Portrait: Felsschlüpfer

Felsschlüpfer (John Gerrard Keulemans)

Felsschlüpfer (John Gerrard Keulemans)

Der Felsschlüpfer ist in Neuseeland endemisch. Das Vorkommen beschränkt sich heute auf alpine Gebiete der Südinsel, Fossilienfunde belegen jedoch ein früheres Vorkommen auch auf der Nordinsel. Er ist die seltenere der beiden noch nicht ausgestorbenen Arten der Maorischlüpfer und wird durch eingeführte Säuger bedroht. Als einzige überlebende Art der Gattung Xenicus nimmt man eine nahe Verwandtschaft mit dem früher weitverbreiteten Waldschlüpfer an. Wie dieser und der Grünschlüpfer ist er ein schlechter Flieger, der selten höher als 2 Meter oder weiter als 30 Meter fliegt.
Manchmal wird auch der nordamerikanische Felsenzaunkönig als Felsschlüpfer bezeichnet, aber zwischen beiden Arten bestehen keine Verwandtschaftsverhältnisse.

Der Felsschlüpfer erreicht eine Größe von 10 Zentimetern. Das Männchen ist oberseits mattgrün und hat gelbe Seiten. Die Bauchseite ist graubraun. Das Weibchen ist eher olivgrün gefärbt. Der Vogel hat lange Beine und einen dünnen, schwarzen Schnabel.

Felsschlüpfer leben am Boden und finden ihre Nahrung in niedrigen Büschen, Geröll und Felsstürzen der alpinen Zone.

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