch direktes Sonnenlicht durch das Glasdach und das scheint ihnen außerordentlich gut zu gefallen“, berichtet Lea Köbbing, Auszubildende in der Tierpflege. So haben die gepanzerten Tiere nun feste Aktivitäts- und Ruhephasen und wechseln zwischen Schwimmen, gerne auch verbunden mit einer Wasserjagd, und Sonnenbaden. „Inzwischen haben sich die Schildkröten auch an die Glasscheiben zum Besucherbereich gewöhnt und laufen daran in aller Ruhe vorbei. Da das Gehege erhöht ist, ist es für die Besucher möglich, Auge in Auge mit den Schildkröten zu stehen. Und wenn es Futter gibt, wundert sich so mancher, wie agil die Tiere werden. Sie stürzen sich nämlich alle auf den Lollo Rosso Salat“, schmunzelt Köbbing. In dem Sommerquartier der Reptilien herrschen 35 Grad Celsius Wohlfühltemperatur und das Wasser lädt mit 29 Grad zum Verweilen ein. Zu den Bewohnern gehören unter anderem Gelbwangen-Schildkröten, Höckerschildkröten, Landkarten-Schildkröten, Hyroglyphen-Schildkröten und auch eine Weichschildkröte. Die Schildkröten teilen sich die 300 Quadratmeter große und mit Lavasteinen, Farnen und zwei Wasserbecken gestaltete Anlage mit den Asiatischen Zwergottern. Wenn diese im Sommer in ihrer Außenanlage leben, ziehen die Schildkröten ein. In der dunklen Jahreszeit, die die Schildkröten in Winterstarre verbringen, erobern die Otter die Anlage. Allgemeine Informationen zum Tetra-Aquarium: 1.157 Fische aus 72 Arten; Erbaut 1988; 20 verschiedene Wasserbecken; U.a.: Malawiseebecken, Amazonasbecken, Gezeitenbecken, Südamerika-Barsch-Becken, Asienbecken, Korallenriff, Axolotlbecken, Karpfen-Streichelbecken; Fassungsvermögen insgesamt: 66.600 Liter Wasser; Das Aquarium schließt an ein Terrarium an mit u.a. Bartagamen, Brillenkaimanen, Wasseragamen, Königspythons, Netzpythons, Pantherschildkröten, Seychellen-Riesenschildkröten Wissenswertes zu Schmuckschildkröten – Von den Nordamerikanischen Buchstaben-Schmuckschildkröten gibt es zwei Arten auch im Zoo Osnabrück: die Rotwangen- und die Gelbwangen-Schmuckschildkröten, die sich an dem namengebnden Fleck an der Kopfseite gut unterscheiden lassen. Beide Arten werden gerne als Heimtiere im Terrarium gehalten, aber leider auch ebenso oft ausgesetzt, da sie den Haltern zu groß werden. In Frankreich, Südafrika und auch in Deutschland gibt es daher jetzt wildlebende Tiere dieser Arten. Die jungen und erwachsenen Buchstaben-Schmuckschildkröten fressen unterschiedliche Dinge: Währen die jungen zu 70% tierische Nahrung zu sich nehmen, fressen die adulten Tiere zu 90% Pflanzen.

Zoo Vivarium Darmstadt 18.06.2014
Abendveranstaltung „dreamnight“ im Zoo Vivarium
Der Zoo Vivarium bietet am Freitag (27.) eine Abendveranstaltung mit Führungen, Tier-Fütterungen, Bastelständen, Tierquiz und vielen anderen Überraschungen in der Zooschule. Gäste der geschlossenen Veranstaltung sind ausschließlich chronisch kranke und krebskranke Kinder sowie deren Familien, die über den Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder e.V. in Darmstadt eingeladen werden. Der Zoo Vivarium schließt an diesem Tag um 15 Uhr, Einlass ist bis 14 Uhr. Ins Leben gerufen wurde die „dreamnight“ 1996 vom Rotterdamer Zoo (Niederlande). Die Beschäftigten der Tiergärten arbeiten für dieses Event freiwillig und ehrenamtlich. Diese Veranstaltung ist für die Familien kostenlos.

Zoo Heidelberg 18.06.2014
Ein (kleiner) Sieg im Kampf gegen die (Vogel)Malaria
Im Zoo Heidelberg wurde eine wirksame Methode gefunden, Vögel gegen eine Infektion mit den Erregern der Vogelmalaria zu schützen. Medikamentelle Prophylaxe und Mückenbekämpfung gehen Hand in Hand um die empfindlichen Inka-Seeschwalben zu schützen.Malaria ist eine der bedeutendsten Krankheiten der Welt. Jedes Jahr erkranken über 200 Millionen Menschen an Malaria, vor allem in den warmen Gebieten Afrikas, Asiens und Südamerikas. Weit weniger bekannt ist die – für Menschen völlig ungefährliche – Vogelmalaria: Ein Plasmodium, ein einzelliger Parasit, ist in den Vogelpopulationen weltweit verbreitet. Er wird von Stechmücken übertragen und gelangt beim Biss der Mücke in die Blutbahn der Vögel. Einige Vogelarten, die in ihren natürlichen Lebensräumen wenig mit den Parasiten in Berührung kommen, sind besonders empfindlich: Pinguine und die im Zoo Heidelberg gehaltenen Inka-Seeschwalben. Sie stammen von den windgepeitschten Küsten Perus, wo fliegende Mücken einen schweren Stand haben und eher als „vom Winde verweht“ denn als erfolgreiche Blutsauger enden. Im Zoo Heidelberg geht Dr. Julia Stockklausner, Fachtierärztin für Zoo- und Wildtiere, das Problem „Vogelmalaria“ ganzheitlich an. Zum einen bekommen die Vögel in den besonders wichtigen Monaten Juni und Juli ein Medikament über das Futter, das die meisten der Plasmodien tötet, die in die Blutbahn der Vögel gelangen. Da nur die Inka-Seeschwalben so empfindlich sind, geben sich die Tierpfleger besondere Mühe, das Medikament gezielt einzusetzen. Spezielle Futterplätze, die für die mit den Inka-Seeschwalben in einer WG lebenden Kampfläufer, Zwergsäger und Stelzenläufer schwer erreichbar sind, stellen sicher, dass vor allem die agilen Südamerikanern behandelt werden und nicht die über 60 Vögel, die das Küstenpanorama mit ihnen teilen. Die zweite Komponente des Kampfes gegen die Vogelmalaria ist die biologische Mückenbekämpfung: Im enger Kooperation mit der KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) werden Wasserflächen im Zoo mit einem Eiweiß auf der Basis von Bacillus thuringiensis israelensis angereichert. Dieses Eiweiß führt zur Zerstörung der Darmzellen der Mückenlarven und tötet diese gezielt ab. Andere Organismen bleiben davon unbeschadet. Positiver Nebeneffekt der Mückenbekämpfung: Alle andere warmblütigen Tiere profitieren von der geringen Mückenzahl – nicht zuletzt auch die Menschen.

