Zoopresseschau

NRW-Partnerzoo, 04.11.2014
NRW-Partnerzoos begrüßen die Entscheidung des Landtags zur Delfinhaltung
Die NRW-Partnerzoos begrüßen die Entscheidung des zuständigen Ausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags zur Haltung von Delfinen vom 29. Oktober. Mit ihrer Ablehnung eines Haltungsverbotes haben die Abgeordneten ein wichtiges Signal für die Arbeit der Zoologischen Gärten gegeben, die nicht nur für die Erholung ihrer Gäste da sind, sondern insbesondere auch wichtige Aufgaben in den Bereichen Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz übernehmen. Die NRW-Partnerzoos freuen sich, dass diese wichtigen Funktionen Zoologischer Gärten von der politischen Mehrheit im Land anerkannt und getragen werden. Ebenso erfreulich ist die damit verbundene Einschätzung, dass die Zoos in NRW den ihnen anvertrauten Tieren eine angemessene art- und tiergerechte Haltung und Pflege zukommen lassen, was ebenso zum Selbstverständnis der Zoologischen Gärten gehört wie die kontinuierliche Arbeit an weiteren Verbesserungen der Tierhaltung und –pflege. Die 11 NRW-Partnerzoos übernehmen wie alle Zoologischen Gärten wichtige Aufgaben in den Bereichen Erholung, Bildung, Forschung, Natur- und Artenschutz. Für das „Zoo-Land“ Nordrhein-Westfalen sind sie aber auch ein wichtiger Faktor z.B. für die Wirtschaft und den Tourismus. Weitere Informationen zu den NRW-Partnerzoos sind im Internet abrufbar über die Seite der Partnerzoos www.partnerzoo.de.

Zolli Basel, 05.11.2014
Fliegende Untertasse mit Peitschenschwanz
Im Zolli-Vivarium schwimmen seit Neustem zwei sogenannte Antennenrochen aus dem Amazonas-Gebiet. Nomen est omen: Der Schwanz der ausgesprochen hübschen Tiere ist antennen- oder peitschenförmig ausgezogen und etwa fünf bis acht Mal länger als ihr Körper. Zu bestaunen sind die Rochen aus dem Amazonasgebiet ab sofort in Aquarium 34. Antennenrochen haben einen tellerrunden, flachen Körper, dessen Durchmesser etwa fünf Mal kleiner ist als der extrem verlängerte Schwanz. Sie können sich mit einer kurzen Bewegung der Körperscheibe flugs im Bodensand vergraben oder wie ein fliegender Teppich durchs Wasser gleiten. Meist durchstöbern sie den Bodengrund nach Schnecken, Würmern oder Insektenlarven. Praktisch dabei ist, dass das Maul auf der Unterseite des Körpers liegt und aufgestöberte Nahrung damit sofort gepackt werden kann. Die Natur bringt bisweilen sonderbare Körperausstattungen zustande, deren Sinn und Zweck schwer erkennbar ist. Mehr oder weniger einfach erklären lässt sich beim Rochen das grosse „Loch“ hinter dem Auge, das jedem Betrachter sofort auffällt. Auch wenn es etwas aussieht wie ein Ohr und kurioserweise „Spritzloch“ heisst, dient es – ganz im Gegenteil – dem Ansaugen von Wasser: Durch das Spritzloch pumpt der Rochen klares, nicht aufgewirbeltes Wasser von oben zu seinen Kiemen, die auf der Unterseite liegen. Dies ist viel praktischer und ausserdem eleganter als die übliche Variante, bei welcher der Fisch das Wasser mit dem Maul aufsaugt, um es durch die Kiemen zu pressen. Im Fall des bodenbewohnenden Rochens wären seine Kiemen so bald mit Schlamm gefüllt. Schwieriger wird es, eine Erklärung für den fast unendlich langen Schwanz des Antennenrochens zu finden. Die Wissenschaft jedenfalls schweigt sich darüber bisher aus. Die Trägheit der Forscher ist verständlich, ist doch der Antennenrochen 2011 überhaupt erst beschrieben worden. Wir dürfen also noch etwas spekulieren: Haie und Rochen haben auf dem ganzen Körper verschiedene Sinnesorgane. So findet man entlang der Körperseiten und des Schwanzes überall Druck- und Schallsensoren, mit denen sich der Rochen in seiner Umwelt orientieren kann. Vielleicht ist der lange Schwanz eine Perfektionierung dieses sogenannten Seitenlinienorgans? Es gibt noch eine andere, exotisch erscheinende Möglichkeit: Rochen besitzen nicht nur im Maul Geschmacksknospen – wie wir -, sondern auf dem ganzen Körper verteilt. Ein Rochen „schmeckt“ also alles, was seine Oberfläche berührt. Wäre es wohl denkbar, dass ein langer Rochenschwanz gar als gastronomische Antenne dient?

