Zoopresseschau

Allwetterzoo Münster – 3.7.2014
Gürteltier „Norman“ bleibt das Allwetterzoo-WM-Maskottchen für die Deutsche Nationalelf – oraklen wird er allerdings nicht mehr
Drei Vorrunden- und das Achtelfinal-Spiel der Deutschen Fußballmannschaft orakelte Gürteltier Norman aus dem Allwetterzoo Münster. Dabei lag er zweimal richtig – Deutschland gewann gegen Portugal und die USA – und zweimal daneben zum Glück für die Deutsche Mannschaft, als er je einen Sieg für Ghana und Algerien vorhersagte. „Norman war ein gutes und nettes, aber eben auch etwas konfuses Orakel und möchte sich deshalb zurückziehen. Selbstverständlich bleibt er der Botschafter bzw. das Allwetterzoo-WM-Maskottchen für die Deutsche Mannschaft solange diese bei der WM dabei ist“, erklärt Zoodirektor Jörg Adler. „Denn wie das Maskottchen der WM steht Norman nach wie vor für die Artenvielfalt Brasiliens, die es zu erhalten gilt. Wir setzten uns schon lange für den Artenschutz weltweit ein. In Südasien haben wir sogar eigene Projekte. Leider nicht in Südamerika, daher haben wir im Zuge der Maskottchen-Geschichte der Organisation „Rettet den Regenwald e. V.“ Geld gespendet für ihr Projekt zum Schutz des von der Ausrottung bedrohten Dreibindengürteltieres. Das war uns wichtig, weil wir damit direkt zum Schutz der Gürteltiere in Brasilien beitragen.“ Der Allwetterzoo leistet mit seinem erfolgreichen Zuchtprogramm ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bedrohter Arten. Zudem erklärt er den Besuchern mit Hilfe von Hinweisschildern, Ausstellungen oder kommentierten Fütterungen, warum es diese und deren Lebensraum zu schützen gilt. So auch die Tiere der Südamerika-WG im Affenhaus des Zoos: Gürteltiere, Goldene Löwenaffen und Zwergseidenäffchen. In den kommentierten Fütterungen, die täglich stattfinden, erklären die Pfleger den Besuchern, warum der natürliche Lebensraum der Gürteltiere gefährdet ist und wie jeder einen Beitrag zum Schutz leisten kann – zum Beispiel indem bewusster eingekauft wird: Viele Produkte enthalten Palmöl oder bestehen aus Trophenholz, wie z. B. Grillkohle oder Teakholz-Möbel, für die Regenwald abgeholzt wird. „Artenschutz ist für uns sehr wichtig und Norman ist ein sympathischer Botschafter für dieses schwierige Thema“, so Adler. „Daher wird er weiterhin als Maskottchen der WM auf den Artenschutz aufmerksam machen und dabei zeitgleich der Deutschen Nationalelf die Daumen drücken – auf dass sie Weltmeister werden!“

Opel-Zoo Kronberg 02.07.2014
Europäische Sumpfschildkröte – Artensterben vor der Haustüre: Nachwuchs aus dem Opel-Zoo für die Wiederansiedlung in Hessen
Die Erhaltung bedrohter Tierarten ist zu einer der Hauptaufgaben Zoologischer Gärten geworden. Nicht nur so attraktive exotische Tierarten wie der Afrikanische Elefant oder die Rothschildgiraffe sind in ihrem Bestand bedroht. Auch zahlreiche, teilweise eher unbekannte heimische Tierarten werden im Opel-Zoo gehalten, deren Nachwuchs dann in Kooperation mit verschiedenen Naturschutzeinrichtungen ausgewildert wird. Neben Wildkatze, Nerz, verschiedenen Lurchen und Kriechtieren gehört insbesondere die Europäische Sumpfschildkröte zu den Arten, deren Bestand in Deutschland als vom Aussterben bedroht gilt. In einigen Bundesländern ist sie sogar bereits ausgestorben. Die einzige Schildkrötenart nördlich der Alpen bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer mit viel Pflanzenwuchs und schlammigen Böden. Das massive Eingreifen des Menschen in diese Lebensräume stellt die größte Bedrohung für die Europäische Sumpfschildkröte dar: Sümpfe und Feuchtgebiete wurden trocken gelegt, Bachläufe korrigiert, die Landschaft zersiedelt und letztlich ihre Eiablageplätze zerstört. Eine besonders große Gefahr bedeutet der dichte Straßenverkehr für die Weibchen auf ihrem Weg zur oder von der Eiablage. Ihre Jungtiere haben zudem zahlreiche Fressfeinde wie Wildschwein, Dachs, Fuchs, Waschbär, sogar Hund und Katze sowie viele Vögel. Sobald sie im Wasser sind, sind sie eine gesuchte Beute von Hecht und Wels. Seit dem Jahr 2013 kooperiert der Opel-Zoo mit der AG Sumpfschildkröte (sumpfschildkröte.de), die ein umfangreiches hessenweites Hilfsprogramm ins Leben gerufen hat, um die letzten Bestände in Hessen zu retten und darüber hinaus wieder überlebensfähige Bestände aufzubauen. Im Opel-Zoo wachsen die Jungtiere zwei bis drei Jahre heran, bis sie die richtige Größe erreicht haben, um in geeigneten Gewässern in der Natur wieder angesiedelt werden zu können. Und nun war es soweit: Einige Tiere wurden Ende Juni den Mitstreitern der Arbeitsgemeinschaft übergeben in der Hoffnung, dass sie es in ihrem neuen Lebensraum schaffen zu überleben und mit ihren eigenen Nachkommen dann dazu beitragen, das Überleben der Europäischen Sumpfschildkröte in Hessen zu sichern.Im Kronberger Opel-Zoo warten weitere Jungtiere, in den nächsten Jahren denselben Weg in die Natur antreten zu können. Und für die Besucher ist es stets eine große Freude, die kleinen Schildkröten in der geschützten Voliere vor der Zooschule dabei zu beobachten, wie sie auf den Steinen und Bäumen in der Sonne sitzen, um sich von Zeit zu Zeit ins kühle Nass fallen zu lassen. Um die genetische Vielfalt der Zootiere bedrohter Arten zu erhalten, arbeiten die Zoos europa- und sogar weltweit zusammen und haben Zuchtprogramme für die einzelnen Arten entwickelt. Ein Koordinator erfasst alle Tiere der betroffenen Art und organisiert die Zucht. Ziel ist dabei, die Arten für künftige Generationen zu erhalten und möglichst wieder in der ursprünglichen Heimat anzusiedeln, sofern die Lebensräume es zulassen. Inzwischen werden etwa 200 Arten in solchen Zuchtprogrammen gepflegt und auch der Opel-Zoo beteiligt sich an 20 dieser so genannten ESBs (European studbook) und EEPs (European Endangered Species Program). Für den Hirscheber und den Mesopotamischen Damhirsch wird das Zuchtbuch in Kronberg geführt.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 02.07.2014
Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen – Prachtkerle vom Seelöwensee
Eric und Marten sind die Fortsetzung einer richtigen Wilhelma-Erfolgsgeschichte: Jährlich bekommt die Gruppe der Kalifornischen Seelöwen Verstärkung. Nach zwölf Monaten Tragzeit kamen auch dieses Jahr wieder zwei Jungtiere zur Welt. Bereits am 25. Mai gebar Evi den ungefähr sieben Kilogramm schweren Eric. Zwei Wochen später, am 6. Juni, folgte Mercedes dem Beispiel und brachte Marten auf die Welt. Während die Seelöwenjungtiere im ersten Monat für die Wilhelma-Besucher nur schwer zu sehen sind, erkunden sie mittlerweile gemeinsam ihr Zuhause.Was einmal ein richtiger Seelöwenbulle und Haremschef werden möchte, kann sich ein gutes Beispiel an Unesco nehmen. Er hat seine Rasselbande seit 2008 gut im Griff und sorgt mit den insgesamt fünf Weibchen für den Erfolg der Stuttgarter Seelöwen. Für seinen Nachwuchs interessiert sich Unesco allerdings nur bedingt. Vielmehr hat er im Juni vor allem Augen für seine Weibchen. Denn die Paarungszeit fällt bei Seelöwen immer mit der Geburt der Jungtiere zusammen. Da Unescos Annäherungsversuche durchaus als stürmisch bezeichnet werden können, leben aktuell die beiden Weibchen Lucy und Suzan getrennt von der restlichen Gruppe.Für die beiden Seelöwenjungtiere beginnt gerade eine spannende Phase ihres Lebens. Die meiste Zeit des Tages werden sie sich selbst überlassen. Neugierig erkunden sie gemeinsam ihr Territorium. Schnuppern auch schon einmal am durchgehend 15 Grad kühlen Cannstatter Mineralwasser, welches ihr Becken füllt. Unterbrochen wird ihr Spiel nur von ihren Müttern, die zum Säugen vorbei schauen. Die sehr fettreiche Milch sorgt für ein schnelles Wachstum. Bereits im ersten Monat verdoppeln die Jungtiere ihr Gewicht. In der Natur ist dies überlebenswichtig, da Jungrobben ausreichend Fettpolster für Fastenzeiten anlegen müssen. Denn nach sechs bis acht Monaten, wenn Mutters Milchbar versiegt, müssen sie selbst lernen, wie man Fische erbeutet. Seelöwenmütter stehen als Lehrerinnen dabei nicht zur Seite. In der Wilhelma übernehmen es allerdings die Pfleger, den Seelöwennachwuchs an Hering und Makrele als künftige Nahrung zu gewöhnen. Und hinter den Kulissen werden bereits Plätze in anderen Zoos gesucht, wo die Jungseelöwen ab nächsten Sommer zuhause sein sollen. Spätestens im Mai, kurz vor der Geburt des nächsten Nachwuchses, verlassen sie dann die Wilhelma.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 02.07.2014
Eine „gewichtige“ Sensation – Deutschlands erstes Walross-Baby ist da
Er ist speckig, macht sich mit heiseren Belllauten bemerkbar und er trägt bereits einen Bart. Trotzdem ist er absolut niedlich. Der kleine Bulle, der am 15. Juni im Tierpark Hagenbeck das Licht der Welt erblickte, ist das erste und bisher einzige Walross, das in Deutschland geboren wurde. Heute durfte der Kleine zum ersten Mal ein ausgiebiges Bad nehmen. Unter den aufmerksamen Augen seiner Mutter robbte er sich an den Beckenrand heran und – schwupps – schon plumpste der Lütte rücklings ins Wasser. Zum Glück können Walrosse von Geburt an schwimmen und so blieb auch Mutter Dyna (17) ganz ruhig. Sie folgte ihrem verdutzten Nachwuchs ins kühle Nass, und erteilte sogleich die erste Schwimmlektion. Auch weltweit sind Walrossgeburten im Zoo eine absolute Seltenheit, so dass kaum Erfahrungen in der Aufzucht von Walross-Nachwuchs vorhanden sind. Um jedes Risiko für das Muttertier und den kleinen Bullen zu vermeiden, verbrachten die beiden die erste Zeit gemeinsam in der Ruhe des Innengeheges. Nun sind sie zunächst gemeinsam mit den Südamerikanischen Seebären zu sehen. Sobald die Bindung von Mutter und Kind gefestigt ist, wird der kleine Bulle dann auch den Rest seiner Familie kennenlernen: Bulle Odin (17), die Kuh Polosa (17) und das Jungtier Olivia (6). Die Gruppe kam vor gut einem Jahr aus dem Moskauer Zoo nach Hamburg. Damit ging der ehrgeizige Traum des Tierpark Hagenbeck in Erfüllung, die einzige Zuchtgruppe Deutschlands für diese beeindruckenden Tiere zu beherbergen. Und jetzt ist sie da, die lebende Premiere in der mehr als 100-jährigen Tierparkgeschichte.