Zoo Dresden 17.06.2014
„Taronga“ stellt sich vor
Erneute Handaufzucht bei den Roten Riesenkängurus
Nach der geglückten Handaufzucht eines Roten Riesenkängurus im vergangenen Jahr standen Tierarzt Dimitri Widmer und die Tierpfleger Anfang April erneut vor der Herausforderung, ein Känguru-Jungtier aufzuziehen. „Taronga“ wurde am 1. November vergangenen Jahres geboren und schaute Anfang April erstmals aus dem Beutel von Mama „Pia“. Ohne erkennbaren Grund warf die 2009 im Dresdner Zoo geborene „Pia“ das Jungtier am 13. Mai aus dem Beutel. Nach dem Aufwärmen des stark unterkühlten weiblichen Känguru-Jungtieres wurde daraufhin mehrfach versucht, es der Mutter zurück zu geben. Da diese es jedoch nicht mehr annahm, lag die Entscheidung zur Handaufzucht aufgrund der guten Erfahrungen und Erfolge des letzten Jahres nahe. Tierarzt Dimitri Widmer und Tierpflegerin Josefine Bruse teilten sich diese intensive und zeitaufwändige Tätigkeit. Das Jungtier wurde in einem Baby-Schlafsack permanent eng am Körper liegend herum getragen. Alle vier Stunden erhielt es eine spezielle Känguru-Milch. Mittlerweile knabbert „Taronga“ abends schon etwas Heu, verlangt aber noch immer nach der Mitternachtsmilch. Mehrmals täglich muss dem Jungtier die Möglichkeit zum Springen und Hüpfen gegeben werden, um dem starken Bewegungsdrang gerecht zu werden. Derzeit läuft die schrittweise Integration in die Känguru-Gruppe. Hierfür nimmt Josefine Bruse das Jungtier morgens zum Putzen mit auf die Anlage, wo sich „Taronga“ dann auch so richtig austoben kann.

Tiergarten Schönbrunn 17.06.2014
WIEDERANSIEDELUNG: GROSSES ABENTEUER FÜR VIER KLEINE HABICHTSKÄUZE!
Für vier kleine Habichtskäuze, die im April im Tiergarten Schönbrunn geschlüpft sind, hat gestern eine spannende Zeit begonnen. Sie werden im Rahmen eines großen Wiederansiedelungsprojekts des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie in die Natur entlassen. Einst in Österreich ausgestorben, erobert der Habichtskauz mittlerweile die Wälder Wiens und Niederösterreichs zurück. Begeistert von diesem Projekt hat Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald gestern die Patenschaft für die Schönbrunner Habichtskäuze übernommen und einem der vier Jungkäuze den Namen „Hietzi“ verliehen. „Auch im Bezirk Hietzing, im Gebiet des Biosphärenparks Wienerwald, gibt es einen Freilassungsort im Rahmen dieses Projektes, weil diese seltenen Vögel hier gute Lebensbedingungen vorfinden“, so Kobald. Noch vor 100 Jahren bewohnte der Habichtskauz, nach dem Uhu die zweitgrößte Eule Mitteleuropas, die Wälder Österreichs. Gegen Mitte des 20. Jahrhunderts galt die Art bei uns als ausgestorben. Seit 2009 wurden 153 Jungkäuze, die in Zoos und Zuchtstationen geschlüpft sind, in den beiden Schutzgebieten „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“ ausgewildert. Mit großem Erfolg: Im Freiland haben sie bereits mit 50 Jungvögeln fleißig für Nachwuchs gesorgt. Auch die vier Schönbrunner Jungkäuze haben eine wichtige Mission. „Unsere vier Tiere helfen mit, das Überleben ihrer Art im Freiland zu sichern“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Vorerst kommen sie in Volieren im Freilassungsgebiet, um die neue Umgebung kennenzulernen. In rund drei Wochen geht es dann ab in die weiten Wälder.

Zoo Hannover 17.06.2014
Sommer-Aktion: Scout-Führungen nach Zooschluss – Zoospaziergang im Abendlicht
Einmal nach Zooschluss durch den Zoo spazieren – ein Traum für viele Besucher. Diesen Sommer kann er bei einem exklusiven Abendspaziergang in Erfüllung gehen. Welche Tiere bekommen ihr Abendbrot noch draußen auf der Anlage serviert? Gehen alle sofort ins Nachtquartier oder gibt es Tiere, die lieber unter freiem Himmel schlafen möchten? Bei der 90-minütigen Tour erzählt der erfahrene Scout spannende Geschichten über die Zoobewohner und verrät das ein oder andere tierische Geheimnis. Ein ganz besonderes Zooerlebnis mit Blick hinter die Kulissen.

