Webmaster-Friday: Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre?

Es ist wieder Freitag, Zeit für den Webmaster-Friday. Das Thema dieser Woche: Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre?
Im Internet gibt es keine Grenzen – so ein geflügeltes Wort. Aber ist das so? Natürlich macht das Internet nicht vor Ländergrenzen halt, aber wie sieht es mit der Sprache aus? Bildet nicht die Sprache im Internet eine Art natürlicher Grenze, die es in bestimmte Gebiete einteilt?

Mag sein, dass die Sprache eine Barriere darstellt und manchmal finde ich es schon ärgerlich, wenn ich ein Blog mit vielleicht interessantem Inhalt finde, ich ihn aber nicht lesen kann, weil er auf chinesisch oder französisch (oder irgendeiner anderen Sprache ist, die ich nicht verstehe) ist.
Andererseits gibt es viele Blogs in englisch und diese gehören eher zu den Blogs, die ich regelmäßig lese, da die Themen interessant sind und mir wenige Blogs im deutschsprachigen Raum bekannt sind, die sich mit Kryptozoologie, ausgestorbenen bzw. neu entdeckten Tierarten befassen. Auf Blogs in anderen Sprachen stoße ich eher selten, da kann ich dann auch verschmerzen wenn ich sie nicht lesen kann.
Ich führe meinen Blog in meiner Muttersprache, also deutsch, weil es Blogs wie diesen nicht so häufig in deutsch gibt. Und meine englische Grammatik ist grottenschlecht.
(It may be that the language is a barrier and sometimes I find it annoying when I find a blog with interesting content, perhaps, but I can not read it because it is in Chinese or French (or any other language that I do not understand) is. On the other hand, there are plenty of blogs in English and these belong rather to the blogs that I read regularly, because the topics are interesting and me a few blogs are known in German-speaking countries, dealing with cryptozoology, extinct or newly discovered species. On Blogs in other languages ​​I meet rarely, then I can also get over if I can not read it. I run my blog in my native language, German, because it seems like these are not so common in German blogs. And my english grammar sucks. Google Übersetzer)
Die einzigen Teile meines Blogs in englisch sind diverse Veröffentlichungen und Abstracts, die einfach in der Originalsprache gelassen wurden.

Liest du in anders-sprachigen Blogs oder Portalen?
Ja, Gründe dafür gibt es weiter oben. Englischsprachige Foren habe ich bisher gemieden, dafür hatte ich nie Verwendung. Aber andere Blogs oder Webseiten lese ich schon.

Beteiligst du dich an Diskussionen in anderssprachigen Blogs?
Nein. Jedenfalls war das bisher der Fall.

Lässt du dich von Themen und Diskussionen in anderen Sprachen inspirieren?
Ja, aber nicht ausschließlich. Ich mache keinen Unterschied zwischen deutschen oder englischen Seiten. Wenn mich ein Thema inspiriert oder ich es weiter ausführen will, dann spielt es ja keine Rolle woher ich die Inspiration bekommen habe.

Bietest du deine Inhalte auch in anderen Sprachen an?
Nein. Und daran wird sich nichts ändern.

Nutzt ihr ein Translation-Tool, um Eure Inhalte auch in anderen Sprachen verfügbar zu machen?
Nachdem ich meine Inhalte nicht in andere Sprachen übertragen muss, hat sich auch noch nie die Frage nach einer Übersetzungshilfe gestellt. Manchmal benutze ich den Googleübersetzer um Inhalte auf anderen Seiten zu verstehen (oder zu erahnen, meist ergibt die Übersetzung keinen großen Sinn).
Die Einleitung dieses Beitrags habe ich mal durch den Googleübersetzer „gejagt“ und war überrascht, dass eine einigermaßen brauchbare Übersetzung dabei rausgekommen ist. Normalerweise ist das nicht der Fall…aber der Vergleich Original und Übersetzung ist nicht Teil dieser Blogparade.
Die Frage stellt sich überhaupt, ob ich meine Inhalte in einer anderen Sprache anbieten muss. Meine Zielgruppe sind deutschsprechende Zoo- und Tierliebhaber und ich selbst finde es nicht sehr lesefreundlich Inhalte in mehreren Sprachen vorzufinden. Bei einigen Blogs kenne ich das und ich persönlich kann mich damit nicht anfreunden.
Mein Blog bleibt einsprachig, auch wenn einige Teile englisch sind.

Als Zusammenfassung möchte ich festhalten, dass es hilfreich sein kann seinen Horizont auch bei anderssprachigen Blogs zu erweitern, sofern man dieser Sprache mächtig ist. Das Angebot erweitert sich dadurch und das kann dem Leser nur nutzen.
Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre? Vermutlich nicht, die Grenzen werden durch die eigenen Kenntnisse gesetzt.

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