Zoopresseschau

Neues aus dem Augsburger Zoo (22.08.2014)
Die Streifenhyäne Loni hat dieses Mal ihre Jungtiere in einer selbstgegrabenen Höhle im Außenbereich zur Welt gebracht. Der Nachteil dabei war, dass wir nicht genau wussten wann die Geburt stattgefunden hat, ob alles o.k. ist und wie viele Jungtiere es sind. Inzwischen sind sie drei Wochen alt, schon manchmal am Ausgang zu sehen und die beiden sehen sehr gesund aus. Derzeit passt die Mutter noch gut auf und zieht ihre Jungen sofort in den schützenden Bau zurück, sollten sie sich zu weit nach draußen wagen. Wahrscheinlich dauert es aber nur noch ein paar Tage bis sie sich nicht mehr bändigen lassen.
Ein männlicher Daghestanischer Tur wurde, unüblich spät im Jahr, auf der Barasingha-Anlage geboren. Auch bei den Reptilien geht es munter weiter: Weitere vier Stirnlappenbasilisken schlüpften, ein Pfauenaugentaggecko und erstmals im neuen Haus wurden insgesamt acht Hundskopfboas geboren.
Keine Zugänge im Berichtszeitraum, aber die im letzten Monat angekommenen Mohrenmakis durften bereits das Außengehege erkunden. Zunächst nur für kurze Zeit und noch ohne Besucher, konnten sie sich mit ihrer Umgebung vertraut machen und haben dies auch ausführlich genutzt. Es wird allerdings noch ein wenig dauern, bis wir sie zusammen mit den Kattas und Besuchern längere Zeit in die Anlage lassen kommen.
Die Pelikan-Nachzuchten der Jahre 2013 und 2014, insgesamt ein Männchen und zwei Weibchen, wurden an den Zoo Blackpool abgegeben. Dafür erhält Augsburg demnächst eine Gruppe Jungfernkraniche.
Es verstarben eine weibliche Schraubenziegen und ein Steinbock. Bei beiden steht noch ein Obduktionsergebnis aus.
Die Dschungelnacht war das zentrale Ereignis im letzten Monat. Bei herrlichstem Wetter fanden mehr als 4.000 Besucher Zeit für einen abendlichen Besuch. Leider war zeitgleich ein Konzert im Botanischen Garten, sonst wären es möglicherweise noch mehr geworden, denn an solch einem Tag sind die Parkplätze der limitierende Faktor. Unter anderem unterhielten Tip Top Till und Toby von Deisner mit einem bunten Programm. Abends illuminierte dann Spirit of Dragonfire mit einer Feuershow die alte Bison-Anlage.
Der Bayerische Rundfunk war an mehreren Tagen zu Dreharbeiten im Zoo. Das Ergebnis gibt es am 30.08. und 06.09. jeweils um 15 Uhr in „Zeit für Tiere“ in den bayerischen dritten Programmen zu sehen.
(Quelle: Newsletter)

Zoo Duisburg 20.08.2014
Neuer Tierpate für KIRINGO – GEBAG übernimmt Patenschaft über Giraffenbullen
Er ist der Längste im Zoo und bekannt für seine Zungenakrobatik, mit der er die erstaunten Besucher unterhält. Dabei vergisst Giraffenbulle KIRINGO bei aller Unterhaltungskunst aber seine Pflichten als Leitbulle keineswegs. Schon etliche Male hat er zur Freude des Zoo Duisburg für Nachwuchs gesorgt. Jetzt darf er sich über einen Paten freuen, der für seinen Lebensunterhalt aufkommt. Die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag wird dem langen Kerl seine Futterrationen sichern.

Opel Zoo Kronberg 20.08.2014
Zwei „Kronberger Seniorinnen“ im Opel-Zoo – Flusspferd Tana (54 Jahre ) und Giraffe Jacqueline (27 Jahre)
Wer kennt sie nicht: Flusspferd Tana, die 1971 von ihrem Leipziger Geburtsort in den Kronberger Opel-Zoo kam und vor vier Jahren von Bürgermeister Klaus Temmen zum „Ehren-Flusspferd“ der Burgstadt ausgezeichnet wurde. Am 25. August ist ihr 54. Geburtstag und sie ist damit wohl das älteste Flusspferd Europas. Die von den Fachleuten angegebene Lebenserwartung von 35 bis 45 Jahre hat sie inzwischen jedenfalls weit überschritten. Die ausgewogene Kost mit saftigen Früchten und frischem Gemüse scheint sie vor Krankheiten zu schützen. Und der süße Kaffee, den ihr die Tierpfleger jeden Morgen liebevoll kredenzen, stabilisiert ihren Kreislauf. Die gute Taunusluft tut ein Übriges und so kann sie hoffentlich noch weitere Geburtstage in Kronberg feiern. Dass die Kronberger gute Chancen haben, ein hohes Alter bei guter Gesundheit zu erreichen, zeigt sich auch an Jacqueline, der Rothschild-Giraffe, die am 7. Juli 27 Jahre alt geworden ist und wahrscheinlich die älteste in Europa lebende Giraffenkuh ist. Sie ist die Stammmutter der Kronberger Herde und ihr Sohn Gregor hat auf der neuen Anlage Afrika Savanne bereits 11 Jungtiere gezeugt. Der diesjährige Nachwuchs, Katja (geboren im Januar) und Martin (geboren im Mai), begeistern die Zoobesucher immer wieder, wenn sie – gemeinsam mit den Gnus, Zebras und Impalas – durch ihr großzügiges Gehege tollen. Aber nicht nur der Nachwuchs dieser Anlage erfreut bei einem Zoobesuch, sondern in vielen Gehegen sind Jungtiere zu entdecken: Bei den vielen Hirscharten, vielen Vögeln, den Europäischen Nerzen, Salzkatzen, Warzenschweinen, Berberaffen und vielen mehr. Und Jungbulle Tamo (6 Jahre), der sich mit seinen drei alten „Tanten“ Aruba, Wankie und Zimba auf der neuen Elefantenanlage gut verträgt, ist ganz eindeutig zum Liebling der Zoobesucher geworden.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 20.08.2014
Nachwuchs bei Klippschliefern und Dscheladas – Babyboom in der Felsen-WG
Gleich sieben junge Klippschliefer tummeln sich derzeit auf der so genannten Felsenanlage in der Wilhelma. Somit umfasst die Familie dieser ungewöhnlichen Tiere insgesamt zehn Mitglieder – ein Männchen, zwei Weibchen und die Ende Juni und Anfang Juli geborenen Jungtiere. Auch bei ihren Mitbewohnern, den Dscheladas oder Blutbrustpavianen, hat sich in den vergangenen drei Wochen Nachwuchs eingestellt. Mittlerweile klammern sich fünf junge Affen an ihre Mütter, weitere werden erwartet. Sie sind das Ergebnis einer Erfolgsgeschichte: Die beiden Dschelada-Männchen „Hope“ und „Haryon“ kamen erst im vergangenen Winter aus Zürich nach Stuttgart. Wie ihre wild lebenden Verwandten im Süden Afrikas mögen auch die Wilhelma-Klippschliefer die Wärme: Bei Sonne aalen sie sich auf der Felsenanlage zwischen ihren Mitbewohnern den Mähnenschafen und Dscheladas. Bei Kälte und Regen jedoch bleiben sie im Innenstall und lassen sich nicht blicken. Die etwa hasengroßen Schliefer sind ausgezeichnete Kletterer und äußerst gesellig. Bis zu 50 Tiere kann eine Familiengruppe umfassen. Sie ernähren sich ausschließlich von diversen Pflanzen, die ihnen gleichzeitig Flüssigkeit liefern: Sie müssen nicht trinken. Die Tiere verbringen am Tag nur etwa eine Stunde mit Fressen – eine für reine Pflanzenfresser sehr kurze Zeit! Vom äußeren Erscheinungsbild her ist man vielleicht versucht, die kleinen Sympathieträger bei den Nagern oder den Hasenartigen anzusiedeln. Ein genauerer Blick auf die Anatomie und die DNS stellt die Schliefer aber überraschenderweise in die Verwandtschaft der Elefanten und Seekühe. Der Nachwuchs bei den Dscheladas ist das zwischenzeitige Ergebnis einer echten Erfolgsgeschichte: In der Wilhelma werden diese aus dem Hochland Äthiopiens stammenden und dort bedrohten Affen seit vielen Jahren erfolgreich gezüchtet. Die beiden Brüder Hope und Haryon bringen frisches Blut in die Dschelada-Gruppe, welche zu den wichtigsten Zuchtgruppen in europäischen Zoos zählt. Allerdings bleibt es in der Felsen-WG nach wie vor spannend. Denn bei den Blutbrustpavianen herrscht „Damenwahl“: Die Weibchen entscheiden, zu welchem Männchen sie sich gesellen. Auch wenn Hope bisher eindeutig höher in der Gunst der Weibchen steht, ist nichts entschieden. Es gibt einige Weibchen, die noch wankelmütig sind. Während der Klippschliefer-Nachwuchs bereits sehr selbstständig die Felsen der Gemeinschaftsanlage erklimmt, halten sich die jungen Dscheladas vorerst immer in der Nähe ihrer Mütter auf. Je unabhängiger sie in den nächsten Wochen werden, desto bunter wird das Treiben in der Felsen-WG.