Opel-Zoo Kronberg 16.06.2014
Nachwuchs bei den Löffelhunden im Opel-Zoo
Seit 2011 gibt es ein Löffelhund-Pärchen im Opel-Zoo und bereits das dritte Mal hat sich bei ihnen Nachwuchs eingestellt. Die vier Jungtiere, die am 1. Mai 2014 das Licht der Welt erblickt haben, wogen bei ihrer Geburt gerade mal rund 150 g, sind zunächst blind und taub und verbringen daher die ersten Lebenswochen in ihrem sicheren Bau. Inzwischen haben sie sich auf die Außenanlage gewagt und immer häufiger kann man sie nun dabei beobachten, wie sie ihr Umfeld erkunden, in der Sonne miteinander herumtollen und zunehmend feste Nahrung zu sich nehmen, bis sie im Alter von 15 Wochen dann ganz entwöhnt sind. Sie wurden in eine Großfamilie hineingeboren, denn bei Löffelhunden bleiben der Nachwuchs oft mehrere Jahre bei den Eltern und hilft bei der Aufzucht der Geschwister. Und so leben mit den vier Kleinen und den Eltern zwei ältere Brüder aus dem Wurf des Jahres 2012 im Kronberger Opel-Zoo.

Wildpark Lüneburger Heide 16.06.2014
Ausstellung „Wildes Zuhause“ im Wildpark
Stefanie Klymant zeigt Porträts von bedrohten Tierarten im Wildpark-Restaurant Unter dem Motto „Wildes Zuhause“ zeigt die Soltauer Künstlerin Stefanie Klymant ab Montag, 23. Juni, ihre Arbeiten im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf. Bis Ende Oktober sind ihre Bilder im Wildpark-Restaurant während der normalen Öffnungszeiten zu sehen. Seit Jahren beschäftigt sich die Künstlerin in ihren Bildern mit den vom aussterben bedrohten Nutztierrassen und Tieren, die auf der „Roten Liste“ der gefährdeten oder ausgestorbenen Tierarten stehen. In der Ausstellung sehen die Besucher 23 Werke, die zum Teil Porträts der Wildpark-Tiere aber auch andere Schönheiten der Natur zeigen. Mehrmals war Stefanie Klymant mit Skizzenblock und Fotoapparat hinter den Kulissen unterwegs, um sich die Tiere aus nächster Nähe zu betrachten und auch die Pfleger kennen zu lernen. Dabei sind dann Bilder wie „Jonas‘ Haubenhahn“ oder „Silkes Poitouesel“ entstanden. Auch den Alpakahengst „Leandro“ hat die Künstlerin auf Leinwand mit Ölfarbe verewigt. Beim Treffen im Alpaka-Gehege war sogar ein Kamerateam von HeimatLive vor Ort, um Stefanie Klymant bei ihrer Arbeit zu begleiten und ein Künstlerporträt über sie zu drehen. Wer die Künstlerin kennen lernen möchte, sollte sich den 3. Oktober vormerken. Ab 13 Uhr begrüßt Stefanie Klymant dann interessierte Besucher zu einer Malvorführung im Wildpark.

Tierpark Bochum 16.06.2014
Sommerferien-Angebote im Tierpark Bochum – Ferienforschercamp und Kinderfeste sorgen für Abwechslung
Für eine abwechslungsreiche Ferienzeit sorgt das Angebot des Bochumer Tierparks. Das Zooschulteam hat sich wieder ein buntes Angebot für den Sommer ausgedacht, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. In der zweiten und letzten Ferienwoche können kleine Ferienforscher den Tierpark Bochum erkunden. Ferienkinder ab sieben Jahren verbringen vom 14. Juli bis 18. Juli oder vom 11. August bis 15. August fünf Tage, jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr im Tierpark und werden hier von freundlichen Tierparkmitarbeitern betreut. Durch spielerische und kreative Aktionen lernen die kleinen Ferienforscher spannendes über Tiere, Zoo, und Artenschutz. Zoopädagogin Judith Becker, Initiatorin des Sommerferienprogramms, freut sich schon: „Wir blicken schon gespannt der Ferienzeit entgegen, denn wir haben uns wieder viele spannende Aktionen für die Kinder ausgedacht. Auch das beliebte Ferienforschercamp ist natürlich wieder dabei, bei dem die Ferienkids einen einmaligen Einblick in den Tierpark bekommen“. Spaß und vor allem Action gibt es jeden Mittwoch von der 3. bis zur 5. Ferienwoche. Bei bunten Kinderfesten mit unterschiedlichen Mottos kommen Ferienkinder ebenfalls auf ihre Kosten: Mit der „Zooolympiade“ startet die Serie der Kinderfeste am 23. Juli. Hier können sich Kinder und Eltern beim Flamingo-Parcours, Schildkrötenrennen oder Eierlauf und vielen weiteren lustigen Spielen austoben! In Kooperation mit dem Stadtsportbund Bochum können die Kleinen beim „Minisportabzeichen“ eine Medaille abräumen, während die etwas älteren Kinder ihr Können auf abenteuerlichen Spielgeräten testen. Am 30. Juli, in der 4. Ferienwoche, geht es rund bei „Clowns & Co.- Jahrmarkt im Tierpark“. Clown „Hironimus“ bietet hier ein bunt gemischtes und abwechslungsreiches artistisches Comedyprogramm mit Elementen aus Zauberei, Jonglage, Hochrad- und Feuerartistik. Ein weiteres Kinderfest gibt es am 06. August. Beim Indianerfest wird toller Federschmuck gebastelt und beim Strohballen-Parcours, Spurenlesen und weiteren Abenteuern gibt es jede Menge zu Spielen und Entdecken! Auch neben den Ferienaktionen lädt das Sommerwetter zu entspannten Familienausflügen in den Tierpark ein. Dabei lassen sich besonders sonnenbadende Erdmännchen oder planschende Pinguine bestaunen. Schaufütterungen von zahlreichen Tierarten werden ebenfalls die ganzen Ferien über stattfinden. Hierzu zählen Nasenbären, Kattas, Totenkopfaffen, Zwergseidenaffen, Seehunde, Keas, Loris, Geier, Erdmännchen und Haie. Der Tierpark hat in den Ferien wie gewohnt von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist jeweils eine Stunde früher.

Zoo Duisburg 16.06.2014
„Jurassic Park“ im Zoo Duisburg – Riesenaufwand für Riesensalamander
Vor über 150 Millionen Jahren im Erdzeitalter Jura lebten die Dinosaurier. Ichthyosaurier und Plesiosaurier waren gefürchtete Jäger der Meere und der „Urvogel“ Archaeopteryx erlernte gerade das „Fliegen“, was wohl eher ein Gleiten von Baum zu Baum war. Neben den schier übermächtigen Dinosauriern entwickelten sich aber auch Tiere, die es fast unverändert heute noch gibt – sogenannte „Lebende Fossilien“. Im Zoo Duisburg erhielten nun zwei dieser „Zeitzeugen“ eine neue Anlage. Der chinesische Riesensalamander (Andrias davidianus) ist eine archaische, seit frühen Zeiten der Evolution wenig veränderte Amphibienart, die bis zu 180 Zentimeter lang und bis zu 50 Kilogramm schwer werden kann. Er lebt in den klaren, kalten Bächen und Flüssen Chinas und frisst Fische, Krebse und andere Amphibien.Die älteren Besucher werden sich noch an den Salamander vor dem Eingang des „Haus der Tausend Fische“ erinnern. Im Jahr 2000 entschied man sich, dass dieses Becken wenig geeignet war, um einen Riesensalamander adäquat halten zu können und somit verschwand diese spektakuläre Tierart aus dem Besucherbereich.Einmal mehr konnte der Verein der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. für diese Tiere begeistert werden. Eine artgerechte, naturnahe Anlage wurde geschaffen, in der mit modernster Technik die laufenden Kosten niedrig und der Lebensstandard der Bewohner hoch gehalten werden können.Eindrucksvoll ist die acht Meter breite und 700 kg schwere Weißglasscheibe, die den Blick über und unter Wasser auf einen chinesischen Gebirgsbachausschnitt frei gibt. Das Ufer-Biotop wurde von einer Fachfirma mit Kunstfelsen geformt und in liebevoller Detailarbeit von Zoomitarbeitern mit Steinen und Pflanzen bestückt.Die gesamte Baumaßnahme im Wert von ca. € 150.000,- konnte ausschließlich mit Geldmitteln des Verein der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. finanziert werden. Hiermit unterstreicht der Förderverein sein anhaltendes Engagement für den Zoo Duisburg. Vor 81 Jahren ins Leben gerufen waren die damaligen Mitglieder die Gründer des Zoos am Kaiserberg. Heute zählt der Förderverein mit weit über 6.000 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen in der deutschen Zoowelt, der die Weiterentwicklung des Zoo Duisburg als moderne Natur- und Artenschutzeinrichtung und beliebteste Freizeiteinrichtung der Region unterstützt.Derweil geht die Renovierung im Aquarium weiter. Nach dem Korallenriffbecken und der Riesensalamander-Anlage entstehen hier sechs neue Seewasseraquarien mit insgesamt knapp 50.000 Litern Wasservolumen – ebenfalls mit der Unterstützung des Fördervereins.

Zoo Duisburg 16.06.2014
Vorbildliche Delfinhaltung im Zoo Duisburg – nun auch von Behörden bestätigt
Die Fachtierärzte des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) überprüften im Auftrag des von Umweltminister Johannes Remmel geführten Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW die veterinärmedizinische Versorgung der Großen Tümmler im Zoo Duisburg. Das Ergebnis der offiziellen Untersuchung belegt: es gibt keinerlei Beanstandungen! Die tierärztliche Versorgung der Delfine im Duisburger Delfinarium erfolgt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist aufgrund des guten Gesundheitszustandes der Duisburger Delfine nur in Ausnahmefällen nötig. Hiermit sollte auch der letzte Zweifler von der vorbildlichen Delfinhaltung in Duisburg und dem Wohlergehen der Duisburger Delfine überzeugt sein. Der vollständige Bericht des LANUV steht auf unserer Homepage.

Zoo Berlin, 13.06.2014
Shetlandpony „Renate“ – ein Zwerg im Kinderzoo
Der Streichelzoo im Zoologischen Garten Berlin ist für viele große und kleine Zoobesucher immer noch ein Muss an einem Tag im Zoo. Die vielen Haus- und Nutztierrassen, die es dort zu sehen, erfühlen und füttern gibt, lassen die Herzen gerade der Kinder höher schlagen. Ein besonderer Neuzugang stellte sich zu Beginn dieser Woche ein, als am Dienstag, dem 10. Juni, die 19jährige Shetlandpony-Stute „Froni“ ihr erstes Fohlen in den frühen Morgenstunden zur Welt brachte. Nach einer komplikationslosen Geburt war das Stutfohlen bereits wenige Minuten später auf den Beinen und machte sich auf die Suche nach dem mütterlichen Gesäuge. Beobachtet wurde das Geschehen von den beiden im Jahre 2011 aus dem Tierpark in den Zoo gelangten Shetlandpony-Hengsten „Patrick“ und „Kevin“, wobei „Patrick“ vielleicht etwas genauer hingeschaut haben dürfte, ist er doch der Vater von dem kleinen Shetlandpony, dem die Pfleger den Namen „Renate“ gegeben haben. Wie der Name sagt, stammt das Shetlandpony von den Shetlandinseln, wo sich der Zwergwuchs dieser Ponyrasse als eine Folge der natürlichen Auslese auf eine kleine, aber äußerst widerstandsfähige Wuchsform infolge der extrem ungünstigen Klima- und Bodenverhältnisse der Inseln entwickelte. Die geographische Isolierung über hunderte von Jahren führte dann zur Herausbildung dieser eigenständigen Rasse. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte eine erhebliche Verbreitung der Shetlandponys über England und Schottland, wo sie wegen ihres kleinen Wuchses im Bergbau als Grubenpferde eingesetzt wurden. Heute erfreuen sich die robusten Ponys als erste Reitpferde für Kinder sowie als ausdauernde Fahrpferde großer Beliebtheit.

