Zoopresseschau

Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. 08.10.2014
Oh Schreck: Wildparks tischen Gästen eigene Tiere auf
In einem Interview, das der Sprecher der Stiftung Wildnispark Zürich einem Lokalblatt gegeben hatte, wurde mitgeteilt, dass 2012 im Wildpark Langenberg 10 junge  Wildschweine und 49 Rot-, Dam- und Sikahirsche erlegt wurden und ihr Fleisch entweder an die parkeigenen Großraubtiere (Bär, Wolf, Luchs) verfüttert oder im Wildparkrestaurant den Gästen zum Verzehr angeboten worden sei. Die Präsidentin des Tierschutzvereins Horgen und Umgebung sei zeigte sich darob schockiert und die Tierschutzorganisation Vier Pfoten ebenfalls empört. Letztere empfand es als verwerflich, „wenn Wildpärke oder Zoos absichtlich einen Art-Überschuss erzeugen, um die Tiere anschließend selbst zu schlachten und in ihrem eigenen Restaurant anzubieten oder das Fleisch weiter zu verkaufen“, und war der Meinung, die Produktion überzähliger Tiere sei durch eine nach Geschlechtern getrennte Haltung oder die Anwendung von Verhütungsmitteln zu vermeiden. Demgegenüber hielt die Stiftung für das Tier im Recht fest, es sei juristisch zulässig, Tierpark-Tiere wie Hirsche oder Schweine zu schlachten und das so gewonnene Fleisch in Restaurants anzubieten», und in ethische Hinsicht gäbe es keinen Grund, weshalb das Schlachten von Tierpark-Tieren verwerflicher sein sollte als das Schlachten von sogenannt landwirtschaftlichen Nutztieren. Weite Verbreitung fand die Meldung durch einen Artikel in der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung „20 Minuten“, die die Veröffentlichung mit einer Leserumfrage und der Möglichkeit, die Angelegenheit zu  kommentieren verband. An der Umfrage beteiligten sich innerhalb von zwei Tagen 7784 Teilnehmer. Auf die Frage „Wildtiere aus Tierparks auf dem Teller – was halten Sie davon?“ antworteten 8 % mit „Das ist eine Schweinerei“, 87 % „Das ist doch gut – mehr Bio geht kaum“ und 5 % „Mir egal, ich bin eh nicht wild auf Wild*. Noch eindeutiger waren die 83 Leserkommentare, von denen kein einziger das Vorgehen des Wildparks kritisierte. Im Gegenteil, die Nachzucht wurde durchwegs als ethologisch notwendig,  das Vermeiden von Nachzucht als Tierquälerei und das Schlachten überzähliger Tiere als ökologisch sinnvoll dargestellt. Die Tierschutzorganisationen mussten herbe Kritik einstecken, ihre Position wurde als befremdlich und realitätsfremd beurteilt und eine Person machte gar den Vorschlag, die Tierschützer nach Geschlechtern getrennt zu halten, dann höre „das ewige Gejammer in 25-30 Jahren auf.

Zoo Dresden  08.10.2014
Die Pinguine sind wieder auf der Außenanlage zu sehen
Wie angekündigt wurden unsere verbliebenen drei Humboldtpinguine nun wieder auf die große Außenanlage gelassen. Die von ihrer Erkrankung genesenen Vögel waren in den vergangenen Monaten ausschließlich im Innenbereich zu sehen. Im Außenbecken wurde währenddessen ohne Tierbesatz weiter nach den Ursachen der Erkrankungsfälle im Bestand geforscht und der Filterkreislauf gründlich gereinigt und desinfiziert. Über Monate entnommene Wasserproben ergaben keine Beanstandungen und an der Anlage mussten nur geringfügige bauliche Änderungen zum Ausschluss eventueller Probleme vorgenommen werden. Somit gab es nun keinen Grund mehr, die Pinguine weiter im Haus zu belassen und nach Öffnen des Schotts sind die drei sofort in das große Außenbecken geschwommen. Die kommenden Monate werden nun zeigen, ob die früheren Probleme noch immer bestehen. In diesem Jahr wird es daher noch keine neuen Pinguine geben.

Wildpark Lüneburger Heide  08.10.2014
Wanderungen  durch  den  abendlichen  Wildpark   – Führungen  mit  besonderem  Charme  im  Herbst Falkner  lassen  „Jäger  der  Nacht“  fliegen
Wenn  sich  im  Herbst  das  Laub  verfärbt  und  die  Tiere  ihr  schützendes  Winterkleid  bekommen,  stehen  im  Wildpark   Lüneburger  Heide  in  Hanstedt-Nindorf  die  beliebten  Abendwanderungen  bevor.  Unter  sachkundiger  Führung  geht  die   etwa  zweistündige  Wanderung  vorbei  am  sibirischen  Uhu,  an  Vielfraß,  FischoLer,  Wildkatze  und  Dachs  zu  den  Wölfen,   deren  Heulen  in  der  Dunkelheit  jedem  Wanderer  durch  Mark  und  Bein  geht.  In  den  Abendstunden  enSaltet  der  Wildpark   einen  eigenen,  besonderen  Charme.  An  jeder  Ecke  raschelt  und  knackt  es,  man  nimmt  die  Tierlaute  ganz  anders  wahr,  als   in  der  Helligkeit  -­‐  so  wird  die  Wanderung  durch  den  Wildpark  Lüneburger  Heide  zum  echten  Abenteuer!  Die  Wanderungen   finden  immer  samstags  staL,  und  zwar  am  11.  Oktober  um  19  Uhr  sowie  am  8.  November  2014  um  17  Uhr.  Die   Wanderungen  sind  geeignet  für  Teilnehmer  jeden  Alters.  Der  Kostenbeitrag  für  Kinder  bis  zum  14.  Lebensjahr  beträgt  EUR   8,00,  Erwachsene  zahlen  EUR  10,00  Glühwein  oder  Kinderpunsch  zum  Aufwärmen  inklusive.  Telefonische  Anmeldung   erforderlich  unter  Tel.:  04184  /  89  39  15.   ! Eine  weitere  abendliche  und  sehr  beliebte  Akfvität  im  Wildpark  ist  die  Flugshow  „Jäger  der  Nacht“,  die  ebenfalls  am   Samstag,  11.  Oktober  um  18  Uhr  stahindet.  Lothar  Askani  stellt  bei  Einbruch  der  Dunkelheit  Eulen  und  Uhus  im  Flug  vor.   Für  Vogelfreunde  und  Fotografen  ein  absoluter  Höhepunkt,  denn  in  den  Abendstunden  werden  die  nachtakfve  Tiere   besonders  agil.

Zoo Basel  08.10.2014
Nachwuchs bei den Geparden
Im Zoo Basel sind nach fünf Jahren wieder junge Geparde geboren. Mutter Alima brachte die vier weiblichen Jungtiere am 24. Juli zur Welt. Da die Nachzucht von Geparden ein schwieriges Unterfangen ist, darf die Geburt als Erfolg gewertet werden. Geparden sind in der Natur gefährdet, deshalb unterstützt der Zoo Basel ein Projekt zum Schutz von Raubtieren. Die vier Jungen im Zoo Basel sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP). Sie sind auf der Anlage neben dem Etoscha-Haus zu sehen. – Zoo Basel unterstützt die Big Life Foundation – Der Zoo Basel unterstützt die Big Life Foundation in Kenia – ein äusserst erfolgreiches Schutzprojekt für wildlebende Raubtiere im Amboseli-Schutzgebiet. Dort werden Raubtiere gejagt, wenn sie die Nutztiere der dort lebenden Menschen reissen. Die Organisation ersetzt den ortsansässigen Massai durch Löwen oder andere Raubtiere verlorene Kühe, Ziegen und Schafe. Die jährlich 25 000 Franken des Zoo Basel helfen, diese Unkosten zu decken.

Thüringer Zoopark Erfurt  08.10.2014
Schrittweise Eingewöhnung in neuer Elefantenanlage: Safari und Chupa entdecken die Außenanlage.
Safari und Chupa, die Afrikanischen Elefanten des Thüringer Zooparks Erfurt, erkundeten heute erstmals den Außenbereich ihrer neuen Anlage. Im kleineren Bullenbereich (ca. eintausend Quadratmeter) durften sie ihre ersten Schritte auf dem Außengelände unternehmen und hatten sichtlich Spaß daran. Auch die nächsten Tage sollen die beiden Elefantenkühe dort im Freien verbringen. Eventueller Regen stört sie dabei nicht. Mit der Öffnung der Außenanlage geht die schrittweise Eingewöhnung der Elefanten in die nächste Runde. Bisher verläuft alles problemlos und wie geplant. Letzten Montag sind die beiden Elefantenkühe umgezogen und haben sich seitdem sehr gut eingelebt. Im Inneren des Hauses haben sie bereits alle Bereiche – also sowohl die Kuh-  als auch die Bullenboxen – neugierig erkundet, die Futterverstecke gefunden und Nippeltränken freudig ausprobiert. Auch die ersten Übungen an den Trainingswänden wurden bereits mühelos absolviert. Nur an den modernen medizinischen Behandlungsstand sollen die beiden Dickhäuter erst langsam in der nächsten Woche gewöhnt werden. Ihren Lieblingsbereich haben die zwei Damen schon frühzeitig festgelegt: Zur Freude der Besucher halten sie sich am liebsten im Laufstall auf – mit Sand unter den Füßen und dem Rüssel am Futternetz fühlen sie sich sichtlich wohl. Da die Tore zwischen den Boxen und dem Laufstall überwiegend offen sind, könnten Safari und Chupa sogar im Sand schlafen. Schrittweise wird jetzt der Außenbereich geöffnet. Nach dem Bullenbereich wird auch der größere Kuh-Außenbereich freigegeben – allerdings nur etwa bis zur Hälfte. Erst wenn Safari und Chupa sicher gelernt haben, dass das Öffnen der Stalltore bedeutet, dass sie wieder in den Innenbereich kommen sollen, dürfen sie die komplette ca. 10.000 Quadratmeter große Außenanlage unsicher machen.

Zoo Frankfurt am Main  08.10.2014
Bunte Vielfalt beim Herbstputz erhalten  – Aktionsstart „Lass sie weiterfliegen – Schmetterlingsvielfalt im Garten“
Wer im nächsten Frühling eine bunte Schmetterlings-Vielfalt im Garten erleben möchte, muss beim nun anstehenden Herbstputz die Weichen stellen. Mit der Aktion „Lass sie weiterfliegen – Schmetterlings-Vielfalt im Garten“ zeigen der NABU Hessen, der Zoo Frankfurt und die Agentur Leo Burnett auf, was Gartenfreunde im Herbst für den Schutz der Arten Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter & Co tun können. „Trockene Blütenstände und Grashalme, Laubhaufen sowie offene Kellerfenster und Schuppen bieten vielfältige Möglichkeiten für Schmetterlinge, um als Ei, Raupe, Puppe oder fertiges Insekt über den Winter zu kommen“, erklärte NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Ein von der Agentur Leo Burnett neu entwickelter „Flipposter-Automat“ wirbt in den nächsten Wochen in den Faust-Vogelhallen des Frankfurter Zoos für den Schutz der bunten Falter. Der „Flipposter-Automat“ zeigt auf 28 beweglichen Bildtafeln mit historischen Illustrationen und kurzen Texten die wichtigsten heimischen Schmetterlinge mit Pflanzen ihres Lebens-raumes und weist auf deren Bedrohung hin. Wie bei einem Daumenkino können die Bilder in Bewegung gesetzt werden und beginnen zu „flattern“. Das einzigartige Exponat dient dazu, auf originelle Weise Spenden für den Schutz von Schmetterlingen und ihren Lebensräumen einzuwerben. Um vor allem auch jüngere Menschen für den Schutz der biologischen Vielfalt zu begeistern, gibt es das Flip-Poster unter lass-sie-weiterfliegen.de zudem digital für Smartphones. So können die bunten Juwelen der Lüfte mit Freunden geteilt werden. Mit den eingenommenen Spendengeldern sollen gemeinsame Naturschutzprojekte des Zoo Frankfurt und des NABU-Kreisverbandes auf dem Zoogelände finanziert werden. Als erstes Projekt ist eine Schmetterlings- und Bienen-Infotafel neben dem Insektenhotel geplant. Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, weist darauf hin, dass mittlerweile 80 Prozent der heimischen Tagfalter bedroht sind und auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen. „Die Zerstörung von Lebensräumen durch den Einsatz von Insektengiften, übermäßige Düngung und Grünlandumbruch in der Landwirtschaft führt zu einer starken Verringerung der Artenvielfalt“, so Niekisch. Da Schmetterlinge zeitnah auf Veränderungen in ihrer Lebensumwelt reagieren, gelten sie als gute Umweltindikatoren. So verschwinden die Falter etwa schnell aus einer Region, wenn die Wirtspflanzen ihrer Raupen seltener werden. Der NABU-Biologe Eppler fordert alle Schmetterlingsfreunde dazu auf, im Garten keine Insektizide einzusetzen. „Gifte haben im Garten nichts zu suchen. Wer Schmetterlinge schützen will, sollte seinen Garten naturnah gestalten. Das fängt schon beim Herbstputz an“, erklärt Eppler. Für Schmetterlingsfreunde hält der NABU folgende Gartentipps parat: -Im Herbst trockene Blütenstände und Grashalme stehen lassen, da sie von Schmetterlingen gerne zur Eiablage genutzt werden. -Im Herbst luftige Laub- und Reisighaufen aufschichten, da sie Falterpuppen und fertigen Schmetterlingen als Winterquartier dienen. -Im Herbst kleine Kellerfenster offen oder auf Kippe stehen lassen, um Schmetterlingen ein frostsicheres Winterversteck anzubieten. Auch Schuppen, Garagen und Abstellkammern eignen sich als Winterquartier für Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs.

Zoo Frankfurt am Main  08.10.2014
„Das Kamel tanzt gern Chachacha“:  Tierisches Primacanta-Singvergnügen im Frankfurter Zoo
Zoo Frankfurt 15. und 16. Oktober 2014 9:00-12:00 Uhr  An zwei Tagen im Oktober (15./16.10.14) treffen sich 50 Primacanta-Klassen aus Frankfurt und Offenbach im Frankfurter Zoo, um gemeinsam zu singen. Insgesamt werden über 1.000 Kinder erwartet, die an fünf verschiedenen Stationen im Zoo ihre im Musikunterricht gelernten Lieder anstimmen. Jeweils um 10:30 Uhr kommen alle Kinder an der Primacanta- Bühne an der Terrasse des Zoogesellschaftshauses zusammen, um gemeinsam zu sin- gen. Dann werden Songs wie „So wie ein Tiger“ oder „Eine kilometerlange Riesensuper- schlingelschlange“ auf dem Gelände des Frankfurter Zoos erklingen und vielleicht nicht nur die Besucher, sondern auch die Tiere überraschen. Veranstalter des großen Zoo-Singens ist die Crespo Foundation in Kooperation mit dem Zoo Frankfurt. Primacanta ist eine zweijährige musikpädagogische Fortbildung für Grundschullehrer im Fach Musik, die nach dem musikpädagogischen Konzept des „Aufbauenden Musikunter- richts“ geschult werden. Dabei steht das aktive Singen und Musizieren mit den Kindern im Mittelpunkt. Daher sind die gemeinsamen Singveranstaltungen ein fester Bestandteil der Fortbildung und für Schüler wie Lehrende ein großes Ereignis. Primacanta ist ein Programm der Frankfurter Crespo Foundation in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Dar- stellende Kunst Frankfurt am Main. In Frankfurt läuft das Programm bereits seit 2008 in der 6. Staffel, und es haben mittlerweile über 240 Lehrende aus 121 Grundschulen teilgenom- men. Somit hat das Programm seit Beginn schätzungsweise über 15.000 Kinder erreicht. Das Projekt steht unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann und der a- cappella-Gruppe „Wise Guys“.

Zoologisch Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart  07.10.2014
Abschied von Yoghi – Eisbärmann wieder zurück in München
Von Anfang an war klar: Yoghi, der im März nach Stuttgart kam, wird für Corinna, das Eisbärweibchen der Wilhelma, nur ein Partner auf Zeit. Am heutigen Dienstag, 7. Oktober 2014, ist er nun wieder sicher und wohlbehalten in seinem Heimatzoo, dem Münchner Tierpark Hellabrunn, angekommen. Hier erwarten ihn Eisbärin Giovanna und sein mittlerweile fast zehn Monate alter Nachwuchs, die Eisbärzwillinge Nela und Nobby. Bereits seit drei Wochen gehen Corinna und Yoghi getrennte Wege. „Eisbären sind Einzelgänger und jetzt beginnt auch in freier Wildbahn die Zeit, in der sich Männchen und Weibchen komplett aus dem Weg gehen“, betont Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Bei Corinna und Yoghi war es sowieso von Beginn an eine reine Gemeinschaft auf Zeit. Im Frühjahr wurden Paarungen beobachtet, darüber hinaus sind sich die beiden Bären meistens aus dem Weg gegangen.“ Daher ist nicht auszuschließen – aber auch nicht sicher –, dass sich Nachwuchs in Stuttgart einstellen kann. Corinna wiegt rund 300 Kilo. Da Eisbären üblicherweise ein Geburtsgewicht von nur 500 bis 600 Gramm haben, ist einem Muttertier nicht anzusehen, ob es trächtig ist. Träfe dieser Fall ein, wäre auf der Eisbärenanlage der Wilhelma nicht mehr genügend Platz für das Männchen, das Weibchen und den Nachwuchs. Denn Eisbärinnen kümmern sich alleine um ihren Nachwuchs und akzeptieren keine Männchen in ihrer Nähe. Auch können die deutlich schwereren Eisbärmänner gefährlich für ihren eigenen Nachwuchs werden. Die Gelegenheit des Umzugs hat die Wilhelma übrigens genutzt, um Yoghi zu wiegen: Er ging mit genau 477,5 Kilogramm auf Reisen. Die Münchner Eisbärenzwillinge Nela und Nobby sind derzeit gemeinsam mit ihrer Mutter Giovanna auf der Tundra-Anlage der Hellabrunner Polarwelt untergebracht, getrennt durch ein Schiebetor und ein Trainings- und Kontaktgitter von der Felsenanlage, die Yoghi vorerst bewohnen wird. „Die Münchner lieben ihren Yoghi, und es ist wunderbar, dass er wieder hier ist“, sagt Rasem Baban, Direktor im Tierpark Hellabrunn, voll Freude. Er unterstreicht: „Yoghi ist ein sehr friedfertiges Tier, und wir gehen davon aus, dass er freundlich mit seinen Kindern umgehen wird.“ Trotzdem – und um zu testen, wie Giovanna reagiert – darf sich die Familie voraussichtlich ab Donnerstag erst einmal nur durch das oben genannte „Schmusegitter“ sehen und beschnuppern. Ob und wann es dann zu einer kompletten Familienzusammenführung kommen kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Wisentgehege Springe 07.10.2014
Mit den wilden Wölfen um die Wette heulen – Wisentgehege lädt am Sonnabend, 11. Oktober, zum offenen Wolfsabend ein
Es geht wieder los: Das Wisentgehege in Springe lädt für Sonnabend, 11. Oktober, zum ersten offenen Wolfsabend der Wintersaison ein. Wer schon immer etwas mehr über dieses faszinierende Raubtier wissen wollte, ist an diesem Tag bei uns genau richtig. Besucher sollten sich aber auch nicht die Flugschau auf dem Falkenhof entgehen lassen, die um 15 Uhr beginnt. Dem schließt sich um 15.45 Uhr die Präsentation der Timberwölfe an. Um 18.15 Uhr treffen sich Besucher wie auch Wolfsexperten zum Füttern auf der Bärenbrücke bei den europäischen Wölfen. Dort sind unsere Besucher zum ersten Mal gefragt: Sie sollen gemeinsam mit den Wölfen heulen. Um 19 Uhr geht es zur beleuchteten Waschbäranlage. Melina Hennig berichtet über die possierlichen Tiere. Um 19.30 treffen sich jene an der Köhlerhütte, die am Fackelumzug durch das nächtliche Wisentgehege teilnehmen wollen. Wachstuchfackeln werden dort verkauft. Der Umzug endet auf der Wiese vor der Timberwolfsanlage gegen 20 Uhr. Dort wartet bereits Falkner Rouven Polep auf die Teilnehmer. Das Falkner Team stellt die Jäger der Nacht, die Eulen, vor. Um 20.30 Uhr präsentieren Birgit und Matthias Vogelsang die Polarwölfe an der neuen Anlage. Anschließend geht es zu den Timberwölfen. Vogelsangs nehmen einige erwachsene Besucher mit in das Gehege. Direkter Fellkontakt ist möglich –  wenn die Wölfe es zulassen. Zum Abschluss des Abends wird es noch ein Mal laut: Besucher und Wölfe stimmen ein gemeinsames Heulen an. Es wird laut.

Zoo Hannover 07.10.2014
Erlebnis-Zoo Hannover verabschiedet sich mit riesigem Buffet – Fünfköpfige Elefantenfamilie zieht nach Belgien
14 (!) Asiatische Elefanten wurden im Erlebnis-Zoo Hannover seit 2003 geboren. Dank dieses großen Zuchterfolgs bei der vom Aussterben bedrohten Tierart kann jetzt erstmalig in Hannover eine komplette Herde, bestehend aus Müttern, Kindern und Kindeskindern, an einen anderen Zoo weitergegeben werden. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) reist Elefantenkuh Khaing Hnin Hnin (32) mit ihren Töchtern Farina (11), Soraya (4) und Malay (19 Monate) sowie ihrer Enkelin Amithi, der 21 Monate alten Tochter von Farina, in Kürze in den Zoo Pairi Daiza in Belgien. In der indischen Tempelanlage in Pairi Daiza stehen der Familie ein 4.100 m2 großes Elefantengehege nebst Warmhaus zur Verfügung. Eine Erweiterung der großzügigen Anlage wird im kommenden Jahr abgeschlossen. „Der Abschied fällt uns natürlich unheimlich schwer, aber wir sind auch sehr stolz auf die harte Arbeit der vergangenen Jahre, die dazu geführt hat, dass wir die Tiere im vertrauten Familienverband weitergeben können“, so Erlebnis-Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. 1997, parallel zum Bau des Dschungelpalastes, hatte das Zooteam begonnen, eine neue Zuchtherde zusammenzustellen. Die Kühe Manari und Sayang kamen aus Malaysia, Khaing Hnin Hnin aus den Niederlanden, die Bullen Calvin und Nikolai aus Kanada. Die Zusammenstellung wurde ein voller Erfolg: Nach 30 Jahren Zuchtpause wurden 2003 wieder die ersten Kälber in Hannover geboren: Califa und Farina. Es folgten zwölf weitere Elefantenkälber – 2010 wurde sogar ein Weltrekord aufgestellt, als fünf Kälber innerhalb eines Kalenderjahres im Erlebnis-Zoo auf die Welt kamen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine zweigeteilte Herdenstruktur rund um die Kühe Khaing Hnin Hnin mit ihren Nachkommen sowie Manari und Sayang mit ihren Kindern. „Im Rahmen des EEP wurde nun entschieden, die kleinere Familie im vertrauten Sozialverband an einen anderen Zoo weiterzugeben“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter. Es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Die fünf Elefanten reisen in ein tolles neues Zuhause, trotzdem sind wir traurig“, erklärt Elefantenpfleger Jürgen Kruse. „Wir arbeiten seit Jahren täglich mit den Tieren zusammen, haben wochenlang Nachtwache bei den werdenden Müttern im Stall gehalten. Für uns sind sie wie eine Familie.“ Behutsam werden Khaing Hnin Hnin und ihre Töchter bereits seit Tagen auf die Reise vorbereitet. Die Transportcontainer wurden ins Gehege gestellt und konnten erst einmal ausgiebig berüsselt werden. Seitdem führen die Pfleger die Elefanten täglich in die Kisten, immer begleitet von köstlichen Leckereien. Heute wurden Khaing Hnin Hnin und ihre Familie offiziell verabschiedet – mit einem riesigen AU REVOIR aus Gras, Obst und Gemüse. Auf der Reise nach Belgien werden die Elefanten von zwei Elefantenpflegern aus Hannover begleitet. Sie bleiben bei ihnen, bis sich die fünf an ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Vom Aussterben bedroht – In freier Wildbahn gilt der Asiatische Elefant als vom Aussterben bedroht.Um die Art zu erhalten, beteiligt sich der Erlebnis-Zoo Hannover  seit Jahren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Nachwuchs ist dringend erwünscht: Um den Bestand in Europa zu erhalten, müssten mindestens 15 Kälber pro Jahr geboren werden. „Es ist daher sehr wichtig, dass Zoos weiter Elefanten züchten“, erklärte Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter. In Pairi Daiza wartet bereits der imposante Bulle Po Chin (14) auf Khaing Hnin Hnin und Farina. Die Herde in Hannover – Nach der Abreise von Khaing Hnin Hnin und ihrer Familie besteht die Herde in Hannover aus neun Elefanten: Bulle Nikolai (21), Indra (41), Manari (24), Sayang (19), Califa (11), Saphira (4), Sitara (1), Taru (9 Monate) und Yumi (7 Monate). Paten – Auch die Paten der Elefantenkinder Amithi und Malay, Petra Holtzmann mit ihrer Familie sowie das Unternehmen Johnson Controls, vertreten durch Julia Pelaez-Avila, verabschiedeten sich heute von ihren Patentieren. Sie halfen, das große Buffet aus Gras, Gemüse und Obst im Dschungelpalast auszulegen und sahen zu, wie die Elefantenfamilie ihr Geschenk in wenigen Minuten verputzte. Au revoir!

Zoo Salzburg 07.10.2014
Winziger Nachwuchs ganz groß – entzückendes Zwergseidenaffen-Baby auf Erkundungstour!
Am 31. Juli hat ein Südamerikanisches Zwergseidenaffen-Baby im Zoo Salzburg das Licht der Welt erblickt. Bei der Geburt wog das Jungtier der kleinsten Primaten unserer Erde etwa 11 Gramm und war nicht einmal drei Zentimeter groß. Bei dem herrlichen Sonnenschein unternimmt nun der neugierige Krallenaffen-Sprössling die ersten Entdeckungstouren auf der Freianlage. Familienzusammenhalt – Zwergseidenaffen sind die kleinsten Krallenaffen. Erwachsene Tiere bringen ein Gewicht von rund 150 Gramm auf die Waage und sind zirka 15 Zentimeter groß.  Nach einer rund vier Monate dauernden Tragzeit kommt der winzige Nachwuchs zur Welt. Wie bei allen Krallenaffen gibt es auch bei den Zwergseidenaffen eine Arbeitsteilung: Wenige Stunden nach der Geburt übergeben die Weibchen ihren Nachwuchs dem Männchen. Nur zum Säugen werden die Jungen den Müttern gebracht. Das Geheimnis ist gelüftet – Bei den ersten Kletterversuchen war es deutlich zu erkennen: Der Salzburger Zwergseidenaffen-Nachwuchs ist ein Bub!

Opel Zoo Kronberg 06.10.2014
Bleib mir vom Leib – Verteidigung der Tiere – Öffentliche Führung im Opel-Zoo am Samstag, 11. Oktober 2014 um 15 Uhr
Bei der nächsten Öffentlichen Führung im Opel-Zoo geht es darum, wie sich Tiere verteidigen: Nutzen sie gleich  Zähne, Klauen, Geweih, Gehörn, getreu dem  Motto: Angriff ist die beste Verteidigung? Oder können sie potentiellen Angreifern, seien es Nebenbuhler oder gar Raubtiere, bereits signalisieren, dass sie ihnen besser nicht zu nahe kommen? Wann nehmen sie Reißaus und suchen besser ihr Heil in der Flucht? Die Verteidigungsmechanismen der Tiere sind vielfältig und die Teilnehmer an der nächsten Öffentlichen Führung am Samstag, dem 11.10.2014 lernen sie anschaulich und vor Ort kennen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Haupteingang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Führung ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis.

Zoo Frankfurt am Main 06.10.2014
Zoodirektor mit Goldenem Salamander ausgezeichnet
Im Rahmen der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) wurde der „Goldene Salamander“, die höchste Auszeichnung der DGHT, an Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch verliehen. Mit dem „Goldenem Salamander“ werden Personen ausgezeichnet, die herausragende Leistungen für die DGHT erbracht haben. Hans-Peter Buchert, Präsident der DGHT, überreichte Niekisch die Urkunde und die Ehrennadel am 4. September im Rahmen der 50ten Fachtagung von Terrarianern, Wissenschaftlern, Artenschützern und Tierärzten in Bonn. Die Gesellschaft ehrt Niekisch mit dem Preis nicht nur für seine wissenschaftliche und praktische Tätigkeit im Amphibien- und Reptilienschutz, z.B. für Erd- und Kreuzkröte sowie Gelbbauchunke, sondern auch für sein lange währendes Engagement für die DGHT vor allem im Natur- und Artenschutz und für seine umfas Die DGHT ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Natur- und Artenschutz, die Erforschung von Amphibien und Reptiliensowie deren artgerechte und sachkundige Haltung einsetzt. Mit etwa 7000 Mitgliedern aus mehr als 30 Ländern ist die DGHT die weltweit größte und bedeutendste Vereinigung ihrer Art.

Tiergarten Worms 06.10.2014
„Wildes“ in den Herbstferien! – Spannendes Herbstferienprogramm im Tiergarten Worms
Langeweile in den Herbstferien? Das muss nicht sein – in der zweiten Ferienwoche ist im Tiergarten Worms wieder eine Menge los. Bei dem diesjährigen Herbstferien-Programm dreht sich alles um das Thema Raubtiere. Was ist überhaupt ein Raubtier und welche Raubtiere leben eigentlich im Tiergarten Worms? Vom 27.- 31. Oktober, wird an fünf Vormittagen, von 9 Uhr bis 12.30 Uhr, ein vielfältiges Programm für die Kinder geboten. An jedem Tag der Ferienwoche widmen sich Tiergarten-Pädagogin Sandy Gass und ihr Team einem anderen Tier bzw. einer anderen Tiergruppe, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind Fleischfresser! Der spannende Mix aus Spiel, Spaß, Spannung und natürlich vielen Infos über die Tiere des Tiergartens, kostet 45 Euro inclusive Eintritt. Auch ganztägig buchbar Dieses Jahr kann das Herbstferien-Programm auch erstmalig ganztägig gebucht werden. Das Ganztages-Programm beginnt, wie das reguläre Programm, um 9 Uhr und endet um 16:30 Uhr. Inclusive Mittagessen kostet der Freizeit-Spaß 125 Euro. Dieses Angebot kann nicht einzeln für den Nachmittag gebucht werden, sondern nur in Verbindung mit dem Vormittags-Programm. Alle Termine und weitere Informationen erfährt man auch im Internet oder direkt im Tiergarten.

Zoo Wuppertal, 05.10.2014
Langerwartete Geburt im Zoo Wuppertal – Okapibaby zur Welt gekommen
Gestern Abend um 20:12 gab es bei unseren Okapis Nachwuchs. Unser Weibchen „Lomela“  brachte nach ungefähr 13 Monaten Tragzeit ein gesundes Jungtier zur Welt. Die Geburt erfolgte völlig entspannt im Stall unserer Okapis. Mit großem Stolz und einer gehörigen Portion Freude beobachten wir seitdem, auf installierten Kameras, wie sich das Kleine entwickelt. Nach 40 Minuten stand das Jungtier bereits auf eigenen Beinen und hat in der Nacht angefangen Milch zu trinken. Es ist die sechste Okapigeburt im Wuppertaler Zoo, leider aber sind die ersten Jungtiere nicht groß geworden. Dem entsprechend aufgeregt dokumentieren und beobachten wir die bisher so erfreuliche Entwicklung des Jungtiers. Die ersten Tage nach der Geburt sind nämlich eine wichtige Prägungsphase zwischen der Mutter und dem Nachwuchs. Aus diesem Grund möchten wir die Tiere so wenig wie möglich stören. Mutter und Jungtier sind deshalb in einem für das Publikum nicht einsehbaren Bereich. Wir werden regelmäßig über die Entwicklung des Jungtiers berichten.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 03.10.2014
NEUES ZUHAUSE FÜR DIE GIRAFFEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Nach der Eröffnung der Eisbärenwelt Ende Mai steht im Tiergarten Schönbrunn bereits das nächste Bauprojekt auf dem Plan. Das Giraffenhaus aus dem Jahr 1828 ist die einzige Anlage im historischen Bereich, die noch nicht erneuert wurde. „Die Pläne für ein neues Zuhause für unsere Giraffenfamilie liegen bereits seit 2010 vor, doch wir haben aufgrund der Dringlichkeit den Bau der Eisbärenanlage vorgezogen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Unter Wahrung der historischen Bausubstanz wird auf der Rückseite des Giraffenhauses ein wintergartenähnliches Gebäude angebaut, das den Tieren vor allem in der kalten Jahreszeit viel mehr Bewegungsraum bieten wird. Bereits im Dezember soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Für die Dauer der Bauzeit, die rund zwei Jahre betragen wird, benötigt der Tiergarten ein vorübergehendes Quartier für seine vier Giraffen. Schratter: „Wir sind sehr dankbar, dass es Gespräche über ein Ausweichgehege in unserer Nähe gibt. Die Vorteile sind, dass der Transportweg sehr kurz wäre und die Giraffen von unseren Tierpflegern weiter betreut werden könnten.“ Geplant ist, dass der Stall auf Schönbrunner Gelände steht und die Freianlage auf einer Wiese der angrenzenden Maria-Theresien-Kaserne.

Zoo Vivarium Darmstadt, 02.10.2014
„Besuch bei den Affen“: Tierpfleger-Führung im Zoo Vivarium
Am Samstag (18.) bieten Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Zoo Vivarium im Rahmen der „Darmstädter Exkursionen“ eine Führung mit dem Thema „Besuch bei den Affen“ an. Dabei erzählen sie über den täglichen Umgang mit den Zwergseidenäffchen und Schopfmakaken und thematisieren Ernährung, Zucht sowie Sozialverhalten dieser Tiere. Auf dem Programm steht auch ein Besuch des neuen Affenhauses mit seinem begehbaren Außengehege. Treffpunkt ist um 10 Uhr vor der Zooschule im Schnampelweg 5. Die Teilnahmegebühr beträgt 4,50 Euro. Um telefonische Anmeldung unter 06151/13-3391 wird gebeten.

Zoologischer Garten Magdeburg, 02.10.2014
Hüpfende Neulinge und Lama-Nachwuchs
Verblüfft bleiben die Zoobesucher in diesen Tagen in der begehbaren Sittichanlage stehen. Grund dafür sind nicht nur die verschiedenen Sittichschwärme, die gern zooeigene Hirsekolben aus der Besucherhand knabbern, sondern zwei munter durch die Anlage hüpfende Kängurus. Es handelt sich dabei um Parma-Kängurus (Macropus parma) – die kleinste Känguruart – die in New South Wales/Australien und als invasive Tierart auch auf der Kawau-Insel/Neuseeland verbreitet ist. Ursprünglich lebten die Parma-Kängurus südlich von Sydney in den Illawarra- und Cambewarra-Bergen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts galt diese Beuteltierart als ausgerottet, wurde aber 1965 auf der neuseeländischen Kawau-Insel und 1967 im australischen Great Diving Range wiederentdeckt. Mit zwei männlichen Parma-Kängurus wurde die Wohngemeinschaft aus fliegenden und schwimmenden australischen Tieren in der begehbaren Sittichanlage jetzt auch um eine hüpfende Art ergänzt. Eine spannende Erlebniswelt sowohl für die Tiere als auch für die Zoobesucher, die beiderseits gern angenommen wird. Im Zoo Magdeburg hat sich erneut bei den Südamerikanern – den Lamas – Nachwuchs eingestellt. Diesmal ist es ein Männchen namens „Pedro“. Für Lama-Mutter „Iris“ ist die Mutterschaft indes schon Routine, denn es ist bereits das fünfte Junge, das sie erfolgreich aufzieht. Die Magdeburger Lamaherde besteht jetzt aus fünf Tieren, davon zwei Männchen und drei Weibchen. Bereits vor 4500 Jahren wurden die Lamas von den Indios aus den wilden Guanakos als Last- und Tragetiere domestiziert. Diese höckerlose Kamelart aus den Hochanden verfügt über eine erstaunliche Treffsicherheit im Spucken, wenn es darum geht die Rangordnung nachdrücklich klarzustellen oder aufdringliche Artgenossen auf Distanz zu halten.

Zoo Vivarium Darmstadt, 02.10.2014
Kürbisse fürs Halloween-Fest basteln – Herbstferienprogramm im Zoo Vivarium
Für Kinder, die nicht oder noch nicht in den Urlaub fahren, bietet der Zoo Vivarium während der Herbstferien einen Bastelkurs an: Am Mittwoch (29.) können kleine Gäste von 9 Uhr bis 12 Uhr in der Zooschule Halloween-Kürbisse basteln, die dann mit nach Hause genommen werden können. Die Teilnahme kostet jeweils 10 Euro. Um telefonische Anmeldung unter 06151/13-3391 wird gebeten.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 02.10.2014
Sammeln bis die Backentaschen platzen!
Was haben Hörnchen, Steinbock, Hirsch, Waschbär und Schwein gemeinsam? Sie alle leben im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec und sie lieben Eicheln!! Diese kohlenhydrat- und eiweißreichen Früchte sind gerade jetzt im Herbst eine ideale Futterergänzung, geht es doch darum sich ein gewisses „Pölsterchen“ anzufuttern, um gut durch den Winter zukommen. Also, wer seinen gesammelten Eichelschatz nicht komplett verbasteln möchte, kann diesen gern zur weiteren Verwendung im Tierpark abgeben. Selbstverständlich bekommen unsere Tiere nur einwandfreies Futter, deshalb nehmen wir aus Hygienegründen nur trockene Eicheln in guter Qualität an.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 02.10.2014
NEUES KOALA-MÄNNCHEN IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN EINGEZOGEN!
Mit seinem flauschigen Fell und dem verschlafenen Blick erinnert der neue Bewohner im Tiergarten Schönbrunn an einen Teddybären: Das Koala-Männchen Wirri Wirri ist heute im Rahmen eines internationalen Zuchtprogramms nach Wien übersiedelt und bereits für die Besucher zu sehen. Nachdem das Männchen Bilyarra Anfang Juli im hohen Alter von 16 Jahren eingeschläfert werden musste, lebte im Tiergarten nur mehr das Weibchen Mirra Li. „Wirri Wirri wurde am 24. Mai 2012 im Zoo Beauval in Frankreich geboren. Er hat den ganzen Flug entspannt verschlafen und schaut sich jetzt neugierig in seinem neuen Zuhause um“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der Name „Wirri Wirri“ wurde ihm von seinen Pflegern in Beauval verliehen. In der Sprache der Aborigines bedeutet er „Wirbelsturm“. Ob ein Koala diesem Namen gerecht werden kann, ist allerdings fraglich. Immerhin schlafen diese in Australien heimischen Beuteltiere bis zu 20 Stunden am Tag und übertreffen damit sogar die Faultiere. Das Gehege wurde für Wirri Wirri mit neuen Bäumen und Pflanzen eingerichtet, denn Koalas sind Baumbewohner und sitzen beim Schlafen zusammengekauert in einer Astgabel. Die generell recht trägen Tiere sind aber geschickte Kletterer. Damit sich Wirri Wirri leichter im Tiergarten einlebt, bleibt sein französischer Pfleger noch einige Tage in Wien. Angereist ist der Koala mit einem Flugzeug der Austrian Airlines. Dank einer Sondergenehmigung durfte er in der Transportkiste im Passagierbereich fliegen, wie es die Transportbedingungen für Koalas vorgeben. Mirra Li und Wirri Wirri sehen einander zwar durch eine Glasscheibe und können einander auch riechen, aufeinander treffen werden die beiden allerdings nicht. Koalas sind Einzelgänger. Daher bewohnt im Tiergarten jeder seine eigene Anlage. Männchen und Weibchen kommen auch im Freiland nur zur Paarungszeit zusammen. Da Mirra Li mit 14 Jahren schon sehr alt ist, ist Nachwuchs für sie kein Thema mehr.

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