Zoopresseschau

Zoo Salzburg, 10.08.2014
Sommerferienprogramm für Kinder „Hinter den Kulissen“ und „Wie viel Trampel steckt im Tier?“
Welche Aufgaben und Ziele hat ein Zoo? Woher kommen die Tiere und wohin werden Jungtiere abgegeben? Viele fleißige Hände bemühen sich um das Wohlergehen der Zootiere und der Zoobesucher: ob Tierpfleger, Gärtner, Tierarzt oder Schlosser. Natürlich schaut man an diesem spannenden Zoo-Vormittag auch in der Zoo-Tierarzt-Praxis vorbei, und danach ist Zielsicherheit und Konzentration beim Blasrohrschießen gefragt! Viele Menschen träumen davon, Tierpfleger zu werden. Bei diesem Workshop am Dienstag, 12. August 2014, von 9 bis 11 Uhr erfährt man, welche Herausforderungen, Aufgaben und Verantwortungen dieser Beruf mit sich bringt, und welche Ausbildung man dafür braucht. An diesem Vormittag darf jeder Teilnehmer beim Ausmisten und bei der Futterzubereitung mithelfen! Bitte daran denken, passende Kleidung zu tragen. Tierpfleger sind den ganzen Tag draußen bei den Tieren unterwegs, da wird man schon mal etwas schmutzig. Fischotter fressen Fische, Pfeilgiftfrösche sind meist giftig und Wasserschweine baden gerne. Aber leben Meerschweinchen im Meer und wiehern Zebramangusten? Tierart-Namen verraten so einiges, aber stimmt das denn auch? Bei dieser spannenden Zoo-Tour am Mittwoch, 13. August 2014, von 9 bis 11 Uhr wird auch der Frage nachgegangen, wie das Trampeltier zu seinem Namen kam und welche Tierart auch als Berglöwe bezeichnet wird. Beim Besuch in der Zooschule gibt es Erstaunliches unter der Lupe zu betrachten: Tiere, die ausschauen wie ein kleines Holzstäbchen! Wie die wohl heißen? Immer mittwochs besteht für die teilnehmenden Kinder des Sommerferienprogramms die Möglichkeit von 11 bis 12 Uhr gemeinsam im Zoo-Restaurant den Vormittag ausklingen zu lassen. Dazu können Mal- und Quizbögen ausgefüllt werden. Anmeldung erforderlich! Zusätzlicher Beitrag für Betreuung und Jausen-Paket pro Kind € 3. Um Anmeldung wird gebeten unter office@salzburg-zoo.at oder 0662/820176-0. Führungen finden bei jedem Wetter statt! Kosten pro Führung 2 € zzgl. Eintrittsgebühr. Treffpunkte sind jeweils um 9 Uhr beim Haupteingang!

Tiergarten Nürnberg, 08.08.2014
Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen
Die Totenkopfäffchen im Tiergarten der Stadt Nürnberg haben wieder Nachwuchs. Als „Herr Nilsson“ sind die Totenkopfäffchen aus den Pippi Langstrumpf-Filmen bekannt. Die auch Saimiri genannten Äffchen leben im Tiergarten am Giraffenhaus und haben seit 1996 eine eigene Insel mit Büschen und Bäumen. Sie können hervorragend Springen und Klettern, ihr Nachwuchs klammert sich dabei auf dem Rücken der Mutter fest. In ihrer Heimat in Südamerika leben diese kleinen Primaten in kleinen bis großen Gruppen, zumeist in den Baumwipfeln. Im Tiergarten Nürnberg umfasst die Gruppe mit dem jüngsten Nachwuchs insgesamt 21 Tiere. Der Bestand der im Tiergarten gehaltenen Saimiri boliviensis gilt als noch nicht bedroht, aber die Bestände sind rückläufig.

Zoo Osnabrück, 08.08.2014
Im August den Tieren „Gute Nacht“ sagen: Zoo Osnabrück bis 21:30 Uhr geöffnet – kostenlose Abendführungen
Im August können Besucher auch nach Feierabend den Zoo Osnabrück besuchen und die besondere Atmosphäre im dämmrigen Waldzoo genießen. Die Kasse hat dann bis 20 Uhr geöffnet, die meisten Tierhäuser sind bis 21:30 Uhr begehbar. Auf kostenlosen Abendführungen wird die Tierwelt erklärt. Bei angenehmen Temperaturen und im schönen Licht der Abendsonne können Besucher im August durch den dämmrigen Zoo schlendern und Interessantes über die Zoobewohner erfahren. Zum Beispiel, dass Seelöwenweibchen Bella die längsten und schönsten Barthaare hat – daher auch ihr Name. Und sie diese für die Ortung von ihrem Futter, Fische, benötigt. Bis 21:30 Uhr hat der Zoo im August täglich geöffnet und die kostenlosen, 45minütigen Abendführungen starten um 18:30 Uhr, 19:30 Uhr und 20:30 Uhr am Affentempel. Auch die Gastronomie hat teilweise länger geöffnet, sodass Besucher ihr Abendessen in den Zoo verlegen können. „Gerade an heißen Tagen sind die kühlen Abendstunden genau richtig für einen entspannten Spaziergang durch den Zoo. Dann werden auch viele Tiere richtig aktiv und Besucher können sehen, wie der Wolfsnachwuchs im Wald umhertobt oder wie die Hyänen durchs hohe Gras streifen“, erklärt Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. „Da wir uns weitgehend ohne kommunale Zuschüsse, das heißt primär aus Besucher- und Sponsoreneinnahmen, finanzieren, sind für uns natürlich auch die finanziellen Impulse maßgebend.“ Bei guter Resonanz überlege der Zoo, das neue Konzept dauerhaft in den Sommermonaten zu etablieren. Das Wohl der Tiere steht dabei jedoch immer im Vordergrund: Deswegen bleibt zum Beispiel das Menschenaffenhaus mit Orang-Utan Buschi, der seine festen Schlafenszeiten hat, geschlossen. Es gelten die üblichen Eintrittspreise.

Zooschule Heidelberg, 08.08.2014
6.666 Elefanten von Mantei für die Zooschule!
Seit mehr als 10 Jahren spendiert die Bäckerei Mantei für die Ferienkinder der Zooschule Heidelberg leckere Hefeteigelefanten. Heute wurde der 6.666ste Hefeteigelefant in die Zooschule geliefert. 10 Jahre machen die Firma Mantei und die Zooschule Heidelberg schon gemeinsame Sache bei den Zoo-Ferien. Die Bäckerfirma aus Heidelberg sponsert seit dem Jahr 2004 jedem teilnehmenden Kind einen leckeren Hefeteigelefant. Nur einmal musste die beliebte Beigabe ausfallen – da führte ein Unfall in der Backstube dazu, dass die Hefeteigelefanten durch Einbacks ersetzt werden mussten. Immer pünktlich freitags um 10 Uhr steht der Lieferant der Bäckerei vor der Tür der Zooschule. Dort werden die Elefanten dann von den Zoorangern der Zooschule als besondere Beigabe zum zweiten Frühstück an die Kinder verteilt und versüßen den Kinder so das Abschiednehmen vom Zoo. Die Zooschule Heidelberg freut sich sehr über die regelmäßige Spende und bedankt sich herzlich bei der Bäckerei Mantei. Weitere Informationen zur Zooschule unter www.zooschule-heidelberg.de und über die Bäckerei Mantei unter www.baeckerei-mantei.de.

Zoo Duisburg, 07.08.2014
Zoo Duisburg trauert um die greise Nashorndame NONGOMA
Nach 46 Jahren im Zoo Duisburg wurde gestern eines der ältesten Südlichen Breitmaulnashörner der Welt aufgrund von Altersbeschwerden eingeschläfert. NONGOMA, mit einem Alter von fast 50 Jahren, folgt ihrem langjährigen Lebenspartner HLUTI, der vor 2 Jahren ebenfalls im Höchstalter verstarb. Durch eine ganz besonders aufmerksame Fürsorge seitens der zuständigen Tierpfleger konnte die handzahme NONGOMA ihre letzten Jahre im Zoo trotz zunehmender Altersgebrechen noch entspannt genießen. Mit täglicher Hautpflege, auf ihre Bedürfnisse angepasstem Futter und vielen Streicheleinheiten konnte die alte Dame zuletzt noch die angenehmen Sommertage wie seit Jahr und Tag zusammen mit den Duisburger Steppenzebras auf der Außenanlage des Afrikanums verbringen. Allerdings nahm der fortschreitende körperliche Verfall in den letzten Wochen rapide zu, so dass es dem Nashorn in den letzten Tagen zusehends schwerer fiel, sich zu bewegen. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, NONGOMA in Allgemeinanästhesie zu erlösen, um ein Leiden des Tieres zu vermeiden. Mit dem Tod von NONGOMA geht im Zoo Duisburg eine lange Ära der Haltung von zwei absolut zahmen Nashörnern zu Ende, die damals Ende der 1960er Jahre noch als Jungtiere nach Duisburg kamen. Mit dem jungen Bullen KIFARU steht allerdings schon ein erster Nachfolger für HLUTI und NONGOMA bereit, um die Nashornhaltung im Zoo Duisburg fortzusetzen.

Tierpark Sababurg, 07.08.2014
Sommernacht
Erleben Sie eine Sommernacht im Tierpark mit einer abendlichen Führung und besuchen Sie unsere skandinavischen Tiere. Wölfe, Luchs und Vielfraße werden gefüttert und können so aus nächster Nähe bestaunt werden. Beobachten sie zudem die größten Hirsche der Welt, die Elche. Am Lagerfeuer an der Elchlodge können wir den erlebnisreichen Abend gemeinsam ausklingen lassen! Wenn Sie eine Sommernacht am 15. + 16.08.2014 im Tierpark Sababurg im Tierpark erleben möchten, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 05671-766499-0 an! Die Kosten für Eintritt, Führung und ein Getränk an der Elchlodge betragen für Erwachsene 9,00 € und für Kinder und Jugendliche 5,50 €. Das Gasthaus „Zum Thiergarten“ wird zudem an der Elchlodge grillen. Wer mag, kann sich nach dem Spaziergang mit Würstchen und Grillfleisch stärken!

Tierpark Bochum, 07.08.2014
Kleine Forscher, großer Andrang: „Ferienforschercamp“ im Tierpark Bochum ist leider ausgebucht
Bochum(Tierpark) Bereits seit vier Wochen läuft das abwechslungsreiche Ferienprogramm des Bochumer Tierparks. Nach vielen bunten Aktionen, wie das Indianerfest am vergangenen Mittwoch, bricht nun die letzte Ferienwoche und damit auch das bereits ausgebuchte „Ferienforschercamp“ an. Vom 11. August bis 15. August können Kinder ab sieben Jahren fast eine ganze Woche im Tierpark verbringen und werden hier vom freundlichen Zooschulteam betreut. Das „Ferienforschercamp“ hatte seine Premiere in den Sommerferien 2013, seitdem findet es großen Anklang bei Ferienkindern, sodass manche schon zum wiederholten Mal dabei waren. Ein Erkundungsgang durch die Futterküche gehört ebenso zum Programm, wie zahlreiche Fütterungen oder eine Schnitzeljagd durch den Tierpark. So lernen die Kinder durch spielerische und kreative Aktionen spannendes über Tiere, Zoo, und Artenschutz. Das Projekt hatte auch schon in der zweiten Woche dieser Sommerferien für große Begeisterung bei den teilnehmenden Ferienkindern gesorgt. Zoopädagogin Judith Becker erinnert sich: „Die kleinen Forscher hatten viel Spaß, vor allem, wenn sie die Tiere hautnah erleben durften – eine Schlange oder Echse zu berühren ist schon etwas Besonderes! Die Begeisterung wurde scheinbar weiter getragen, denn für die letzte Ferienwoche ist der Kurs leider schon ausgebucht.“ Aber auch neben dem „Ferienforschercamp“ bieten die letzten Ferientage noch eine gute Gelegenheit für einen Tierparkbesuch mit der ganzen Familie. Wenn Erdmännchen fleißig Höhlen buddeln, Kattakinder über Stock und Stein springen und Pinguine durchs kühle Nass sausen ist ein entspannter Familienausflug mit großem Unterhaltungswert garantiert.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 07.08.2014
Banditen super süß! Zwei weitere Waschbärwelpen im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Vielen sind sie ein Dorn im Auge. Sie plündern Mülleimer und Obstbäume, randalieren auf Dachböden und in Lauben und fressen alles was Ihnen vor die Schnauze kommt, da machen sie auch vor bedrohten einheimischen Wildtierarten nicht Halt. Aber Schädling oder nicht, possierlich sind sie allemal die plüschigen Räuber mit ihrer charakteristischen Gesichtsmaske. In diesem Jahr hat die Wildtierauffangstation des Tierparks wieder vermeintlich verwaiste Waschbärwelpen aufgenommen und großgezogen. Die Zwei werden das bereits im „Lausitztal“ mit den Ottern zusammenlebende Waschbärquartett ergänzen. Noch leben die beiden Brüder allerdings in einem separaten Gehege, wo man sie wunderbar beim Raufen, Spielen und Fressen beobachten kann. Mit etwas Glück gibt es dann auch gerade die begehrte Fläschenmahlzeit…

Erlebniszoo Hannover, 07.08.2014
Die sagenhafte Saubande – Kommando Känguru
Matheo hat eine besondere Gabe: Der Neunjährige kann mit Tieren sprechen. Dabei mag er Tiere noch nicht mal besonders gern! Doch bei einem Ausflug in den Safaripark freundet er sich mit den Pudeln Toffy und Nero an. Und braucht schon bald ihre Hilfe: Im Park ist ein Känguru auf mysteriöse Weise verschwunden. Gemeinsam nehmen Matheo, das freche Mädchen Polly, die beiden Pudel sowie Spürschwein Max und Krähe Dr. Black die Spur auf. Am 13. August liest Kinderbuchautorin Nina Weger aus ihrem neuen Buch „Die sagenhafte Saubande – Kommando Känguru“ im Erlebnis-Zoo Hannover. Passenderweise sitzen sie und ihre Zuhörer dabei in der begehbaren Bennett-Känguru-Anlage in der australischen Themenwelt Outback, umringt von Kängurus. Wird die sagenhafte Saubande das verschwundene Känguru aufspüren? Die Lesung findet in Kooperation mit dem JULIUS-CLUB Hannover statt und ist im Zoo-Eintrittspreis enthalten. Aber Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Der Platz reicht für maximal 40 große und kleine Zuhörer – Buchungen oder Reservierungen sind nicht möglich. Termin: Mittwoch, 13. August um 14:00 Uhr. Ort: Erlebnis-Zoo Hannover, begehbare Bennett-Känguru-Anlage in der australischen Themenwelt Outback.