Zooschule Heidelberg, 13.06.2014
Traumnacht im Zoo Heidelberg war ein voller Erfolg!
Die Traumacht im Zoo für chronisch kranke und behinderte Kinder fand am 5. Juni 2014 statt. Insgesamt nahmen 530 Personen teil und genossen die Stunden mit den vielfältigen Aktionen, die von Zoo und Zooschule Heidelberg durchgeführt wurden. Alle Teilnehmer hatten an diesem Tag freien Eintritt in den Zoo. Alle Mitarbeiter sowie Zooranger von Zoo und Zooschule waren an diesem Abend ehrenamtlich im Einsatz. Im Zoo Heidelberg konnten zahlreiche Kinder mit ihren Geschwistern und Eltern den Zoo am 5. Juni von einer besonderen Seite erleben. Von Zoo und Zooschule wurde ein buntes Programm zusammengestellt, das keine Wünsche offen ließ. So gab es beispielsweise die Möglichkeit, die Kamele mit Laub zu füttern oder eine Schlange zu streicheln. Die Clowns von „xundlachen – die Klinikclowns im Rhein-Neckar-Kreis“ waren zusätzlich im Zoo unterwegs und haben das eine oder andere Lächeln in die Gesichter von Kindern und Erwachsenen gezaubert. Der Schminkstand der Zooschule war sehr gut besucht, sodass zu späterer Stunde einige geschminkte Tiger, Löwen und Häschen im Zoo unterwegs waren. Alle beteiligten Zoomitarbeiter und Zooranger haben ehrenamtlich an dieser Veranstaltung mitgewirkt. Ohne dieses Engagement wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen. „Vielen Dank für diesen schönen Nachmittag. Es war ein sehr schöner Nachmittag im Kreise betroffener Eltern und Angehöriger und natürlich nicht zu vergessen unserer Kinder. Dafür möchte ich allen beteiligten Mitarbeitern danken. Sie haben sich wirklich sehr viel Mühe gemacht“, so der Vater eines glücklichen Kindes. „Dreamnight at the zoo“, wie die Veranstaltung eigentlich heißt, ist eine weltweite Aktion, die vor vielen Jahren in den Niederlanden (Rotterdam) erstmalig stattfand. Seitdem sind über 260 Zoos weltweit daran beteiligt und öffnen an einem Tag Anfang Juni extra für Kinder und Jugendliche mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung ihre Pforten, meist in den Abendstunden, wenn der Zoo eigentlich schon geschlossen hat.

Serengetipark Hodenhagen, 13.06.2014
4 Zwillinge auf einen Streich – 8 kleine Nilgau-Antilopen! Sensationeller Nachwuchs in der Nilgau-Herde!
Innerhalb von nur 10 Tagen wurden in unserer Nilgau-Antilopen-Herde 4 Zwillinge geboren. Am 23., 26. und 29. Mai erblickte je ein Männchen und ein Weibchen das Licht der Welt. Am 01. Juni folgten dann die letzten Zwillinge, zwei männliche Tiere. Die acht Ringelsockenträger tollen seit heute in der Asien-Sektion und entzücken mit ihren schwarz-weißen Söckchen die Besucher. In der Herde der Nilgau-Antilopen leben nun 20 Tiere und die vielen Jungtiere halten nicht nur die Mütter sondern auch die ganze Herde auf Trab. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist Indien und Pakistan. Die Tragzeit liegt zwischen 240 und 250 Tagen. Die Antilopen werden etwa 20 Jahre alt. Mit einer Schulterhöhe von etwa 130 cm und einem Gewicht bis zu 300 kg gehört die Nilgau zu den sehr großen Antilopen. Sie hat ein graues kurzes Fell und nur die männlichen Tiere tragen spitze, bis zu 20 cm lange Hörner.

