Zoopresseschau

Zoo Salzburg 12.11.2014
Aqua Salza verlängert die Patenschaft für Fischotter-Weibchen Baba!
„Aqua Salza verlängert die Patenschaft für unser entzückendes Fischotter-Weibchen Baba für ein weiteres Jahr. Die kontinuierliche Unterstützung durch unsere Paten hilft uns bei unserem Engagement aktiv für den Tier-, Natur- und Artenschutz zu arbeiten“ berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. Attraktives Angebot für alle Gäste – Erik Kerwer, Geschäftsführer Aqua Salza: „Die Weiterführung dieser Kooperation ist auch uns ein großes Anliegen, und deshalb haben wir für unsere Besucher wieder ein attraktives Paket geschnürt: Alle Zoofreunde, die vom 1. bis 30. November 2014 eine Zoo-Jahreskarte kaufen, erhalten als Geschenk eine Tageseintrittskarte für das Sauna und Wellness Paradies Aqua Salza. Und für alle Käufer einer Jahres- und Geldwertkarte des Aqua Salza gibt es im gleichen Zeitraum eine kostenlose Zoo-Jahreskarte“.

Zoo Basel 12.11.2014
Geheimnisvolle Riesenseepocken
Im Zoo Basel sind jetzt wieder nordpazifische Riesenseepocken zu sehen. Fast niemand würde in dem sesshaften Meeresbewohner mit der harten Schale einen Krebs vermuten. Unter den Seepocken ist dieser Krebs ein echter Riese: Seine Kalkschalen können mehr als zehn Zentimeter Durchmesser haben

Zoo Basel 12.11.2014
Strausse: Frühlingsgefühle im Herbst
Anders als andere Vögel erleben die Strausse im Zoo Basel ihre Frühlingsgefühle im Herbst. Nachdem der Straussenhahn Baringo (21) die Henne Manyara (22) im Oktober mit schwingenden Flügeln und hupenden Balzlauten von seiner Zuneigung überzeugt hatte, kam es zur Paarung. Bis jetzt hat Manyara acht Eier in das Nest im Stall gelegt. Nach einer Brutdauer von 42 Tagen wird ab dem 14. Dezember mit dem Schlupf der Küken gerechnet.

Tierpark Berlin 12.11.2014
Giraffendame Amalka im Tierpark Berlin angekommen – Rothschild-Giraffen Amalka und Jabulani sollen künftig für Giraffennachwuchs sorgen
Pünktlich eine Woche nach Ankunft des Rothschild-Giraffenbulle Jabulani (geboren am 8.4.2012 im Zoo Madrid) ist gestern auch Giraffendame Amalka aus dem Zoo Prag im Tierpark Berlin angekommen. Amalka wurde am 7.7.2013 in Prag geboren. Beide Giraffen gehören der Unterart der Rothschild-Giraffe an. „Auf unsere Initiative konnte in enger Kooperation mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Giraffen ein genetisch wertvolles Rothschild-Giraffen-Paar ausfindig gemacht werden, mit dem der Tierpark Berlin in Zukunft züchten soll“, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. „Die temperamentvolle Amalka hat den Transport vom Zoo Prag gut überstanden. Sofort nach Ankunft hat sich die Giraffendame auf den Weg zur neuen Giraffenherde auf die Außenanlage im Tierpark gemacht. Die „Neue“ wurde von der restlichen Giraffenfamilie gut aufgenommen“, teilt Kurator Dr. Florian Sicks mit. „Mit Nachwuchs ist im Tierpark aber vorerst noch nicht zu rechnen. Das Giraffenweibchen Amalka, das deutlich am „Knickohr“ zu erkennen ist, ist mit ihren 1,5 Jahren noch nicht geschlechtsreif. Es wird also noch etwa drei Jahre dauern, bis die Tierparkbesucher ihr erstes Jungtier bewundern können.“ Die Rothschild-Giraffe ist eine von neun Unterarten der Giraffe. Einst war sie von Kenia über den Sudan bis nach Uganda häufig anzutreffen. Rothschild-Giraffen gehören zu den stark bedrohten Tierarten. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 750 Tiere – zum Vergleich: Es gibt ca. 60.000 freilebende Massai-Giraffen. In den europäischen Zoologischen Gärten werden etwa 350 Rothschild-Giraffen gehalten, deren Zucht im Rahmen des EEP koordiniert wird, an dem sich nun auch der Tierpark Berlin beteiligt. Im Tierpark leben fünf erwachsene Giraffenkühe, das im April 2014 geborene Giraffenmädchen Biene und der einjährige Giraffenbulle Fritz. Mit den beiden neuen Giraffen leben insgesamt neun Giraffen im Tierpark Berlin. Gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm wurde beschlossen, die übrigen im Tierpark lebenden Giraffenweibchen nicht mehr für die Zucht einzusetzen. Sie bekommen ein Verhütungsmittel.

Tierpark Hellabrunn München 12.11.2014
Der Tierpark-Kalender 2015 ist da
Hellabrunn-Fans, die die gefiederten, geschuppten und bepelzten Zoobewohner am liebsten mit nach Hause nehmen würden, können sich für das Jahr 2015 wieder an einem tollen Tierpark-Kalender mit zwölf überwältigenden Fotografien von exotischen und heimischen Tieren aus Hellabrunn erfreuen. Die abenteuerlustigen Eisbärenzwillinge Nela und Nobby, Gorillamädchen Nafi, ein liebevoller Flamingo-Vater, der sein Jungtier füttert, Nasereibende Murmeltiere oder sich zu einem Herzen formierende Kronenkraniche: Der Hellabrunn-Kalender 2015 bietet eine bunte Auswahl an ausdrucksstarken Tierfotos von herausragenden Fotografen. Auch als Weihnachtsgeschenk eignet sich der Kalender natürlich bestens. Der Hellabrunn-Kalender ist für 10 Euro ab sofort exklusiv an den Tierpark-Kassen und in den Zoo-Shops von Hellabrunn erhältlich. Natürlich kann der Kalender auch bequem von zu Hause aus im Internet bestellt werden

Zoo Osnabrück 12.11.2014
200.000 Euro für Orang-Utan Buschi
Sparkasse Osnabrück und Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück unterstützen Menschenaffenhaus
Orang-Utan Buschi im Zoo Osnabrück hat Grund zur Freude: 200.000 Euro spenden die Sparkasse Osnabrück und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück für sein neues Zuhause. Zur Spendenscheckübergabe stellte der Zoo das Modell des modernisierten Menschenaffenhauses vor. „Mithilfe von Orang-Utan Busch und anderen Zootieren erfahren viele Schüler und andere Zoobesucher, warum der Regenwald bedroht ist und was wir hier dagegen tun können. Der Bildungsauftrag ist eine wichtige Aufgabe der Zoos. Dafür ist es aber auch wichtig, dass die Zootiere gut untergebracht sind, nur dann funktioniert die Wissensvermittlung. Und dabei unterstützen wir gerne“, berichtet Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück. Er überreichte den symbolischen Spendenscheck gemeinsam mit Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, und Dr. Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück. „Der Zoo Osnabrück ist ein Leuchtturm der Region und lockt Menschen aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden zu uns. Davon profitiert die gesamte Region und deswegen ist es wichtig den Zoo zu unterstützen“, so Landrat Lübbersmann. Oberbürgermeister Griesert betonte die Wichtigkeit des Zoos für Osnabrück: „Der Zoo ist für viele Osnabrücker ein besonderes Highlight. Insbesondere für Familien bietet er ein attraktives Ausflugsziel.“ Zoopräsident Reinhard Sliwka bedankte sich überschwänglich für das außerordentliche Engagement: „Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse Osnabrück und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück uns bei der Spendenaktion ‚Wir für Buschi’ so großzügig unterstützen. Buschi ist ein wahrer Publikumsliebling. Deswegen können auch alle für Buschis Zuhause spenden – wir freuen uns über jeden Cent.“ Die Umbauarbeiten sollen Anfang 2015 starten. Die Ausschreibungen für die verschiedenen Baugewerbe laufen bereits. Geschäftsführer Andreas Busemann stellte das Modell von Gestalter Detlef Gehrs vor: „Wir vergrößern Buschis Anlage in verschiedenen Bereichen: Vom Außenbereich nutzen wir einen Abschnitt für einen neuen Innenbereich, damit bekommt Buschi ein um 100 Prozent größeres Innengehege für nachts und schlechtes Wetter. Gleichzeitig schaffen wir es dennoch den Außenbereich weiter zu vergrößern und erreichen mit sechs Meter hohen Wänden mehr Kletterfläche und unterschiedliche Ebenen.“ Der Zoo sei bei den Umbaumaßnahmen durch die umgebenden Gehege und Wege eingeschränkt, hole aber so das maximale aus den Gegebenheiten heraus. „Im Besucherbereich fügen wir in die neue Decke eine große Glasfläche ein, damit viel Tageslicht in das Haus kommt und hier auch Pflanzen besser wachsen können. Außerdem bauen wir eine zusätzliche Behindertentoilette in das Haus ein, sodass wir an zentraler Stelle eine sechste Einrichtung haben.“ Das modernisierte Haus wird im Stile des benachbarten Affentempels und Tigertempelgartens in eine Tempelruine verwandelt – zurückerobert von der Natur. Der Umbau wird 1,4 Millionen Euro kosten und soll bis zur Zoosaison 2016 abgeschlossen sein. Wissenswertes zur Spendenaktion „Wir für Buschi“ – Der beliebte und bekannte Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid benötigen ein neues Zuhause. Der 1971 im Zoo geborene Orang-Utan Buschi ist wohl die bekannteste Tierpersönlichkeit in Osnabrück. Viele kennen ihn schon von klein auf und haben ihn sogar als Baby auf dem Arm gehabt. Buschi malt gerne, löst knifflige Geschicklichkeitsspiele, liebt Gummibärchen und von Regen bekommt er schlechte Laune. Das Menschenaffenhaus ist trotz mehrerer Umbauarbeiten in die Jahre gekommen und soll bis 2016 umgebaut und vergrößert werden. Nach den neuen Tiergehegen in „Takamanda“ mit einer über 3.000 Quadratmeter großen Außenanlage für die Schimpansen oder dem Umbau der Bärenanlage in „Kajanaland“ soll nun endlich Buschi ein größeres Zuhause bekommen. Auch die Zoobesucher wünschen sich für die Menschenaffen mehr Platz. Um sein neues Zuhause schnell realisieren zu können, möchte der Zoo mit der Spendenaktion „Wir für Buschi“ alle Buschi-Fans für den Umbau mobilisieren, denn dieser kostet rund 1,6 Millionen Euro. Wie der benachbarte Affentempel und der im April 2014 eröffnete Tigertempelgarten soll das neue Zuhause bald einer asiatischen Tempelruine gleichen und somit die Tierwelt „Angkor Wat“ im Zoozentrum erweitern.

Tierpark Berlin 11.11.2014
Spanischer Giraffenbulle im Tierpark Berlin angekommen – Rothschild-Giraffe Jabulani soll künftig für Giraffennachwuchs im Tierpark sorgen
Am 3. November kam der Rothschild-Giraffenbulle Jabulani (geboren am 8.4.2012 im Zoo Madrid) im Tierpark Berlin an. Voraussichtlich in einer Woche wird Jabulanis künftige Zuchtpartnerin, die Giraffen-Dame Amalka aus dem Zoo Prag eintreffen. Amalka wurde am 7.7.2013 in Prag geboren. Beide Giraffen gehören der Unterart der Rothschild-Giraffe an. „Auf unsere Initiative konnte in enger Kooperation mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Giraffen ein genetisch wertvolles Rothschild-Giraffen-Paar ausfindig gemacht werden, mit dem der Tierpark Berlin in Zukunft züchten soll“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Jabulani hat den Transport vom Zoo Madrid gut überstanden und durfte schon am Ankunftstag ersten Kontakt zur Berliner Giraffenherde aufnehmen. Der „Neue“ wurde neugierig am Schmusegitter begrüßt“, teilt Tierarzt Dr. Andreas Pauly mit. „Mit Nachwuchs ist im Tierpark aber vorerst noch nicht zu rechnen. Das Giraffenweibchen Amalka ist mit ihren 1,5 Jahren noch nicht geschlechtsreif. Es wird also noch etwa drei Jahre dauern, bis die Tierparkbesucher ihr erstes Jungtier bewundern können.“ Die Rothschild-Giraffe ist eine von neun Unterarten der Giraffe. Einst war sie von Kenia über den Sudan bis nach Uganda häufig anzutreffen. Rothschild-Giraffen gehören zu den stark bedrohten Tierarten. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 750 Tiere – zum Vergleich: Es gibt ca. 60.000 freilebende Massai-Giraffen. In den europäischen Zoologischen Gärten werden etwa 350 Rothschild-Giraffen gehalten, deren Zucht im Rahmen des EEP koordiniert wird, an dem sich nun auch der Tierpark Berlin beteiligt. Im Tierpark leben fünf erwachsene Giraffenkühe, das im April 2014 geborene Giraffenmädchen Biene und der einjährige Giraffenbulle Fritz. Mit den beiden neuen Giraffen leben insgesamt neun Giraffen im Tierpark Berlin. Gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm wurde beschlossen, die übrigen im Tierpark lebenden Giraffenweibchen nicht mehr für die Zucht einzusetzen. Sie bekommen ein Verhütungsmittel.

Zoo Berlin 11.11.2014
Totgeburt beim Flusspferd
Am 8. November 2014 brachte die 14-jährige Flusspferdkuh Nicole ihr viertes Jungtier im Berliner Zoo zur Welt. Leider handelte es sich um eine Totgeburt. Das aufzuchterfahrene Flusspferd war seit vergangenem Donnerstagabend, als Anzeichen einer bevorstehenden Geburt zu erkennen waren, im Innenstall mit Mutterkind-Becken hinter den Kulissen des Berliner Zoos untergebracht. Heute Morgen wurde Nicole, die die Geburt gut überstanden hat, wieder zu ihren fünf Artgenossen in das große Becken gelassen. Der Grund für die Totgeburt bleibt ungewiss.

Zoo Berlin 11.11.2014
Pandas für den Zoo Berlin
Der Zoo Berlin hat aus der Presse vom aktuellen Stand der Verhandlungen zum Panda erfahren und verfügt hierzu über keine weiteren Kenntnisse. Der Zoo würde sich über ein junges Panda-Pärchen freuen und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Haltung von diesen Tieren. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, wie dem Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und dem Museum für Naturkunde, bietet der Berliner Zoo beste Voraussetzungen für eine optimale Pandahaltung. Die Pandas Yan Yan und Bao Bao werden derzeit im Museum für Naturkunde präpariert und dort von Januar bis Juli 2015 als Dermoplastiken im Rahmen der Sonderausstellung „Panda“ zu sehen sein. Im Anschluss an die Ausstellung ist die Rückführung von Yan Yan nach China geplant. Bevor neue Pandas in den Berliner Zoo kommen, wird der Zoo für diese Tiere eine Anlage entsprechend den neusten Haltungsrichtlinien bauen.

Zoo Magdeburg 11.11.2014
Afrikanische Neuankömmlinge leben sich ein – Weiße Löwen und Erdmännchen-Nachwuchs
Madiba, der Weiße Löwe des Magdeburger Zoos, durchstreift in seiner imposanten Gestalt bereits die Außenanlage des Löwendomizils und ist dort für Besucher gut zu beobachten. Der Neuankömmling aus dem französischen Zoo Amneville hat sich in der Elbestadt bestens eingelebt und mit den Tierpflegern angefreundet. Dem zweijährigen Afrikanischen Löwen ganz besonderer Fellfärbung ist die Sehnsucht nach „seinen“ Weibchen anzusehen. Die beiden, ebenfalls weißen Afrikanischen Löwinnen werden demnächst Bekanntschaft mit dem „jungen Wilden“ machen dürfen. Nach gelungener Vergesellschaftung hofft der Zoologische Garten Magdeburg in Zukunft auf Nachwuchs im neuen Löwenrudel. Der quirlige Nachwuchs bei den Magdeburger Erdmännchen lässt sich von fallenden Temperaturen nicht im Geringsten beeindrucken. Bei winterlichem Wetter ist der Platz an der Sonne, besser gesagt unter der Wärmelampe im Außengehege, ein heiß begehrter Hort gemütlichen Familienlebens. Die gesamte Erdmännchen-Gemeinschaft kümmert sich fürsorglich um die manchmal aufmüpfigen Nachkömmlinge, obwohl sich artspezifisch nur ein ganz bestimmtes, dominantes Weibchen innerhalb des Familienverbandes fortpflanzt. Im natürlichen Lebensraum dieser Mangustenart, beispielsweise der afrikanischen Kalahari, ist solch ein Familiensinn unerlässlich für das Überleben der Gruppe. Die Magdeburger Jungtiere kamen Mitte September 2014 in einer für Erdmännchen typischen Erdhöhle zur Welt.

Zoo Hannover 11.11.2014
Namensgebung mit Kürbisspaß – Berberlöwen-Kinder heißen jetzt Basu, Tamika und Neyla
Als im Erlebnis-Zoo Hannover am 1. Juli dreifacher Nachwuchs bei den Berberlöwen zur Welt kam, stand der interne Spitzname für den kleinen Kater schnell fest: „Moppelchen“. Weil er von Anfang an ungemein verfressen war und sich schon kurz nach der Geburt so ein Bäuchlein angefuttert hatte, dass er nicht mehr über die Schwelle derWurfbox klettern konnte. Seine Schwestern standen „Moppelchen“ in nichts nach (außer im Futtern): Die draufgängerische Kratzbürste wurde „Tigerlilly“ genannt, die kleinere Schwester „Schreihals“ (weil sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, also eigentlich immer – sicher ist sicher – sofort lauthals losfauchte). Aber Moppelchen, Tigerlilly und Schreihals sind natürlich keine passenden Namen für majestätische Berberlöwen, die zu den letzten ihrer Art gehören. Die richtigen Namen suchten daher das Patenunternehmen der Löwenkinder, der Weltmarktführer für Fahrzeugbatterien Johnson Controls, und Das Fahrgastfernsehen in einer großen Namenssuche. Über 500 Vorschläge schickten die Mitarbeiter des Weltkonzerns für beiden kleinen Katzen ein. Christian Rosenkranz, Vice President EMEA Engineering, freute sich über die enorme Resonanz in der Belegschaft: „Die Namenssuche für die Löwenmädchen wurde zum Gesprächsthema in den Kaffee- und Mittagspausen. Nicht nur die Mitarbeiter am Standort Hannover wurden kreativ, sondern auch die Mitarbeiter an allen Johnson Controls Power Solutions Standorten weltweit. Somit erreichten uns Vorschläge aus ganz Europa, aus den USA, Kanada, Mexiko, Südafrika, Indien und China.“ Über 1.000 Vorschläge für den kleinen Kater gingen beim Fahrgastfernsehen ein. Eine wahrlich schwere Wahl für die Jury, aber schließlich standen die Namen fest: Basu, Tamika und Neyla. „Uns gefielen der Klang und die Bedeutungen der Namen besonders gut“, erklärte Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. Basu bedeutet „brillant“, Tamika heißt „kleine Schöne“ und Neyla „die Erfüllung“. Die Namen wurden den Löwen mit köstlich gefüllten Kürbissen schmackhaft gemacht, auf denen die Buchstaben in bunter, leckerer Fruchtsaftschrift prangten. Zwar konnten die Geschwister ihre Namen nicht genau zuordnen, Spaß hatten sie dennoch. Besonders, als Mutter Binta und ihre Tante Naima dazu kamen, die die bunten Taufgeschenke sofort plünderten und denen die Funde dann wieder abgejagt werden mussten. Vom Aussterben bedroht In ihrer Nordafrikanischen Heimat sind Berberlöwen in freier Wildbahn seit Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Nur ein kleiner Bestand des Panthera leo leo konnte bis heute im marokkanischen Nationalzoo Rabat überleben. Mit gezielter Nachzucht wird der Berberlöwe dort vor dem Aussterben bewahrt. Jetzt werden Berberlöwen im Rahmen eines Zuchtprogramms auch in Europa weiter gezüchtet. Die Löwinnen Binta und Naima kamen im Frühjahr 2010 aus Rabat nach Hannover. Löwe Chalid folgte im Juli 2010 aus England. Der Zoo hofft, in Hannover langfristig zum Erhalt dieser majestätischen Art beitragen zu können. Johnson Controls unterstützt Artenschutz im Erlebnis-Zoo Hannover „Regionales Engagement ist uns wichtig, besonders an unseren Unternehmensstandorten. Wir freuen uns, mit der Patenschaft für die drei Berberlöwenkinder auch weiterhin den wichtigen Beitrag des Zoos zur Erhaltung seltener Tierarten zu unterstützen“, erklärt Christian Rosenkranz. Johnson Controls hatte bereits 2011 die Patenschaft des ersten Wurfes der Berberlöwen übernommen. „Joco“ und „Zari“ leben heute in den Zoos Erfurt und Neuwied. Berberlöwe Unter allen heute lebenden Löwenarten ist der Berberlöwe die schwerste und größte Art. Die Männchen haben eine besonders imposante Mähne, die bis weit über die Schultern und unter den Bauch wächst.

Zoo Krefeld 11.11.2014
Vogeltropenhaus im Zoo Krefeld wird 25 Jahre alt – Weltweit beachtete Zuchterfolge
Im Zoo Krefeld wurde vor 25 Jahren das Vogeltropenhaus eröffnet. Für insgesamt 840 000 D-Mark entstanden auf 560 Quadratmetern fünf Volieren, die Landschaften von drei Kontinenten nachempfunden sind: Afrikanische Flusslandschaft, Afrikanische Savanne, Südamerika, Ostasien und Bambus (heute Madagaskar). Eine absolute Neuheit war die nahezu unsichtbare Abtrennung zwischen Besuchern und Vögeln durch dünne Edelstahldrähte. Die Realisierung des zweiten Tropenhauses im Zoo Krefeld nach dem Affenhaus wurde 1989 dank großzügiger Spenden unter anderem von Zooförderer Walter Gehlen, den Zoofreunden Krefeld und den Bayer-Werken möglich. Die botanischen Gärten in Bonn, Köln und Berlin spendeten Pflanzen. Die dort nachgebauten, unterschiedlichen Lebensräume für die verschiedenen Vogelarten laden die Besucher ein, die Tiere bei Balz, Nestbau und Jungtieraufzucht zu beobachten, wie die Textorweber, die während der Brutzeit in den Sommermonaten ihre kunstvollen, hängenden Nester bauen. Hier müssen sich die Männchen viel Mühe geben, denn die Weibchen wählen das stabilste Nest aus. Die Scharlachspinte in der afrikanischen Flusslandschaft sind durch ihr rotleuchtendes Gefieder ein Blickfang. Manche Bewohner machen lautstark auf sich aufmerksam, wie der Elfenblauvogel. Flink huschen die grauen Mausvögel durch das Geäst. Meist klettern sie, als dass sie fliegen. Nur mit Geduld lassen sich Prachtfruchttauben, Hauben-Seidenkuckucke oder Schwarzkehl-Arassaris in den Volieren entdecken. Immer wieder gab es in den vergangenen 25 Jahren weltweit außergewöhnliche Zuchterfolge, die für die Behutsamkeit der Tierpfleger, aber auch für die Umwelt- und Lebensbedingungen sprechen. Denn Vogelzucht ist aufwändig und benötigt Geduld. Belohnt wurde diese Geduld beispielsweise bei Afrikanischen Zwerggänsen, Goldschnepfen, Fasantauben und Doppelband-Rennvögeln. Vielfach wurde auch Pionierarbeit geleistet: Zum Beispiel bei den afrikanischen Krokodilwächtern. In der freien Wildbahn legen sie ihre Eier in Sandflächen ab, wo sie ohne elterlichen Einsatz ausgebrütet werden. Durch die Ergebnisse von Freilandstudien angeregt, ließ Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen Fußbodenheizungen sowie Wärme- und Lichtstrahler anbringen. Mit Erfolg: Im Krefelder Vogelhaus gab es 1998 die Welterstzucht. Ein „Exportschlager“ sind zudem die Scharlachspinte – eine Bienenfresserart aus Afrika. In der Natur brüten die Vögel in steilen Uferböschungen aus weichem Lehm. Der ehemalige Zoodirektor Dr. Walter Encke ließ eine beheizte, befeuchtete Lößwand bauen, in die die Spinte eigenständig ihre Bruthöhlen graben konnten, anstatt nur die sonst üblichen Kunstbruthöhlen anzubieten. Die innovative Idee kam sogar den heimischen Eisvögeln zugute. Encke baute an den Niepkuhlen eine ähnliche Wand, in der sich Eisvögel ansiedelten. Die Fütterung im Vogeltropenhaus ist in der Regel täglich um 15.30 Uhr. In den Monaten November bis Februar haben Zoo und das Vogelhaus von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Zoo Wuppertal 11.11.2014
Kooperation mit der Junior Uni Wuppertal: Junior Uni-Studenten lernen, was das Blutbild alles verrät
die naturkundliche Bildung gehört zu den wesentlichen Aufgaben moderner Zoologischer Gärten, und der Grüne Zoo Wuppertal hat sich mit seinem neuen Konzept auf die Fahnen geschrieben, gerade diesen Bereich deutlich zu stärken. Sich mit der Wuppertaler Kinder- und Jugenduniversität für das Bergische Land zusammen zu tun, lag auf der Hand. Ein erstes Ergebnis dieser Kooperation ist der Kurs „Blutanalyse – Was das Blutbild alles verrät“, der seit September an der Junior Uni Wuppertal für 11-14jährige Kinder läuft. Dozentin ist Katrin Gries, Tierarzthelferin im Grünen Zoo Wuppertal. Sie vermittelt den Studenten, was das Blutbild alles erzählen kann und welche Unterschiede im Blut es zum Beispiel zwischen Säugetieren, Vögeln und Reptilien gibt. Und natürlich gibt es zum Abschluss auch eine Exkursion in den Grünen Zoo Wuppertal mit Besuch in der dortigen Veterinärstation. Am vergangenen Mittwoch, 5. November, gab es allerdings erst einmal Besuch aus dem Zoo: Der Zoodirektor persönlich, Dr. Arne Lawrenz, schaute in der Junior Uni vorbei. Die Studenten nutzten die Gelegenheit und stellten viele Fragen, die der Zoodirektor, der selbst Tierarzt ist, geduldig beantwortete. Der Grüne Zoo Wuppertal und die Junior Uni Wuppertal freuen sich über den gelungenen Auftakt ihrer begonnenen Kooperation und möchten diese stetig und nachhaltig ausbauen.

Wildpark Lüneburger Heide 11.11.2014
Zusatztermine für beliebte Abendwanderungen – Vier weitere stimmungsvolle Führungen durch den abendlichen Wildpark Lüneburger Heide
Der Herbst zeigte sich bisher von seiner schönsten Seite und die Abendwanderungen durch den herbstlichen Wildpark Lüneburger Heide sind so beliebt wie nie zuvor. Die Plätze für die zweistündigen Wanderungen in der Dämmerung, vorbei am sibirischen Uhu, an Vielfraß, FischoJer, Wildkatze und Dachs zu den Wölfen waren schnell vergriffen. Nun gibt es gute Nachrichten für alle Naturliebhaber: Das Wildpark-­‐Event-­‐Team bietet vier Zusatztermine für die s6mmungsvollen Streifzüge durch den abendlichen Wildpark an. Folgende Termine stehen zur Verfügung: Freitag, 14. November, Freitag, 21. November, Samstag, 13. Dezember und Samstag, 27. Dezember. Die Führungen sind für Teilnehmer jeden Alters geeignet und beginnen jeweils um 16.30 Uhr, wenn der Park für die Tagesbesucher bereits geschlossen hat. Der Kostenbeitrag für Kinder bis zum 14. Lebensjahr beträgt EUR 8,00, Erwachsene zahlen EUR 10,00 -­‐ Glühwein oder Kinderpunsch zum Aufwärmen inklusive. Eine Telefonische Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: 04184 / 89 39 15.

Tiergarten Schönbrunn Wien 11.11.2014
ZOOTIERE GENIESSEN DEN SCHÖNEN HERBST!
Im Tiergarten Schönbrunn herbstelt es: Die bunt verfärbten Blätter sind nicht nur für die Besucher schön anzusehen, sie stehen auch bei einigen Tierarten auf dem Speiseplan. Die Bennett-Kängurus zum Beispiel bekommen regelmäßig abgeschnittene Äste in ihr Gehege. „Diese australischen Beuteltiere sind Pflanzenfresser. Sie knabbern genüsslich Blätter und Zweige und schälen sogar die Rinde der Äste ab. Das ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Nahrung“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auch die gigantischen Flusspferde lassen sich das herabgefallene Herbstlaub schmecken. Für sie ist es eine willkommene Abwechslung zum Heu. Herbstzeit ist auch Kastanienzeit. Die Ursons, in Nordamerika heimische Baumstachelschweine, fressen Kastanien gerne. Immer wieder fallen Kastanien von den umliegenden Bäumen zu ihnen ins Gehege. Sie stehen aber auch auf dem regulären Futterplan. Die warmen, herbstlichen Sonnenstrahlen genießen auch die Geparden-Jungtiere. Im schnellen Tempo laufen die Kleinen über den bunten Blätterteppich. Müde vom Toben ruhen sie sich im Laub aus und sind dort – gut getarnt – kaum zu entdecken.

Tierpark Bochum 10.11.2014
Fossilientag im Tierpark Bochum – Zeitreise in die Urzeit am Sonntag, 16.11.2014
Große und kleine Forscher und Dinofans können sich am 16. November auf eine Zeitreise in die Urzeit begeben, wenn der Tierpark Bochum zum Fossilientag einlädt. Seit Frühjahr 2013 ist der Tierpark Bochum mit seinem Fossilium Mitglied der Vereinigung Westfälischer Museen e.V. und stolz auf seine umfangreiche Fossiliensammlung. In der Kulisse der einmaligen Exponate erwarten die Besucher am Sonntag, den 16. November von 11-17 Uhr ein umfang- und abwechslungsreiches Programm, welches durch den Tierpark und verschiedene Kooperationspartner gemeinschaftlich organisiert wird, sowie das lebensgroße Modell eines Dinosauriers! Die Veranstaltung findet wetterunabhängig im Aquarien- und Terrarienhaus statt. Es kommt etwas Großes auf uns zu! Als Highlight des diesjährigen Fossilientags begrüßt das lebensgroße Modell eines Dilophosaurus (Doppelkamm Echse) die Besucher in der Eingangshalle des Tierparks. Beim Anblick des drei-Meter-langen urzeitliche Verwandten der im Tierpark beheimaten australischen Kragenechse, können Besucher in die Welt der Urzeitriesen eintauchen und spannende Gemeinsamkeiten zwischen damaligen und heute lebenden Reptilien entdecken. Wie haben die Tiere der Urzeit gelebt? Was haben sie gefressen und was weiß man über die Aufzucht der Jungtiere? All diese Fragen lassen sich häufig nur durch den Vergleich mit rezenten Tieren beantworten.
Am Stand der Bochumer Präparatorenschule können unter fachkundiger Anleitung Gipsabdrücke von originalen Fossilien angefertigt werden. Auch das Ruhrmuseum Essen bietet an seinem Informationsstand spannende Aktionen rund um Fossilien aus dem Karbon an – hier kann ein Karbonwald selbst gestaltet, Frottagen von Karbonfossilien erstellt oder Memory- und Fühlspiele ausprobiert werden. Ebenfalls vertreten ist die Naturwissenschaftliche Vereinigung Hagen, die über ihre Arbeit und die geologischen Besonderheiten unserer Region informiert. Die Zooschule des Bochumer Tierparks hält für kleine Fossilienfans Dino-Modelle bereit, die wie echte Fossilien freigelegt und dann mit nach Hause genommen werden können. Neben einer aufregenden Suche nach fossilen Haizähnen sowie Mal- und Bastelstationen gibt es auch noch eine spannende Rallye zu lösen. Unterstützt wird die Zooschule des Tierparks von der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen, die anlässlich ihre Mitzvah-Tags ehrenamtlich das Kreativangebot betreut und weitere Spiele anbietet.

Zoo Krefeld 10.11.2014
NRW-Partnerzoos begrüßen Landtags-Entscheidung zur Delfinhaltung – Wichtiges Signal für die Arbeit der Zoologischen Gärten
Die NRW-Partnerzoos, zu denen auch der Zoo Krefeld gehört, begrüßen die aktuelle Entscheidung im zuständigen Ausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags zur Haltung von Delfinen. Mit ihrer Ablehnung eines Haltungsverbotes haben die Abgeordneten ein wichtiges Signal für die Arbeit der Zoologischen Gärten gegeben, die nicht nur für die Erholung ihrer Gäste da sind, sondern insbesondere auch wichtige Aufgaben in den Bereichen Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz übernehmen. Die NRW-Partnerzoos freuen sich, dass diese wichtigen Funktionen Zoologischer Gärten von der politischen Mehrheit im Land anerkannt und getragen werden. Ebenso erfreulich ist die damit verbundene Einschätzung, dass die Zoos in NRW den ihnen anvertrauten Tieren eine angemessene art- und tiergerechte Haltung und Pflege zukommen lassen, was ebenso zum Selbstverständnis der Zoologischen Gärten gehört wie die kontinuierliche Arbeit an weiteren Verbesserungen der Tierhaltung und -pflege.
Die elf NRW-Partnerzoos übernehmen wie alle Zoologischen Gärten wichtige Aufgaben in den Bereichen Erholung, Bildung, Forschung, Natur- und Artenschutz. Für das „Zoo-Land“ Nordrhein-Westfalen sind sie aber auch ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft und den Tourismus. Weitere Informationen zu den NRW-Partnerzoos sind im Internet abrufbar über die Seite der Partnerzoos.

Tierpark Chemnitz 07.11.2014
Neugieriger Fossa-Zugang „Midongy“ erfreut Tierparkbesucher
Sie sieht ein bisschen aus wie eine Mischung aus Katze und Marder und selbst unter Wissenschaftlern ist die systematische Zuordnung noch nicht ganz geklärt: die Fossa. Das Tier ist nur auf Madagaskar heimisch und stellt dort das größte Raubtier dar. Im Tierpark Chemnitz wird die bedrohte und seltene Tierart bereits seit 1994 gehalten. Nachdem der alte Fossakater im Sommer in dem für Fossas hochbetagten Alter von 23 Jahren gestorben war, bemühte sich der Tierpark um einen jungen Nachfolger. Dieser ist nun vor einer Woche im Tierpark eingetroffen und hat sich gut eingelebt. Tierparkdirektorin Dr. Anja Dube: „Unser neuer Fossa ist anderthalb Jahre alt und sehr neugierig und verspielt. Von den Tierpflegern hat unser Neuer schon seinen Namen erhalten: Midongy – benannt nach einem Nationalpark auf Madagaskar.“ Fossas sind wärmeliebend, aber bei schönem Wetter kann er auch im Außengehege beobachtet werden. Im übrigen, so die Tierparkchefin, sind Fossas Einzelgänger. Das ebenfalls im Tierpark Chemnitz gehaltene Weibchen ist zu alt für die Zucht, später soll ein junges Weibchen zusammen mit dem Kater für Nachwuchs sorgen.

Tierpark Hellabrunn 07.11.2014
Eisbären in Hellabrunn: Harmonisches Familientreffen am Kontaktgitter
Am Freitag, 7. November, lernt Eisbär Yoghi erstmals seinen Nachwuchs, die elf Monate alten Eisbärenzwillinge Nela und Nobby, kennen. Keiner kann vorhersagen, wie sich der Eisbärenvater am sogenannten Kontaktgitter verhalten wird und wie Giovanna mit ihren Jungtieren Nela und Nobby reagiert. Die Überraschung: Das Zusammentreffen läuft -größtenteils – harmonisch! Seit rund einem Monat lebt Eisbär Yoghi (14 Jahre), der die vergangenen Monate in Stuttgart verbracht hat, wieder im Münchner Tierpark. Nela und Nobby hat er aber seit ihrer Geburt am 9. Dezember 2013 noch nie zu Gesicht bekommen. Eisbärenmütter lassen gewöhnlich keine Männchen in der Nähe ihrer Jungtiere zu. Yoghi und Giovanna gelten allerdings als harmonisches Paar, was darauf hindeuten könnte, dass Giovanna einen Kontakt mit dem Vater zulässt. Um dies zu testen, hat nun die erste Begegnung der vierköpfigen Eisbärenfamilie am sogenannten Schmusegitter stattgefunden! Um 10.20 Uhr kommt Eisbär Yoghi – angelockt durch seine Leibspeise, getrocknete Datteln, die ihm der Revierleiter der Polarwelt, Helmut Kern, kredenzt – direkt ans Kontaktgitter. Noch befinden sich Giovanna und die Eisbärenzwillinge auf der Tundra-Anlage und sind, zusätzlich zum Kontaktgitter, durch ein Schiebetor von Yoghi getrennt. Als sich dieses öffnet, nähert sich Giovanna neugierig, aber langsam dem Gitter, an dem Yoghi bereits wartet. Die beiden haben sich seit rund einem Jahr nicht gesehen. Nela und Nobby bleiben noch etwas unentschlossen in der Tundra-Anlage, bevor sie sich am Boden schnüffelnd ihrer Mutter, und damit auch ihrem Vater, nähern. Giovanna kommt ans Gitter, verhält sich relativ ruhig gegenüber Yoghi. Die beiden beschnuppern sich. Ein kurzes Knurren, ein kleiner Hieb mit der Pranke ans Gitter – Giovanna wirkt, als würde sie Scheinattacken auf Yoghi ausführen. Stünde ihr ein fremder Eisbär gegenüber, wäre ihr Verhalten ganz anders und sie wäre aggressiv geworden. So aber verläuft das Aufeinandertreffen der beiden recht harmonisch. Auch die beiden kleinen Eisbären wagen sich in die Nähe des Vaters. Eine spannende erste Begegnung für die Hellabrunner Eisbärenbabys! Zoodirektor Rasem Baban: „Wir sind schon davon ausgegangen, dass Yoghi ruhig und entspannt bleibt, wenn er Giovanna am Kontaktgitter begegnet. Fraglich war eher, wie unsere Eisbärendame reagiert. In der Natur lässt eine Eisbärenmutter kein Männchen in die Nähe ihres Nachwuchses. Doch Giovanna kennt Yoghi gut, hat Vertrauen zu ihm. Und mit ihrem recht freundlichen Verhalten ihm gegenüber hat sie uns heute demonstriert, dass eine Familienzusammenführung nicht ausgeschlossen ist.“ Ab jetzt werden Yoghi, Giovanna, Nela und Nobby mehrmals täglich die Möglichkeit erhalten, sich am Kontaktgitter zu treffen. Je nachdem, wie sich diese Treffen entwickeln, könnte es eventuell zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Familienzusammenführung kommen. Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks, freut sich als großer Fan der Hellabrunner Eisbären über die Rückkehr des bärigen Familienoberhauptes und das erste Zusammentreffen mit dem Rest seiner Familie: „Es ist schön zu sehen, dass Yoghi gesund und wohlbehalten wieder zurück in Hellabrunn ist. Hier sind seine Heimat und seine Familie. Und vielleicht klappt es ja sogar, dass Yoghi die kleinen Bärchen hautnah kennen lernt.“

Tiergarten Nürnberg 07.11.2014
Tiergarten-Übernachtungen im Blauen Salon ausgebucht
Binnen drei Tagen waren die Übernachtungen für Kinder im Blauen Salon, die der Tiergarten der Stadt Nürnberg veranstaltet, ausgebucht. Insgesamt wurden acht Übernachtungstermine für jeweils 20 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren angeboten. Voraussichtlich gibt es auch im nächsten Jahr Termine für die beliebten Veranstaltungen. Dann erhalten viele Mädchen und Jungen wieder die Möglichkeit, Delphine, Seekühe und Seelöwen aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

Zoo Salzburg 06.11.2014
Sensationelle Nashorn-News aus dem Zoo Salzburg
Nun ist es Gewissheit: Die 15 Jahre alte Breitmaulnashorn-Kuh Yeti ist auch trächtig! Die neuesten Kot-Untersuchungsergebnisse zeigen eindeutig das langersehnte Resultat. Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner freut sich: „Es ist ein riesengroßes Ereignis für uns! Nachdem wir so lange auf eine Trächtigkeit bei den Nashörnern gewartet haben, können wir uns in einem Jahr gleich über zwei tragende Nashorn-Damen freuen. Nach der künstlichen Besamung im April mit den Spermien von unserem Nashorn-Bullen Athos steht nun nach den Analysen fest, dass Yeti im siebten Monat trächtig ist. Wir erwarten die Geburt ihres Kalbes Ende August oder Anfang September 2015.“ Zwei trächtige Breitmaulnashorn-Kühen Schon vor zwei Monaten konnte anhand von Hormonanalysen im Kot nachgewiesen werden, dass die 8 jährige Breitmaulnashorn-Kuh Tamu trächtig ist. Sie ist mittlerweile im 12. von 16 ½ Trächtigkeitsmonaten. Ihr Nachwuchs wird Ende März oder Anfang April kommenden Jahres erwartet. Beide Kühe kommen mit ihrem „neuen Umstand“ bestens zurechtkommen. Keine zeigt derzeit irgendeine Verhaltensauffälligkeit. Einzig was sich bei Tamu leicht bemerkbar macht, ist, dass ihr Körperumfang ein wenig zunimmt. Fast 1.000 Nashörner heuer gewildert Sabine Grebner weiter: „Vor einer Woche veröffentlichten die südafrikanischen Behörden die Zahl der heuer gewilderten Nashörner: 931 Tiere wurden getötet. Und die Wilderei geht weiter! Die Nachfrage nach dem Horn der Tiere – vor allem aus dem ostasiatischen Raum – steigt in erschreckendem Ausmaß. Gemeinsam mit der Internationalen Zoogemeinschaft engagieren wir uns für den Schutz und Erhalt der Breitmaulnashörner. Denn jedes Nashorn, das zur Welt kommt, ist für den Fortbestand dieser beeindruckenden Tiere wichtig.“

