Portrait: Chaco-Kauz

Chaco-Kauz (Luisenpark Mannheim)

Chaco-Kauz (Luisenpark Mannheim)

Der Chaco-Kauz erreicht eine Körpergröße von etwa 35 bis 38 Zentimetern. Federohren fehlen. Der Gesichtsschleier ist weißlich mit dunklen konzentrischen Linien und am äußeren Rand durch eine feine braune Linie begrenzt. Die Körperoberseite ist blass ockerfarben mit einer dunkleren Zeichnung, die Unterseite ist weißlich mit rötlichen und dunkelbraunen Querstreifen. Die Augen sind braun. Die Läufe und Zehen sind befiedert.

Der Chaco-Waldkauz kommt im Süden von Bolivien, in Argentinien und Paraguay vor. Er ist ein Standvogel, der halboffene, eher aride und mit Dornbüschen bestandene Landschaften besiedelt.

Der Chaco-Waldkauz ist eine dämmerungs- und nachtaktive Eulenart. Er übertagt normalerweise im dichten Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern. Mitunter sitzt er auch direkt auf der Erde. Sein Nahrungsspektrum umfasst kleine Säugetiere und Vögel sowie andere kleine Wirbeltiere. Außerdem frisst er Insekten. Er brütet normalerweise in Baumhöhlen, in Ausnahmefällen wird die Nistmulde aber direkt unter einem Strauch oder einem umgestürzten Baum errichtet. Das Gelege besteht aus zwei bis drei weißen Eiern. Es brütet nur das Weibchen.

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