Zoopresseschau

Tierpark Bochum 03.09.2014
Luchs „Lucy“ ist tot! Tierpark Bochum trauert um seine uralte Raubkatze
Luchs „Lucy“ ist tot! Ein Urgestein des Bochumer Tierparks ist nach längerer Krankheit im Alter von 22 Jahren verstorben. Fast 20 Jahre lebte „Lucy“ im Tierpark Bochum und zählte somit zu den „Urgesteinen“ des Familienzoos. Viele heute erwachsene Besucher kannten die heimische Raubkatze bereits seit ihrer Kindheit. So fällt der Abschied nicht leicht, wie auch Zoodirektor Ralf Slabik beschreibt: „Ich kannte „Lucy“ bereits als junges Tier und habe damals ihre Ankunft im Tierpark miterlebt. Wir sind alle betroffen, in so vielen Jahren baut sich eine starke Bindung zu einem Tier auf!“ Im Mai 1992 wurde „Lucy“ im Zoo Landau geboren. Drei Jahre später fand sie im Tierpark Bochum ihr neues Zuhause, wo ihr der ein Jahr älteren Luchs-Kater „Garfield“ zur Seite gestellt wurde. Die beiden bildeten ein harmonisches Paar, bei dem „Lucy“ jedoch den Ton angab. Bereits ein Jahr nach ihrem Einzug im Bochumer Tierpark kündigte sich der erste Nachwuchs an. Insgesamt 14 Jungtiere bekamen die beiden Raubkatzeneltern, die erfolgreich in andere Zoos vermittelt werden konnten. Zuletzt wurde im Jahr 2003 Luchs-Kind „Lilli“ geboren. Seitdem war das „Rentnerpärchen“ unter sich und führte ein ruhiges Leben und gemütliches Leben, ganz nach Luchs-Art. Seit Juli ging es „Lucy“ jedoch immer schlechter, sodass sie regelmäßig vom Zootierarzt behandelt wurde. Sie litt unter epileptischen Anfällen und baute körperlich ab. Zu diesem Zeitpunkt bekam „Lucy“ schon Präparate zur Unterstützung der Leberfunktion und zur Förderung der Durchblutung des Gehirns. Medikamente zur Behandlung der Epilepsie schlugen nicht an. Welche Erkrankung bei „Lucy“ letztendlich zum Tod führte kann trotz der pathologischen Untersuchung nicht genau gesagt werden. Aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters hatte die Katzendame eine Reihe altersbedingter Leiden. Der Eurasische Luchs (Lynx lynx) ist eine in Europa und Asien verbreitete Art. Nach Bären und Wölfen zählen Luchse mit einer Kopfrumpflänge von über einem Meter und einer Schulterhöhe bis 70 cm zu den größten europäischen Landraubtieren. Nachdem die Raubkatzen durch gezielte Ausrottungsmaßnahmen Anfang des 20. Jhd. aus Westeuropa verschwunden waren, wanderte sie ab den 50er Jahren aus angrenzenden Siedlungsgebieten wieder ein und wurden auch gezielt wieder angesiedelt. So wird der Gesamtbestand in Europa auf rund 7.000 Luchse geschätzt. Das größte Problem für den Luchs in Mitteleuropa ist jedoch immer noch die Wilderei, die gerade im Balkan zu einem dramatischen Rückgang der Luchspopulation geführt hat. Typisch für Luchse sind die Pinselohren. Die Haarpinsel sind bis zu 5 cm lang und verstärken die Geräuschortung. Untersuchungen haben gezeigt, dass Luchse das Rascheln einer Maus noch aus einer Entfernung von 50 Metern wahrnehmen können. Die Augen sind ebenfalls ein wichtiges Sinnesorgan und etwa sechsmal so lichtempfindlich wie die Augen eines Menschen. Sie ermöglichen Luchsen die Jagd in der Dämmerung und der Nacht. Luchse sind Überraschungsjäger, die Jagd erfolgt durch Auflauern oder Anschleichen, ehe sie diese mit Anspringen oder einem Kurzspurt abschließen, bei denen sie eine Geschwindigkeit von fast 70 km/h erreichen können. Das Beutespektrum umfasst fast alle im jeweiligen Lebensraum vorhandenen kleinen und mittelgroßen Vögel und Säuger, wie Rehe, Kaninchen und Mäuse aber auch Fische werden erbeutet. Größere Beutetiere werden z.T. unter Ästen und Blättern versteckt und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgesucht. Die Lebensdauer der Luchse in freier Wildbahn liegt bei 10 bis 15 Jahren. Das älteste, im Zoo gehaltene Tier, erreichte ein Lebensalter von 29 Jahren, üblich sind jedoch rund 20 Jahre. So hat „Lucy“ mit 22 Jahren ein bedeutendes Alter in menschlicher Obhut erreicht.

Tiergarten Worms 03.09.2014
Besucher-Rekord im Tiergarten
Der Tiergarten Worms konnte alleine im August 36.895 Besucher begrüßen. Das ist absoluter Rekord! In keinem anderen Monat der vergangenen Jahre hatte der Tiergarten ähnlich viele Gäste. Schon im Januar wurden die Geschäftsführung und die Mitarbeiter mit sehr hohen Besucherzahlen überrascht. „Wenn das Wetter dem Tiergarten im Herbst noch wohlgesonnen bleibt, dann können wir vielleicht sogar das Rekordjahr 2011 mit seinen 233000TSD Gästen knacken“, hofft Geschäftsführer Dieter Haag. Mit jährlich über 500.000 Besuchern sind der Tiergarten und die Bäder übrigens die beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Worms und stellen somit auch für die Metropolregion einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.Des einen Freud, des anderen Leid! Begünstigt wurde dieses tolle Ergebnis natürlich auch durch das Wetter. Der recht wechselhafte August hat viele Gäste von einem Besuch im Schwimmbad abgehalten. Stattdessen besuchten viele, bei milden Temperaturen, den Tiergarten. Nicht nur das Wetter erklärt die tollen Zahlen. Es hat sich auch einiges getan im Tiergarten: Neben baulichen Maßnahmen wie der Erweiterung des integrativen Spielplatzes und der Südamerika-Anlage, wurden auch Teilstücke der Wege gepflastert. Der Uferbereich des Sees wurde saniert und die Pferde bekamen einen großzügigen Unterstand beim Bauernhof. Aber auch die vielen putzigen Jungtiere locken die Besucher in den Tiergarten. Publikumslieblinge in diesem Jahr waren eindeutig das Pfalz-Ardenner-Fohlen „FELI“ sowie „DOLORES“, das Kälbchen des Bauernhofes. Also auf in den Tiergarten – es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Zoo-Verein Wuppertal e.V. 03.09.2014
Der Zoo-Verein freut sich über sein 1.500stes Mitglied
über den Beitritt seines 1.500sten Mitgliedes konnte sich der Zoo-Verein in der vergangenen Woche freuen. Mit einem Blumenstrauß wurde das neue Mitglied Antje Lieser vom 1. Vorsitzenden des Zoo-Vereins, Bruno Hensel, und dessen Geschäftsführer Andreas Haeser-Kalthoff gebührend vor der Kulisse der neuen, vom Zoo-Verein finanzierten Wolfsanlage begrüßt. Dass mit Antje Lieser nun auch die Geschäftsführerin des wuppertalaktiv! Stadtmarketing e.V. Mitglied im Zoo-Verein ist, zeigt den hohen Stellenwert, den der Zoo-Verein inzwischen für viele Menschen in Wuppertal hat. Sein angestrebtes Ziel von 1.500 Mitgliedern hat der Zoo-Verein damit früher als erhofft erreicht. Ursprünglich war diese Marke für das kommende Jahr 2015 angepeilt, in dem der Zoo-Verein sein 60jähriges Bestehen feiern kann. In den vergangenen 10 Jahren konnte der Zoo-Verein somit ein rasantes Wachstum verzeichnen, Anfang 2004 lag die Mitgliederzahl noch bei 532. Bis zum Jubiläum und auch darüber hinaus hofft der Zoo-Verein nun auf weitere Beitritte, um den Grünen Zoo Wuppertal auch weiterhin nachhaltig und mit einer großen Lobby unterstützen zu können.

Zoo Basel 03.09.2014
Mikrochip macht Zootiere unverwechselbar
Im Kinderzolli haben sieben Zwergziegen eine „ID“ in Form eines reiskorngrossen Idenifikations-Chips erhalten. Der Chip ist ein nützliches Hilfsmittel, um sie voneinander zu unterscheiden. Ob Löwen, Schneeleoparden, Somali-Wildesel oder Rappentantilopen, im Zoo Basel erhalten viele Tiere einen solchen Mikrochip. Die auf dem Chip gespeicherte individuelle Nummer macht jedes Tier ein Leben lang unverwechselbar. Der Zootierarzt applizierte den reiskorngrossen Chip mit einer Einwegspritze oberhalb des Schulterblattes unter die Haut der Ziege. Wie die meisten Tiere reagierten sie höchstens beim Einstich ein wenig. Nur die beiden im März geborenen Zwergziegen „Lavani“ und „Laki“ gaben meckernd zum Ausdruck, dass sie von der Prozedur nicht so begeistert sind. Beim Chippen halfen diesmal zwei Kinder mit. Die beiden elf und zwölfjährigen Mädchen arbeiten regelmässig im Kinderzoo und dürfen als erfahrene Helferinnen den Tierarzt bei dieser Arbeit begleiten. Ihre Aufgabe war es, die Zwergziegen beim Platzieren des Chips ruhig und entspannt zu halten. Der Chip (auch Transponder genannt) enthält einen fünfzehnstelligen Code. Mit einem kleinen, mobilen Lesegerät kann dieser abgelesen und das Tier so identifiziert werden. Gerade für den Tierarzt ist es wichtig, Daten wie Geburtsdatum, Herkunft, Nachkommen oder frühere medizinische Behandlungen zu kennen. Dass man die einzelnen Tiere einer Art unterscheiden kann, ist auch Voraussetzung für die europäischen oder weltweiten Erhaltungszuchtprogramme, mit welchen die Zoos die genetische Vielfalt ihrer Populationen sicherstellen. Im Zoo Basel werden die Individuen sehr vieler Tierarten mit einem Mikrochip versehen. Idealerweise platziert man den Chip bereits beim ganz jungen Tier, denn bei einem erwachsenen Löwen, Schneeleoparden oder einer Rappenantilope wäre dies ohne Narkose nicht mehr möglich. Nach den Zwergziegen war diesmal ein Graumull an der Reihe. Für ihn und andere Kleintiere wie etwa Rüsselspringer gibt es neu winzige Transponder von wenigen Millimetern Grösse (1×9 mm).

Zoo Augsburg 02.09.2014
Junge Streifenhyänen sind inzwischen für Besucher zu sehen
Ein wenig Glück muss man allerdings schon haben, aber inzwischen bewegen sich die beiden kleinen (Ende Juli geborenen) Streifenhyänen auch schon etwas vom schützenden Höhleneingang weg. Der Eingang befindet sich hinter dem kleinen Teich auf der Außenanlage. Nach dem internationalen Tierbestandsregister gab es in den letzten 12 Monaten weltweit nur noch in einem indischen Zoo eine Geburt bei den Streifenhyänen.

Serengeti Park Hodenhagen 02.09.2014
A-Z Bürosysteme GmbH setzt in der Produktauswahl konsequent auf ökologische Nachhaltigkeit und schließt Partnerschaft mit der Serengeti-Park Hodenhagen GmbH
Das Unternehmen aus der IT und Bürokommunikation, die A-Z Bürosysteme GmbH aus Walsrode, gewinnt Serengeti-Park Hodenhagen GmbH weiterhin als Partner. Das Dienstleistungsunternehmen A-Z Bürosysteme konnte innerhalb eines Managed Print Service Projektes durch seine Produktauswahl für energie-und schadstofffreie multifunktionale Systeme begeistern. Ab sofort wird an den Arbeitsplätzen feinstaubfrei gedruckt. Der Serengeti Park, besteht seit nunmehr 40 Jahren, setzt ganz auf die Expedition von Natur und Abenteuer in der Lüneburger Heide. Über 1.500 Tiere aus aller Welt finden hier artgerecht, weitläufig und ohne Zäune, ihre Heimat. Grund genug innerhalb einer Neuausrichtung von Ausgabesystemen gerade auch den ökologischen Ansatz zu wählen. Mit A-Z Bürosysteme, seit über 30 Jahren in der Bürokommunikation und der IT zu Hause und Spezialist in modernen Managed Print Services Projekten, hat man hier den besten qualitativen Partner ausgewählt. Durch ihre Herstellerunabhängigkeit konnten die Mitarbeiter des Bürokommunikationsspezialisten in der Auswahl der Systeme und der Organisationsprozesse des Serengeti Parks, somit die Vorgabe im ökologischen Sinne umsetzten. Als Mittelstandsunternehmen und Spezialist in der Bürokommunikation und IT, als Mitglied der bundesweiten Gemeinschaft winwin Office Network eG, hat sich A-Z Bürosysteme gerade in den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Schadstofffreiheit eine heute wichtige Liefer- und Beratungsstrategie zum Ziel gesetzt. Viele Kunden und Partner sind in diesen Themenfeldern sensibilisiert. Hier kann A-Z Bürosysteme auf über 20 Jahre bundesweite Erfahrung zurückgreifen und mit der Auswahl der Hersteller, als Dienstleister unterstützen. „In der Partnerschaft zwischen dem Serengeti Park und A-Z Bürosysteme zeigt sich wieder, dass moderne Vorgaben, eine qualifizierte Aufnahme dieser Vorgaben, nachhaltige Lösungen mit sich bringen“, so Lydia und Meik Öttlinger, Geschäftsführer der A-Z Bürosysteme GmbH.

