Zoo Schwerin

Der Zoologische Garten Schwerin liegt eingebettet zwischen dem Schweriner See, dem Faulen See und dem Stadtteil Großer Dreesch. Die Eröffnung des Heimattiergeheges war am 24. April 1956 – damals mit nur 17 Tieren und einem Pfleger. Der Tiergarten wurde im Laufe der Jahrzehnte vergrößert und der Park gehört heute mit seinen naturbelassenen Tieranlagen und einem repräsentativen Tierbestand zu den bedeutenderen Zoos in Deutschland. Geprägt wird der Aufbau des Tierparks von der 3 Hektar großen, naturbelassenen Wasservogelanlage mit Moorflächen im Zentrum.
2005 wurde am Eingang des Zoos die neue Afrika-Anlage für Rothschildgiraffen, Chapman-Zebras und Erdmännchen eingeweiht. Des Weiteren entstand 2011 durch eine große Spendenaktion im Zoo Schwerin ein weitläufiges über 2 Hektar großes Nashorngehege. Das im Oktober 2011 eröffnete Humboldthaus ist ein begehbares Warmhaus mit mittel- und südamerikanischen Pflanzen- und Tierarten, wie dem Zweifingerfaultier, dem Großen Ameisenbär, Boaschlangen und tropischen Fischen. Anfang 2014 entstand in der Außenanlage der Nabelschweine und Nasenbären ein Baumhaus, das Besuchern als Übernachtungsmöglichkeit nutzen können.
Im Erweiterungsgelände liegen Naturlehrpfad, Braunbärenanlage und das begehbare Damhirschgehege. Auch die Sittichanlage ist begehbar. Die Präriehunde leben frei und auch die Kuhreiher können ihre Voliere verlassen.
Bei einer Größe von 25 ha handelt es sich beim Schweriner Zoo um eine mittelgroße Einrichtung. Besonderheiten im Tierbestand sind Kappengibbon und Rothund, interessante Vergesellschaftungen sind Löwen mit Fuchsmangusten, bzw. Nashörner und Burenziegen. Neben einem Terrarium mit exotischen Tieren gibt es ein Froschhaus mit einheimischen Amphibien. In Freiluftterrarien leben heimische Reptilien.
Für Kinder bietet der Zoo neben Spielplätzen auch ein Forschercamp, das selbst die ganz kleinen Bewohner der Wasserflächen sichtbar macht.

Mehr über den Zoo findet man hier und hier.

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