Zoopresseschau

Dresden – 22. Oktober 2014
Klippschliefer erobern eine neue Anlage
Die Dresdner Zoobesucher können seit diesem Monat eine interessante Tierart dauerhaft beobachten, welche nicht neu, bisher jedoch kaum zu sehen war. Anfang Oktober zogen die Klippschliefer, die über einen längeren Zeitraum hinter den Kulissen des Zoos untergebracht waren, nun endlich in ihre neue Anlage in der Nähe der Zookasperbühne um. Für die Klippschliefer-Gruppe, bestehend aus vier Alt- und
drei Jungtieren, wurde die ehemalige Anlage der Fächerpapageien umgebaut. Auf den ersten Blick ähneln die Klippschliefer Murmeltieren, gehören jedoch zu einer eigenen Ordnung (Schliefer) und sind verwandt mit Seekühen und Elefanten.

Salzburg – 22. Oktober 2014
Neuzugänge bei der Zebra-Junggesellen-WG im Salzburger Zoo
Gleich zwei junge Grévy Zebras aus Holländischen Zoos leben nun im Afrika Bereich mit den beiden Salzburger Zebra-Hengsten zusammen. Die beiden fast zwei Jahre alten Neuankömmlinge kann man noch leicht von den anderen unterscheiden: Ihre Mähne reicht noch bis zur Schwanzwurzel. Sie wird sich jedoch recht bald auswachsen. Für die nächsten Jahre leben die beiden in der Salzburger „Bachelor Group“: Mit rund 1 1⁄2 Jahren wird der männliche Zebra-Nachwuchs von der Mutter nicht mehr in der Nähe geduldet und muss die Herde verlassen. Da die Junghengste in diesem Alter noch zu unerfahren sind, um eine eigene Stuten-Herde „erobern“ zu können, gehen sie vorerst mit anderen Männchen eine Junggesellen-Lebensgemeinschaft ein. In den vergangenen Jahrzehnten hat der Bestand der Grévy ́s in Ostafrika massiv abgenommen: Ende der 70er Jahre wurde ihre Anzahl noch auf rund 15.000 Tiere geschätzt. Heute leben nur mehr etwa 2.200 Tiere in Teilen Kenias und Äthiopiens. Der Verlust von Wasserstellen und an Lebensraum, die Wilderei und viele Krankheiten gefährden das Überleben dieser imposanten Zebras in freier Wildbahn. Für den Erhalt dieser mittlerweile seltenen Zebra-Art wird der Zoo-Bestand seit 1991 durch ein Europäisches Erhaltungszucht Programm (EEP) koordiniert: Heute leben in 50 europäischen Zoos rund 270 Tiere. Weltweit gibt es in 96 Zoos 453 Grévy Zebras.

München – 22.10.2014
Eisbär Yoghi bereitet sich auf das Treffen mit Giovanna, Nela und Nobby vor
Langsam aber sicher ist Eisbärenvater Yoghi wieder topfit nach seiner letztwöchigen Krankheit. Nun wird er schonend auf das Wiedersehen mit Eisbärin Giovanna und das Kennenlernen seiner Zwillinge Nela und Nobby vorbereitet. Das Interesse aneinander ist beiderseits sehr groß – doch Yoghi und Giovanna haben sich noch nicht zu Gesicht bekommen, seitdem Yoghi am 7. Oktober von Stuttgart nach München zurückgekommen ist. Aber ihre Nasen haben sie seitdem oft witternd in die Luft gereckt, jeweils in die Richtung des anderen, und so den Pflegern klar gemacht: Wir riechen uns und wir wollen zueinander! „Es ist wichtig, dass Yoghi entspannt und in bester Verfassung zum Rendezvous mit Giovanna und den kleinen Eisbären am Schmusegitter kommt. Momentan gewöhnt er sich nach der Gabe von Schonkost wieder an rohes Fleisch. Sobald er ganz der Alte ist, wird er seine Familie treffen.“, erklärt Zoodirektor Rasem Baban. Der genaue Termin für das Treffen von Eisbärenmama Giovanna und den Zwillingen Nela und Nobby mit Papa Yoghi steht noch nicht fest. Die kleinen Eisbären haben ihren Vater bis jetzt noch nie gesehen, denn Eisbärenväter betrachten ihren Nachwuchs oftmals als Beute. Eisbärenmütter akzeptieren deshalb im Normalfall keine Männchen in ihrer Nähe. Somit muss auch im Zoo genau beobachtet werden, wie sich die Eisbäreneltern bei einem ersten Beschnuppern verhalten, um dann zu entscheiden, ob eine Familienzusammenführung zu einem späteren Zeitpunkt möglich wäre. Giovanna und Yoghi gelten als harmonisches Paar.

Hannover – 22.10.2014
Erlebnis-Zoo gleitet in Winterzeit
Winterzeit im Zoo, das bedeutet Spaziergänge durch buntes Laub, kuschelnde Erdmännchen am Sambesi, verspielte Schimpansen im Urwaldhaus, tobende Eisbären in Yukon Bay, schwebende Flusspferde im Hippo-Canyon, heißer Kakao und köstliche Winterspezialitäten im Gasthaus Meyer und günstige Winter-Eintrittspreise (ab dem 3. November). Hochsaison für die nordischen Tiere: Die Eisbären toben in den Wellen, Karibu Carter macht seinen Damen schöne Augen, die Bisons haben sich einen Wintermantel aus dickem Fell zugelegt, die Präriehunde passen vor lauter Winterspeck kaum noch in ihre Tunneleingänge. Und bei den Robben wird jetzt schon eifrig für die neue Show der Sommersaison 2015 trainiert. Die Menschenaffen genießen die letzten Sonnenstrahlen in ihrer neuen Außenanlage Kibongo, am liebsten hoch oben auf den breiten Ästen des mächtigen Affenbrotbaumes. Kommt Herbstwind auf, wärmen sie sich in der Lodge mit Fußbodenheizung auf. Ist der Winter da, erobern die Schimpansen ihre Innenanlage im Urwaldhaus. Hier locken Seile zum Klettern, eine große Hängematte lädt zum Toben oder Ausruhen ein, Spielzeug und Bücher warten darauf, untersucht und kaputt gespielt zu werden. Am Sambesi machen es sich die Flusspferde jetzt in ihren warmen Innenbecken im Hippo-Canyon bequem. Hier schweben sie bei 22 Grad Celsius durchs warme Nass und führen ihr Unterwasserballett vor. Die dickhäutigen Damen können dabei durch große Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden. Erdmännchen und Löwen kuscheln sich auf ihre Fußbodenheizung, Flamingos setzen mit ihrem rosaroten Gefieder prächtige Farbtupfer gegen graue Tage.

Kronberg – 22. Oktober 2014
Nachwuchs bei den Elenantilopen im Opel-Zoo
Die Elenantilopen im Opel-Zoo haben Nachwuchs: am 17. Oktober kam die kleine „Vizuri“ zur Welt. Ab dem kommenden Freitag wird sie im Außengehege dabei zu sehen sein, wie sie ihre neue Umgebung erkundet und mit ihrer Schwester „Nala“ und der im September geborenen kleinen „Zulu“ spielt. Klein und zierlich sind bei den südafrikanischen Elenantilopen nur die Jungtiere, denn sie sind die größte Antilopenart der Welt. Als ausgewachsene Tiere können sie 1,70 Meter groß und bis zu 1000 Kilo schwer werden! Elenantilopen sind gesellige Tiere, die kleine Kronberger Herde ist im südlichen Teil des Opel-Zoos zu sehen.

Duisburg – 21.10.2014
Saisonstart für nächtliche Zoobesuche
Das Laub färbt sich um, die Tage werden kürzer, wir holen die warmen Jacken wieder hervor… Kurzum: Es ist Herbst!
Viele Menschen sehen zunächst nur die Nachteile der dunklen Jahreszeit, aber wenn man sich Zeit nimmt und etwas genauer hinschaut, gibt es doch viele gute Seiten an der dunklen Jahreszeit. Deftige Eintöpfe schmecken jetzt am besten, Kürbisse warten nur darauf, geschnitzt zu werden und endlich kann man wieder gut Drachen steigen lassen. Außerdem starten traditionell im Oktober die RWE Nachtsafaris im Zoo Duisburg! In der Zeit von Anfang Oktober bis Ende März können Familien im Schein der Taschenlampe mit auf die ca. 2-stündige Reise in die nächtliche Welt der Tiere gehen. Alle 2 Wochen gibt es die Gelegenheit, festzustellen, welche Tiere erst nachts richtig rege werden und welche lieber mit den Hühnern ins Bett gehen.
Die RWE Nachtsafaris stehen natürlich nicht nur Familien mit Kindern offen – schließlich gibt es Tierbegeisterte in jeder Altersklasse! An den gleichen Terminen finden daher ebenfalls im Zweiwochenrhythmus reine Erwachsenenführungen statt, die die Teilnehmer immer wieder zum Staunen und Lachen bringen. Übrigens sind diese Führungen auch äußerst beliebt als „die etwas andere Weihnachts- oder Jahresabschlussfeier“. Zum gelungenen Abschluss gehört auch ein Glas Sekt für die Nachtwanderer zum Programm.

Magdeburg – 21.10.2014
Neu im Zoo: Weiße Löwen
Am 24. Oktober ist es soweit: Die Weißen Löwen können erstmals den Medien vorgestellt werden. Derzeitig befinden sich die drei Löwen im rückwärtigen Bereich des Löwenhauses. Mit viel Fingerspitzengefühl begleiten die Zootierpfleger die Eingewöhnung der drei Löwen.

20.10.2014, Zoo Augsburg
Noch drei weitere Pfauenaugentaggeckos schlüpften in der Tropenhalle. Damit die nur 3 cm großen Reptilien dort nicht verloren gehen, wurden die Jungtiere in das Gehege der Pfeilgiftfrösche im Reptilienhaus umgesetzt.
Bei den Kapuzinern wurde ein Jungtier geboren, außerdem kam ein Muntjak auf der Anlage bei den Takinen zur Welt. Ein Alpakahengst wurde geboren, möglicherweise das letzte Jungtier des langjährigen Zuchthengstes Jasper.
Leider war auch der dritte Aufzuchtversuch in diesem Jahr bei den Rosa Löfflern nicht erfolgreich. Die Jungtiere schlüpften, verstarben aber nach wenigen Tagen.
Als Ersatz für den vor einigen Wochen verstorbenen weiblichen Schuppensäger kam ein Paarpartner von privat. Aus dem Zoo Cottbus kamen zwei Pärchen Kolbenenten und zwei Pärchen Schellenten. Außerdem kamen noch zwei weibliche Schmetterlingsfinken für die Voliere in der Tropenhalle an.
Die Zooschule wird es freuen: Endlich gibt es wieder Streichelschlangen. Zwei weibliche Königspythons zogen in ein Terrarium hinter den Kulissen im Reptilienhaus ein. Bis sie ihren ersten Auftritt mit Schulklassen haben wird es aber sicherlich noch ein wenig dauern, zunächst müssen sie sich einleben.
Erstmals schlüpften in diesem Frühjahr sechs Graukopfkasarkas in der Katta-Anlage. Nun hieß es Abschied nehmen von den inzwischen fast ausgewachsenen Jungtieren, sie wurden an den Zoo Wroclaw abgegeben.
Ein Kamerunschaf ist verstorben, und außerdem eine Hundskopfboas der vor einigen Wochen geschlüpften Jungtieren.

Hodenhagen, 20. Oktober 2014
Vier putzige Wasserschweine haben am 02. Oktober im Serengeti-Park das Licht der Welt erblickt
Jungmama Camila, die selber 2012 im Serengeti-Park geboren wurde und Papa Billy (5) haben alle Hände voll zu tun, da die zappeligen und temperamentvollen Zwerge Ihre Eltern den ganzen Tag auf Trab halten. Noch müssen sie es sich in Ihrem gemütlichen Haus im Stroh unter der Wärmelampe bequem machen und die ein oder andere ausgiebige Schmuserunde mit Mama über sich ergehen lassen. Sobald es das Wetter aber zulässt, können die lebhaften Wasserschweinchen die große Amazonien Anlage erkunden. Dann heißt es für die anderen Bewohner: „Achtung, Achtung“, den die neugierigen Geschwister werden nicht nur jeden Stein umdrehen, sondern auch den ein oder anderen Mitbewohner auf Trab halten.

Tierpark Görlitz, 17.10.2014
Tiere hautnah in den Herbstferien
Passend zu Beginn der Herbstferien wird nicht nur das Wetter schön, sondern es gibt auch wieder viel zu Erleben im Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec. Wer im Tierpark unterwegs ist, hat nicht nur die Chance den Pflegern Fragen zu stellen, sondern einem unserer Tiere hautnah zu begegnen. Ob Esel oder Pony, Kuh, Ziege oder Schaf – Streicheln ist ausdrücklich erlaubt! Speziell in den Herbstferien gibt es jeden Tag von 14:30 bis 15: 30 die Gelegenheit zum Ponyreiten. Auch im Herbst gibt es Tierkinder zu bestaunen – der quietschfiedele Mangustennachwuchs genauso wie ein kleines Brillenschaf. Auch die kleinen Yaks sowie Eselfohlen Edgard und unser Kalb Paula freuen sich über Besuch.

Zoo Duisburg, 17.10.2014
Gericht bestätigt die Transparenz des Zoo Duisburg zur Delfinhaltung
Im heutigen Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf wurde die transparente Informationsgabe des Zoo Duisburg mit einer eigenen Homepage zur Delfinhaltung, die umfassende Details über die Duisburger Delfine vermittelt, inklusive u.a. historischer und veterinärmedizinischer Daten, lobend hervorgehoben, weshalb die eingereichte Klage des Wal- und Delfinschutzforums von Herrn Jürgen Ortmüller auf vollständige Einsicht in die Akten der Duisburger Delfinhaltung abgewiesen wurde. In Anlehnung an die Ergebnisse der heutigen Verhandlung werden die bisher gegebenen Daten jedoch durch zusätzliche Informationen auch aus früheren Jahren ergänzt, so dass für alle Interessierten ein kompletter Überblick über die Delfine des Zoo Duisburg auf der Delfinariumhomepage des Zoos gegeben sein wird.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 17.10.2014
Rekord: 2 Millionen Besucher in Hellabrunn
Wenn das kein Grund zur Freude ist: Am Freitag, 17. Oktober, konnte der Tierpark Hellabrunn seinen zweimillionsten Besucher für 2014 begrüßen. Damit sprengt der Tierpark in diesem Jahr hinsichtlich der Besucherzahlen sämtliche Rekorde seiner mehr als hundertjährigen Geschichte. Die Familie, mit deren Hilfe Hellabrunn gegen Mittag dieses verregneten Tages die Zwei-Millionen-Marke erreichte, kommt aus Stadtlohn in Nordrhein-Westfalen und verbringt die letzten Tage der NRW-Herbstferien bei Verwandten in München. Bernhard und Angelika Tendahl sind völlig verdutzt über diese unerwartete Wendung ihres Besuchs: „Eigentlich hatten wir heute das Deutsche Museum im Programm“, sagen sie, „aber die Kinder wollten unbedingt in den Zoo und haben so lange gedrängelt, bis wir nachgegeben haben“. Madita (11) und Simon (7) sind natürlich begeistert über den unerwarteten Erfolg ihrer Hartnäckigkeit und freuen sich wie die Schneekönige über das Geschenkepäckchen, das Tierparkdirektor Rasem Baban ihnen überreicht. Die darin enthaltene Große Familien-Jahreskarte wird bald einer Münchner Familie zu 365 Tagen Tierpark-Erlebnis verhelfen. „Das ist ein prima Geschenk für meinen Bruder und seine Familie“, freut sich Angelika Tendahl. Große Freude herrscht natürlich auch im Tierpark Hellabrunn. „Die Zwei-Millionen-Marke zu knacken, ist schon ein besonderer Moment“, sagt Rasem Baban, „damit liegen wir dieses Jahr sogar noch über dem bisherigen Rekordergebnis von 2011“. Damals, im Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen, waren über 1,8 Millionen Menschen nach Hellabrunn gekommen, rund 1,6 Millionen waren es im Jahr 2012, rund 1,7 Millionen im Jahr 2013. 2014 haben nun sowohl das sonnige Frühjahr als auch besonders die Eisbärenzwillinge Nela und Nobby bereits im ersten Halbjahr für Besucherströme gesorgt. Später ist gerade der durchwachsene Sommer, der so wenig Anreiz für Schwimmbad oder Biergarten bot, für Hellabrunn sehr vorteilhaft gewesen und hat letztlich dazu beigetragen, viele Besucher aus dem In- und Ausland für die Tiere in Hellabrunn zu begeistern. Seit seiner Gründung im Jahr 1911 hat der Tierpark in punkto Besucherzahlen durchaus nicht immer nur erfolgreiche Zeiten verlebt. Trotzdem nahmen insgesamt über die Jahre die Zahlen stetig zu, so dass bereits 1967 das erste Mal über eine Million Besucher verbucht werden konnte. Seither pendelten die Besucherzahlen die vergangenen vier Jahrzehnte zwischen rund 1,1 und 1,4 Millionen und sind dann seit 2010 nochmals kräftig gestiegen, um nun heute die vorläufige Bestmarke von zwei Millionen zu erreichen. Damit bestätigt sich einmal mehr die Rolle des Tierparks Hellabrunn als besucherstärkste Freizeiteinrichtung in Bayern. Besuchermagnete sind neben den Eisbären nach wie vor die 2013 eröffnete Giraffensavanne, der Elefanten-Lausbub Ludwig, das Gorillamädchen Nafi und viele weitere Jungtiere, die sich gemeinsam mit ihren Artgenossen auf Hellabrunns Anlagen tummeln und die Menschen zu jeder Jahreszeit und bei nahezu jedem Wetter in ihren Bann ziehen – so wie eben heute Madita, Simon und ihre Eltern aus Nordrhein-Westfalen.

Zoo Osnabrück, 16.10.2014
Firma Windel spendet 3.000 Euro für Buschi – Dankeschön nach Familientag im Zoo Osnabrück
Auch Orang-Utan Buschi im Zoo Osnabrück mag Süßes – allerdings gibt es für ihn nur Honig im Tee. Und so spendete der internationale Süßwarenhersteller Windel mit Sitz in Osnabrück keine Schokolade sondern 3.000 Euro für den Umbau des Menschenaffenhauses. Vorangegangen war der Spende der Windel-Familientag im Zoo am 14. September 2014, an dem 560 Mitarbeiter, Partner und Kinder teilnahmen: „Unsere Mitarbeiter waren so begeistert von dem tollen Tag mit Führungen, Essen und perfekter Organisation, dass wir uns kurzerhand dazu entschlossen haben, dem Zoo als Dankeschön noch etwas Gutes zu tun“, berichtet Geschäftsführer Fred Windel. Das Unternehmen ist bereits Zoosponsor und kann im Rahmen der Kooperation den Zoo kostenlos für Events nutzen. Schnell war die Entscheidung gefällt, zusätzlich 3.000 Euro an die Spendenaktion „Wir für Buschi“ zu geben. „Mit der Kampagne sammeln wir Geld für den Umbau unseres Menschenaffenhauses, in dem auch Orang-Utan Buschi lebt. Als gemeinnützige Einrichtung sind wir auf Spenden und Sponsoren angewiesen, deswegen freuen wir uns besonders, dass unser Partner Windel uns so großzügig unterstützt“, bedankte sich Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Weitere Informationen zur Spendenaktion für Orang-Utan Buschi und wie man sich daran beteiligen kann sowie zum Zoosponsoring sind auf der Internetseite des Zoos (www.zoo-osnabrueck.de) zu finden. Die Windel GmbH & Co. KG, gegründet 1900, entwickelte sich vom regionalen Süßwaren- und Spirituosengroßhandlung zu einem international tätigen Süßwarenhersteller und ist bekannt für seine kreativen und innovativen Geschenkartikel. Jedes Jahr können sich die Konsumenten so auf interessante Neuentwicklungen freuen. Windel exportiert seine Produkte weltweit in mehr als 50 Länder. Das Unternehmen wird in vierter Generation von Fred Windel geführt.

Tierpark Görlitz, 16.10.2014
Wie im Wimmelbuch
Es geht hoch her in der Zebramangusten-Anlage des Naturschutz-Tierparks Görlitz- Zgorzelec: Im April fand das Junggesellenleben der zwei Mangustenmänner ein jähes Ende durch die Ankunft zweier Weibchen. Im Juli legte „Guste I“ mit der Geburt von Vierlingen bereits den Grundstein für eine florierende Gruppe. Mitte September setzte „Guste II“ noch nach. Sie brachte gleich sechs Jungtiere zur Welt! Wie in den beliebten Kinder-Wimmelbüchern spielen, raufen, streiten, kuscheln und fressen nun gleich vierzehn der quirligen Schleichkatzen in verschiedenen Größen um die Wette… Von zwei auf vierzehn in weniger als sechs Monaten, alle Achtung, nun muss die neue Mangustenanlage doch schneller gebaut werden als geplant…

Freunde Hauptstadtzoos Berlin, 16.10.2014
Erstmals in der Geschichte vom Tierpark Berlin: Botanischer Wegweiser erschienen: Den größten europäischen Landschaftszoo in seiner botanischen Schönheit erleben!
Der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. gibt erstmals in der Geschichte vom Tierpark Berlin einen „Botanischen Wegweiser – Tierpark Berlin“ heraus. Die Idee hierzu ist im letzten Jahr von Besuchern des Tierparks bei dem vom Förderverein veranstalteten Zukunftsdialogen entstanden und bereits 10 Monate später präsentiert der Wegweiser die botanische Vielfalt vom Tierpark Berlin und ist für 5 Euro in den Souvenir-Geschäften vom Tierpark erhältlich; er kann aber auch unter info@freunde-hauptstadtzoos.de oder Tel. 51 53 14 07 bestellt werden. Der Gründer und langjährige Tierpark-Direktor, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Dathe, legte die Tieranlagen mit viel Liebe und behutsam im historischen Schlosspark, welcher von Peter Joseph Lenné 1821 gestaltet wurde, an. Der Park von Friedrichsfelde mit seiner märkischen Gartenkunst war die ideale Kulisse für den Tierpark Berlin. „Es liegt daher nahe, dass viele Besucherinnen und Besucher den Tierpark auch auf ihren botanischen Exkursionen erkunden. Ich bin dankbar, dass wir mit Herrn Dr. Christian Matschei und Frau Susann Liniek zwei Autoren gewonnen haben, die mit viel Engagement und Leidenschaft das Projekt des Wegweisers umgesetzt haben. Möge der botanische Wegweiser dazu beitragen, dass der Tierpark auf eine andere Weise vom Besucher betrachtet wird.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos. „Der botanische Wegweiser betrachtet alle Besucherbereiche vom Tierpark. Er berichtet über die Standorte und Interessantes aus der Biologie von über 480 Pflanzenformen. Hierbei werden sowohl Wild- als auch Nutz- bzw. Zierpflanzen und deren Cultivare berücksichtigt. Gleichzeitig sind spezielle Rundgänge, z. B. Frühjahrsblüher, Sommerblumen, Tropenpflanzen, Nadelgehölzer u.v.m. entwickelt worden. Es ist ein Wegweiser entstanden, der die botanische Schönheit vom Tierpark neu erleben lässt.“, so der Autor, Dr. Christian Matschei.

Tierpark Neumünster, 16.10.2014
Von Einhörnern, Drachen und Greifen – Fabeltiere erzählen
Sind die berühmte Sphinx, das Einhorn, der Vogel Phönix, Vampire und Drachen- Tiere der Phantasie entsprungen oder haben sie gelebt und leben noch irgendwo? Schon seit der Antike bekannt, gibt es “Fabelhaftes” darüber zu berichten. Von Plastiken, Gemälden, aus Romanen und Filmen kennt man solche Fabelwesen über die Volker Weinreich im Rahmen der Tierparkführung am Sonntag, 02. 11.14 um 10.30 Uhr im Tierpark Neumünster berichtet. Die Führung selbst ist kostenlos. Der Eintritt in den Tierpark kostet für Erwachsene € 8,00 und für Kinder ab 4 Jahren € 4,50. Der Treffpunkt für die Veranstaltung ist vor der Elchterrasse.

Zoo Wuppertal, 16.10.2014
Die Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal unterstützt den Zoo-Verein Wuppertal e.V. und leistet ihren Beitrag zum grünen Zoo 2020.
Die Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal freut sich dem Zoo-Verein Wuppertal e.V einen neuen Mercedes-Benz Vito E-CELL übergeben zu können. Der Vito E-CELL wird dem Zoo-Verein zunächst für vier Jahre zur Verfügung gestellt. In diesen Jahren können die Mitarbeiter des Zoos wichtige Transportaufgaben im Kurzstreckenverkehr mit dem Vito E-CELL erledigen. Sogar innerhalb des Zoo kann der neue Transporter problemlos eingesetzt werden, da er nicht nur emissionsfrei sondern auch nahezu geräuschlos auf den Wegen des Zoos unterwegs sein wird. Der Vito E-CELL ist nun schon das zweite Fahrzeug, dass die Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal dem Zoo-Verein zur Verfügung stellt. Neben dem Vito E-CELL fährt der Zoo bereits seit 2012 einen Mercedes-Benz Sprinter. Außerdem haben wir bereits einige anspruchsvolle Tiertransporte mit den entsprechenden Fahrzeugen unterstützt und möglich gemacht.

Zoo Frankfurt, 16.10.2014
Abschied von einem Frankfurter Urgestein: Rest in peace CHARLY
Orang Utan CHARLY war jahrzehntelang fester Bestandteil der Frankfurter Orang Utan-Gruppe und ist mit 57 Jahren der wohl älteste Orang Utan weltweit. Doch in den letzten Monaten hat CHARLY gesundheitlich sehr abgebaut. Gestern musste er eingeschläfert werden. „CHARLY war noch ein Wildfang. Er wurde wahrscheinlich 1957 geboren, das genaue Geburtsdatum ist aber nicht bekannt“, erläutert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. 1962 wurde der Orang Utan-Mann gefangen und nach Stuttgart gebracht. Seit 1978 lebte er in Frankfurt. „CHARLY war bis ins hohe Alter aktiv“, sagt Niekisch. „Er ist Vater von 19 Jungtieren, noch 2012 zeugte er zusammen mit ROSA Jungtier SAYANG.“ In den letzen Jahren wurden CHARLYs Bewegungen langsamer. Er wurde mit Schmerzmitteln und Medikamenten gegen Gelenkschmerzen und andere Alterserscheinungen behandelt, was anfänglich auch Wirkung zeigte. Doch dann bekam der Orang-Veteran Probleme mit dem Kiefer, die Gelenke wurden immer steifer, das Gewicht geringer und der Appetit blieb aus. „In den letzen Wochen konnte CHARLY nicht mehr am Leben der Orang Utan-Gruppe teilnehmen, er war körperlich zu eingeschränkt“, sagt Niekisch. Die Entscheidung, CHARLY einzuschläfern hat sich der Zoo nicht leicht gemacht. Vorangegangen waren viele Untersuchungen, intensive Gespräche der Zooleitung mit den Veterinärinnen und den verantwortlichen Pflegern. Ausschlaggebend war schließlich die Tatsache, dass CHARLY seine Medikamente nicht mehr einnahm, sodass seine Schmerzen nicht mehr gemildert werden konnten. Die Obduktion bestätigte, dass CHARLYs Gelenke völlig abgenutzt waren und er ohne Medikamente sehr große Schmerzen gehabt haben musste. Die inneren Organe waren für sein Alter allerdings in sehr gutem Zustand, was den Rückschluss auf optimale Haltungsbedingungen erlaubt. CHARLY hat ein langes, erfülltes Leben hinter sich, und dennoch fällt es allen schwer, sich für immer von ihm zu verabschieden. Natürlich wird der Zoo, wie Niekisch mitteilte, schnellstmöglich wieder einen Orang Utan-Mann in die Gruppe integrieren. Woher er kommt, und wer es sein wird, steht aber noch nicht fest.

Zoo Duisburg, 16.10.2014
Großer Mara ganz klein
Auf der Südamerika-Anlage des Zoo Duisburg, gleich hinter der Landschaftsbrücke im Ostteil gelegen, hat sich bei den Großen Maras, auch Pampashasen genannt, kürzlich Nachwuchs eingestellt. Dabei ist die Bezeichnung „Hase“ trotz der ähnlichen Fortbewegungsweise irreführend, denn aus systematischer Sicht zählen sie zur Familie der Meerschweinchen. Große Maras bewohnen die weiten Grasebenen im Südosten Südamerikas sowie die Pampas Argentiniens. Dort grasen sie in kleinen Gruppen und bewegen sich eben hoppelnd oder auch im Passgang vorwärts. Als Nahrung dienen neben Gräsern auch Kräuter und Samen. Die langen Hinterbeine prädestinieren sie darüber hinaus für schnelle Sprints vor Fressfeinden. Dann flüchten sie in ihre selbst gegrabenen Erdhöhlen, in die sich die tagaktiven Tiere nicht nur nachts zurückziehen, sondern dort auch ihre Jungen aufziehen. Genau das passierte vor einigen Wochen im Zoo Duisburg. Auf der Südamerika-Anlage hatten sich die Elterntiere ein neues Erdloch gegraben. Als die Mutter an einem Morgen nicht mehr gesehen wurde, war klar, dass nach einer Tragzeit von rund 3 Monaten die Geburt unmittelbar bevorstand. Neugeborene Maras sind voll behaart, seh- und lauftüchtig. Schon innerhalb der ersten Woche und mit entsprechender Geduld beim Beobachten konnte man einen kleinen Mara aus dem Erdloch hüpfen sehen, der von seiner Mutter zum Säugen nach draußen gerufen wurde. Nach zwei Wochen holte die Mutter ihren Nachwuchs, der sich erst einmal auf die Nandus als Mitbewohner gewöhnen musste, immer öfter auf die Anlage. Mittlerweile hat sich das Jungtier prächtig entwickelt und knabbert schon fleißig an frischen Zweigen, Laub, Gemüse und Heu. Seine Schnelligkeit und Wendigkeit trainiert das Kleine auf täglichen Spurtrunden über die Anlage. Mara-Mütter säugen ihren Nachwuchs etwa 11 Wochen lang und entwöhnen ihn im Alter von 9 Monaten.

Dieser Beitrag wurde unter Augsburg, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Görlitz, Hannover, Hodenhagen, Kronberg, Magdeburg, München, Neumünster, Osnabrück, Salzburg, Wuppertal, Zoo, Zoopresseschau abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen