Zoopresseschau

Am Freitag (25. Juli) ist es wieder soweit. Im Zoo Augsburg findet die jährliche Dschungelnacht statt:
Zahlreiche Künstler, eine romantische Illumination des Zoos und viele köstliche Leckereien machen die Dschungelnacht zu einem echten Highlight der Zoosaison!
Künstler wie TipTopTill (Stelzenläufer, Luftballon-Modellierer, Fakir und Feuerkünstler in einer Person), Tobi van Deisner (einer der 10 Finalisten der RTL-Talentshow: Das Supertalent 2010), PasParTouT mit der wundervollen Geschichte des alternden Zirkusdompteur und seinem Freund, dem kleinen widerspenstigen Elefanten, die Augsburger Feuerkünstlergruppe Dragonfire, der Geschichtenpavillon und die Bastelecke von der Agentur KinderFest Events sowie sensitive art mit tierischer Gesichts- und Körperbemalung sorgen für tierische Stimmung in der Eventnacht. Das Team der Zoogaststätte und die „gestrandet“-Strandbar verwöhnen Sie bis in die späten Abendstunden mit kulinarischen Köstlichkeiten. Und wenn es richtig dunkel ist, verwandelt sich der Park durch zahlreiche bunte Lichter in eine romantisch-schöne Kulisse. Haben Sie schon einmal die Geräusche gehört, die Tiere in den Dämmerungsstunden hervorbringen? Das Kollern der Nandus, das tiefe Grollen der Elefanten, das abendliche Ritualgebrüll der Löwen, die mal grunzenden, mal kreischenden Unterhaltungen der Paviane kurz vor dem Zu-Bett-Gehen? Nein? – Dann schauen Sie vorbei! Erlebnis pur!
Der Zoo schließt an diesem Tag schon um 17.00 Uhr. Geöffnet wird jedoch bereits wieder um 17:30 Uhr.
Der Eintrittspreis zur Dschungelnacht kostet für Erwachsene 13 EUR, für Kinder bis 15 Jahre 6,50 EUR, Jahreskarten werden angerechnet.
Falls Sie die Kassenschlange am Eventabend vermeiden wollen: Der Kartenvorverkauf für unsere große Dschungelnacht hat bereits an der Zookasse begonnen. Aber es sind für alle genügend Karten vorhanden!

Zoo Salzburg 16.07.2014
Weißkopfgeier Gundula wurde heute schwer verletzt aufgefunden!
Ein aufmerksamer Spaziergänger informierte heute um 7 Uhr in der Früh Mitarbeiter des Salzburger Zoos, dass er einen verletzten Weißkopfgeier in einem Garten nahe der Hellbrunner Straße in Anif gesehen habe. Zwei Tierpfleger eilten umgehend dorthin, um den Geier abzuholen. Hoffen und Bangen Die Geier-Dame wurde von der Zoo-Tierärztin Miriam Wiesner sofort untersucht. Eine Kralle am rechten Fuß war angerissen und blutete stark. Sie hatte auch Hautabschürfungen am linken Bein. Wiesner entschied, dass der Vogel rasch zur Veterinärmedizinischen Universitätsklinik für Vögel nach München gebracht werden sollte, um weitere Verletzungen auszuschließen. Am Mittag kam dann die Nachricht aus München: Gundula hat „nur“ eine Fraktur des Sprunggelenks und wird für drei Wochen stationär aufgenommen. Es besteht Hoffnung, dass sie ihren Fuß danach wieder bewegen kann!  
Weltbekannt sind die freifliegenden Gänsegeier des Salzburger Zoos. Im Sommer sind die imposanten Aasfresser mit ihrer rund zweieinhalb Meter weiten Flügelspannweite eher selten gesehene Gäste in Hellbrunn. Den Winter verbringen diese Vögle allerdings hoch oben am Hellbrunner Berg des Zoogeländes und kommen dann fast täglich zur Fütterung „herunter“. Gundula ist schon eine etwas ältere Geier-Dame und ein sehr erfahrenes Tier. Es wäre ein sehr großer Verlust für die Hellbrunner Geier, wenn sie nicht mehr gesund werden würde!

Zoo Duisburg 16.07.2014
Fanomenale Tierpatenschaft
Die neue und einmalige Trikotpartnerschaft mit dem MSV Duisburg beschert beiden wichtigen Imageträgern der Stadt Duisburg nicht nur hohe Sympathie, sie schafft auch Verbundenheit. So hat sich Randolf Wiederer, waschechter Duisburger und seit seiner Kindheit ein echter Zebra-Fan, spontan bereit erklärt, die Patenschaft für den jüngsten Zebrahengst zu übernehmen.In seinem MSV-Fan-Shop “Fanomenal“ gibt es nicht nur Trikots und andere Fanartikel zu kaufen, es ist auch ein kleines Museum, das Zebras präsentiert. Einige dieser Zebras werden morgen im Zoo Duisburg ausgestellt, u.a. ein lebensgroßes – selbstverständlich in Blau-Weiß. Das freut natürlich auch die Zebra-Eltern des jungen Burschen TABORA und ARGO. Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Steppenzebras zurück. Auf dem Papier betrachtet ist der Hengst eines von fast 200 Nachzuchten in der Geschichte der Duisburger Zebrahaltung.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 16.07.2014
Ganz neue Töne im Lausitztal…
Übersehen kann man sie nicht und überhören erst recht nicht, die zwei seit kurzem im Naturschutz-Tierpark Görlitz auf dem Lausitztal -Teich patrouillierenden Singschwäne. Sie haben schon eine längere Reise hinter sich, geboren im Tierpark Stralsund, umgezogen in den Zoo Osnabrück, wo sie recht schnell die rote Karte bekommen haben, da sie sich den Karibukälbern auf der neuen Nordamerika Anlage gegenüber äußerst aggressiv verhalten haben. Ja, und nun Herrscher über den großen Görlitzer Tierparkteich auf dem sie sich ganz offensichtlich „schwanisch“ wohlfühlen. Singschwäne leben auch in der Lausitz. 1998 wurde das 1. Brutpaar nachgewiesen, derzeit sind es etwa 10 -15 plus einer großen Anzahl von Überwinterungsgästen, die man in den Wintermonaten gut auf brachliegenden Feldern beobachten kann. Übrigens gibt es ein lettisches Beringungsprojekt an dem auch Ornithologen aus der Umgebung teilnehmen. Sollte jemand einen Schwan mit einem große blauen Halsring sichten, bitte Nummer ablesen und den hiesigen Ornithologengruppen oder dem Tierpark melden.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 16.07.2014
Nachwuchs bei den Dorkasgazellen – Zuwachs in der Afrika-WG
Bei den Dorkasgazellen, die sich ein Gehege mit den Grevy-Zebras teilen, gibt es gleich dreifachen Nachwuchs. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni kamen zwei weibliche und ein männliches Kitz zur Welt. In den ersten Wochen ihres Lebens liegen die kleinen Gazellen meistens gut versteckt in ihrem Stall hinter den Kulissen. Nur zum Säugen kommen die Muttertiere zwischenzeitig vorbei. Mittlerweile sind die drei Dorkas-Kitze, die auf die Namen Mapasha, Afeni und Rashid hören, gut für die Wilhelma-Besucher zu sehen. Dorkasgazellen gehören zu den kleinsten Antilopen weltweit. Sie sind perfekt an ihren Lebensraum, die Halbwüsten Nordafrikas, angepasst. Ihren Wasserbedarf decken sie vor allem durch ihre Nahrung, die vor allem aus Blätter und Gräsern besteht. Dorkas-Weibchen leben sehr gesellig, in Gruppen von bis zu 40 Tieren. Die Männchen hingegen leben einzelgängerisch und bilden zur Paarungszeit, welche zwischen September und November stattfindet, Territorien. Diese verteidigen sie gegenüber Nebenbuhlern unerbittlich. In der Wilhelma bilden derzeit fünf Weibchen und der dreifache Nachwuchs eine kleine Gruppe. Zwei Böcke leben die meiste Zeit des Jahres auf dem Tennhof, der Außenstelle der Wilhelma. Nur zur Paarungszeit kommen sie zu den Weibchen. Das Ergebnis ihres letzten Rendezvous kann man nun, nach sechsmonatiger Tragzeit, bestaunen. In ihrer afrikanischen Heimat sind die Bestände der kleinen Gazellen in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen, weswegen sie mittlerweile als gefährdet eingestuft werden. Vor allem eine intensive Bejagung und der Verlust ihrer Lebensräume macht den Dorkas zu schaffen. Auch in Zoos sind die zierlichen Tiere eine echte Rarität. In Deutschland werden sie derzeit nur in Stuttgart gehalten. Damit sich Grevy-Zebras und Dorkasgazellen auch einmal aus dem Weg gehen können, wurden in dem Gemeinschaftsgehege Bereiche geschaffen, die für die großen Zebras unerreichbar sind. Durchschlüpfe in den Pflanzinseln und zum hinteren Teil des Geheges geben den nur knapp 90 Zentimeter großen Tieren die Möglichkeit, ihren Mitbewohner aus dem Weg zu gehen. Dorkasgazelle ist übrigens ein so genannter Pleonasmus, vergleichbar mit dem „weißen Schimmel“. Denn Dorkas ist das griechische Wort für Gazelle. So heißen die Tiere im Deutschen also „Gazellegazelle“.

Tierpark Cottbus 16.07.2014
Kranichaufzucht im Tierpark Cottbus – Junger Kranich bei falschen Eltern
Es ist eine Freude das Mandschurenkranichpaar kurz hinter dem Eingangsbereich bei der Aufzucht eines Kükens beobachten zu können – doch sind sie nicht die eigenen Eltern. Die Eier der Mandschurenkraniche erwiesen sich auch in diesem Jahr als unbefruchtet. Um sich als Eltern auszuprobieren, haben wir ihnen ein Ei der Saruskraniche untergeschoben. Das Paar brütete fleißig, sodass am 16. Juni zu unserer aller Freude das Saruskranichküken geschlüpft ist. Die „falschen“ Eltern kümmern sich vorbildlich um den Nachwuchs – beide führen und füttern es ganz nach Kranichart. Wir hoffen, dass sie im nächsten Jahr befruchtete Eier legen und eigene Küken versorgen können. Maschurenkraniche und Saruskraniche sind zwei von 15 Kranicharten und in ihrem Bestand bedroht. Mandschurenkraniche leben als Standvogel auf Hokkaido (Nordjapan) sowie als Zugvögel mit Brutgebieten in Nordost-China und Südost-Rußland sowie Überwinterungsgebieten in Korea und an Jiangsu- Mündung (China). Saruskraniche sind in Vorder- und Hinterindien sowie Nordaustralien verbreitet. Beide Arten legen zwei Eier, die etwa 30 Tage bebrütet werden. Die Küken werden von beiden Eltern geführt und gefüttert. Kraniche halten dem Küken das Futter mit dem Schnabel vor, die Küken holen es ab.

Zoo Wuppertal 16.07.2014
Große Freude über Nachwuchs bei den Seelöwen und Bibern
am 20.06. wurde bei uns ein Kalifornischer Seelöwe geboren. Unser bekannter Seelöwenbulle „Mylo“ ist mit seinen sechs Jahren nun schon vierfacher Vater. Die Pfleger haben das männliche Jungtier den Na-men „Maris“ gegeben, was – aus dem Meer kom-mend – bedeutet. Der Kleine präsentierte sich schon nach wenigen Tagen auf der kleinen Insel inmitten des Seelöwenbeckens, schwamm mit seiner Mutter im Becken und wagte sich sogar auf den Felsen. Damit ist „Maris“ sehr mutig, denn solch ein Verhalten kannten wir bei so jungen Tieren bisher noch nicht. Er wird nun fast ein ganzes Jahr bei seiner Mutter die sehr fette und eiweißhaltige Milch trinken und erst langsam den Geschmack an Fisch finden.Sechs Tage später gab es auch eine Geburt bei den Europäischen Bibern. Der kleine Nager welcher den Name „Fluffy“ bekam, sieht aus wie eine Miniaturkopie seiner Eltern. Den Be-stand der Europäischen Biber in der freien Wildbahn geht es heutzutage wieder besser und es kommt mittlerweile zu immer mehr Sichtungen, auch in NRW. Umso größer ist unsere Freude, dass unsere Tiere als Botschafter für Ihre Artgenossen, uns mit einem weiteren Jungtier erfreuen.

Zoo Hannover 15.07.2014
Sommer-Spezial-Angebot: Feierabendticket mit ZooführungfSafari zum Feierabend
Seit diesem Jahr bietet der Erlebnis-Zoo Hannover montags bis freitags ab 16:30 Uhr das günstige Feierabend-Ticket an. Ein Erwachsener ab 24 Jahre kann so nach Feierabend für günstige 9 Euro auf Safari gehen und tierische Geheimisse lüften – Jüngere Erwachsene und Kinder zahlen in diesem Zeitraum sogar nur 6, bzw. 5 Euro! Im Juli und August legt der Zoo noch einen drauf! Mit dem Feierabend-Streifzug: Ein Feierabend-Ticket und eine einstündige Führung mit einem erfahrenen Zoo-Scout gibt‘s für nur 9,90 € pro Person (4-99 Jahre, Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt). Um 17 Uhr geht es los in Richtung Abenteuer. Der kundige Scout führt in eine der sieben Themenwelten und verrät dabei Wissenswertes und Kurioses aus dem Tierreich: Warum Karibus knacken, wieso Flamingos auf einem Bein stehen, ob Zebras weiß mit schwarzen Streifen oder schwarz mit weißen Streifen sind, wie lang die Zunge einer Giraffe ist, warum Hulman-Languren sich nicht angucken, wie groß ein Känguru-Baby bei der Geburt ist, weshalb der Kleine Panda einen Daumen hat, womit Pinguine ihr Nest schmücken oder welche Hautfarbe ein Eisbär hat. Der Feierabend-Streifzug ist an den Zookassen von montags bis freitags ab 16.30 Uhr* erhältlich. * Achtung: Das Angebot ist auf maximal drei Führungen pro Tag à 25 Personen begrenzt – also rechtzeitig Plätze sichern!

Zoo Leipzig 15.07.2014
Maximale Auslastung im Giraffenkindergarten Afrikas
Dritter Giraffennachwuchs des Jahres und Erfolgsmeldung auch bei den Zebras Der dritte Giraffennachwuchs in diesem Jahr ist da: Am Donnerstag gegen 12.00 Uhr brachte das erfahrene Giraffenweibchen Ashanti (geb. 17.08.2001 in Ostrava, seit 2003 in Leipzig) ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt. Bereits nach einer Stunde stand das Kleine putzmunter auf den Beinen und trank bei der Mutter, die sich liebevoll um ihren Schützling kümmerte. Die durchgeführte Jungtierprophylaxe am Folgetag durch den Zootierarzt ergab ein Gewicht von 57,8 kg und eine Größe von 183 cm. Die Geburt fand abseits der Herde in einem abgetrennten Stall statt. „Wir freuen uns sehr über die dritte Giraffengeburt in diesem Jahr. Alles verlief ruhig und ohne Komplikationen, so sollte es immer sein. Für Ashanti ist es der fünfte Nachwuchs, den sie bei uns großzieht“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold den Nachwuchssegen in Afrika zusammen. Giraffenbulle Max (geb. am 27.09.1995 in Leipzig) verfolgte das Schauspiel als stolzer Vater aus seinem Stall heraus. Da bisher alles reibungslos verlief, durfte die Kleine heute schon ihren ersten Ausflug zusammen mit den anderen beiden Jungtieren Jamal (geb. am 18.01.2014 in Leipzig) und Madiba (geb. am 12.06.2014 in Leipzig) auf der Savanne unternehmen. Nur einen Tag darauf und im Stall nebenan erfreute die 15-jährige Zebrastute Laura die Tierpfleger mit einem Hengstfohlen. Auch hier gab es bei der Geburt keinerlei Probleme, das Jungtier entwickelt sich seitdem ebenfalls sehr gut und genießt mit der Herde auf der Kiwara-Savanne den Sommer.

Opel-Zoo Kronberg 15.07.2014
Zahlreiche Jungtiere auf der Anlage Afrika Savanne – Weiteres Gnu im Opel-Zoo geboren
Die Anlage Afrika Savanne besticht nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch die Gemeinschaftshaltung von Giraffen, Zebras, Impalas und Gnus. Sie wurde 2006 eröffnet und auf ihr wurden bereits bei allen Tierarten zahlreiche Jungtiere geboren. In diesem Jahr sind im Januar und Ende Mai die Rothschildgiraffen Katja und Martin zur Welt gekommen, am 5. Mai dann das erste Gnu des Jahres 2014. Und auch das zweite ließ nicht lange auf sich warten: Am 10. Juli kam es, wie gewohnt unkompliziert zur Welt. In den ersten 10 Lebensminuten stehen die jungen Gnus bereits auf und erhöhen damit angesichts der vielen Feinde in der freien Savanne ihre Überlebenschancen. Die ersten beiden Tage bleiben sie sehr dicht bei ihrer Mutter, die sie in dieser Zeit allein am Geruch erkennen. Mit acht Monaten sind sie bereits eigenständig. Die verschiedenen Tierarten auf der Anlage Afrika Savanne können im Opel-Zoo über attraktive Besucherantritte sehr gut beobachtet werden. Direkt neben dem Wasserloch sind nunmehr zwei neue, in die Anlage hineinreichende Besucherplattformen entstanden, von denen aus man ganz besonders gut Beobachtungsmöglichkeiten hat – fast wähnt man sich bei einer Safari in Afrika.

Tiergarten Schönbrunn Wien 15.07.2014
NEUES ZUHAUSE FÜR DIE NASENBÄREN
Jede Menge Klettermöglichkeiten, Sand zum Graben und Felsen zum Verstecken: Die Nasenbären im Tiergarten Schönbrunn haben ihr neues Gehege bezogen. Im Zuge des Baus der Eisbärenwelt wurde auch die Nasenbärenanlage abgerissen und neu gebaut. Nun konnten die aufgeweckten Tiere einziehen. „Die Außenanlage ist 262 Quadratmeter groß. Hier gibt es für diese neugierigen Kleinbären viel zu entdecken, wie Bäume, Sträucher und einen Teich. Die meiste Zeit des Tages verbringen sie damit, mit ihrer rüsselartigen Nase nach Insekten und Würmern zu suchen. Deshalb haben sie auch morsche Baumstämme und Sandflächen zum Schnüffeln und Graben“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Nasenbären sind in Mittel- und Südamerika heimisch. In Gruppen von bis zu 25 Tieren leben sie in Regenwäldern, Halbwüsten und Buschlandschaften. Im Tiergarten waren sie im Winter selten für die Besucher zu sehen, weil die Innenanlagen ihres alten Geheges nicht einsehbar waren. Das ändert sich nun. Schratter: „Für die kalte Jahreszeit gibt es einen eigenen Wintergarten. Hier finden unsere alte Weißrüsselnasenbärdame und die sechs Roten Nasenbären angenehme 15 Grad vor.“ Mehr über die Nasenbären und ihre Lebensweise erfahren die Besucher bei der kommentierten Fütterung täglich um 13.30 Uhr.

Tierpark Görlitz, 11.07.2014
FÖJ im Naturschutz-Tierpark Görlitz ist eine tolle Sache!
Das Freiwillige Ökologische Jahr – FÖJ – ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für Jugendliche, die sich aktiv für Umwelt- und Naturschutzfragen einsetzen wollen. Dafür stehen in Sachsen 11 Träger des FÖJ zur Verfügung, die die interessierten Jugendlichen für ein Jahr einstellen. Seminare, die über den Träger organisiert werden, macht die Jugendlichen zu den relevanten Themen fit. In „sogennannten“ Einsatzstellen arbeiten die Jugendlichen und erleben, wie Natur- und Umweltschutz in der Arbeit der Betriebe integriert ist. Der Naturschutz-Tierpark Görlitz ist seit 22 Jahren eine solche Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr des Trägers „Valtenbergwichtel e.V“, weil sich der Tierpark den Natur- und Artenschutz auf die Fahnen geschrieben hat. Der Einsatz der Jugendlichen kann im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Zoopädagogik und Besucherbetreuung oder in der Tierpflege erfolgen. Ein FÖJ im Naturschutz-Tierpark Görlitz zu absolvieren, heißt, wertvolle Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln und neben Selbstständigkeit und Verantwortungsbewußtsein auch den Spielraum nutzen, sich kreativ auszuprobieren. Das FÖJ ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst und wird aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Europäischen Union finanziert. Diese Art von Freiwilligendienst wird mit einem Taschengeld von 280 € im Monat honoriert. Wer Interesse hat, melde sich unter service@tierpark-goerlitz.de mit dem Stichwort FÖJ im Naturschutz-Tierpark Görlitz.

Thüringer Zoopark Erfurt, 11.07.2014
Ehrung für die aktivsten Zooparkläufer
Die Grundschule Dachwig und der Moritz-Kindergarten haben bei strahlendem Sonnenschein ihre Gewinne überreicht bekommen. Sie hatten die meisten Läufer beim Zooparklauf 2013 gestellt und für ihr Engagement einen Zoobesuch für die ganze Gruppe gewonnen. Diese und weitere tolle Preise gibt es beim diesjährigen Zooparklauf am 13.9.2014 zu gewinnen. Ob Bambini-Lauf mit 200 m oder dem großen Zooparklauf über 9 km, für jede Altersklasse ist eine passende Strecke dabei. Damit zum Startschuss ab 10 Uhr auch ein ordentliches Tempo vorgelegt werden kann, sollte man schon jetzt die Laufschuhe schnüren und trainieren. Ob Kitagruppe, Schulklasse oder Einzelläufer: Bewegung tut allen gut und macht Spaß. Die heutigen Gäste sind auch schon wieder fleißig beim Training – denn sie wollen im September natürlich wieder gewinnen!

Tierpark Sababurg, 11.07.2014
Acoustic-Konzert
Am Samstag, den 26.07.2014 veranstaltet der Tierpark Sababurg ein kleines Acoustic-Konzert im Eingangsbereich. Es werden den Abend über drei fantastische Bands aus der Region spielen: Droox: Die Musik der 5 Eschweger wird von zwei Parteien geprägt: Das Instrumentalisten-Kollektiv um den kreativen Kopf Konstantin Cajkin fabriziert harte aber vielseitige Rock-Bretter und hat mit der Bandbreite von poppigen Refrains über rockige Strophen bis hin zu teilweise progressiv anmutenden Zwischenteilen allen etwas zu bieten. Frontfrau Hanna Sachs vervollständigt mit ihrer voluminösen, weichen und angenehmen Stimme das Gesamtbild. Die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe und Vorlieben aller Mitglieder ergeben einen ungewöhnlichen Mix und einen individuellen Sound. De Lusejungen vertreten ein äußerst breites Repertoire traditioneller und neuer Folkmusik. Sie begeistern ihr Publikum mit handgemachter Musik aus 8 Jahrhunderten und spannen ihren musikalischen Bogen bis in unsere Zeit. Traditionell, rustikal, schwungvoll und kess präsentieren sich die vier sympathischen Herren aus dem Werra Meißner Land, Detlef und Holger Fischbuch, Frank Kummer sowie Winfried Wolf. Wunderschöne Melodien, voller Melancholie, romantisch heiter, mal derb und zotig und immer frisch und unterhaltsam. phonogranite bildet den krönenden Abschluss des Konzerts. Diese 2006 gegründete Kasseler Band unterhält Sie eine Stunde lang mit unverdorbenem akustischem GroovePop. Die verspielte Westerngitarre von Martin Frobel Akar, der knarzend treibende Kontrabass von Jürgen Bock und abgefahrene Beats – damit wird die einzigartige Stimme der Kanadierin Sarah Nort in Szene gesetzt. Ihre Musik besticht durch teils fast süße Melodien, ironisches Kokettieren mit dem Mainstream, einen gehörigen Schuss Originalität und anspruchsvolle Texte. Unterhaltsam, elegant gehörgängig und kantig zugleich. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Gasthaus „Zum Thiergarten“ statt. Der Wirt des Gasthauses veranstaltet zeitgleich ein American Barbecue, zu diesem müssen Sie sich auf jeden Fall vorher direkt beim Gasthaus anmelden, da es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl fürs Barbecue gibt! Die Konzertkarte ist beim American Barbecue inklusive. Natürlich können Sie auch nur das Konzert besuchen und die Gastfreundschaft des Wirtes einfach a la Karte genießen. Das American Barbecue startet bereits um 18:00 Uhr. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr und Einlass hierfür ist ab 19:00 Uhr durch das Haupttor. Auch hier kann man noch Karten für das Konzert kaufen! Die Konzertkarte bekommen Sie im Vorfeld beim Infozentrum des Tierparks und dem Gasthaus Zum Thiergarten zum Preis von 6,00 €. Der Komplettpreis für Barbecue und Konzert beläuft sich auf 19,00 €. Lassen Sie sich diese Chance auf tierisch gute Musik in dem einzigartigen Ambiente des Tierparks Sababurg nicht entgehen!

Tierpark Cottbus, 11.07.2014
Tierpark und Branitzer Park mit einer gemeinsamen Sommeraktion: Der Cottbuser Tierpark und die Ausstellungen der Branitzer Stiftung an einem Tag im Doppelpack zu attraktiven Konditionen.
Die Ausstellungsangebote der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz und ein Spaziergang im Park sowie ein Besuch des Cottbuser Tierparks ergänzen sich bestens zu einem erlebnisreichen Urlaubstag. Deshalb bieten die beiden Einrichtungen für die Urlaubszeit eine besondere Besuchskombination an: auf die Eintrittskarte des jeweiligen anderen gibt es am gleichen Tag den ermäßigten Einzel-Eintritt beim anderen. So können also Besucher einer Branitzer Ausstellung mit ihrer normalen Einzel-Eintrittskarte im benachbarten Tierpark den ermäßigten Eintritt lösen. Umgekehrt gilt das für alle Branitzer Ausstellungen. Diese Aktion gilt bis 31. August 2014.

Förderverein der Hauptstadtzoos Berlin, 10.07.2014
Akademie für die Hauptstadtzoos startet neues Semester
Am Samstag, den 20. September startet das neue Semester der „Akademie der Hauptstadtzoos“, welche vom Förderverein vom Tierpark und Zoo e.V. ehrenamtlich organisiert wird. Die Akademie vermittelt seit 2011 erwachsenen Tierfreunden Informationen über den Tierpark- bzw. Zoo-Wegweiser hinaus und stellt ein Bildungsangebot zu Tieren, Natur, Artenschutz und der Arbeit der Hauptstadtzoos ein Bildungsangebot dar. Damit ist die Akademie Hauptstadtzoos einmalig in Deutschland. Bisher haben über 100 Teilnehmer das Bildungsangebot angenommen; am 20. September, 10 Uhr, werden die neuen 30 Teilnehmer im Schloss Friedrichsfelde mitten im Tierpark Berlin begrüßt. „Ziel der Akademie ist es auch, eine neue Form der Teilhabe zu eröffnen, um Erfahrungen und Interessen in die Arbeit einfließen zu lassen und gleichzeitig dieses wieder anderen Menschen weiterzugeben. Dabei steht die Liebe zu den Hauptstadtzoos und die Tierliebe im Mittelpunkt.“, so Renate Ciesla, Leiterin der Akademie der Hauptstadtzoos.

Zoo Heidelberg, 10.07.2014
Ein weißes Wüstenschiff
Die Fellfarbe Weiß scheint der Sommertrend im Heidelberger Zoo zu werden. Nachdem die Geburt eines weißen Stinktieres die Pfleger sehr überraschte, ist nun ein weißes Trampeltier auf die Welt gekommen. Allerdings ist bei den Trampeltieren das weiße Fell nichts Ungewöhnliches. Die Mutter und die Großmutter des kleinen Kamels sind weiß gefärbt und die Farbgene der mütterlichen Linie sind dominant gegenüber denen des braunen Kamelhengstes Django, der Vater aller in der Gruppe geborenen Jungtiere ist. Leider kümmerte sich Faya nicht ausreichend um ihr Fohlen und ließ es zu Beginn nicht trinken. Mit viel Mühe konnten die Tierpfleger sie bewegen, wenigstens für einige Tage das Saugen des Jungtieres zu dulden. Dann war Fayas Milch versiegt und es wurde entschieden, das Jungtier weiter mit der Flasche groß zu ziehen. Inzwischen ist die kleine Kamelstute, die auf den Namen Nala getauft wurde, an die Fütterung von Menschenhand gewöhnt. Tagsüber sind die Tierpfleger im Einsatz und abends reichen die auf dem Zoogelände wohnenden Mitarbeiter den Schlummertrunk. Mittlerweile können Besucher Nala immer öfter auf der Außenanlage sehen und schmunzelnd beobachten, wie sie mit noch etwas unsicheren Schritten die Anlage und natürlich ihre Herde kennenlernt. Trampeltiere leben in Herdenverbänden, die aus Stuten, Fohlen und meist nur einem erwachsenen Hengst bestehen. Trampeltiere gehören zur Gattung der Großkamele. Von denen gibt es zwei domestizierte Formen: das einhöckerige Dromedar, das vor allem in Nordafrika, Vorderasien, Indien und Australien gehalten wird und das zweihöckerige Trampeltier, das in Innerasien als Last- und Nutztier weit verbreitet ist. Die Wildform des Trampeltieres zählt zu den seltensten Großtieren der Erde. Noch ist es möglich, für die kleine Nala eine Patenschaft zu übernehmen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Kuratorin des Zoo Heidelberg Sandra Reichler (sandra.reichler@heidelberg.de).

Zoo Wuppertal, 10.07.2014
Grüner Zoo Wuppertal erneut ausgezeichnet. Wölfe erhalten erstmals Zugang zur Bärenanlage
Erneut erhielt der Grüne Zoo Wuppertal unerwartet eine Auszeichnung: Die Redaktion des Internetportals FamilyCheck, einem Mitmach-Portal von Eltern für Eltern mit mehr als 60.000 Ausflugszielen und Ausflugstipps für Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat den Zoo zum „TOP Ausflugsziel NRW 2014“ gewählt. Der Zoo freut sich über diese Auszeich-nung und sieht sie als Bestätigung seines neuen Konzeptes. Der Grüne Zoo und seine Entwicklung werden von den Gästen offensichtlich sehr positiv bewertet. Einen Schritt weiter ist der Grüne Zoo inzwischen auch bei der Vergesellschaftung von Wölfe und Bären gekommen: Gestern wurden erstmals die Schieber zwischen Wolfs- und Bärenanlage geöffnet. Das Interesse der Wölfe, die benachbarte Bärenanlage zu erkunden, war jedoch am ersten Tag noch nicht sehr groß. Insbesondere der Durchgang durch die Betonröhren, die die beiden Anlagen miteinander verbinden, ist für die Tiere noch ungewohnt. Heute und in nächster Zeit sollen die Wölfe mit Futter auf die Nachbaranlage gelockt werden, wenn die Schieber zeitweilig geöffnet sind. Die Bärin bekommt von ihren neuen „Mitbewohnern“ vorerst noch nichts mit, sondern bleibt in der Zeit, in der die Schieber geöffnet sind, in ihrem Innengehege. Erst, wenn die Wölfe die Bärenanlage über längere Zeit kennen gelernt haben, wird es zu einer Begegnung der beiden Tierarten kommen.

Wisentgehege Springe, 10.07.2014
Falknern gelingt erste Bartkauznachzucht
Simpson ist kommunikativ. Er kann kaum seinen Schnabel halten. Der kleine Bartkauz beobachtet das Geschehen um sich herum aufmerksam mit seinen gelben Augen – und kommentiert es. Zu niedlich sieht er in seinem wuscheligen grauen Federkleid aus. Aber er hat auch schon richtige Federn und kann mittlerweile fliegen. Als die Falkner ihn wenige Tage nach dem Schlüpfen Ende April zu sich nahmen, wog das kleine graue Federknäuel mit dem dicken Popo gerade einmal 75 Gramm. Drei bis vier Mahlzeiten aus zerkleinerten Mäusehappen bekam er täglich per Pinzette gefüttert. Mittlerweile ist Simpson 700 Gramm schwer und verspeist drei bis fünf ganze Mäuse pro Tag. Auch seine Flugkünste sind beachtlich: Er schafft es seit einigen Tagen tatsächlich, beim täglichen Training über den ganzen Flugplatz des Falkenhofs zu fliegen. „Simpson ist so freundlich und aufgeschlossen“, schwärmt Falknerin Vanessa-Sophie Korzenski von ihrem neuen Liebling. Allerdings könne sich das in der Pubertät noch ändern, fügt sie hinzu. Der Erfolg für die Falkner im Wisentgehege Springe ist groß: Zum ersten Mal ist es ihnen gelungen, Bartkäuze erfolgreich nachzuziehen. „Das Pärchen Bambam und Pabbles haben schon öfter gebrütet, aber die Eier waren unbefruchtet oder die Vögel wurden beim Brüten gestört“, berichtet die Falknerin. Diesmal ging alles gut. Gleich vier junge Bartkäuze pickten sich Ende April durch die Eierschale hindurch. Sogar der 22 Jahre alte Bartkauz Dino, der mit dem Elternpaar in Vergemeinschaftung in einer Voliere lebt, hat sich an der Aufzucht beteiligt. Ein Jungvogel verstarb leider in den ersten Tagen, ein Junges wurde an einen anderen Tierpark abgegeben, eines blieb bei den Eltern und Dino in der Voliere – und Simpson wird mit der Hand aufgezogen. „Damit haben wir neben dem Uhu wieder eine größere Eule, die wir in der Flugschau zeigen können“, freut sich die Falknerin. Besucher müssen sich aber derzeit noch gedulden: Zwar trainieren die Falkner bereits jeden Tag mit dem niedlichen Bartkauz, aber bis Simpson in der Flugschau zu sehen sein wird, wird noch etwas Zeit vergehen. „Er ist noch ein Baby und lässt sich zu sehr von den Zuschauern ablenken, sagt Vanessa-Sophie Korzenski mit einem liebevollen Lächeln.

Zoo Osnabrück, 10.07.2014
Neue Gesichter im Zoo Osnabrück: Nachwuchs bei kleinen und großen Zoobewohnern
Auch in den Sommermonaten gibt es im Zoo Osnabrück Nachwuchs zu vermelden: So erblickten in den letzten Wochen bei den Erdmännchen, Kurzohrrüsselspringern und den Alpakas Jungtiere das Licht der Welt. Besonders groß ist die Freude über den Nachwuchs bei den Erdmännchen, denn es ist der erste seit dem Jahr 2010: „Letzte Woche haben wir das Jungtier im Erdmännchengehege entdeckt. Vermutlich ist es bereits Mitte Juni geboren und verbrachte aber die erste Zeit im sicheren Bau“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Erdmännchen sind sehr soziale Tiere. Um eine stabile Zuchtpopulation aufzubauen, hat der Zoo die Gruppenstruktur in der Erdmännchenfamilie leicht verändert: „In der Gruppe gab es ein wenig Unruhe, deshalb haben wir die beiden anderen Weibchen, die letztes Jahr aus dem Zoo Schwerin zu uns kamen, herausgenommen und in das Gehege der Rothandtamarine im Affenhaus umgesiedelt. Jetzt lebt unser Zuchtpaar mit dem Nachwuchs alleine im Erdmännchenbereich. Langfristig hoffen wir, dass sich mit weiteren Jungtieren eine natürlich gewachsene Erdmännchenfamilie entwickelt, wie sie auch in der Natur entstehen würde“, hofft Klumpe. „Das tierische Familienleben zu beobachten ist nicht nur für die Besucher spannend, die Jungenaufzucht ist für Zootiere auch eine wichtige Erfahrung“, betont der Wissenschaftler. Mit dem nächsten Nachwuchs rechnet der Zoo frühestens Ende des Jahres. Gleich zwei Fohlen halten momentan die Alpakafamilie auf Trab: Die Jungtiere Menina, geboren am 15. April, und Chika, geboren am 9. Juni, toben schon lebhaft über die Außenanlage im Kamelrevier. „Den beiden kleinen Stuten geht es prächtig. Ihre Mütter, die siebenjährige Inka und die vierjährige Mathilda, sind erfahrene Stuten und haben die Geburt gut gemeistert. Momentan trinken die Kleinen noch viel Milch, fangen aber auch schon an, feste Nahrung zu sich zu nehmen und knabbern an Heu, frischem Gras und Ästen“, freut sich Revierleiterin Tanja Boss. Neben den beiden Mutter-Kind-Paaren machen Vater und Leithengst Franco (10 J.) und die Stuten Dominga (9 J.), Isabell (6 J.) und Maya (7 J.) die Herde komplett. Alle drei Stuten sind tragend, der Nachwuchs wird in den nächsten Wochen erwartet. Sehr eigenständig und sogar schon ausgezogen ist der Nachwuchs der Kurzohrrüsselspringer: „Die einer Spitzmaus ähnlichen, kleinen Tiere führen in der Regel eine monogame Einehe. Die Jungtiere kommen beinahe vollständig entwickelt zur Welt und werden nur kurz gesäugt, dann verlassen sie die Eltern“, erklärt Klumpe. „Wir haben unsere beiden Jungtiere, die am 19. Juni zur Welt kamen, deshalb in dieser Woche in ein eigenes Gehege im Aquarium umgesetzt. Sie leben jetzt in einem Terrarium neben dem Gehege der Riesenschildkröten. Das weibliche Tier wird den Zoo voraussichtlich Mitte August verlassen, um im Zoo Leipzig eine eigene Familie zu gründen.“ Mit dem zweiten Jungtier möchte der Zoo selbst ein neues Zuchtpaar gründen. Um die Tiere mit dem außergewöhnlichen Namen entdecken zu können, müssen Besucher schon genau hinschauen, denn mit einer Länge von nur rund zehn Zentimetern und der grau-braunen Färbung sind sie gut getarnt und dadurch leicht zu übersehen.

Tierpark Bochum, 10.07.2014
Neue Tierart in den Nordseewelten: Katzenhaie bereichern die zoopädagogische Arbeit
Eine neue Tierart hat Einzug in die „Nordseewelten“ des Bochumer Tierparks genommen. So können dort seit Neustem Kleingefleckte Katzenhaie beobachtet werden. Passend zum Klassenfahrts-Vorbereitungskurs der Graf-Engelbert Schule trafen in der vergangenen Woche im Tierpark Bochum sechs Kleingefleckte Katzenhaie ein, die nun in den Meeresaquarien der Bochumer „Nordseewelten“ zu bestaunen sind. Die noch jungen Tiere stammen aus dem Aquarium Wilhelmshaven. Die sechsten Klassen der Graf-Engelbert-Schule kommen seit einigen Jahren regelmäßig in den Bochumer Tierpark, um sich auf ihre Nordseeklassenfahrt vorzubereiten. Das vielseitige zoopädagogische Programm, an welchem sie dazu im Tierpark teilnehmen, gibt ihnen vorab einen Einblick in die Tierwelt ihres Zielortes und macht sie mit den Besonderheiten des Lebensraums Nordsee bzw. Wattenmeer vertraut. In Kleingruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler unter zoopädagogischer Anleitung mittels diverser Methoden, wie Beobachtung, Bestimmung und Experimenten der Thematik annähern. Eine spannende Erkenntnis hierbei war sicherlich auch, dass an heimischen Küsten Haie zu finden sind. Im Tierpark Bochum konnten diese schon einmal live beobachtet werden. Kleingefleckte Katzenhaie (Scyloirhinus canicula) sind kleine Vertreter der Familie der Katzenhaie und kommen in Nordsee, Mittelmeer und an der Westküste Nordafrikas vor. Sie leben nahe der Küste am Meeresgrund, in einer Tiefe von meist nicht mehr als 150 m. Sie halten sich bevorzugt an Seegraswiesen und algenbewachsenem Untergrund auf. Dort jagen sie kleine Krebs- und Weichtiere, unter anderem Garnelen und Tintenfische. Gut ausgeprägte Sinnesorgane, wie zum Beispiel der Geruchssinn, erlauben den kleinen Haien die Jagd auch bei schlechter Sicht im flachen Wasser. Die schlanken Katzenhaie werden meist nicht länger als 80 cm. Ihre Haut ist mit kleinen, harten Schuppen besetzt und an der Oberseite braun gefleckt, während die Unterseite hell gefärbt ist. Meist leben Kleingefleckte Katzenhaie als Einzelgänger, gelegentlich befinden sie sich aber auch in Gesellschaft von Artgenossen. Die Weibchen legen 18-20 Eier, einzeln verpackt in Hornkapseln, den sogenannten „Seemäusen“ ab. Diese rechteckigen Kapseln besitzen Fäden an ihren Ecken, welche an Wasserpflanzen oder Felsen hängen bleiben, damit die Eier nicht von der Strömung davon getrieben werden. Beim Schlupf sind die Jungtiere etwa 10 cm lang. Der größte Feind des Kleingefleckten Katzenhais ist der bis zu 140 cm lange Kabeljau. Auch die Fischerei wird Kleingefleckten Katzenhaien zum Verhängnis. Sie sind hier von wirtschaftlichem Interesse und werden kommerziell gefischt. Dies geschieht zum direkten Verzehr, zur Ölgewinnung oder die Tiere werden zu Fischmehl verarbeitet.

Tiergarten Nürnberg, 10.07.2014
Kleine Seelöwin Mia schwimmt in der Lagune
Erneut gibt es Nachwuchs bei den Seelöwen im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Die kleine Seelöwin Mia gehört zu der Seelöwengruppe in der Delphinlagune. Dort schwimmt sie nun schon hin und wieder zusammen mit ihrer in Nürnberg geborenen Mutter Hazel durch die Becken. Mia wurde am 7. Juni 2014 im Tiergarten Nürnberg geboren. Ihr Vater ist der ebenfalls in Nürnberg zur Welt gekommene Seelöwe Scott. Nürnbergs Seelöwen sind echte Globetrotter und heute größtenteils in Zoos in Spanien, Frankreich, Holland, Ungarn, Deutschland, Israel, Hongkong, China und Japan zu Hause. Sogar in ihre ursprüngliche Heimat Kalifornien sind sie zurückgekehrt. Am Sonntag, 29. Juni 2014, konnten Besucherinnen und Besucher im Tiergarten Namensvorschläge für den jüngsten Seelöwennachwuchs abgeben. 157 Vorschläge wurden eingereicht. Das Losglück traf Lea Nettersheim (8 Jahre) aus Nürnberg. Sie hat sich den Namen Mia für das Seelöwenkind ausgedacht. Als kleines Dankeschön überreichte ihr das Laguneteam einen Plüsch-Seebären aus der Kollektion der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha.

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