Zoo Hannover 02.07.2014
Erlebnis-Zoo Hannover: Nachwuchs bei den Schnee-Eulen Küken im Fussel-Federkleid
Zugegeben, ein wenig sehen sie aus wie geplatzte Staubsaugerbeutel. Grau, fusselig, zerzaust. Mit übergroßen gelben Augen blicken sie ergeben in ihr vorübergehendes Schicksal: Einen Schönheitswettbewerb werden Schnee-Eulen als Küken wohl kaum gewinnen – dafür sind sie ausgewachsen umso imposanter. In der Kanada-Landschaft Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover pickten sich am 3., 5. und 10. Juni , nach einer Brutzeit von 33 Tagen, vier Küken aus ihren Eiern. Etwa 18 Tage nach dem Schlupf verließen die Schneeeulen-Küken einer nach dem anderen das Nest. Die beim Schlupf etwa 46 Gramm leichten Küken wachsen innerhalb von 60 Tagen zu stattlichen Eulen heran. So lange kümmern sich die Euleneltern Harry und Hermine um ihre Sprösslinge. Je älter die Eulen werden, desto heller wird ihr Federkleid. Dessen Farbe verrät später auch das Geschlecht der Schnee-Eule: Während Eulenmännchen schneeweiß sind, zieren Eulenweibchen dunkelgraue bis braune Tupfer und Sprenkel. Die Jungeulen lernen etwa acht bis neun Wochen nach dem Schlupf das Fliegen. Bis dahin sind sie in ihrer Voliere in Yukon Bay zu sehen. Steckbrief Schnee-Eule: Herkunft: Europa, Nordamerika, Asien; Nahrung: Fische, Nager, Vögel, Amphibien, Käfer; Größe: 70 cm hoch; Gewicht: 3 kg; Brutzeit: 33 Tage; Max. Alter: 28 Jahre – Kälte macht ihr gar nichts aus! Das Federkleid der Schnee-Eulen ist mit den vielen Flaumfedern sehr dicht. Auch die Beine und Zehen sind dicht mit kurzen Federn besetzt. So ist der Vogel bei den arktischen Temperaturen gut vor der Kälte geschützt. Gleichzeitig dienen die Federn als „Schneeschuhe“ – bei gespreizten Krallen kann die Schnee-Eule selbst auf pulvrigem Schnee gut laufen ohne einzusinken. Hauptgericht: Lemminge Als einzige Eulenart hat sich die Schnee-Eule an die harten Lebensbedingungen der Arktis angepasst. Während des kurzen Sommers, in dem es kaum dunkel wird, machen die Schnee-Eulen vor allem Jagd auf Lemminge. Das sind kleine Nagetiere, die wie Wühlmäuse aussehen. An einem Tag verschlingen sie immerhin drei bis vier der kleinen Nager. Etwa alle vier Jahre vermehren sich die Lemminge explosionsartig. Dann freuen sich die Schnee-Eulen riesig, weil sie ihre Kinder in diesen fetten Zeiten problemlos über die Runden bekommen. Ein Futterfest geradezu. Kaum zu glauben, aber wahr: Eigentlich sind Eulen ausgesprochene Nachttiere. Die Schnee-Eule hingegen jagt rund um die Uhr, bei Tag und bei Nacht. Das liegt daran, dass es in dem Gebiet nördlich des Polarkreises ein halbes Jahr dunkel ist. Das andere halbe Jahr herrscht der ununterbrochene Polartag, und es ist immer hell. Am liebsten lauert die Schnee-Eule auf Zwergbäumen oder auf einem Felsen auf ihre Opfer. Sie ist aber auch ein geschickter Fischer. Sie packt die Beute mit ihren scharfen Krallen, hebt sie mit einem kräftigen Flügelschlag aus dem Wasser und bringt sie sicher an Land. Und dann wird geschmaust.

Zoo Duisburg 02.07.2014
10. Artenschutztag im Zoo Duisburg!
„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“ Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer, dem berühmten Philosophen, zeigt seine Hochachtung vor den Bewohnern der belebten Umwelt. Er machte sich schon früh Gedanken um den Wert der Tiere – nicht nur aus dem menschlichen Blickwinkel des Nutzens, den uns Tiere bringen, sondern auch einfach aus ihrer Existenz heraus. Schopenhauer war übrigens auch Mitglied in Tierschutzvereinen!
Auch zu den Kernaufgaben des Zoo Duisburg zählt die Vermittlung des unschätzbaren Wertes den Tierarten besitzen – und dies ist wichtig, denn durch menschliche Aktivitäten kommt es zu Lebensraumzerstörung, Wilderei und Umweltverschmutzung, wodurch unseren Mitkreaturen, egal ob tierisch oder pflanzlich, die Grundlage ihrer Existenz genommen wird. Höchste Eisenbahn, die Notbremse zu ziehen! Aber nicht nur Zoos machen sich durch Erhaltungszucht, Bildung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit für den Erhalt der Natur stark. Viele Organisationen engagieren sich für den Schutz der Natur und ihrer Bewohner. Alljährlich bietet der Artenschutztag des Zoo Duisburg diesen Kämpfern für die Natur die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Dabei geht es international und höchst unterschiedlich zu: Ob Orang-Utans aus Südostasien, Nerze aus Europa, Haie aus den Weltmeeren oder heimische Tiere wie Grünspecht und Ringelnatter – sie alle sind unersetzliche Akteure auf unserem Planeten, deren Schutz sich lohnt. Am Sonntag, den 06.07.2014, werden sich nicht weniger als 11 Naturschutz-Organisationen präsentieren. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr können sich Zoobesucher am Äquatorium ausgiebig über die Ziele und Programme der verschiedenen Artenschutzorganisationen zu informieren. Ein spannender Aktionstag ist für Groß und Klein garantiert. Insbesondere für Kinder gibt es an den einzelnen Ständen viel zu entdecken. Außerdem lockt eine große Artenschutz-Rallye mit tollen Preisen, wie beispielsweise einer Familienjahreskarte für den Zoo Duisburg!

Zoo Leipzig 02.07.2014
Mowglis Abenteuer im Zoo Leipzig – Noch Tickets für Folgevorstellungen erhältlich
Bis einschließlich 19. Juli finden täglich Vorstellungen der Inszenierung von Rudyard Kiplings „Das Dschungelbuch“ inmitten des Zoo Leipzig statt. Danach geht das Schauspiel Leipzig in die wohlverdiente Sommerpause. Dschungelfans und Theaterliebhaber jeden Alters können noch Tickets für die Vorstellungen in den kommenden zwei Wochen erwerben oder sich Karten für die Veranstaltungen vom 4. bis 14. September sichern. Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“ zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Jugendbüchern der Welt. Nun findet die Inszenierung von „Das Dschungelbuch“ in einer erstmaligen Kooperation zwischen dem Schauspiel Leipzig und dem Zoo Leipzig unter freiem Himmel inmitten des zoologischen Gartens statt. Für das Sommertheater hat das Schauspiel nicht nur die Masken und Kostüme aufwendig in Handarbeit hergestellt, sondern auch die Musik und dazugehörigen Texte selbst geschrieben. Da die Geschichte ursprünglich im indischen Dschungel spielt, ist die Musik stark von indischen Klängen beeinflusst. Inspiration holte sich das Team um Regisseur Stephan Beer aus Bollywood-Musikvideos. Die Geschichte von „Das Dschungelbuch“ handelt vom Menschenjungen Mowgli, der inmitten des indischen Dschungels einen Angriff des lahmen, aber gefürchteten Tigers Shir Khan überlebt und getrennt von seinen Eltern bei einer Wolfsfamilie Unterschlupf findet. Von dem Bären Balu und dem schwarzen Panther Baghira lernt Mowgli alles, was ihm das Überleben im Dschungel ermöglicht. Aber auch wenn er nach den Gesetzen der Tiere lebt, ist und bleibt er ein Mensch und hat somit nach Meinung der Ratsversammlung der Wölfe nichts im Dschungel zu suchen. Das ist ganz im Sinne von Shir Khan, der unnachgiebig sein Recht an Mowgli fordert, um ihn endlich zu töten. Eine gefährliche und abenteuerliche Reise auf der Suche nach der eigenen Identität beginnt. Insgesamt 350 Gäste finden je Vorstellung Platz auf dem Zuschauerpodest, das Stück ist auf rund zwei Stunden angelegt. Karten für die Vorstellungen bis zum 19. Juli sowie vom 4. bis 14. September sind beim Schauspiel Leipzig sowie im Zoo Leipzig erhältlich. Wer den Theaterbesuch mit einem Zoorundgang verbinden möchte, erhält im Kombiticket Sonderkonditionen.