Zooschule Heidelberg, 05.11.2014
Erster Vorlesetag im Zoo Heidelberg – Lesen, Lauschen, Lachen. Geschichten und Gewinnspiel gratis!
Am Samstag, den 15.11.2014 findet erstmals der Vorlesetag im Zoo statt. Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr gibt es Tiergeschichten satt. Der bundesweite Vorlesetag findet in diesem Jahr bereits zum 11. Mal statt. Auch in diesem Jahr lesen in unterschiedlichen Städten wieder zahlreiche Bücherfreunde und Prominente aus ihren Lieblingsbüchern vor. Mit dabei ist zum ersten Mal auch der Zoo Heidelberg und die Zooschule. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags werden auch im Heidelberger Tiergarten allerlei spannende und witzige Geschichten zum Besten gegeben. Selbst schmuddeliges Novemberwetter sollte kein Hinderungsgrund sein, dem Zoo einen Besuch abzustatten, denn die Vorlese-Stationen befinden sich in den warmen Tierhäusern und in der Zooschule. Dort heißt es nun dem Veranstaltungsort gemäß „Löffel spitzen“ und „lauschen wie ein Luchs“, denn die Ranger präsentieren dem (vor-)lesehungrigen Publikum verschiedenste Tier- und Zoogeschichten. In nächster Nähe zu Löwen, Orang-Utans und Elefanten wird jeweils Passendes geboten. Vom Indianermärchen „Schwester Maus“ über die kuriosen Lügengeschichten des Faultiers bis hin zum „Halbwegs-Elefant“ – nicht immer sollte alles tierisch ernst genommen werden… Auch aus dem Zooalltag der Pfleger erfährt man Wissenswertes. So geht es zum Beispiel im Afrikahaus um die Gehegegestaltung für den Tigerpython. Ob phantastisch oder realistisch – alle Geschichten haben einen gemeinsamen Hintergrund: die enge Verbundenheit von Mensch und Tier. Wer besonders aufmerksam zuhört, kann sein erlauschtes Wissen anschließend bei einem Quiz testen. Sind die gestellten Fragen richtig beantwortet, kann man an einer Verlosung teilnehmen und mit ein bisschen Glück einen Gutschein für einen Kindergeburtstag odereine Kinderjahreskarte für den Zoo gewinnen. Die Vorleseaktion im Zoo findet statt am Samstag, den 15.11.2014 von 14 bis16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Nur der normale Zooeintritt ist zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Informationen telefonisch unter 06221-3955713 (Mo 13 – 16 Uhr, DI + Do 10 – 12 Uhr sowie 13 – 16 Uhr) oder unter info@zooschule-heidelberg.de

Tierpark Neumünster, 04.11.2014
Endlich ist es soweit! Was ewig währt wird endlich gut!
Das Schlangenhaus für die großen Würgeschlangen im Tierpark Neumünster ist endlich wieder besetzt. Über ein Jahr haben die Umbauarbeiten des Schlangenhauses nun angedauert. „Die große Überraschung kam, als wir das Dach geöffnet haben.“, erklärt die Zoologische Leiterin Verena Kaspari. „Eigentlich sollte nur die Dachauflage erneuert werden, doch als wir uns die Situation genauer anschauten mussten wir leider feststellen, dass wir ein massives Holzwurmproblem hatten.“, so die Diplom Biologin weiter. Die Schlangen blieben also länger als geplant in ihrem Übergangsquartier und die Tierpark-Leitung hat sich dazu entschlossen auch das Innere des Schlangenhauses grundlegend zu renovieren. Nicht nur eine neue moderne Steinheizung und neue Wasserbecken wurden eingebaut, sondern nun gibt es auch die Möglichkeit das Haus komplett zu öffnen, oder mehrere kleine Gehege daraus zu machen. „Wir wollten uns mit dem neuen Innenausbau viele Variationsmöglichkeiten offen halten. Bis auf die Dacharbeiten hat unser Tierpark-Team alles in Selbstarbeit geleistet. Das war wiedermal eine tolle Leistung der Handwerker und Tierpfleger.“, lobt Kaspari das Tierpark-Team. Kaum waren Jroge, Señor Sanches, Kaa, Cathy und Charly eingezogen, war das Interesse der anwesenden Tierparkbesucher schon groß. Neugierig erzüngelten die großen Schlangen ihr neues Reich und fühlen sich sichtbar wohl dabei.

Zoo Heidelberg, 05.11.2014
Gute Noten für den Zoo – Luft nach oben in einzelnen Fächern: Zoo Heidelberg fragt seine Besucher
Im Frühjahr und Sommer 2014 hat die Arbeitsgruppe für empirische Bildungsforschung (AfeB) die Zoobesucher befragt: Wie hat es Ihnen im Zoo gefallen? Wo kommen Sie her? Wie alt sind Sie? Diese und viele weitere Fragen wurden von über 1000 Zoobesuchern bereitwillig beantwortet. Nun liegt die Auswertung der Fragebögen vor und gibt interessante Aufschlüsse über die Zoobesucher: Mit 80 Jahren überschreitet der Zoo Heidelberg weit das Durchschnittsalter seiner Besucher.67 % der Besucher sind in der Altersgruppe unter 40 Jahren zu finden. Starke Zuwächse sind vor allem bei den Besuchern ohne Kinder zu verzeichnen. Bei Familien bleibt der Zoo weiterhin beliebt: Die Kinderfreundlichkeit des Zoos wurde von 87 % der Befragten mit gut und sehr gut bewertet. Besonders wichtig ist es dem Zoo Heidelberg, konstant über seine Gäste informiert zu sein. Bereits zum zweiten Mal wurde die unabhängige Besucherbefragung durchgeführt. Gerade im Vergleich zu den Zahlen aus dem Jahr 2011 können sich Bestätigungen, aber auch Entwicklungen zeigen: So erreichte die Gesamtbewertung des Zoo im direkten Vergleich ein unverändert hohes Niveau. 89 % bewerteten hier mit gut und sehr gut. 2014 waren mit 34 % der Besucher 6 % mehr Menschen zum ersten Mal im Zoo Heidelberg als 2011 – eine Chance, neue Stammbesucher zu gewinnen. Die Ergebnisse der Besucheranalyse geben jedoch nicht nur Aufschluss über die Struktur des Publikums, sie sprechen auch Themen an, die die Entwicklung des Zoos beeinflussen. „Die Regelmäßigkeit, mit der wir auch künftig eine solche Befragung durchführen lassen werden, ist für uns sehr wichtig, um unseren Status als Erholungs- und Bildungseinrichtung zu stärken“ erklärt Frank-Dieter Heck, kaufmännischer Leiter des Zoo Heidelberg. „Viele Familien mit Kindern nutzen die Jahreskarten und sind bereits Stammgäste, die sich auf dem Zoo-Gelände regelmäßig treffen.“ Zudem hat der Zoo seine Anziehungskraft geografisch ausgebaut. Kamen im August 2011 noch 57 % aus dem nahen Umfeld Heidelberg/Mannheim, sind es 2014 über 50 %, die von weiter weg anreisten. Kritikpunkte wurden auch geäußert. Häufig wurde die Größe einzelner Gehege genannt. „Wir wissen, wo wir dringend weiterkommen müssen, beim Bärengehege sind wir mitten dabei, dann kommen Streichelzoo und Löwengehege“ betont hierzu der Direktor des Zoos, Klaus Wünnemann. „Ohne konstante Veränderungen stehen Zoos heutzutage schnell vor dem Aus. Wir müssen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Besucher, der Tiere und unserer Mitarbeiter eingehen. Dabei haben wir uns der Aufgabe gewidmet, sowohl Wissen um bedrohte Tierarten zu vermitteln, die Besucher für den Schutz der Natur zu begeistern, als auch den Zoo als erlebnisreiches Ausflugsziel zu etablieren“. Dies bestätigen auch die Aussagen im speziellen Lobbereich. Ein Teilnehmer fasste es sehr treffend zusammen: „In Heidelberg geboren und lange weg gewesen, jetzt wieder zurück, kann ich nur sagen: der Zoo entwickelt sich toll!!“

Tierpark Görlitz, 05.11.2014
Liebgewonnene Tradition – Martinstag im Tierpark
„Martin teilte seinen Mantel… und wir“ – Martinsspiel und Martinsumzug am 10.11.2014 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec. Seit mittlerweile vielen Jahren ist es eine allseits liebgewonnene Tradition, das Martinsfest mit einem Abend im Naturschutz-Tierpark zu beginnen. Am 10. November werden die Kinder des Paul-Gerhardt-Hauses die Geschichte vom Heiligen Martin erzählen. Bei dem anschließenden gemeinsamen Umzug tauchen die Laternen den Tierpark in stimmungsvolles Licht. Vielleicht gibt es neben Papiermonden oder -sonnen passend zum Umzugsort auch wieder Papiertiere, die den Park erhellen. Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen, mit Taschenlampe oder Lampion am Martinsumzug teilzunehmen. Den Abschluss bildet das Martinsfeuer, bei dem gegen einen Unkostenbeitrag Glühwein, Kinderpunsch und Fettschnitten erhältlich sind. Wie in den vergangenen Jahren organisieren der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. und das Paul-Gerhardt-Haus mit großem Engagement diesen Abend. Der Eintritt in den Tierpark ist für alle Besucher des Martinsspiels und Martinsumzugs frei, der Freundeskreis Tierpark Görlitz e.V. freut sich aber über jede Spende.

Allwetterzoo Münster, 05.11.2014
Elefanten-Fötus strampelt im Mutterleib
„Wow, es hat grad getreten, ich kann es ganz deutlich spüren! Das ist ja Wahnsinn“, ruft Revierleiter Michael Adler aus dem Allwetterzoo Münster verzückt als er den Bauch von Elefantenkuh Corny bei einer Ultraschalluntersuchung berührt. Corny erwartet ihr erstes Baby. Sie ist im 20. Monat trächtig. Daher führt Zootierarzt Carsten Ludwig regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei ihr durch – zurzeit werden circa alle zwei bis drei Wochen Ultraschalluntersuchungen gemacht. Kurz vor der Geburt werden der Zootierarzt und sein Team vermutlich täglich schauen, da dann auf den Ultraschallaufnahmen sehr gut erkennbar sein wird, ob sich der Muttermund bereits geöffnet hat und dies ist wichtig für die Geburtsvorbereitungen… Mit der heutigen Untersuchung sind Carsten Ludwig und Johanna Kasberg, Tierarzt-Doktorandin sehr zufrieden: „Es sieht alles wunderbar aus“, so Ludwig. „Corny ist kerngesund. Auf den Ultraschallaufnahmen kann ich gut erkennen wie der Fötus wächst und sich entwickelt. Das ganze Kalb kann ich jetzt leider nicht mehr auf dem Ultraschall sehen. Dafür ist es schon zu groß. Aber je nachdem wie es liegt, erkenne ich den Herzschlag oder, wie auf diesem Bild, den kleinen Rüssel mit den beiden Nasenlöchern…“

Zoo Duisburg, 03.11.2014
Azubis der Stadtwerke Duisburg und der DVG übernehmen Tierpatenschaft
Auszubildende der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) spendeten im Namen ihrer „Juniorenfirma“ IDUSA 500 Euro an den Zoo Duisburg. Damit übernehmen sie eine einjährige Tierpatenschaft für einen Europäischen Luchs. Über den Zeitraum von drei Monaten hatten die Azubis einmal im Monat Pfandflaschen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesammelt und diese für Geld eingetauscht. So sind die 500 Euro für die Spende zusammen gekommen. Julia Wonsig, Auszubildende bei der Stadtwerke Duisburg AG und Geschäftsführerin der „Juniorenfirma“, erklärt: „Uns ging es nicht nur um die Entwicklung einer cleveren Geschäftsidee, sondern auch um das Engagement für Duisburg. Daher stand von Anfang an fest, dass wir die eingenommenen Gelder spenden werden. Wir haben uns für eine Tierpatenschaft entschieden und dabei den Europäischen Luchs ausgewählt, da dieser hier in Deutschland lebt und stark vom Aussterben bedroht ist.“ Zoodirektor Achim Winkler freut sich über die Spende: „Die kreative und sehr engagierte Sammelaktion der Azubis ist sehr beeindruckend. Wir bedanken uns herzlich dafür, dass die Spende dem Zoo zugutekommen soll. Mit dem Geld investieren wir weiter in unsere neue Anlage für die Luchse, die wir seit Anfang Mai haben, und die den Luchsen mehr Bewegungsspielraum gibt. Die Spende trägt also aktiv zum Artenschutz bei. Die Innovative Duisburger Service-Agentur (IDUSA) ist eine Arbeitsgruppe, an der jedes Jahr kaufmännische Auszubildende der Stadtwerke Duisburg AG und der DVG teilnehmen. In der „Juniorenfirma“ erlernen sie selbstständig, wie man ein Unternehmen führt, Produkte und Dienstleistungen entwickelt und vertreibt. Die Pfandflaschen-Sammelaktion hat die IDUSA selbst entwickelt. Auch im nachfolgenden Ausbildungsjahr soll es diese geben. Als Tierpate finanzieren Spender den Unterhalt und die Futterkosten für ein Tier über den Zeitraum von einem Jahr. Je nach Tierart unterscheiden sich die Futterkosten erheblich. So ist die Nahrung vieler Fische, die pelletiertes oder tiefgefrorenes Futter fressen, preiswert im Vergleich zur Versorgung der Raubtiere, da das Fleisch für deren Versorgung vom Schlachthof gekauft werden muss. Somit variieren die jährlichen Futterkosten je nach Tierart von 50 bis 7.700 Euro. Damit auch Interessenten mit einem kleineren Geldbeutel Pate eines der teuren Zootiere werden können, werden auch Teilpatenschaften im Wert von 250 Euro angeboten. Interessierte haben auch die Möglichkeit, den Beitrag in monatlichen Raten zu zahlen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 03.11.2014
Trauer um Kea
Mit großer Trauer und Fassungslosigkeit begann im Thüringer Zoopark das lange Wochenende, als Mitarbeiter am Morgen des 31. Oktober einen Kea in der Eingewöhnungsvoliere vermissten. Kurze Zeit später wurde der Vogel tot bei einem Marder unter dem Dach des Geheges entdeckt. Das in 2008 fertig gestellte Sondergehege galt bis zu diesem Vorfall als Marder sicher, war speziell so gebaut worden. In diesem Spezialgehege werden regelmäßig Vögel oder kleine bis mittelgroße Säugetiere für die Zusammengewöhnung in eine neue Gruppe oder für medizinische Untersuchungen gehalten, so auch die beiden Neuankömmlinge. Bisher gab es nie Probleme. Nach diesem traurigen Ereignis wurden im Gehege umgehend auch kleine Spalte abgedichtet, um einen solchen Vorfall in Zukunft zu verhindern. Der Partnerzoo wurde über den großen Verlust informiert. Ein zweites Kea-Weibchen, erst neun Monate alt, ist am Sonntag bei den beiden Junggesellen eingezogen. Es gibt keine Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung. Im Gegenteil: Kea Klaus füttert die Kleine ganz liebevoll.

Zoo Wuppertal, 31.10.2014
Neues Zoo-Restaurant „Okavango“ offiziell eröffnet
Der Grüne Zoo Wuppertal hat wieder eine Gastronomie: Das neue Zoo-Restaurant „Okavango“ wurde gestern von Oberbürgermeister Peter Jung eingeweiht. Geladene Gäste wie auch reguläre Zoobesucher konnten die Reden zur offiziellen Eröffnung der neuen Zoogastronomie verfolgen, denn das Okavango war auch während der Einweihung durchgehend geöffnet. Bei laufendem Betrieb konnten sich die Anwesenden so einen ersten eigenen Eindruck vom neuen Zoo-Restaurant machen. Dank des enormen Einsatzes und Engagements aller Beteiligten des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal, des Grünen Zoos, des Zoo-Verein Wuppertal e.V. und natürlich des Gastronomiebetreibers Culinaria mit seinem Partner Proviel hatte das Okavango trotz anhaltender Bautätigkeiten erfreulicherweise schon einige Tage vor der offiziellen Eröffnung mit der gastronomischen Versorgung der Zoogäste begonnen, was von den Zoobesuchern dankbar und sehr positiv aufgenommen wurde. Das neue Zoo-Restaurant bietet seinen Gästen dank seiner Lage mitten im Zoo ein besonderes Flair. Durch eine große Fensterfront und eine überdachte Balkonanlage haben die Besucher einen fantastischen Blick auf die nebenanliegende Elefantenanlage und die Gorilla-Außenanlage. In die andere Richtung ermöglichen Sehschlitze einen Blick auf die neue Wolfsanlage. Das Gebäude selbst ist mit seiner Konstruktion aus Holz harmonisch in die Umgebung eingepasst, ein besonderes Highlight ist die Stelzenkonstruktion unter der Gastronomie, die Teile des Gebäudes über dem Gelände „schweben“ lässt. Alle beteiligten Partner freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit hoffen, dass das neue Zoo-Restaurant von den Besuchern gut angenommen wird. Der Grüne Zoo freut sich, dass seinen Gästen endlich wieder ein ansprechendes und gutes gastronomisches Angebot zur Verfügung steht. Als Eröffnungsgeschenk erhielt die Culinaria standesgemäß ein von der Elefantenkuh „Sweni“ gemaltes Bild überreicht.

Zoo Duisburg, 31.10.2014
Schönwetterperiode lädt zum Zoobesuch ein
Wer bei dem schön angesagten Herbstwetter sich nicht ins Freie schlägt, dem wird am Wochenende nicht mehr zu helfen sein… Einige denken ja noch immer, dass zum Jahresende, wenn die Tage kürzer und kälter werden, viele Tiere am Kaiserberg nicht mehr zu sehen sind. Aber genug Wärmelampen und dicke Strohbetten in Unterständen sorgen dafür, dass die Außenanlagen im Zoo Duisburg ganzjährig gut besetzt sind. Und wer schon mal in Afrika war, der weiß, dass es auch dort empfindlich kalt werden kann. Insofern verwundert es nicht, dass etwa Elefanten, Giraffen Pinselohrschweine am Kaiserberg manchmal sogar durch Schnee laufen. Schnee ist noch nicht in Sicht an diesem Wochenende, sondern ordentliche Temperaturen und viel Sonnenschein. Die Afrika-Lodge und sämtliche Kioske sind gut gefüllt und bieten viele warme Speisen und Getränke für das leibliche Wohl. Für seine vielzähligen Spielplätze ist der Zoo Duisburg weithin bekannt, die Kinder können sich beispielsweise auf und in einem großen Holzschiff am Großen Kinderspielplatz austoben. Das äußerst beliebte Tiergesichterschminken für die Kinder findet traditionell am Delfinarium ab 11 Uhr statt. Die gut besuchten Infomobile auf der Lemureninsel dürfen ebenfalls nicht fehlen (ab 10 Uhr). Bleibt noch zu hoffen, dass sich der junge Pampashase, der sich zuletzt bei der Vorstellung für die Medien noch etwas zierte, jetzt öfters blicken lässt. Er ist nämlich gar kein Hase…

Zoo Osnabrück, 31.10.2014
Happy-End bei den Nandaysittichen: Familiengründung im Vogelrevier
Nandaysittichmännchen Tweety hatte es nicht leicht. Lange Zeit lebte er ohne Weggefährtin im Zoo Osnabrück. Nun genießt er doppeltes Glück: Ein Weibchen und den ersten Nachwuchs. „Wir freuen uns wirklich sehr über das Familienglück bei unseren Nandaysittichen. Denn Weibchen Allegra und Männchen Tweety kamen beide aus einer privaten Einzelhaltung zu uns, da weiß man nie, ob sie sich mit Artgenossen verstehen“, berichtet Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers im Zoo Osnabrück. Nachdem Tweety lange Zeit im Zoo mit einem Rotmaskensittich zusammen lebte, zog im Sommer 2013 endlich Weibchen Allegra ein. Sie verstanden sich auf Anhieb: „Harmonie ist bei den Nandaysittichen sehr wichtig. Die beiden sitzen viel nebeneinander, füttern sich, pflegen gegenseitig ihr Gefieder und schnäbeln natürlich“, beschreibt Bischoff das Zusammenleben der leuchtend grünen Neuweltpapageien. Um das Glück noch zu komplettieren, legte Allegra ein halbes Jahr nach ihrem Einzug erste Eier. „Wir haben ihr dann verschiedene Brutkästen drinnen und draußen angeboten und ihr sogar die Eier in den Brutkasten gelegt. Und dann klappte es schließlich. Im Juli 2014 schlüpfte nach 23 Tagen Brutzeit ihr erstes Jungtier“, so Bischoff. Sieben Wochen versorgten die Eltern ihren Nachwuchs im Nest. Inzwischen ist Nari, wie die Zoomitarbeiter den Sittich tauften, schon fast so groß wie seine Eltern. Man erkennt ihn allerdings an seinen schwarzen Füßen. „Allerdings wissen wir noch nicht, ob es ein Männchen oder Weibchen ist. Dafür werden wir in den nächsten Wochen eine Feder untersuchen lassen“, erklärt Bischoff. Die Chancen stehen auf jeden Fall gut, dass Nari spätestens im nächsten Frühjahr auch Geschwister bekommt.

Tiergarten Nürnberg, 31.10.2014
Delphinkalb im Tiergarten geboren
In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober hat das Delphinweibchen Sunny im Tiergarten Nürnberg ein Kalb geboren. Die Geburt verlief ohne jegliche Komplikationen. Sunny hat sich sofort um das Kalb gekümmert. Der eigentliche Geburtsvorgang dauerte zwei Stunden und wurde von allen Gruppenmitgliedern neugierig von außen durch die Gitterschieber beobachtet.

Zolli, Basel, 30.10.2014
Prof. Dr. Ernst M. Lang – ein langes und erfülltes Leben
Der ehemalige Zoo-Direktor Ernst M. Lang ist am 21. Oktober im Alter von 101 Jahren verstorben. Der Zoo Basel trauert um eine einzigartige Persönlichkeit, die dem Zoo Basel ein Vierteljahrhundert (1953 – 1978) als Direktor vorgestanden und die Entwicklung des Zoo Basel massgeblich geprägt hat. Ernst M. Lang blieb dem Zoo ein Leben lang eng verbunden. Von seinem Wohnsitz nahe des Zoos kam er bis ins hohe Alter so oft wie möglich in den Zolli und besuchte regelmässig den monatlichen ‚Presseapéro‘. Eine besondere Verbindung hatte Ernst M. Lang zu seinem Ziehkind, der Gorilladame Goma, die Ende der 50er-Jahre im Kreis seiner Familie aufgewachsen war. Die Wiedersehen im Zoo waren stets freudig und Ernst M. Lang lag viel daran, Gomas 55. Geburtstag im vergangenen September zu erleben. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht mehr selbst dabei sein, er verfolgte ihren Geburtstag jedoch interessiert in den Medien. Prof. Dr. Ernst M. Lang war bis 1942 Tierarzt in Binningen und trat dann die Stelle als Zollitierarzt an. 1953 wurde er Zoodirektor. Lang schaffte es, den Zolli tief im Bewusstsein der Baslerinnen und Basler und weit über die Grenzen hinaus zu verankern. In den 25 Jahren, in denen Ernst M. Lang Zollidirektor war, wurden zahlreiche zukunftsweisende Anlagen eröffnet und das Gelände des Zolli erweitert. Das 1969 gebaute Affenhaus war ein Pionierschritt und das 1972 eröffnete Vivarium und der 1977 eingeweihte Kinderzolli bewähren sich bis heute. Ernst M. Lang läutete im Zoo Basel eine Zeit grosser Zuchterfolge ein. Sein Ziel war es, statt Einzeltiere zu zeigen, Zuchtgruppen zu schaffen und die entsprechenden Geschlechtspartner nach Basel zu bringen. Er schrieb Zoogeschichte, als er am 1. November 1952 das Elefäntchen Ruaha mit vier weiteren jungen Elefanten von Afrika per Schiff und Zug mit in den Zolli brachte. 1956 kam ‚Rudra‘, das erste je in einem Zoo geborene Panzernashorn, zur Welt. Legendär ist die Geburt von Goma im Jahr 1959, dem erstgeborenen Gorilla in einem europäischen Zoo. Goma wuchs bei Ernst M. Lang und seiner ersten Frau auf und lebt heute noch als betagte Dame im Kreise ihrer Artgenossen im Affenhaus. Das Züchten von exotischen Tieren in Menschenhand galt lange Zeit als unerreichbares Ziel. Ernst Lang machte sich die Fortschritte in der Veterinärmedizin und der Tierernährung zu Nutze und durfte miterleben, dass Tierarten wie Panzernashörner, Flamingos, Brillenbären, Bongos, Somali-Wildesel und Okapis erstmals im Zoo Nachwuchs bekamen.

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 30.10.2014
TIERGARTEN ZEIGT EINIGE DER BEDROHTESTEN FISCHARTEN DER WELT
Sie sind klein, unscheinbar, aber dennoch schützenswert: Im Tiergarten Schönbrunn sind ab sofort Süßwasserfische zu sehen, die in der Natur bereits ausgestorben oder stark bedroht sind. „Seit vielen Jahren züchten wir diese Fischarten hinter den Kulissen unseres Aquarienhauses. Nun zeigen wir sie auch unseren Besuchern und machen auf die Thematik des Artensterbens im Süßwasser aufmerksam“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Gerade Fischarten, die im Süßwasser leben, sind wegen der Übernutzung ihrer Lebensräume stark bedroht. Fast die Hälfte der 34.000 Fischarten kommt im Süßwasser vor, doch nur drei Prozent aller Gewässer führen Süßwasser. Der überwiegende Teil sind Meere und Ozeane. Die seltenen Süßwasserlebensräume wie Flüsse, Seen und Tümpel werden vom Menschen negativ beeinflusst und nach und nach zerstört. Schratter: „Kraftwerke werden gebaut und damit gehen viele Lebensräume von Fischen verloren. In trockenen Regionen wird das Wasser für die Landwirtschaft abgepumpt. Das wurde zum Beispiel dem Charco-Azul-Wüstenkärpfling zum Verhängnis. Sein Lebensraum waren Süßwasserquellen in Mexiko. Als diese ausgetrocknet sind, ist die Art im Freiland ausgestorben. Im Tiergarten Schönbrunn wird dieser Kärpfling erfolgreich gezüchtet – genauso wie der Sahara Aphanius. Er war nur in einer einzigen Oase in Algerien heimisch. Als dort neue Fischarten eingesetzt wurden, wurde er verdrängt und ist in der Natur ebenfalls ausgestorben. Dieses Schicksal könnte auch dem Valenciakärpfling drohen. Er lebt nur an einem einzigen Ort in Spanien. Wird dieser Lebensraum zerstört, stirbt die Art im Freiland aus. Der Lover ́s Lake Killifisch wurde dem Tiergarten sogar von der Naturschutzbehörde der Bermuda-Inseln übergeben, da die Tümpel dort zu verschwinden drohen. Im Tiergarten werden all diese Fischarten gezüchtet, um eine Back-up-Population zu haben. Sonst würden sie unwiederbringlich von unserer Erde verschwinden. Sollten die Lebensräume wieder stabil und nicht mehr gefährdet sein, könnte man sie wiederansiedeln. Außerdem gewinnt man durch die Zucht und Haltung dieser Fischarten wertvolles Wissen über ihre Lebensweise. Diese Informationen sind nötig, um ihren Lebensraum gegebenenfalls wiederherzustellen.

Verband Deutscher Zoodirektoren e.V., 30.10.2014
Artgerecht ist nur die Freiheit? – Neu auf www.zoodirektoren.de
Von Tierrechtlern wird Zoos die Existenzberechtigung mit der Begründung abgesprochen, dass „nur die Freiheit artgerecht“ sei. Was diese Leute nicht realisieren wollen, ist, dass die Wildbahn nicht mit unbegrenzter Freiheit gleichzusetzen ist, sondern dass die Wahlfreiheit der Tiere durch eine Vielzahl natürlicher Faktoren begrenzt ist. Hinzu kommt, dass es immer weniger „unberührte Natur“ gibt, wo diese „Freiheit“ ausgelebt werden könnte. Natürliche Lebensräume werden zerstört und in Siedlungen, Agrarland oder artenarme Forsten umgewandelt. Was übrig bleibt, wird durch unüberwindliche Verkehrsträger zerschnitten oder wird qualitativ beeinträchtigt, etwa durch den selektiven Einschlag von für das Überleben vieler Arten entscheidenden alten Bäumen. Durch nicht nachhaltige Nutzung werden überlebende Populationen weiter geschädigt und dadurch auch jene Arten, die diese Populationen für ihren Lebensunterhalt benötigen. Als Beispiel mögen Delfine dienen, Tiere, die von Zoogegnern immer wieder bemüht werden: Ihr Lebensraum, die Weltmeere, sind vermüllt, übersäuert, ölverschmutzt, mit chemischen Rückständen belastet, durch nicht-nachhaltige Fischerei übernutzt und durch Sonare und Schiffsmotorenlärm akustisch beeinträchtigt. In Schleppnetzen und Langleinen kommen nach wie vor Tausende Delfine zu Tode. Würde ein Delphinarium seinen Tieren Bedingungen bieten, wie sie in der Natur herrschen, wären ihm Strafanzeigen gewiss. Dass die Bedingungen im Freiland immer schwieriger werden, wird in einem neuen Bericht, des WWF festgehalten. Danach ist der Schwund an wildlebenden Tieren viel dramatischer, als bisher angenommen. Binnen 40 Jahren haben sich die Bestände nahezu halbiert. Die Individuenzahl der Land- und Meerestiere ist um 39% zurückgegangen, jene der Süßwasser-Tiere um 76%. Am dramatischsten ist die Lage in Lateinamerika, wo der Rückgang 83% beträgt. Die Rolle, die den Zoos im Rahmen der EU-Zoo-Richtlinie zugedacht ist, wird deshalb immer wichtiger, und der WWF Deutschland hat nicht von ungefähr seine Zusammenarbeit mit den VdZ-Zoos verstärkt. Über neue Entwicklungen in VdZ-Zoos berichten gut 30 Pressemitteilungen die neu auf der Internetseite des VdZ zu finden sind. Einige Beispiele: Im Tierpark Nordhorn gelang die weltweit erste künstliche Besamung beim Nordpersischen Leoparden und im Zoo Rostock die weltweite erste Handaufzucht eines Neuguinea-Kurzschnabeligels. Der ErlebnisZoo Hannover und die Stiftung Weltbevölkerung haben gemeinsam eine neue Ausstellung im Zoo eröffnet. Der Zoo Wuppertal ist als erster deutscher Zoo als Ausbildungsstätte für die Fachtierarztausbildung nach dem Standard des American College of Zoological Medicine akkreditiert worden. Der Opel-Zoo Kronberg finanziert für fünf Jahre eine neue Stiftungsprofessur für Tierverhalten an der Frankfurter Goethe-Universität. Der Zoo Duisburg informiert im Rahmen eines neuen Internetauftritts transparent über Details seiner Delfinhaltung. Der ZooPark Erfurt eröffnete ein neues Elefantenhaus für über 8 Millionen € sowie eine von den Zoofreunden finanzierte Kea-Großvoliere, der Zoo Frankfurt ein Kiwi-Informationszentrum und eine ca. 4.6 Millionen € teure Quarantänestation.

Zoo Magdeburg, 30.10.2104
Neuling im Zoo: Tiger „Amur“ soll Zucht in Magdeburg ankurbeln
Aus dem schwedischen Zoo Nordens Ark reiste der Sibirische Tiger „Amur“ nach Magdeburg. Er wurde am 12.04.2013 in Schweden geboren. Seine Mutter ist ein Wildfang aus dem russischen fernen Osten. Für die zukünftiger Zucht der Sibirischen Tiger bringt „Amur“ sehr wertvolle Gene mit. In Magdeburg soll er der Stammvater einer neuen Tigerzucht werden. Inzwischen hat sich „Amur“ sehr gut eingelebt. Er erkundet die weitläufige Tigeranlage und ist auf seinen Streifzügen gut zu beobachten. Die Tierpfleger haben bereits ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihm aufbauen können. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tigerzucht im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms sind damit in Magdeburg wieder geschaffen.

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