Zoo Krefeld 20.08.2014
Tiere im Zoo Krefeld werden „verwanzt“
Zur Gewinnung von Blut werden südamerikanische Insekten eingesetzt Die Tiere im Zoo Krefeld werden „verwanzt“, und das im Namen der Wissenschaft. Zootierärztin Dr. Stefanie Markowski hat für die Blutentnahme bei schwierigen Patienten aus dem Zoo Wuppertal zehn südamerikanische Raubwanzen bekommen. Ihr Zookollege André Stadler ist dort als Kurator für den Zootierbestand verantwortlich und hat die Blutgewinnung mittels Raubwanzen etabliert. Im Rahmen seiner Doktorarbeit forscht er weiter und wird nun von der Krefelder Zooveterinärin unterstützt. Hintergrund: Den meisten Zootieren kann nur unter Narkose gefahrlos Blut abgenommen werden. Wie beim Menschen geben aber die Blutwerte auch bei Tieren wichtige Hinweise auf Krankheiten. Somit ist eine Blutgewinnung bei Störungen des Allgemeinbefindens manchmal unerlässlich. Daher wurden im Krefelder Zoo dem Nashornbullen Usoni und weiteren Tieren, denen unter Normalbedingungen nur schwer Blut abgenommen werden kann, die etwa sieben Zentimeter großen Raubwanzen an dünnen Hautstellen aufgesetzt. Nach etwa fünf Minuten haben sich die blutsaugenden Insekten vollgesaugt und fallen ab. Aus dem Körper des Insekts kann nun das Blut gewonnen und in ein Labor zur Untersuchung eingeschickt werden. Für eine Diagnose anhand von Blutwerten ist es wichtig, so viele Vergleichswerte von einer Tierart zu haben wie möglich. Hierfür arbeiten die Zoos auf wissenschaftlicher Ebene eng zusammen. Raubwanzen sind in Südamerika weitverbreitet und sind unter anderem Überträger der Chagas-Krankheit. Sie saugen meistens nachts bei Menschen Blut und übertragen mit ihren Ausscheidungen Parasiten, die die Chagas-Krankheit auslösen. Die Wanzen aus dem Zoo Wuppertal wurden jedoch unter sterilen Bedingungen für den Zweck der Blutentnahme gezüchtet und sind daher ungefährlich.

Zoo Krefeld 20.08.2014
Ausstellung der Affengemälde noch bis Mitte September
– Sonderaktion: Originalgemälde von Orang-Utan Barito um 20 Prozent reduziert Noch bis zum 14. September können im Zoo Krefeld täglich von 11 bis 17 Uhr in der Zooscheune 22 Werke des malenden Orang-Utans „Barito“ angeschaut werden. So lange läuft auch die Sonderaktion „20 Prozent Rabatt auf alle Werke“. Interessenten können bis zu 48 Euro beim Kauf eines Orang-Utan Originals sparen. Die ausgestellten Bilder kosten normal zwischen 160 und 240 Euro. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Beschäftigung der Menschenaffen zu Gute. Borneo Orang-Utan Barito lebte seit 2008 mit seinem Halbbruder Bunjo im Krefelder Zoo. Im Rahmen der Tierbeschäftigung entstanden mit Unterstützung von Tierbeschäftigungs-Fachfrau Christine Peter weit über 100 farbenfrohe Bilder. Barito ist der vierte Orang-Utan, der im Zoo Krefeld malte. Seine Vorgänger allerdings waren allesamt weiblich. Die Bilder aus dem Affenhaus werden seit 2007 über die online-Kunstagentur fundart-21 in Düsseldorf verkauft. Auch zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland waren das Ergebnis der Arbeit mit den bedrohten Menschenaffen. Ende Juli zog der vierzehnjährige Barito in den französischen Zoo von La Palmyre um. Ob er seine künstlerische Ader auch zukünftig ausleben kann, ist noch nicht geklärt. Vermutlich wird er mehr Interesse an seinen drei Artgenossinnen haben, die sich mit ihm eine neu gebaute Anlage teilen.

Tierpark Cottbus 19.08.2014
Die Tiger sind in den Tierpark Cottbus umgezogen
Die beiden Tigerdamen Sita und Kara haben am heutigen Tag den Dortmunder Zoo gen Tierpark Cottbus verlassen. Grund dafür sind die seit langem geplanten und notwendigen Restaurierungsarbeiten im Raubtierhaus. Unter anderem müssen dringend die Bodenheizungen saniert werden. Die Löwen, die ebenfalls im Raubtierhaus leben, werden während der mindestens einjährigen Umbauarbeiten dort bleiben können.Die Raubtieranlage im Cottbuser Tierpark wurde kürzlich erst saniert. Sie soll mit den beiden Tigerdamen wieder neu eröffnet werden. Alle Zoofreundinnen und –freunde haben trotz des Abschieds Grund zur Freude: Nach Beendigung der Restaurierungsarbeiten wird es wieder Tiger im Dortmunder Zoo geben. Sita und Kara sind Schwestern und wurden am 6. Oktober 2006 im Bergzoo Halle geboren. Im März 2008 zogen sie in den Zoo Dortmund um. Es gibt sechs Tigerunterarten. Sita und Kara sind Malayische Tiger. Diese Unterart ist laut Roter Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stark gefährdet. Daher beteiligt sich der Zoo Dortmund auch am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Tiger. Schätzungsweise 500 Malayische Tiger gibt es – mit abnehmender Tendenz – nur noch im Freiland. Auch die Anzahl der anderen Tigerunterarten ist stark rückläufig. Drei Tigerunterarten wurden bereits im letzten Jahrhundert durch den Menschen ausgerottet, eine steht kurz davor. Ursache dafür sind vor allem Wilderei und Lebensraumverlust.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 19.08.2014
Wildes Wochenende – Vortrag von Dr. Ulrike Rademacher – Zootiere auf Reisen
Im Rahmen der Wilden Wochenenden berichtet Wilhelma-Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher am Sonntag, 24. August 2014, in einem Kurzvortrag über „Zootiere auf Reisen“. Dabei gibt sie um 15 und 16 Uhr in der Wilhelmaschule spannende und unterhaltsame Einblicke in die tägliche Arbeit eines modernen Zoos. Um exotische, teilweise vom Aussterben bedrohte Tierarten in einer gesunden Population zu halten, tauschen Zoologische Gärten untereinander immer wieder Tiere aus. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Nachwuchs muss abgegeben, Inzucht vermieden und Zootierpopulationen müssen gemanagt werden. Der Transport ist bei Giraffen von bis zu fünf Metern Höhe oder Nashörnern mit bis zu zwei Tonnen Gewicht nicht immer ganz einfach. Rademacher hat viele Tiertransporte betreut und zeigt an Beispielen, wie schwierig und auch zeitaufwendig die Reisevorbereitungen sein können. Spannend sind auch die Blicke in die Geschichte der Tiertransporte: So brauchten Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Giraffen, die von Afrika nach Europa kamen ganze zwei Jahre. Heute geht dies wesentlich schneller. Die Teilnahme an den Wilden Wochenenden ist im Wilhelma-Eintrittspreis enthalten, Spenden sind aber wie immer willkommen.

Zoo Salzburg 19.08.2014
Noch ist die Breitmaulnashorn-Kuh Tamu rank und schlank!
Die Freude im Zoo Salzburg ist riesengroß! Es ist definitiv: Die rund 8 Jahre alte Nashornkuh Tamu ist trächtig! Ende März 2015 soll sich der langersehnte Nachwuchs bei den Breitmaulnashörnern im Zoo Salzburg einstellen. Seit fast fünf Jahren lebt Tamu im Zoo Salzburg „Aktiver Artenschutz zählt zu den wichtiges Aufgaben des Salzburger Zoos!“ berichtet Zoo—Geschäftsführerin Sabine Grebner „Seit 1991 leben Breitmaulnashörner im Zoo. Da bei unseren Tieren keine Chance auf Nachwuchs bestand, begannen wir im Jahr 2008 auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms unsere Nashorn-Haltung umzustellen. Im Sommer 2008 gaben wir 2 unserer Tiere an den Zoo Augsburg ab. Im November 2009 übersiedelten die Nashorn-Kühe Tamu und Yeti von Südafrika zu uns. Ende 2012 kam dann der ungarische Bulle Athos zu unseren Kühen Kifaru, Yeti und Tamu, nachdem wir Nashorn-Bulle Benno nach Italien abgegeben hatten “. Künstlich besamt – Im März des vergangenen Jahres untersuchten die Reproduktionsspezialisten Prof. Thomas Hildebrandt, Dr. Frank Göritz und Dr. Robert Hermes des Berliner Leibniz-Institut für Zoo-und Wildtiere (IZW) Tamu, Yeti und Athos auf ihre Fortpflanzungsfähigkeit. Das Ergebnis der Untersuchung ergab, dass alle drei fortpflanzungsfähig sind. Die erste künstliche Besamung der beiden Kühe mit den Spermien von Athos brachte leider nicht den erhofften Erfolg, und so wurden die Weibchen im vergangenen November erneut künstlich besamt. Eine Trächtigkeit der Tiere lässt sich anhand von Hormonanalysen im Kot nachweisen. Seit einiger Zeit ist es nun gewiss: Tamu ist trächtig und wird nach rund 16 Monaten Tragzeit, Ende März kommenden Jahres hoffentlich ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Yeti´s Untersuchungsergebnisse brachten bisher noch nicht das erwünschte Resultat. Wilderei gefährdet das Überleben der Nashörner In Anbetracht der Zunahme der Nashorn-Wilderei ist die Aussicht auf Nachwuchs in Salzburg etwas Besonderes: 2007 fielen 17 Tiere Wildern zum Opfer, 2011 waren es schon 448 und im heurigen Jahr sind bis Ende Juni bereits 496 Nashörner in Afrika getötet worden, da ihr Horn in der asiatischen Medizin heiß begehrt ist. „Wenn das Abschlachten so weiter geht, dann werden in ein bis zwei Jahren mehr Nashörner durch Wilderer getötet als Jungtiere zur Welt kommen“, betont Sabine Grebner weiter. „Jedes Nashorn, das zur Welt kommt, ist deshalb für den Fortbestand dieser imposanten Tierart wichtig“.

Opel Zoo Kronberg 18.08.2014
Der Opel-Zoo dankt: Süwag übergibt Elektro-Roller
Anlässlich einer Fahrt der Süwag-Azubis in den Opel-Zoo übergab Holger Kohake, Geschäftsführer der Süwag Vertrieb AG & Co. KG, einen Elekro-Roller an den Opel-Zoo. Dieser ergänzt nun den Fuhrpark des Kronberger Freigeheges und erleichtert den Mitarbeitern ihre täglichen Wege durch das weitläufige Gelände. Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels dankte der Süwag für deren Unterstützung auch im Namen der Besucher: „Ich freue mich, dass wir mit dem neuen Roller nicht nur umweltfreundlich im Gelände unterwegs sind. Auch unsere Besucher profitieren davon, indem sie weder durch laute Fahrgeräusche noch durch Abgase belästigt werden.“ „Dies ist bereits der zweite Roller dieser Art, mit dem die Süwag den Opel-Zoo unterstützt. Als Energieversorger ist es unser Anliegen, Elektromobilität zu fördern, denn sie kann helfen, unsere CO2-Emissionen erheblich zu senken“ ergänzte Süwag-Geschäftsführer Holger Kohake. Gerade in den Sommermonaten ist im Opel-Zoo viel zu tun: ständig sind Mitarbeiter unterwegs, nicht nur, um bei den über 1500 Tieren nach dem Rechten zu sehen, sondern beispielsweise auch, damit die Automaten mit Trockenfutter auch an gut besuchten Tagen immer gefüllt sind. Wer den gesamten Rundweg im Opel-Zoo einmal geht, hat bereits über 3,5 Kilometer zurückgelegt. Das kann einen kleinen Einblick geben, welche Strecken in dem 27 Hektar großen Kronberger Freigehege täglich anfallen.

Tierpark Sababurg 18.08.2014
Sommernacht am 29. + 30.08.2014 im Tierpark Sababurg
Erleben Sie eine Sommernacht im Tierpark mit einer abendlichen Führung und besuchen Sie unsere skandinavischen Tiere. Wölfe, Luchs und Vielfraße werden gefüttert und können so aus nächster Nähe bestaunt werden. Beobachten sie zudem die größten Hirsche der Welt, die Elche. Am Lagerfeuer an der Elchlodge können wir den erlebnisreichen Abend gemeinsam ausklingen lassen! Wenn Sie eine Sommernacht im Tierpark erleben möchten, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 05671-766499-0 an! Die Kosten für Eintritt, Führung und ein Getränk an der Elchlodge betragen für Erwachsene 9,00 € und für Kinder und Jugendliche 5,50 €. Das Gasthaus „Zum Thiergarten“ wird zudem an der Elchlodge grillen. Wer mag, kann sich nach dem Spaziergang mit Würstchen und Grillfleisch stärken!

Zoo Wuppertal, 15.08.2014
Weltmeisterbaby im Grünen Zoo Wuppertal – Gestern Abend wurde ein Elefant geboren
Gestern Abend um 19:00 kam im Elefantenhaus ein kleiner Elefant zur Welt. Die Mutter „Sweni“ brachte nach 645 Tagen Tragzeit ein gesundes Männchen zur Welt. Die Geburt erfolgte völlig unbeeinflusst von unseren Mitarbeitern im Familienverband unserer Elefanten. Der Kleine misst bereits 95 cm Schulterhöhe und ist putzmunter. Zum Beispiel konnte er sich schon unmittelbar nach der Geburt auf den Beinen halten und begann nach etwa einer Stunde zu trinken. In Erinnerung an die tolle Leistung unserer Weltmeister haben die Tierpfleger das Jungtier auf den Namen „Jogi“ getauft. „Jogi“ ist schon das neunte Elefantenbaby welches bei uns in den letzten neun Jahren geboren wurde.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 14.08.2014
ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG, KLEINER FU BAO!
Wer zu einem Pandageburtstag kommt, braucht vor allem eines: Geduld. Der kleine Fu Bao im Tiergarten Schönbrunn ließ seine zahlreichen Fans recht lange warten. Um etwa 13 Uhr beendete das „Geburtstagskind“ sein ausgiebiges Schläfchen und die Pfleger konnten die mit Süßkartoffeln und Karotten gefüllten Packerl in das Gehege bringen. „Neugierig kletterte Fu Bao vom Klettergerüst herunter und machte sich über die Geschenke her. In das größte Packerl, das die Pfleger liebevoll verziert hatten, kraxelte er schlussendlich sogar hinein. Auch seine Mutter Yang Yang hat beim Auspacken und Naschen fleißig mitgeholfen. Kein Wunder, der Kleine trinkt noch Muttermilch und beginnt gerade erst damit, Bambus und Gemüse zu knabbern“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Bei seiner Geburt am 14. August 2013 war Fu Bao nur so leicht wie eine Tafel Schokolade. Mittlerweile wiegt er rund 20 Kilogramm. Die ersten Lebensmonate verbrachte der Pandanachwuchs mit seiner Mutter in der Wurfbox. Im Dezember 2013 erkundete er zum ersten Mal die Innenanlage. Sein Name „Fu Bao“, den er entsprechend chinesischer Tradition 100 Tage nach seiner Geburt erhielt, bedeutet „glücklicher Leopard“. Viele Besucher fragen bereits, wie lange Fu Bao noch in Schönbrunn bleiben darf. Wie seine Brüder wird auch er den Zoo erst im Alter von etwa zwei Jahren verlassen. In diesem Alter lösen sich auch die Pandas im Freiland von ihren Müttern. Es bleibt also noch genug Zeit, um sich an dem Kleinen zu erfreuen.

Zoo Duisburg, 14.08.2014
Nachwuchs bei Zebramangusten
Gegenüber dem Delfinarium lädt eine Gruppe an Zebramangusten die Besucher zu kurzweiligen Beobachtungen ein. Seit kurzem sind die im Juli geborenen fünf Jungtiere dieser kleinen Raubtierart auf der Außenanlage zu sehen, deren Geschlechter allerdings noch nicht bekannt sind. Zebramangusten werden auch Bändermangusten genannt, da die ansonsten einheitlich graubraun gefärbten Tiere auf dem Rücken deutlich abgesetzte dunkelbraune Querstreifen besitzen. Bisher als Verwandte der Schleichkatzen betrachtet, stehen sie vermutlich aber den Hyänen und Madagassischen Raubtieren näher. Die etwa 40 cm großen Raubtiere sind in den trockenen Gebieten Afrikas südlich der Sahara beheimatet, wo sie sowohl in der offenen Savanne als auch im lichten Busch- und Waldland zu finden sind. Sie leben gesellig in kleinen Verbänden, die 50 Tiere umfassen können. Bei der Futtersuche durchwühlen die bodenbewohnenden Zebramangusten Laub und lose Erde und drehen Steine. Wie neugierig die quirligen Tiere grundsätzlich sind, können Zoobesucher derzeit bestens an den Jungtieren sehen, die nach und nach ihre Anlage inspizieren. Der Zoo Duisburg hat aus der Familie der Mangusten neben den Zebra- auch Zwergmangusten (vor dem Raubtierhaus) und die allseits bekannten Erdmännchen (an der Afrika Lodge) im Bestand.

Tierpark Cottbus, 14.08.2014
Ab dem 21. August 2014 wieder Tiger im Cottbuser Tierpark : Raubtierhaus wird eröffnet
In wenigen Tagen wird der 1. Bauabschnitt des neuen Raubtierhauses eröffnet. Nach 7jähriger Unterbrechung sind mit den beiden Malayischen Tigerweibchen „Sita“ und „Kara“ dann endlich wieder Tiger im Cottbuser Tierpark zu Hause. Auf fast 500 m² ist ein Anbau an das bestehende Raubtierhaus entstanden, der ein großes Tigerschaugehege, rückwärtige Absperr- und Wurfboxen für die Tiger sowie einen groß-zügigen Besucherraum enthält. Von hier aus sind durch große Panzerglasscheiben die Großkatzen in ihren Innen- und Außenanlagen sowie Schönhörnchen und Fische zu beobachten.

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