Tierpark Cottbus 02.07.2014
Zwergotternachwuchs im Tierpark Cottbus – Erste Schwimmversuche bei den Zwergottern
Am 9. April brachte unser Zwergotterweibchen Nachwuchs zur Welt. Anfangs blieben die Neugeborenen geschützt und für Besucher unentdeckt in ihrer Wurfbox. Seit einigen Tagen toben die vier Jungtiere mit ihren Eltern vergnügt über die Anlage. Die Besucher können in den nächsten Tagen mit etwas Glück beobachten wie die Eltern ins Wasser gehen und den Nachwuchs damit animieren ihnen zu folgen. Die Zwergotter werden täglich um 15:30 Uhr gefüttert. Zwergotter gehören unter den Raubtieren zu den Mardern. Im Gegensatz zum heimischen Fischotter sind die in Südostasien verbreiteten Zwergotter tagaktiv und gesellig. Sie leben in Familiengruppen mit bis zu zwölf Tieren, bestehend aus einem Zuchtpaar und dem heranwachsenden sowie ausgewachsenen Nachwuchs.

Tiergarten Schönbrunn Wien 01.07.2014
ALTES KOALA-MÄNNCHEN BILYARRA EINGESCHLÄFERT!
Traurige Nachrichten aus dem Tiergarten Schönbrunn: Das Koala-Männchen Bilyarra musste heute leider eingeschläfert werden. Bilyarra wurde 1998 im Zoo Duisburg geboren und übersiedelte im Jahr 2002, als im Tiergarten Schönbrunn das Koala-Haus eröffnet wurde, als erster Koala nach Wien. Mit seinen 16 Jahren hatte er bereits ein sehr hohes Alter erreicht. „Leider hat Bilyarra in letzter Zeit altersbedingt rapide an Gewicht verloren und trotz bester fachtierärztlicher Betreuung körperlich immer mehr abgebaut. Deshalb mussten wir uns aus Tierschutzgründen zu diesem schweren Schritt entschließen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Im Tiergarten Schönbrunn lebt zurzeit nur das ebenfalls schon betagte, 14 Jahre alte Weibchen Mirra Li. Koalas sind aber ohnehin Einzelgänger, Männchen und Weibchen kommen nur zur Paarungszeit zusammen. Entsprechend bewohnt Mirra Li eine eigene Anlage. Der Tiergarten wird versuchen, im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms wieder ein Männchen zu bekommen. Die in europäischen und amerikanischen Zoos gehaltenen Queensland-Koalas werden im Namen der australischen Regierung vom San Diego Zoo verwaltet, Außenstelle für das Europäische Zuchtprogramm ist der Zoo Duisburg.

Zoo-Verein Wuppertal e.V. 01.07.2014
EMKA Beschlagteile übernimmt Patenschaft für Löwenmann Shawano
über einen neuen Tierpaten können sich der Grüne Zoo und der Zoo-Verein Wuppertal e.V. freuen: Die Velberter Firma EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG übernimmt für zwei Jahre die Patenschaft für den Löwenmann Shawano. Am heutigen Dienstag, 1. Juli, fand an der Löwenanlage im Grünen Zoo Wuppertal, der größten in einem deutschen Zoo, die Übergabe der Patenschaftsurkunde statt. Sven Berghoff, Marketingleiter der EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG, erhielt die Urkunde von Andreas Haeser-Kalthoff, Geschäftsführer des Zoo-Verein Wuppertal e.V., überreicht. Tierpatenschaften werden im Grünen Zoo Wuppertal vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. betreut. Durch die Einnahmen aus den Patenschaften können Anschaffungen für den Zoo getätigt werden, die sich der Zoo ohne die Patengelder nicht leisten könnte, z.B. Beschäftigungsmaterial für die Tiere, besondere veterinärmedizinische Instrumente oder andere Dinge, mit denen die Haltungsbedingungen für die Tiere verbessert und die Attraktivität des Zoos gesteigert werden können. Einmal im Jahr werden alle Tierpaten zu einem Nachmittag im Zoo eingeladen, bei denen ihnen die neuesten Entwicklungen im Zoo und Anschaffungen aus den Patengeldern vorgestellt werden. Das nächste Patentreffen findet am kommenden Samstag, 5. Juli, statt. Fast 200 Gäste werden an diesem Nachmittag im Grünen Zoo erwartet.

Zoo Duisburg 01.07.2014
Sommerferien im Zoo Duisburg
Endlich ist es soweit: Die großen Sommerferien stehen vor der Tür und lassen die Sonne hoffentlich auch für Daheimgebliebene und Tagesausflügler strahlen. Zum Strahlen bringt das bunte Sommerferienprogramm des Zoo Duisburg kleine und große Tierfreunde auf jeden Fall!
Natürlich ist schon „normaler“ Zoobesuch gleich eine Reise in (fast) die ganze Welt der Tiere, denn mehr als über 300 verschiedene Tierarten aus allen 5 Kontinenten erwarten Sie am Kaiserberg! Und wem das noch nicht genug ist, der kann während der Ferien an vielen verschiedenen Stellen im Zoo immer wieder neue Aktivitäten entdecken – und natürlich auch daran teilnehmen. Zum Ferienauftakt erwartet alle am 06.07.2014 der große Artenschutztag, bei dem Naturschutzorganisationen ihre Projekte vorstellen. Der Zoo Duisburg macht dabei auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt aufmerksam, weshalb es gleich im Anschluss (bis zum 11.07.2014) die Kilmawandel-Woche gibt: Am Infostand an der Landschaftsbrücke werden u.a. Kinderaktionen wie Button-Basteln angeboten. Spielend erfährt man, wie jeder von uns helfen kann, der Erderwärmung entgegenzuwirken. Zu Beginn jeder Ferienwoche findet montags eine Zoo-Rallye statt – die Gewinner werden noch am selben Tag um 15.00 Uhr am Haupteingang ausgelost. Dienstags bis donnerstags können sich Bastelbegeisterte beim Origamikünstler WURZEL im Chinesischen Garten austoben. WURZEL ist von 10.00 bis 16.00 Uhr vor Ort. Auch das Wochenende wird im Zoo spannend eingeläutet: Freitags laden fachkundige Zoobegleiter immer um 12.00 und 14.00 Uhr zur kostenfreien Kinderzooführung ein, Startpunkt ist der Haupteingang. Darüber hinaus ist an jedem Ferientag, auch an den Wochenenden, die Infostation auf der Schauinsland-Reisen Lemuren-Insel (10.00 -16.00 Uhr) besetzt, an der die Besucher Interessantes aus der Tierwelt erfahren können. Jeden Sonntag können sich Kinder von 11.00 – 17.00 Uhr beim Tiergesichterschminken vor dem Delfinarium in ihr Lieblingstier verwandeln lassen Auch an Sonderaktionen mangelt es nicht: Am 27.07.2014 dreht sich zwischen 11.00 – 17.00 Uhr beim Save-the-Koala-Day alles um die gemütlichen Beuteltiere und ihre Heimat Australien. Wem „nur“ Koalas zu wenig sein sollten, der kann vom 09. – 10.08.2014 beim großen Familienwochenende in Kooperation mit dem ADAC den Zoo bei unterhaltsamem Bühnenprogramm besser kennenlernen. Übrigens: Ausreichend Eis und Kaltgetränke gibt’s natürlich auch – die Ferien können kommen!

Zoo Salzburg 01.07.2014
Zoo Salzburg Gemeinnützige GmbH: Neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt
Nach Ausscheiden von Vizebürgermeisterin Christine Homola hat der Aufsichtsrat der Zoo Salzburg Gemeinnützigen GmbH in seiner gestrigen Sitzung, 30. Juni 2014, einen neuen Vorsitzenden gewählt: Gemeinderat Gerhard Zuckerstätter. Zuckerstätter ist seit der Gründung der Zoo-Gesellschaft im Mai 2003 Mitglied des Aufsichtsrates. Landesveterinärdirektor Dr. Josef Schöchl bleibt in seiner Funktion als Stellvertreter des Vorsitzenden. Gesellschafter der Zoo Salzburg Gemeinnützigen GmbH sind zu je 50 Prozent Stadt und Land Salzburg. Sie entsenden je vier Aufsichtsräte. Andrea Brandner wurde gestern als neues Mitglied in den Aufsichtsrat aufgenommen. Weitere Mitglieder sind: Gemeinderat Mag. Bernhard Carl, Geschäftsführerin des Diakonievereins Salzburg Mag. Eva Kothbauer-Habersatter, Tierarzt Dr. Stefan Steinhauser, Rechtsanwalt Dr. Karl Ludwig Vavrovsky und Gemeinderätin Marlene Wörndl. Bericht der Zoo-Geschäftsführung – Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner berichtete bei der 49. Aufsichtsratssitzung über Erfreuliches wie eine fast 25 prozentige Steigerung der Besucherzahl von Jänner bis Mai 2014 sowie der Steigerung der Verkaufszahlen um rund 17 Prozent bei den Zoo-Jahreskarten im gleichen Zeitraum. Die Geschäftsführerin informierte den Aufsichtsrat unter anderem über die fertig gestellten Baumaßnahmen des Teichs bei der Geparden-Anlage und Adaptierungsarbeiten im Streichelzoo.

Zoo Salzburg 01.07.2014
Tierisch viel Spaß in den Sommerferien für Kinder im Salzburger Zoo!
Ab 9. Juli bis 28. August bietet das Zoo Salzburg-Team für alle 6 bis 11 Jährigen immer mittwochs von 9 bis 11 ein spannendes Ferienprogramm an: „Schwimmer und Taucher im Zoo“, „Wie viel Trampel steckt im Tier“ oder „Affentheater“, sind nur einige von vielen, weiteren Themen des Sommerferienprogramms. Erstmals gibt´s auch ein Ferienerlebnis für die jüngsten Tierfreunde im Alter von 3 bis 5 Jahren: Am Freitag, 18. Juli, geht es auf die Suche nach der Antwort „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ und am Freitag, 25. Juli, wird auf spielerische Art und Weise in die Welt der Märchen eingetaucht. Am Donnerstag, 7. August und 28. August geht es beim Kinder-Abendzoo ab 19 Uhr auf Entdeckungsreise ins nächtliche Tierreich am Hellbrunner Berg. Spannend wird es mitzuerleben, wenn so manche Tiere abends wieder munter werden.

Zoo Osnabrück 01.07.2014
10.000 Euro für Orang-Utan Buschi – VGH unterstützt Spendenaktion des Zoo Osnabrück
Die VGH unterstützt die Spendenkampagne „Wir für Buschi“ des Zoo Osnabrück für den Umbau des Menschaffenhauses mit insgesamt 10.000 Euro. „Wir sind nicht nur Versicherer und Arbeitgeber, sondern engagieren uns auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich. Der Zoo ist eine tolle Familien- und Freizeiteinrichtung, aber auch eine wichtige Bildungsstätte. Wir möchten mit unserer Spende dazu beitragen, dass der Zoo sich weiterentwickeln kann und Buschi ein noch besseres Zuhause bekommt“, erläuterte Dr. Michael Kottmann, Leiter der VGH-Regionaldirektion Osnabrück, die Hintergründe der Spende. Kottmann, Vater eines Sohnes und daher selbst begeisterter Zoogänger, zeigte sich bei einem kleinen Rundgang mit Zoogeschäftsführer Andreas Busemann beeindruckt, wie sich der Zoo Osnabrück in den letzten Jahren entwickelt hat. „Die VGH ist ein langjähriger Sponsor des Zoos und als gemeinnützige Einrichtung sind wir froh einen so verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben. Dass sich die VGH jetzt auch im Rahmen der ‚Wir für Buschi’-Aktion für uns einsetzt, ist natürlich für uns ein doppelter Grund zur Freude“, bedankt sich Busemann. Als Dankeschön für das Engagement überreichte Busemann drei Bilder von Orang-Utan Buschi, die dieser extra in rot und blau, den Farben der VGH, gemalt hatte. Diese Gemälde wird die VGH für einen guten Zweck verwenden. Die VGH Regionaldirektion Osnabrück betreut in Stadt und Landkreis Osnabrück gut 50 selbstständige Vertretungen. Geplant ist, dass auch die Vertretungen sich durch das Aufstellen von Spendenboxen an der Aktion „Wir für Buschi“ beteiligen können. Wissenswertes zur Spendenaktion „Wir für Buschi“ – Der beliebte und bekannte Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid benötigen ein neues Zuhause. Der 1971 im Zoo geborene Orang-Utan Buschi ist wohl die bekannteste Tierpersönlichkeit in Osnabrück. Viele kennen ihn schon von klein auf und haben ihn sogar als Baby auf dem Arm gehabt. Buschi malt gerne, löst knifflige Geschicklichkeitsspiele, liebt Gummibärchen und von Regen bekommt er schlechte Laune. Das Menschenaffenhaus ist trotz mehrerer Umbauarbeiten in die Jahre gekommen und soll bis 2016 umgebaut und vergrößert werden. Nach den neuen Tiergehegen in „Takamanda“ mit einer über 3.000 Quadratmeter großen Außenanlage für die Schimpansen oder dem Umbau der Bärenanlage in „Kajanaland“ soll nun endlich Buschi ein größeres Zuhause bekommen. Auch die Zoobesucher wünschen sich für die Menschenaffen mehr Platz. Um sein neues Zuhause schnell realisieren zu können, möchte der Zoo alle Buschi-Fans für den Umbau mobilisieren, denn dieser kostet rund 1,6 Millionen Euro. Wie der benachbarte Affentempel und demnächst der Tigertempelgarten soll das neue Zuhause bald einer asiatischen Tempelruine gleichen und somit die Tierwelt „Angkor Wat“ komplett machen. Spenden per Überweisung an: Zoo Osnabrück Stichwort: Wir für Buschi Sparkasse Osnabrück Kto-Nr. 581 504 BLZ 265 501 05

Zoo Vivarium Darmstadt 01.07.2014
Zoo Vivarium lädt zur Tropischen Nacht am 26. Juli mit Tier-Fütterung, Tanz-Workshop, Kinderschminken und Licht- und Jonglage-Show
Der Zoo Vivarium, Schnampelweg 5, lädt am Samstag, 26. Juli, zu einer „Tropischen Nacht“ ein. Von 18 Uhr bis 22 Uhr erwartet die Gäste ein spannendes Unterhaltungsprogramm mit Musik und Show. So können die Besucher an diesem Abend in die faszinierende Welt von 1.500 exotischen und einheimischen Tieren eintauchen, sich an afrikanischen Klängen erfreuen oder an einem Schnupper-Kurs zu „Afro-inspiriertem Tanz“ teilnehmen. Dazu gibt es für die Kinder die Möglichkeit, sich im Schminkzelt in Tiere zu verwandeln, schimmernde Glitzertattoos aufmalen zu lassen oder einem Künstler auf Stelzen bei der Luftballonzauberei zuzusehen. Bei den Riesenschildkröten und Kurzkrallenottern gibt es an diesem Abend eine Schaufütterung, bei der die Tierpfleger über ihre Schützlinge und deren Lebensweisen informieren. Kulinarisch erwartet die Gäste eine Mischung aus exotischen und klassischen Gerichten. Den Abschluss der „Tropischen Nacht“ bildet eine Licht- und Jonglage-Show.
Stadtkämmerer André Schellenberg lobt das vielseitige Programm und freut sich über die bereits zum dritten Mal erfolgte, finanzielle Unterstützung von der Sparda-Bank Hessen: „Dank der Spende in Höhe von 2000 Euro, mit der sich die Bank über ihren Gewinn-Sparverein an der Veranstaltung beteiligt, bietet der Zoo Vivarium bei der Tropischen Nacht wieder ein buntes Programm mit vielen Attraktionen für die ganze Familie. Neben tollen musikalischen Darbietungen gibt es auch viel Wissenswertes über die im Darmstädter Zoo lebenden Tiere zu erfahren“, erklärt der Stadtkämmerer. Einlass zur Veranstaltung ist ab 17 Uhr. Der Ticketpreis beträgt für Erwachsene acht Euro, für Kinder ab zwei Jahren und Schüler jeweils drei Euro. Ermäßigungen, Rabatte und die Kaupiana-Jahreskarte haben an diesem Abend keine Gültigkeit. Karten sind ab sofort in begrenzter Anzahl im Vorverkauf an der Kasse des Vivariums und an der Abendkasse am Veranstaltungstag erhältlich. Empfohlen wird die Anreise zur „Tropischen Nacht“ mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ab Hauptbahnhof mit der Straßenbahnlinie 3 bis zum Luisenplatz, dann weiter mit dem K-Bus bis zur Haltestelle Botanischer Garten/Vivarium. Am 26. Juli hat der Zoo normal von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, Kassenschluss ist um 15 Uhr.

Zoo Basel 01.07.2014
Junger Rüsselspringer – so schnell, dass man ihn fast nicht sieht
Am 24. Juni ist im Zoo Basel ein Rüsselspringer geboren. Wer das Junge mit dem beweglichen Rüsselchen sehen möchte, muss sich beeilen. Rüsselspringer werden schnell erwachsen. Bereits nach zwei, drei Wochen wird das Junge in ein anderes Terrarium gesetzt, da die Eltern es dann vertreiben. Der kleine Rüsselspringer versteckt sich gerne zwischen den Steinen. Verhält man sich ruhig, wagt er sich immer mehr hervor. Urplötzlich dreht er zwischendurch blitzschnell ein paar Runden. Interessiert beobachtet er die Streifengrasmäuse im Nachbarterrarium. Der Kleine flitzt seit seinem ersten Lebenstag im Terrarium herum. Rüsselspringer sind Nestflüchter und kommen als Miniaturausgaben ihrer Eltern zur Welt. Fälschlicherweise werden sie oft für Mäuse gehalten. Rüsselspringer sind aber weder mit den Nagetieren noch mit Insektenfressern verwandt. Sie werden einer eigenen Ordnung, derjenigen der Rüsselspringerartigen, zugeordnet. Ihren Namen verdanken sie einerseits den langen Hinterbeinen, mit denen sie unglaublich flink (mit bis zu 20 km/Std.) unterwegs sind, und andererseits der zu einem kurzen, beweglichen Rüssel verlängerten Nase. Rüsselspringer leben in kargen Landschaften Südwestafrikas. Sie sind Einzelgänger und selbst Männchen und Weibchen treffen sich in der Natur nur zur Paarungszeit. Im Zoo Basel sind sie im Etoschahaus zu finden.

Tierpark Berlin; Zoo Berlin 01.07.2014
Der amerikanische Botschafter zu Gast im Berliner Zoo – Zoo und Tierpark Berlin gehen eine Kooperation mit dem Los Angeles Zoo ein
Zoo und Tierpark Berlin haben gemeinsam mit dem Los Angeles Zoo ein MOU (memorandum of understanding) zum Schutz der Tiere und zur engeren Kooperation erarbeitet. Aufgrund der guten Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren haben sich die Einrichtungen darauf verständigt eine strategische Partnerschaft einzugehen. Ziel ist es, Tiere bei bestimmten Zielarten auszutauschen und einen Wissenstransfer zwischen den Mitarbeitern auszutauschen, in dem diese in der jeweils anderen zoologischen Institution eingesetzt werden, sowie gemeinsames Fundraising für Schutzprojekte bedrohter Tierarten zu betreiben. Der amerikanische Botschafter John B. Emerson wird gemeinsam mit Dr. Andreas Knieriem, Direktor von Zoo und Tierpark Berlin und Tom La Bonge, Mitglied des L.A. Stadtrats das MOU besiegeln.

VDZ – 3.7.2014
In einer renommierten Tageszeitung erschien unter dem Titel „Dem Zoo geht es an den Krangen“ ein Artikel, in dem ein offenbar der Tierrechtsszene nahestehende Schreiber über die Jahrestagung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ) berichtete. Darin wird unterstellt, dass der VDZ anstatt auf das Buch von Goldner „Wahrheiten über Gorilla, Orang Utan & Co in deutschen Zoos – Lebenslänglich hinter Gittern“ zu replizieren, den Verbandsnamen geändert hätte, aus dem Verband der Zoodirektoren sei, „Arnold Gehlens institutionellen Entlastungsgedanken aufgreifend, flugs der Verband der Zoologischen Gärten geworden“. Ferner wird unterstellt, „dass die Abwehrschlacht der Zoodirektoren“ gegen die Tierrechtler „ mehr und mehr die Form eines Rückzugsgefechts annimmt.“ In der Regel pflegt der VDZ derartige Ergüsse nicht zu kommentieren und er will es auch im vorliegenden Fall nicht tun. Aber es lohnt sich, einen Blick auf einige der jüngeren Artikel auf der Webseite des Verbandes (www.zoodirektoren.de) zu werfen, um einen nicht durch Böswilligkeit oder Ignoranz getrübten Bezug zur Realität herzustellen. Unter „Aktuelles“ erschien in der Rubrik „Nachrichten“ am 23. Juni der Artikel „Den Verband Deutscher Zoodirektoren gibt es nicht mehr!“ (siehe auch hier) aus dem ersichtlich wird, dass die neue Satzung keine kurzfristige Reaktion auf ein Pamphlet ist, sondern das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses, mit dem u. a. sichergestellt werden soll, dass ab 2016, nach dem altersbedingten Rücktritt des gegenwärtigen, weitgehend ehrenamtlich tätigen Geschäftsführers, eine professionelle Geschäftsstelle aufgebaut werden kann.
Eine weitere Nachricht vom 23. Juni enthält eine Replik des Münsteraner Zoodirektors Jörg Adler auf das Buch von Colin Goldner. Adler hat das Buch von vorne bis hinten gelesen, was die meisten anderen, die darüber berichteten, nicht getan haben. Denn sonst hätte ihnen ja auffallen müssen, dass Goldner nicht einmal einen Gorilla von einem Schimpansen unterscheiden kann (Siehe Seite 63 des Buches). Der Präsident des VDZ hat sich übrigens namens der 38 Menschenaffen haltenden VDZ-Zoos bereits am 5. Mai zu dem „Werk“ von Herrn Goldner geäußert. Es bestand also keine Notwendigkeit, im Rahmen der Jahrestagung nochmals darauf einzugehen.
In der Rubrik „Pressemitteilungen“ ist bei den von Mitgliedzoos im Mai veröffentlichten und im Juni auf die Seite aufgeschalteten 30 PMs, nichts von Endzeitstimmung oder Rückzugsgefechten herauszulesen. Nachdem die elf NRW-Partnerzoos sowie der Tiergarten Straubing, der Münchener Tierpark Hellabrunn, der Tiergarten Nürnberg, der Zoo Augsburg, der Opel-Zoo Kronberg und der Tierpark Hagenbeck bereits im April über Besucherrekorde im ersten Quartal 2014 berichtet hatten, folgte am 12. Mai der ErlebnisZoo Hannover mit der Meldung,, er sei „tierisch stark in die Saison 2014“ gestartet. Der Wuppertaler Zoo schreitet mit der Umsetzung seines neuen Masterplans voran. Der Kölner Zoo eröffnete ein neues Restaurant mit Tagungsräumen, einen neuen Zoo-Shop und Nebeneingang am Riehler Platz. Auch kleinere Parks eröffneten Neuanlagen, so der Tierpark Nordhorn einen Honigschleuderraum, der Naturschutz-Tierpark Görlitz die Anlage „Lausitztal“, der Natur-und Tierpark Goldau ein neues Wildkatzengehege. Der Tiergarten Schönbrunn teilt mit, die Eisbären für das kurz vor der Eröffnung stehende, 10.5 Millionen € teure „Franz-Josefsland“ seinen eingetroffen. Der Rostocker Zoo kündigt an, seine betagte Eisbärenanlage im kommenden Jahr durch ein ebenfalls rund 10 Millionen € teures Polarium zu ersetzen, und der Zoo Basel legt sogar ein 85 Millionen € Ozeanium-Projekt auf, das ohne staatliche Hilfe nur mit Spenden realisiert werden soll. Kein Wunder, werden die spendenabhängigen Tierrechtsorganisationen nervös. Rund die Hälfte der Pressemitteilungen betrifft Geburten, Todesfälle und andere Mutationen im Tierbestand, aber der Zoo Zürich berichtet auch über Freilandforschung an Königspinguinen und die Wilhelma Stuttgart über ein Wiederansiedlungsprojekt in Bulgarien, zu dem sie eben drei Gänsegeier-Nachzuchten beigesteuert hat.
In der Abteilung „Tiere in VDZ-Zoos“ wurde das Datenblatt für die Krokodilschwanzechse überarbeitet. Grund dafür ist, dass vom Kölner Zoo geförderte und mit seiner Beteiligung durchgeführte Forschungsprojekte Aufschluss über Bestände und Verbreitung der Art gegeben haben. Diese war von der Welt-Naturschutzorganisation bisher als „DATA DEFICIENT“ klassifiziert worden und wurde nun neu in der Kategorie der stark bedrohten (ENDANGERED) Tierarten der Roten Liste eingereiht. Dies wird dazu dienen, im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens einen höheren Schutzstatus zu begründen.
Nachdem Tierrechtsorganisationen nicht müde werden, zu behaupten, die Zoos trügen nichts zum in situ-Artenschutz bei und Zootiere seien Zombies, die sich für Wiederansiedlungen nicht eignen, wurden anfangs Juni in der Rubrik „Zucht und Wiederansiedlung“ der Abteilung „Umwelt-, Natur- und Artenschutz“ drei Listen erfolgreicher – oder Erfolg versprechender Wiederansiedlungsprojekte aufgeschaltet. Diese Listen sind weit davon entfernt, vollständig zu sein, zeigen aber jetzt schon eindrücklich, welchen Beitrag die Zoos auf diesem Gebiet erbringen.
Schließlich wird in der Rubrik „Die Zoos handeln“ der Abteilung „Amphibien-Programm“ mitgeteilt, dass der VDZ und die befreundeten Zooverbände auch dieses Jahr wieder fünf Feldprojekte fördern werden. Insgesamt haben sie damit seit 2009 für die Förderung von 29 Feldprojekten einen Betrag von 130’723 EURO aufgewendet, wovon ein Viertel vom VDZ, der Rest von den übrigen beteiligten Verbänden und einzelnen Zoos, namentlich dem Aquazoo Düsseldorf, dem Tiergarten Straubing und dem Tiergarten Schönbrunn kam.
Anm. der Red: Bezieht sich auf Frankfurter Allgemeine Zeitung – 25.06.2014 – Tierrechte gegen Schaulust – Dem Zoo geht es an den Kragen

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 30.06.2014
Wildes Wochenende – Thementag „Insekten und Co.“ – Begegnungen mit Käfern, Spinnen und anderen Gliederfüßern
Am Sonntag, dem 6. Juli 2014, dreht sich in der Wilhelmaschule alles um Insekten und andere Gliederfüßer. Im Rahmen der „Wilden Wochenenden“ erfahren die Besucher des Thementags „Insekten“ unter anderem, dass nicht alles, was auf mehr als vier Beinen umher krabbelt, automatisch ein Insekt ist. Zwar sind sage und schreibe 80 Prozent aller beschriebenen Tierarten Insekten bzw. Kerbtiere. Auch stellen diese innerhalb des Stammes der Gliederfüßer die größte und artenreichste Klasse dar. Aber zu den Gliederfüßern gehören auch die achtbeinigen Spinnentiere sowie Tausendfüßer und Krebstiere. Von 11 Uhr bis 16 Uhr bringen die Biologen der Wilhelmaschule großen und kleinen Besuchern diese riesige, vielfältige Welt der Gliederfüßer nahe – hautnahe Begegnungen mit Wandelnden Blättern, dicken Käfern, fauchenden Schaben und sanften Vogelspinnen inklusive. Außerdem werden am Thementag einige von Insekten gefertigte „Kunstwerke“ zu sehen sein – und zwar in Form ihrer Nester etwa von Hornissen und Wespen. Ort des Geschehens ist die Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Der Besuch des Thementags ist wie immer im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden für den Gorillaschutz sind jedoch willkommen.

Zoo Heidelberg 30.06.2014
Verheerender Diebstahl wirft Artenschutzprojekt in Indonesien um Jahre zurück
Seit 2011 Unterstützt der Zoo Heidelberg das Erhaltungszucht- und Wiederauswilderungsprogramm des Schwarzflügelstar (Sturnus melanopterus) auf der Insel Java in Indonesien. Dieser Art teilt mit einigen anderen auf Indonesische Inseln endemische Vogelarten das traurige Schicksal durch Wilderei akut vom Aussterben bedroht zu sein. Der einst häufig vorkommende schwarz-weis gefärbte Starenvogel ist heute kaum noch in der Natur vorzufinden. Zwar sind immer noch geeignete Lebensräume vorhanden, aber wegen der jahrtausendlangen Tradition in Indonesien Vögel privat in Käfigen zu halten, sind die Wälder von bestimmten Arten buchstäblich leergefangen. Der Zoo Heidelberg unterstützt, zusammen mit unter andere ZGAP, Kölner Zoo sowie die Zoos von Plzen, Prag und Chester, die Bemühungen zur Erhaltung dieser bedrohten Arten. Die Vögel wurden in Indonesien gezüchtet und in gesicherten Gegenden wieder ausgewildert. Der Zoo hilft nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern vor allem auch durch sein Knowhow in der Vogelzucht. In das im Chikananga Auffangstation befindende (Chikananga Conservation Breeding Center) im zentralen Java arbeitet ein internationales Team aus deutschen und indonesischen Tierpflegern hart dafür, die seltenen endemische Singvögel artgerecht zu pflegen und zu züchten. Jährlich werden einige Nachzuchten der Schwarzflügelstar ausgewildert und deren Überleben von Wissenschaftlern akribisch verfolgt und somit auch der Erfolg des Projekts dokumentiert. In der vergangenen Woche wurde in der Zuchtanlage eingebrochen und Diebe haben die jungen Schwarzflügelstare, die für Auswilderung vorgesehen waren, und einen Großteil der wertvollen Zuchtpaare entwendet. Die Tiere sind wahrscheinlich für die lokalen Märkte in Indonesien vorgesehen, wo es eine große Nachfrage nach den traditionell gehaltenen Vögeln gibt. Es werden hohe Preise gezahlt, gerade wenn die Tiere in der Natur nicht mehr zu finden sind. Mitarbeiter von Chikananga bezeichnen die Schwarzflügelstare als „lebende Status Symbole“. Insgesamt sind 160 Stare verschwunden und damit die Mehrheit der gesamten gesicherten Weltbestand. Es wird vermutet, dass eine hoch kriminelle Bande dahinter steckt und dass man nur von Glück sprechen kann, dass keine Menschen während des Raubüberfalls verletzt wurden. Mit den Behörden geht nun die Suche los, die Tiere wieder zu finden. Eine Belohnung wurde bereits für Informationen, die die Rückgabe der Stare ermöglichen, zu Verfügung gestellt. Für die Mitarbeiter in der Chikananga, sowie die vielen Internationalen Unterstützer, wie Zoo Heidelberg, ist dies eine katastrophale Situation die dem Kampf um den Erhalt der Schwarzflügelstare eine neue Brisanz verleiht. Nur mit noch mehr Entschlossenheit und mehr Mitteln für die Sicherheitslage der Tiere, sowohl in der Zuchtanlage, als auch in den Auswilderungsbereichen wird es gelingen ihre Zukunft zu sichern. Der Artenschutz Fond des Zoo Heidelberg unterstützt jedes Jahr Artenschutzprojekte weltweit mit einem Schwerpunkt für hochgradig bedrohte Primaten in Westafrika und Lebensraunerhaltung auf Madagaskar. Dennoch stehen gerade viele kleine und oft übersehende Arten ganz kurz vor der endgültigen Ausrottung. Es gehört zu den Verantwortungen der Zoos dazu, sich auch für solche Arten, die nicht immer zu den Besucherlieblingen gehören, einzusetzen.

Zoo Wuppertal 30.06.2014
Auszeichnung für den Zoo: Der Zoo Wuppertal erhält „Zertifikat für Exzellenz“
über eine unerwartete Auszeichnung kann sich der Grüne Zoo Wuppertal freuen: Das Internetportal TripAdvisor hat dem Zoo Wuppertal sein „Zertifikat für Exzellenz“ verliehen. Marc Charron, Präsident von TripAdvisor, schreibt in seinem Gratulationsschreiben: „Mit dieser Auszeichnung werden Unternehmen geehrt, die von TripAdvisor-Reisenden kontinuierlich hervorragendes Feedback erhalten haben.“ Das Zertifikat für Exzellenz wird ausschließlich auf Grundlage der Bewertungen und Meinungen vergeben, die bei TripAdvisor im letzten Jahr eingegangen sind. Der Grüne Zoo Wuppertal freut sich, als Gewinner in diesem Jahr mit dabei zu sein und diese Auszeichnung erhalten zu haben. Auch mit seinen neuesten Projekten, die seine Attraktivität zweifellos weiter gesteigert haben, hofft der Grüne Zoo Wuppertal auf ein positives Feedback bei seinen Gästen. Die Wölfe haben ihre erweiterte Anlage jedenfalls gut angenommen und verbringen viel Zeit auch in der Nähe der neuen Beobachtungshütte. Die Anlage bietet den Tieren aber genügend Möglichkeiten, sich auch einmal den Blicken der Besucher zu entziehen. Die Bonobos nutzen ihre neue Außenanlage ebenfalls reichlich und scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen. Das Gehege wird ausgiebig erkundet und auch die Pflanzen werden immer mal wieder einem „Geschmackstest“ unterzogen. Für die Zoobesucher dürften die erweiterte Wolfsanlage und die neue Bonobo-Außenanlage zwei neue Highlights auf ihrem Rundgang durch den Zoo darstellen.

Zoo Krefeld 30.06.2014
Schulkooperation mit dem Zoo weckt Interesse an Naturwissenschaften – Spannende Begegnungen außerhalb des Klassenzimmers
Im Zoo Krefeld unterschrieben jetzt Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen und Schulleiter Bernd Saalfeld vom Gustav Heinemann Schulzentrum Dinslaken einen Kooperationsvertrag. Zukünftig werden Zoo und Schulzentrum eng mit dem Ziel der theoretischen, praktischen und anschaulichen Vermittlung von Naturwissenschaften zusammenarbeiten. Schüler der Jahrgangsstufe 5 werden im Rahmen des Teilgebietes „Pflanzen, Tiere, Lebensräume“ klassenweise den Zoo in Krefeld besuchen. Für die Klassen 7 bis 9 steht das Thema „Evolutive Angepasstheit von Primaten“ auf dem Lehrplan. Zur praktischen Umsetzung des Lernstoffes außerhalb des Klassenzimmers werden unter anderem Verhaltensbeobachtungen im Zoo durchgeführt und unter fachlicher Anleitung ausgewertet. Initiiert wurde die Kooperation durch die Zoolehrerin Claudia Heiermann, die hauptamtlich am Gustav Heinemann Schulzentrum Biologie unterrichtet und einen Tag in der Woche als Zoolehrerin in Krefeld arbeitet. Die Zooschule Krefeld ist seit über 25 Jahren ein Anlaufpunkt für Schulklassen aus der Region. Pro Jahr kommen etwa 4000 Schüler, Tendenz steigend. Vier Zoolehrer betreuen die Schüler im Zoo, bieten Unterrichtsmaterial und Wissen angepasst an die aktuellen Lehrpläne an. Die Zooschule ist für jede Schulform ab Klasse eins bis zum Abitur offen, der Besuch kostenfrei. Nur der Eintritt in Höhe von 3,50 Euro ist zu entrichten. Buchungen können online über die Website des Zoo Krefeld unter Zoo-Schule erfolgen. Das Gustav Heinemann Schulzentrum hat seinen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer (Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gesetzt und fördert seine Schüler hier besonders. Schulleiter Bernd Saalfeld und MINT-Koordinator Axel Willbrand freuen sich daher über die Perspektiven, die sich durch die Zusammenarbeit mit dem Zoo eröffnen. Unter anderem stellt der Zoo pro Jahr zwei Plätze für Schülerpraktika zur Verfügung und betreut kostenfrei Facharbeiten von Schülern des Schulzentrums. Der Krefelder Zoo ist offen für weitere Partnerschaften mit Schulen. Insbesondere zu den Themen „Verhaltensbeobachtungen“ und „Nachhaltige Wasserwirtschaft“ können zahlreiche Angebote gemacht werden.

Tiergarten Schönbrunn Wien 30.06.2014
NUN ZU SEHEN: SIEBEN KLEINE FELSENPINGUIN-KÜKEN!
Die Felsenpinguin-Gruppe im Polarium hat Verstärkung bekommen: Mitte April sind sieben Küken geschlüpft. Der Tiergarten Schönbrunn ist der einzige Zoo weltweit, der diese Tierart jedes Jahr erfolgreich und im Vergleich zu anderen Zoos in großer Anzahl züchtet. Nun sind die Kleinen auch für die Besucher zu sehen. „Die Pinguin-Küken sind mittlerweile etwa zwei Kilogramm schwer. Sie haben ihre erste Mauser schon hinter sich. Ihr flauschiges Dunenkleid ist schon bis auf ein paar Stellen einem wassertauglichen Gefieder gewichen und sie tragen bereits den pinguintypischen Frack“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Schon bald werden die Küken auch ihre ersten Schwimmversuche wagen. Mit ihren langen, leuchtend gelben Federbüscheln am Kopf sind die Felsenpinguine die auffälligsten unter den Schopfpinguinen. Im Freiland sieht die Situation für diese Pinguinart alles andere als rosig aus: In der Roten Liste sind die Nördlichen Felsenpinguine als stark gefährdet eingestuft. Man geht von etwa 265.000 Brutpaaren aus. Ein Großteil davon brütet auf der Inselgruppe Tristan da Cunha im südlichen Atlantik. Ihr Bestand ist allerdings in den vergangenen 37 Jahren um fast 60 Prozent geschrumpft. Hauptursachen sind die Überfischung und Verschmutzung der Meere sowie der Klimawandel.

Zoo Osnabrück, 28.06.2014
Seelöwe Enrico Patentier der Stadtwerke Bramsche
Seelöwenbulle Enrico aus dem Zoo Osnabrück freut sich über einen neuen Paten: Die Stadtwerke Bramsche haben als Energie- und Wasserversorger das Wassertier zu ihrem neuen Botschafter gemacht. „Als Energiedienstleister sind wir Teil des täglichen Lebens der Bürger in der Bramscher Umgebung und deswegen möchten wir etwas unterstützen, was ihnen wichtig ist. Und der Zoo ist für Groß und Klein ein beliebtes und wichtiges Ausflugsziel“, erläutert Frank Ballmann, Vertriebsleiter bei den Stadtwerken Bramsche, den Grund für die Marketingaktivitäten mit dem Zoo. Neben der Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung kümmern sich die Bramscher Stadtwerke auch um den Betrieb des Hallenbads und der Freibäder sowie die Geschäftsbesorgung des Abwasserbeseitigungsbetriebes der Stadt Bramsche. Das Unternehmen ist seit diesem Jahr nicht nur Mitglied des 150 Unternehmen starken Zoo-Förderkreises, sondern suchte im Rahmen der Sponsoringkooperation für seinen Vertrieb auch noch einen passenden Botschafter: „Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, zusätzlich den energiegeladenen Enrico als Patentier zu unterstützen und in unsere Kommunikation einzubinden“, ergänzt Ballmann. Der kalifornische Seelöwenbulle Enrico, von den Pflegern kurz „Rico“ genannt, wurde am 22. Juni 1990 im Zoo Dortmund geboren und lebt seit dem 9. April 1996 am Schölerberg. „Aufgrund seiner Größe von über zwei Metern und seines Körpergewichts von gut 300 Kilogramm braucht Rico mit 15 Kilogramm Fisch mehr als doppelt so viel Fisch wie ein weiblicher Seelöwe. Diesen erhalten wir aus Grönland, damit er besonders schadstoffarm ist. Da das sehr teuer ist, freuen wir uns besonders über die Unterstützung durch die Stadtwerke Bramsche“, bedankt sich Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Auch Enrico schien sich über das Engagement seines Paten zu freuen und beäugte beim ersten Treffen gleich neugierig den neuen Paten samt mitgebrachtem Maskottchen „Dr. Thilo Watt“.

Zoo Vivarium Darmstadt, 27.06.2014
Workshop zu Schopfmakaken im Zoo Vivarium: Lions Förderverein Justus von Liebig e.V. spendet 500 Euro
Der Zoo Vivarium bietet an vier Tagen jeweils einen dreistündigen Workshop zum Thema „Schopfmakaken – Haltung, Zucht und Lebensweise“ an. Termine sind am 4. Juli (Freitag), 8. August (Freitag) und 9. August (Samstag) jeweils von 14 Uhr bis 17 Uhr sowie Samstag (12. Juli) von 10 Uhr bis 13 Uhr. Der Zoopädagoge Frank Velte stellt die Situation der Schopfmakaken auf Sulawesi dar und informiert über die Haltung dieser Primaten im Zoo Vivarium. Der Workshop ist für alle Interessierten ab der 5. Schulklasse geeignet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab Montag (30.) telefonisch unter 06151/13-3391 möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils acht Personen begrenzt. Gesponsert wird der Workshop durch den Lions Förderverein Justus von Liebig e.V., der einen Betrag von 500 Euro zur Verfügung stellt. Abzüglich einer Kostenpauschale von 5 Euro pro Person, die der Zoo Vivarium einbehält, leitet der Zoo Vivarium die Spende direkt weiter an das Macaca Nigra Projekt. Dieses wurde im April 2006 ins Leben gerufen, um die Ökologie, das Fortpflanzungs- und Sozialverhalten von Schopfmakaken in ihrem natürlichen Lebensraum zu erforschen und die Erhaltung dieser faszinierenden und vom Aussterben bedrohten Art zu fördern. Es ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Primatenzentrums (DPZ), der Indonesischen Bogor Agricultural University (IPB), West-Java und der Universität Sam Ratulangi (UNSRAT), Nord-Sulawesi. Angesiedelt ist das Projekt im Tangkoko-Batuangus Naturschutzgebiet auf Sulawesi. In Deutschland werden Schopfmakaken nur in ganz wenigen Zoos gehalten. Um den Bestand auf europäischer Ebene zu koordinieren und zu erhalten gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese Primaten, an dem sich auch der Zoo Vivarium beteiligt. Im EEP wird jede Tierart von einem Zoo betreut, ein Zucht-Koordinator führt das Zuchtbuch der Population.

Zoo Frankfurt, 27.06.2014
Marabus ziehen in die Faust-Vogelhallen ein
Die ehemalige Anlage für Schuhschnäbel in den Faust-Vogelhallen wurde vollständig umgestaltet. Entsprechend des natürlichen Lebensraumes der imposanten Marabus entstand eine 120 m2 große Savannenlandschaft aus Gräsern, Sträuchern und Bäumen, die speziell an Trockenheit und Hitze angepasst sind. Zunächst ist ein Marabu-Männchen in die neue Anlage eingezogen, ein Weibchen wird ihm in den nächsten Wochen Gesellschaft leisten. An einen Storch denkt man nicht sofort, wenn man einen Marabu mit seinem nackten Hals sieht, und doch gehören die bis zu 1,5 m großen Marabus zur Familie der Störche. „Der nackte Hals der Tiere zeichnet sie als Aasfresser aus“, erläutert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „der Hals lässt sich so leichter von Fleischresten und Blut befreien.“ Durch den nackten Hals sehen die Tiere eher gefährlich aus. „Und doch ist gerade das Marabu-Männchen sehr scheu, deshalb soll es sich auch zuerst an die Anlage gewöhnen, das Weibchen folgt dann in ein bis zwei Wochen.“ Das Männchen ist ein Wildfang und wird auf etwa 11 Jahre geschätzt. Es kam aus dem Zoo Amsterdam nach Frankfurt, wo es zunächst einige Zeit hinter den Kulissen in Quarantäne war. Auch das Weibchen kam aus Amsterdam nach Frankfurt. „Dennoch kennen sich die beiden Vögel noch nicht“, sagt Niekisch. In Amsterdam wurden sie getrennt gehalten, denn das Weibchen ist erst 5 Jahre alt und gerade erst geschlechtsreif. „Es bleibt also spannend, ob sich die beiden Tiere auch verstehen“, so Niekisch. In die neu gestaltete Anlage wurde eine natürlich wirkende Barriere aus Totholz eingebaut, so dass zwei miteinander koppelbare Einheiten entstehen. So können sich die beiden Marabus erst einmal durch die Barriere kennen lernen. Überhaupt bietet die Anlage, dank der geschickten Gestaltung von Ariane Röntz (Röntz Landschaftsarchitektur), für Besucherinnen und Besucher verschiedene Einblicke und für die Tiere Rückzug-Möglichkeiten. Ein Wasserloch, erhöhte Stand- und Sitzplätze und für den Nestbau geeignete Felsen und Totholzstämme ergänzen die tiergerechte Ausstattung. In einer zukünftigen Ausbauphase soll eine übernetzte Außenanlage entstehen, die den Marabus bei entsprechender Witterung einen Aufenthalt im Freien ermöglicht und die nutzbare Fläche um mehr als das Doppelte vergrößert. Für den Zoo Frankfurt sind die beiden Marabus keine neue Art. Schon von 1945 bis 1998 wurden Marabus in Frankfurt gezeigt.

Naturschutztierpark Görlitz, 26.06.2014
Große Augen, lange Ohren…. Kleiner Eselhengst im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec geboren.
Am Morgen des 24.Juni stand das Fohlen plötzlich quietschfidel im Gehege und blickte den überraschten Mitarbeitern frech ins Gesicht. Es ist der 14. Nachwuchs der 16 Jahre alten Eselstute „Camilla“, die ganz routiniert und gelassen Tierarzt und Tierpfleger bei der ersten Untersuchung ihres Sprösslings über die Schulter schaute. Übrigens braucht das Fohlen noch einen Namen! Wer eine Namensidee hat, kann diese dem Tierpark per Email (info@tierpark-goerlitz.de ) oder schriftlich an der Kasse des Tierparks bis 15. Juli 2014 abgeben. Die Mitarbeiter des Tierparks wählen dann unter den Namen einen für das kleine Eselfohlen aus. Der Namenspate wird zur Taufe am Tag der Paten am 19. Juli 2014 um 16.00 Uhr eingeladen.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 26.06.2014
Nela und Nobby: Auf zu neuen Abenteuern!
Hellabrunns unangefochtene Jungtier-Stars sind die Eisbärenzwillinge Nela und Nobby. Nun sind sie alt genug für ihr nächstes Abenteuer, die Entdeckung der Felsen-Anlage! Nachdem die am 9. Dezember 2013 geborenen Eisbärenbabys die ersten drei Lebensmonate mit Mama Giovanna im Mutter-Kind-Haus der Hellabrunner Polarwelt verbracht haben, genießen sie seit Mitte März ihre täglichen Ausflüge auf die Tundra-Anlage. Doch die 2.800 Quadratmeter große Eisbären-Anlage hat noch viel mehr zu bieten: die Felsenlandschaft mit großem Pool und Unterwassereinsicht! Kuratorin und Interimschefin Beatrix Köhler erklärt, warum der Zeitpunkt für neue Entdeckungen perfekt ist: „Im Alter von mittlerweile sechseinhalb Monaten und mit einem Gewicht von je etwa 30 Kilogramm sind die Hellabrunner Eisbärenzwillinge groß und erfahren genug, um den Schritt vom Babybecken ins tiefe Wasser zu wagen. In der Felsenlandschaft der Polarwelt warten ganz neue Herausforderungen, Perspektiven und Spielmöglichkeiten auf die zwei „Wasserratten“. Da ist für alle – Besucher und Tiere – beste Unterhaltung angesagt!“ Die Eisbärenbabys Nela und Nobby lieben es, sich in die Fluten zu werfen, im Wasser zu balgen und ihre Schwimmkünste auszutesten. Am 26. Juli geht es für die beiden – gemeinsam mit ihrer Mutter Giovanna (7 Jahre) – das erste Mal auf die für den Nachwuchs noch völlig unbekannte Felsen-Anlage. Hier gibt es zwei neue Bademöglichkeiten, zudem große Felsen, die es zu erklimmen gilt, und die Unterwassereinsicht. Dies eröffnet sowohl für die Eisbärenbabys als auch für die Hellabrunn-Besucher ganz neue Einblicke, denn so nah sind die beiden Eisbärchen den Besuchern vorher noch nicht gekommen. Nur durch eine Glasscheibe getrennt können Nela und Nobby bei der Unterwassereinsicht fast hautnah an die staunenden Besucher herankommen. Der einst so schüchterne und wasserscheue Nobby ist nun sehr aufgeweckt und stielt seiner Schwester Nela gerne die Show, wenn er sich wagemutig in das konstant etwa 11 Grad Celsius kalte Wasser stürzt. Nela, die immer Quatsch im Kopf hat, fordert ihre Mutter und ihren Bruder gerne zu kleinen Kämpfen heraus und balgt mit den beiden herum. Giovanna genießt es da sichtlich, wenn sich die Kleinen mitunter – ganz ohne Einbeziehung der Mutter – miteinander beschäftigen, sie selbst einmal „kinderfrei“ hat und sich ausruhen kann. Alle drei Eisbären lieben Melone und verspeisen pro Tag meist drei große Wassermelonen. Darüber hinaus ernähren sich die Kleinen – zusätzlich zur Muttermilch – von Rindfleisch, Fisch wie Sprotten, Heringe und Makrelen sowie Rohkost wie Karotten. Besonders spannend ist es für die beiden, Heringe mit Pfoten, Maul und Krallen zu zerlegen. Die Felsen-Anlage der Hellabrunner Polarwelt wurde für Nela und Nobby in den vergangenen Wochen „eisbärenbabysicher“ gemacht: Alle Dichtungen wurden erneuert, Fugen neu ausgegossen, Gullys gesichert. Zudem wurden die Felsen nachsaniert, um eine eventuelle Verletzungsgefahr der Eisbärenzwillinge auszuschließen. Ab sofort können sich Giovanna, Nela und Nobby nach Herzenslust in der Tundra-Anlage oder der Felsenlandschaft austoben, je nachdem, nach was ihnen gerade der Sinn steht: Tiefes Wasser und hohe Felsen – oder Taiga- und Tundralandschaften.

Erlebniszoo Hannover, 26.06.2014
Neymar und Lionel erfolgreich im Sturm: Nachwuchs bei den „Capybaras“ im Erlebnis-Zoo Hannover
Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft vergrößerten Carla und Stanley die Fangemeinschaft der Südamerikaner im Erlebnis-Zoo Hannover. Am Vorabend des Auftaktspiels gegen Kroatien brachte Wasserschwein Carla ihren Nachwuchs zur Welt. Die übergroßen Nager stammen aus Südamerika und sind unter anderem in den Weiten Brasiliens und Nordostargentinien zuhause. Die Namen der Jungtiere standen dementsprechend schnell fest: Lionel und Neymar (*11. Juni) stärken den Kader der „Capybaras“, wie die Wasserschweine auch genannt werden.Erfolgreich sind beiden Nachwuchstalente jetzt schon: Sie nehmen die Südamerika-Anlage im Sturm ein und lassen sich auch nicht von den viel größeren Lamas stoppen. Schnell im Antritt, flitzen sie den großen Gegenspielern davon oder wenden ihre ausgefeilte Ausweichtaktik an und ziehen sich einfach ins Wasser zurück. Und da sind sie schlicht unschlagbar! Wasserschweine (Hydrochaeris hydrochaeris) lieben das Wasser und sind in ihrer Heimat stets an selbigem anzutreffen. Sie sind sehr gute Schwimmer und mit ihrem Körperbau und ihrer Lebensweise an den zeitweiligen Aufenthalt im Wasser perfekt angepasst. Augen und Ohren liegen so hoch, dass die Tiere sie beim Schwimmen leicht über Wasser halten können. Zwischen ihren Zehen haben Wasserschweine sogar kurze Schwimmhäute. Bei Gefahr können die Riesen-Nager minutenlang tauchen und unter Wasser gut schwimmen. Wasserschweine sind die größten Nagetiere und reine Pflanzenfresser. Ganz oben auf der Speisekarte steht bei ihnen Gras. Mit ihren breiten Vorderzähnen weiden sie selbst kürzeste Grashalme ab. Der Name Capybara stammt aus der Sprache der Guaruai und bedeutet „Herr des Grases“. Wasserschwein-Jungtiere kommen nach 120 Tagen zur Welt, pro Wurf sind es zwei bis sechs Jungtiere. Schon kurz nach der Geburt sind die kleinen Wasserschweine so weit entwickelt, dass sie ihrer Mutter problemlos folgen können.

Zoo Duisburg, 26.06.2014
Zuchterfolge bei Goldgelben Löwenaffen und Lisztaffen
Die Listzaffen und Goldgelben Löwenaffen im Äquatorium des Zoo Duisburg haben in den letzten Wochen Nachwuchs bekommen! Bei Krallenäffchen ist es nichts Ungewöhnliches, dass sich die Väter von Beginn an enorm an der Aufzucht beteiligen, indem sie vorrangig die Jungtiere tragen. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem Rücken, im Nacken, über den Hüften oder an den Körperseiten festhalten. Lisztaffen verdanken ihren Namen den weißen, wie nach hinten gekämmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berühmten ungarischen Komponisten Franz Liszt ähneln. Im Englischen wird der Lisztaffe auch „Cotton-top Tamarin“ genannt, da die Kopfhaare wie ein Knäuel Baumwolle wirken. Lisztaffen haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und leben nur in den Urwäldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen sie in kleinen Gruppen ihr mehrere Hektar großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Mit ihren sehr langen Beinen, den scharfen Krallen an den Füßen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern sie äußerst geschickt durch das Geäst der Bäume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere Sprünge bis 3 m Länge. Goldgelbe Löwenaffen ziert eine wuschelig goldfarbene Mähne, die einen tatsächlich an Mini-Löwenhäupter erinnert. Aufgrund der anhaltenden Zerstörung der tropischen Regenwälder in Südamerika sind die Löwenäffchen unmittelbar von der Ausrottung bedroht. Ende der 1980er Jahre überlebten weniger als 200 Tiere in einigen isolierten Waldregionen Brasiliens. Einige dieser Regionen wurden als Naturreservate unter internationalen Schutz gestellt. Seit 1984 werden Nachzuchttiere aus Zoologischen Gärten erfolgreich in diesen Reservaten ausgewildert, um die genetische Vielfalt und die Größe der Wildpopulation zu steigern. Erhaltungszuchtbemühungen in Zoologischen Gärten werden seit 1973 durch ein internationales Zuchtbuch koordiniert, an dem der Zoo Duisburg erfolgreich teilnimmt.

Tiergarten Nürnberg, 26.06.2014
Tiergarten sucht Namen für Seelöwe-Nachwuchs
Name für weibliches Seelöwen-Jungtier gesucht: Der Tiergarten der Stadt Nürnberg ruft am Sonntag, 29. Juni 2014, seine Besucherinnen und Besucher zwischen 10 und 16 Uhr auf, Namensvorschläge für den jüngsten Seelöwennachwuchs abzugeben. An der Tiergartenkasse und am Infostand an der Delphinlagune sind dafür Teilnahmekarten erhältlich. Diese können dann wieder an einem Infostand an der Delphinlagune abgegeben werden. Es können nur Namensvorschläge akzeptiert werden, die an diesem Sonntag anhand der Teilnahmekarten eingereicht werden, per E-Mail oder telefonisch eingereichte Vorschläge gelten nicht. Die Zoobegleiter am Infostand beantworten auch gerne Fragen rund um Seelöwen und Delphine. Noch lebt das weibliche Jungtier zusammen mit seiner Mutter in einem ruhigen Raum hinter den Kulissen. Wenn es in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt wird, ist auch der Gewinner der Namensverlosung eingeladen. Es gibt auch Preise zu gewinnen.

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