Tierpark Senftenberg

Der Tierpark Senftenberg wurde am 12. Juni 1931 geöffnet. Im Süden der Schlossanlage wurde damals sumpfiges Umland mit Gehegen, Wegen und einigen Volieren gestaltet. Der damalige Tierbestand setzte sich aus Rehen, Damwild, einigen Enten-, Fasanen und Sittichen zusammen.
Der Eingang bestand aus einem halbrunden Fachwerkbau mit einem Walmdach, welcher während und nach dem Zweiten Weltkrieg als Materiallager genutzt wurde.
Seit 2008 wird der Tierpark von einer Behindertenwerkstätte (Integrationswerkstätten g GmbH Niederlausitz) betrieben.
Heute findet der Besucher alles, was zum Standardbesatz eines kleinen Tierparks gehört: Ponys, Esel, Zwergziegen, Hängebauchschweine, Stachelschweine, Nutrias und verschiedene Sittiche. Auch Affen fehlen nicht und sogar Karakale werden gezeigt.
Auf der Freisichtanlage für Bären, in der einst über 50 Junge Bären das Licht der Welt erblickten, lebten bis 2012 Braunbären in traditioneller Haltung.
Einst war geplant, große Teil des Tierparks zu einem Erlebnis-Bärenpark umzubauen. Dies wurde jedoch aufgegeben und die Braunbären abgegeben. Die Anlage wird derzeit für Berberaffen umgebaut. Ich würde mir wünschen, dass stattdessen die Rotgesichtsmakaken dort einziehen, deren jetzige Behausung ist nicht unbedingt als artgerecht zu bezeichnen und das, was bisher von der Baustelle zu sehen ist, scheint sehr zuversichtlich zu sein. Ein Zoo von einer Größe von 1,5 ha muss auch nicht unbedingt zwei Makakenarten beherbergen.
Auf der anderen Seite der vorbeifließenden Schwarzen Elster, liegen Gehege für Damhirsche, Mufflons sowie Wildschweine.

Weitere Informationen findet man hier und hier.

Nachtrag (03.08.2014): Inzwischen ist die neue Berberaffenanlage fertig. Aber dank des neuen Säugetiergutachtens sind nicht Berberaffen eingezogen, sondern die Rotgesichtsmakaken vom Eingangsbereich. Eine gute Entscheidung wie ich finde. Die Makakenanlage wird vielleicht mit Lisztäffchen besetzt.

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