Zoopresseschau

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 01.10.2014
Ein Kälbchen bei den Limpurgern – Susanna bringt Leben auf den Bauernhof
Der Schaubauernhof der Wilhelma hat eine neue Bewohnerin: Das am 6. September 2014 geborene Limpurger-Kalb Susanna. Gemeinsam mit den Schafen tobt das rotbraune Kälbchen über die Wiese. Wie fast alle Bewohner des Wilhelma-Bauernhofs gehören auch die Limpurger Rinder zu den bedrohten Haustierrassen. Darum ist hier jeder Nachwuchs wichtig. Das Limpurger Rind, welches ursprünglich aus der Region des Welzheimer Walds stammt, gehört zu den so genannten Dreinutzungsrindern. Solche Rinder liefern Milch und Fleisch und finden zudem als Zugtiere Verwendung – als Multitalente waren sie früher bei den Bauern sehr gefragt, verschwanden aber im Zuge der Umstellung auf Traktoren und Turbokühe innerhalb kürzester Zeit aus den Ställen. Viele Nutztierrassen sind so ausgestorben, einige wenige haben in den Ställen traditionsbewusster Bauern oder in Zoologischen Gärten überlebt. So auch das Limpurger Rind: Um 1960 gab es noch 17 Kühe, einen Bullen und einige wenige Liebhaber, die diese Rasse einfach nicht aussterben lassen wollten. 1987 wurde ein Zuchtverband neu gegründet, der heute auf einen Bestand von über 300 Herdbuchkühen und genügend Bullen zurückgreifen kann – ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und unschätzbare Genreserve für anfällige Hochleistungsrassen. Auch die Wilhelma beteiligt sich an der Erhaltungszucht alter Haustierrassen: Auf dem Schaubauernhof tummeln sich Schwäbisch-Hällische Schweine, Skudden, Poitou-Riesenesel sowie Hinterwälder und Limpurger Rinder.

Tierpark Hagenbeck Hamburg 01.10.2014
Hamburgs knuddeligster Bartträger verzaubert seine Patentante
„Ich taufe dich auf den Namen Thor und wünsche dir, dass es dir immer gut gehen soll und du ein langes Leben hast.“ Bei diesen Worten übergoss Taufpatin Ina Müller den dreieinhalb Monate jungen Walrossbullen im Tierpark Hagenbeck mit echtem Elbwasser aus einem silbernen Taufkelch. „Ich habe mich ein bisschen verliebt“, gestand die frisch gebackene Patentante nach dieser offiziellen Handlung. Kein Wunder, denn der gerade 100 Kilogramm schwere Thor zeigte sich von seiner unwiderstehlichsten Seite. Ganz nach Walrossart pustete er die Moderatorin, Sängerin und Tierfreundin an, ließ sich von ihr streicheln und hielt sogar still, als ihm das Wasser aus dem Kelch über Kopf und Nacken rann. Ina Müller ist eine Patentante, wie sie sich ein Walross nur wünschen kann. Sie fühle sich von den stromlinienförmigen Tieren angezogen, gestand sie. Und das gleich aus mehreren Gründen. Da sei zum Beispiel die Lust am Futtern, die sie mit den großen Meeressäugern gemeinsam habe. Und natürlich die daraus resultierende bis zu 15 Zentimeter dicke Speckschicht. „Vielleicht sollten wir Frauen uns daran ein Beispiel nehmen“, so Ina Müller, „dick sein und sich trotzdem wohlfühlen.“ Der Tierpark Hagenbeck ist begeistert von der Walrosspatin. Sie hatte nicht nur sehr spontan zugesagt, diese Aufgabe zu übernehmen, Ina Müller kennt sich bereits sehr gut mit den Tieren aus. Als Dank für die charmante Taufe überreichte Geschäftsführer Dr. Claus Hagenbeck Ina Müller den silbernen Taufpokal als Geschenk. Außerdem durfte sie ein Plüschwalross zum Knuddeln mit nach Hause nehmen. „Der kommt mit auf Tour“, freute sich die Sängerin.

Zoo Duisburg 01.10.2014
Sonniger Spätherbst im Zoo
Dieser sonnige Spätherbst mag noch für den dürftigen Sommer entschädigen: die Leute sind gut drauf, am Abend wird wieder gegrillt, und der Zoobesuch am Wochenende ist gebucht! Gleich gegenüber dem Haupteingang haben die Gärtner die Lemureninsel auf Vordermann gebracht und dem wuchernden Bambus Einhalt geboten. Die Tiere sind besser zu sehen und sonnen sich gemütlich vor den Augen der Besucher. Die Elefantenhalle erreicht man jetzt über eine neu gestaltete Holzbrücke, die zum Verweilen einlädt, um den Elefanten beim Baden im Außenbecken zuzusehen. Noch dauert es ein paar Tage, aber die alte Zwergotterbrücke wird derzeit ebenfalls neu gebaut. QUITO, der knapp einjährige Brillenbären-Jungmann, begeistert nach wie vor die Massen. Die Zusammenführung von Mutter und Kind mit dem Vater gelang vor einigen Wochen zur Freude aller problemlos. Seither ist Familienleben pur angesagt, inklusive jungenhafter Kampfspiele! Nebenan wächst das jüngste Wisentkalb inmitten der Herde heran. Die Pfleger haben es auf den Namen DURABELLA getauft. Man muss wissen, dass die in Duisburg geborenen Wisente allesamt Namen mit den Anfangsbuchstaben „DU“ erhalten. Stolze Duisburger eben! An dieser Stelle soll aber auch noch von Tieren die Rede sein, die es seit kurzem nicht mehr zu sehen gibt. Die aber hier geboren und an Partnerzoos zur hoffentlich erfolgreichen Zucht weitergegeben wurden: Koalamann KUNA hat sich ebenso bestens in Madrid eingelegt wie Riesenotterweibchen ALONDRA im Zoo Budapest. Und so können die Zoobesucher ständig miterleben und –staunen, was sich in einer der profiliertesten und bedeutendsten kulturellen Einrichtung Duisburgs so alles tut!

Serengeti-Park Hodenhagen 01.10.2014
Torsten Frings zu Besuch bei der Löwenbande im Serengeti-Park Hodenhagen
Am 21. Juli wurden im Serengeti-Park Hodenhagen Löwen geboren. Die stolzen Eltern sind die erfahrene Mutter „Shalima“ (9 Jahre) und Vater „Baba“ (12 Jahre). Leonora, Leon und Lonka bekamen heute neben der traditionellen Impfung gegen Katzenschnupfen prominenten Besuch. Torsten Frings ist ein totaler Tierfan und besonders haben es ihm Raubkatzen angetan. Er war heute bei den drei kleinen Fellknäulen, wurde kräftig angefaucht und genoss den direkten Kontakt zum König des Tierreiches. Hintergrund Löwen: Löwinnen gebären nach einer Tragzeit von ca. 4 Monaten 3-4 blinde Junge. Nach 2 Wochen öffnen sie ihre Augen und können nach ca. 3 Wochen laufen. Löwenkinder trinken bis zu 1,2 Liter Muttermilch pro Tag und können bis zu 6 Monate bei der Mutter saugen. Meist beginnen sie aber schon nach 6 Wochen mit dem Verzehr von Fleisch. Mit dem Beginn der Fleischaufnahme wird das Saugen bei der Mutter weniger.

Zoo Salzburg 01.10.2014
SV Scholz Grödig übernahm heute die Patenschaft für einen Alpensteinbock
Die meisten Zuschauerplätze im Das.Goldberg Stadion bieten einen hervorragenden Blick auf den Untersberg! Deshalb lag es für den SV Scholz Grödig Nahe, eine Patenschaft für einen Alpensteinbock zu übernehmen. Und da ein Patentier auch einen Namen braucht, haben die Fans und User der Facebook-Seite des Vereins über den Namen abgestimmt und sich mit großer Mehrheit für „GRÖDIX“ entschieden. Heute Vormittag wurde nun im Rahmen einer kleinen Feier von Michael Baur, Kapitän Ione Cabrera und Robert Strobl im Namen des SV Scholz Grödig die Patenschaftstafel und ein Trikot mit der Namensaufdruck „GRÖDIX“ und der Rückennummer 33 an Zoo Salzburg-Geschäftsführerin Sabine Grebner überreicht.

Tiergarten Worms 01.10.2014
Herbstmarkt im Tiergarten wieder mit tollem Programm.
Die Sommerferien sind erst ein paar Tage zu Ende – schon steht am 11. Und 12. Oktober der traditionelle Herbstmarkt im Tiergarten und benachbarten Erlebnisgarten wieder vor der Tür. Zahlreiche Hobby-Künstler und Handwerker aus der Region präsentieren, im herbstlich gefärbten Wäldchen, eine bunte Palette ihrer Produkte. Neben vielen kulinarischen Leckereien, wie z.B. geräucherten Forellen und frisch gebackenen Holzofenbrot, bieten die Aussteller auch Kreatives aus Holz, Schiefer und Heu, sowie Leder- und Silberschmuck, Keilrahmen-Bilder und allerlei Herbst-Dekorationen. Tierisches Rahmenprogramm Begleitet wird der Markt am Samstag und Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr, durch ein kurzweiliges Rahmenprogramm. Ein besonderes Highlight sind in diesem Jahr mit Sicherheit die Zug- und Hütehunde-Vorführungen im Tiergarten. Die Hütehunde-Shows von German Braun kennen einige Besucher des Tiergartens ja bereits, aber Zughunde-Vorführungen sind den meisten Gästen wohl eher unbekannt. Am Samstagnachmittag haben Kinder im Alter von eins bis fünf Jahren die Möglichkeit sich von dafür speziell ausgebildeten Berner Sennen Hunden durch den Tierpark ziehen zu lassen. Mitglieder des SSV Rodenbach stehen an verschiedenen Stationen im Park bereit und begleiten Hund und „Passagier“. Was viele nicht wissen: Berner Sennen Hunde wurden traditionell zum Transport von Lasten – ähnlich wie Schlittenhunde – eingesetzt. Heute wird diese Tradition im Rahmen einer angemessenen Tierbeschäftigung wieder mit diesen gutmütigen Hunden trainiert. Melkkuh Gretel, Ponyführen, Schaufütterungen sowie die interessanten Kräuter-Führungen von Gabriele Appelshäuser-Wenke durch den Tiergarten werden ebenfalls angeboten. Eine Hauptattraktion ist natürlich wieder das Kürbisschnitzen vor der Kleineisenbahn „Emma“. Hier können die Besucher, mit Unterstützung durch die anwesenden Tiergartenmitarbeiter und der Tiergartenbotschaftern, ihre Kreativität ausleben und lustige- oder auch gruselige Motive in die Kürbisse schnitzen. Spitzenklöppeln, herbstliche Bastelarbeiten und Kinderschminken in der Tiergartenschule runden das bunte Programm ab. Auch für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt. Leckere frische Kartoffelpuffer, herzhafte Bratwurst und Pommes sowie Kaffee und Kuchen werden vom Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. angeboten, der dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Zu diesem Anlass hat der Freundeskreis dem Tiergarten ein tolles Geschenk gemacht. Der integrative Spielplatz wird durch ein weiteres Kletter-Modul ergänzt und somit abgeschlossen. Die offizielle Einweihung des findet am Samstag um 13.00 Uhr, am Spielplatz statt. Direkt im Anschluss daran, wird der erste Bauabschnitt der neuen Südamerika-Anlage eingeweiht. Auch dieses Projekt wird maßgeblich vom Freundeskreis gefördert und unterstützt. Gleich im Eingangsbereich des Zeltes des Freundeskreises, warten zudem zahlreiche tolle Gewinne bei der diesjährigen Tombola. Vor Ort erwartet alle Besucher ein weiteres, reichhaltiges Angebot an kulinarischen Spezialitäten, welches von Pizza über Waffeln, Säfte und zahlreiche andere Leckereien reicht und keine Wünsche offen lässt. Auch Gemüse, Obst und selbstgemachte Marmeladen werden von Marktteilnehmern aus der Region angeboten. Im benachbarten Erlebnisgarten kommen alle Besucher beim Saft keltern, Kerzen drehen, einer Textildruckerei, u.v.m. ebenfalls ganz auf ihre Kosten.

Zoo Vivarium Darmstadt 01.10.2014
Dr. Maria Börsig Haus: Begehbares Außengehege für Bolivianische Totenkopfaffen ist ab sofort für Besucherinnen und Besucher geöffnet
Nach der Fertigstellung des Außengeheges für die Bolivianischen Totenkopfaffen Ende Juli dieses Jahres haben sich die Tiere in ihrer neuen Umgebung eingewöhnt und erkunden neugierig die verschiedensten Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Vormittags in der Zeit zwischen 10 und 11:30 Uhr und nachmittags um 14:30 Uhr wird die begehbare Außenanlage ab sofort für eine halbe Stunde für Besucherinnen und Besucher in Begleitung eines Tierpflegers zugänglich sein. Die Eingangs- und Ausgangsschleuse zum Gehege ist auch für Menschen mit Handicap, die etwa auf einen Rollator oder einen Rollstuhl angewiesen sind, benutzbar. Die genaue Uhrzeit für den Vormittag wird täglich im Eingangsbereich bei der Schaufütterungstafel und an der Schleuse zum Außengehege bekannt gegeben. Die Tiere entscheiden dann selbst, ob sie ihr Außengehe betreten. Bei kalter Witterung halten sich die Affen lieber im Haus auf. Bei der begehbaren Außenanlage stehen die intensiven Tier-Beobachtungen im Vordergrund, daher sind aus Sicherheitsgründen keine Kinderwagen und nichts Essbares im Gehege erlaubt und auch das Anfassen der Tiere ist untersagt. Die 11-köpfige Affengruppe hat den ganzen Tag über immer die Möglichkeit das Außengehe zu erkunden und ist, je nach Wetterlage, in der ca. 850 Quadratmeter großen Anlage zu sehen. Zoo-Gäste können die Tiere bequem von Sitzmöglichkeiten außerhalb der Anlage beobachten.