Zoo Leipzig, 13.06.2014
Gorillajungtier unerwartet gestorben, Nachwuchs bei den Giraffen und Przewalskipferden
Der am 2. Dezember letzten Jahres geborene Gorillajunge Jengo ist heute Nacht gestorben. Die Pfleger fanden ihn bei Arbeitsbeginn leblos in den Armen der Mutter Kibara (geb. 13.01.2004 in Leipzig). Am Donnerstagmorgen wurde Jengo mit plötzlich eintretendem schlechtem Allgemeinbefinden dem Zootierarzt vorgestellt. Jengo hielt sich nicht mehr an der Mutter fest und zeigte zeitweise ein Krampfen. Der Zootierarzt leitete daraufhin sofort alle medizinischen Notwendigkeiten ein und legte Mutter Kibara in die erforderliche Narkose, um ihr Jungtier untersuchen zu können. Die Untersuchung ergab keine spezifischen Veränderungen. Nach medikamentöser Versorgung des Gorillas in Form von Infusionen, einer Antibiose u.a. wurde er wieder zur Mutter gegeben, die sich nach dem Aufwachen aus der Narkose gleich um ihn kümmerte. Am Nachmittag erschien Jengo wesentlich aktiver und hielt sich auch wieder bei der Mutter fest. Am Abend verschlechterte sich jedoch sein Zustand erneut und führte letztendlich zum Tod. Kibara trägt ihr Jungtier noch mit sich herum, eine normale Verhaltensweise bei Menschenaffen. Erst wenn sie Jengo freigibt, kann das Jungtier zur pathologischen Untersuchung gebracht werden, die dann hoffentlich entsprechende Aufschlüsse über die Todesursache bringen wird. „Es ist für uns ein großer Schock, einen jungen Gorilla zu verlieren. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es keine vorherigen Anzeichen eines schlechten Allgemeinzustandes des Tieres gab. Wir hoffen, dass der pathologische Befund uns Aufschlüsse zum Krankheitsbild geben wird“, so Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Giraffenweibchen Andrea (geb. am 05.08.2009 in Givskud, seit 2009 in Leipzig) hat in der Nacht zum Donnerstag einen Bullen zur Welt gebracht. Die Tierpfleger erfuhren von ihrem Glück erst bei Dienstbeginn, als sie einen Blick in den für Andrea vorbereiteten Stall warfen. Die erfahrene Giraffenmutter, für die es der dritte Nachwuchs ist, kümmert sich behutsam und fürsorglich um ihren Sprössling. Im Rahmen der heute Morgen routinemäßig durchgeführten Jungtierprophylaxe konnten das Geschlecht und alle weiteren wichtigen Parameter bestimmt werden. Der Sohn von Giraffenbulle Max (geb. am 27.9.1995 in Leipzig) bringt 65 Kilogramm auf die Waage und misst 165 cm. „Wir sind rundum zufrieden mit dem Neuankömmling, der bereits ausgiebig trinkt und erste Erkundungen im Mutter-Kind-Trakt unternimmt. In den nächsten Tagen werden wir die beiden schrittweise mit der Herde zusammenlassen, so dass sie dann auch für die Besucher zu sehen sein werden“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold über die frohe Kunde aus Afrika. Für den Zoo Leipzig ist es der zweite Nachwuchs bei den Rothschildgiraffen (giraffa camelopardalis rothschildi) in diesem Jahr. Bereits Anfang Februar konnte sich der Zoo Leipzig über den kleinen Giraffenbullen Jamal (geb. am 18.01.2014) freuen, der zusammen mit seiner Mutter Gusti (geb. am 09.01.2002 in Usti nad Labem, seit 2004 in Leipzig) und den anderen die sommerlichen Temperaturen auf der Savanne genießt. Auch freuen konnte sich der Zoo über den heutigen Nachwuchs bei den Przewalskipferden. Wildpferddame Raissa (geb. am 10.05.1995 in Leipzig) gebar heute Morgen ein Stutfohlen, das wohlauf ist. Vater ist der Hengst Lucky (geb. am 07.05.2004 im Wildpark Bruderhaus, seit 2012 in Leipzig).

Wilhelma Stuttgart, 13.06.2014
Brillenblattnasen im Amazonienhaus: Brasilianische Fledermäuse im Wilhelmadschungel
Brasilien liegt so nah: Im Amazonienhaus der Wilhelma kann man jeden Tag eine Reise in den brasilianischen Regenwald unternehmen. In dem großen Tropenhaus entsteht der Eindruck, man sei tatsächlich im Amazonas-Regenwald. Damit diese Illusion perfekt wird, leben hier viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten gemeinsam unter einem Dach. Seit ungefähr zwei Wochen gesellen sich zu den vielen Vögeln, Echsen und Fröschen nun auch 50 Fledermäuse. Brillenblattnasen, um genau zu sein. Um sie zu entdecken, muss man aber schon genau hinschauen. Denn richtig munter werden die kleinen, fliegenden Säugetiere erst wenn es dunkel wird. Den Tag verschlafen sie kopfüber hängend hinter dichten Pflanzenvorhängen in künstlichen Felsnischen. Oftmals nur wenige Meter von den vorbeigehenden Besuchern entfernt. Hier bilden die Brillenblattnasen kleine Gruppen von zehn bis 15 Tieren. Meistens scharrt ein Männchen mehrere Weibchen samt Jungtiere um sich. Im Amazonasregenwald können diese Gruppen bis zu 100 Tiere umfassen. Sobald die Dämmerung einbricht, werden die Blattnasen munter und schwirren dann auch um die Köpfe der Wilhelma-Besucher. Aber keine Angst. Die kleinen, tropischen Säugetiere sind vollkommen harmlos. Sie ernähren sich ausschließlich von Früchten. Diese finden die Brillenblattnasen mit Hilfe ihres ausgezeichneten Geruchssinns. Ansonsten orientieren sich Fledermäuse, auch in völliger Dunkelheit, mit einem so genannten Echoortungssystem. Sie stoßen für uns Menschen nicht hörbare Ultraschallaute aus und bekommen durch die zurückgeworfenen Echos ein sehr genaues Bild von ihrer Umgebung. Brillenblattnasen sind sehr wendige Flugkünstler. Sie können im dichten Blattwerk und auf engstem Raum manövrieren. So weichen sie jedem Hindernis, auch jedem Wilhelma-Besucher, geschickt aus. In den Tropen Südamerikas gehören Brillenblattnasen zu den häufigsten und damit auch am besten erforschten Fledermausarten. Die Gruppe der Blattnasenfledermäuse umfasst insgesamt 150 Arten, die ihren Namen dem charakteristischen Nasenaufsatz, der wie ein Blatt aussieht, verdanken. Weltweit sind derzeit über 1200 verschiedene Fledermausarten bekannt. Regelmäßig werden jedoch neue Arten entdeckt.

Tierpark Bochum, 12.06.2014
Ein kleines Wunder für den Tierpark Bochum: Gänseküken schlüpfen trotz Sturmchaos
Es ist schon ein großes Glück, dass die freilebenden Nilgänse des Bochumer Tierparks die Zerstörungen durch das Pfingst-Unwetter überlebt haben. Doch es gleicht einem kleinen Wunder, dass sie aus der Katastrophe mit neun frischgeschlüpften Küken hervorgehen. Seit rund einem dreiviertel Jahr haben die beiden wilden Nilgänse den Tierpark Bochum als ihr neues Zuhause erwählt. Als Dauergäste verweilten sie seither in der Außenanlage der Flamingos und bedienten sich dort am Futter oder badeten gern im großen Koiteich. Das Wohlgefühl des Gänsepärchens reichte soweit, dass Mama-Gans in der vergangenen Woche – scheinbar brütend – auf einem Baum am Luchsgehege entdeckt wurde. Das Tierpark-Team war hoch erfreut, bis sich die Situation am Pfingstwochenende zum vermeintlichen Desaster umkehrte. Zahlreiche Äste, Baumkronen und ganze Bäume waren im Tierpark Bochum dem verheerenden Sturm zum Opfer gefallen. Und auch das Nilgans-Pärchen wurde seit dem Unwetter nicht mehr gesehen. Die Freude des Tierpark-Teams war groß, als heute bei Aufräumarbeiten das Gänsepärchen zwischen herumliegenden Ästen auf dem Sandauslauf der Esel entdeckt wurde. Doch die Freude wurde noch gesteigert, als zwischen Blättern neun flauschige Küken hervorkamen und hinter ihren Eltern her watschelten. Revierleiter, Lukas Gers, berichtet: „Damit es dem jungen Familienglück nach dem abenteuerlichen Start an nichts fehlen soll, haben wir die Gänseschar kurzer Hand in die bereits gesicherte Flamingoanlage gelotst.“ Familie Gans nahm das Futterangebot und auch den großen Teich gerne an. So gab es für den, vom Unwetter gebeutelten, Bochumer Tierpark doch noch ein kleines Happy End, das Mut macht für die weiteren Aufräumarbeiten. Diese kommen gut voran, dennoch bleibt der Tierpark Bochum aus Sicherheitsgründen bis zum Beginn der nächsten Woche geschlossen. Ursprünglich stammen Nilgänse aus Afrika und sind dort weit verbreitet. Vor rund 300 Jahren wurde die Nilgans als Ziergeflügel in Europa eingeführt, wo sie sich spätestens seit Ende des letzten Jahrhunderts durch entlaufene Tiere immer weiter ausbreitet. Charakteristisch für Nilgänse sind ihre dunkle Augenflecken und die relativ langen Beine. In Bezug auf ihre Nistplatzwahl sind Nilgänse sehr flexibel. Die mit Dunen ausgepolsterten Nester werden im Schilf und oder auch zwischen Steinen errichtet. Sogar Baumhöhlen, wie im Tierpark Bochum, werden gerne als Nest genommen, diese können in einer Höhe bis zu 20 Metern über dem Erdboden liegen. Die Brutdauer beträgt 30 Tage. Die Küken werden durch beide Elternteile beschützt und geführt. Nach rund 10 Wochen werden die jungen Gänse flügge.

Zoo Osnabrück, 12.06.2014
Tiger Argo und Diana treffen aufeinander: Nächster Schritt bei Tigerzusammenführung im Zoo Osnabrück
Früher als ursprünglich geplant trafen am Mittwochabend Sumatra-Tiger Diana und Argo im Zoo Osnabrück erstmals direkt aufeinander. Die beiden Raubkatzen waren Ende März aus verschiedenen Zoos in den neuen Tigertempelgarten eingezogen und konnten die ungewohnte Umgebung bislang getrennt erkunden. Um 18:30 Uhr betrat zunächst Katze Diana die Tigeraußenanlage, kurz danach ging der Schieber bei Kater Argo hoch. „Die beiden haben toll aufeinander reagiert. Sie sind aufeinander zu, haben sich sofort freundlich angeschnaubt und beschnuppert“, freut sich Tierpflegerin Sabine Springmeier, die die Tiger gemeinsam mit Kollege Daniel Chirico betreut. Nach der ersten Beschnupperungsphase forderte der einjährige Kater die Katze auch gleich zum Spielen auf. „Argo ist aufgrund seines Alters noch verspielter und pirschte sich immer wieder an Diana heran. Aber das ist ein freundliches Verhalten, die Krallen waren eingefahren und wenn Diana ihm signalisierte, dass sie genug hat, zog er sich auch zunächst wieder zurück“, beschreibt Springmeier das Verhalten der Raubkatzen. Nach anderthalb Stunden holten die Tierpfleger Katze und Kater wieder in ihre getrennten Innenställe hinein. Bislang hielt der Zoo die Tiere getrennt, damit sie in Ruhe die neue Umgebung kennen lernen konnten. Anfang der Woche fiel die Entscheidung, die beiden Tiger zusammenzulassen. „Wir hatten beobachtet, dass die Tiger nicht nur zusammen am Gitter im Innenstall lagen, sondern Argo auch seine Pfote durchs Gitter steckte und Diana diese ableckte. Ein gutes Zeichen“, berichtet Springmeier. Für das erste direkte Aufeinandertreffen wählten die Zoomitarbeiter die Abendzeit: „Wir wollten dafür absolute Ruhe haben, damit die Tiere entspannt sind und sich durch nichts bedroht fühlen. Die Zusammenführung von Tieren ist eine Herausforderung. Auch wenn alle Zeichen sehr positiv waren, wollten wir keinerlei Risiko eingehen, dass sich die Tiere durch irgendetwas gestört fühlen“, so Zoodirektor Prof. Michael Böer. Von Vorteil sei, dass beide Tiere im Familienverband aufgewachsen seien und so die Spielsignale des anderen gut verstünden. Diana und Argo werden sich in der nächsten Zeit immer wieder für einige Stunden direkt beschnuppern können, wie Böer erklärt: „Je nach dem, wie sie sich verhalten, werden wir den Zeitraum des Zusammenseins vergrößern oder, wenn notwendig, auch wieder zurückschrauben. Wir müssen jetzt stark auf die Signale und das Miteinander der Tiere achten, weswegen auch ein Auszubildender die Tiger im Außengehege die ganze Zeit beobachtet.“ Besucher können mit ein bisschen Glück beide Tiger auf der 1.280 Quadratmeter großen Außenanlage erleben. „Wenn Argo Diana herausfordert, kann das für uns Menschen schon mal bedrohlich aussehen, aber bis jetzt zeigen sie nur Spielverhalten. Wahrscheinlich hat Argo auch mit seinem Bruder in Frankreich so gerauft und nun testet er das an seiner neuen Gefährtin. Aber Diana weist ihn in seine Schranken. Sie ist mit ihren zweieinhalb Jahren schon fast erwachsen und will nicht mehr so viel spielen – das wird er schon lernen“, so Böer. Tigerin Diana stammt aus dem Zoo Warschau; Tigerkater Argo aus dem Zoo Champrépus (Frankreich). Beide trafen Ende März im Zoo Osnabrück ein. Der Zoo Osnabrück hofft sich in wenigen Jahren mit Argo und Diana an der weltweit zwischen den Zoologischen Gärten koordinierten Erhaltungszucht des Sumatra-Tigers beteiligen zu können. Die Tigerart ist stark vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum zerstört wird. Der neue Tigertempelgarten, der im Stil einer Tempelruine in der asiatischen Tierwelt „Angkor Wat“ im Zoo Osnabrück gebaut wurde, wurde Anfang April 2014 eröffnet.