Zoo Hannover 02.09.2014
Deutschlandweite Kundenbefragung durch ServiceValue GmbH – Hannover hat Deutschlands familienfreundlichsten Zoo
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist zum zweiten Mal in Folge zu Deutschlands familienfreundlichstem Zoo gewählt worden! Das ergab eine groß angelegte Kundenbefragung, in der über 400 Unternehmen aus 58 Branchen auf den Prüfstand gestellt wurden. Knapp 40.000 Familien mit einem oder mehreren Kindern haben dabei bewertet, wie gut die Unternehmen auf sie als Kundengruppe „Familie mit Kind“ eingestellt sind. Initiiert wurde die deutschlandweite Befragung von der ServiceValue GmbH in Kooperation mit der WELT am SONNTAG und unter wissenschaftlicher Begleitung der Goethe-Universität Frankfurt, erklärt die Service Value GmbH in ihrer Presse-Mitteilung. Über acht Leistungsdimensionen werde die Familien- und Kinderorientierung von Unternehmen aus Kundensicht bewertet und zum sogenannten „Family Experience Score“ (FES) verdichtet. Der FES bilde die Grundlage des Rankings „Familienfreundliche Unternehmen 2014“. An der Spitze steht mit einem FES von 86,8 Playmobil FunPark, gefolgt vom Erlebnis-Zoo Hannover mit einem FES von 85,3. Damit konnte sich der Erlebnis-Zoo im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Punkte verbessern und ist zum zweiten Mal in Folge auf Platz zwei im Gesamtranking sowie Branchensieger der zehn bewerteten zoologischen Einrichtungen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser hervorragendes Ergebnis aus dem vergangenen Jahr übertreffen konnten“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff. Es ist das erklärte Ziel des Zoos, Bildung, Unterhaltung und Erholung für alle Altersgruppen zu bieten, auf dass alle gemeinsam einen schönen und informativen Tag erleben können. „Die Bewertung ist eine tolle Bestätigung für unser Team und unser Konzept“, so Casdorff.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma 02.09.2014
Thementag „Raubtiere“ aus der Reihe „Wilde Wochenenden“: Eisbär, Tiger & Co. – Einblicke ins Reich der Raubtiere
Wer weiß, dass auch Erdmännchen und sogar der bambusfressende Große Panda zu den Raubtieren gehören? Und was genau die Vertreter der Ordnung „Carnivora“ von Pflanzenfressern unterscheidet? Wer überdies wissen möchte, wie weit ein Tiger springen kann, was ein Marderhund ist und wie ein Wieselgebiss aussieht – der ist beim Thementag „Raubtiere“ der Wilhelmaschule am 7. September 2014 goldrichtig. An diesem Tag erfahren die Besucher von 11 Uhr bis 16 Uhr von den Wilhelma-Pädagoginnen alles Wissenswerte über die Anatomie und Lebensweise von Eisbär und Co., über Stammbaum, Systematik, Verbreitung und Artenvielfalt – und warum leider viele Raubtierarten weltweit bedroht sind. Außerdem halten die Experten an den Info-Ständen in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere reichlich Anschauungsmaterial von der Tigerklaue bis zum Löwenschädel bereit. Der Besuch des Thementags ist im Eintrittspreis enthalten, Spenden für den Artenschutz sind jedoch sehr willkommen.

Tiergarten Worms 02.09.2014
Seniorennachmittag im Tiergarten Worms – Der Seniorenbeirat lädt ein zur Führung: Familienoberhäupter-
die Rollenverteilung bei den Tieren

Nächsten Monat, am 08. September 2014 um 14.45 Uhr, findet eine weitere Seniorenführung im Tiergarten Worms statt. Familienoberhäupter und die Rollenverteilung bei den Tieren wird das interessante Thema der kommenden Führung sein. Wer beschafft die Nahrung? Wer passt auf den Nachwuchs auf? Hat überhaupt jede Tierart ein Familienoberhaupt, beziehungsweise eine klassische Rollenverteilung? Die Führung im August behandelte das Thema „Wölfe in Deutschland – Fluch oder Segen?“. Das „Mysterium“ Wolf wurde 15 Teilnehmern näher gebracht und während dieser spannenden Führung konnte Zoopädagogin Sandy Gass, mit einigen Mythen und Vorurteilen aufräumen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet und gehört seitdem zu den vom Aussterben bedrohten Tieren. „Aber der Wolf gehört doch dazu!“ behauptete eine Seniorin. Der Wolf, ein gefürchtetes Tier! Warum eigentlich? Das Bild des Wolfes ist im menschlichen Verstand als böse und gefährlich abgespeichert. Im jungen Alter wird uns der Wolf schon, wie im Märchen „Rotkäppchen“, als menschenfressendes Wesen vermittelt. In der Realität sorgen sich Landwirte und Schäfer um ihre Tiere – aber sind diese wirklich die Haupt-Nahrungsquelle der Wölfe? Wölfe ernähren sich im Wesentlichen von im Wald lebenden Tieren wie Dammwild oder Muffelwild und das auch nur, wenn sie im Rudel jagen können. Einzelne Wölfe geben sich aber auch mal mit einem Hasen oder sogar mit Eidechsen zufrieden. An die Nutztiere der Bauern trauen sich Wölfe in der Regel nicht ran, denn sie haben mehr Angst vor dem Menschen als der Mensch vor ihnen. Ein Wolf sucht sich erst dann in der Nähe des Menschen etwas zum Fressen, wenn er im Wald keine Nahrung mehr findet.Als kleines Highlight konnten die Senioren eine Fütterung der Wölfe miterleben, bei der zwei Ziegen komplett an die Wölfe verfüttert wurden. Auch wenn der Anblick nicht gerade erbaulich ist, so ist diese Form der Nahrungsaufnahme sehr wichtig für das Wohlergehen der Wölfe des Tiergartens.

Zoo Vivarium Darmstadt 02.09.2014
Der Zoo Vivarium lädt alle Schulneulinge zu einem Besuch ein
Der Zoo Vivarium möchte allen ABC-Schützen zum ersten Schultag eine besondere Überraschung machen und lädt sie zu einem Besuch in den Darmstädter Zoo ein. Am Mittwoch (10. September.) und Freitag (12. September) wartet jeweils um 15 Uhr an der Zooschule ein spezielles Angebot auf die Kinder. Bei einer Führung erfahren sie, welche Tiere im Darmstädter Tiergarten leben und wie in der Tierwelt gelernt wird. Wer das Einschulungs-Schreiben an der Kasse vorlegt, erhält an diesen beiden Tagen kostenlosen Zugang. Begleitpersonen zahlen den normalen Eintritt.

Allwetterzoo Münster 01.09.2014
Münstersches Unternehmen übernimmt die Patenschaft für Gorilla ShaSha aus dem Allwetterzoo
„Wir sind bereits seit 15 Jahren am Standort Münster vertreten und wollen daher mit der Übernahme einer Tier-Patenschaft im Allwetterzoo Münster ein Zeichen für die Verbundenheit zur Stadt Münster und zum Zoo setzten, der eben zu Münster gehört wie auch unser Unternehmen“, so André Käckenmeister, Geschäftsführer der D+S Communication-Centre Münster GmbH. „Für Gorilla ShaSha als Patentier haben wir uns entschieden, da sie einfach besonders gut in die kommunikative Ausrichtung des Unternehmens passt.“ Und in Sachen Kommunikation kennt sich der Chef eines Kommunikationscenters natürlich aus. „Die Leitlinien unseres Unternehmens sind sozial, familiär, stark und natürlich kommunikativ – und passen somit genau zum Allwetterzoo und eben zu den dort lebenden sanften Riesen, also den Gorillas…“ Beim Patentermin im Allwetterzoo überreichte Dr. Simone Schehka, Kuratorin für Menschenaffen im Allwetterzoo, die Patenurkunde an André Käckenmeister. „Wir sind froh, dass immer wieder Privatpersonen oder auch Firmen Tierpatenschaften bei uns im Zoo übernehmen, da wir mit dem Geld unsere Tieranlagen stetig verbessern können. Aktuell sammeln wir Gelder für den Umbau der Innenanlagen bei den Gorillas. Somit kommt das Patengeld direkt den Gorillas auch zugute.“

Zoo Berlin 01.09.2014
Die Junior Zoo-Universität Berlin feiert ihr 5-jähriges Bestehen
Die 2009 von Zoo und Tierpark Berlin gegründete Junior Zoo-Universität hat bis heute rund 250 Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren jedes Jahr zwei Semester lang auf eine virtuelle Rundreise über alle fünf Kontinente und die Polargebiete mitgenommen und dabei viel Interessantes über Fauna und Flora der Erde nahe gebracht. Am 30. August 2014 feiert die Junior Zoo-Universität Berlin (JZUB) ihr 5-jähriges Jubiläum. „Als Zoo und Tierpark haben wir einen Bildungsauftrag zu erfüllen und möchten gleichzeitig die Begeisterung und Faszination für das Thema Tier und Natur wecken“, so Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Die Junior Zoo-Universität bietet die Möglichkeit jungen Studenten auf spielerische Art und Weise naturwissenschaftliches Forschen und Denken nahezubringen. Zoo und Tierpark Berlin freuen sich gemeinsam mit den aktuellen StudentenInnen, den bisherigen Absolventen, allen Dozenten, Eltern, Sponsoren, Unterstützern, Förderern und MitarbeiterInnen dieses Jubiläum zu feiern.“ „Wir finden es wichtig, jungen Menschen naturwissenschaftliches Denken und Forschen nahe zu bringen, um so frühzeitig für die Themen Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren. Als moderner Energiedienstleister, der nicht nur die Energieversorgung von morgen, sondern vor allem auch die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft im Blick hat, ist uns dabei unsere Verantwortung für die nachkommenden Generationen ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freuen wir uns mit unserer Unterstützung als Hauptsponsor der Junior Zoo-Universität von Anbeginn an einen Beitrag dazu leisten zu können, “ so Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender der GASAG. Zoo und Tierpark Berlin danken ihrem Hauptsponsor der GASAG für die Realisierung dieses Projektes zur Förderung naturwissenschaftlichen Forschens und Denkens für Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler.

Zoo Duisburg 01.09.2014
Familienerlebnis im Rentiergehege: Die Anmeldung für den letzten Termin in diesem Jahr läuft!
So langsam wird es herbstlich… Der September hat begonnen, und bei dem derzeitigen Wetter stimmt man sich schon automatisch auf den Herbst ein. Optimale Ausgangsvoraussetzung für einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer. Der Zoo Duisburg bietet natürlich ganz besonderes Lagerfeuerambiente, nämlich im Rentierlager „North Trail“. Mit der Unterstützung seines Fördervereines lädt der Zoo Duisburg Groß und Klein zum Nordischen Abend am 19.09.2014 ein – zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Abendveranstaltung startet um 18:00 Uhr am Zoo-Haupteingang mit einer Führung zu den Bewohnern von Tundra und Taiga. Gespickt mit Anekdoten aus dem Leben im Zoo und Informationen zur Lebensweise und Biologie von Wisent, Schnee-Eule, Vielfraß und Polarwolf wird der Rundgang durch den Zoo bestimmt nicht langweilig. Der gemütliche Abschluss des Abends findet in Anlehnung an den wildromantischen Lebensstil der Saami, dem halbnomadischen Volk im Norden Skandinaviens, bei dem besagten Lagerfeuer auf der Rentieranlage statt. Bei knisterndem Feuer, nordischer Musik und inmitten der Rentiere schmecken dann Stockbrot, Schmalzstulle und Getränke besonderes lecker – auch ein Blick in den Stall gehört zum Programm. Ein Abend, den keiner so schnell vergessen wird!

Zoo Leipzig 01.09.2014
Hamburger Elefanten für Besucher zu sehen Erste Erkundungen auf den Freianlagen von Ganesha Mandir
Die beiden Hamburger Elefantenkühe Thura (40) und Rani (5), die seit letzter Woche in Leipzig leben, haben sich inzwischen schon gut an ihr neues Domizil und ihre neuen Pfleger gewöhnt. In den letzten Tagen fand bereits ein erstes Zusammengewöhnen mit der Elefantenkuh Saida (41) statt, die 2006 aus Hamburg nach Leipzig kam und bisher nur schwer in die bestehende Herdenstruktur integriert werden konnte. „Die Eingewöhnung in die rückwärtigen Bereiche verlief ohne Komplikationen, so dass wir uns recht schnell dazu entschlossen haben, beide Kühe auf die Außenanlagen zu lassen und den Kontakt zu Saida herzustellen. Unsere Vermutungen haben sich bestätigt, Thura und Saida haben sich wiedererkannt. Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Vergesellschaftung. Auch Thuras 5-jähige Tochter Rani hat den Transfer gut überstanden und zeigt sich interessiert am neuen Umfeld“, fasst Seniorkurator Gerd Nötzold die ersten Tage der neuen Elefanten nach der Ankunft in Leipzig zusammen. Bis auf weiteres werden die drei Elefanten täglich von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr auf der Anlage vor der kleinen Pagode für die Besucher zu sehen sein.

Serengeti Park Hodenhagen 01.09.2014
5. Survival-Run powered by Puma im Serengeti-Park Hodenhagen – Am Samstag, den 13.09.2014. Das Jubiläumsjahr!
5 Jahre Survival-Run powered by PUMA und 40 Jahre Serengeti-Park Hodenhagen. Über 2800 Läuferinnen und Läufer, Teens und Kids fiebern dem tierischsten Hindernislauf Deutschlands, dem Survival Run im Serengeti-Park Hodenhagen entgegen. Auch im Jubiläumsjahr wird es wieder „Nass, dreckig und tierisch anstrengend“ werden! Veranstalter Arne Trommer, Customized Concepts GmbH: „Der 5. Survival-Run wird am 13.09.2014 ein besonderes Highlight, beide Jubiläen vereinen optimal Herausforderung und Spaß für Läufer und Familien: Hindernis-Fun-Run für Jedermann und einen Familientag im Serengeti-Park bei dem alle Begleiter zum reduzierten Preis in den Park kommen.“ Was erwartet die Teilnehmer 2014 konkret? „Beim Survival-Run 2014 geht es in erster Linie um einen hohen Spaßfaktor und das besondere Lauferlebnis, welches sich aus den unterschiedlichen Hindernissen und der einmaligen Streckenführung in und um den Serengeti-Park Hodenhagen ergibt.“, so Arne Trommer weiter. Auf einer Streckenlänge von wahlweise 8 oder 16 Kilometern erwarten die Teilnehmer ca. 23 spannende Hindernisse. Dabei müssen Sie unterschiedlichste motorische Fertigkeiten unter Beweis stellen. Rennen, kriechen, robben, krabbeln, springen, klettern und neuerdings sogar schwimmen. Klingt anspruchsvoll? Stimmt! Dennoch sind alle Hindernisse auf der Strecke auch von weniger geübten Teilnehmern zu bewältigen. Und mit einem anschließenden Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen ist der Survival-Run nicht nur der Hindernis-Fun-Run für Jedermann, sondern auch das familienfreundlichste Laufevent Deutschlands. Wir sehen uns am Samstag, den 13.09.2014. Wer dieses Mal nicht dabei sein kann, der bekommt 2015 die nächste Chance. Dann heißt es schon zum sechsten Mal: „Lass dich nicht fressen!“

Tiergarten Schönbrunn Wien 01.09.2014
ELEFANT IQHWA FEIERT 1. GEBURTSTAG!
Beim ersten Geburtstag schon rund 350 Kilogramm schwer: So etwas gibt es nur im Tiergarten Schönbrunn. Am kommenden Donnerstag wird das Elefantenmädchen Iqhwa ein Jahr alt. An seinem Ehrentag überraschen die Tierpfleger den kleinen Dickhäuter mit einer Geburtstagstorte ganz nach Elefantengeschmack. „Um 15 Uhr bekommt Iqwha eine Heutorte, gespickt mit besonders süßen Obstsorten. Das ist für einen Elefanten so wie für uns eine Schokoladentorte“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. An Iqhwas Seite werden ihre Mutter Tonga und ihre Halbschwester Mongu sein. Schratter: „Iqhwa ist so neugierig, dass sie sicher als erste von der Torte naschen wird.“ Iqhwa wurde am 4. September 2013 geboren und ist der vierte Afrikanische Elefant, der im Tiergarten Schönbrunn das Licht der Welt erblickt hat. Weltweit ist das Elefantenweibchen eine Sensation. Iqhwa ist der erste Elefant, der durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma eines Wildbullen gezeugt wurde. Iqhwas Vater lebt in Südafrika. Ihre Mutter Tonga ist im Tiergarten Schönbrunn zuhause. Der Name des Elefantennachwuchses wurde im Rahmen einer Internetabstimmung ermittelt. Über 22.000 Elefantenfans entschieden sich für „Iqhwa“, was in der Sprache der Zulus für „Eis“ steht und auf die besondere Entstehung hinweist.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 29.08.2014
AUCH DIE JÜNGEREN GEPARDEN-DRILLINGE SIND NUN ZU SEHEN!
Den Besuchern des Tiergarten Schönbrunn bietet sich derzeit eine einmalige Gelegenheit: Sie können gleich zwei Geparden-Drillinge beim Aufwachsen beobachten. Während die mittlerweile vier Monate alten Jungtiere Zulu, Sambesi und Mali schon einige Wochen lang die Außenanlage erkunden, war der jüngere Geparden-Nachwuchs, der Anfang Juli geboren wurde, bisher noch nicht für die Besucher zu sehen. „Jetzt sind auch die jüngeren Drillinge soweit und begleiten ihre Mutter Farida ins Freie. Die große Außenanlage wurde vorübergehend geteilt, damit sie beide Geparden-Gruppen nutzen können“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. So lässt sich das Heranwachsen der Jungtiere hervorragend vergleichen. Beide Würfe werden noch gesäugt. Während die Älteren jedoch schon mehrmals täglich auch Fleisch fressen, ist bei den Jüngeren Muttermilch noch die Hauptmahlzeit. Beim Größenvergleich zeigt sich eindeutig, wie schnell kleine Geparde groß werden. Schratter: „Eines haben aber alle gemeinsam. Sie spielen gerne mit ihren Geschwistern und springen ausgelassen durch das hohe Gras.“ Mittlerweile konnte auch das Geschlecht der jüngeren Drillinge festgestellt werden. Es sind auch zwei Männchen und ein Weibchen. Sie haben von ihren Pflegern die Namen Kito, Duma und Femi bekommen.

Zoologischer Garten Magdeburg, 29.08.2014
70.000 Besucher seit Eröffnung der Schimpansen-Anlage: Ubangi als Seilkünstler begeistert die Magdeburger
„Das ist ein spektakuläres Ergebnis für den Zoo Magdeburg: mehr als 70.000 Besucher kamen in den ersten sechs Wochen, um Ubangi, Karlchen & Co. in der neuen Schimpansen-Anlage im Magdeburger Zoo zu sehen“ freut sich Zoodirektor Dr. Kai Perret. Die achtköpfige Schimpansengruppe aus Münster fühlt sich sichtlich wohl und nutzt ausgiebig die vielseitig strukturierte 3000 Quadratmeter große Außenanlage. Die neunjährige Minga und der 16-jährige Ubangi scheinen sich als echte „Seilkünstler“ zu beweisen, während Kanaga und Sambala es herausfordert, die Vielfalt der Klettermöglichkeiten auszuprobieren. Der Rest der quirligen Schimpansengruppe weiß sich ebenso gut zu beschäftigen und ist ständig in Aktion. Noch wurden die beiden „Magdeburger“ Schimpansen – Nana und Wubbo – nicht mit der Gruppe zusammengeführt. „Dies ist ein langwieriger Prozess, der viel Fingerspitzengefühl von den Zootierpflegern verlangt. Wir geben den beiden die Zeit, die sie brauchen, um sich anzunähern – alles ganz ohne Hast“, erklärt der Zoodirektor. Die bisherige gute Besucherresonanz lässt die Erwartungshaltung im Zoo steigen – bis zum Jahresende werden rund 120.000 Besucher die neue Schimpansen-Anlage gesehen haben.

Zoo Osnabrück, 29.08.2014
Zoo-Lotterie geht in die Herbstrunde: Lose zugunsten von Teilhabe-Projekten und Menschenaffen
Die jährlich stattfindende Zoo-Lotterie geht nun in die Herbstrunde. Vom 29. August bis 2. November 2014 können Lose zugunsten von gemeinnützigen Osnabrücker Einrichtungen gekauft werden. Schirmherr ist Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Unter den Gewinnen ist für jeden etwas Interessantes dabei: Vom Auto über Erlebniswertgutscheine bis hin zu Zoo-Gewinnen wie Tageskarten oder auch faltbaren Ferngläsern. Im Frühjahr war unter den 67.417 verkauften Losen noch nicht das für den Fiat 500 dabei – somit haben wir jetzt zwei Autos zu verlosen“, freut sich Reinhard Sliwka, Präsident des Osnabrücker Zoos, bei der heutigen Eröffnung in der Großen Straße vor dem Modehaus L+T. Neben dem Fiat 500 hat das Autohaus Schiermeier dem Zoo Osnabrück noch einen Fiat Panda zur Verfügung gestellt, der nun als zweiter Hauptgewinn bereit steht. Ein Los kostet wie bisher einen Euro. Schirmherr der Zoo-Lotterie ist Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, bei der Eröffnung vertreten durch Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler: „Die Zoolotterie ist alljährlich mit großen Erwartungen verbunden. So auch dieses Mal, denn außer dem Zoo sollen zwei soziale und eine kulturelle Einrichtung unterstützt werden, um Projekte zu ermöglichen, die sonst nicht zustande kämen. Ein Wort von Franz von Assisi sei deshalb der Sammlung mit auf den Weg gegeben: ‚Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche‘. “ Der Reinerlös der gemeinnützigen Sachwertlotterie geht zu 60 Prozent an den Zoo Osnabrück und zu 40 Prozent an andere gemeinnützige Einrichtungen. In diesem Jahr werden davon zu je einem Drittel der Verein „Kultur für Alle Osnabrück“ (KAOS), die St. Johann Behindertenhilfe des Bischöflichen Stuhls zu Osnabrück und die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband in der Region Osnabrück e.V. profitieren. Der Verein KAOS gibt seit 2013 die „Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte“ (KUKUK) heraus. Mit dieser Karte haben Osnabrücker mit wenig Geld die Möglichkeit, für einen Euro an Kulturereignissen bei über 50 Veranstaltern teilzuhaben. Max Ciolek, Vorstandsmitglied des KAOS-Vereins, fasst die Idee des Kulturschaffenden Hilmar Hoffmann zusammen, um das Ziel des Vereins zu beschreiben: „Jeder Bürger muss grundsätzlich in die Lage versetzt werden, kulturelle Angebote wahrnehmen zu können.“ Die finanzielle Beteiligung müsse so bemessen sein, dass keine einkommensspezifischen Schranken aufgerichtet würden – eben „Kultur für alle“. Die zweite gemeinnützige Einrichtung, die von der Zoo-Lotterie profitiert, ist die St. Johann Behindertenhilfe in Trägerschaft des Bischöflichen Stuhls zu Osnabrück. Ihr Ziel ist, Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen einen neuen Wohn- und Lebensraum, ein zweites Zuhause zu geben. Mittlerweile hat sie sich zu einer Spezialeinrichtung für schwerstmehrfach behinderte Kinder und Jugendliche mit hohem Betreuungsaufwand entwickelt. „Mit dem Erlös der Lotterie möchten wir unter anderem Ferienfahrten für unsere Bewohner finanzieren. Aufgrund der Schwere der Behinderungen sind nur besondere, behindertengerechte Ferieneinrichtungen geeignet, die erhebliche Mehrkosten verursachen“, so Einrichtungsleiter Ludwig Klein. Mobilität und damit Teilhabe gewährleisten, ist auch das Ziel des Arbeiterwohlfahrt Kreisverbands in der Region Osnabrück e.V. Erreicht werden soll dieses durch einen eigenen Kleinbus. Die AWO in Osnabrück hat sich der Leitlinie „Menschen begegnen Menschen“ verschrieben. „Begegnungen möglich zu machen ist eine der Aufgaben, die im äußerst vielfältig arbeitenden Kinder- und Jugendhilfebereich, aber auch vor dem Hintergrund von Inklusion besondere Aufmerksamkeit verdient“, erklärt Ralf Haas, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AWO. Konkret unterstützt werden könne dies durch Fahrzeuge, die auch Platz für Kleingruppen bieten. Mit diesen Bullis können lehrreiche Ausflüge unternommen werden, die ihnen aufgrund einer verbesserten Teilhabe direkt zugute kommen. Der Zoo Osnabrück selbst nutzt seinen Anteil für den Umbau des Menschenaffenhauses, in dem auch der bekannte Orang-Utan Buschi zuhause ist. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr starten, so Sliwka. Dafür hat der Zoo die Spendenaktion „Wir für Buschi“ gestartet und ruft damit die ganze Region zum Spenden für Orang-Utan Buschis neues Heim auf. Der Umbau kostet 1,6 Millionen Euro und soll den Menschenaffen mehr Platz verschaffen. Weitere Informationen zur Aktion unter www.zoo-osnabrueck.de. Neben dem Lotteriestand vor dem Modehaus L+T in der Großen Straße gibt es einen weiteren Verkaufsort vor der Hirsch- Apotheke am Nikolaiort. Die gemeinnützige Sachwertlotterie findet in dieser Form in Osnabrück seit 1998 statt. Bisher wurden über 620.000 Euro an gemeinnützige Osnabrücker Einrichtungen und Vereine ausgeschüttet.

Tierpark Görlitz, 28.08.2014
„Wombat“ aus der Mülltonne…..
Eigentlich bekommen sie genug zu fressen, abwechslungsreich ist sie auch die Ernährung der Alpenmurmeltiere im Naturschutz-Tierpark Görlitz/ Zgorzelec, aber trotzdem werden die Mülleimer im Lausitztal regelmäßig von den frei in der Parkanlage lebenden Nagern durchwühlt. Es könnte ja noch ein echtes Schmankerl in den Tonnen stecken… „Frei aus dem Stand auf den Rand“ nach diesem Motto meistern die Hörnchen Verwandten trotz ihrer plumpen Gestalt die Mülleimerhürde mit Bravour. Besonders athletisch zeigt sich dabei das schwanzlose Männchen namens „Wombat“. Den Namen verdankt er der Ähnlichkeit mit dem gleichnamigen australischen Vertreter der Plumpbeutler. Die siebenköpfige Familiengruppe kann noch bis Ende September/Anfang Oktober bei ihrem munteren Treiben im Tierpark beobachtet werden. Dann wird sie sich bis zum nächsten Frühjahr langsam in den Winterschlaf zurückziehen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 28.08.2014
SENSATIONELLER NEUZUGANG: MHORRGAZELLEN NUN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN!
Von heute bis Sonntag finden im Tiergarten Schönbrunn die Artenschutztage statt. Passend dazu ist eine neue Tierart eingezogen, die verdeutlicht, wie wichtig die Artenschutzarbeit von Zoos ist. Mit ihrem rotbraunen Fell, den grazilen Beinen und den nach hinten geschwungenen Hörnern sehen die Mhorrgazellen auf den ersten Blick einfach nur wie hübsche Gazellen aus. Doch die Geschichte hinter dieser Tierart ist fast unglaublich. „Im Freiland sind Mhorrgazellen ausgestorben. Sie waren in Wüsten, Dornbuschsteppen und Baumsavannen in Nordwestafrika heimisch. Im Jahr 1968 wurde das letzte Tier erlegt. Glücklicherweise wurden davor ein paar Tiere gerettet und konnten in eine Zuchtstation in Spanien gebracht werden“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. In der Zuchtstation vermehrten sich die Tiere gut. Immer mehr konnten an Zoos abgegeben werden. Dort wurden Zuchtgruppen gebildet und der Bestand wuchs immer weiter an. Schließlich wurden in den 80er Jahren die ersten Wiederansiedlungsprojekte in ihrer ursprünglichen Heimat gestartet. Dass es diese Gazelle überhaupt noch gibt, ist der engagierten Artenschutzarbeit der Zoos zu verdanken. Schratter: „Bei uns im Tiergarten leben nun ein Männchen aus dem Zoo Barcelona und zwei Weibchen aus Madrid und Budapest. Natürlich hoffen auch wir auf Nachwuchs, um im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) einen Beitrag zum Erhalt dieser Tierart leisten zu können.“ Veranstaltungstipp: Artenschutztage 2014.Wer die neuen Mhorrgazellen bewundern und mehr darüber erfahren möchte, wie man selbst einen Beitrag zum Erhalt der einen oder anderen Tier- und Pflanzenart leisten kann, ist bei den Artenschutztagen im Tiergarten Schönbrunn genau richtig. Vom 28. bis 31. August im Tiergarten Schönbrunn jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Erlebniszoo Hannover, 28.08.2014
Fellknäuel auf Riesen-Tatzen: Nachwuchs bei den seltenen Berberlöwen im Erlebnis-Zoo Hannover
Riesenfreude im Erlebnis-Zoo Hannover: Die seltenen Berberlöwen haben Nachwuchs – und das gleich dreifach! Am 1. Juli brachte Löwin Binta ein männliches und zwei weibliche Jungtiere zur Welt. Sieben Wochen lang hütete Binta ihren Nachwuchs hinter den Kulissen in der Wurfbox. Die bei der Geburt 1,5 kg leichten und hilflosen Fellknäuel sind mittlerweile zu stattlichen 7 kg schweren und katzentypisch neugierigen Minilöwen herangewachsen, die jetzt bei schönem Wetter den Löwencanyon am Sambesi erobern. Fauchen können die Kleinen jedenfalls schon sehr gut, das steht fest. Alles wird angefaucht – der Baum, das Gras, der Stein. Erst fauchen, dann genauer hingucken. Sicher ist sicher. Dass weder Stein noch Baum (nicht einmal die Giraffen im Nachbargehege) von dem tapsigen Imponiergehabe der drei winzigen Löwenkinder auch nur annähernd beeindruckt sind, wissen sie ja nicht. Sie verhalten sich einfach nur so, wie sie es ihrer Mutter Binta abgeguckt haben. Die hat in letzter Zeit sehr viel gefaucht! Wer auch nur einen Blick auf ihren Nachwuchs hinter den Kulissen werfen wollte, wurde von Binta mit Gebrüll begrüßt. Im Löwencanyon hält das Jungtier-Trio seine liebevolle Mutter auf Trab. Am liebsten würde Binta die Kleinen immer direkt neben sich wissen, aber dazu gibt es für die Geschwister einfach viel zu viel zu entdecken, Grashalme nieder zu kämpfen, Schmetterlinge zu jagen, Steine zu erklimmen… Die drei Kleinen sind der zweite Nachwuchs von Binta (6 ) und Chalid (9 ). Joco und Zari wurden 2011 geboren und sind mittlerweile in den Zoos Erfurt und Neuwied heimisch. In ihrer Nordafrikanischen Heimat sind Berberlöwen in freier Wildbahn seit Mitte des 20. Jahrhunderts ausgerottet. Nur ein kleiner Bestand des Panthera leo leo konnte bis heute im marokkanischen Nationalzoo Rabat überleben. Mit gezielter Nachzucht wird der Berberlöwe dort vor dem Aussterben bewahrt. Jetzt werden Berberlöwen im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms auch in Europa wieder gezüchtet. Die Löwinnen Binta und Naima kamen 2009 aus Rabat nach Hannover. Löwe Chalid folgte im Juli 2010 aus England. Der Erlebnis-Zoo Hannover hofft, langfristig zum Erhalt dieser majestätischen Art beitragen zu können. Unter allen heute lebenden Löwenarten ist der Berberlöwe die schwerste und größte Unterart. Die Männchen haben eine besonders lange Mähne, die bis weit über die Schultern und unter den Bauch wächst. Bekannt ist der Berberlöwe auch als „Wappentier“ – der Löwe mit den langen Haaren ist unter anderem auf dem Wappen der Region Hannover zu sehen. Die drei Löwenbabys sind ab heute bei trockenem Wetter immer von 09-10.30 und 15 -16 Uhr zu sehen. Die Patenschaft für die noch namenlosen Jungtiere hat das Unternehmen Johnson Controls, Weltmarktführer für Fahrzeugbatterien mit Standort der Europazentrale in Marienwerder, übernommen. Johnson Controls war bereits Pate des ersten Wurfes der Berberlöwen und verhalf Joco und Zari zu ihren Namen. „Regionales Engagement ist uns wichtig, besonders an unseren Unternehmensstandorten. Wir freuen uns, mit der Patenschaft für die drei Berberlöwenkinder auch weiterhin den wichtigen Beitrag des Zoos zur Erhaltung seltener Tierarten zu unterstützen“, erklärt Christian Rosenkranz, Forschungsleiter bei Johnson Controls. „Ich bin mir sicher, dass die Zoobesucher und unsere Mitarbeiter die drei kleinen Löwen genauso schnell in ihr Herz schließen werden, wie Joco und Zari.“

Zoo Duisburg, 28.08.2014
Seltener Nachwuchs bei Bärenstummelaffen
Der Zoo Duisburg hält nicht nur viele bedrohte und selten in Zoologischen Gärten anzutreffende Tierarten, er hat bei diesen auch große Zuchterfolge vorzuweisen. Die westafrikanischen Bärenstummelaffen, die ihren Namen dem rückgebildeten Daumen zu verdanken haben, sind so eine Duisburger Erfolgsgeschichte. Der ohnehin nur noch kleine Bestand im Verbreitungsgebiet zwischen Ghana und der Elfenbeinküste leidet weiterhin stark unter der Jagd durch Einheimische sowie unter der Lebensraumzerstörung. Umso wichtiger sind Zuchtbemühungen in Menschenobhut. Nur eine Handvoll Zoos in Europa hält derzeit Bärenstummelaffen. Von den etwa 30 Tieren leben allein neun am Kaiserberg! Nummer 10, noch namenlos, wurde Anfang Juli geboren und unterstreicht die florierende Zucht in Duisburg. Es ist schon das fünfte Jungtier von Mutter MELANIE, die ursprünglich aus Erfurt stammte. Bärenstummelaffen sehen nach der Geburt fast gruselig aus. Nicht so sehr wegen des cremig-weiß eingefärbten Körpers und des gräulichen Schwanzes als vielmehr wegen der maskenhaften schwarzen Partien um die Augen. Allerdings färben die Jungtiere im Alter von wenigen Monaten komplett um: aus dem Positiv wird sozusagen das Negativ. Was weiß war wird mehr oder weniger schwarz und umgekehrt. Jedenfalls tragen die Bärenstummelaffen im Erwachsenenalter ihren überlangen Schwanz in reinem Weiß! Und dieses Umfärben können Besucher zur jetzigen Zeit beobachten. Für die Pfleger bedeutet diese Tierart einen enormen Aufwand, denn die Bärenstummelaffen fressen am liebsten Laub. Bereits zur Mitte eines jeden Jahres kümmern sich die Tierpfleger mit Hochdruck darum, dass frisches Laub in rauen Mengen tiefgefroren wird, damit eine ganzjährige Versorgung gewährleistet wird. Sicher steckt auch hier ein Schlüssel zum Zuchterfolg.

Zoo Heidelberg, 28.08.2014
Alle klagen über das Wetter – der Zoo nicht!
Es ist zu kühl für die Jahreszeit, es regnet immer mal wieder, Strandbäder melden die Flaute. Ganz anders sieht es im Zoo Heidelberg aus: Noch ein paar gute Tage zum Monatsende und der August wird zum Rekordmonat mit über 70.000 Besuchern. „Zu dem guten Ergebnis tragen viele Faktoren bei. Das Wetter ist ein ganz wichtiger Grund, sich für einen Zoobesuch zu entscheiden.“ erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Wie sieht das Ideale Zoowetter aus: Im Winter, zu Beginn des Frühjahrs und im Herbst deckt sich dies mit dem allgemeinen Empfinden: Sonnenschein, laue Temperaturen, nicht zu windig. Ab Mai etwa hat der Zoo aber ein ganz anderes Wunschwetter als die meisten Bürger: Nicht zu warm, gelegentliche Regenschauer – vorzugsweise abends und nachts, das ist das Wetter, das die Entscheidung für einen Zoobesuch begünstigt. „Bei über 26°Celcius gehen viele Menschen lieber ins Schwimmbad als in den Zoo. Bei uns ist dann doch etwas mehr Kleidung erforderlich, die Zoobesucher laufen mehr und das abkühlende Bad steht auch nicht auf dem Programm.“ weiß Dr. Wünnemann um die Gründe. „Ab 30°Celcius aufwärts ist bei uns „tote Hose“ und im Tiergarten-Schwimmbad tanzt der Bär.“ Aber alleine auf das Wetter kommt es nicht an: „Die Menschen gehen dorthin, wo sie wissen, dass sie eine schöne Zeit erleben – dieser Abstimmung mit den Füßen stellen wir uns jeden Tag.“ Für viele Mitarbeiter des Zoos ist jetzt Hochsaison: Die Servicekräfte beantworten neben ihrer Tätigkeit an der Kasse, im Zooshop oder an den Drehkreuzen tausende von Fragen, die Gärtner pflegen die Grünanlagen mit Rasenmäher, Heckenschere und Hacke – und freuen sich, dass sie dank des regelmäßigen Regens nicht noch zusätzlich gießen müssen. Gerade im Frühjahr und Sommer, wenn alles wächst und blüht – auch das Unkraut –, kommen die Zoogärtner mit der Arbeit kaum noch hinterher. Das relativ kühle Wetter ist aber auch gut für die Tierbeobachtung: „Selbst Zebras und Elefanten, die an hohe Temperaturen gut angepasst sind, machen bei großer Hitze lieber Siesta als umherzutollen. Die einzigen Tiere, denen es auch der heißeste Heidelberger Sommer wenig ausmacht, sind die Flamingos – sie können ein bewundernswert breites Temperaturspektrum genießen: Am Natronsee brüten Flamingos bei über 50°Celcius im Schatten – nur gibt es dort keinen Schatten und die Vögel stehen in praller Sonne in einer über 60° warmen ätzenden Lauge. Dieselben Tiere sind aber auch in Hochlandseen anzutreffen, die nur wenige Grad kalt sind. Am liebsten schaue ich jetzt den Waschbären zu, die ihre neue Anlage erkunden, den Schweinen und den jungen Rosalöfflern, die mit ihrem Löffelschnabel immer geschickter umzugehen lernen.“ verrät Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

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