Zoopresseschau

Zoo Hannover 09.07.2014
Kunterbunte Kinderfesttage vom 18. bis 20. Juli 2014 – Riesen-Kinderparty im Zoo!
Vom 18.-20. Juli steigt im Erlebnis-Zoo wieder die große Kinderparty mit lustigen Shows, vielen Mitmachaktionen und echten Starauftritten. Und das Beste: Die Veranstaltungen sind im Zoo-Eintrittspreis bereits enthalten! An drei Tagen steht der Zoo Kopf – und das nicht nur während den Vorführungen vom Kinderzirkus Giovanni und dem Turntigertanz in der neuen Open-Air-Arena gegenüber vom Kinderland Mullewapp. Überraschungsgäste mit Fell und Federn sorgen für „wilde“ Begeisterung. Allesamt echte Stars, viele sogar zum Anfassen. Nicht nur tierische Berühmtheiten schauen vorbei, auch echte Promis finden den Weg zur Party. Dieses Jahr stehen die Kinderfesttage ganz unter dem Motto „Tierische Bewegungen“. Steven Cherundolo, ehemaliger Außenverteidiger bei Hannover 96, besucht am 19. Juli um 13:30 Uhr das Kinderfest und den Aktionsstand von Hannover 96 e.V.. Beim Torwandschießen und Dribbeln gibt der heutige Trainer zukünftigen Fußballprofis nützliche Tipps und Autogramme. Spieler vom TSV Hannover Burgdorf schauen auch vorbei und werden gemeinsam mit den Partygästen die schnellsten Handbälle werfen und beim Geschicklichkeitsparcours tierische Rekorde aufstellen. Die drei Freunde Franz von Hahn, Waldemar und Johnny Mauser, sowie Tatzi Tatz, das Zoo-Maskottchen sind die Stars bei der Maskottchenparade um 14 und 16 Uhr . Auch Max Moorfrosch hat seinen Besuch für Sonnabend, den 19. Juli, angekündigt. Im Gepäck hat das Maskottchen der Sparkasse Hannover seinen tollen Spielpavillon. Eingeladen sind aber noch weitere große Freunde zum Liebhaben, Kuscheln, Tanzen und Gute-Laune-Verbreiten. Das sind nämlich die Hauptaufgaben der Maskottchen. In der neuen Open-Air-Arena wird es niemals ruhig: Während der gesamten Zeit unterhalten hier Künstler, Gastmaskottchen, Komiker, Sportler und tierische Überraschungsgäste kleine und große Zoobesucher. Drei Tage voller Spiel, Spaß und Spannung sind also garantiert! TIPP: Am 19. Juli gibt es im Prunksaal des Maharadschas einen ganz besonderen Ohrenschmaus: Die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover führt um 14 und um 16 Uhr das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ auf. Jung und Alt, erfahrene und (noch!) weniger erfahrene Musikschüler freuen sich auf viele Gäste.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 09.07.2014
Fontäne sprudeln
Die Fontäne im Teich des Tierparks sprudelt wieder am Sonntag, den 13. Juli um 15.00 Uhr Bei den Besuchern im Naturschutz-Tierpark Görlitz war letztes Jahr die Freude groß, als nach 23 Jahren erstmals die Fontäne im Teich des Tierparks mit Hilfe von Neiße-Tours wieder sprudelte. So ist es nicht verwunderlich, dass interessierte Görlitzer immer wieder nachfragen, warum die Fontäne 2014 nicht in Betrieb genommen wird. Das ist schnell erklärt: Die Fontäne wird durch eine Pumpe betrieben, die viel Strom benötigt. Die dadurch steigenden Energiekosten kann der Verein nicht alleine tragen. Der Tierpark hat aber in den Stadtwerken Görlitz (SWG) einen Freund und Partner gefunden, der ihm unkompliziert entgegen kommt. Somit können die Besucher die Fontäne wieder genießen, der Teich bekommt mehr Sauerstoff und es herrscht ein angenehmes Mikroklima am Teich. Wer die Fontäne in diesem Jahr erstmalig sprudeln sehen möchte, sollte sich am 13. Juli um 15.00 Uhr am Grillpavillon im Tierpark einfinden. Dann nämlich drückt Matthias Block, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Görlitz AG auf den Knopf.

Tierpark Hellabrunn München 09.07.2014
Tierpark Hellabrunn stellt Geschäftsbericht 2013 vor
Die Eröffnung der Giraffensavanne, das zweitbeste Ergebnis bei den Besucherzahlen und eine signifikante Erhöhung bei den Verkaufszahlen der Jahreskarten, dies sind nur einige der positiven Meldungen des vergangenen Jahres: Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG kann ein rundum erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 vorweisen – in zoologischer wie auch in kaufmännischer und bautechnischer Hinsicht. Zur Vorstellung des Geschäftsberichts 2013 luden am Mittwoch, den 9. Juli, Christine Strobl, 3. Bürgermeisterin und Hellabrunn-Aufsichtsratsvorsitzende, sowie Kuratorin und Interimschefin Beatrix Köhler in den Münchner Tierpark. „Der Münchner Tierpark Hellabrunn positioniert sich auch im Geschäftsjahr 2013 im europäischen Umfeld als besonders tier- und artenreicher Zoo. Das zweitbeste Ergebnis bei den Besucherzahlen seit dem 102-jährigen Bestehen des Tierparks ist mit mehr als 1,7 Millionen Besuchern sowohl auf bauliche Ereignisse wie die Eröffnung der afrikanischen Giraffensavanne als auch eine kontinuierliche starke Präsenz in lokalen und bundesweiten Medien zurückzuführen. Hellabrunn als erster Geozoo der Welt rückte 2013 zudem in einem europäischen Zooranking von Platz 12 auf Platz 4 vor“, berichtet Christine Strobl, 3. Bürgermeisterin und Hellabrunn-Aufsichtsratsvorsitzende. „Unser Zuchterfolg bei den Eisbären stellt für mich im Geschäftsjahr 2013 ein besonders wichtiges Ereignis dar: Als am 9. Dezember 2013 zwei gesunde Eisbärenbabys auf die Welt kamen und wir daraufhin bisher nie dagewesene Einblicke in die Wochenstube einer Eisbärin bekamen, war dies der Lohn für die gründliche Planung und die Investitionen in den Umbau und Erweiterung der Anlage. Es freut mich sehr, dass unsere Bemühungen um eine stetige Verbesserung der Tierhaltung von unseren Besuchern honoriert werden und sich auch in steigenden Besucherzahlen äußern.“, erläutert Kuratorin und Interimschefin Beatrix Köhler. Hier die wichtigsten Fakten des Geschäftsjahres 2013 im Überblick: Zoo mit besonders vielen Tieren und Tierarten: Im Geschäftsjahr 2013 lebten in Hellabrunn 19.132 Tiere in 752 Arten. Damit zählt der Münchner Tierpark zu den tier- und artenreichsten Zoos in Europa. m vergangenen Geschäftsjahr besuchten 1.717.473 Besucher den Tierpark Hellabrunn. Dies stellt das zweitbeste Ergebnis bei den Besucherzahlen seit Bestehen des Tierparks 1911 dar. Der Verkauf von Hellabrunn-Jahreskarten legte im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen Vorjahr nochmals zu: 2013 wurden 30.668 Jahreskarten verkauft. Dies entspricht einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zu 2012. Zu Pfingsten 2013 eröffnete nach nur einjähriger Bauzeit die Giraffensavanne auf 10.000 Quadratmetern Fläche. Hier leben seitdem Netzgiraffen, Erdmännchen und Stachelschweine in nächster Nachbarschaft, ganz wie in ihrer afrikanischen Heimat. Bei den Tiergeburten für das Jahr 2013 sind allen voraus die beiden Eisbärenbabys zu erwähnen, die am 9. Dezember 2013 auf die Welt kamen. Als besondere Zuchterfolge gelten auch die im Jahr 2013 geborenen Jungtiere bei den Giraffen, den Gorillas und den stark bedrohten Drills. Aus anderen europäischen Zoos kamen folgende Tiere nach Hellabrunn und leben seit 2013 im Münchner Tierpark: Kap-Klippschliefer, Erdmännchen, Sumpfwallabys, Stachelschweine, Fette Sandratten und Girgentana-Ziegen Hellabrunn aktiviert Social Media Aktivitäten: Die 2012 eingerichtete Facebook-Seite des Tierparks erfährt im Verlauf des Jahres 2013 eine Steigerung von 143 Prozent bei den Gefällt mir-Angaben und kommt auf 15.210 „Likes“. Die Filmsequenzen auf dem YouTube-Kanal, den Hellabrunn anlässlich der Geburt der Eisbärenzwillinge Mitte Dezember 2013 anlegt, werden innerhalb von rund zwei Wochen von knapp 192.000 Internetnutzern gesehen.

Tiergarten Schönbrunn Wien 09.07.2014
ERNEUT GEPARDEN-NACHWUCHS IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN!
Das Jahr 2014 ist im Tiergarten Schönbrunn ein wahres Geparden-Jahr. Dreizehn Jahre musste man auf Nachwuchs bei dieser bedrohten Tierart warten. Nun haben nach den Drillingen, die am 16. April geboren wurden, am 4. Juli wieder Geparden-Jungtiere das Licht der Welt erblickt. „Als die Tierpfleger in der Früh gekommen sind, war der Nachwuchs da. Drei waren wohlauf, ein viertes Jungtier war leider tot. Die Kleinen wiegen etwa ein halbes Kilogramm und ihre Augen sind noch geschlossen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Zu sehen sind die neugeborenen Drillinge noch nicht. Damit Geparden-Mutter Farida, für die es der erste Nachwuchs ist, die nötige Ruhe hat, ist der Bereich für die Besucher vorerst abgesperrt. Die im April geborenen Jungtiere sind hingegen bereits richtige Publikumslieblinge. Wenn sie miteinander spielen oder zusammengekuschelt bei ihrer Mutter Cimber schlafen, verzücken sie die Besucher. Mittlerweile konnte ihr Geschlecht festgestellt werden. Es sind zwei Männchen, die von ihren Tierpflegern die Namen „Zulu“ und „Sambesi“ bekommen haben, und ein Weibchen, das „Mali“ genannt wurde. Ob die fünf Tage alten Drillinge Männchen oder Weibchen sind, ist noch nicht bekannt. Insgesamt leben fünf erwachsene Geparde im Tiergarten Schönbrunn: die zwei Weibchen mit ihren Jungtieren, ein weiteres Weibchen und zwei Männchen. Vater des zweiten Wurfes ist Wapesi. Im Freiland machen sich die Männchen gleich nach der Paarung aus dem Staub. Auch Wapesi ist nicht an der Aufzucht der Jungtiere beteiligt. Die Zucht von Geparden ist schwierig und gelingt in Zoos sehr selten. Schratter: „Wir haben mehrere Gehege errichtet, damit die Männchen und Weibchen auch voneinander getrennt und außer Sichtweite gehalten werden können. So bleibt das Interesse füreinander aufrecht.“ Mit diesem „Trick“ hat’s letztlich geklappt. Gleich doppelt.

Zoo Magdeburg 08.07.2014
Schimpansen aus Münster gut angekommen
Die 8 Münsteraner Schimpansen sind gut in der Landeshauptstadt angekommen. Begleitet wurde der Transport von dem Direktor des Zoo Magdeburg Dr. Kai Perret, Kurator Konstantin Ruske, dem Münsteraner Tierarzt Carsten Ludwig und den beiden Tierpflegern aus dem Allwetterzoo Peter Bein sowie Markus Frencke. Derzeit werden die Neumagdeburger an ihre neue Umgebung gewöhnt. Offizielle Eröffnung des neuen, tropischen Schimpansenhauses mit den großflächigen Außenanlagen ist am 18.7.2014. Bis dahin müssen sich die Zoobesucher noch etwas gedulden, die Schimpansengruppe in ihrem neuen Lebensraum zu beobachten.

Tiergarten Nürnberg 08.07.2014
Syrischer Braunbär im Tiergarten gestorben
Die Syrische Braunbärin Mammi ist im Tiergarten der Stadt Nürnberg gestorben. Das mit 39 Jahren sehr alte Tier wurde am Donnerstag, 3. Juli 2014, eingeschläfert. Die Obduktion ergab, dass Mammi unter einer altersbedingten Herzschwäche litt, die kurz vor ihrem Tod ein Lungenödem hervorrief. Mammi wurde am 14. Januar 1975 im Tiergarten Schönbrunn in Wien geboren. Sie lebte seit Ende 1975 im Tiergarten Nürnberg. Die Bärin zog dort 19 Jungtiere erfolgreich auf. Der Vater der Tiere war der 1998 gestorbene Braunbär Egon. Der Nachwuchs der beiden ging an deutsche Tierparks und Zoos wie Bad Mergentheim, Gotha oder Heidelberg und auch europäische Zoos wie Ostrava in der Tschechischen Republik oder Zagreb in Kroatien. Dort sind diese Bären beziehungsweise ihre Nachkommen noch zu sehen. 1975 begann der Tiergarten Nürnberg mit einer neuen Braunbärengruppe. Aus Wien wurden drei Syrische Braunbären aufgenommen, darunter Mammi. Diese drei jungen Bären gingen auf drei verlassene Bärenkinder zurück, die der Nürnberger Tierarzt Dr. Kurt Bauer bei einem Aufenthalt in den 1970er Jahren in der Ost-Türkei einem Gerber abgekauft hat. Er und seine Familie zogen die Bären einige Wochen auf der Terrasse ihres Hauses im türkischen Ankara auf und brachten sie schließlich in Schönbrunn unter. Mit dem Tod von Mammi ist die Haltung von Syrischen Braunbären im Nürnberger Tiergarten ausgelaufen

Thüringer Zoopark Erfurt 08.07.2014
Antenne Thüringen und Radio Top40 sind Tierpaten
Der größte private Radiosender Thüringens geht eine besondere Beziehung zu einer der größten Freizeiteinrichtungen im Freistaat ein: Antenne Thüringen ist Tierpate von Löwenmann „Joco“ aus dem Thüringer Zoopark Erfurt geworden. Morgenmoderator Jens May durfte nicht nur die Patenschaftsurkunde aus den Händen des Fördervereinsvorsitzenden Dietmar Schumacher entgegennehmen, sondern auch bei der Löwenfütterung mithelfen und die dicken Fleischbrocken für „Joco“ in Position bringen. Bei seinem Besuch hinter den Kulissen der Löwensavanne fand er zudem ein Barthaar seines Schützlings, welches er nun im Studio aufbewahren kann.Nicht nur Antenne Thüringen ist vom Tierpatenfieber erfasst, sondern auch Radio Top40. Die Morgenmoderatoren Nick und Katharina haben sich für Trampeltier „Sahib“ und die Steinbacher Kampfgans „Hermine“ entschieden. Und wollen demnächst ebenso wie Jens Mey im Programm über ihr Patendasein berichten und den Hörern Lust darauf machen, auch eine solche Verbindung zu den Tieren im Thüringer Zoopark einzugehen.

Zoo und Tierpark Berlin 07.07.2014
Der amerikanische Botschafter zu Gast im Berliner Zoo – Zoo und Tierpark Berlin gehen eine Kooperation mit dem Los Angeles Zoo ein
Zoo und Tierpark Berlin haben gemeinsam mit dem Los Angeles Zoo ein MOU (memorandum of understanding) zum Schutz der Tiere und zur engeren Kooperation erarbeitet. Aufgrund der guten Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren haben sich die Einrichtungen darauf verständigt eine strategische Partnerschaft einzugehen. Alle drei Zoologischen Gärten pflegen große und wichtige Tierbestände und beteiligen sich damit an einer Vielzahl von Erhaltungszuchtprogrammen von zum Teil sehr stark bedrohten Tierarten. Die Einrichtungen verbindet, dass sie sich aber auch Tierarten annehmen, welche selten in Zoos gehalten werden und somit schwierig zu managen sind. Mit Abschluss des MOU wird die Zusammenarbeit zwischen Los Angeles Zoo und dem Zoo und Tierpark Berlin offiziell besiegelt. „Seit 50 Jahren profitieren die Bürgerinnen und Bürger der Partnerstädte Berlin und Los Angeles auf vielfältige Weise, in Kultur und Bildung, Politik und Umwelt, Unternehmertum und Innovation, von den Synergien, die durch den Austausch von Menschen, Ideen – und im Falle unserer Zoos sogar Tieren – entstanden sind. Der Zoo gehört zu unseren Lieblingsorten in Berlin – genauso wie unser Zoo in Los Angeles einer unserer Lieblingsorte dort ist“, so Botschafter John B. Emerson. Ziel des MOU ist es, Tiere bei bestimmten Zielarten auszutauschen um nachhaltige und genetisch diverse Bestände aufzubauen oder weiterzuentwickeln und von den Erfahrungen der Vertragspartner durch den Austausch von Mitarbeitern zu profitieren. „Wir freuen uns die Zusammenarbeit, über die Grenzen Europas hinaus, mit dem Los Angeles Zoo zu besiegeln. Die Erhaltung und Zucht, besonders stark bedrohter Tierarten liegt uns sehr am Herzen. Die globale Zusammenarbeit zwischen Zoologischen Gärten und den jeweiligen Erhaltungszuchtprogrammen war, ist und wird immer wichtiger um langfristig, gesunde Reservepopulation von im Freiland bedrohten Tierarten in Menschhand aufbauen zu können“, sagt Dr. Andreas Knieriem, Direktor von Zoo und Tierpark Berlin. Ein weiterer Bestandteil des MOU ist die Erforschung freilebender Fledermäusen (Arten- und Bestandserhebung) auf dem Gelände der jeweiligen Partnerzoos und gemeinsames Fundraising für in-situ-Schutzprojekte bedrohter Tierarten, wie beispielweise der Aufbau der Rescue-Station für verletzte Sumatra-Tiger in der Provinz Jambi im Norden von Sumatra.

Zoo Osnabrück 07.07.2014
2. Zoo-Lauf: 8.850 Euro für Kinderprojekte – Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte stockt Gesamtbetrag auf
Rund 3.550 Euro sind beim 2. Zoo-Lauf am 3. Mai diesen Jahres für Kinderprojekte zusammen gekommen. Die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte stockte nun den Betrag um 5.300 Euro auf, sodass 8.850 Euro an den Verein „sportler 4 a childrens world“ und das Sprachförderprojekt „Deutsch lernen im Zoo“ gehen. „Dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal eine Zeitnahme angeboten haben, hat den Zoo-Lauf auch für ambitionierte Läuferinnen und Läufer attraktiv gemacht. So konnten wir mit einer Teilnehmerzahl von über 500 Sportlern einen Reinerlös von 3.350 Euro für Kinderprojekte verbuchen – ein Ansporn für uns, nächstes Jahr wieder einen Zoo-Lauf zu starten! Unser besonderer Dank geht an die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, die diesen Betrag großzügig um 5.300 Euro aufstockt“, freut sich Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Die Hälfte des Gesamtbetrages von 8.850 Euro geht an den Verein „sportler 4 a childrens world“ von Benefizläufer John McGurk: „Kinder sind unsere Zukunft und brauchen deshalb die bestmögliche Unterstützung. Aber nicht alle Kinder haben eine glückliche Kindheit und diesen möchte unser Verein helfen. Mit dem Geld aus dem 2. Zoo-Lauf können wir weiter arbeiten und wir freuen uns, wenn es im nächsten Jahr wieder einen Zoo-Lauf geben wird“, betont der gebürtige Schotte, der erst kürzlich einen Lauf für Straßenkinder in Brasilien anlässlich der aktuellen Fußball- Weltmeisterschaft absolvierte. Die zweite Hälfte des Gesamtbetrags geht an das von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte geförderte Sprachprojekt „Deutsch lernen im Zoo“ für Grundschulkinder, welches der Zoo Osnabrück mit sechs Schulen umsetzt: „Unsere Stiftung setzt sich für Initiativen ein, die nachhaltige regionale und überregionale Beiträge für ein gelingendes Zusammenleben leisten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche, damit diese einen guten Start ins Leben haben. Die gesammelten Startgebühren des Zoo-Laufs stocken wir deshalb gerne für die beiden Projekte auf“, erklärt Stiftungsvorstand Hermann Cordes. Im Rahmen des Projektes „Deutsch lernen im Zoo“ können die beteiligten Grundschulklassen kostenlos in den Zoo kommen und mithilfe der Tiere neue Wörter lernen. Im Unterricht greifen die Schülerinnen und Schüler das Gelernte in Referaten, Aufsätzen oder Projektarbeiten auf. Über den dritten Zoo-Lauf im kommenden Jahr beraten die Beteiligten in den kommenden Wochen. Wissenswertes zu den geförderten Projekten Der Verein „sportler 4 a childrens world“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Kindern in jeder Notsituation zu helfen. Die Mitglieder setzen sich für Kinderrechte ein und setzen Zeichen gegen Rassismus. Integration wird hier groß geschrieben. Die Absicht ist die persönliche Erfahrung von John McGurk (1. Vorsitzender) mit der Vereinsarbeit zu verbinden, dieses Wissensgebiet auszuarbeiten und somit noch mehr Kindern auf der ganzen Welt ehrenamtlich zu helfen. Der Verein arbeitet nun schon über fünf Jahre ehrenamtlich mit Erfolg. Das Projekt „Deutsch lernen im Zoo“ im Zoo Osnabrück ermöglicht Grundschülern kostenlose Zoobesuche zur Sprachförderung. Die Kinder können an Zooführungen mit dem besonderen Fokus auf Sprache teilnehmen, deren Inhalte in Form von Aufsätzen oder Referaten in den Deutschunterricht einfließen. Ziel ist es, den Wortschatz und die Sprachkompetenz der Schüler auf spielerische Weise zu verbessern. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.

Zoo Wuppertal 07.07.2014
Schimpansen Epulu und Kitoto erstmals auf der neuen Außenanlage – Gorillas Vimoto und Rosi erholen sich
Gute Nachrichten gibt es von den Menschenaffen im Grünen Zoo Wuppertal. Am heutigen Montagmorgen wurden erstmals die beiden Schimpansen Epulu und Kitoto auf die neue Außenanlage für Bonobos und Schimpansen gelassen. Bislang hatten nur die Bonobos Gelegenheit, die neue Anlage, die am 23. Juni eröffnet worden ist, zu erkunden. Heute war es dann endlich soweit, zum ersten Mal öffnete sich der Schieber für die Schimpansen. Während Epulu zunächst den unteren Teil der Anlage erkundete, nutzte Kitoto gleich die vielen Klettermöglichkeiten und hielt sich überwiegend in den oberen Bereichen der Anlage auf. Die Aufregung war den beiden deutlich anzumerken. Epulu inspizierte dabei nicht nur die Anlage und ihre Einrichtung ausgiebig, sondern suchte auch gleich den Kontakt zu den Beobachtern, die sich an der Anlage eingefunden hatten. Zukünftig sollen sich Bonobos und Schimpansen die Außenanlage im Wechsel teilen. Da Schimpansen etwas robuster sind, können sie bereits bei kühleren Temperaturen nach draußen gelassen werden. Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung bei Gorillamann Vimoto, der seine langwierige Krankheit nun endlich überwunden zu haben scheint. Obwohl er auch weiterhin nur langsam an Gewicht zulegt, wirkt er inzwischen wieder fit und hat seine Rolle als Silberrücken in der Gruppe wieder übernommen. Den letzten Ausschlag für diese positive Entwicklung scheint die Abgabe von Gorilladame MahMah nach Frankreich im Mai dieses Jahres gegeben zu haben. MahMah hatte seit ihrer Ankunft aus England Mitte 2013 für einige Unruhe in der Gorillagruppe gesorgt. Nicht lange nach ihrer Ankunft in Wuppertal war es zu einer schweren Erkrankungswelle bei den Gorillas gekommen, von der vor allem Vimoto besonders stark betroffen war. Dank der intensiven Bemühungen der Tierärzte und der Tierpfleger scheint einer weiteren Genesung nun aber nichts mehr im Wege zu stehen. Ebenfalls positiv ist die gesundheitliche Entwicklung bei Gorilladame Rosi, bei der eine alte Erkrankung wieder aufgebrochen war. Sie wird weiterhin hinter den Kulissen behandelt.

Tierpark Berlin 07.07.2014
Dreifacher Nachwuchs bei der kritisch bedrohten Addax-Antilope im Tierpark Berlin
In diesem Jahr wurden drei Kälber bei den Addax-Antilopen im Berliner Tierpark geboren: den Anfang machte ein Kuhkalb am 30. Mai, gefolgt von einem weiteren Kuhkalb und einem Bullkalb am 20. Juni. Unsere Tierpfleger vergaben die Namen „Philippe“, „Leonor“ und „Letizia“ an die drei Jungen. Die Mütter sind bis auf eine Erstgebärende allesamt erfahren in der Jungenaufzucht und kümmern sich vorbildlich um ihre Kälber. Bei der Geburt sind die Jungtiere typisch milchkaffeefarben und legen sich am Boden ab. Diese Jungtierfärbung und das Ablegen am Boden tarnen die Neugeborenen im hellen Wüstensand im natürlichen Lebensraum und schützen sie so vor Beutegreifern, wie etwa Schakalen oder Greifvögeln. Vater aller drei Kälber ist das seit 2007 im Tierpark Berlin lebende Männchen „Hammada“, welches 2006 im französischen Safaripark de Peaugres geboren wurde und im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) in den Tierpark reiste. Der Tierpark Berlin hält Addax-Antilopen seit 1968 und engagiert sich seit 1970 in der Erhaltungszucht dieser kritisch bedrohten Antilope. Seitdem wurden insgesamt 132 Jungtiere im Tierpark geboren.Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm wird seit 1991 im Zoo Hannover koordiniert. Es wurde und ist notwendig, weil die Addax am Rande der Ausrottung steht und der Bestand mit derzeit schätzungsweise weniger als 300 Individuen im Freiland (Niger und Tschad) nicht gesichert ist. Von der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Art daher als kritisch bedroht eingestuft, genauso wie die Mhorr-Gazelle, welche im Tierpark mit den Addax-Antilopen zusammen lebt. Der Bestand in Menschenhand fungiert bei beiden Arten als gesicherte Reserve für Wiederansiedlungen im ursprünglichen Verbreitungsgebiet. Bei der Addax geschah dies bereits mit Nachzuchten aus Zoologischen Gärten, welche nach Tunesien und Marokko gebracht wurden. Ursprünglich kam die Addax in den Sand-, Stein- und Halbwüsten in ganz Nordafrika vor. Im 20. Jahrhundert wurde die Art in Algerien, Ägypten, Libyen, Marokko, Tunesien und möglicherweise auch im Sudan vor allem durch unkontrollierte Jagd ausgerottet. Die charakteristisch, spiralig gewundenen Hörner sind einmalig unter den Pferdeböcken, jener Gruppe, in welche die Addax zoologisch eingeordnet wird. Ebenso einmalig ist ihr Fellwechsel für Antilopen: Im Winter bildet die Addax ein graues Fell aus, im Sommer ist es fast weiß.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 07.07.2014
Plüschiger Nachwuchs im Doppelpack
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz ist stolz auf die Geburt von Pandazwillingen. Es ist zwar schon das zweite Mal für die junge Pandadame „Nima“ und doch ist in diesem Jahr alles ganz anders als im Vergangenen. Konnte sich Nima 2013 gänzlich der Betreuung eines Einzelkindes widmen, ist sie 2014 doch noch ein wenig überfordert bei der Betreuung der am 06.06. geborenen Zwillinge. Nichtsdestotrotz meistert sie die Aufgabe hervorragend. Die erste tierärztliche Untersuchung im Alter von 2 Wochen bewies, dass die zwei Brüder mit jeweils mehr als 400g kugelrund, gesund und fit sind. Junge Pandas verbleiben relativ lange in ihren Wurfhöhlen, live werden die Tierparkbesucher die Zwei nicht vor September sehen. Unsere Wurfhöhlen sind allerdings mit Livecams ausgestattet und so gibt es die Möglichkeit über unsere Website (zoo-goerlitz.de) oder an der Tierparkkasse einen Blick in das heimliche Familienleben der Roten Pandas zu werfen.

Tierpark Sababurg 07.07.2014
Tierbabys – im Tierpark Sababurg
Nach dem regulären Saisonstart für die Tiergeburten im Frühjahr gibt es jetzt in vielen Gehegen des Tierparks Sababurg Tierbabys zu beobachten! Am Bauernhof tummeln sich kleine Leineschaflämmer und Walliser-Schwarzhalszicklein. Zudem haben die beiden Sattelschweine „Helmut“ und „Suse“ wieder für kleine Sattelschweinferkel gesorgt. Auf der Eselweide leben die beiden Eselfohlen „Alfons“ und „Julchen“ mit ihren Müttern und Tanten und bei den Lachshühnern gibt es kleine Küken, die Leinegänse führen kleine Gössel. Im Urwildpark gibt es die meisten Tierkinder: Fohlen bei den Exmoor-, Tarpan- und Przewalskipferden, Kälber bei den Heckrindern und den Wisenten, Hirschkälber bei den Dybowskihirschen, Damhirschen, Rothirschen und Rentieren, Frischlinge bei den Wildschweinen. Und auch unsere Kinderzootiere haben zur Geburtenrate beigetragen: Es gibt Küken bei den Wellensittichen, kleine Zwergzicklein, Bennettkängurujungtiere in den Beuteln ihrer Mütter und bis jetzt vier Küken bei den Humboldtpinguinen! Diese südamerikanische Pinguinart ist vom Aussterben bedroht und so ist jedes Küken ein großer Erfolg. Die Mütter „Fritzi“, „Clara“ und „Gioia“ wechseln sich mit ihren Partnern bei der Betreuung der Jungtiere ab. Mit etwas Glück kann man die Nester in der Anlage erspähen und vielleicht steckt das ein oder andere vorwitzige Küken einmal seinen Schnabel aus dem Nest! Die meist zwei Eier werden in selbstgebauten Nestern abgelegt und etwa 40 Tage lang bebrütet, dann schlüpfen die Jungen. Am Anfang besitzen diese ein flauschiges Daunenkleid und können damit nicht schwimmen. Wenn die Küken etwa zwei bis drei Monate alt sind bekommen sie ihr Jugendgefieder und können dann mit dem Rest der Pinguingruppe endlich ins Wasser! Für weitere Informationen steht das Team des Tierparks Sababurg unter der Tel.: (0 56 71) – 76 64 99 – 0 gern zur Verfügung. Die tierisch günstigen Jahreskarten des Tierparks (20,00 € Jahreskarte Erwachsene, 11,00 € Jahreskarte Kinder u. Jugendliche, 45,00 € Jahreskarte Familien, 45,00 € Jahreskarte Großeltern mit ihren Enkeln) können Sie direkt im Infozentrum erwerben. Die Jahreskarte ist ab Ausstellungsdatum volle 12 Monate gültig!

Zoo Krefeld, 04.07.2014
Zoofreunde: Spendenkampagne für neue Erdmännchenanlage– Slogan „Krefeld: Wir kommen!“ weckt Vorfreude
Der Wunsch zahlreicher Besucher, die im Zoo Krefeld Erdmännchen sehen möchten, ist der Auslöser für eine neue Spenden-Kampagne der Zoofreunde. Nun ist der Startschuss für ein neues Projekt gefallen: „Krefeld: Wir kommen! Eine Burg für die Erdmännchen.“ Erste große Spenden für den Neubau der Erdmännchenanlage sind bereits eingegangen. Die Sparkasse Krefeld beteiligt sich mit 75 000 Euro – verteilt auf die kommenden drei Jahre – am Projekt. Die bisher größte Einzelspenderin ist mit 5000 Euro Gudrun Vogt-Ritterskamp: „Es ist für mich eine Herzenssache, den Zoo finanziell zu unterstützen.“ Christoph Borgmann von Intersport Borgmann überreichte 1507 Euro aus den Startgeldern der Zoolmypics. Derzeit plant der Zoo Krefeld mit Mitteln aus einer größeren Erbschaft, die vorhandene Nashornanlage zu erweitern und mit der Afrika-Wiese zu verbinden. Die neue Erdmännchenanlage soll an dieses Gehege angrenzen. Mit der Fertigstellung wird etwa in eineinhalb Jahren gerechnet. Die Planungen für die Anlagen laufen auf Hochtouren. Noch liegen keine konkreten Kostenberechnungen vor. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen: „Andere Zoos haben Anlagen für Erdmännchen gebaut, deren Kosten im Rahmen von 50 000 bis 150 000 Euro lagen.“ Für die Zoofreunde ein Signal, wieder kräftig die Spendentrommel zu rühren. Drei große Tafeln am Standort des zukünftigen Geheges weisen auf die Aktion hin. Hier warten 126 freie Felder darauf, durch farbige Aufkleber mit den Namen der Spender zum (K)leben erweckt zu werden. Finden sich mehr Spender, steht einer Erweiterung der Spendenwand nichts im Wege. Schon ab 50 Euro Spende kann ein Klebefeld erworben werden. Nach oben ist keine Grenze gesetzt. Erstmals gibt es ab fünf Euro auch eine Kinderspende. Wie bei allen bisherigen Projekten der Zoofreunde ist auch der Erlös der beliebten Zoolotterie ab sofort für die Erdmännchen bestimmt. In den kommenden Monaten wird das Aktionsteam aus engagierten ehrenamtlichen Zoofreunden für die Erdmännchen auch außerhalb des Zoos auftreten. So ist eine Beteiligung beim nächsten Galopprennen und beim Fest Fischeln Open bereits fest geplant. Was wäre der Zoo Krefeld ohne seine Zoofreunde? Schmetterlings- Dschungel, Gorilla-Garten und Pinguin-Pool, um nur drei große Gehege zu nennen, die in den vergangenen vier Jahren über Spenden finanziert wurden, sind Publikumsmagnete und stehen für moderne Tierhaltung.

Allwetterzoo Münster, 04.07.2014
Schimpansengruppe aus dem Allwetterzoo Münster ist gut in Magdeburg angekommen
Am Donnerstag, 3. Juli, wurden die acht Schimpansen aus dem Allwetterzoo Münster in den Zoo Magdeburg gebracht. Bereits ab 16 Uhr kümmerte sich ein Team aus Tierärzten, Pflegern und der Kuratorin für Menschenaffen um die Transportvorbereitungen. Gegen 20.30 Uhr verließ der erste und kurze Zeit später der zweite Transporter mit je vier Schimpansen den Allwetterzoo. Mittlerweile sind die Tiere gut in Magdeburg angekommen und werden nun ihr neues Zuhause kennenlernen. Den Transport begleitet haben auch zwei Pfleger aus Münster, Peter Bein und Markus Frencke, sowie Tierarzt Carsten Ludwig, die in den nächsten Tagen gemeinsam mit den Kollegen aus Magdeburg die Eingewöhnungsphase der münsterschen Schimpansengruppe begleiten. „Wir sind froh, dass alles gut geklappt hat“, sagt Zoodirektor Jörg Adler. „Einen Transport mit acht Schimpansen zu organisieren ist mit viel Aufwand verbunden und wurde schon wochenlang von meinen Mitarbeitern vorbereitet. Die Kuratorin für Menschenaffen, Dr. Simone Schehka, hat dabei alle Fäden in der Hand gehabt und in den letzten Monaten eng mit den Pflegern und Tierärzten zusammen gearbeitet. Diesem Team gebührt großer Dank und besondere Anerkennung.“ Für den Transport erhielten die Schimpansen für kurze Zeit eine Narkose. Nur Karlchen, der Chef der Gruppe, ging ohne Narkose in die Kiste. „Er hat seit Jahren ein Herzproblem, so dass aus tierärztlicher Sicht eine Narkose nicht in Frage kam. Die Menschenaffen-Pfleger übten daher seit Wochen mit Karlchen das Kistentraining – mit Erfolg“, erklärt der später erleichterte Zoodirektor. Allwetterzoo-Tierarzt Carsten Ludwig holte sich hochrangige Verstärkung aus dem Kollegenkreis für die aufwendigen Schimpansen-Narkosen und den Gesundheitsscheck der Tiere. „Wenn wir die Affen schon einmal narkotisiert haben, nutzen wir die Gelegenheit, um einen Gesundheitsscheck durchzuführen. So eine Möglichkeit bekommt man schließlich nicht alle Tage“, so Ludwig. „Ich bin froh, dass wir unter den Zoo-Tierärzten so gut vernetzt sind und uns gegenseitig helfen wie jetzt beim aufwendigen Schimpansen-Transport. Sieben Tiere zu narkotisieren und anschließend zu untersuchen ist nicht einfach. Wir waren gut aufgestellt und konnten daher eine optimale tiermedizinische Versorgung garantieren.“ Zum Ärzte-Team gehörten Dr. Imke Lüders, Geolifes, Dr. Arne Lawrence und Dr. Maja Kummrow, beide aus dem Zoo Wuppertal, Dr. Wolram Rietschel aus Stuttgart sowie Johanna Koch aus dem Allwetterzoo Münster. Mit dem Umzug der Schimpansen und dem baldigen Umbau der Gorilla-Innenanlage wird der Allwetterzoo dann den Richtlinien für die Haltung von Menschenaffen entsprechen, welche die jüngst aktualisierte Auflage des Säugetiergutachtens vorsieht. Zudem sparen Allwetterzoo und die Stadt Münster erhebliche Kosten, da nun nur noch die Gorilla-Innenanlage erweitert werden muss.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 04.07.2014
Hellabrunn eröffnet Maushaus
Ein ehemaliger Kiosk aus dem Jahre 1976, der seit Jahren stillgelegt war, ist nun im Münchner Tierpark nach einer Generalerneuerung als Maushaus wiedereröffnet worden. Die Mäuse klettern über Brücken, verstecken sich in Holzhäuschen oder sind damit beschäftigt, über eine Rampe ins obere Stockwerk zu gelangen. Im Hellabrunner Maushaus ist einiges geboten, sowohl für die tierischen Bewohner als auch für die Besucher. Kuratorin und Interimschefin Beatrix Köhler freut sich: „Unsere 19 Mäuse haben sich bestens eingewöhnt und finden hier optimale Bedingungen vor: Das Maushaus wurde unter den Gesichtspunkten einer vorbildlichen Maushaltung gestaltet und bietet den Tieren alles, was sie brauchen, von einer bestmöglichen Klimaregulierung bis zur Ausstattung mit interessanten Klettermöglichkeiten.“ Der Umbau des Kiosks zum Maushaus wurde durch die Förderung der Stiftung Lebendige Erde – Earthlife Foundation ermöglicht. Damit die 19 Mäuse, die seit zwei Wochen dort leben, beste Voraussetzungen im Maushaus vorfinden, wurde das Haus beispielsweise mit einem Klimagerät ausgestattet. Dadurch bleibt es im Inneren im Sommer kühl und im Winter warm. Die Temperaturen liegen zwischen minimal 5 Grad Celsius und maximal 30 Grad Celsius. Das Haus wurde zusätzlich durch winterfeste Fassadenplatten gedämmt und es wurde eine neue Glasfront eingesetzt.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 03.07.2014
BLUESGRÖSSE HANS THEESSINK SPIELT FÜR DIE EISBÄREN!
Er gibt jährlich bis zu 200 Konzerte weltweit. Am 31. Juli steht Blues-Gitarrist, Sänger und Songschreiber Hans Theessink in der ORANG.erie des Tiergarten Schönbrunn auf der Bühne. Der Weltmusiker stellt sich in den Dienst der guten Sache und gibt ab 19:30 Uhr das Charity Konzert „Blues for the bears“ zugunsten der neuen Eisbärenwelt. „Ich finde es wunderbar, für die Eisbären zu spielen. Wenn mich meine beiden Enkelkinder besuchen, zählt ein Ausflug in den Tiergarten stets zum Fixprogramm. Das neue Gehege ist fantastisch geworden und es ist toll, wie man die Bären nun beobachten kann“, erzählt Hans Theessink. Die Eisbären findet Hans Theessink sehr faszinierend. Mit dem Weibchen Lynn verbindet ihn auch eine Gemeinsamkeit: Beide sind gebürtige Niederländer. Die Karten für das Charity-Konzert sind ab sofort im Online-Shop des Tiergartens unter www.zoovienna.at/shop erhältlich. Sitzplatztickets gibt es für 35 Euro, Stehplätze für 25 Euro. Für große Blues- und Bärenfans wird auch ein spezielles VIP-Ticket, das auf nur 20 Stück limitiert ist, angeboten: Im Preis von 65 Euro sind ein Sitzplatz in der ersten Reihe, eine Führung von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter durch die Eisbärenanlage „Franz Josef Land“, ein Glas Sekt und ein Parkplatz inkludiert. Hans Theessink ist eine weltweit anerkannte Institution in Sachen Blues und Rootsmusic on stage und feiert heuer sein 50jähriges Bühnenjubiläum. Der in den USA als „Bluesschatz“ geadelte Musiker blickt auf über 7.500 Konzerte weltweit und mehr als 25 Alben zurück. Auch bei diesem Konzert wird der zweifache Amadeus-Gewinner und Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien einmal mehr mit aussagekräftigen Texten und sonoren Vocals in sensibler Instrumentierung beweisen, dass er international ein ganz Großer ist.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 03.07.2014
Tier-Aquarelle von Margit König im Artenschutzzentrum
Unter dem Motto „Babyboom im Tierpark Hellabrunn“ zeigt Margit König von 4. bis 27. Juli 2014 Tier- Aquarelle, Mischtechniken und Zeichnungen. Die Bilder können sich Hellabrunn-Besucher täglich von 10 bis 17 Uhr im Artenschutzzentrum ansehen. Margit König präsentiert bei dieser Ausstellung aktuelle Werke, die im Frühling im Münchner Tierpark entstanden sind: Orang-Utan-Baby Olivia, die Eisbärenzwillinge Nela und Nobby und viele weitere Hellabrunner Tierbabys sind die Stars der Ausstellung. Margit König wird vom 4. bis 6. Juli und vom 25. bis 27. Juli im Tierpark sein und bietet gerne eine persönliche Führung durch die Ausstellung an.

Zoo Duisburg, 03.07.2014
Erstmals Familienzusammenführung bei den Brillenbären
Darauf haben alle gewartet: Duisburgs Brillenbärenfamilie wurde erstmals zusammengeführt. Noch erfreulicher ist, dass dies auch bislang ohne jegliche Probleme geschah. Weibchen HUANCA hatte im Oktober letzten Jahres für Aufsehen gesorgt, als sie dem Zoo Duisburg den ersten Brillenbärennachwuchs bescherte. Mutter und Sohn erhielten Zugang zum Mutter-Kind-Bereich, während Vater PABLO den größeren Bereich der Freianlage nutzte. Später installierten die Pfleger ein Rotationssystem, d.h. das junge Männchen konnte alle Bereiche der Anlage erkunden und seine Kletterkünste an den großen Kletterbäumen austesten bzw. erste Bekanntschaft mit den kleinen Swimmingpools und dem kühlen Nass machen. Die Pfleger hatten die Brillenbären in den Innenstallungen stets aufmerksam beobachtet und festgestellt, wie harmonisch die Annäherungsversuche am so genannten Schmusegitter waren. Es waren keine Anzeichen von Aggressionen zu erkennen. Dadurch bestärkt hieß es vor kurzem: wir probieren es, Tore auf! Der Rest ist kurz und bündig erzählt: HUANCA schickte ihren Sohn bei der ersten Begegnung mit ihrem Partner sofort auf die Bäume, wo er sich aufgeregt alles anschauen konnte. Den Rest „klärte“ sie mit ihrem Partner. Am zweiten Tag war die Familie bereits nahe beieinander auf der Außenanlage zu sehen.

Zoo Dresden, 03.07.2014
„1, 2, 3, 4… Hugos sind jetzt hier!“ Dresdner Zoo erhält zwei neue Aldabra-Riesenschildkröten
Für das neue „Hugoneum“ – einem Warmhaus, in dem unsere Aldabra-Riesenschildkröten „Hugo I“ und „Hugo II“ auch im Winter für die Besucher zu sehen sind – war geplant, noch weitere Vertreter dieser attraktiven Tiere unseren Besuchern zu präsentieren. Die gepanzerten Reptilien gehören mit den Galapagos- Riesenschildkröten zu den größten Landschildkröten der Welt. 98 % der natürlichen Populationen lebt auf der Hauptinsel des Aldabra-Atolls. In Zoos werden sie eher selten gezeigt und ein Austausch wie bei anderen Tierarten üblich, findet nur sporadisch statt. Die Beschaffung ist daher recht schwierig und meist sehr kostenintensiv. Exemplare ab einer Panzerlänge von 50 cm kosten mind. 25.000 € und der Preis nimmt exponentiell mit Panzerlänge zu. Darüber hinaus ist bis dato in Europa noch nie eine Nachzucht gelungen. Wir sind dem italienischen privat geführten Zoo Parco Faunistico Le Cornelle daher zu großem Dank verpflichtet, dass er uns zwei männliche Tiere aus seinem Bestand überlassen hat. Bei „Hugo III“ und „Hugo IV“, wie die beiden genannt werden, handelt es sich um zwei besonders große Exemplare. 1949 und 1945 geschlüpft, bringen sie gegenwärtig 136kg bzw. 176kg Körpergewicht auf die Waage. Zum Vergleich: „Hugo I“ und „Hugo II“ wiegen 135kg bzw. 120kg. Für den Transport waren daher eigens angefertigte Kisten erforderlich. Nach ihrer Ankunft am 27. Mai 2014 bezogen die beiden zunächst ein Quarantäne-Quartier. Nach allen medizinischen Checks erfolgte heute nun der Umzug auf die Außenanlage zu ihren Artgenossen. Von Besuchern und Zoomitarbeitern gleichermaßen beobachtet, legten die beiden das letzte Wegstück zu ihrer neuen Anlage zu Fuß zurück, wo sie nun die sommerlichen Temperaturen und das saftige Gras genießen können.

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