Zoopresseschau

Naturschutz-Tierpark Görlitz 13.08.2014
Viva Polonia!
Das intensive Engagement des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec in den polnischen Nachbargemeinden trägt Früchte. Seit einigen Jahren wirbt der Naturschutz-Tierpark verstärkt um die Gunst polnischer Besucher. Die Beschilderung wurde entsprechend ausgelegt, Werbung intensiviert, eine polnische Facebook und Website angelegt, Kiosk und Restaurant werden von einer polnischen Familie betrieben und es wurden polnisch sprechende Mitarbeiter eingestellt um den Besucherservice zu verbessern. Mittlerweile konnten die Anzahl der polnischen Besucher von 3% auf 7% gesteigert werden! Der 1. Schritt auf die polnischen Nachbargemeinden begann mit der beidseitig der Neisse heiß begehrten „Hallo Baby Card“. Hüben wie drüben wird das Angebot für eine Erwachsenen-Jahresfreikarte für frischgebackene Eltern begeistert angenommen. Das Interesse den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec als länderübergreifendes europäisches Ausflugsziel zu nutzen zeigt sich auch in der Aktion der Stadt Boleslawitz, die an ihren Stadt Eingangsstraßen auf sechs großformatigen Schildern den Tierpark als „Nasze Zoo“ empfiehlt. Ganz besonders stolz ist der Tierpark auf die jüngste Unterstützung der Stadt Zgorzelec. Dem Engagement des polnischen Bürgermeisters Rafael Gronicz ist es zu danken, dass dem Tierpark für die neu entstehende Kaninchenwelt zwei Kanalisationsrohre gespendet wurden.

Zoo Basel 13.08.2014
Schimpansen-Nachwuchs im Zoo Basel
Nach fünf Jahren ist im Zoo Basel wieder ein Schimpansenkind zur Welt gekommen. Lazima ist in der Nacht auf den 29. Juli geboren. Ihre Mutter Benga (34) ist eine sehr routinierte Mutter. Lazima ist bereits ihr sechstes Kind und Benga meistert ihre Mutterolle mit entsprechend viel Geschick und Fürsorge. Die neugierigen Mitschimpansen hält sie ruhig und freundlich, aber bestimmt auf Distanz. Ihre ältere Tochter Garissa (5) durfte das Neugeborene hingegen bereits am ersten Tag berühren. In der Natur sind Schimpansen leider stark bedroht. Ihr Lebensraum schwindet wegen Abholzung des Regenwaldes immer mehr. Patenschafts-Weltrekord für neue Elefantenanlage «Tembea» Für die neue Elefantenanlage «Tembea» lanciert der Zoo Basel eine besondere Publikumsaktion: Es soll ein Patenschafts-Weltrekord aufgestellt werden. Kinder und Erwachsene können ihre Sympathie für «Tembea» ausdrücken, indem sie für einen beziehungsweise zwei Fünfliber Pate werden. In der Nähe des Restaurants zählt bis zur Eröffnung der neuen Anlage eine grosse LED-Anzeige die Patenschaften. Als Dank erhalten die Paten Zugang zu einer Ausstellung über Elefanten. Auf die Kinder wartet eine Überraschung. Zudem sind Führungen für «Tembea» zu gewinnen.

Opel Zoo Kronberg 13.08.2014
Jungtiere im „Doppelpack“: Warzenschweine und Berberaffen im Opel-Zoo haben Nachwuchs
Warzenschweine gelten nicht gerade als Schönheiten, doch ihr Nachwuchs weiß Zoobesucher zu begeistern. Vier kleine Ferkel brachte Mutter Sylvie nach rund 175 Tagen Tragzeit am 31. Juli im Opel-Zoo zur Welt. Knapp zwei Wochen nach ihrer Geburt sind die Jungtiere nun bereits dabei zu sehen, wie sie immer an der Seite ihrer Mutter neugierig das Außengehege erkunden. Bei den sommerlichen Temperaturen fühlen sich die Kleinen sichtlich wohl. Warzenschweine sind ursprünglich in Afrika südlich der Sahara beheimatet, wo es ganzjährig warm ist. Auch die Besucher des Opel-Zoos profitieren vom Zeitpunkt ihrer Geburt: sie können die vier munteren kleinen Ferkel schon jetzt täglich mehrere Stunden im Freien beobachten. Bessere Voraussetzungen für das europäische Klima bringen die Berberaffen mit, die in der Anlage gleich nebenan gezeigt werden. Sie stammen aus den Bergen des nördlichen Afrikas, wo es im Winter empfindlich kalt werden kann. Ihre Jungen bringen sie daher eher im Sommer zur Welt. Zum zweiten Mal nach 2013 wurde am 5. August auch im Opel-Zoo wieder ein Berberaffe geboren. Aufmerksame Besucher können beobachten, wie das kleine Jungtier gut geschützt und gewärmt am Bauch seiner Mutter klammert. So wird es von ihr noch einige Wochen durchs Gehege getragen, bevor es damit beginnen wird, erste eigene Schritte zu unternehmen und dann immer selbständiger in der Gruppe zu agieren.

Zoo Heidelberg 12.08.2014
Elefant „Thai“ ist in den Zoo Zürich umgezogen
Am Dienstag, den 12. August 2014, hat der erste Mitbewohner die Jungbullen-WG im Zoo Heidelberg wieder verlassen. Elefant „Thai“ ist in den Zoo Zürich umgezogen, um dort mit jungen Kühen eine neue Zuchtgruppe aufzubauen. „Es war von Anfang an klar, dass die jungen Elefantenbullen nur einige Jahre bei uns in Heidelberg bleiben würden“, erklärt Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg. „Im Freiland verbringen junge Elefantenbullen die Zeit, nachdem sie ihre Geburtsgruppe verlassen müssen, in Gesellschaft anderer männlicher Elefanten, bevor sie alt genug sind, um von einer erwachsenen Kuh als Partner akzeptiert zu werden.“ Diese Junggesellenzeit ist wichtig für die Tiere, um ihre Kräfte mit anderen Bullen zu messen, Selbstbewusstsein aufzubauen und wichtige Aspekte des Sozialverhaltens zu lernen. In den Zoos werden den Elefantenbullen diese einzelnen Lebensphasen ebenfalls ermöglicht. Nach einigen Jahren unbeschwerten Lebens bei der Mutter und den Tanten in ihrer Geburtsgruppe, wechseln sie in einen Junggesellenverband bis sie alt genug sind, in einem anderen Zoo als Zuchtbulle eingesetzt zu werden. Koordiniert werden die einzelnen Stationen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Elefanten (EEP). Es erarbeitet Empfehlungen auf Basis genauer Daten über die einzelnen Tiere in Europäischen Zoos, welcher Elefant in welchen Zoo umziehen und welches Tier sich mit welchem paaren soll. „Wir sind sehr froh, dass wir die Empfehlung bekommen haben, „Thai“ nach Zürich zu schicken“, erzählt Stefan Geretschläger, Revierleiter bei den Heidelberger Elefanten. „Zürich hat erst vor wenigen Wochen seinen neuen Elefantenpark mit großzügigen Gehegen eröffnet, dort wird „Thai“ es gut haben.“ Der Transport eines Elefanten ist immer ein logistisches Meisterstück für alle Beteiligten. Wochenlang wurde „Thai“ an seine Transportkiste gewöhnt, so dass er am Tag des Transportes ohne Probleme in die Kiste lief und sich dort auch während des Transportes sicher fühlen konnte. Bei der „Kiste“ handelt es sich um einen acht Tonnen schweren Spezialcontainer, der per Kran auf einen Sattelschlepper gehoben werden musste. Mit Begleitfahrzeug, in dem zwei Elefantenpfleger, Tierärztin und Kuratorin saßen, ging es dann Richtung Schweiz. Bei der Zollabfertigung in Basel wurden viele Papiere kontrolliert, bevor der Spezialtransport dann gegen Mittag endlich im Zoo Zürich ankam. Auch hier war bereits alles perfekt vorbereitet, der Kran wartete in der richtigen Position, um die Kiste vom LKW zu heben und vor das Elefantenhaus zu stellen. Schon nach wenigen Minuten verließ „Thai“ noch etwas vorsichtig seine vertraute Kiste und erkundete seine neuen Boxen. Als erstes konnte er sich davon überzeugen, dass das Heu und die Karotten in Zürich genauso gut schmecken wie in Heidelberg. Seine vertrauten Pfleger bleiben noch einige Tage bei ihm, um ihm die Eingewöhnung so leicht wie möglich zu machen. Seine neuen dickhäutigen Mitbewohnerinnen wird „Thai“ jedoch erst nach einiger Zeit der Eingewöhnung kennenlernen. Hier wird auch die persönliche Sympathie zwischen den Tieren eine Rolle spielen, ob die Zusammenführung einfach wird oder länger dauert. „Thai“ hat sich aber bisher immer sehr friedfertig und kooperativ im Umgang mit anderen Elefanten gezeigt, so dass die Chancen auf ein Happy End mit einer funktionierenden und harmonischen Zuchtgruppe sehr gut stehen.Heute, am 12. August, ist übrigens Welt-Elefantentag. Mit diesem Tag soll auf die akute Gefährdung der faszinierenden Dickhäuter aufmerksam gemacht werden, deren Bestand durch immer weiter schrumpfende Lebensräume und rücksichtsloste Wilderei immer kleiner wird.

Tiergarten Nürnberg 12.08.2014
Wieder Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen
Die Totenkopfäffchen im Tiergarten der Stadt Nürnberg haben wieder Nachwuchs. Als „Herr Nilsson“ sind die Totenkopfäffchen aus den Pippi Langstrumpf-Filmen bekannt. Die auch Saimiri genannten Äffchen leben im Tiergarten am Giraffenhaus und haben seit 1996 eine eigene Insel mit Büschen und Bäumen. Sie können hervorragend Springen und Klettern, ihr Nachwuchs klammert sich dabei auf dem Rücken der Mutter fest. In ihrer Heimat in Südamerika leben diese kleinen Primaten in Gruppen von 10 bis 550 Individuen und halten sich meist im Bereich der Baumwipfel auf. Im Tiergarten Nürnberg umfasst die Gruppe mit dem jüngsten Nachwuchs insgesamt 21 Tiere. Die Totenkopfäffchen erhielt der Tiergarten unfreiwillig durch eine Beschlagnahmung der Zollfahndung im Jahr 1981. Von den damals 50 konfiszierten Tieren waren 10 schon tot oder starben kurz darauf. Die übrigen gingen zur Hälfte nach Stuttgart in die Wilhelma. Die verbliebenen Äffchen bildeten eine Zuchtgruppe in der bis heute 81 Jungtiere herangewachsen sind. Männchen, die in der Gruppe herangewachsen sind, werden von den Weibchen nicht als Partner akzeptiert. Deshalb müssen die Nürnberger Männer in Junggesellengruppen wie in den Zoo Saarbrücken umziehen und fremde Männer wie der neue „Chef“ aus dem Zoo Basel zur kontinuierlichen Zucht in den Tiergarten Nürnberg kommen. Der Bestand der im Tiergarten gehaltenen Saimiri boliviensis gilt als noch nicht bedroht, aber die Bestände sind rückläufig. Die Vernichtung der Lebensräume, nicht zuletzt wegen der steigenden Bevölkerung, sind der entscheidende Faktor.

Zoo Hannover 12.08.2014
Glückskleeblätter mit Rüsselschnauzen
Nachwuchs bei Mini-Pigs und Husumer Protestschweinen im Erlebnis-Zoo Hannover – Glückskleeblätter mit Rüsselschnauzen
Schweine gelten bekanntlich als sympathische Glücksbringer. Wie viel Glück bringen sie dann wohl, wenn sie als vierblättriges Kleeblatt mit frechen kurzen Rüsselschnauzen auftreten – und das gleich zweimal? Der Erlebnis-Zoo Hannover hat zurzeit jedenfalls „viel Schwein“. Am 25. Juli brachte Mini-Pig Marianne vier rosa Ferkel mit lustigen schwarzen Flecken zur Welt. Nachdem sie einige Tage gemeinsam im Stall verbracht haben, erkundet das rosa Kleeblatt jetzt seine Suhle im Kinderland Mullewapp, wo auch Vater Ferdinand zufrieden grunzt. Nur drei Tage später, am 28. Juli, legten die Rotbunten Husumer Protestschweine auf Meyers Hof nach: Im Stroh von Stall Mügge quiekt der vierfache Nachwuchs von Hannelore und Wilfried. Ihre Glücksschweinchen sind – ganz wie es sich für ein Rotbuntes Protestschwein gehört – rot-weiß-rot. Obwohl sich der weiße Bauch noch eher in einem zarten Rosa präsentiert. Alle acht haben es faustdick hinter den Schweineohren: Überall stecken sie ihre kurzen Rüssel hinein und wenn Marianne und Hannelore mal nicht aufpassen, lassen sie beim Kräftemessen die Sau raus. Mini-Pigs oder auch: Tea-Cup-Pigs Mini-Pigs sind kleinwüchsige Hausschweine, die ausgewachsen ca. 50 cm hoch, 80-100 cm lang und 30 bis 70 kg schwer werden. Die Jungtiere kommen nach 112-114 Tagen mit nur 300-400 Gramm zur Welt – also als Handvoll Schwein. Die kleinen, „handlichen“ Schweine sind bei Heimtierhaltern sehr beliebt, dennoch gehören sie zu den Nutztieren und müssen auch entsprechend gehalten werden. Rotbunte Husumer Protestschweine – Ihren Namen „Rotbuntes Husumer Protestschwein“ verdanken die Schweine übrigens nicht ihrer Fähigkeit, wirklich laut protestierend quieken zu können. Vielmehr geht ihre rot-weiß-rote Färbung auf den Humor der dänischen Minderheit an der nordfriesischen Küste im 19. Jahrhundert zurück. Als die Dänen damals ihre Landes-Flagge nicht mehr im Vorgarten hissen durften, haben sie aus Protest die rot-weiß-roten Schweine gezüchtet und sie anstelle der Fahne im Vorgarten präsentiert. Die zweifarbige Schweinerasse ist vom Aussterben bedroht. Mit ihrer Zucht trägt der Erlebnis-Zoo Hannover zum Erhalt der „Protestler“ bei. – Apropos Glück: Veranstaltungstipp „Glückswoche im Zoo“ – Der Erlebnis-Zoo Hannover macht glücklich – im wahrsten Sinne. Vom 6. bis 14. September 2014 erleben die Zoo-Besucher Tage des Glücks, die alle Sinne verzaubern. Täglich zwischen 14 und 17 Uhr begegnen ihnen Geschichten vom Glück, Glücksbringer, Glücksbegriffe anderer Kulturen und glücklich stimmende Musik. Die „Glückswoche“ im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage, mit Unterstützung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hannover, wartet mit einem prall gefüllten Programm auf, mit Trommelworkshop, Hufeisenwerfen, Tierspurenraten, Tabla und Dilruba-Musik, nordamerikanischen Klängen aus der Zeit der (Gold)-Glückssucher, Erzählungen, Poetry Slam mit Tobias Kunze Patrick „Stoffl“ Büttner und vielem mehr. Den Höhepunkt der Glückswoche bildet das Wandelkonzert mit Trilok Gurtu am 14. September im Prunksaal des Maharadschas. Das Konzert ist Bestandteil der Niedersächsischen Musiktage 2014.

