Wildpark Lüneburger Heide

Eingang (Wildpark Lüneburger Heide)

Eingang (Wildpark Lüneburger Heide)

Im Gegensatz zu anderen zoologischen Einrichtungen, die ihre Tiere in künstlich nachgebildeten Landschaften vorstellen, zeigt der Wildpark Lüneburger Heide die Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Die ca. 120 Tierarten leben hier inmitten eines lichten Waldgebietes. Die großräumige Haltung gibt dem Wild die Möglichkeit zu normalen, freilandtypischen Verhaltensweisen. Schattige Waldwege mit Aussichtspunkten ermöglichen den Besuchern Ausblicke über den Wildpark hinweg bis zu der Lüneburger Heide. Erwachsene und Kinder haben die Wildtiere fast immer im Blickfeld und erleben sie trotz einer Sicherheit gebenden Distanz in emotionaler Nähe und Verbundenheit.
Der Wildpark setzt sich zum Ziel, den Erlebnis-Wildpark der Zukunft zu gestalten. Er strebt die richtige Mischung aus Abenteuer und Information an, um die Besucher für Umweltthemen und bedrohte Tierarten zu sensibilisieren. Abenteuerspielplätze und Streichelgehege, in denen Wildtiere gefüttert werden können, sind Höhepunkte für die Kleinkinder.
Zu dem Konzept des Wildparks gehört die Natur- und Umweltpädagogik. Der Wildpark Lüneburger Heide vermittelt dieses Konzept in Seminaren, Workshops und Unterricht in der eigenen Zooschule, in naturkundlichen Ausstellungen, in Führungen, in täglichen Greifvogelshows und täglichen Tierpräsentationen.
Der Wildpark Lüneburger Heide ist im Auftrag des Landesamtes für Ökologie seit 1999 eine der Niedersächsischen Auffangstationen für verletzte Greifvögel.

Der Park der 1000 Tiere bietet mehr als den gewohnten Wildparkbesatz. Neben verschiedenen Haustierrassen, Wassergeflügel und verschiedenen Hirscharten werden auch Schneeleoparde, Schneeziegen, Tiger und andere „exotische“ Tiere der nördlichen Halbkugel gezeigt.
Braunbären leben mit Wölfen vergesellschaftet, letztere werden sogar in mehreren Unterarten gezeigt.
Im Erdgeschoss werden Reptilien und Wirbellose aus aller Welt gezeigt.

Mehr über den sehenswerten Wildpark findet man hier und hier.

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