Zoo Osnabrück 06.11.2014
Zootiere bereiten sich auf den Winter vor – Speckschicht und Fellmantel gegen nahende Kälte
Zwar sind die Temperaturen noch nicht gerade winterlich, dennoch bereiten sich die Tiere im Zoo Osnabrück auf den Winter vor. Die Strategien sind vielfältig und die Zoomitarbeiter unterstützen dabei natürlich. Futtern gegen die Kälte – das ist die Devise der Seehunde, wie Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück, beschreibt: „Wir geben unseren Robben zurzeit ein Drittel mehr Fisch als üblich – das sind etwa 40 Heringe am Tag für jedes Tier. So fressen sie sich wie in der Natur ihre Winterspeckschicht, den sogenannten Blubber, an. Damit sind sie gut geschützt gegen die Kälte, denn ihr Wasser wird nicht erwärmt.“ Die drei Seehunde, Bine, Alice und Max, sieht man ihre Rundungen demnächst auch ein wenig an, aber das stört die Meeresbewohner nicht. Eine dicke Schicht legen sich auch die Polarfüchse zu – allerdings nichts aus Speck, sondern aus Wolle. Sie tauschen gerade ihr gräuliches Sommerfell gegen ein dickes, weißes Winterfell, mit viel Unterwolle. Auch ihren Nachbarn, den Trampeltieren wächst ein kuscheliger Wintermantel: „Zusätzlich legen wir den Kamelen in ihrem Haus, das nicht beheizt ist, ein dicke Strohschicht aus – das reicht für die Wüstenschiffe, die auch kalte Temperaturen gewöhnt sind“, so Wulftange. Dass die Tiere sich auf den Winter vorbereiten wird übrigens nicht nur durch die niedrigeren Temperaturen ausgelöst, sondern auch durch die geringere Tageslichtmenge. Schlummern im Kühlraum Bei der Überwinterungsstrategie der Griechischen Landschildkröten müssen die Tierpfleger ein wenig nachhelfen: „Die Schildkröten gehen in Winterstarre. Wir geben ihnen nach und nach weniger Futter und drehen die Heizung ab, damit der Stoffwechsel herunter fährt. Dann baden wir sie, damit sie sauber sind und sich der Darm entleert. Das ist wichtig, weil kein Restfutter im Darm gären darf. Schließlich betten wir sie in eine mit Laub gefüllte Kiste, die in unseren Kühlraum kommt“, beschreibt Wulftange. Die konstante Temperatur von drei bis vier Grad Celsius sorge dafür, dass der Stoffwechsel niedrig bleibt und die Reptilien in Ruhe schlummern können. Während die Griechischen Landschildkröten den Winter verschlafen, drehen andere Tiere auf: So freuen sich die Vielfraße in der nordeuropäischen Tierwelt „Kajanaland“ auf die kühlen Temperaturen und toben in ihrem Winterfell durch ihre naturnahe Anlage mit Bach. Schimpansen gehen ins Winterquartier Tiere, die sich nicht anpassen können, wie Löwen oder Giraffen, werden je nach Temperatur und Witterung nur noch kurz „vor die Tür“ geschickt. „Zwar kennen viele der ursprünglich afrikanischen Tierarten die Wintertemperaturen, aber ‚winterfest’ sind sie deswegen natürlich nicht. Unsere kleineren Affenarten können sogar frei wählen: Dank Verbindungsklappen zwischen Innen- und Außenbereich können sie selbständig raus und wieder rein kommen. Dagegen beziehen unsere Schimpansen demnächst ihr Winterquartier“, berichtet Wulftage. Die Menschenaffen ziehen von der 2.500 Quadratmeter großen Außenanlage in das 500 Quadratmeter große Schimpansenhaus, das in den Sommermonaten komplett zugewachsen ist. „Lange wird das dichte Grün allerdings nicht halten, denn die Schimpansen sind dafür bekannt, dass sie alles, was nicht niet und nagelfest ist, auseinander nehmen“, schmunzelt Wulftange. Für Zoobesucher sind die Wintermonate übrigens besonders interessant: Einerseits sind viele Tierarten aktiver als im Sommer und aufgrund der geringeren Besucheranzahl ist so mancher Zoobesucher besonders neugierig. Zusätzlich lockt ab dem 9.11.2014 noch der günstigere Winterpreis. Und gegen kalte Füße hilft ein Abstecher in das Tetra-Aquarium oder in den „Unterirdischen Zoo“.

Wilhelma 06.11.2014
Schwäbisch-Hällische Schweine – 13 fidele Ferkel auf dem Schaubauernhof
Quietschfidel geht es in der Wilhelma auch bei Sauwetter zu. 13 Ferkel tummeln sich seit kurzem auf dem Schaubauernhof gleichermaßen ungeniert im Stroh ihres Stalls und im Schlamm ihres Auslaufs vor den Augen der Besucher. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen die munteren Neuzugänge schon länger: Bereits beim 99. Landwirtschaftlichen Hauptfest auf dem Cannstatter Wasen gehörten sie zu den Publikumslieblingen. Die Wilhelma hat sie nach der Schau samt Muttertier übernommen.
Die Schwäbisch-Hällischen Schweine haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie passen daher gut in die Arbeit des Zoologisch-Botanischen Gartens, der sich um bedrohte Tierarten kümmert. Denn diese alte heimische Rasse wäre in den 1970er Jahren fast ausgestorben, hätten nicht ihre größten Fans ein Zuchtprogramm gestartet, an dem sich die Wilhelma als Mitglied der Züchtervereinigung für Schwäbisch-Hällische Schweine beteiligt. König Wilhelm I., der Gründer der Wilhelma, ließ sich zur Förderung der Viehzucht in Württemberg um 1820 chinesische Maskenschweine aus England bringen, um sie mit einem Landschwein kreuzen zu lassen, das noch dem Wildschwein ähnlich war. Die Zucht gelang: Die robusten und genügsamen Nachkömmlinge waren fruchtbar und schmeckten zudem auch noch gut. So wurden die Schwäbisch-Hällischen Schweine zur häufigsten Rasse im Ländle. Ungemach drohte ihnen, als sich die Ernährungsgewohnheiten in den 1950er Jahren zu ändern begannen und die Konsumenten nach Magerfleisch statt Schweinespeck verlangten. Dieser Trend war so stark, dass die Rasse in den 70er Jahren ganz verschwunden wäre, hätten nicht die Liebhaber dieser regionalen Besonderheit sie am Leben erhalten. Dank ihrer Anstrengungen sieht der Bestand heute wieder rosigeren Zeiten entgegen. Muttersau Orelia ist anderthalb Jahre alt. Sie lebt mit den 13 Ferkeln aus ihrem September-Wurf in der Wilhelma jetzt mit dem „Hausherren“, dem Eber Rapper, zusammen. Vom Hauptfest sind zudem die Jungsauen Lucy und Mina gekommen. Sie sind ein halbes Jahr alt.

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