Zoo Leipzig 01.10.2014
Tapirbulle auf den Namen Kedua getauft
Kedua wird der am 10. September im Zoo Leipzig geborene Tapirbulle zukünftig von den Pflegern gerufen. Bei der heutigen Taufe war es Tapirweibchen Laila, die durch das Umstoßen eines Kartons das Geheimnis gelüftet und den mit Apfelstückchen gelegten Namen präsentiert hat. Für den zweiten Schabrackentapir-Nachwuchs (Tapirus indicus) seit Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland durften diesmal die Zoo-Mitarbeiter den Namen auswählen. Der Name Kedua, der auf Malaiisch „Zweiter“ bedeutet, erhielt unter allen eingereichten Vorschlägen die meisten Stimmen. Alle weiteren Informationen zur Taufe und zur Tierart entnehmen Sie bitte der anhängenden Presseinformation.

Tiergarten Schönbrunn Wien 01.10.2014
NACHWUCHS BEI DEN KÖNIGSPINGUINEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Er hat ein braunes Federkleid, ist flauschig und immer hungrig: Im Tiergarten Schönbrunn ist bereits am 24. August ein Königspinguin geschlüpft. Inzwischen ist das Küken rund 30 Zentimeter groß und kann sich nicht mehr unter der Bauchfalte seiner Eltern verstecken. “Königspinguine bauen keine Nester. Die Eltern tragen das Ei abwechselnd auf den Füßen und bebrüten es in ihrer Bauchfalte. Auch nach dem Schlüpfen wird das Kleine noch eine Zeit lang in die wärmende Hautfalte gebettet, weil es nur ein sehr spärliches Gefieder hat“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Weniger als 20 Zoos in Europa halten Köngispinguine, noch weniger züchten die zweitgrößte Pinguinart regelmäßig. Umso größer ist die Freude in Schönbrunn, dass es nach dem Küken im Vorjahr auch heuer wieder mit Nachwuchs geklappt hat. Schratter: “Der Bestand der Königspinguine in der Subantarkis wird auf rund zwei Millionen Tiere geschätzt. Sie zählen somit nicht zu den bedrohten Tierarten, doch der Klimawandel wirkt sich bereits negativ auf ihre Bruterfolge aus. Im Zoo ist die Zucht dieser flugunfähigen Vögel sehr schwierig. Viele unterschiedliche Faktoren müssen stimmen und nicht zuletzt ist auch viel Fingerspitzengefühl von Nöten.“ Der fünf Wochen alte Pinguin entwickelt sich jedenfalls prächtig. Kein Wunder, er hat nur eines im Sinn: fressen. Mit aufgerissenem Schnabel wartet er, bis seine Eltern ihn mit vorverdauten Fischen füttern. Die ersten Schwimmversuche wird das Küken erst im Alter von rund zehn Monaten unternehmen. Dann verliert es mit der ersten Mauser sein flauschiges Dunenkleid, das sich mit Wasser vollsaugen würde, und bekommt ein voll entwickeltes Gefieder. Mittels Federproben, die genetisch untersucht werden, wird das Geschlecht des Jungtieres festgestellt. Äußerlich unterscheiden sich Weibchen und Männchen nämlich nicht. Die Männchen sind nur meist etwas größer.

Zoo Basel 01.10.2014
Kindersegen bei den Schimpansen im Zoo Basel
Am 28. August ist in der Basler Schimpansen-Gruppe bereits das zweite Kind in diesem Jahr geboren worden. Der kleine Laini erblickte um zwölf Uhr mittags das Licht der Welt. Die Tierpfleger hatten viel Glück und konnten die Geburt beobachten. Mutter Kitoko war erst im September 2013 nach Basel gekommen. Für Kitoko (21) war es die erste Geburt, ihre Aufgaben als Mutter meisterte sie aber so routiniert, als hätte sie viel Erfahrung. Nur einen Monat zuvor hatte Benga (35) ein Mäd-chen zur Welt gebracht hatte. Da Kitoko mit Benga befreundet ist, durfte sie den Um-gang mit einem Neugeborenen aus nächster Nähe miterleben. Seltenes Glück hatten die Tierpfleger, sie konnten die Geburt beobachten. In den meisten Fällen kommen Schim-pansenkinder nachts zur Welt. Kitoko hatte Anschauungsunterricht – Kitoko ist im Zoo Leipzig in einer grossen Familie umgeben von ihren Eltern, Tanten, Onkeln, Brüdern, Schwestern, Cousins und Cousinen aufgewachsen. So lernte sie, sich in einer Grossfamilie zurechtzufinden und hatte von Kindesbeinen an Unterricht im Grossziehen von Kindern. Im September 2013 kam Kitoko mit ihrer gleichaltrigen Halbschwester Fifi nach Basel. Sie lebte sich gut in die Gruppe ein, fand ihren Platz am unteren Ende der Hierarchie und freundete sich mit Benga an. Gleichzeitig mit Kitoko war auch Kume (11) aus Osnabrück nach Basel gekommen. Er schien ihr gut zu gefallen und bereits im Dezember wurde sie von ihm schwanger. Aufwachsen in der Grossfamilie – Die Schimpansen der Basler Gruppe interessieren sich zurzeit brennend für den doppel-ten Familienzuwachs. Kitoko musste sich an die manchmal fast aufdringliche Aufmerk-samkeit erst gewöhnen. Der kleine Laini wird wie seine Mutter seinerzeit auch in einer Schimpansen-Grossfamilie aufwachsen. Mit ihm zusammen leben noch der greise Eros (52), Jacky (46), die Mütter Xindra (39), Benga (35), Fifi (21) und Kitoko (21), die jungen Männchen Kume (11) und Colebe (9), der Junge Fahamu (6), das Mädchen Garissa (5) sowie die neugeborene Lazima in der Gruppe. Schimpansen sind stark gefährdet – Für alle Menschenaffenarten unterhält die EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) Erhaltungszuchtprogramme (EEPs), an denen sich auch der Zoo Basel beteiligt. In der Natur ist die Situation der Schimpansen schwierig. Menschenaffen stehen vor dem Aussterben. Ursachen sind Lebensraumzerstörung und –zerstückelung, vom Men-schen eingeschleppte Krankheiten, Jagd und Bushmeat-Handel. Schimpansen werden von der IUCN als stark gefährdet (endangered) gelistet. Zuverlässige Schätzungen über die Populationsgrössen gibt es jedoch nicht. Fast nur in Zoos haben Menschen die Gele-genheit, Menschenaffen zu begegnen. Der Zoo Basel möchte damit seine Besucherinnen und Besucher für die schwierige Situation unserer nächsten Verwandten sensibilisieren.

Wildpark Lüneburger Heide 30.09.2014
Im Wildpark stehen die Zeichen auf Halloween
Kürbisschnitzen an allen Oktober – Sonntagen mit großem Halloween – Familienfest zum Abschluss
Nach tollen Events im Sommer drehen sich im Wildpark Lüneburger Heide die Zeiger der Jahreszeiten ­ Uhr unaufhaltsam auf den Herbst. Wenn das Rotwild seine BrunMzeit beendet hat und im Park langsam wieder Ruhe einkehrt, ist die Zeit von Kürbis, Halloween und gemütlichen NachmiPagen im Wildpark gekommen. An den Sonntagen 5., 12. und 19. Oktober ­ jeweils von von 13 bis 17 Uhr – können sich Kinder aufs Kürbisschnitzen, auf Geschichten und Magie mit Zauberhexe Finsel und aufs Kinderschminken freuen. Am letzten Sonntag im Oktober, am 26.10. steigt ab 13 Uhr das große Halloween Familienfest. Neben den oben genannten Ak^vitäten erhalten Kinder, die in Halloween-­‐Kostümen den Park besuchen, am Eingang eine kleine Überraschung. Für die Erwachsenen gibt es einen kleinen Kürbismarkt mit Leckereien rund um die vielseitige Frucht, herbstlichen Gestecken und anderem. Außerdem wird es einen großen Kürbisschnitz ‐ Wettbewerb und eine Halloween ­ Familienrallye geben: Wer findet des „Goldenen Kürbis“ im Park? Aber das ist noch lange nicht alles; mit Einbruch der Dunkelheit -­‐ gegen 17.15 Uhr -­‐ geht es mit ganz vielen kleinen Hexen, Gespenstern und Monstern mit Laternen (biPe selbst mitbringen) bewaffnet auf eine Gruselwanderung durch den abendlichen Park. Beleuchtete Kürbisse weisen den Wanderern den Weg zu den Wildparktieren. Die bösen Geister werden mit „Laterne-­‐Liedern“ vertrieben. Die Wanderung klingt bei Stockbrot am Lagerfeuer aus. Für den kleinen Hunger bietet das Wildpark-­‐Restaurant außerdem Würstchen und leckere hausgemachte Kürbissuppe an. Wer dann immer noch nicht in Halloween-­‐S^mmung ist, dem empfiehlt das Wildpark-­‐Event-­‐Team zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages die Kinder-Halloween-Party mit Tanz und Spielen.

Zoo Frankfurt am Main 30.09.2014
Zur Sicherheit für Mensch und Tier – der Zoo eröffnet eine der modernsten Quarantäne-Stationen Europas
Verborgen vor den Blicken der Öffentlichkeit, mitten im Wirtschaftshof des Frankfurter Zoos, ist in den letzten Monaten ein kubisches Gebäude entstanden. Von außen sieht man ihm nicht an, wie viele bauliche und technische Besonderheiten in ihm stecken. Aber die neue Quarantänestation ist eine der größten und modernsten Anlagen ihrer Art. „Natürlich“, so Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, „hatte der Zoo auch bisher eine Quarantäne, ohne die ein Austausch von Tieren mit anderen Zoos – national oder international – nicht möglich wäre. Bauliche Situation, Technik und die Arbeitsbedingen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war aber alles andere als befriedigend.“ Die alte Quarantäne war viel zu klein und es bestand keine Möglichkeit, große und als „gefährlich“ oder „besonders gefährlich“ eingestufte Tiere wie Gorillas und Nashörner dort unterzu­bringen. Außerdem wurde eine neue Quarantäne dringend notwendig, um dem Tiergesundheits­gesetz und weiteren seuchenrechtlichen Bestimmungen sowie der Viehverkehrsverordnung gerecht zu werden. Die neue Quarantäne-Station erfüllt jetzt alle gesetzlichen Vorgaben und geht über den aktuellen Status-quo hinaus. Ihre Aufgabe ist es, den Tierbestand des Zoos vor Krankheiten wie z.B. der Vogelgrippe oder der Maul-und-Klauen-Seuche, zu schützen. Wildtiere und damit auch Zootiere verbergen Krankheiten länger als Haustiere – eine wichtige Überlebensstrategie im Freiland. Deshalb werden Krankheiten bei Zootieren häufig erst spät erkennbar und können dementsprechend erst spät behandelt werden. Kommen Tiere aus anderen Zoos oder handelt es sich um beschlagnahmte Tiere des Zolls, die in den Zoo gebracht werden, verbringen sie gewöhnlich 30 Tage in der Quarantäne, bis alle nötigen Gesundheitschecks durchgeführt wurden. Gegebenenfalls kann die Quarantänezeit auch bis zu drei Monaten dauern. Manche Zoos fordern auch eine Ausgangsquarantäne, bevor sie Tiere in ihren Zoo aufnehmen. Der Neubau im Zoo Frankfurt bietet nun ausreichend Platz für ganz unterschiedliche Tiergruppen. Die Anlage ist für Huftiere, Raubtiere, Menschenaffen, Kleinsäuger, Vögel, Reptilien und Amphibien geeignet. Die Gehege sind universell gehalten und vielseitig nutzbar. „Das Gebäude ist ein nach außen abgeschlossenes System“, erklärt Niekisch. Alle Komponenten wie Luft, Wasser, oder Tiernahrung werden gereinigt, wenn sie in die Quarantäne hineinkommen oder die Station verlassen. Die Technikräume sind über einen separaten Eingang im Keller zugänglich und von der Quarantäne getrennt zu warten. Hier befinden sich die Entlüftung und der Autoklav zum Entkeimen des Abwassers. Das Gerät kocht und reinigt das Abwasser unter hohem Druck vor dem Abfluss in die Kanalisation. Selbst Löschwasser, das im Falle eines Brandes entstehen würde, kann über den Autoklaven gereinigt werden. „Der Neubau der Quarantäne ist für die Zukunftsfähigkeit des Zoos von höchster Bedeutung. Für einen modernen Zoo, der eine Vorbildfunktion im Bereich Natur- und Artenschutz erfüllt, müssen das Wohl und die Gesundheit der Tiere ganz vorne stehen“, betont Professor Dr. Felix Semmelroth, Dezernent für Kultur und Wissenschaft. „Der Zoo im Herzen unserer Stadt ist ein zentraler Ort für Naherholung, aber über eine attraktive Freizeiteinrichtung hinaus ist er auch als Bildungseinrichtung unabdingbar. Damit die sehr beliebte Traditionseinrichtung Frankfurter Zoo, ihrem großen noch immer mit Bernhard Grzimek verknüpften Namen gerecht wird, ist neben der attraktiven und artgerechten Tierpräsentation die Qualitätssicherung besonders wichtig. Nur so kann der Zoo gemäß seinem Leitspruch „Tiere erleben – Natur bewahren“ eine adäquate Umweltbildung leisten“, so Semmelroth.“Dem Zoo ist mit dem Neubau der Quarantäne ein Meilenstein in seiner langen Geschichte gelungen. Aus den Mitteln des 2008 vom Magistrat beschlossenen Investitionspakets in Höhe von 30 Millionen Euro konnten im vergangenen Jahr die Bären- und Brüllaffen-Anlage Ukumari-Land sowie der neue Zooeingang realisiert werden. Auch die Quarantäne-Station ist Teil dieses Investitionsprogramms für den Zoo, aus dem ebenso die in der Planung befindliche Pinguin-Anlage finanziert werden kann“, freut sich Stadtkämmerer Uwe Becker. „Der Zoo ist ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Mitten in der Stadt haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit in eine andere Welt einzutauchen und dabei auch noch Spannendes über Tiere aus allen Teilen der Erde zu lernen“, fährt Becker fort.Für Planung und Bau konnte, wie so oft, wenn ein Zoo mit seinen ganz speziellen Anforderungen baut, nicht auf übliche Standards zurückgegriffen werden. „Herzlich möchten wir uns daher bei allen an Planung und Bau Beteiligten bedanken, für den qualifizierten Input, die gute Zusammenarbeit und die Bewältigung so mancher besonderer Heraus-forderung“, so Niekisch. „Besonders zu erwähnen“, so der Zoodirektor, „sind Marcus Schmitt Architekten aus Frankfurt, das Hochbauamt der Stadt Frankfurt, die Abteilung Veterinär-wesen des Ordnungsamtes, die Stadtwerke und das Planungsteam des Zoos.“

Zoo Krefeld 30.09.2014
Bayer-Stiftung zeichnet im Krefelder Zoo drei vorbildliche Initiativen aus – Zoo Krefeld, Mitmachbauernhof Mallewupp und Rollstuhl-Sportverband
Krefelds Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen freute sich, als eines von drei ausgezeichneten Projekten der Bayer Sozialstiftung in der Zooscheune neben Stiftungsvorstand Thimo V. Schmitt-Lord auch Krefelds Oberbürgermeister Gregor Kathstede begrüßen zu können. Auch Verantwortliche vom Mitmachbauernhof Mallewupp, der zu den Themen Tierschutz und Landwirtschaft informiert, und vom Deutschen Rollstuhlsport-Verband, der Schulen auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung aufmerksam macht, waren zur symbolischen Spendenübergabe gekommen. Mit einer Fördersumme von insgesamt knapp 11 000 Euro unterstützt die Bayer-Sozialstiftung die Projekte. „In den ausgezeichneten Projekten zeigen engagierte Bürger, wie man Jugendliche für wichtige Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Tierschutz und Inklusion begeistern und gewinnen kann“, sagte Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer- Stiftungen. Oberbürgermeister Gregor Kathstede bedankte sich bei Schmitt-Lord für die Würdigung der Projekte. Er freute sich, dass mit dem Zoo und Mallewupp gleich zwei Krefelder unter den Preisträgern seien, würdigte aber auch das Duisburger Rollstuhlsport-Projekt. „Alle Initiativen sind Leuchttürme, die hervorragend aufzeigen, wie sich Menschen im Raum Krefeld erfolgreich für das Gemeinwohl einbringen. Ich freue mich, dass die Bayer-Stiftung diesen Ideenreichtum erkennt, honoriert und den Projekten eine öffentliche Plattform bietet.“ „Der Krefelder Zoo baut seine Stellung als außerschulischer Lernort immer weiter aus“, betonte Dreßen. Wasser bildet die Grundlage allen Lebens – auf diese Erkenntnis stoßen Schüler im neuen Wasserprojekt des Zoos. „Wir möchten Schülern wie Lehrern Forschen an einem ganz besonderen Ort ermöglichen – mit Themen, die an die Kernlehrpläne des Bundes angegliedert und somit Lehrplanrelevant sind“, erklärt Gerd Rauch, der das Projekt ehrenamtlich betreut. „Unter anderem bestimmen sie die Qualität der Wasserbereiche in Tiergehegen und befassen sich mit der biologischen Wasserreinigung in den Pflanzenkläranlagen“. Herzstück des Projekts ist das neue Wasserlabor, das mit Mikroskopen, Planktonkeschern und moderner Messtechnik für Wasseranalysen ausgestattet ist. „Wir möchten alle Menschen für eine nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser sensibilisieren“, sagt Rauch. Die Bayer Stiftung finanziert die Ausstattung des Wasserlabors mit 5000 Euro. Wie halte ich ein Tier optimal? Welche Mengen tierisch erzeugte Nahrungsmittel möchte ich konsumieren? Und: Was ist Tierschutz überhaupt? Diesen Fragen gehen Jugendliche zwischen zehn und zwölf Jahren in der Tierschutzschulung des Mitmachbauernhofs Mallewupp nach. Sie füttern Federvieh, widmen sich der Klauenpflege bei Ziegen oder besuchen eine Rinderauktion. Zum Programm gehören auch themenspezifische Ernährungsprodukte wie Rührei, Schafskäse- Snacks oder Joghurt. „Ziel ist es, Kinder an die Themen Landwirtschaft und Tierschutz sowie ein artgerechtes Tierleben heranzuführen“, sagt Andrea Palm, die sich ehrenamtlich für das Projekt engagiert. Die Bayer-Stiftung ermöglicht die Umsetzung mit über 1100 Euro. Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband fördert die Mobilität von Menschen mit Behinderung. „Rollstuhlsportangebote helfen den Betroffenen, verborgene Potentiale zu entdecken, die ihre innere Identität festigen, ihr Selbstvertrauen stärken und ihnen helfen, einen gefestigten Platz in der Gesellschaft zu finden“, sagt Peter Richarz. „Diese Botschaft möchten wir auch in die Schulen tragen“, erklärt der Referatsleiter. Dafür wird ein Multiplikatorentreffen ausgerichtet, bei dem Verantwortliche aus Landesverbänden und Vereinen zur Durchführung von Schul-Projekttagen ausgebildet werden. Unterstützung bietet der Praxisleitfaden „Rollstuhlsport bewegt Schule“. „Ziel ist es, Schüler für Lebensbedingungen von behinderten Menschen zu sensibilisieren und Hemmschwellen durch eine reale Auseinandersetzung mit der Thematik abzubauen“, so Richarz. Die Bayer- Sozialstiftung finanziert das Netzwerktreffen und die Erstellung des Leitfadens mit rund 4800 Euro aus dem Stiftungsbereich Behindertensport, einem neuen Förderschwerpunkt, den sie im Namen der Herbert-Grünewald-Stiftung verwaltet. Als Sozialstiftung des Unternehmens Bayer hat die Cares Foundation seit ihrer Gründung im Jahr 2007 bereits 377 ehrenamtliche Bürgerprojekte mit rund 1,3 Millionen Euro ermöglicht. In Krefeld und Umgebung wurden 20 Projekte mit rund 48 000 Euro unterstützt.

Zoo Osnabrück 30.09.2014
1. Zoo Charity Cup voller Erfolg – Über 5.000 Euro für Spendenaktion „Wir für Buschi“
Strahlender Sonnenschein, angenehme 20 Grad, ein spannendes Finale und ein guter Grund Würstchen, Pommes und Kuchen zu verzehren – der 1. Zoo Charity Cup am vergangenen Sonntag zugunsten des Umbaus des Menschenaffenhauses, in dem auch Orang-Utan Buschi wohnt, hat Spieler und Zuschauer begeistert. Um 10 Uhr erklang auf dem Spielfeld des TuS Nahne der Anpfiff für die 23 Teams – hauptsächlich Firmenmannschaften aus dem Kreis der Zoosponsoren sowie einige Vereinskicker. Angefeuert wurden sie von circa 300 Zuschauern, für die der Zoo zusätzlich ein umfangreiches Rahmenprogramm mit den Groove Onkels, Clown Tasso, Kinderschminken, Bobby Car Führerschein oder der Band Takkatina organisiert hatte. Für das leibliche Wohl war mit Getränkewagen, Würstchen und Pommes sowie einem Kuchenbuffet ebenfalls gesorgt. Zwischendurch musste auch Zoogeschäftsführer Andreas Busemann ins Tor und sich dort gegen die Bälle von den VfL Maskottchen Li und La sowie vom Kirschmonster und der Bummelfee – mit Unterstützung vom ehemaligen VfL Osnabrück Spieler Tommy Reichenberger – behaupten. Im Finale um 17 Uhr traten schließlich die Mannschaft der Firma Gehrmeyer und die VfL Osnabrück Allstars gegeneinander an und mussten sich nach einem 1:1 sogar noch im Elfmeterschießen duellieren. Am Ende setzten sich jedoch die VfL Allstars mit einem 4:2 durch und nahmen den Pokal, ein Original Buschi Bild und einen Gutschein für eine Rafting-Tour in Empfang. Zoo Charity Cup soll wiederholt werden – „Das erste Zooturnier war wirklich ein voller Erfolg. Das Zooteam hat mit Unterstützung unserer Sponsoren Kai Schaupmann und Hans-Jürgen Klumpe alles prima organisiert und alle Spieler und Zuschauer waren begeistert“, freute sich Zoopräsident Reinhard Sliwka. Eine große Rolle an dem Tag spielten nicht nur die Fußballer sondern auch die zahlreichen Sponsoren, die Sachmittel spendeten, sowie die vielen helfenden Hände vom TuS Nahne und dem Zooverein oder die ehrenamtlichen Schiedsrichter Bernhard Wiechmann, Hermann Bücker, Gerd Nagel, Peter Müller und Bruno Clemens. „Wir können uns gar nicht genug bedanken bei allen Helfern und hoffen, dass wir dabei auch niemanden vergessen. Das Turnier zeigt, wie viel Unterstützung der Zoo und auch Orang-Utan Buschi in unserer Region erhalten und welchen Stellenwert die Einrichtung für die Menschen hier vor Ort hat“, so Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Insgesamt sind beim Zoo Charity Cup für Buschi circa 5.000 Euro durch die Startgebühren der Mannschaften sowie durch Spenden für Essen und Getränke zusammen gekommen. „Wir überlegen nun, wie und in welchem Abstand wir den Zoo Charity Cup regelmäßig ausrichten können. Das heißt jedoch für die VfL Allstars: Der Pokal muss weiter gereicht werden“, schmunzelt Busemann. Über die Teilnahme der ehemaligen VfL Osnabrück Spieler freute sich besonders Reinhard Coppenrath, Ehrenpräsident des Zoos und Mitglied des Ehrenrates des VfL Osnabrück: „Endlich kamen die beiden Leuchtturminstitutionen unserer Region, der Zoo und der VfL, zusammen. Dabei haben die ehemaligen VfL Fußballer einen wirklich sympathischen Auftritt hingelegt und den Verein toll repräsentiert.“

Zoo Duisburg 29.09.2014
Abwechslungsreiche Herbstferien im Zoo Duisburg
Gerade zeigt er sich noch von seiner sommerlichen Seite, bevor die Temperaturen kühler und die Tage kürzer werden – der Herbst. Doch für viele bringt der Herbst durchaus Grund zur Freude mit sich! Die Schüler (und Lehrer) in NRW dürfen sich ab dem 6.10.2014 2 Wochen lang vom Schulstress erholen. Der Zoo Duisburg bietet in den Herbstferien wieder ein vielfältiges Programm, bei dem bestimmt keine Langeweile aufkommt. An den beiden Montagen hat man gute Chancen, bei der Klima-Rallye Gewinne abzustauben. Denn wer alle Fragen richtig beantwortet, kann am selben Tag um 15 Uhr bei der Verlosung am Haupteingang einen der Gewinne ergattern. Von jeweils dienstags bis donnerstags stehen allen Bastelfreunden die Türen des Wasserpavillons im Chinagarten von 10:00 bis 16:00 Uhr offen. Ob Tiermaske, Origamiblume oder Glitzerarmband – Bastelkönig WURZEL zaubert für jeden Geschmack etwas passendes Material und die Anleitung parat. An den Freitagen geht es dann jeweils um 12:00 und 14:00 Uhr vom Haupteingang aus auf unterhaltsame und informative Entdeckertour durch den Zoo. Denn dann starten unsere Kinderzooführungen, an denen natürlich auch die Eltern teilnehmen dürfen. All diese Veranstaltungen sind kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Herbst kann also kommen! Bereits ausgebucht ist hingegen unser einwöchiger „Ferienzoo“ für Kinder von 8 – 11 Jahren. In den Osterferien gibt wieder neue Plätze für dieses Erlebnis!

Opel-Zoo Kronberg 29.09.2014
Herbstausflug ins Frühjahr – Zahlreiche Jungtiere im Opel-Zoo
Die letzten Meldungen aus dem Opel-Zoo betrafen stets Jungtiere, die im Kronberger Freigehege das Licht der Welt erblickt haben, wie bei den Warzenschweinen, den Berberaffen, den Napoleonwebervögeln und den Schwarzkopfibissen. Auch über Erstnachzuchten wie beim Roten Riesenkänguru, beim Satyr-Tragopan, Waldrapp oder Seidenreiher war zu berichten. Doch damit nicht genug: Bei den Elenantilopen im südlichen Zooteil entdecken die Besucher seit einigen Tagen in der kleinen Herde die am 10. September geborene „Zulu“. Und der kleine Hausesel namens „Sina“, geboren am 21. September, ist bereits in den ersten Tagen seines Lebens zu einem begehrten Fotomotiv im Streichelzoo geworden, wenn er mit seinen langen staksigen Beinen – manchmal übermütig, manchmal schreckhaft – seiner ruhigen, ausgeglichenen Mutter folgt und alles neugierig beschnuppert. Und so bietet ein Herbstausflug in den Opel-Zoo nicht nur Erholung inmitten der landschaftlich reizvollen Umgebung mit atemberaubendem Blick in die Rhein-Main-Ebene, nicht nur spielerisches Lernen durch zahlreiche Lehrpfade und interessante Informationsstände, nicht nur Spiel und Spaß auf den großen Abenteuer-Spielplätzen und beim Kamel- und Ponyreiten für die Kinder. Ein solcher Herbstausflug ermöglicht auch den Besuch der einzigen Elefanten Hessens in ihrer neuen großzügigen Anlage, der Giraffen, Zebras, Roten Pandas, Erdmännchen und den weiteren mehr als 1.500 Tiere aus über 200 Arten und vor allem auch der Jungtiere, die mit ihrem übermütigen Herumtollen in der Herbstsonne die Besucher begeistern.

Tiergarten Worms 29.09.2014
Seniorennachmittag im Tiergarten Worms – Der Seniorenbeirat lädt ein zur Führung: Das tierische Jahr im Überblick
Am Montag, dem 6. Oktober, findet im Tiergarten bereits die letzte Senioren-Führung für dieses Jahr statt. Passend dazu ist auch das Thema dieser Abschluss-Veranstaltung: Die Jahreszeiten und ihre Auswirkungen auf das tierische Treiben. Im September lernten die 23 Teilnehmer typische bzw. eher untypische Rollenverteilungen in der Tierwelt kennen. Für viele sicher überraschend, dass bei den Nandus, einer südamerikanischen Laufvogel-Art, das Männchen die Eier ausbrütet. Nach 42 Tagen schlüpfen die Jungen und auch dann kümmert sich ausschließlich der Hahn um die Versorgung der Jungtiere – ganz der moderne Papa! Bei der kommenden Veranstaltung im Oktober beschäftigen sich die Senioren damit, wie sich Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum im Verlauf der Jahreszeiten verhalten. Die meisten Jungtiere werden bekanntermaßen im Frühjahr geboren. Der Grund hierfür ist recht einfach. Das Nahrungsangebot ist in dieser Zeit einfach am größten. Dadurch wird gewährleistet, dass die Jungen bis in den Herbst hinein optimal versorgt werden und somit auch für den kommenden Winter gewappnet sind.Im Anschluss an die Führung können die Gäste den Tag bei Kaffee und Kuchen in der Tiergartenschule ausklingen lassen und sich mit den anderen Besuchern austauschen. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen vorhanden ist, ist eine Anmeldung bis zum Freitag, dem 3. Oktober, an der Tiergartenkasse erforderlich (Tel. 06241/972270). Die Führung beginnt um 14.45 Uhr und kostet inklusive Eintritt für Senioren 5,50 € und für Kinder ab vier Jahren 3,00 €. Die Anfahrt mit dem Ruftaxi ab Bahnhof und die Abfahrt ab Tiergarten wird empfohlen. Bitte beachten Sie, dass sich die Fahrtzeiten etwas geändert haben, sowie die dringend notwendige Anmeldung, spätestens eine Stunde vor Abfahrtzeit, beim Ruftaxi (Tel. 06241/205207). Der Seniorenbeirat und das Tiergartenteam freuen sich auf Ihr Kommen.

Allwetterzoo Münster 29.09.2014
Auszeichnung beim NaturVision Filmfestival 2014
Als erfolgreichen Abschluss eines fünf Jahre dauernden Projektes, konnte ein professionelles Filmteam in Begleitung von Zoodirektor Jörg Adler in aufwändiger Dreharbeit die Umsiedlung zweier seltener Affen in Vietnam live festhalten. Diese Dokumentation „Die Letzten ihrer Art – Rettung der Goldkopflanguren“ wurde beim diesjährigen „NaturVision Filmfestival“ mit dem Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Der Autor und Filmregisseur Hannes Schuler begleitete die spektakuläre Rettungsaktion der vom Aussterben bedrohten Goldkopflanguren in Vietnam und wurde hierfür mit dem ehrenvollen Preis ausgezeichnet. Auch Jörg Adler und sein Artenschutzteam sind stolz auf diese Anerkennung. Im Rahmen einer Matinee möchte der Allwetterzoo Münster Anfang Dezember den prämierten Film in einem münsterschen Kino präsentieren. Informationen zum Film: Zoodirektor Jörg Adler leitet eine spektakuläre und heikle Mission. Von deren Ausgang hängt das Überleben einer Tierart ab, der Goldkopflanguren. Nur noch weniger als sechzig dieser Affen leben auf der Insel Cat Ba im Norden Vietnams. Sie gehören zu den Top 20 der am stärksten bedrohten Tierarten überhaupt. Im Team von Jörg Adler sind Veterinäre und Zoologen aus Deutschland, den USA, Australien und Vietnam. Die Experten stehen vor einer großen Herausforderung: Sie wollen zwei Tiere einfangen und umsiedeln, um sie zur Hauptgruppe ihrer Population zu bringen und so die Fortpflanzung der Art zu sichern. Nach intensiven Vorbereitungen in Zusammenarbeit mit der vietnamesischen Regierung gelingt es schließlich, die beiden Tiere in einer Schlafhöhle zu betäuben und dann mit Schnellbooten zu dem Ort zu bringen, an dem die beiden Languren wieder ausgesetzt werden. Die Mission ist erfüllt, der Film zeigt diesen gesamten Spannungsbogen und bisher nicht bekannte Einblicke in das Leben der Goldkopflanguren.

Neunkircher Zoo 29.09.2014
SPECKI in sensibler Phase gestorben
Diesjähriges Seehundjungtier im Neunkircher Zoo gestorben – Genaue Todesursache wird derzeit untersucht
Der am 10. August 2014 von Mutter IRI (geboren 27. Juni 2008 im Zoo Zürich) erstgeborene Seehundjunge SPECKI ist am letzten Samstagvormittag gestorben. Die Tierpfleger fanden das bei Dienstbeginn am Samstagmorgen sehr geschwächte Tier in der Robbenbucht. Auch durch die direkte Zufuhr von Nahrung konnte keine Besserung erreicht werden, so dass er, bevor eine tiermedizinische Behandlung möglich war, verstarb. Das von Anfang an sehr aktive und kräftig entwickelte männliche Seehundjungtier befand sich nach den ersten Lebenswochen aktuell in der schwierigen und kritischen Phase der Nahrungsumstellung von Muttermilch auf Fisch, da Jungtiere nur wenige Wochen nach der Geburt von ihren Müttern gesäugt werden. In dieser Phase liegt auch in der Natur die Jungtiersterblichkeit im ersten Lebensjahr bei fast 40 Prozent. So ist auch in zoologischen Gärten die Nahrungsumstellung immer sehr kritisch, da sich der gesamte Organismus auf die feste Nahrung umstellen muss. Das gestorbene Jungtier wurde nun zur pathologischen Untersuchung durch Experten an die Justus-Liebig-Universität Gießen gebracht, um mehr Aufschlüsse über die mögliche Todesursache zu erhalten. „Wir sind alle sehr traurig. Jungensterblichkeit in der Tierwelt ist zwar im Gegensatz zum Menschen ein Stück Normalität. Aber bei SPECKI waren wir alle guter Hoffnung, dass er es schafft, groß zu werden, und daher sind wir jetzt doch richtig betroffen.“, erklärt Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch.

Zoo Salzburg, 28.09.2014
Übermütige Pumas – im Oktober wird erstmals ein Feierabend-Ticket angeboten
Ein Herz und eine Seele – Puma Weibchen Winnie lässt ihren Nachwuchs nach wie vor nicht aus den Augen! Das Salzburger Puma-Katerchen Maxxum ist nun schon fast 9 Monate alt und zu einem stattlichen Kater herangewachsen. Aus seinem gefleckten Kinder-Haarkleid ist er mittlerweile herausgewachsen und sein grau-beiges Haar gleicht dem seines Vaters Yagul. Nach wie vor ist die Beziehung zwischen Puma Mutter Winnie und ihrem Sohn Maxxum ist sehr intensiv. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Übermütige Rangeleien stehen bei den beiden auf der Tagesordnung! Pumas sind äußerst anpassungsfähig. Von Nord- bis Südamerika sind diese imposanten Raubkatzen in unterschiedlichsten Lebensräumen anzutreffen. Leider nimmt ihr Bestand ab. Schuld daran ist sowohl die Zerstörung ihrer Lebensräume als auch die Verfolgung durch Viehzüchter. Tipp für alle Tierfreunde – im Oktober gibt’s erstmals ein Feierabend-Ticket für alle Salzburger Zoofreunde! Den ganzen Oktober lang bietet der Salzburger Zoo ab 16.30 Uhr bis 17 Uhr ein Feierabend-Ticket für alle Tierfreunde an: Erwachsene zahlen € 6 statt € 10,10, Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren nur € 2 statt € 4 und der Eintritt für Jugendliche kostet nur € 4 statt € 7. Nach einem arbeitsreichen Tag noch einen schönen Herbstspaziergang durch die Hellbrunner Tierwelt zu genießen, das ist doch was!

Münchener Tierpark Hellabrunn, 26.09.2014
Ausstellung der Künstlerin DON im Hellabrunner Artenschutzzentrum
Im Artenschutzzentrum des Tierparks Hellabrunn können Besucher noch bis zum 1. November 2014 die Ausstellung „Tierisch anders – eine Interpretation der Wirklichkeit“ besuchen. Die Künstlerin DON bietet auch persönliche Führungen an. Ein Chamäleon krallt sich verzweifelt an ein buntes Blatt, doch der Großteil seines Körpers ist bereits so grau wie die restliche Umgebung. Diese Szene zeigt ein Werk der Künstlerin DON, die zurzeit im Hellabrunner Artenschutzzentrum ihre Bilder ausstellt. Die detailreichen Arbeiten mit tierischen Protagonisten laden zum Perspektivwechsel ein – da umsorgt dann auch einmal eine Schimpansendame liebevoll ein menschliches Baby. Bis zum 1. November haben Besucher des Tierparks die Möglichkeit, sich durch die Bilder der Ausstellung „Tierisch anders – eine Interpretation der Wirklichkeit“ zum Nachdenken anregen zu lassen. Am letzten Ausstellungstag bietet die Künstlerin jeweils um 11 Uhr und um 14 Uhr eine persönliche Führung an. Die Ausstellung ist zu den gleichen Zeiten geöffnet wie der Tierpark Hellabrunn; der Besuch ist im Eintritt enthalten.

Zoo Duisburg, 26.09.2014
Das „gläserne“ Delfinarium
Endlich ist es soweit: Fast 50 Jahre lang besteht nun schon die erfolgreiche Delfinhaltung im Zoo Duisburg. Nun hat das Delfinarium für alle Delfinfans, Groß und Klein, eine eigene Homepage. Hier erfährt der Leser alles rund um die Duisburger Großen Tümmler. Wann kam wer an den Kaiserberg? Wer ist DÖRTEs Mutter? Wann hatte IVO seinen letzten Schnupfen? Das Delfinarium präsentiert sich transparent für jedermann. Immer wieder versuchen Aktivisten durch gezielte Falschaussagen, Stimmung gegen die vorbildliche Delfinhaltung zu machen. „Wir möchten jedem Interessierten zeigen, dass wir nichts zu verbergen haben“, freut sich Zootierärztin Dr. Kerstin Ternes auf den Start der Seite. Alle Interessierten finden ab Montag, dem 29.9.2014 die neue Homepage auf dem Delfinariumsbutton der Zoo-Homepage www.zoo-duisburg.de.
(http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/)

Opel-Zoo Kronberg, 25.09.2014
Kronberger Joey erstmals zu sehen: Erstnachzucht bei den Roten Riesenkängurus im Opel-Zoo
Seit 2013 hält der Opel-Zoo ein Pärchen Rote Riesenkängurus, die größte Känguru- und sogar größte Beuteltierart. Dass sich die tagaktiven „Roten Riesen“ im Taunus wohlfühlen, dafür gibt es nun einen eindeutigen Beweis: Erstmals schaute jetzt das kleine Joey, wie Känguru-Nachwuchs liebevoll im englisch-sprachigen Raum genannt wird, aus dem Beutel der Mutter und erblickte seine Umgebung. Bei der Geburt – nach 33-34 Tagen Tragzeit – war es gerade mal so groß wie eine Fingerkuppe und wog lediglich 2 Gramm. Trotz der geringen Größe und obwohl die Augen noch geschlossen sind, vollbrachte es aber schon eine unglaubliche Leistung: Es kletterte mit seinen, im Verhältnis zum Rest des Körpers schon recht gut entwickelten Vorderbeinen von der Geburtsöffnung durch das Fell seiner Mutter in ihren Beutel. Dort angekommen, saugte es sich an einer der Zitzen fest und wuchs hier weiter heran, bis es eben jetzt erstmals nach etwa acht Monaten Beuteltragzeit aus dem Beutel schaute. „Das Jungtier ist für uns auch aus dem Grund eine besondere Freude, weil es für den Opel-Zoo eine Erstnachzucht dieser Tierart darstellt“, so die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs. Sie erläutert, dass man es mit ein wenig Glück sicher erspähen wird, dass es nun immer öfter aus dem Beutel schauen und ihn auch bald immer häufiger verlassen wird.

Dieser Beitrag wurde unter Basel, Darmstadt, Duisburg, Frankfurt, Hamburg, Hodenhagen, Krefeld, Kronberg, Leipzig, Lüneburger Heide, München, Münster, Neunkirchen, Osnabrück, Salzburg, Stuttgart, Wien, Worms, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen