Zoopresseschau

Allwetterzoo Münster 23.07.2014
„Nachts im Zoo“ – Tiere, Lichter, Zauber!
Ab jetzt gibt es Karten für die begehrte abendliche Veranstaltung von Zoo, Pferdemuseum und Robbenhaven am 6. September Zoofans dürfen sich freuen: In diesem Jahr gibt es eine dritte Auflage des nächtlichen Zoo-Festes! Der Allwetterzoo lädt gemeinsam mit dem Westfälischen Pferdemuseum und mit dem Robbenhaven kleine und große Menschen zu „Nachts im Zoo“ ein. Am 6. September können von 19.30 bis 23.30 Uhr Tiere und mehr „hautnah“ erlebt werden. Zusätzlich zum tierischen Programm wird es im gesamten Zoogelände Unterhaltung durch Clowns und Artisten, leise Musiker und Feuerkünstler geben. Tieranlagen, Wege und Plätze werden stimmungsvoll illuminiert sein und die neue Zoogastronomie sorgt für Essen und Trinken. Das Ticketinteresse für die nur einmal im Jahr stattfindende Abendveranstaltung im Zoo ist seit Monaten groß. Ab heute (24.7.) kann man die begehrten Karten täglich von 9 bis 18 Uhr an der Zookasse sowie Montag bis Freitag von 8 – 18 Uhr im Stadtwerke Münster CityShop, Salzstr. 21, erwerben: 16,90 Euro zahlen Erwachsene und 8,90 Euro Kinder bis 14 Jahre, Vereins- und Jahreskarten gelten an diesem Abend nicht. Das Parken auf dem Zooparkplatz ist am Abend kostenfrei. Um lange Wartezeiten beim Einlass zu umgehen, empfehlen wir, die Tickets im Vorfeld zu kaufen. Das Ausgangstor am Landois-Platz dient am Veranstaltungsabend bis 20 Uhr als zusätzlicher Einlass für alle, die bereits ein Ticket haben! Am 6. September schließen die Zookasse um 18 Uhr und die Tierhäuser um 18.30 Uhr. Ab 19 Uhr öffnet die Abendkasse, Einlass und Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 23.07.2014
Flugfüchse im Schmetterlingshaus – Abhängen auf hohem Niveau
Kopfüber hängend, verschlafen sie fast den ganzen Tag. Nur wenn es Futter gibt, frisches Obst, dann werden die fünf Flugfüchse munter. Sie sind die neusten Bewohner des Schmetterlingshauses der Wilhelma. An den extra für sie aufgestellten Ästen hängend, nur wenige Zentimeter von den Besuchern entfernt, stehlen sie den tropischen Schmetterlingen die Show. Auch wenn sie nicht zu den größten ihrer Gattung zählen, sind die Wilhelma- Flugfüchse eine beeindruckende Erscheinung. Mit einer Körperlänge von ungefähr 30 Zentimetern und einer Flügelspannweite von über einem Meter gehören sie zu den größten, fliegenden Säugetieren der Welt. Ihre Flügel, wie ein Umhang, fest um den Körper geschlungen, hängen die fünf Weibchen der Flugfüchse nebeneinander an ihrem Ast. Hin und wieder wird ein Auge geöffnet, ein Flügel ausgestreckt und ausgiebig gedehnt. Und wenn es Futter gibt, wird sich auch einmal gestritten. Flugfüchse gehören zu den Flughunden und tragen ihren Namen wegen ihres fuchsroten Haarkleids. Ihre Flughäute, die zwischen den verlängerten Fingerknochen aufgespannt sind, sind im Kontrast dazu schwarz gefärbt. Ganz possierlich: Am vergangenen Freitag wurde in der Gruppe ein Jungtier geboren. Das Flugfüchslein ist gut zu sehen, wenn Mutter die Flügel öffnet! Auch wenn ihr Gebiss durchaus beeindruckende Zähne bereithält, sind die Flugfüchse, wie alle Flughunde, reine Vegetarier. Darum interessieren sie sich auch nicht für ihre schillernden Mitbewohner. Sie orientieren sich abends und in der Nacht mit Hilfe ihrer großen Augen und ihres ausgezeichneten Geruchsinns. So finden sie jede reife Frucht. Deswegen werden sie in ihren Heimatländern oftmals von Obstbauern als Schädlinge verfolgt. Der Flugfuchs stammt aus Südostasien, wo er Kolonien von bis zu 20.000 Individuen bildet. Diese hängen frei in großen Bäumen und verbreiten oft einen großen Lärm. In den Abendstunden machen sich die Tiere zu ihren Nahrungsgebieten auf, die über 50 Kilometer weit entfernt liegen können. Wie alle Fledertiere haben auch Flugfüchse eine relativ hohe Lebenserwartung. Sie können bis zu 30 Jahre alt werden.

Zoo Halle 23.07.2014
Tierisch was Los! – Sommerferien im Zoo HALLE
Am vergangenen Montag haben die Sommerferien begonnen und auch der Zoo hat sich für diesen Zeitraum einiges einfallen lassen. Los ging‘s mit dem Ferienspaßtag der Mitteldeutschen Zeitung zu dem trotz leider regnerischen Wetters über 1000 Besucher kamen. Ab diesem Donnerstag, den 24.07. heißt es „Tierisch was los!“, denn ab dann bietet der Bergzoo jeden zweiten Donnerstag und jeden zweiten Dienstag spezielle thematische Ferienführungen für Kinder ab 5 Jahren an, bei denen es jede Menge zu entdecken, mitzumachen und zu lernen gibt. Die beliebte Neumond-Zoonacht und eine Sommernachtsführung, beide letztmalig in diesem Jahr veranstaltet sowie ein Safari-Wochenende mit Schnupperführungen und hautnahen Kontakt mit den Elefanten, runden das „tierische“ und aktionsreiche Angebot ab. Bevor es dann für die Schulanfänger in die Schule geht, gibt‘s am 6. September ein großes Zuckertütenfest im Zoo mit tollen Programmen und vielen Überraschungen.

Tiergarten Nürnberg 23.07.2014
Huber und Söder: Bionicum ist Highlight für Natur und Technologie in Bayern / Über 7 Millionen Euro für innovative Umweltbildung und Forschung
Bayern ist Vorreiter in einem Wissenschafts- und Technologiefeld mit heraus-ragendem Innovationspotential: Der Bionik. Bei der Eröffnung des bayernweit einzigartigen Besucherzentrums Bionicum im Nürnberger Tiergarten betonten der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber und der Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder: „Die Natur ist ein großartiger Berater. Mit Bionik können wir die jahrmillionenalten Vorbilder der Natur für Technologien der Zukunft nutzen. Die potentiellen Anwendungsgebiete sind praktisch un-begrenzt und bieten große Chancen bei der Lösung vielfältiger Herausforde-rungen. Mit dem Bionicum wollen wir die Menschen für die Artenvielfalt be-geistern und das Interesse an der wissenschaftlich-technischen Erforschung wecken.“ Auf rund 350 m² wurde dazu im Naturkundehaus des Nürnberger Tiergartens eine Ausstellung mit hochmodernen und interaktiven Elementen eingerichtet, die sich mit den Geheimnissen der Tier- und Pflanzenwelt und deren Nutzung für technische Entwicklungen beschäftigt. Beispielweise wird Perlmutt als bionischer Baustoff der Zukunft präsentiert. Das Material, das Muscheln für den Bau ihrer Schalen verwenden, ist bis zu acht-mal stabiler als Stahlbeton und lange haltbar. Brücken aus Stahlbeton müssen in regel-mäßigen Zeitabständen saniert werden, weil Teile der Bausubstanz brüchig werden und der Stahl rostet. Perlmutt dagegen zeigt unter den gleichen Be-dingungen und im gleichen Zeitraum keine Verschleißerscheinungen. Gleich-zeitig ist der Einsatz von Perlmutt in der Bauindustrie ein wertvoller Beitrag für Ressourceneffizienz. Insgesamt umfasst die Ausstellung des Besucherzentrums acht große The-menbereiche. Speziell für Kinder gibt es eigene Durchgänge und Höhlen für eine bionische Entdeckungsreise zum Anfassen. Hier werden selbstschärfende Zähne von Tieren veranschaulicht. Ergänzt wird die Ausstellung durch ei-nen Bionik-Lehrpfad im Tiergarten, der das Thema beispielhaft an den im Zoo vorkommenden Tieren und Pflanzen erklärt. Besucher erfahren so, welche Tiere bereits Vorbild für technische Erfindungen waren, beispielsweise Delphine für das Echolot oder Giraffen für die Leichtbauweise des Eiffelturms. Ausstellung und Lehrpfad stehen den Tiergartenbesuchern ohne zusätzliche Eintrittsgebühr offen. Huber: „Das Besucherzentrum im Tiergarten Nürnberg ist ein weiterer Mosaikstein im bayerischen Umweltbildungsnetzwerk und zeigt eindrücklich, dass sich Artenschutz und wirtschaftliche Innovationen sinnvoll ergänzen. Die Bewahrung der Artenvielfalt bekommt vor diesem Hintergrund ganz neue Bedeutung.“ Projektträger des Bionicum ist das Bayerische Landesamt für Umwelt. Im Zuge der Maßnahmen wurde das denkmalgeschützte Naturkundehaus im Tiergarten an die heutigen energetischen Anforderungen angepasst und eine barriere-freie Nutzung sichergestellt. Insgesamt vier Millionen Euro wurden für Ausbau und Ausstellung vom Bayerischen Umweltministerium eingesetzt. Neben dem Besucher-zentrum im Tiergarten stellt der Freistaat der Universität Erlangen-Nürnberg und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Nürnberg etwa 3,4 Millionen Euro für die Bionik-Forschung zur Verfügung.

Tierpark Hellabrunn München 23.07.2014
Preisanpassung in Hellabrunn
Aufsichtsrat beschließt leichte Erhöhung der Eintrittspreise Nach zwei Jahren Preisstabilität hat sich der Aufsichtsrat der Münchener Tierpark Hellabrunn AG am vergangenen Donnerstag, den 17. Juli, für eine moderate Preisanpassung bei den Tageskarten entschieden. Ab 1. August 2014 wird der Eintrittspreis für einen Erwachsenen bei vierzehn statt zwölf Euro liegen. Für Kinder bleibt der Eintrittspreis konstant bei fünf Euro. Die Kleine Familien-Tageskarte (ein Elternteil und dessen eigene bzw. unter gleicher postalischer Adresse lebende Kinder zwischen vier und 14 Jahren) wird statt 15 dann 17 Euro kosten, die Große Familien-Tageskarte (beide Eltern und deren eigene bzw. unter gleicher postalischer Adresse lebende Kinder zwischen vier und 14 Jahren) 30 Euro anstatt 27 Euro. Die Preise für die ohnehin sehr günstigen Jahreskarten, die ab Kaufdatum 365 Tage gültig sind, bleiben dagegen unverändert bei 49 Euro für die Kleine Familien-Jahreskarte und bei 98 Euro für die Große Familien-Jahreskarte. „Als Aktiengesellschaft muss der Tierpark Hellabrunn verantwortungsvoll und betriebswirtschaftlich klug wirtschaften. Steigende Kosten bei Energie, Futterversorgung und Personal zwingen Hellabrunn vorausschauend zu reagieren, um den umfangreichen Tierparkbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Preisanpassung, die aus diesen Gründen erforderlich wird, erfolgt jedoch sehr moderat. Für Münchnerinnen und Münchner, die den Tierpark oft und regelmäßig besuchen möchten, ändert sich nichts: Sie profitieren weiterhin von den günstigen, preisstabilen Jahreskarten.“, erklärt Hellabrunn-Aufsichtsratsvorsitzende und Dritte Bürgermeisterin Christine Strobl.

Zoo Magdeburg 22.07.2014
Abendführung im Zoo: „Auf afrikanische Nachbarschaft“
Bewohner in und um das neue Schimpansenhaus Tiere beobachten zur abendlichen Stunde und dabei Neues entdecken und erfahren – auch in diesem Sommer gibt es hierzu im Magdeburger Zoo Gelegenheit. Vom 24. Juli bis 28. August bietet der Zoo jeden Donnerstag nach Zooschluss eine spezielle Abendführung an. In das nagelneue Schimpansenhaus sind nicht nur Schimpansen eingezogen. So tummeln sich im Tropenhaus und auf den weitläufigen Außenanlagen inmitten des Magdeburger Zoos auch andere Bewohner: In bester afrikanischer Nachbarschaft leben hier seit Neuestem u.a. Rosaflamingos, Stumpfkrokodile und tropische Fische. „Madagaskar“ – ein begehbares Areal mit Halbaffen wird noch hinzukommen. Konstantin Ruske, Kurator im Zoo Magdeburg, erläutert die tiergärtnerischen Ideen hinter der neuen Afrikalandschaft und beleuchtet die Besonderheiten der einzelnen Tierarten.