Zoo Osnabrück 12.08.2014
Ein Pate für Sumatra-Tiger Argo – OWS Ingenieurgeologen unterstützen den Zoo mit 4.800 Euro
Sumatra-Tiger Argo freut sich vier Monate nach seiner Ankunft im Zoo Osnabrück über einen Paten: die OWS Ingenieurgeologen GmbH & Co. KG aus Greven. „Als Bodengutachter begleiten wir den Zoo schon seit längerem. So waren wir unter anderem am Bau des ‚Unterirdischen Zoos’ beteiligt und erstellten zuletzt ein Gutachten für den neuen Tigertempelgarten. Deswegen möchten wir nun dem Zoo als gemeinnützige Einrichtung etwas zurückgeben“, erklärte Christoph Oberste-Wilms, Geschäftsführer der OWS, die Unterstützung für Argo. Er sei mit seiner Familie oft selber im Zoo und freue sich, etwas zur Zooentwicklung beitragen zu können. Zoo-Ehrenpräsident Reinhard Coppenrath bedankte sich bei Oberste-Wilms und seinem Partner Michael Stracke für das Engagement: „Besonders freuen wir uns, dass Sie die Patenschaft gleich für drei Jahre übernehmen wollen. 35 Kilo Fleisch inklusive Knochen fressen die beiden Raubtiere jede Woche, von daher ist eine Unterstützung für uns von großer Hilfe. Tigerkatze Diana hat übrigens noch keinen Paten.“ Tigerkater Argo wurde am 16.02.2013 in Frankreich geboren und lebt seit Ende März im neuen Tigertempelgarten am Schölerberg. Der Zoo Osnabrück hofft, sich in wenigen Jahren mit Argo und seiner Partnerin Diana an der weltweit zwischen den Zoologischen Gärten koordinierten Erhaltungszucht des Sumatra-Tigers beteiligen zu können. Die Tigerart ist stark vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum zerstört wird. Der Tigertempelgarten im Zoo Osnabrück wurde Anfang April 2014 eröffnet. Die Bewohner Diana und Argo, die sich erst hier kennen lernten, verstehen sich weiterhin sehr gut und fressen sogar ganz in Ruhe nebeneinander, was bei Tigern sehr selten ist.

Tiergarten Schönbrunn Wien 11.08.2014
PANDANACHWUCHS FU BAO FEIERT ERSTEN GEBURTSTAG!
Eines der prominentesten „Geburtstagskinder“ der Stadt ist diesen Sommer sicherlich Pandajungtier Fu Bao: Der Besucherliebling im Tiergarten Schönbrunn wird kommenden Donnerstag ein Jahr alt. Zu seinem ersten Geburtstag wird er von seinen Tierpflegern mit Geschenken überrascht. „Fu Bao bekommt mehrere Geschenkspackerl mit Süßkartoffeln und Karotten gefüllt – die Lieblingsleckereien des Pandajungen. Er darf sie natürlich selber aufmachen“, verrät Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auch auf alle Kinder, die an diesem Tag in den Zoo kommen, wartet ein Geschenk: ein Poster von Fu Bao – solange der Vorrat reicht. Fu Bao ist mittlerweile 20 Kilogramm schwer. Er wird nach wie vor von seiner Mutter Yang Yang gesäugt und teilt ihr mit dem pandaüblichen Quietschen auch lautstark mit, wenn er Hunger hat. Immer öfter knabbert er aber auch schon Bambusblätter. Fu Bao ist recht aufgeweckt. „Er klettert gerne, schläft, trinkt, dann frisst er wieder ein bisschen Bambus – je nachdem, worauf er gerade Lust hat. Jeder Tag verläuft anders“, so Schratter. Auch an seinem Geburtstag wird natürlich auf die Schlafenszeiten des Pandajungen Rücksicht genommen. Seine Tierpfleger behalten das „Geburtstagskind“ im Auge und entscheiden, wann die Zeit für die Päckchenübergabe ideal ist. Wie die Geburt seiner Brüder Fu Long und Fu Hu war auch jene von Fu Bao am 14. August 2013 eine zoologische Sensation. Die drei Schönbrunner Pandas sind die einzigen in Europa, die auf natürliche Weise gezeugt und aufgezogen wurden. Nach chinesischer Tradition bekam Fu Bao 100 Tage nach seiner Geburt seinen Namen: Nach Fu Long, dem glücklichen Drachen, und Fu Hu, dem glücklichen Tiger, wurde der dritte Pandanachwuchs ein glücklicher Leopard. Die ersten Lebensmonate verbrachte Fu Bao mit Mutter Yang Yang in der Wurfbox, bevor ihn im Dezember 2013 schließlich die Neugier packte und er sich das erste Mal in die Innenanlage vortastete.

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