Abenteuer Aquarium: Mitbewohner

Das neue Seemandelbaumblatt

Das neue Seemandelbaumblatt

Viel hat sich in meinem Schneckenbecken nicht getan. Die Wasserwerte sind stabil, die Schneckenexplosion ist, trotz der zahlreichen Gelege ausgeblieben und die Fotografie des Beckens und seiner Bewohner steckt noch in den Anfängen. Demnächst werde ich mich mal in ein paar Facebook-Gruppen umsehen, ich habe gesehen, dass es auch zum Thema Aquarienfotografie einige gibt.
Die kleine Turmdeckelschnecke habe ich schon länger nicht mehr gesehen, aber sie wird noch wachsen müssen, bis sie richtig auffällt. Bisher habe ich sie nur entdeckt, wenn sie auf der Amphore oder der Scheibe kroch. Natürlich muss vorrausgesetzt werden, dass sie noch lebt. Die Anzahl der Blasenschnecken ist auf fünf (sichtbare) Exemplare angewachsen, die Posthornschnecken sind zu dritt.
Das alte Seemandelbaumblatt habe ich durch ein neues ersetzt. Bananen- und Guavenblätter sind auch geordert (Bei GARNELEN TOM, der auch noch einige andere Blätter im Angebot hat). Abgesehen von den Blättern (die sowohl angefressen, als auch zur Eiablage benutzt werden) bekommen meine Schnecken keine weitere Nahrung. Aber das, was der Nanocube hergibt sollte reichen. An den Lampen befindet sich ein Algenrasen, der abgeknabbert werden kann und die Vallisnerien sind auch geeignete Nahrung, mehr tot als lebendig, aber stetig am abnippeln. Aber nicht ganz tot zu kriegen.
Neben den Schnecken haben sich aber auch andere Tiere in meinem Aquarium niedergelassen.

In vielen Aquaristik-Büchern und auch im Internet werden drei unliebsame Mitbewohner vorgestellt, die das Leben des Aquarianers zur Hölle machen können. Schnecken sind die vierten, aber Wasserschnecken kann man nicht mit Landschnecken vergleichen und da wo die einen eher schädlich sind, sind die anderen nützlich. Ich will mich hier aber nicht über Schnecken auslassen, das kommt noch früh genug. Außerdem betreibe ich ein Schneckenbecken, da sind Schnecken (natürlich) willkommen.
Anders aber sieht es bei folgenden Tierchen aus:

Hüpferlinge (Cylops) sind ein beliebtes Fischfutter. Die nur wenige Milimeter großen Tiere sind leicht an iren ruckartigen hüpfenden Bewegungen zu erkennen. Einige Cyclopsarten können allerdings Jungfischen gefährlich werden.
Ich habe in meinem Schneckenbecken einen Cyclops entdeckt (jedenfalls glaube ich nicht, dass es mehr als einer ist) und entschieden, ihn zu behalten. Ich habe nirgends einen Hinweis gefunden, dass sie sich an Schnecken vergreifen, also kann ich das kleine Krebschen tolerieren.

Hydren habe ich noch nicht entdeckt, nur einen Cyclops und Planarien auch nicht. Allerdings habe ich einen Verwandten der Planarie in nicht zu übersehener Menge: Scheibenwürmer. Von den Planarien unterscheiden sie sich vom nicht abgesetzten Kopf. Bisher habe ich noch nicht viel über die Tierchen herausgefunden, da oft Planarien mit Scheibenwürmern gleichgesetzt werden und auch die lateinischen Bezeichnungen widersprüchlich sind.
Angeblich gibt es Arten, die auch kleinen Schnecken gefährlich werden sollen und angeblich verschwinden sie irgendwann von alleine. Ich werde weiter suchen, bin aber über jede Hilfe dankbar.

Die meisten Plagegeister erhält man durch neue Pflanzen, Wasser aus anderen Aquarien (oder Transportbeuteln), mit Einrichtungsgegenstände oder Futter (meist Lebend- und Frostfutter)

Ich habe hier nur einen kuren Überblick über das was sich (nicht) in meinem Aquarium sonst noch befindet. Wenn ich mehr über die Scheibenwürmer in Erfahrung gebracht habe, werde ich darüber natürlich berichten.

Mein Triopsbecken habe ich erst einmal austrocknen lassen. Ein weiterer Versuch wird demnächst gestartet, dann aber in einem kleinen Becken, anderem Wasser und ohne Pflanzen. So, wie es in den Anleitungen zu lesen ist.

Dieser Beitrag wurde unter Abenteuer Aquarium veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Abenteuer Aquarium: Mitbewohner

  1. Ina sagt:

    Juhu, wenn ich mich nicht irre, gehören Schnecken durchaus ins Beuteschema von Scheibenwürmern, wie auch etliche andere Kleinstlebewesen. Scheibenwürmer sind auch nicht besonders lichtscheu, Planarien hingegen schon 😉 Beide durfte ich in meinen Aquarien schon beobachten, beide bin ich losgeworden. Allerdings nur durch Fischeinsatz, was du in deinem Schneckenbecken aber bestimmt nicht probieren möchtest…
    Bin gespannt, wie sich das bei dir entwickelt.

    Liebe Grüße
    Ina

    • Martin sagt:

      Hallo Ina,
      Fische und Chemie sind wohl eher keine Lösung. Mit 20 l ist das Becken für Fische auch zu klein. Ich bin mit meinen Nachforschungen auch noch nicht wirklich weiter gekommen. Vielleicht kann ich die Scheibenwürmer auch tolerieren, wenn ich nicht weiter weiß und sie sich nicht verheerend auf meine Schnecken auswirken. Dass Planarien lichtscheu sind, wusste ich noch gar nicht (oder habe ich überlesen). Dann hätte ich diese Würmer gleich ausschließen können. Danke für den Hinweis, Planarien habe ich noch nicht entdeckt, will ich eigentlich auch nicht.
      Ich berichte weiter.

      Liebe Grüße

Durch das Kommentieren eines Beitrags auf dieser Seite werden automatisch über Google personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung (http://www.beutelwolf.martin-skerhut.de/impressum/). Mit dem Abschicken eines Kommentars wird die Datenschutzerklärung akzeptiert.