Wilhelma Stuttgart, 12.06.2014
Spenden für die Congohounds: Erfolgreiche Spendenaktion für die Berggorillas
Wieder einmal kann die Wilhelma auf ein erfolgreiches Pfingstwochenende mit vielen, bunten Aktionen für den Gorillaschutz zurückblicken. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter der Wilhelmaschule wurden an diesem Wochenende rund 4000 Euro Spenden gesammelt. Angesichts der Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit. So verteilten als Affen verkleidete Mitarbeiter vor dem neuen Menschenaffenhaus Bananen gegen einen freiwilligen Obolus. An einem Infostand wurde außerdem eine Tombola veranstaltet. Der ganze Einsatz lohnt sich aber. Denn mittlerweile kamen in diesem Jahr schon 10.000 Euro durch vergleichbare Fundraising-Aktionen zusammen. Da traf es sich gut, dass Dr. Marlene Zähner, Leiterin des so genannten Congohound-Projektes im Virunga-Nationalpark im Kongo, im Rahmen der Wilden Wochenenden über ihre Arbeit berichtete. So konnte sie gleich einen Scheck über den gesamten Spendenbetrag in Empfang nehmen. Zentraler Teil des Projektes sind derzeit 5 ausgebildete Bluthunde, die dank ihrer Spürnasen Wilderer auch noch Tage nach dem Auslegen von Fallen finden können. So wird die Arbeit der Ranger zum Schutz der einzigartigen Tierwelt des Virunga-Nationalparks erleichtert. Die Wilhelma unterstützt seit 2012 den Gorillaschutz in Zentralafrika. Im Vergangenen Jahr konnte dank der Spenden aus Stuttgart ein Geländewagen für die Hundestaffel des Virunga-Parks angeschafft werden.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 12.06.2014
EISBÄREN, ZEBRAS UND PANDAS LIEFEN DURCH DEN ZOO!
Die brennend heißen 33 Grad ließen die Afrikanischen Elefanten entlang der Laufstrecke kalt. Die 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3. Wiener Zoolaufs kamen gestern Abend aber ordentlich ins Schwitzen und freuten sich schließlich über die Abkühlung von oben. Angeführt von einem kostümierten Eisbären liefen sie sechs Kilometer durch den Tiergarten Schönbrunn. Einige davon gingen selbst in einem tierischen Lauf-Outfit an den Start. „Ein paar waren als Zebras verkleidet, andere trugen Hasenohren oder Flamingo-Hüte. Zwei unserer Tierpflegerinnen liefen als Geparden verkleidet und einer absolvierte trotz Hitze den gesamten Lauf im Ganzkörper-Pandakostüm“, erzählt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter schmunzelnd und bedankt sich bei allen, die an diesem Benefizlauf teilgenommen haben. Der Zoolauf hat einen wichtigen Hintergrund. Die Läuferinnen und Läufer ersportelten stolze 30.000 Euro, die je zur Hälfte an die Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“ und an den Tiergarten für die neue Eisbärenwelt „Franz Josef Land“ gehen. Bei der After Run Party überreichten Ursula Kreuzer von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Johann Csida, Landesdirektor Burgenland der Grazer Wechselseitigen, den Scheck mit dieser enormen Spendensumme. Natürlich wurden auch die Sieger ausgezeichnet. Claus-Christian Schramm von Goodyear konnte Lukas Bauer mit einer Bestzeit von 20:22 Minuten zum Gesamtsieg gratulieren. Schnellste Läuferin wurde Sabine Kozak mit einer Zeit von 23:36 Minuten.

Dieser Beitrag wurde unter Berlin, Bochum, Darmstadt, Dresden, Duisburg, Hannover, Heidelberg, Hodenhagen, Kronberg, Leipzig, Lüneburger Heide, Osnabrück, Stuttgart, Wien, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen