Zoo Salzburg

2011
2012
2013

Am Wochenende war Nachtzoo im Salzburger Zoo und wir haben es tatsächlich geschafft hinzufahren. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall und im Vergleich zu den mir bekannten Nachtzoos (Hamburg, Augsburg), muss ich sagen, dass dies der bisher interessanteste war. Auf diversen Schnickschnack zur Erheiterung der Besucher (wie in Hamburg oder Augsburg) wird verzichtet, im Vordergrund stehen die Tiere. Für das leibliche Wohl der Besucher bietet das Zoo-Restaurant „Mahlzeit im Zoo“ bei schönem Wetter alles vom Grill an! Für ausgewählte Tierarten (an jedem Wochenende sind es andere) gibt es kommentierte Fütterungen. Wir wurden Zeugen, wie die Flachlandtapire Obst in einem Baumnstamm serviert bekamen und erfuhren nebenbei auch einiges über die Tiere selbst. Uninteressant war das nicht und ich gehe davon aus, dass auch die anderen kommentierten Fütterungen ebenso interessant und unterhaltsam sind.
Man merkt vor allem in der Dämmerung den Unterschied zu einem Besuch zu den normalen Zooöffnungszeiten. Die Raubkatzen sind aktiver und auch bei den anderen Tieren kann man Verhaltensweisen sehen, die man sonst nicht oft zu Gesicht bekommt und die dem Bild des faulen, herumlungernden Zootiers widersprechen: Schwimmende und tauchende Wasserschweine, rennende Tapire …
Der Besuch des Salzburger Nachtzoos lohnt sich nicht nur wegen der Zootiere. Vor allem in der Dämmerung kann man freilebende Tiere sehen, die nicht zum Tierbestand des Zoos gehören: Fledermäuse und Uhus zum Beispiel.

Seit meinem letzten Besuch 2013 hat sich im Zoo einiges getan:
Das Jaguarhaus ist fertig und zeigt neben Jaguaren auch andere Tiere Südamerikas (verschiedene Fische, Abgottschlangen und Kaimane). Die Mähnenwölfe bewohnen die Tigeranlage, die Mähnenwolfanlage ist einem Spielplatz gewichen und die ehemalige Luchsanlage wird von den Gibbons bewohnt, da diese ein neues Haus bekommen, welches 2015 fertig sein soll.

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