Zoo Heidelberg, 07.08.2014
Der größte Vogel der Welt im Zoo Heidelberg
Drei kleine Strauße laufen über die Afrikaanlage des Zoo Heidelberg – ein Geschenk des Straußenhof Walldorf. Nach mehr als 20 Jahren sind damit wieder die größten Vögel der Welt im Zoo zu sehen – auch wenn die jungen Federwische noch gewaltig wachsen müssen, um diesen Ruf zu rechtfertigen. „Wir haben die Strauße überwiegend aus didaktischen Gründen in unseren Tierbestand aufgenommen“ erläutert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Das biologische Prinzip Laufvogel, die Straußenfeder, die zeigt, dass Federn nicht nur zum Fliegen gut sind, sondern auch fantastisch isolieren, die Anpassung der Straußenbeine, um 70km/h schnell laufen zu können, sind wichtige Themen für die Zooschule und alle Zoobesucher. Die biologische Vielfalt der Vögel enthält neben klassischen Bauplänen eben auch solche Sondermodelle wie den Strauß.“

Zoo Dresden, 07.08.2014
Neue Gruppe von Präriehunden im Dresdner Zoo zu sehen
Die ehemalige Anlage der Ziesel ist seit Mittwoch (6.8.) wieder mit neuem Leben erfüllt. 11 Schwarzschwanz-Präriehunde aus dem Leipziger Zoo, davon 3 Männchen und 8 Weibchen, richten sich derzeit auf der Anlage neben dem Terrarium des Zoos häuslich ein. Die tagaktiven Tiere graben fleißig unterirdische Gänge und Kammern mit mehreren Aus- und Eingängen. Präriehunde gehören zur Ordnung der Nagetiere und sind mit Murmeltieren verwandt. Sie sind in Nordamerika beheimatet und in den Great Plains verbreitet. Dort ernähren sie sich von Gräsern und Pflanzen. Sie leben in großen Kolonien mit mehreren tausend Individuen zusammen, die wiederum aus einzelnen Familienverbänden bestehen. Der Schwarzschwanz-Präriehund ist im Gegensatz zu seinem Verwandten dem Weißschwanz-Präriehund ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf. Selbst bei Schnee und Eis wagt er sich tagsüber ins Freie. Der charakteristische Warnruf der Nager ähnelt den Lauten eines bellenden Hundes, weshalb er auch zu seinem Namen kam.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 06.08.2014
Mit Farbe und Pinsel an die Tiere – Ferienhappening im Tierpark
am 14. August 2014 von 10:00 bis 17:00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz Kinder lieben Tiere und sie lieben Malen. Das zeigt die Ausstellung „Vogelvielfalt“ im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Kinder einer polnischen Malgruppe haben sich bei einem Besuch im Tierpark inspirieren lassen und im Atelier des Zgorzelecer Kulturhauses „Unter der Grünen Koppel” die Vögel des Tierparks gemalt. Noch bis Oktober sind die beeindruckenden Werke in der Tierpark-Storchenvilla zu sehen. Das Malen der Tiere hat den Kindern sehr viel Freude bereitet, deshalb hat sich der Naturschutz-Tierpark Görlitz entschieden, gemeinsam mit dem Kulturhaus aus Sulikwow am 14. August ein Ferienhappening im Tierpark zu organisieren. Von 10 bis 17 Uhr können die Tiere des Tierparks auf Steine gemalt werden. Farben und Steine stehen bereit und alle kleinen und größeren Tierfreunde sind herzlich eingeladen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Aus den entstandenen Steingemälden wird anschließend eine öffentliche Ausstellung im Tierpark entstehe.

Tierpark Hellabrunn 06.08.2014
Seelöwenbabys erster Tag im großen Pool
Bei den Kalifornischen Seelöwen in Hellabrunn ist Plansch-Spaß angesagt: Der Nachwuchs erkundet seit Neuestem mit viel Vergnügen den großen Pool der Anlage. Ähnlich wie kleine Kinder müssen Seelöwenbabys das Schwimmen erst erlernen. Otti ist jetzt sechs Wochen alt und hat seine ersten Schwimmzüge – bestens betreut von den Tierpflegern und der Seelöwenmutter Johna (10 Jahre) – in einem kleinen Becken hinter den Kulissen erlernt. Heute war endlich der ganz große Tag: Seelöwenbaby Otti wagt seinen ersten Sprung in den großen Pool! Das ist sowohl für die Seelöwenmütter als auch für die Tierpfleger immer wieder ein Abenteuer. Otti meistert es perfekt und legt die erste Show seines Lebens vor begeisterten Besuchern hin. Da kann Vater Barney (16 Jahre) stolz auf seinen Nachwuchs sein. Der am 26. Juni geborene Seelöwenjunge Otti ist jetzt täglich beim Babyschwimmen im Robben-Pool zu beobachten. Das Jungtier ist etwa acht Kilo schwer und 70 Zentimeter groß. In Hellabrunn leben insgesamt zwölf Kalifornische Seelöwen. „Otti ist ein geborener Entertainer und begeistert uns alle mit seinen ersten Sprung- und Schwimmversuchen. Kleine Seelöwen zu beobachten ist einfach Unterhaltung pur!“, freut sich Zoodirektor Rasem Baban. Der Kalifornische Seelöwe ist eine Ohrenrobbe, die in freier Wildbahn an der Pazifikküste von Nord- und Mittelamerika lebt. Im Vergleich zu anderen Seelöwenarten hat der Kalifornische Seelöwe einen schlanken und athletischen Körper, sein Kopf ist zugespitzt und die für andere Arten typische Mähne der Bullen fehlt. Die Männchen sind mit bis zu 2,20 Meter Länge und 400 Kilogramm Körpergewicht um einiges größer und schwerer als die Weibchen (1,80 Meter, 90 Kilogramm). Bullen sind dunkelbraun gefärbt, Kühe sind meist deutlich heller. Nach der Paarung sind die Weibchen etwa elf Monate trächtig. Jedes Weibchen gebärt ein Junges, das bei der Geburt etwa fünf Kilogramm wiegt, rund 70 Zentimeter lang ist und drei Monate lang gesäugt wird. Mit drei bis vier Jahren werden Kalifornische Seelöwen geschlechtsreif.

Tiergarten Worms 06.08.2014
Süßer Nachwuchs auf dem Bauernhof!
Am Sonntag, dem 3. August, hat ein Glandrind des Bauernhofes im Tiergarten Worms ein gesundes Kälbchen geboren.“Dolores“ heißt das Kälbchen, das am Sonntag Morgen um 5.30 Uhr, das Licht der Welt erblickte. Stolze 40 kg bringt Dolores schon auf die Waage. Für das sechsjährige Muttertier war dies bereits die vierte Geburt. „Dagmar machte ihre Sache ganz ausgezeichnet und die Geburt ging ohne Komplikationen über die Bühne. Mutter und Kind sind wohl auf“, freut sich Reviertierleiterin Suzanne Demmer. Dass die Geburt so problemlos verlief, war im Vorfeld nicht zu erwarten. Dagmar hat ein relativ enges Becken und die Geburten der vergangenen Jahre waren alle etwas komplizierter. Das ganze Team des Bauernhofes war deshalb in den voran gegangenen Tagen in „Habachtstellung“ und hat auch die eine oder andere Nachtschicht eingelegt.Umso mehr freut sich der Tiergarten nun, dass nach drei Bullenkälbern, dieses Mal ein Mädchen geboren wurde und der Tiergarten das Kalb behalten kann. Glanrinder – eine aussterbende Rasse Glanrinder sind eine alte, vom Aussterben bedrohte Rasse, die vorwiegend in Rheinland-Pfalz beheimatet ist. Es gibt heute noch knapp 2000 dieser robusten Tiere. Züchter führen als Vorteile der Rasse vor allem vielseitige Haltungs- und Nutzungsmöglichkeiten an, wobei heute größerer Wert auf die Fleischleistung gelegt wird. Der Tiergarten, der dieses Jahr bereits als „Arche-Park“ ausgezeichnet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht solch seltene und gefährdete Haustierrassen zu bewahren und zu rührend zu beobachten wie aufmerksam das Kalb von der Mutterkuh betreut und beschützt wird. Neben dem jüngsten Nachwuchs gibt es natürlich noch viele andere Dinge zu entdecken. Ein Besuch im Tiergarten lohnt sich gerade in der Ferienzeit, auf jeden Fall!

Zoo Salzburg 05.08.2014
Weißkopfgeier Gundula ist wieder daheim!
„Völlig überraschend erhielten wir vergangene Woche den Anruf aus der Münchner Vogelklinik: Gundulas Fraktur ist wunderbar verheilt und sie kann jederzeit abgeholt werden“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner hoch erfreut. „Natürlich haben wir sie gleich wieder zu uns gebracht!“ Völlig entspannt verließ die rund 20 Jahre alte Weißkopfgeier-Dame ihre Transport-Box. Sie sah sich um, und hüpfte in gewohnter Manier den Geierhügel hinauf. Auf dem Ast einer mächtigen Esche am Fuß des Hellbrunner Berg wartete Gundula dann auf warme Aufwinde, um Richtung Untersberg zu fliegen. Sabine Grebner weiter „Wir bitten nun alle Wanderer, die in den nächsten Tagen am Untersberg und Göll unterwegs sind, nach Gundula Ausschau zu halten und uns ihren Aufenthaltsort zu melden: Sie ist an ihrem roten Ring am rechten Fuß und den rot markierten Federn an der Innenseite ihres linken Flügels leicht zu erkennen. Wir möchten wissen, ob sie sich ´draußen´ wieder gut zu Recht findet.

Tiergarten Schönbrunn Wien 05.08.2014
TIERGARTEN SCHÖNBRUNN AUF REISESEITE ACHTBESTER ZOO DER WELT!
Die Reise-Website Tripadvisor hat soeben ihre „Travellers´ Choice Gewinner 2014“ bekanntgegeben. Der Tiergarten Schönbrunn belegt in diesem Beliebtheitsranking, das auf Millionen von Erfahrungsberichten und Meinungen der Reise-Community beruht, Platz acht der beliebtesten Zoos der Welt. „Dass es den Besuchern so gut bei uns gefällt, ist eine schöne Anerkennung für die Arbeit meines Teams“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auf einer 5-Punkte-Skala können die Reisenden ihre Bewertung abgeben und außerdem von ihren Erfahrungen berichten. Ausschlaggebend für das Ranking ist, wie gut und wie oft ein Zoo in den vergangenen 12 Monaten bewertet worden ist. 1.676 User haben Erfahrungsberichte über den Tiergarten Schönbrunn geschrieben. 1.190 Mal wurde er mit „Ausgezeichnet“ bewertet, 376 Mal mit „Sehr gut“. In den Bewertungen ist unter anderem zu lesen: „Einer der schönsten Zoos, die ich je besucht habe.“, „In diesem Zoo gibt es nicht nur süße Tiere, sondern auch Kultur zu entdecken!“, „Die Zooanlage ist sehr gepflegt, die Tiere haben wunderschöne, großzügige Gehege.“ Hervorgehoben werden vor allem die stetigen Modernisierungsmaßnahmen, die tiergerechten Gehege und die große Artenvielfalt. Ein Blick auf die Bewertungen zeigt, dass der Tiergarten auch von den internationalen Reisenden sehr geschätzt wird. User aus aller Welt haben den Tiergarten besucht und anschließend bewertet. Schratter: „In den vergangenen Jahren ist unser Anteil an ausländischen Touristen kontinuierlich gestiegen. Mittlerweile machen sie über 30 % unserer Tagesgäste aus. Dazu tragen auch Websites wie Tripadvisor bei, die heute als Reiseführer genützt werden.“ Derzeit belegt der Tiergarten Schönbrunn auf Tripadvisor Platz fünf unter den über 400 Sehenswürdigkeiten in Wien.

Zoo Duisburg 04.08.2014
Keine Angst vor Schlangen! – Zoo-Workshop am 30.08.2014
Gänsehaut am ganzen Körper, verängstigtes Kreischen, Schockstarre oder sogar das Bedürfnis, dem Tier den Garaus zu machen…Kaum andere Tiere sehen sich derart mit Ängsten, Ekel und Aggressionen konfrontiert wie Schlangen. Dass diese Reptilien vor allem scheu, friedlich und für uns Menschen sehr nützlich sind, wird viel zu oft außer Acht gelassen. Der Workshop am 30.08.2014 im Zoo Duisburg will Menschen helfen, ihre Angst vor diesen Kriechtieren zu überwinden, aber er will auch die Schlangen selbst einmal ins rechte Licht rücken. Dabei vermittelt unser Schlangenexperte Philipp Schroeder allerhand Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere. Hätten Sie gewusst, dass manche Schlangen – ganz ohne Gliedmaßen – 20 km/h und schneller sein können? Auch Infos über die in unserer Region heimischen, aber eher selten anzutreffenden Schlangen kommen nicht zu kurz. Wer sich übrigens vom ruhigen Gemüt der Schlangen auf direkte Art und Weise überzeugen möchte, darf gerne zum Ende des Workshops Kontakt zu einigen Vertretern aus dem Zoo aufnehmen. Vortrag & Gespräch mit Gelegenheit zur Schlangenbegegnung Termin: 30.08.2014, 15:00 Uhr Treffpunkt: Hauptkasse an der Mülheimer Straße Dauer: ca. 2,5 Stunden Kosten: 15 € / Person Teilnehmer: max. 15 Personen

Tiergarten Schönbrunn Wien 04.08.2014
REKORD: SO VIELE QUALLEN WIE SCHÖNBRUNN HAT KAUM EIN ZOO!
Rund 500 Kilometer ist der Tiergarten Schönbrunn vom Meer entfernt. Dennoch zählt er ab sofort weltweit zu den Zoos mit den meisten Quallenarten. „Die Haltung und Zucht dieser Tiere ist sehr schwierig. Deshalb sind wir stolz, dass unser Team nun 28 Quallenarten pflegt und es sogar geschafft hat, fast alle davon zu vermehren“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Quallen gehören zu den ältesten Lebewesen der Erde. Sie besiedeln die Ozeane seit über 500 Millionen Jahren und sind sehr anpassungsfähig. Für die Haltung in einem Aquarium muss allerdings alles stimmen – allen voran die permanente Strömung, die diese Nesseltiere durch das Wasser schweben lässt. Beim Schwimmen im Meer will man Quallen nicht begegnen, im Tiergarten drängeln sich vor ihrem Aquarium allerdings die Besucher. Abwechselnd werden im Aquarienhaus die schönsten Arten präsentiert. Derzeit ist die gold-braun gefärbte Kompassqualle zu bewundern. Einen Stock tiefer, im Keller des Aquarienhauses, befindet sich die Quallenzucht, die man im Rahmen einer Backstageführung besichtigen kann. Ein Aquarium reiht sich hier an das nächste. Hunderte Exemplare leben hier: von den bis zu 45 Zentimeter großen Spiegeleiquallen bis hin zu den strahlend gelben Kamtschatka-Quallen. Die Zucht von Quallen erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Sie gelingt nur in wenigen Zoos. Quallen „made in Schönbrunn“ können mittlerweile regelmäßig an andere Zoos abgegeben werden. Für diese Erfolge gibt es auch internationale Anerkennung. So wurde der Tiergarten eingeladen, an der AZA jellyfish listserv teilzunehmen. In diesem Forum tauschen sich Quallenexperten aus aller Welt aus. Eine lange Tradition in der Quallenhaltung gibt es vor allem in Japan. Das japanische Kamo Aquarium, das in der Quallenzucht führend ist, hat nun zwei Tierpfleger des Tiergartens eingeladen, ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, um die letzten Kniffe zu lernen.

Serengetipark Hodenhagen, 02.08.2014
Dirk Roßmann tauft kuscheliges Löwen-Trio im Serengeti-Park Hodenhagen
Am 21. Juli wurden im Serengeti-Park Hodenhagen drei Löwen geboren. Die stolzen Eltern sind die erfahrene Mutter „Shalima“ (9 Jahre) und Vater „Baba“ (12 Jahre). Bisher waren die beiden männlichen sowie das weibliche Tier, noch ohne Namen. Anlässlich der ersten medizinischen Untersuchung und des Rossmann Familienwochenendes im Serengeti-Park Hodenhagen, wurden Sie das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und vom Inhaber und Geschäftsführer der zweitgrößten Drogeriemarktkette, Dirk Roßmann, auf die Namen Leonora, Lonka und Leon getauft. Während der tierärztlichen Untersuchung wurde Ihr Geschlecht bestimmt, ihr gesundheitlicher Zustand wurde kontrolliert und sie wurden gewogen. Leon wiegt 3,3 kg, Lonka 3,6 kg und Leonora 3,1 kg. Tierarzt Dr. Pierre Grothmann und Tierparkinspektor Tam Barras hatten alle Hände voll zu tun, die kleinen Racker zu bändigen. Bis sie sich jedoch mit Ihrem Vater Baba messen können, wird es wohl noch ein Weilchen dauern. Dieser wiegt knapp 200 kg und ist etwa 2,20 m lang. Seit dem Jahr 1998 sind der Serengeti-Park Hodenhagen und die Dirk Roßmann GmbH Geschäftspartner und haben bereits mehrere Familienwochenenden für Ihre Kunden veranstaltet. Hier werden den Besuchern des Serengeti-Parks neben vergünstigten Eintrittskonditionen auch diverse Shows, Aktionen, Promotionstände und vieles mehr geboten. Löwinnen gebären nach einer Tragzeit von ca. 4 Monaten 3-4 blinde Junge. Nach 2 Wochen öffnen sie ihre Augen und können nach ca. 3 Wochen laufen. Löwenkinder trinken bis zu 1,2 Liter Muttermilch pro Tag und können bis zu 6 Monate bei der Mutter saugen. Meist beginnen sie aber schon nach 6 Wochen mit dem Verzehr von Fleisch. Mit dem Beginn der Fleischaufnahme wird das Saugen bei der Mutter weniger.

Tierpark Bochum, 01.08.2014
Nachwuchs in den Bochumer „Nordseewelten“: Küken schlüpfen bei Störchen, Säbelschnäblern und Rotschenkeln
Kleine Säbelschnäbler, Rotschenkel und Störche haben in den letzten Wochen den Schlupf aus ihren Eiern geschafft, sodass sich die „Nordseewelten“ in diesem Jahr wieder in einen Kindergarten für junge Vögel gewandelt haben. Die Säbelschnäbler-Küken, zunächst eher klein und zart, sind nun bereits zu einer stattlichen Größe herangewachsen. Bei den grazilen Watvögeln waren die ersten Jungtiere auch schon Ende April geschlüpft, doch weitere Küken folgten, sodass die Zahl der Nachkommen bisher auf sechs angewachsen ist. So laufen die Großen schon sicher umher, während die kleinen Nachzügler noch etwas tollpatschig unterwegs sind. Ausgewachsene Säbelschnäbler besitzen einen dünnen nach oben gebogenen Schnabel, der ihnen den ungewöhnlichen Namen verleiht. Bei frisch geschlüpften Küken ist diese Schnabelkrümmung allerdings noch nicht zu erkennen und mit wirken sie mit ihren scheinbar viel zu langen Beinen etwas schlaksig. Säbelschnäbler werden etwa 45 cm groß und bis zu 0,4 kg schwer. Sie halten sich meist in Flachwasserzonen und Uferbereichen auf, hier finden sie ihre Nahrung bestehend aus Wirbellosen, wie kleine Krebstiere, Würmer und Muscheln und auch kleineren Fischen. Die Nahrung wird durch das typische hin und her Bewegen des Schnabels im Flachwasser und Bodengrund ertastet und hinunterschluckt. Neben den Säbelschnäblern können sich weitere Mitbewohner der Nordseewelten-Voliere „stolze Eltern“ nennen. Die ebenfalls zu den Watvögeln zählenden Rotschenkel freuen sich seit dem 30. Juni über Nachwuchs. Hier schlüpften drei kleine Küken. Direkt nebenan gibt es gleich vierfachen Nachwuchs. Die beiden Weißstörche Liselotte und Fridolin können sich seit dem 12. Juni erstmalig stolze Eltern nennen. Auch Zoodirektor Ralf Slabik ist stolz und freut sich: „Mit der erfolgreichen Nachzucht der Nordseewelten-Vögel wird eine lange erfolgreiche Haltung und Zucht dieser Tiere fortgesetzt. Der erstmalige Nachwuchs bei unseren Störchen ist ebenfalls ein Grund zur Freude.“ Bei der Wahl des Nestes waren die jungen Storch-Eltern jedoch eigensinnig. Mit viel Mühe hatten die Tierpfleger gehämmert, geflochten und gestopft, bis sie das Nest aus Reisig, Stroh und Holzschnitzeln für die Störche nach einer genauen Bauanleitung des Naturschutzbundes hergerichtet hatten. „Das waren schon mehrere Tage Arbeit, bis wir alles fertig hatten. Besonders wichtig war uns die Füllung, weil es schön gemütlich für den Storchennachwuchs sein sollte“, erläutert Lukas Gers, der zuständige Tierpfleger. Doch auf die Arbeitserleichterung sprangen die Störche nicht an, sondern bauten sich ein eigenes Nest in ihrem Innenhaus. Lukas Gers schmunzelt: „Hier fühlten Sie sich anscheinend geschützt vor allzu neugierigen Blicken. Im vergangenen Jahr war der erhoffte Bruterfolg leider ausgeblieben, daher freuen wir uns umso mehr, dass es nun mit dem Familienzuwachs bei Liselotte und Fridolin geklappt hat.“ Die vier jungen Störche haben in kurzer Zeit enorm an Größe zugelegt und stehen mittlerweile, wenn auch noch etwas wackelig, auf ihren langen Beinen. So ist der Nachwuchs nun auch in der Außenanlage unterwegs und sorgt für begeisterte Besucherblicke. Weißstörche nisten in der Natur auf Felsvorsprüngen, Bäumen, Gebäuden oder sogar Strommasten, dabei bevorzugen sie feuchte und wasserreiche Gebiete. Ihr Fortpflanzungszeitraum liegt zwischen Anfang April und Anfang August. Sind die Eier gelegt, werden sie rund 30 Tage bebrütet, bevor die Küken schlüpfen. Weißstörche werden mit etwa vier Jahren geschlechtsreif und können über 35 Jahre alt werden. Typisch für Weißstörche ist das Klappern ihrer Schnäbel, daher werden sie häufig auch als Klapperstörche bezeichnet. Das Klappern ist nicht nur Teil des Balzverhaltens, sondern dient auch der Begrüßung des Partners und der Verteidigung gegen mögliche Konkurrenten.

Zoo Dresden, 01.08.2014
Jüngster Nachwuchs bei den Kirk-Dikdiks: Kleine Windspielantilope am 21. Juli geboren
Unser Kirk-Dikdik-Pärchen, welches 2012 eine neu gestaltete Anlage zusammen mit Kronenkranichen und Schwarzenten am Wasser-Kanal des Zoos bezog, zieht seit dem 21. Juli das dritte Jungtier auf. Das kleine Männchen kam nach einer Tragzeit von ca. 6 Monaten zur Welt und verbleibt die ersten Wochen ruhig an einem Ort und folgt seinen Eltern noch nicht. In der Zoologie nennt man diese Verhaltensweise, Ablegen. Der Nachwuchs, welcher dementsprechend Ablieger genannt wird, versteckt sich an einer geschützten Stelle. Da er noch kaum Eigengeruch besitzt, sich zudem kaum bewegt und keine Geräusche macht, ist es für mögliche Fressfeinde so gut wie nicht auszumachen. Die Mutter sucht ihren Nachwuchs mittels Kontaktlaut auf und entfernt sich nach dem Säugen wieder von ihm. Ab etwa der 4. Lebenswoche ist der kleine Dikdik schon kräftig und ausdauernd genug, seinen Eltern zu folgen und selbst vor möglichen Feinden zu fliehen. Kirk-Dikdiks sind eine der kleinsten Antilopenarten der Welt und erreichen eine Schulterhöhe von ca. 40 cm und ein Gewicht von 5,5 Kilogramm. Aufgrund ihrer Größe und zarten Statur werden sie auch Windspielantilope genannt. Dikdiks leben monogam mit einem Partner in festen Territorien.

Zoologischer Garten Magdeburg, 01.08.2014
Junges Leben bei den Blessböcken, Karpatenluchsen und Rosapelikanen
Über 120 Jungtiere kamen in den ersten sieben Monaten diesen Jahres im Zoo zur Welt. Kein Wunder, das auf vielen Außenanlagen des Zoos ein reges Jungtier-Gewimmel herrscht. Ein besonders auffälliges Jungtier entzückt derzeit die Zoobesucher auf der Afrika-Anlage. Die Blicke und Kameras der Zoobesucher sind auf das am 10. Juni geborene Jungtier in der Blessbock-Familie gerichtet. Blessböcke sind nur im südlichen Südafrika heimisch. Seinen Namen verdankt diese Unterart des Buntbocks seiner auffälligen Blesse, die sich über den gesamten Nasenrücken zieht. Derzeit muss sich das Junge an seine Nachbarn – die Spitzmaulnashörner und Giraffen – gewöhnen. Die drei geschlüpften Rosapelikane verbrachten ihre ersten Lebensmonate in der rückwärtigen Aufzucht und waren für die Besucher bisher nicht zu sehen. Jetzt sind die Jungtiere auf die Pelikananlage umgezogen und sie wurden dort von ihren Artgenossen gut aufgenommen. Am graubraunen Junggefieder sind die „Neuen“ gut von den Altvögeln zu unterscheiden. Erst nach einem Jahr wird sich das Junggefieder nach und nach zu dem Rosa umfärben, wie es die Altvögel tragen. Derzeitig leben im Zoo 13 Rosapelikane. Auch das Wappentier des Zoos, der Karpatenluchs, hat Familienzuwachs bekommen. Am 11. Mai kam hier ein weibliches Jungtier zur Welt. Die Bemühungen um eine Populationsstärkung bei dieser in Europa rar gewordenen Luchsart tragen somit „Früchte“, denn vorausgegangen war ein Partnertausch der Karpatenluchse zwischen dem Zoo Ohrada/Tschechien und dem Zoo Magdeburg. Das Luchsjunge hat sich prächtig entwickelt und ist beim Herumtollen auf der Außenanlage gut zu beobachten.

Erlebniszoo Hannover, 01.08.2014
Sommerferien mit Kornnattern, Kormoranen & Co.
Im Erlebnis-Zoo Hannover ist alles etwas anders. Lucky Luke reitet hier nicht auf seinem Pferd in den Sonnenuntergang – hier schlängelt er sich durch das Gras. Und das gleich doppelt. Lucky und Luke sind zwei Kornnattern, die Tiertrainer Revin Meyer in die Hände der jungen Teilnehmer des Zoo-Kinderferienprogramms legte. Behutsam streichelten die Kinder die Schlangen und ließen sie über ihre Hände gleiten. „Wie fühlen sie sich an?“ fragte der Tiertrainer. Statt einer Antwort gab es beeindrucktes Schweigen. So eine tierische Begegnung macht eben sprachlos. Erstmalig bietet der Erlebnis-Zoo Hannover ein Sommerferienprogramm für Kinder von 8-12 Jahren an. Und auch wenn so manche Eltern gerne mitmachen würden – diese Abenteuer sind nur für Kinder! Drei erfahrene Scouts betreuen die Gruppen und führen sie ins Reich der Tiere. Die Gruppe am heutigen Freitag warf einen Blick in das Wohnzimmer der Flusspferde, durfte den Kormoranen das Fisch-Frühstück servieren und in der Showarena die Schlangen streicheln, bevor es zur Safari und zu weiteren Mitmachaktionen ging. Trotz der heute hochsommerlichen Temperaturen hieß es zum Schluss: „Voll cool!“ Das Ferienprogramm „Mein Ferienabenteuer im Erlebnis-Zoo“ läuft noch bis zum 10. September 2014. Montags bis freitags, jeweils von 9 bis 13 Uhr, gibt es Blicke hinter die Kulissen, tolle Mitmachaktionen, lustige Spiele und unvergessliche Tierbegegnungen. Bei zwei verschiedenen Programmen, die wöchentlich im Wechsel angeboten werden, erfahren die kleinen Ferienabenteurer Spannendes und Wissenswertes über exotische und einheimische Tiere, über Tierbeschäftigung, Arten-, Natur- und Umweltschutz. Das alles unterhaltsam und abwechslungsreich, im wahrsten Sinne tierisch tolle Ferien für bis zu 20 Ferienabenteurer pro Tag. Noch sind Restplätze frei, buchbar unter ferienprogramm@zoo-hannover.de

Zoo Duisburg, 01.08.2014
Neue Ausgabe der Zoo-Zeitung „KOALA“ ist da: Einfach tierisch!
Druckfrisch erschienen ist soeben die Sommerausgabe der Zoo-Zeitung „Koala“ und lädt zum ausgiebigen Schmökern ein. Neben interessanten Hintergrundberichten gibt es mehr über Bauvorhaben zu erfahren oder einfach tierisch schöne Geschichten zu lesen. Darüber hinaus zeigt die jüngste Ausgabe, was der Zoo Duisburg für den Artenschutz tut, was die Sibirischen Tiger und die Besucher mit der neu geplanten Anlage erwartet und wie fruchtbar es in den tierischen Unterkünften zugeht. In der 32 Seiten starken Zoo-Zeitung berichten außerdem Tierpfleger und Handwerker über ihren ungewöhnlichen Job im Zoo oder über ebenso ungewöhnliche Freundschaften zwischen Tier und Mensch. Für aufgeweckte Kinder gibt es wie immer etwas zu gewinnen, und der große Veranstaltungskalender bis Ende 2014 hat eine ganze Menge an spannenden Aktionen im Gepäck. Die Zeitung gibt’s natürlich im Zoo Duisburg, aber beispielsweise auch in den Bibliotheken der Stadt, im RUHR.VISITORCENTER Duisburg im CityPalais oder den Bezirksämtern der Stadt Duisburg.

Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin, 01.08.2014
Freunde der Hauptstadtzoos trauern um langjährigen Zoo-Direktor Prof. Dr. Heinz-Georg Klös
Der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin trauert um den langjährigen Direktor vom Zoo Berlin, der am 28. Juli 2014 verstorben ist. Mit großer Anteilnahme hat der Förderverein von Tierpark und Zoo vom Ableben von Prof. Dr. Heinz-Georg Klös erfahren, der selbst Ehrenmitglied im Förderverein der Hauptstadtzoos war. „Die Hauptstadtzoos verlieren einen engagierten und anerkannten Zoologen, der sich über 35 Jahre um den Zoo Berlin verdient gemacht hat und mit dessen Namen die Liebe zu seinen Tieren verbunden bleibt.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos. „Heinz-Georg Klös ist mit der Geschichte vom Zoo Berlin untrennbar verbunden und er hat die Liebe der Berlinerinnen und Berliner mit dem heute 170jährigen Zoo entfacht. Sein großes Engagement wird uns immer in Erinnerung bleiben; er war ein legendärer Direktor.“, so Thomas Ziolko. „Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seiner Familie.“, so Ziolko weiter.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 31.07.2014
Rasem Baban ist neuer Chef in Hellabrunn
Ab 1. August ist Rasem Baban Zoodirektor der Münchener Tierpark Hellabrunn AG. Der ehemalige Prokurist und stellvertretende Direktor des Zoo Leipzig hat große Pläne für Hellabrunn. Auf der einen Seite möchte er Bewährtes weiterführen, auf der anderen mit frischen Ideen Neues schaffen: Rasem Baban tritt am 1. August seinen Dienst als Zoodirektor in München an. Sein Ziel ist es, den Tierpark sowohl zu einer attraktiven Freizeiteinrichtung mit hohem Bildungsanspruch weiterzuentwickeln als auch das bestehende hohe Ansehen des Münchner Tierparks regional und überregional zu festigen. „Hellabrunn als erster Geozoo der Welt hat seinerzeit bereits durch die Innovation, Tiere nicht nach Gattungen, sondern nach Kontinenten zu ordnen, Zeichen gesetzt. Nun möchte ich den Münchner Tierpark weiterentwickeln zu einem „Geozoo der Biodiversität“. Die Themen Arten-, Tier- und Umweltschutz sowie das Zusammenspiel von Mensch und Natur sollen eine wichtige Rolle spielen. Auf der einen Seite soll der Besucher die Möglichkeit erhalten, exotische und heimische Tiere mit allen Sinnen zu erleben, auf der anderen möchte ich erreichen, dass unsere Zoobesucher auch Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten mit nach Hause nehmen.“, erläutert hierzu Zoodirektor Rasem Baban. Der neue Hellabrunn-Chef wird den Ziel- und Entwicklungsplan, der 2011 ausgearbeitet wurde, in großen Teilen weiterverfolgen. Der nächste Meilenstein ist die bereits begonnene Sanierung und Neugestaltung des Elefantenhauses sein. „Auch der Kindertierpark, der in den 70er-Jahren errichtet wurde, bedarf einer Generalüberholung. So möchte ich hier mit dem „Mühlenbauernhof Hellabrunn“ ganz neue Anreize für unsere kleinen und großen Besucher schaffen. An einem konkreten Beispiel soll hier Biodiversität veranschaulicht und eine Brücke von der Tradition zur Zukunft geschlagen werden“, ergänzt Rasem Baban. Erfahrung mit erfolgreichen Bauprojekten bringt der 48-Jährige mit: In Leipzig war er unter anderem als Projektleiter für das Gondwanaland, eine 16.500 Quadratmeter große Tropenhalle, die 90 Tierarten beherbergt, verantwortlich. Sein letztes großes Projekt für den Zoo Leipzig war die Neueröffnung der Flamingo-Lagune im Juli 2014. Der gebürtige Mannheimer studierte in Trier Architektur, bevor er als Projektleiter, Architekt und Unternehmensberater in verschiedenen Firmen tätig war. Seit 2002 war er in der Zoologischen Garten Leipzig GmbH tätig und wurde bereits wenige Jahre später Prokurist und damit Stellvertreter des Direktors. Rasem Baban ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Zoo Frankfurt, 31.07.2014
Orang-Utan-Dame SIRIH zieht um
Nach langen Vorbereitungen ist es soweit: Am 5. August zieht Orang-Utan SIRIH in den Zoo von Indianapolis (USA). SIRIH war seit August 1995 fester Bestandteil der Frankfurt Orang-Utan-Gruppe. Mit ihrer Intelligenz hat sie die Frankfurter Tierpfleger auf Trab gehalten und wurde schnell zum Publikumsliebling. Ein Jahr hat die Organisation des Transports nach Amerika gedauert, denn vor allem die veterinärmedizinischen Auflagen in den USA sind streng und die Vorbereitung einer so weiten Reise für einen Menschenaffen äußerst komplex. „Wir freuen uns, dass SIRIHs Reise am kommenden Dienstag beginnen kann“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Das Orang-Utan-Weibchen kann sich auf einen neuen Lebensabschnitt freuen, denn in Frankfurt konnte bzw. sollte sie keinen Nachwuchs mehr bekommen. „SIRIHs Gene sind in Europa überrepräsentiert, weshalb sie in den letzten Jahren ein Verhütungsmittel bekommen hat, um letztlich Inzucht zu vermeiden“, erklärt Niekisch. In Indianapolis hat SIRIH wieder die Chance auf eigenen Nachwuchs, und damit die Möglichkeit, natürliches Verhalten auszuleben.“ Die Reisevorbereitungen für das Orang-Utan-Weibchen haben schon vor Wochen begonnen. Eine Reihe medizinischer Untersuchungen und Tests, etwa auf Tuberkulose, Hepatitis und Parasiten, mussten durchgeführt werden. „Die aus den USA angelieferte Transportkiste sieht eher wie ein 1-Zimmer-Appartement aus“, sagt Niekisch, „zu groß, um an das Gehege im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald angekoppelt zu werden.“ Leider fällt daher auch das sonst übliche Kistentraining aus, das eine narkosefreie Überführung des Tieres in die Kiste ermöglichen würde. „Wir werden SIRIH in eine leichte Narkose legen und auf einer Trage in die Kiste bringen“, erläutert Niekisch. Sobald SIRIH in der Kiste wieder aufgewacht ist, wird zunächst überprüft, ob es ihr nach der Narkose gut geht. Erst dann wird die Kiste auf den Zoolaster geladen und in die Animal Lounge des Frankfurter Flughafens gebracht. Zunächst geht der Flug nach Chicago, von dort aus geht es mit dem Auto nach Columbus, wo eine dreimonatige Quarantäne-Zeit für SIRIH beginnt. „SIRIH muss nicht alleine reisen, ihr vertrauter Pfleger, Revierleiter Carsten Knott, begleitet sie“, so Niekisch. Knott wird noch etwa zwei Wochen bei dem Orang-Utan-Weibchen bleiben, um ihm ein möglichst sanftes Eingewöhnen zu ermöglichen. Knott wird in dieser Zeit auch nach Indianapolis reisen, um die zukünftigen Pfleger umfassend über SIRIH zu informieren. SIRIH wurde 1992 in Zürich geboren, Mutter JANE hatte ihr Baby verstoßen, SIRIHs Ziehmutter wurde vergiftet. Deshalb wurde SIRIH per Hand aufgezogen. „Dennoch hat SIRIH 2003 ihre eigene Tochter JAHE in Frankfurt selber aufgezogen“, berichtet Zoodirektor Niekisch, eher ungewöhnlich für handaufgezogene Tiere, die die natürlichen Verhaltens-weisen nicht von anderen Weibchen der Gruppe erlernen konnten. 2008 zog SIRIH mit den anderen Gruppenmitgliedern in das neue Menschenaffen-Haus Borgori-Wald. Hier machte sie schnell von sich reden, demontierte Schrauben, um sie bei den Pflegerinnen und Pflegern gegen Leckereien einzutauschen, hantierte an der Heizung und am Schutznetz. „SIRIH braucht immer eine Beschäftigung, sie ist sehr intelligent und neugierig“, sagt Niekisch. Im Simons Skjodt International Orangutan Center in Indianapolis wird SIRIH gefordert und gefördert. Ein Hauptaugenmerk des Zentrums um Dr. Robert Shumaker liegt auf der Intelligenz- und der kognitiven Verhaltensforschung.

Erlebniszoo Hannover, 31.07.2014
Pummeliger Federball
Pummelig, weißlich-hellgräulich, kurze Beine, riesige Füße, dicke Knie, Stummelflügel. Dazu ein wenig unbeholfen im Watschelgang. Mitunter gucken die Eltern im eleganten rosafarbenen Gefieder etwas skeptisch auf ihren Nachwuchs, beugen den langen schlanken Hals ganz tief, um sich den unscheinbaren Winzling genauer anzusehen und ihn – auch wenn er ihnen so gar nicht ähnelt (selbst der Schnabel ist Flamingo-untypisch kurz) – zu füttern. 31 Tage haben die Flamingos bei Wind und Wetter auf ihren vulkanartigen Lehmnestern gebrütet. Am 18. Juli schlüpfte das erste Küken, wenige Tage später folgten Nummer 2 und 3. Und der Flamingo-Kindergarten könnte noch größer werden: Im Bambus nahe des Sambesi-Ufers brüten 20 weitere Paare. Die Nester aus Schlamm und Lehm stehen dicht an dicht, denn Flamingos brüten in Kolonien. 70 Tage lang werden die Kleinen mit den dicken Beinen von ihren Eltern aufgezogen. Der Schnabel der Flamingo-Küken ist fürs Fressen noch nicht voll entwickelt, erst nach 48 Tagen ist er so gekrümmt wie bei den Eltern. Die Eltern füttern ihre Kleinen mit der sogenannten „Kropfmilch“, einer vorverdauten roten, milchähnlichen Flüssigkeit, die sie ihnen in den Schnabel tröpfeln. Nach ca. zehn Wochen beginnen die Jungvögel, selbständig zu fressen. Das Federkleid der Küken bleibt zunächst hell bis grau. Für das leuchtende Rosa sorgen Farbstoffe in den Kleinstkrebsen und Algen, die die Vögel in freier Wildbahn mit ihrem besonderen Schnabel aus dem Wasser filtern. Dieser Farbstoff lagert sich langsam im Gefieder ab. Erst im Alter von drei bis vier Jahren, wenn die Jungvögel ausreichend Nahrung mit „Karotinoiden“ gefuttert haben, sind sie dann so rosa wie ihre Eltern. In Zoos ist dieser Farbstoff dem Spezialfutter beigemischt.

Zoo Duisburg, 31.07.2014
Duisburger-berlinerische Schnauze: Nachwuchs bei den Seelöwen
Die vor drei Jahren aus dem Berliner Zoo übersiedelten Kalifornischen Seelöwenweibchen MANDY und GINA hatten sich in der Folgezeit bestens in die Duisburger Gruppe eingelebt. So gut, dass die vierjährige GINA nun ihr erstes Jungtier zur Welt brachte und sich bereits wie eine erfahrene Mutter fürsorglich um die 8 Wochen alte Tochter mit Namen AMY kümmert. In den ersten Lebenswochen haben sich Mutter und Tochter vorwiegend an Land aufgehalten, denn Seelöwen-Jungtiere müssen das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt das schon richtig gut. Damit ist der Seelöwen-Kindergarten wieder eröffnet: im Juni letzten Jahres kam BELLA auf die Welt und avancierte schnell zum Publikumsliebling. Für sie gibt es jetzt nichts Schöneres als mit dem Neuzugang durch das Becken zu pflügen und allerhand Unsinn zu treiben. Bei den dreimal täglichen Vorführungen wird im Zoo Duisburg viel Wert auf das sogenannte „Medical Training“ gelegt. Die Seelöwen werden hierbei auf eventuelle Untersuchungen durch die Zootierärztin vorbereitet. Dies erspart dem Tier, dem Pfleger und der Tierärztin Stress, da sie nicht mehr für einfache Untersuchungen in Narkose gelegt werden müssen. Die beiden Jungtiere sind enorm spielfreudig und interessiert und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man auch bei ihnen mit dieser speziellen Form des Trainings beginnen kann.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 31.07.2014
Mann Guste! Erstmalig Nachwuchs bei den Zebramangusten im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Das ging aber flink! Ende April erst sind zwei weibliche Zebramangusten als Unterstützung der bereits seit 2012 im Tierpark lebenden Mangustenbrüder aus dem Zoo Osnabrück in Görlitz angekommen und nun gibt es schon den ersten Nachwuchs zu bestaunen und das gleich vierfach! Zebramangusten sind sehr gesellig und in ihrer afrikanischen Heimat oft in quirligen Trupps mit bis zu 40 Tieren anzutreffen. Ganz soviel sollen es im Tierpark nicht werden aber der Aufbau einer lebhaften Gruppe der sympathischen Schleichkatzen ist angestrebt – dafür ist der Grundstein nun gelegt.

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