Wildpark Lüneburger Heide 22.07.2014
Wenn Wolfskinder zum Tierarzt müssen – Ein aufregender Tag für die Timberwolf-Welpen im Wildpark Lüneburger Heide
Jeder, der ein Haustier hat, muss mit seinem Liebling mal zum Tierarzt. Auch die Tiere im Wildpark Lüneburger Heide müssen selbstverständlich regelmäßig tierärztlich untersucht werden. Für die Timberwolf-Welpen und die jungen Fischotter stand so ein Termin jetzt an – im Grunde Routine. Aber da Wölfe und Fischotter nun mal keine zahmen Haustiere sondern Wildtiere sind, ist der Besuch des Tierarztes immer eine aufregende Sache. Für Tiere und Pfleger gleichermaßen. Schon lange bevor Tierarzt Dr. Jörg Kaling aus Hanstedt mit seinem Transporter anrückt, hat Tierpfleger Jens Pradel an diesem Morgen seine Kollegen um sich geschart. Um die vier Timberwolf- Welpen einzufangen und auf dem Untersuchungstisch zu halten werden später viele Hände benötigt. Der Nachwuchs von „Ole“ und „Summer“ ist nämlich inzwischen schon gut acht Wochen alt und recht kräftig geworden. Nicht nur die Pfleger sind ein wenig nervös, auch die Tiere merken, dass etwas an diesem Morgen anders ist, als sonst. Für die lautstarke Kulisse sorgen die Braunbären, die sonst um diese Uhrzeit schon längst ihr morgendliches Bad im Gehege genommen haben. Sie müssen noch etwas Geduld haben und in ihren Schlaf-Käfigen bleiben. Ihren Unmut darüber bringen die beiden massigen Tiere deutlich zum Ausdruck: Mit ihren kräftigen Tatzen hämmern sie gegen die Käfigtüren und erzeugen so einen ohrenbetäubenden Lärm. Aber es hilft nichts. Das Gehege ist an diesem Morgen für „Ole“ und „Summer“ reserviert. Jens Pradels Handy klingelt, der Tierarzt ist im Anmarsch. Jetzt geht es los. Zunächst einmal müssen „Ole“ und „Summer“ ins Nachbargehege gelockt werden – weg von ihren Welpen. Hier ist Teamwork gefragt. Während ein Pfleger die beiden erwachsenen Wölfe mit Leckerbissen – Fleischhappen und Eiern – anlockt, beobachtet Jens Pradel den „Schieber“ – eine Tür, die beide Gehege voneinander trennt. „Sie sind durch, Schieber zu“, ruft Pradel einer weiteren Kollegin zu, die schnell den Mechanismus zum Schließen der Tür betätigt. Geschafft! Das ging reibungslos. Jetzt sind nur noch die vier Jungen im Gehege. Inzwischen ist Dr. Jörg Kaling da. Schnell werden ein Tisch ins Gehege zu den „Patienten“ getragen und die nötigen Untersuchungsinstrumente bereit gelegt. „Die Prozedur soll schnell über die Bühne gehen, damit die Tiere so wenig Stress wie möglich haben“, sagt Jens Pradel, der versucht, die Welpen mit Futter anzulocken. Aber die vier „Halbstarken“ trauen dem Ganzen nicht. Wie an der Perlenschnur aufgereiht sitzen sie vor ihrem Bau und beobachten die komischen Dinge, die da in ihrem Gehege passieren. Jetzt ist Zupacken angesagt. Pradel geht zielstrebig auf die Welpen zu, die sofort Schutz im Bau suchen. Ein gezielter Griff und der erfahrene Tierpfleger hat einen jungen Wolf im Nacken gepackt. Auf dem Untersuchungstisch hält Pradel den Wolf mit kräftigem Griff fest. Man merkt dem Tier an, dass es sich unwohl fühlt. Aber die kleine Wolfsdame gibt keinen Mucks von sich. Kein Wimmern, Heulen oder Bellen. Jetzt geht alles ganz schnell. Augen ausleuchten, einmal Abhorchen, Zähne überprüfen, ein tiefer Blick in die Ohren – alles in Ordnung. Während Jörg Kaling das Tier routiniert untersucht, zieht seine Assistentin die Impfspritze auf und bereitet den Chip vor, der dem Wolf unter die Haut gepflanzt wird und der nun für sein ganzes Leben sein elektronischer Fingerabdruck sein wird. Mit Hilfe des Chips sind die Abstammung des Tieres, sein Geschlecht und andere Informationen immer abrufbar – genau wie bei Haustieren auch. Inzwischen ist die Impfspritze, die unter anderem gegen Staupe, Hepatitis und Zwingerhusten immun machen soll, gesetzt. Jetzt fehlt nur noch der Chip. Pradel verstärkt seinen Griff noch einmal, denn die Nadel, durch die der Chip unter die Haut gesetzt wird, ist ein wenig dicker. Als Der Tierarzt die Nadel gezielt in die Schulterpartie setzt, zuckt der junge Wolf kurz, dann ist alles vorbei. Schnell entlässt Pradel das Tier wieder ins Gehege. So wiederholt sich die Prozedur noch drei mal. Genauso routiniert und problemlos. Fazit: Alle vier Timberwolf-Welpen – es sind drei Mädchen und ein männliches Tier – sind gesund und munter! Jetzt dürfen auch „Ole“ und „Summer“ wieder zu ihren Jungen. Schnell wird die Lage gecheckt. Alles in Ordnung. Nun können auch die Bären aus ihren Käfigen entlassen werden. Endlich hört der Lärm auf. Nach einer ersten Runde durchs Gehege nehmen beide ihr morgendliches Bad, denn es ist inzwischen warm geworden. Normalität ist eingekehrt. Für Jens Pradel, seine Kollegen und Tierarzt Kaling bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Die Untersuchung der Wölfe hat länger gedauert als erwartet. Die nächsten „Patienten“ – zwei junge Fischotter – warten schon auf ihre Untersuchung. Die ersten Besucher sind auch schon im Park – eine Kindergartengruppe, die neugierig versucht, einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Während Pradel auf die Spitzen Zähne der jungen Otter aufpassen muss, findet er noch Zeit, die Kinder zu beruhigen: „Das ist alles nicht schlimm. Die Tiere werden nur untersucht und geimpft. Genau so, als wenn ihr zum Arzt geht.“ Hier verläuft ebenfalls alles reibungslos. Chippen, Impfen, Untersuchen – alles gesund. Auch jetzt bleibt für die Pfleger nicht viel Zeit zum Ausruhen, denn die anderen Tiere im Park wollen versorgt werden, warten auf Futter. Routine für Jens Pradel und seine Kollegen

Zoo Vivarium Darmstadt 22.07.2014
Mit dem Zoobus in den Zoo Vivarium
Ganz neu gibt es die Möglichkeit, an zwei Terminen in den Sommerferien 2014 mit dem Zoobus in den Zoo Vivarium zu fahren. Der Zoobus fährt die Stationen Dieburg, Groß Zimmern, Gundernhausen und Roßdorf an. Als Ferien-Special gibt es am Freitag (1. August) eine Führung zum Thema „Tiere in Märchen, Fabeln und Sagen“ bei der es Wissenswertes und Interessantes über Eulen, Schlangen und Co. zu erfahren gibt. Am Donnerstag (14. August) wird bei der Führung „Aus dem Leben der Schmetterlinge“ Spannendes und „Winziges“ über diese Tiergruppe zu hören und zu sehen sein. Für die Mittagspause können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gastronomie im Zoo Vivarium nutzen oder aber auch eigene Verpflegung mitbringen. Inklusive Eintritt, Führung und Bustransfer bezahlen Kinder 8,50 Euro und Erwachsene 13 Euro. Um telefonische Anmeldung unter 06151/13-3391 wird gebeten.

Zoo Vivarium Darmstadt 21.07.2014
„Tiere und Zoo“ – Sommerferien-Programm im Zoo Vivarium
Der Zoo Vivarium bietet für Kinder während der hessischen Sommerferien Kurse zum Thema „Tiere und Zoo“ an. Kinder können für Tiere basteln, Wassertiere untersuchen, Verhaltensbeobachtungen machen oder spannende Fakten über Tiere erfahren. Einen Blick hinter die Kulissen bei dem Kurs „Wie funktioniert ein Zoo?“ gibt es am Montag (28. Juli) und Mittwoch (6. August), von 10 Uhr bis 11 Uhr. Die Kosten betragen drei Euro. Am Dienstag (29. Juli) und Montag (11. August), können Kinder von 9 Uhr bis 12 Uhr an dem Kurs „Für Tiere basteln“ teilnehmen und damit helfen, verschiedene Arten zu beschäftigen. Die Kosten betragen 10 Euro. „Schlangen aus aller Welt“ lautet das Thema am Mittwoch (30. Juli) und Dienstag (12. August) von 10 Uhr bis 11 Uhr. Die Kosten betragen drei Euro. Einen Kurs zum Thema „Kleintiere unserer Gewässer“ gibt es am Donnerstag (31. Juli) von 9 Uhr bis 12 Uhr. Die Kosten betragen 10 Euro. Einen Einblick in die Biologie der bunten Falter und Raupen gibt der Kurs „Einheimische und exotische Schmetterlinge“ am Montag (4. August) und Mittwoch (13. August) von 9 Uhr bis 12 Uhr. Die Kosten betragen 10 Euro. Am Dienstag (5. August) erhalten Kinder ab der 7. Klasse von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr in dem Kurs „Das Verhalten der Tiere“ eine Einführung in die Verhaltensbiologie. Die Kosten betragen drei Euro.

Zoo Osnabrück, 19.07.2014
Osnabrücker Zoo-Film „Spurensuche“ mit Spende für Buschi
Dreieinhalb Jahre hat ein dreiköpfiges Filmteam mit ihrer Kamera an einem Einblick hinter die Kulissen des Osnabrücker Zoos gearbeitet. Der fertige Dokumentarfilm „Spurensuche“ unterstützt mit seinem Erlös die Aktion “Wir für Buschi“. In 80 Minuten bekommt der Zuschauer Szenen aus dem Zoo am Schölerberg zu sehen, die bei einem normalen Zoobesuch verborgen bleiben: Welche Aufgaben hat ein Tierpfleger? Was passiert unter der Erde? Wie sieht der Zoo von oben aus? Der rote Faden des Films ist der zwölfjährige Maik. Er soll für die Schule herausfinden, von welchem Tier die Spur stammt, die er auf einem Blatt Papier in seinem Rucksack trägt. Damit beginnt die abenteuerliche Reise einer Spurensuche innerhalb der Tierwelt zwischen Arktis und afrikanischer Savanne am Schölerberg. Das Film Team bedankt sich für die Unterstützung des Osnabrücker Zoos durch eine Spende: Pro verkaufter DVD geht ein Euro an die Aktion “Wir für Buschi“. Mit der Spendenkampagne soll ein neues Zuhause für den Orang-Utan finanziert werden: 1€ pro verkaufter DVD geht an „Wir für Buschi“. Die Dokumentation „Zoofilm Osnabrück – Spurensuche“ gibt es auf DVD und Blu-ray bei folgenden Partnern zu kaufen: Zoo-Shop des Osnabrücker Zoos, McDonalds (über den Bestellservice McHome). Für alle Girolive-Kunden gibt es einen Rabatt. Im Internet kann der Film unter www.zoofilm-os.de oder unter der Telefonnummer: 05 41/91 16 74 30 bestellt werden. Preise: DVD 14,95 €*, Blu-ray 17,95 €*. *bei Bestellung zzgl. 2 Euro Versandkosten.

Tierpark Sababurg, 18.07.2014
Fünffacher Erdmännchen-Nachwuchs
Vor dem Erdmännchen-Gehege im Tierpark Sababurg stehen begeisterte Besucher und insbesondere die kleinen Besucher drücken sich derzeit die Nasen platt. Grund dafür sind die fünf Jungtiere, die mit ihren kleinen Stupsnasen und schwarzen Knopfaugen ihre ersten Erkundungstouren unternehmen. Geboren wurde das quirlige Quintett bereits vor zwei Wochen, doch bei der Geburt sind Erdmännchen blind und nackt und bleiben die ersten Wochen im schützenden Bau. Noch werden die fünf Mini-Erdmännchen von ihrer Mutter Nicole gesäugt, doch in ein paar Wochen stehen bereits die ersten Insekten auf ihrem Speiseplan. Aber Mutter Nicole ist nicht die einzige Bezugsperson für die Jungen. Erdmännchen leben in Gruppen und jedes Mitglied hat eine klar definierte Aufgabe. Im Tierpark Sababurg besteht die Erdmännchen-Familie nun aus zwölf Tieren: Mutter Nicole, den fünf Jungtieren und aus Pepe, Fritz, Timon und den Jungtieren aus 2013: Dobby, Lotti und Hutzi. Bereits wenige Tage nach der Geburt übernimmt ein Tier die Rolle des „Babysitters“ und behält die Kleinen stets im Auge, wenn sie miteinander spielen, in der Sandkiste buddeln oder wie Zinnsoldaten aufrecht auf ihren Hinterfüßen stehen. Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten und sind in den Savannen im Süden Afrikas zu Hause. Nach gut zwei Wochen sind unsere Jungtiere jetzt so agil, dass sie mit ihren Eltern und den älteren Geschwisterchen in der Anlage auf ihren ersten Streifzügen zu beobachten sind!

Opel-Zoo Kronberg, 28.07.2014
Sommerferien im Opel-Zoo
Lange mussten die Hessen dieses Jahr warten, aber Ende Juli ist es endlich soweit und die Sommerferien beginnen. Wie jedes Jahr bietet der Kronberger Opel-Zoo ein umfangreiches Sommerferienprogramm für die Daheimgebliebenen: Jeden Dienstag um 11 Uhr findet eine Öffentliche Führung statt: Am 29. Juli und 19. August geht es zu den Jungtieren und da wird die eine Stunde kaum reichen, um den Nachwuchs bei den Giraffen, Gnus, Hirschziegenantilopen, Guanakos, vielen Vögeln, verschiedenen Hirscharten und weiteren Tierarten von den Zoopädagogen gezeigt zu bekommen. Am 5. und 26. August stehen dann die „Großen Tiere“ im Vordergrund der Führungen. Von denen wiederum werden am 12. August und 2. September speziell die Elefanten in ihrer neuen, großzügigen Anlage vorgestellt. Mittwochs können die Kinder dann von 10 bis 13 Uhr in der Zooschule Schädel, Knochen und weitere Exponate zu bestaunen, zu basteln und die Zoopädagogik kennenlernen. Für die Kleineren erzählt der beliebte Claus Claussen jeden Donnerstag um 11 Uhr in unnachahmlicher Weise seine Tiermärchen im Restaurant Sambesi. Erstmals bietet der Opel-Zoo in den Ferien auch Öffentliche Abendführungen an und zwar am Freitag, dem 8. und 22. August sowie am 5. September jeweils um 19 Uhr. All diese Veranstaltungen sind kostenfrei, ohne weiteren Zuschlag zum Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die Fledermausführungen mit der Expertin Ulrike Balzer am Freitag, dem 1. und 15. August, die für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren geeignet sind, ist ein Betrag von 15 € pro Person zu entrichten.

Zoo Leipzig, 18.07.2014
Neuer Zooausgang feierlich eröffnet: Zoo Leipzig mit neuer Flamingolagune, südamerikanischem Marktplatz und großzügigem Shop
Im Beisein des Oberbürgermeisters Burkhard Jung hat der Zoo Leipzig heute seinen neuen Ausgangskomplex feierlich eröffnet. Der neue Zooausgang erstreckt sich über die Parthe bis hin zum historischen Eingangsbereich und integriert neben einem neuen, großzügigen Zooshop auch eine begehbare Flamingolagune. Die dort zukünftig beheimateten Chileflamingos haben die rückwärtige Tierhaltung im neuen Komplex bereits bezogen und werden nun schrittweise auf der Lagune eingewöhnt. Der neue Zooausgang ist aufgrund des gestiegenen Besucheraufkommens erforderlich geworden. Er ermöglicht jetzt die klare Trennung zwischen Ein- und Ausgangsgeschehen und sorgt für eine komfortable und übersichtliche Besucherführung. Der Komplex wurde städtebaulich abgestimmt und prägt fortan das Stadtbild Leipzigs neu. Die 460 Quadratmeter des Zooshops erinnern an einen südamerikanischen Marktplatz. Auf ihrem Pfad durch die vorangestellte Flamingolagune gelangen Kinder auf abenteuerlichen Wegen über eine Dschungelbrücke mit echtem Wasserlauf und Wasserfall in den Shop. Dort bietet sich den Besuchern eine große Produktvielfalt: Plüschtiere oder Spielfiguren sowie Kunsthandwerk aus Südamerika und anderen Kontinenten sind hier ebenso erhältlich wie Stoffe und Lebensmittel aus exotischen Regionen dieser Erde. Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Auf unserem Weg zum Zoo der Zukunft sind wir heute wieder einen Schritt voran gekommen. Mit dem neuen Ausgang und der neuen Flamingolagune bekommen unsere Gäste einen noch besseren Blick auf unseren Zoo.“ Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold resümiert nach einjähriger Bauzeit: „Mit dem neuen Zooausgangskomplex verändert sich nicht nur die Besucherführung im Zoo. Wir haben mit dem großzügigen Vorplatz und den gestalteten Fassaden des Zooshops ein völlig neues Bild auf der Pfaffendorfer Straße geschaffen. Ich freue mich, dass wir auch dieses Projekt optimal in unser Gesamtkonzept einfügen konnten und erwarte nun mit Spannung die Eingewöhnung der Flamingos. Wir erhoffen uns, mit einer größeren Gruppe und einer entsprechend geplanten Anlage auch bei diesen sensiblen Tieren Zuchterfolge erzielen und damit zum Arterhalt und Artenschutz beitragen zu können.“ Die neue Flamingolagune ist in zehn Metern Höhe komplett von einem Netz überspannt. Diese moderne Bauweise können noch nicht viele Zoos nachweisen. Insgesamt 70 Chileflamingos werden auf der Lagune leben, weitere 70 könnten in den kommenden Jahren dort ihren Platz finden. Vergesellschaftet werden die rosa Vögel mit Enten, Sichlern und Löfflern, die ebenso wie die Chileflamingos in Supf- und Seengebieten Südamerikas beheimatet sind. Mit der heutigen Eröffnung starten auch die sächsischen Sommerferien. Neben einem bunten Sommerferienprogramm vom 19. Juli bis 31. August mit der Hit-Radio RTL Morningshow, der großen Sommerferientour durch Afrika und Asien sowie der traditionellen Dschungelnacht geht es diesen Samstag zunächst mit den Entdeckertagen im Zoo los: Kleine und große Zoofans sind zu spannenden Fütterungen, interessanten Tierpflegergesprächen und kreativen Mitmachaktionen in allen Themenwelten eingeladen.

Zolli Basel, 17.07.2014
Der Kugelfisch – ein aufgeblasener Kerl
Im Schaubecken 36 im Vivarium ist ein grüner Kugelfisch zu Hause. Er erscheint auf den ersten Blick eher unauffällig, kann sich bei Gefahr jedoch ganz schön in Szene setzen. Zudem hat er in seinem Fleisch ein tödliches Gift gespeichert. Der grüne Kugelfisch hat das kleinste bekannte Erbgut (Genom) aller Wirbeltierarten. Es besteht aus „nur“ 340 Millionen Basenpaaren (Bausteine der Gene) und geschätzten 28’000 Genen. Trotz seiner einfachen „Bauweise“ hat er so einiges drauf. Wenn er sich bedroht fühlt, bläst er sich blitzschnell zu einer Kugel auf. Er tut dies, indem er Wasser in eine sackartige Erweiterung seines Magens pumpt. So sieht er einerseits grösser und bedrohlicher aus, und passt andererseits nicht mehr ins Maul von Raubfischen. Ist die Gefahr vorüber, lässt er das Wasser wieder ausströmen und schwimmt unauffällig weiter. Der Kugelfisch weiss sich auch noch anders zu verteidigen. Er produziert eines der stärksten bekannten nichtproteinartigen Nervengifte, das Tetrodotoxin (TTF). Das Gift befindet sich in der Haut, der Leber und den Eierstöcken und tötet seine Gegner, wenn sie ihn fressen. Da das Gift nicht im Muskelfleisch des Kugelfischs vorhanden ist, ist sein Fleisch für den Menschen jedoch essbar. In Asien gilt das Fleisch (Fugu) als Delikatesse. Die korrekte Zubereitung erfordert aber sehr gute Anatomiekenntnisse, damit der Gast auf keinen Fall giftige Stellen serviert bekommt. Das Gift wirkt schon in sehr geringen Konzentrationen tödlich. Der Kugelfisch selbst ernährt sich vorwiegend von kleinen Krustentieren und Schnecken. Er hat dazu – wie alle Vertreter seiner Familie (Tetraodontidae: Vierzähner) – vier gut sichtbare und sehr kräftige Zähne, mit denen er die harte Schale seiner Beutetiere problemlos knacken kann.

Zoo Frankfurt, 17.07.2014
Tierische Erlebnisse – Ferien im Zoo 2014
29.07.2014 bis 04.09.2014 jeden Dienstag und Donnerstag von 10.00 – 12.00 Uhr, Treffpunkt Zookasse. Dienstags für Kinder von 6 – 8 Jahren. Donnerstags für Kinder von 9 – 11 Jahren. Auch dieses Jahr gibt es für Kinder erlebnisreiche Sommerferien-Tage im Zoo. Jeden Dienstag und Donnerstag nehmen Mitarbeiter der Pädagogischen Abteilung Kinder zu Erlebnistouren durch den Frankfurter Zoo mit und bringen ihnen Geheimnisse und faszinierende Tatsachen aus dem Reich der Tiere näher. Die Themen wechseln von Woche zu Woche. Di. 29.07. / Do. 31.07.: Brasilianische Tiere und andere Südamerikaner: Brasilien ist durch die Fußball-Weltmeisterschaft in aller Munde! Aber auch die brasilianische Tierwelt ist faszinierend, vielfältig und teilweise sehr bedroht. Wir lernen auf unserer Zoosafari einige Vertreter Südamerikas wie z.B. Löwenäffchen, Nandus und Brillenbären kennen. Di. 05.08. / Do. 07.08.: Robben: Sie jagen unter Wasser, aber an Land sind sie unterschiedlich geschickt. Fisch fressen sie immer mit dem Kopf zuerst: von Seehunden und Seebären ist die Rede. Warum das so ist? Durch viele spannende Beobachtungen versuchen wir diese und viele andere Geheimnisse zu lüften. Di. 12.08. / Do. 14.08.: Nachttiere: Nicht alle Tiere sind am Tag aktiv. Viele Arten wie z.B. Fledermäuse, Erdferkel und Fingertiere kann man nur nachts beobachten. Bei einer Tour durch das Nachtierhaus erfahren wir welche Vorteile es für die Tiere hat die Nacht zum Tag zu machen. Di. 19.08. / Do. 21.08.: Affenbanden: Sie leben in großen Gruppen oder in Kleinfamilien. Oft sehen die Männchen anders aus als die Weibchen und die Jungen haben Narrenfreiheit. Affe ist nicht gleich Affe, Gorilla ist nicht gleich Gorilla… Besonders bei den Menschenaffen handelt es sich bei jedem einzelnen Tier um eine einzigartige Persönlichkeit mit einer individuellen Geschichte, ähnlich uns Menschen. Di. 26.08. / Do. 28.08.: Raubtiere: Gefährlich und geheimnisvoll sind Löwen und Tiger, Mähnenwölfe, Erdmännchen und Mangusten. Obwohl unterschiedlich groß, verbindet sie doch alle eine Gemeinsamkeit: Das Leben als Jäger. Spielerisch werden ihre Fähigkeiten für diese Ernährungsweise erklärt. Di. 02.09. / Do 04.09.: Die Sprache der Tiere: Grunzen, Quieken, Zischeln, Röhren, Brummen, Summen, Schnattern, Glucksen, Meckern, Mähen, Muhen. Ein Erlebnis besonderer Art wäre es, wenn man alle Tierstimmen zu einem Chor vereinen würde. Mit der Stimme vermitteln Tiere bestimmte Botschaften. Aber auch mit der „Körpersprache“ drücken sie Stimmungen aus. Wir werden Tiere beobachten und ihre ganz eigene Sprache kennen lernen. Zooeintritt: 5,- Euro, Teilnahmegebühr: 4,- Euro. Anmeldung erforderlich: Pädagogische Abteilung, 069 / 212 -36986 / -36952 / -34436.

Zoo Krefeld, 17.07.2014
Hitzewelle in NRW-Kein Problem für die Humboldt-Pinguine im Zoo: Mutiger Pinguin macht einen Kopfsprung in das kühle Nass
Endlich ist es sommerlich heiß. Was für manchen Menschen und manches Tier eher schon zu warm ist, bedeutet für die Humboldt-Pinguine im neuen PinguinPool des Krefelder Zoos puren Genuss. Sie sonnen sich am Kiesstrand, springen voller Freude mit einem mutigen Kopfsprung in das kühle Wasser ihres Beckens und genießen ihre Anlage in vollen Zügen. Humboldt-Pinguine leben in Chile und Peru an der Westküste Südamerikas. Dort sind sie sehr warme Temperaturen gewöhnt. Ihre Eier legen sie in Felshöhlen oder Bodenvertiefungen. Bei großer Wärme kühlen die Tiere ihre Gelege mit dem Wasser aus dem Gefieder, damit die Eier nicht überhitzen. Auf die Jagd gehen sie im Pazifik, der durch den kalten Humboldt-Strom sehr fischreich ist. Im Zoo fressen die 20 Pinguine bis zu 12 Kilogramm Seefisch pro Tag. Die Pinguinanlage ist täglich ab 11 Uhr für die Besucher begehbar. Hier steht der Besucher inmitten der sympathischen Wasservögel und kann sie beobachten.

Tierpark Bochum, 17.07.2014
Kindersegen hoch 3! Greifvogelnachzuchten im Bochumer Tierpark geglückt
Es gibt Neuigkeiten aus der Kinderstube des Bochumer Tierparks – sowohl bei den Wüstenbussarden, als auch bei Mönchsgeiern und Rotmilanen sind erfolgreiche Nachzuchten zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr gelang zum ersten Mal die erfolgreiche Nachzucht bei den beliebten Wüstenbussarden „Lord“ und Lady“. Zoodirektor Ralf Slabik freut sich erneut: „Wir sind glücklich und stolz, dass uns die Zucht der Wüstenbussarde zum wiederholten Male gelungen ist. Anscheinend haben sich die Beiden nun gut aufeinander eingestimmt – so können wir erwartungsvoll auf regelmäßigen Nachwuchs des Paares hoffen.“ Seit dem Schlupf am 17. Juni ist das Bussardküken schon kräftig gewachsen, sodass es hin und wieder beobachtet werden kann, wie es aus dem Nest herauslugt. Wüstenbussard-Mama „Lady“ lebt bereits seit 14 Jahren im Tierpark und war 1999 aus dem Ei geschlüpft, der sechs Jahre jüngere „Lord“ ist seit 2007 in Bochum heimisch. Seit etwa einem Jahr leben sie nun in der großen, ehemaligen Adler-Voliere, die sich nun als gute Kinderstube etabliert hat. Die mittelgroßen Greifvögel gehören zur Familie der Habichtartigen. Das Verbreitungsgebiet der Wüstenbussarde erstreckt sich vom westlichen Nord- bis Südamerika. Hier zählen neben Wüsten, Halbwüsten und Steppen auch Sumpfgebiete oder Graslandschaften zu ihren Lebensräumen. Wüstenbussarde gehören auch zu den einzigen Greifvögeln, die in Gruppen jagen. Das Beutespektrum reicht von Kleinvögeln über Reptilien bis hin zu kleineren Säugetieren, wie Nager oder Kaninchen. Ihr Nest bauen Wüstenbussarde meist hoch gelegen auf Kakteen oder Bäumen. Die etwa hühnereigroßen Eier werden etwas länger als einen Monat bebrütet bis die Küken schlüpfen. Freilebende Wüstenbussarde werden zwischen zehn und fünfzehn Jahre alt, in der Tierhaltung können sie bis zu 20 Jahren alt werden. Sie können eine Flügelspannweite von über einem Meter erreichen. Wüstenbussarde stehen unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens. Auch eine weitere schutzbedürftige Greifvogelart kann sich über Nachwuchs freuen. Die Mönchsgeier „Archi“ und „Gräfin“ sind ebenfalls stolze Eltern. Bereits im vergangenen Frühjahr war die Hoffnung groß gewesen, als das Geierpaar trotz frostiger Kälte ihr Nest herrichtete und eifrig „kuschelte“. Alle waren enttäuscht, dass das Nest letztendlich leer blieb. Umso größer war am 30. April dieses Jahres die Freude, als Tierpflegerin Yvonne Nienierza das ca. 10 cm große Ei bei der täglichen Reinigung im Geierturm entdeckte: „Wir sind sehr froh, dass es unser Traumpaar mal wieder geschafft hat.“ Mittlerweile ist der kleine Geier schon fast so groß wie seine Eltern. Zurzeit befindet er sich im Urlaub in der Falknerei Volker Walter. Bei den Geiereltern handelt es sich um den 21-jährigen „Archi“, er war der erste Mönchsgeier, der 1993 im Bochumer Tierpark nachgezüchtet wurde. Zusammen mit seiner vier Jahre jüngeren Partnerin „Gräfin“ zog er in den vergangenen Jahren im hoch gelegenen Horst – im so genannten „Geierturm“ – wiederholt und erfolgreich Jungtiere groß. Zwei Nachkommen – das Geiermädchen „Frances“ und der Geierjunge „Sirius“ – wurden in den Jahren 2008 und 2009 im Rahmen eines sorgfältig geplanten Auswilderungsprogramms erfolgreich in den südfranzösischen Alpen ausgewildert. Im Jahr 2012 zog das Mönchsgeierpaar sein drittes Küken groß. Der Jungvogel wurde im Herbst desselben Jahres an die Adlerwarte Berlebeck abgegeben, wo eine neue Mönchsgeierzucht gestartet werden soll. So möchte der Tierpark Bochum auch in diesem Jahr mit Küken Nummer vier wieder einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung liefern. Zoodirektor Ralf Slabik erläutert: „Da der Bestand freilebender Mönchsgeier bedroht ist, nimmt der Tierpark Bochum am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP, für diese imposanten Tiere teil. Ihre erfolgreiche Nachzucht ist somit für den gesamten Bestand besonders wertvoll und der Bochumer Tierpark steht zurzeit für die erfolgreichste Mönchsgeierzucht.“ Mönchsgeier haben den höchsten Schutzstatus. In der EG stehen sie im Anhang A der Europäischen Artenschutzverordnung. Wegen des hohen Schutzstatus dieser Greifvögel wurde ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm ins Leben gerufen. Mönchsgeier leben monogam. Im Frühjahr wird ein Ei gelegt und ca. 51 – 56 Tage bebrütet. Der Jungvogel bleibt etwa drei bis vier Monate im Nest. Mit 5 – 6 Jahren gründet er eine eigene Familie. Mönchsgeier werden bis zu 12 kg schwer, erreichen eine Flügelspannweite von 2,50 m und ein Höchstalter von über 40 Jahren. Der Mönchsgeier, auch Kuttengeier genannt, ist eine der größten europäischen Greifvogelarten. Er ist in vielen Gebieten bereits ausgerottet und darum sehr streng geschützt. Heute lebt diese beeindruckende Geierart in Restbeständen auf der Iberischen Halbinsel, Marokko, Südeuropa, Kleinasien bis Mongolei und Westchina. Die ausdauernden Segelflieger leben oft in kleineren Kolonien und nisten auf Felsen oder größeren Bäumen. Ihre Nahrung besteht aus Knochenfleisch, Aas, seltener auch kleinen Wirbeltieren, die selbst erbeutet werden. Die Rotmilane sind das dritte Greifvogelpaar im Tierpark, dem diesjährig Nachwuchs beschert wurde. Am 27. Mai schlüpfte der Kleine aus dem Ei. Da die Eltern Schwierigkeiten mit der Versorgung hatten, wurde das Küken per Hand großgezogen. Dies gelingt problemlos, so nimmt der kleine Rotmilan – dank seines gesegneten Appetits – Tag für Tag zu. Beim Schlupf wog der Kleine gerade einmal 38 Gramm, nun bringt er stolze 1.050 Gramm auf die Waage. Rotmilane gelten laut Roter Liste als potentiell gefährdet. In Europa leben noch rund 20.000 Brutpaare, von dem ein Großteil in Deutschland heimisch ist. Ein Rückgang der Nahrungsquellen, Gifte und Windkraftanlagen gelten als Bedrohungen für die eleganten Vögel. Rotmilane gehören zur Familie der Habichtartigen und werden etwa Mäusebussard groß, z.T. größer, wobei sie eine Flügelspannweite von rund 150 cm erreichen. Die rötlich-braunen Greifvögel brüten zwischen März und Mai meist auf hochgelegenen Bäumen oder Felsen. Ein bis vier Eier von mittlerer Hühnerei-Größe werden in das Nest gelegt und 33 Tage bebrütet. Nach dem Schlupf verbleiben die Küken noch für 50 bis 70 Tage im Nest und werden von ihren Eltern versorgt. Rotmilane sind Nahrungsgeneralisten, auf ihrem Speiseplan stehen Wirbellose, kleine Säuger, aber auch Vögel und Fische.

Zoo Duisburg, 17.07.2014
Trampeltier-Spielgruppe
Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat Trampeltierhengst SULTAN eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jüngste Spross ist Nummer 16, sechs Wochen alt und männlich. Für die erfahrene, 17jährige Stute RASHIDA ist es bereits das achte Jungtier, und durchgebracht hat sie alle! In der jetzt 7köpfigen – oder besser 14höckrigen – Trampeltiergruppe lebt auch noch die 8jährige Tochter SARINA. Die Spielgruppe wird komplettiert von der im März dieses Jahres geborenen Stute MEDINA. Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen würde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstümliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) für die beiden Arten Trampeltier und Dromedar. Der Junghengst hat also zwei Höcker. Lange Zeit glaubte man, die Wüstenbewohner würden aufgrund der Hitze und Trockenheit überwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Die Höcker stellten sich letztlich aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit längere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen Kälte. Die ist allerdings laut Wetterbericht in den nächsten Tagen sicher nicht zu erwarten…

Weltvogelpark Walsrode, 17.07.2014
Sensationeller Bruterfolg
Unsere Brillenpelikane haben gleich sechs Jungtiere und das ist etwas ganz Besonderes. Der Nachwuchs wird nämlich zum ersten Mal komplett von den Eltern versorgt. Die Brillenpelikane haben sich selbstständig in der Außenanlage Nester gebaut. Da sie aus Australien kommen, benötigen sie eigentlich hohe Temperaturen, um in Brutstimmung zu kommen. Ein Brillenpelikan-Pärchen bleibt stets für mindestens eine Brutsaison zusammen, beide Elternteile kümmern sich um die Bebrütung der Eier und die Versorgung der Jungtiere. Die Küken schlüpfen nach 35 Tagen. Eine Woche später wächst ihnen ein Flaum aus weichen Daunen und nach rund drei Monaten können sie schließlich fliegen. Momentan unternehmen die Kleinen bereits ihre ersten Ausflüge zum Teich. Unser gesamtes Team freut sich sehr über den sommerlichen Zuwachs.

Zoo Heidelberg, 17.07.2014
Der Kindersegen bei Familie Feuerstein hält an – junges Faultier geboren.
Das Faultierpaar im Zoo Heidelberg „Wilma“ und „Fred“ hat wieder Nachwuchs. Am 29. Juni wurde das nun dritte Jungtier geboren, einen Namen hat es noch nicht. Erst in einigen Wochen ist das Geschlecht bekannt, dann soll wieder ein Name passend zur Familie Feuerstein gefunden werden, nach der auch die Elterntiere und die ersten beiden Jungtiere benannt wurden. Die älteren Geschwister „Pebbeles“ und „Bam-Bam“ sind bereits in zwei Zoos in Frankreich umgezogen, gerade rechtzeitig, damit Mutter „Wilma“ sich nun wieder ganz auf ihr Jüngstes konzentrieren kann. Faultiere verbringen die ersten Wochen ihres Lebens gut versteckt und festgeklammert am kuscheligen Bauchfell der Mutter – aber mit etwas Glück können Zoobesucher den Nachwuchs mit der großen Stupsnase und den braunen Knopfaugen durch die Scheibe im Innengehege oder bei gutem Wetter auch im Außengehege der Südamerikavoliere beobachten. Obwohl Faultiere Einzelgänger sind, hegen „Wilma“ und „Fred“ ein inniges Verhältnis, was man daran erkennt, dass die beiden sich oft einen Ast gemeinsam teilen. Im Hinblick auf ihren gemeinsamen Nachwuchs verhalten sich die beiden ungewöhnlich, denn normalerweise hält sich ein Faultiermännchen von dem Weibchen mit Nachwuchs fern. In den Zoos wird deshalb oft das Männchen für eine gewisse Zeit von Mutter und Kind getrennt. Wilma und Fred hingegen kuscheln gemeinsam mit ihrem Nachwuchs so eng, dass kaum zu erkennen ist, wo ein Faultier beginnt und das andere aufhört – ein Verhalten, das sehr selten beobachtet wird. In freier Wildbahn leben Zweifingerfaultiere in den Baumkronen der tropischen Regenwälder von Mittelamerika und dem Amazonasbecken bis zum südlichen Brasilien. Mit ihren bis zu 7,5 Zentimeter langen Sichelklauen sind sie perfekt an ein kopfüberhängendes Leben in den Astgabeln angepasst. Darauf weist auch der Scheitel hin, den die Tiere auf dem Bauch tragen, damit das Regenwasser seitlich ablaufen kann. Ihr Name kommt ebenfalls nicht von ungefähr: Zweifingerfaultiere dösen bis zu 20 Stunden pro Tag und bewegen sich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4-5 Metern pro Minute. Nur alle drei Tage verlassen sie in ihrer Heimat den Baum, auf dem sie ihre Nahrung wie Blätter, Blüten und Früchte finden. Diese scheinbar „faule“ Lebensweise dient aber durchaus einem wichtigen Zweck, nämlich der Tarnung vor Feinden, zum Beispiel vor Jaguaren oder Harpyien, das sind die riesigen Urwaldadler Südamerikas. Die energiesparende Fortbewegung hilft aber auch, die wenig energiehaltige Nahrung optimal zu nutzen.

Dieser Beitrag wurde unter Basel, Bochum, Darmstadt, Duisburg, Frankfurt, Halle, Heidelberg, Krefeld, Kronberg, Leipzig, Lüneburger Heide, Magdeburg, München, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Sababurg, Stuttgart, Walsrode, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen