Zoopresseschau

Zoo Leipzig 03.12.2014
Tierische Weihnachtsüberraschung
Goldsponsor Ur-Krostitzer übergibt Patenschaften im Zoo Leipzig – Die Bierbrauer aus Krostitz haben sich erneut eine Überraschung für den Zoo Leipzig
ausgedacht: zum Start der Adventszeit hat Geschäftsführer Wolfgang Welter einen „Weihnachtskalender“ der ganz besonderen Art an Zoodirektor Prof. Dr. Junhold übergeben. Hinter jedem Fensterchen „verbirgt“ sich ein neuer Pate für ein Tier im Zoo. „Eigentlich hat der Kalender ja nur 24 Türchen, also war unser Ziel, mindestens 24 Paten zu finden. Aber irgendwie konnten wir nicht aufhören, so dass unser Weihnachtskalender nun fast doppelt gefüllt ist“, freut sich Brauereichef Wolfgang Welter. Grund zur Freude gibt es für die Krostitzer Brauerei überhaupt. Nicht nur, dass die Brauerei in diesem Jahr ihren 480. Geburtstag feiern konnte und damit auf fast ein halbes Jahrtausend Brauereigeschichte zurückblicken kann – auch das Jubiläumsjahr selbst kann wohl mit einer positiven Gesamtbilanz abgeschlossen werden. Bereits zum sechsten Mal wurden durch die Initiative der Brauerei Patenschaften für den Zoo vermittelt. „Es gibt viele Unternehmen, die Patenschaften für unsere Tiere übernehmen. Das Engagement von Wolfgang Welter, der wirklich unermüdlich neue Paten anwirbt, ist aber schon außergewöhnlich“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold die erneute Initiative zusammen. Die Patenschaften haben wieder Freunde und Partner, Gastronomen und natürlich auch einige Mitarbeiter der Brauerei selbst übernommen. Seit über 20 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Leipziger Bier und Zoo Leipzig. Im Jahr 2001 wurde die Brauerei erstmalig Goldsponsor und erweiterte damit die bereits Jahre währende Verbundenheit der beiden Leipziger Unternehmen. Im Rahmen des Vertrages übernimmt Ur-Krostitzer weiterhin die Patenschaft für das seltene Okapi. Zusätzlich haben die Mitarbeiter der Brauerei gesammelt und für die im Jubiläumsjahr symbolträchtige Zahl von 480 Euro eine weitere Patenschaft übernommen. Patentier ist der Kleine Panda. Das Geld wurde dem neuen Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises, Herrn Michael Weichert, anlässlich seiner Amtsübernahme übergeben.

Serengeti Park Hodenhagen 02.12.2014
40 Jahre Safari – die Jubiläumsaison ist zu Ende und die Gewinner stehen fest!
40 Jahre Safari in Deutschland und eine erfolgreiche Jubiläumssaison 2014 liegen hinter uns. Wir haben mit unseren Gästen und unseren Mitarbeitern eine Saison mit vielen Geburtstagsüberraschungen erlebt und danken all den zahlreichen Gratulanten. Zum Anlass des Jubiläums gab es für alle Gäste die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen. Zu gewinnen gab es eine Reise nach Namibia, Reisegutscheine sowie Übernachtungen im Serengeti-Park. Gemeinsam mit TerraVista-Erlebnisreisen aus Weyhe, dem Namibia Tourism Board und Air Namibia schicken wir unsere Gewinnerin für 14 Tage nach Namibia und wünschen Ihr viel Spaß. Alle Gewinner werden von uns benachrichtigt und auf der Website serengeti-park.de/40Jahre bekanntgegeben. Wir danken dem TerraVista-Team herzlich für die Zusammenarbeit und die Erstellung dieser Traumreise, an der die Gewinnerin sicherlich sehr viel Freude haben wird.

Tiergarten Schönbrunn 02.12.2014
SCHÖNBRUNNER GIRAFFEN SIND ÜBERSIEDELT!
Mit Jahresbeginn kann der Umbau des Giraffenhauses im Tiergarten Schönbrunn planmäßig starten. Gestern wurden die vier Giraffen in ihr Übergangsquartier in unmittelbarer Nähe des Zoos übersiedelt. Giraffen sind sensible Tiere, ihr Transport gilt als anspruchsvoll. „Wir haben bei der Übersiedelung deshalb auf den deutschen Tiertransportspezialisten Interzoo vertraut. In seinem rund vier Meter hohen Giraffen-Spezialanhänger wurden zuerst das Weibchen Carla, dann Rita mit ihrem Jungtier Lubango und zum Schluss Bulle Kimbar transportiert“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Das Ausweichquartier, das die Giraffen während der rund zweijährigen Bauzeit bewohnen, steht am Seckendorff-Gudent-Weg – keine fünf Fahrminuten vom Tiergarten entfernt. Das Freigehege ist auf einer angrenzenden Wiese der Maria-Theresien-Kaserne, die dankenswerterweise vom Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt wird. Schratter: „Der kurze Transportweg war eine große Erleichterung. Dank der guten Vorbereitung und Betreuung durch das Pflegerteam und einem Beruhigungsmittel haben unsere vier Giraffen die kurze Fahrt gut verbracht und erkunden schon entspannt das Innengehege ihres vorübergehenden Zuhauses.“ Damit sich die Giraffen in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, werden sie etwa eine Woche im Innengehege bleiben. Dann dürfen sie bei passendem Wetter auch auf die Freianlage, wo sie vom Tiergarten-Parkplatz aus zu sehen sein werden. Im Tiergarten beginnt im Jänner der Umbau des historischen Giraffenhauses, das um einen Wintergarten erweitert wird, um den Tieren in der kalten Jahreszeit mehr Bewegungsfreiraum bieten zu können. In die Sanierung, die spätestens im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein soll, werden rund 6,1 Millionen Euro investiert. 5,1 Millionen Euro trägt das Wirtschaftsministerium als Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H.. Eine Million Euro für den Bau sowie die Kosten für die Ausgestaltung des Geheges muss der Tiergarten selbst aufbringen und bittet dafür um Spenden.

Zoo Neunkirchen 02.12.2014
Seelöwen tun Gutes für Seehunde – Merchweiler Seelöwen übernehmen Patenschaft für Seehündin ANKE Neunkircher Zoo
Die Merchweiler Seelöwen zelebrieren seit 2004 einen besonderen Sport, das Eisschwimmen. Dies ist sehr förderlich für die Gesundheit durch die Stärkung des Immunsystems. Der Erlös von 700 Euro des so genannten diesjährigen Neujahrs-Eisschwimmen im Itzenplitzer Weiher wurde nun in eine Tierpatenschaft investiert, passend für Seehündin ANKE in der Robbenbucht des Neunkircher Zoos. Nach der durch die Zootierpfleger Marc Busch und David Kroneberg durchgeführten kommentierten Fütterung der Seehunde mit interessanten Informationen nahmen einige Mitglieder der Merchweiler Seelöwen Julian Trampert, Sarah Blankenburg, Christian Baltes, Dorothee Suck, Florian Eckert, Dr. Michael Marx, Thomas Kohler und Sandra Brettar stellvertretend die Urkunde bei fast eisigen Temperaturen unter genauer Beobachtung ihres Patenkindes, der elfjährigen ANKE, entgegen. „Dieses Jahr haben wir uns entschieden vom Erlös des Eisschwimmens eine Tierpatenschaft im Neunkircher Zoo zu übernehmen und welches Tier passt besser zu den Seelöwen als ein Seehund.“, fasst Dr. Michael Marx zusammen. Das Winterschwimmen wird seit den 1970-er Jahren in Deutschland als anerkannter Abhärtungs- und Gesundheitssport in organisierter Form betrieben. Die Winterschwimmer (Eisbader) schwimmen während der kalten Jahreszeit in offenen Gewässern. Das nur wenige Minuten dauernde Winterschwimmen ist die extremste Form der Abhärtung und führt, bei regelmäßigem Betreiben, zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens und einer wesentlichen Verringerung des Erkrankungsrisikos.

Tierpark Bochum, 01.12.2014
Ein Storch zieht um
Tierpark Bochum übergibt Storch an Vogelpark Wattenscheid

Storchenweibchen Frida bekommt ein neues Zuhause. Seit Mittwoch, den 19.11.2014, klappert Frida nun in der großzügigen Storchen-Voliere im Wattenscheider Stadtgarten. Seit dem Fuchsangriff Anfang Oktober, bei dem ein Storch ums Leben kam, hütete das Storchenmännchen des Vogelparks alleine sein Nest. Nun ist er wieder in bester Gesellschaft. Am Mittwoch, den 19.11.2014, brachte Tierpfleger Lukas Gers das Storchenweibchen vom Tierpark Bochum zu seinem neuen Zuhause im Wattenscheider Vogelpark. Frida stammt aus der Tierpark-eigenen Nachzucht vom Frühsommer dieses Jahres. Im Juni konnten sich die beiden Weißstörche Liselotte und Fridolin über vierfachen Nachwuchs freuen. Seitdem sind die Jungstörche enorm gewachsen und konnten von den Besuchern in der Außenanlage bei ihrer prächtigen Entwicklung beobachtet werden. Doch jedes Jungtier wird einmal flügge und verlässt das elterliche Nest. Im Wattenscheider Vogelpark leistet Frida nun dem eingesessenen Storchenmännchen Gesellschaft. Zoodirektor Ralf Slabik meint: „Der erstmalige Nachwuchs bei unseren Störchen in diesem Jahr war überaus erfreulich! Wir hoffen natürlich, dass aus unserem Weibchen und dem Wattenscheider Storchmännchen wieder ein neues Zuchtpaar entsteht, das in Zukunft hoffentlich auch für Nachwuchs sorgen wird.“ Seit dem Überfall auf einen der Störche im Stadtgarten wurde die Voliere schnell wieder instand gesetzt und zusätzlich gesichert. Tierpfleger Hans-Werner Moser erklärt: „Da Füchse sich auch durch Untergrabung versuchen, einen Weg in die Gehege zu finden, wurde die Stochenanlage mit einem Grabeschutz unter der Erde verstärkt. Auch die Netze sollen zukünftig durch feinmaschige Stahlnetze ersetzt werden.“ Weißstörche nisten in der Natur auf Felsvorsprüngen, Bäumen, Gebäuden oder sogar Strommasten, dabei bevorzugen sie feuchte und wasserreiche Gebiete. Ihr Fortpflanzungszeitraum liegt zwischen Anfang April und Anfang August. Sind die Eier gelegt, werden sie rund 30 Tage bebrütet, bevor die Küken schlüpfen. Weißstörche werden mit etwa vier Jahren geschlechtsreif und können über 35 Jahre alt werden. Typisch für Weißstörche ist das Klappern ihrer Schnäbel, daher werden sie häufig auch als Klapperstörche bezeichnet. Das Klappern ist nicht nur Teil des Balzverhaltens, sondern dient auch der Begrüßung des Partners und der Verteidigung gegen mögliche Konkurrenten.

Tiergarten Nürnberg, 01.12.2014
Delphinkalb im Tiergarten ist wohlauf
Das am 31. Oktober im Tiergarten der Stadt Nürnberg geborene weibliche Delphinkalb ist gesund und munter. Mutter Sunny hat dieses Mal genug Milch und säugt ihr Junges regelmäßig. Seit der Geburt hat es sein Gewicht bereits verdoppelt und wiegt nun bei einer Länge von rund 115 Zentimetern mehr als 20 Kilogramm. Sunny kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Ist die Kleine manchmal etwas zu eigenständig unterwegs, zeigt das Muttertier ihr Grenzen auf und holt sie wieder zu sich. Da bleiben kleinere Kratzer nicht aus. Obwohl das Kalb in fast keimfreiem Wasser schwimmt, sind selbst oberflächliche Hautverletzungen mögliche Infektionsherde. Deshalb wird es seit der ersten Schramme antibiotisch versorgt. Junge Delphine haben in den ersten Lebenswochen ein schwaches Immunsystem, das seine Funktion nur langsam entwickelt. Daher ist bei Kälbern besondere Vorsicht geboten. Die ersten zwei Wochen verbrachten Mutter und Tochter im Geburtsbecken, von der neugierigen Gruppe in der Lagune lediglich durch Schieber getrennt. Die Delphine haben den Geburtsvorgang und seither das gesamte Geschehen im Geburtsbecken mit verfolgt. Seit einer Woche nutzen die Mutter und ihr Junges zeitweise auch das große Vorführbecken im alten Delphinarium. Sie fühlen sich dort sichtlich wohl, das Kalb trinkt auch dort bereits bei der Mutter. Wenn das Kalb weiterhin stabil bleibt und sich so gut weiterentwickelt, kann es bald in die große Gruppe integriert werden.

Zoo Magdeburg, 01.12.2014
Neu im Zoo: Schopfkarakara und Rotschwanzguan: Gefiederte Raritäten stärken Südamerika-Schwerpunkt
Zwei äußerst selten in Zoologischen Gärten anzutreffende, gefiederte Schönheiten verstärken seit Neuestem den im Ausbau befindlichen Südamerika-Schwerpunkt des Zoos. Der schlaue Schopfkarakara ergänzt mit vorwitzigem Blick die Strecke der Falkenvögel, die bisher im Magdeburger Zoo nicht repräsentiert war. Die langen Beine dieses Steppenbewohners eignen sich bestens zur Jagd nach bodenlebenden Beutetieren. Momentan wartet der für Greifvögel sehr intelligente Vertreter seiner Art auf ein passendes Weibchen, das im Frühjahr anreisen soll. Die unauffällige Schönheit des Rotschwanzguan können Zoobesucher nun in Vergesellschaftung mit den Magdeburger Socorrotauben bewundern. In der europäischen Zoolandschaft werden Rotschwanzguane derzeit nur hier im Zoologischen Garten Magdeburg gehalten. Die in diesem Jahr geschlüpften Tiere konnten von einem Privatzüchter aus Erfurt übernommen werden. Ganz untypisch verbringen diese Hühnervögel sehr viel Zeit im Geäst und sind seltener auf dem Boden anzutreffen.

Zoo Salzburg, 01.12.2014
Das neue Zuhause für Gibbon, Faultier und Co. nimmt Formen an
Seit Jänner 2014 wird im Eingangsbereich des Salzburger Zoos gebaut: Das rund 30 Jahre alte Gibbonhaus musste abgerissen werden, weil dieses Haus den Kriterien des Bundestierschutzgesetzes von 2005 nicht mehr entsprochen hat. Das neu errichtete Gebäude wird aber nicht nur das Zuhause von Weißhandgibbon-Paar Jiao und Samuk , sondern auch von Faultieren, Krallenaffen und Nasenbären sein. Ein Haus für faszinierende Regenwaldbewohner „Rund 2.800 Quadratmeter Fläche haben wir hier in den vergangenen Monaten umgestaltet“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner. „Etwa 1.000 Tonnen Beton und 62 Tonnen Stahl wurden für das 250 Quadratmeter große und durchschnittlich vier Meter hohe Gebäude verbaut. Rund 1.000 Quadratmeter Teichfläche umgeben die fünf neu geschaffenen Freianlagen“. An den vergangenen schönen Herbsttagen wurde an den Außenanlagen letzte Hand gelegt, damit die Vegetation gleich zu Beginn des kommenden Frühjahrs mit voller Kraft ausschlagen kann. Jetzt beginnen die Innenarbeiten: Elektriker und Installateure arbeiten Hand in Hand, damit sobald wie möglich die Innenräume der Tiere „eingerichtet“ werden können. Sabine Grebner weiter: „ Die Bepflanzung und artgemäße Einrichtung der Lebensräume werden unsere Tierpfleger mit unserem Bautrupp übernehmen, weil hier filigrane Handarbeit und Wissen über die Lebensweise der einzelnen Tierarten gefragt sind. In diesem Haus werden Besucher einmalige Einblicke in das Leben von Tierarten genießen, die in den Regenwäldern Eurasiens und Südamerikas beheimatet sind“. Das Gibbon-Paar wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu den südamerikanischen Kaiserschnurrbarttamarinen und Zweifinger-Faultieren leben. Drei beeindruckende Säugetier-Arten der Regenwälder: Gibbons sind Meister im Schwinghangeln, Kaiserschnurrbarttamarine imponieren durch ihre Gesichtshaare und Faultiere faszinieren wegen ihrer „Langsamkeit“. Auf dem Dach des neuen Hauses wird eine großzügige Freianlage für Europäische Landschildkröten und eine Aussichtsplattform für Besucher entstehen. Einzigartig wird hier nicht nur der Ausblick ins Gebirge, sondern auch der Rundumblick auf die neuen Außenanlagen von Nasenbär, Gibbon und Faultier sein. Im Rahmen dieses Neubaus entstanden auch neue Domizile für Muntjaks und Rote Pandas: Die Insel des Roten Panda-Paares Banja und Eros wurde vergrößert und neu strukturiert. Auf der Anlage der Muntjaks, einer kleinen asiatischen Hirschart, wurden Terrassen angelegt, damit die Tiere genügend Platz haben. Einzugstermin steht schon fest – Im April 2015 wird das Gibbonhaus für Zoobesucher eröffnet. Voraussichtlich werden Ende März die Arbeiten im Innenbereich beendet sein. Dann ziehen nacheinander die verschiedenen Tierarten ein. Sie sollen sich in aller Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können. Im hinteren Bereich des neuen Hauses können in einem zweiten Bauabschnitt verschiedene, kleinere Tierarten einziehen, die in Uferbereichen oder im Wasser in Eurasien und Südamerikas leben. Diese Erweiterung ist nur über Spenden von Zoo- und Tierfreunden möglich. Deshalb sind Tier-Paten, Spender und Sponsoren, herzlich willkommen, diesen zweiten Bauabschnitt zu unterstützen (Spendenkonto Faultier und Co. IBAN: AT43 2040 4000 0354 5118, BIC: SBGSAT2SXXX). Der Förderverein Zoo Salzburg hat bereits seine Unterstützung zugesagt. Und auch alle kleinen und großen Teilnehmer des Zoolaufs 2015, der im nächsten Jahr am 30. Mai stattfindet, werden mithelfen, dass diese Terrarien und Aquarien bald entstehen.

Tiergarten Worms, 01.12.2014
Ein Besuch im Tiergarten lohnt sich bei jedem Wetter – Überlebenskünstler und Langschläfer
Auch wenn es noch nicht geschneit hat, der Winter hält nun doch Einzug in den Tiergarten und die Tiere stellen sich auf die kalten Temperaturen ein – jedes auf seine Art. Viele Tiere haben einfache Tricks, um nicht zu frieren. Einige halten Winterschlaf, andere bewegen sich so wenig wie möglich und benötigen bzw. verbrauchen dadurch wenig Energie. Aber auch das Fell und die Fellfarbe der Tiergartenbewohner verändert sich im Laufe des Winters. Bereits im Herbst wächst vielen Säugetieren, wie zum Beispiel dem Eisfuchs, ein Winterfell und die Vögel schützen sich jetzt mit ihren besonders kuscheligen Daunen. Die Besucher selbst, können sich nach einem schönen Spaziergang durch die Reviere, im Exotenhaus des Tiergartens aufwärmen. Hier herrschen dauerhaft milde Temperaturen, welche Kattas und Schildkröte auch benötigen um sich richtig wohl zu fühlen. Öffnungszeiten während der Feiertage – Ein Besuch im Tiergarten lohnt sich auch ganz besonders zwischen den Feiertagen. Geöffnet hat der idyllische Tiergarten am 1.Weihnachtsfeiertag und an Neujahr von 13.00 bis 17.00 Uhr und an allen anderen Tagen ganz regulär von 9.00 bis 17.00 Uhr. An Heiligabend und Silvester bleibt der Tiergarten geschlossen. Hier noch ein paar Geschenktipps zu Weihnachten: Gutscheine für Dauerkarten oder Schupperkurse beim Tierpfleger sorgen bei allen Altergruppen für nachhaltige Freude, oder ein neuer Kalender für 2015 –dieser bietet schöne und stimmungsvolle Motive von den Bewohnern des Bauerhofes und begleitet große und kleine Tierfreunde durch das ganze Jahr. Auch Zacki, das Maskottchen des Freundeskreises Tiergarten Worms e.V. und viele andere Plüschtiere werden im Info-Häuschen des Tiergartens angeboten.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart, 01.12.2014
Nashorn-Baby – Minister Schmid übernimmt stellvertretend Patenschaft für Savita
Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat stellvertretend für das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft eine Patenschaft für das Nashornbaby Savita (Sonne) in der Wilhelma übernommen. Die Patenurkunde hat der Direktor des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart, Thomas Kölpin, am Samstag, 29. November 2014, offiziell an den Minister überreicht.„Ich komme immer sehr gerne in die Wilhelma. Aber der Besuch heute hat einen besonders schönen Anlass. So gesund und munter ist Savita ein echter Sonnenschein und macht ihrem Namen alle Ehre. Ich freue mich, die Patenschaft für das Nashornkälbchen zu übernehmen“, sagte Minister Schmid bei der Urkundenübergabe. „Jeder kann mit einer Patenschaft einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Arten und zur Attraktivität der Wilhelma leisten. Panzernashörner sind leider höchst selten geworden. Wir sind froh und stolz, dass die Zucht der Panzernashörner der Wilhelma so gut gelingt.“ Wilhelma-Direktor Kölpin bedankte sich für die Unterstützung: „Minister Nils Schmid in der Schar unserer derzeit rund 440 Paten zu wissen, ist für uns eine große Freude. Die Patenschaften stärken uns in unserem Engagement, die Wilhelma kontinuierlich aufzuwerten und weiterzuentwickeln.“ Mit mehr als zwei Millionen Besuchern im Jahr ist die Wilhelma eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg. Nashörner gibt es in der Wilhelma seit 1968. Von dem derzeitigen Nashornpaar ist die Kuh Sani 1992 in Nepal geboren, der Bulle Bruno 1985 hier in Stuttgart. Bruno und Sani haben inzwischen sechs Jungtiere auf die Welt gebracht, die in verschiedenen Zoos in Spanien, Polen, Schottland und den Niederlanden zu Hause sind. Den Namen verdanken die Panzernashörner ihrem Aussehen. Die dicken Hautfalten, die den Körper umgeben, sehen aus wie Panzerplatten und die Hornbuckel darauf wie Nieten. Die Haut ist aber nicht sehr dick und relativ weich. Auch das sagenumwobene Horn besteht nicht, wie viele meinen, aus Knochen oder gar Elfenbein, sondern aus Keratin, wie es auch in unseren Haaren und Fingernägeln vorkommt. Es ist also weder wertvoll, noch hat es eine andere medizinische Wirkung, als wenn wir an den Fingernägeln kauen. Leider ist der Irrglaube, das zu Pulver geriebene Horn könne besondere medizinische Wirkung entfalten, in Asien so weit verbreitet, dass die Nashörner weiter gejagt werden. Neben dem voranschreitenden Verlust des Lebensraums ist das der wesentliche Grund, warum die Panzernashörner in ihrer Existenz stark bedroht sind. Anders als die afrikanischen Nashörner haben die Panzernashörner nur ein Nasenhorn.

Allwetterzoo Münster, 01.12.2014
Drillinge bei den Goldenen Löwen­affen im Allwetterzoo Münster
Eins, zwei oder drei? Da sind Lutz & Eva, die Goldenen Löwenaffen, zurecht stolz. So ein hübscher Nachwuchs. Sie sind jetzt begeisterte Eltern von gleich drei Jungtieren. Das ist eine kleine Sensation, denn normal sind maximal zwei Jungtiere, dreifacher Nachwuchs ist äußerst selten. Goldene Löwenäffchen zählen zu den am meisten von der Ausrottung bedrohten Affen. Die Jungtiere werden von der Mutter gesäugt, aber der Vater oder auch ältere Geschwisterkinder kümmern sich um die Kleinen. Auf dem Foto trägt Vater Lutz die Kleinen. Unser Tipp: Von November bis Ende Februar können Sie die Löwenaffen-Familie zu besonders reduzierten Winterpreisen besuchen – Erwachsene zahlen nur 12,90 Euro und Kinder nur 6,90 Euro Zooeintritt. Die Affen leben in der Gemeinschaftsanlage für Goldene Löwenaffen, Zwergseidenäffchen und Kugelgürteltiere im Affenhaus in direkter Nachbarschaft zu Pinguinen, Robben, Orang-Utans und Gorillas…

Zoo Duisburg, 01.12.2014
Ein junger Delfin wächst heran – exklusiv auf der Homepage des Zoo Duisburg zu sehen
Seit dem Start der Delfinariumhomepage des Duisburger Zoo am 28.September 2014 erfreut sich die Seite größter Beliebtheit. Rund 28.000 Besucher aus über 50 Ländern haben die Seite bislang besucht, um Informationen aus erster Hand aus dem Duisburger Delfinarium zu erfahren. Nun wird die Homepage um eine Attraktion reicher – das Duisburger Delfinweibchen PEPINA ist tragend und ihre Schwangerschaft kann auf der Homepage des Zoos begleitet werden. PEPINA ist mit 33 Jahren das älteste Weibchen im Zoo am Kaiserberg und hat dort bereits mehrfach erfolgreich Jungtiere aufgezogen. Zusammen mit dem Zuchtmännchen IVO und ihrer Tochter DAISY, ihrem Sohn DIEGO und ihrem Enkelsohn DARWIN lebt sie in einem „Mehrgenerationenhaushalt“ im Duisburger Delfinarium. Bei einer routinemäßigen Blutuntersuchung wurde nunmehr festgestellt, dass PEPINA abermals tragend ist. Im Rahmen wöchentlicher Ultraschalluntersuchungen wird nun die Trächtigkeit von den Tierärzten des Zoos überwacht. Diese Ultraschalluntersuchungen finden beim regelmäßigen medizinischen Training statt, bei dem PEPINA bereitwillig und freiwillig mitmacht. Mit einem mobilen Ultraschallgerät kann die Tierärzteschaft des Zoos um Dr. Kerstin Ternes die Entwicklung des Fötus im Mutterleib verfolgen.Dieses soll nun auch den Delfininteressierten präsentiert werden. Jede Woche wird es auf der Homepage des Delfinariums ein aktuelles Ultraschallbild oder einen kleinen Film geben. „So können wir unseren Besuchern interessante Informationen über die Trächtigkeit des Delfins geben, zeigen, wie das kleine Leben heranwächst, und wie sich das Baby in Größe und Form entwickelt“, freut sich Dr. Kerstin Ternes. Alle Interessierten können sich ab Montag, den 1. Dezember 2014 wöchentlich und weltweit bislang einmalig auf der Homepage über den aktuellen Stand von PEPINAs Trächtigkeit informieren. Darüber hinaus kann man sich bei den täglichen Vorführungen im Delfinarium live einen Eindruck davon verschaffen, wie das Bäuchlein der werdenden Mutter langsam wächst.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 28.11.2014
Baby-Königspinguin in Hellabrunn
Den erwachsenen Pinguinen mit ihren farbigen Köpfen stielt momentan ein graues, pelziges Pinguinbaby die Show: Im Münchner Tierpark gibt es seit elf Jahren wieder Nachwuchs bei den Königspinguinen! Brav watschelt der kleine, graue Pinguin zwischen seinen Eltern durch die winterliche Pinguin-Landschaft der Hellabrunner Polarwelt. Vater Nautilus, 22 Jahre alt, und die elfjährige Mutter Rocio haben ihr grau bepelztes Jungtier immer bestens im Auge. Als wüssten sie, wie besonders der Baby-Königspinguin ist: Nach elf Jahren gibt es nun wieder Nachwuchs in Hellabrunn! Die Königspinguine Nautilus und Rocio, die vor zwei Jahren aus dem Zoo Madrid-Faunia nach Hellabrunn kamen, sind am 11. Oktober das erste Mal Eltern geworden. Die Nachzucht bei Königspinguinen ist recht schwierig, da erst die richtigen Partner zusammengebracht werden müssen, die sich dann auch beide ums Brüten, die Aufzucht und das Füttern des Jungtieres kümmern. Bei Rocio und Nautilus klappte die Aufgabenteilung von Anfang an perfekt: Etwa 55 Tage haben sie das Ei abwechselnd bebrütet. Vom ersten Tag an nach dem Schlüpfen füttern Mama und Papa das Kleine mit vorgekautem Fisch – bis zu zwanzigmal am Tag. Lustige Laute gibt der Baby-Königspinguin ab, wenn er Hunger hat und bei den Eltern bettelt: Dann singt er wie ein Kanarienvogel! Zoodirektor Rasem Baban freut sich über den Nachwuchs: „Unserem kleinen Königspinguin geht es prächtig und er wird von den Eltern bestens umsorgt. Nach seiner Mauser im Alter von rund sieben Monaten kann durch eine Federprobe sein genetischer Fingerabdruck erstellt werden. Dann wissen wir, ob wir ein Weibchen oder ein Männchen haben. Aber ganz gleich, welches Geschlecht es ist: Eine Nachzucht nach elf Jahren ohne Königspinguin-Nachwuchs ist ein toller Erfolg!“ Das Gefieder des kleinen Königspinguins wird täglich länger und dichter, bis es bald einem grauen Pelzmantel gleicht. Bis zur Mauser in etwa fünf bis sechs Monaten geht er nicht ins Wasser. Erst danach bekommt der Nachwuchs ein Federkleid wie die erwachsenen Königspinguine, das perfekt vor Kälte und Nässe schützt. Im Alter von etwa zehn Monaten wird das Jungtier selbstständig. Doch momentan wird es von seinen Eltern umsichtig behütet und von den beiden anderen Königspinguin-Paaren in Hellabrunn neugierig und interessiert begutachtet.

Zoo Heidelberg, 28.11.2014
Leben und liegen lassen: Herbstlaub zum Wohl vieler Tiere ruhig mal liegen lassen
Wer den Zoo Heidelberg im Herbst besucht, wird neben der Vielzahl der Tiere ebenso von der Farbenpracht der Bäume beeindruckt. In der großzügig angelegten Parkanlage des Tiergartens tragen zahlreiche alte Bäume ihr buntes Herbstkleid. Da gibt es für die Gärtner einiges zu tun, um die Wege im Park möglichst frei von Laub zu halten und auch in den Gehegen und auf Überdachungen muss das Laub reduziert werden. Gefragt nach der Menge des Blattaufkommens im Zoo antwortet Herr Eder, vertretend für die zahlreichen Gärtner im Zoo Heidelberg: „Da fällt ab Oktober jeden Tag eine ganze Menge an. Das sind mehrere Fuhren täglich. In der Woche kommen da gute vier Kubikmeter zusammen, die wir entsorgen müssen.“ Aber nicht alles landet auf dem Kompost. „Wir sind uns ganz klar auch dem Nutzen der Herbstblätter bewusst und setzen sie unterschiedlich ein.“ ergänzt hierzu Simon Bruslund, Kurator und Vogelexperte im Zoo Heidelberg. „Viele unserer Tiere nutzen das Laub, um Ihr Winterquartier herzurichten. Beispielsweise verschwindet bei den Präriehunden ein großer Haufen Blätter in kürzester Zeit unter der Erde und dient dort als Isolierung in den Wintermonaten, wenn diese Tiere die meiste Zeit im Erdreich verbringen“. Wie einige andere Pflanzenfresser auch, mögen die Huftiere der Afrikaanlage das Laub und legen sich bisweilen gerne in einen von den Pflegern hergerichteten großen weichen Laubhaufen. Wenn die Platanen ihr Herbstkleid fallen lassen, sieht man vermehrt die Stachelschweine genussvoll die Blätter auf der Anlage verspeisen. Im Vogelrevier steht Herbstlaub ebenfalls hoch im Kurs. Da machen sich beispielsweise die Südlichen Hornraben auf die Suche nach Kleinlebewesen in Form von Würmern oder Käfern. Dieses Verhalten wird von den Vogelpflegern in Rahmen der abwechslungsreichen Beschäftigung der Tiere unterstützt, indem Sie in Volieren kleine Laubhaufen mit eingestreutem Futter verteilen. Herbstlaub bildet eine lebensnotwendige Nahrungsgrundlage für bodenlebende Kleintiere und somit auch für viele heimische Tierarten Igel, Spitzmäuse und insektenfressende Vögel wie der Zaunkönig finden dort in den kühleren Monaten Futter. Im Winter dienen die Laubhaufen Amphibien, Reptilien und Igeln als Unterschlupf für ihre Winterstarre oder den Winterschlaf. In diesem Zusammenhang richtet sich der Aufruf, Laub auch mal liegen zu lassen, an jeden Gartenbesitzer. Besonders die Mikroorganismen und Kleinstlebewesen sind auf geeignete Lebensräume angewiesen. Jetzt entwickeln sich die Larven, die nach dem Raupenstadium im Frühjahr, im Sommer als farbenfrohe Schmetterlinge durch die Gärten fliegen. Auf Laubbläser oder Laubhäcksler sollte im Privatbereich möglichst verzichtet werden. Wo immer möglich, könnte das Laub wenigstens bis zum Frühjahr als natürliche Bodenbedeckung liegen bleiben. Das sich zersetzende Laub trägt zudem wesentlich zu einer natürlichen Boden- und Humusbildung bei. „Leben live erleben“ beginnt auch im Zoo Heidelberg nicht erst bei Großkatzen oder Elefanten. Auch die kleinen Bewohner im Zoo freuen sich über Beachtung. Direkt im Raubtierhaus können die Besucher auch besondere Käfer und Insekten in kleinen Terrarien beobachten. Bei den Wandelnden Blättern im Zoo ist übrigens keine Herbstfärbung zu erkennen. Da die Tiere in tropischen Gefilden wie beispielsweise auf Sumatra und in Indonesien beheimatet sind, ist ihre Körperfärbung konstant grün.

Allwetterzoo Münster, 28.11.2014
Nachts im Elefantenhaus
Der Zoo hat schon lange geschlossen, aber im Elefantenhaus brennt noch Licht. Elefantenkuh Corny steht zusammen mit Ratna und Kanaudi auf der Innenanlage. Sie warten schon auf ihre Pfleger, denn wenn sie kommen, das wissen die drei genau, gibt es noch einmal eine große Futterration. Die Nachtportion, die normalerweise nicht mehr um diese Uhrzeit gereicht wird. Denn normalerweise endet der Arbeitstag der Pfleger um 17 Uhr und das Futter ist dann schon für die Nacht portioniert verteilt. Dass die Schicht für einen Pfleger um 18.30 Uhr beginnt und für einen anderen erst um 19 Uhr endet ist nicht normal. Normal ist zurzeit nichts mehr im Elefantenrevier. Alles ist anders als sonst – zumindest nachts. Corny ist nämlich trächtig und das Baby könnte ab jetzt täglich zur Welt kommen. Tagsüber läuft der Betrieb wie gewohnt. Da das Baby aber auch in der Nacht zur Welt kommen kann, sind die Pfleger seit dem 17. November abwechselnd auch nachts im Elefantenhaus und beobachten via Videokamera das Treiben im Haus. Bei der Übergabe um 18.30 Uhr werden die Tiere als erstes noch einmal gefüttert und die Anlage gesäubert, was nur mit mindestens zwei Pflegern möglich ist. Ab 19 Uhr ist der Pfleger, der die Nachtschicht übernommen hat, alleine im Haus. Er beobachtet Elefantendame Corny, denn werden die ersten Anzeichen einer Geburt sichtbar, können alles weiteren Schritte in Ruhe vorbereitet und Tierärzte, Zoodirektor, Kurator sowie die Kollegen informiert werden. Fünf Pfleger teilen sich die Nachtwache, die von 18.30 Uhr bis 8.30 Uhr am Folgetag dauert. Alle ein bis zwei Stunden sehen sie nach, ob bei Corny alles in Ordnung ist. In der Zwischenzeit können sie sich zurückziehen und schlafen. Als Übernachtungsstätte dient ein kleines Zimmer im oberen Stock des Elefantenhauses. Über einen Monitor können die Pfleger dort das Treiben in der Halle verfolgen. Zwei Überwachungskameras filmen Corny von 17 bis 8 Uhr. Und hoffentlich auch bald die Geburt des Elefantenbabys…

Erlebniszoo Hannover, 28.11.2014
Zauberhaftes Winterland
Mit Winterbieranstich, bester Laune und gekonntem Curlingschwung eröffneten die Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff, Frank Werner und Avacon-Vorstandsvorsitzender Michael Söhlke heute, 28. November, den Winter-Zoo 2014/15: „Auch in diesem Jahr unterstützen wir gern den Winter-Zoo und freuen uns schon auf die vielen Attraktionen und die wunderschön gestaltete Winterlandschaft. Wir wünschen allen Besuchern viel Freude und den Zoo-Mitarbeitern erlebnisreiche Winter-Wochen“, sagte Michael Söhlke, bevor er mit gut gezieltem Schlag das Fass anstach. Bis zum 16. Februar präsentiert sich der Winter-Zoo im Erlebnis-Zoo Hannover mit Unterstützung des Netzbetreibers Avacon als Rundumwinterzauberpaket für die ganze Familie und alle, die den Feierabend genüsslich einläuten wollen – mit Open-Air-Eislaufbahn, Rodelrampen, Wintermarkt, Weihnachtsmann, Kinderkarussell, Eisdisco und vielen tollen Veranstaltungen wie Eislaufschule mit den Hannover Scorpions, Handarbeits-Mitmach-Wochenenden, Lesungen, Besuch von Hannover 96, Weihnachtsshow „Max, der kleine Dino“ und Karneval on Ice (das gesamte Programm unter www.erlebnis-zoo.de/winterzoo). Über 1.000 Meter Lichterketten, 200 Leuchtgirlanden und -sterne, 250 Meter illuminierte Eiszapfenvorhänge und 27 tierische Leuchtfiguren tauchen den Winter-Zoo in ein stimmungsvolles Licht. Zwischen den festlich beleuchteten Fachwerkhäusern lädt die große Open-Air-Eislaufbahn zum verträumten Dahingleiten und zu Sprints in gekonnter Kufentechnik*. Auf dem Rodelberg locken die schwungvollen Bahnen zu rasanten Abfahrten –für die Eiszwerge gibt es natürlich wieder die beliebte Porutscher-Bahn. Gruppengaudi garantiert heißt es auf vier Bahnen beim Eisstockschießen und Curling (Reservierung erforderlich!), während das große Kinderkarussell mit über 40 Plätzen Kindheitsträume weckt. Auf dem stimmungsvollen neuen Wintermarkt mit Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten duftet es verführerisch. „Wir haben unser gastronomisches Angebot im Winter-Zoo um viele Winterköstlichkeiten und regionale Spezialitäten erweitert“, so Andreas Casdorff. In sieben urigen Holzhütten gibt es neben Glühwein, Apfelpunsch und Kakao jetzt auch traditionellen Grünkohl-Eintopf, deftige Kartoffelpuffer, die rustikale Kaminbox, knusprige Waffeln, Schmalzkuchen und leckeren Schafskäse im Fladenbrot. „So schmeckt der Winter!“ Schlittschuhlaufen pro Tag 3,00 €. Neu: Ab 16:00 Uhr ist der Eintritt in den Winter-Zoo frei! Während der Zoo-Öffnungszeiten von 10:00-16:00 Uhr gelten die Winter-Eintrittspreise. Erstmalig endet der Winter-Zoo nicht nach den Winterferien, sondern lädt vom 6. Januar bis zum 16. Februar immer an den Wochenenden weiterhin zum Schlittschuhlaufen und Rodeln. Den Winter verabschiedet der Zoo am Rosenmontag, wenn es mit dem großen Kinderkarneval in Kooperation mit den Lindener Narren plötzlich kunterbunt auf dem Eis wird! Neue Winter-Zoo-Öffnungszeiten: Bis zu den Nds. Weihnachtsferien (28.11.- 21.12.2014) öffnet der Winter-Zoo montags bis donnerstags immer von 16:00 Uhr – 20:00 Uhr, freitags 16:00 – 22:00 Uhr. An den Wochenenden und in den Nds. Weihnachtsferien** kann man von 10:00 – 20:00 Uhr Schlittschuh laufen, rodeln und die winterlich-festliche Stimmung genießen. Vom 06.01.-16.02. 2015 ist der Winter-Zoo immer samstags und sonntags 10:00 -20:00 Uhr geöffnet. ** Sonderöffnungszeiten: Nikolaus, 6.12.2014: 10-18 Uhr, Heiligabend und Silvester: 10-14 Uhr, Weihnachtsfeiertage: 10-18 Uhr, Neujahr: 10-18 Uhr.

Zoo Osnabrück, 28.11.2014
Zoo besonders kinder- und familienfreundlich: Zoo Osnabrück erhält Auszeichnung vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium
Service, Sicherheit, Ausstattung: Der Zoo Osnabrück konnte in allen Kategorien überzeugen und erhält die Zertifizierung „KinderFerienLand“. Bei einer Vor-Ort-Besichtigung nahm eine Mitarbeiterin der „Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH“ den Osnabrücker Zoo ganz genau unter die Lupe. In Zusammenarbeit der „Niedersächsischen Reiseregion und AG Urlaub“ und „Freizeit auf dem Lande“ bietet die „TourismusMarketing Niedersachsen GmbH“ seit drei Jahren die Zertifizierung von kinder- und familienfreundlichen Unterkünften, gastronomischen Einrichtungen sowie Freizeit- und Erlebnisparks an. In 50 Kriterien wurde auch der Osnabrücker Zoo auf Herz und Nieren geprüft. Unter anderem sind die Beschilderungen, erlebbaren Programme „zum Anfassen und Verstehen“ oder eine familienfreundliche Preisgestaltung ausschlaggebend für die Zertifizierung. „Als Familieneinrichtung wollen wir natürlich auch familienfreundlich sein. Damit wir dieses Ziel erreichen, fragen wir direkt bei den Familien nach – mit unseren Besucherbefragungen. Anregungen setzen wir dann, wenn möglich, gerne um. Die Auszeichnung belegt, dass Familienfreundlichkeit bei uns tatsächlich gelebt wird“, freut sich Zoogeschäftsführer Andreas Busemann. Besonders beliebt sind neben den Tieren bei den Besuchern die Spielplätze. „Diesen Servicepunk bewerten die Besucher bei den Befragungen besonders hoch“, erklärt Philip Freund, im Zoo zuständig für Service und IT. „Und da freut es uns natürlich sehr, dass sie uns dort auch eine hohe Zufriedenheit bescheinigen.“ Wer genug durch die Welt der Tiere gereist ist, auf den warten der „Giraffenspielplatz“, das „Neue OZ Kinderland“, das Baumhausdorf „Makatanda“ sowie das „Neue OZ Streichelland“, in dem sogar Ziegen gestreichelt und gefüttert werden können. Die Spielplätze sind so beliebt, dass einige Familien mit Jahreskarten nur deshalb kommen.

Zoo Berlin 26.11.2014
Obduktionsergebnis ist da: Eisbär Nancy starb an Magendrehung
Am 20. November 2014 fanden die Bärenpfleger völlig unerwartet die Eisbärin Nancy (24 Jahre alt) tot auf der Außenanlage des Eisbärengeheges vor. Das Leibnizinstitut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hat knapp eine Woche später die Todesursache herausgefunden: Magendrehung. Diese Krankheit kommt häufig bei Hunden und Meerschweinchen vor und kann durch schwaches Bindegewebe verursacht werden. Der Magen verdreht sich und wird von der Blutgefäßversorgung abgeschnitten. Eine Rettung ist nur durch sofortige Notoperation möglich. „Die Magendrehung ist ganz plötzlich in der Nacht aufgetreten. Noch am Abend haben die Tierpfleger alle drei Eisbären auf der Anlage gesehen und konnten keine Verhaltensauffälligkeiten erkennen“, sagt der Zoologische Leiter Dr. Ragnar Kühne. Nancy wurde am 13.12.1989 in Karlsruhe geboren und lebte seit dem 17.05.1991 als Jüngste von drei Eisbären zusammen mit den Bärinnen Tosca (* 1986; Mutter von Knut) und ihrer Halbschwester Katjuscha (* 1984) im Zoo Berlin. Obwohl Eisbären in der Natur Einzelgänger sind, pflegten besonders Nancy und Tosca im Zoo ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Anders als beim Menschen ist nicht davon auszugehen, dass Tosca um ihre Spielgefährtin trauern wird.

Zoo Osnabrück 26.11.2014
Osnabrücker Schimpansen erobern ihr Winterquartier: Menschenaffen beziehen Innenanlage
Neugierig wird jeder Zentimeter untersucht: Die Schimpansen im Osnabrücker Zoo eroberten ihr Winterquartier zurück, nachdem sie die Sommermonate auf ihrer Außenanlage verbracht hatten. Nachdem Bananenpflanzen, Palmen, Pappeln und viele andere exotische und einheimische Pflanzen einige Monate Zeit hatten, sich in Ruhe in der Innenanlage auszubreiten, wird es jetzt wieder wild im Schimpansenhaus: Die neun Menschenaffen sind seit Mittwochmittag wieder in ihrer Innenanlage. Sinken die Temperaturen dauerhaft, zieht die Schimpansengruppe in den warmen Innenbereich. Der Dschungel, der dort den Sommer über wachsen konnte, bietet den neugierigen Menschenaffen jede Menge Spiel- und Klettermöglichkeiten – Langeweile kommt dort bestimmt nicht auf. Die neun Schimpansen, darunter zwei Männchen und sieben Weibchen, werden den Winter über jeden der fünfhundert Quadratmeter der Anlage untersuchen. Besonders die beiden 6 und 10 Monate alten Jungtiere Tamika und Helmut bestaunen neugierig das neue Zuhause. Vom warmen Besucherbereich aus sind die Schimpansen in der Dschungel-Kulisse mit Illusionsmalerei sowie viele weitere afrikanische Tieren wie Grauwangenhornvögel und Flughunde zu beobachten.
+++Wissenswertes zu Schimpansen+++
Schimpansen (Pan troglodytes) leben in Zentral- und Westafrika in Berg- und Trockenwäldern sowie in der Savanne. Sie haben eine Standhöhe von bis zu 140 Zentimeter und wiegen zwischen 30 und 65 Kilogramm. Sie sind Allesfresser und ernähren sich von Blättern, Knospen, Früchten und Fleisch. Schimpansen sind gute Kletterer. Mit Vorliebe laufen sie auf allen Vieren, wobei sie sich auf den Fingerknöcheln abstützen. Sie leben im Familienverband, in dem es sehr temperamentvoll zugeht. Die Freude am Spiel und an harmlosen Neckereien ist stark ausgeprägt. Als Hordenführer fühlt sich das Männchen für den Schutz der Seinen verantwortlich. Schimpansen eignen sich nicht nur sehr schnell einen großen Erfahrungsschatz an, sie sind auch ausgezeichnete Beobachter und Künstler in der Herstellung selbst gefertigter Werkzeuge. Der Westafrikanische Schimpanse ist eine der vier Unterarten der Schimpansen. Sie sind unmittelbar vom Aussterben bedroht aufgrund von Wilderei, Jagd, Regenwaldzerstörung und der landwirtschaftlichen Entwicklung. Von den Westafrikanischen Schimpansen gibt es noch 15.000 bis 20.000 Tiere in der Wildbahn.

Wisentgehege Springe 26.11.2014
Das besondere Geschenk für Wild-Entschlossene: Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft vom 1. Dezember bis Heiligabend
Das Wisentgehege in Springe verkauft ab Montag, 1. Dezember, Jahreseintrittskarten mit wilden Rabatten: Erwachsene zahlen nur noch 25 statt 35 Euro. Die Familienjahreskarte ist sogar für nur 80 statt 100 Euro zu haben. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Handicap kosten 15 statt 20 Euro. Die Kitzcard kostet 20 statt 25 Euro. Wer seinen Lieben ein tierisch wildes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen will, kann sich einen Gutschein ausstellen lassen. Gutscheine für Jahreskarten gibt es auch in der Tourist-Information Hannover und online über unsere Homepage bei unserem Vertriebspartner Regiondo. Die Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft bis Heiligabend, 24. Dezember, 12 Uhr. Dazu gelten ab Montag, 1. Dezember, bis Sonnabend, 28. Februar 2015, die Wintereintrittspreise. Erwachsene: 9.50 Euro statt 11 Euro. Kinder 6 Euro, ab 15 Jahren 6.50 Euro. Das Familienticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 27 statt 30 Euro, jedes weitere Kind drei Euro. Schüler, Studenten und Besucher mit Behindertenausweis zahlen 7.50 Euro. Übrigens: Alle Veranstaltungstermine für das Jahr 2015 findet man auf der Homepage des Wisentgeheges.

Tiergarten Nürnberg 26.11.2014
Presseauskunftsersuchen nach dem Landespressegesetz Bayern zu Vorkommnissen im Tiergarten Nürnberg
Ende Oktober 2014 erhielt das Presseamt der Stadt Nürnberg ein Presseauskunftsersuchen mit acht Fragen zu Vorgängen im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Die Fragen basieren vermutlich auf Informationen aus einem internen städtischen Dokument, das vom Tiergarten der Stadt Nürnberg für eine verwaltungsinterne Information und Diskussion im Jahr 2012 erstellt wurde. Die so entstandenen Fragestellungen nehmen Bezug auf tatsächliche Vorkommnisse, über die der Tiergarten z. T. schon in der Öffentlichkeit berichtet hat und über solche, über die der Tiergarten nur stadtintern berichtet hat. Das Auskunftsersuchen nach dem Landespresserecht ist keiner journalistischen Recherche geschuldet, sondern Teil der Kampagne einer Tierrechtsorganisation gegen Zoos, die offenbar Zugriff auf internen Schriftverkehr der Stadt Nürnberg hat. Der Tiergarten kann und darf das ursprüngliche Dokument nicht veröffentlichen, da dort u. a. auch sensible Personaldaten und Rechtsfragen gestreift werden, die als Betriebsgeheimnis einzustufen sind. Mit Interesse verfolgt der Tiergarten die Kampagnen von Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen gegen Zoologische Gärten allgemein und den Tiergarten Nürnberg im Besonderen. Legt man den Grundsatz der Unteilbarkeit des Tierschutzes einer Betrachtung der Qualität unterschiedlicher Haltungssysteme von Tieren in Deutschland zugrunde, dann rangieren die Haltungssysteme, das Management, die Betreuungsintensität und die für alle Bürger gegebene Transparenz der Tierhaltungen in Zoologischen Gärten unzweifelhaft auf der Skala ganz oben. Aus externer Sicht mögen interne Informationen aus Behörden und Betrieben ein wertvoller Glücksgriff sein. Im Falle des Tiergartens bieten sie aber keinen Stoff für Enthüllungen: – Die Beckenfuge ist sichtbar und jeder Bürger kann überprüfen, ob sie verschlossen wurde oder nicht. Auch der abgesenkte Wasserspiegel ist sichtbar. Die Lagune ist öffentlich. Der Salzwasseraustritt im Jahr 2011 hat ein Waldstück des Tiergartens geschädigt, was jeder Besucher sehen kann. Der Tiergarten ist seiner Anzeigepflicht des Umweltschadens unverzüglich nachgekommen. – Ozon ist ein gefährliches Gas, dessen unkontrollierter Austritt selbstverständlich ein nicht zu unterschätzendes bautechnisches Problem mit hohem Gefahrenpotential darstellt. Dass es zu einem derartigen Baumangel in der Lagune gekommen ist, hat weder etwas mit schlechter Tierhaltung noch mit unverantwortlichem Handeln des Tiergartens zu tun – Auch andere Probleme bei der Inbetriebnahme der wassertechnischen Anlagen unterliegen diesem Muster. Der Tiergarten hatte mit massivsten Problemen zu kämpfen, die er zum Glück ohne große Tierverluste mit enormem Einsatz immer noch rechtzeitig beheben konnte. Dabei hat der Tiergarten mit großer Fairness nie andere Beteiligte öffentlich bezichtigt und wird dies auch künftig nicht tun. – Alle individuell erfassbaren Todesfälle werden vom Tiergarten öffentlich gemacht. Jede gesundheitliche Beeinträchtigung von Tieren wird erfasst und überwacht und bei Bedarf behandelt, wie das Beispiel der Welse und Pacus im Manatibecken zeigt. Der Tiergarten beherbergt auf seinem Gebiet die Technik mehrerer Wasserwerke, eigene Brunnen, eigene Werkstätten, die Infrastruktur eines normalen Dorfes und darüber hinaus über 2000 Tiere, die ebenso wie alle technische Anlagen Gefahrenpotentiale bergen. Der Tiergarten ist strukturiert wie ein mittelständisches Unternehmen, das die Technik und Einwohner eines Dorfes mit zuweilen bis zu 15.000 Besuchern am Tag nicht nur verwaltet, sondern beschäftigt, versorgt und organisiert. In entsprechender Häufigkeit und entsprechendem Ausmaß hat dieser Betrieb auch mit Problemen fertig zu werden. Dass eine interne Diskussion um solche Probleme, die eine dermaßen komplexe und vielfältige Aufgabe naturgemäß auch beinhaltet, missbraucht werden soll, legt den Verdacht nahe, dass es hierbei nicht um die Sache und schon gar nicht um das Wohl von Tieren geht. Der Tiergarten setzt seine Mittel und Kräfte für das Wohlergehen seiner Tiere ein und gehört mit seiner Arbeit zu den wichtigsten Artenschutzeinrichtungen der Region. Die Stadt Nürnberg veröffentlicht hiermit die Fragen und Antworten zur allgemeinen Kenntnis: 1. Frage: Trifft es zu, dass wegen der nach wie vor nicht gelösten Salzaustritte aus der Lagune eigentlich ein vollständiger Neubau der Beckenköpfe notwendig ist und dieser allein aus betrieblichen Gründen nicht erfolgt, da quasi eine ganze Sommerperiode die Lagune wg. der Bauarbeiten stillgelegt werden müsste mit Verfrachtung der Delfine an andere Orte? Trifft es weiterhin zu, dass die undichte Beckenfuge mit dem für diese Anforderungen nicht zugelassenen Fugenmittel „Vandex“ abgedichtet worden ist, obwohl dieses nur kurz- bis höchstens mittelfristig von Erfolg gekrönt sein wird und eine Zulassung von der LGA ohnehin verweigert wird? Trifft es zu, dass durch technische Schwierigkeiten Delfine in der Lagune aufgrund verunreinigtem Wasser zu Schaden kamen und behandelt werden mussten? Wenn ja, um welche Krankheiten bei wie vielen Delfinen handelte es sich und mit welchen Methoden wurden die Delfine behandelt? Die Abdichtung der wasserdurchlässigen Beckenfuge ist nach wie vor in der technischen Prüfung. Eine endgültige technische Aussage und Entscheidung zur Abdichtung liegt noch nicht vor. Das Fugendichtmittel Vandex wurde an einem Beckenkopfmuster geprüft und als technische Lösung für die Abdichtung der Fuge verworfen. Es trifft zu, dass vor allem in den ersten beiden Betriebsjahren 2012 und 2013 wassertechnische Probleme auftauchten, die auch zeitweise zu erhöhten Keimwerten führten. Die Tiere wurden entsprechend engmaschig überwacht und bei Feststellung von Infektionen tiermedizinisch behandelt, vornehmlich mit Antibiotika, um die Infektionen zu stoppen, so dass die Delphine nicht zu Schaden gekommen sind. 2. Frage: Trifft es zu, dass im Bereich Blaue Lagune ein ganz erheblicher Ozon-Gas-Austritt erfolgte mit gesundheitlichen Folgen für Menschen? Es trifft zu, dass es im Blauen Salon zu einem durch einen – sofort nach dem Vorfall behobenen – Baumangel verursachten Ozon-Austritt kam. Besucher kamen nicht zu Schaden. Bei einem Mitarbeiter einer Firma tauchten während der Gefahrenbehebung Symptome einer Ozon- Intoxikation auf, die sofort behandelt wurden. 3. Frage: Trifft es zu, dass durch technische Fehler viele Barsche sterben mussten wg. des Rückstaus unreinen Wassers? Wenn ja, um wie viele Barsche handelte es sich? Es trifft zu, dass in Folge eines technischen Problems die Rotationsklärer des Manatibeckens übergelaufen sind, die Überflutungsmelder keinen Alarm abgesetzt haben und es in weiterer Folge zu einem Rückstau ungefilterten Wassers ins Manatibecken gekommen ist. Dadurch wurden etliche Perlmuttbarsche in die Rotationsklärer gespült. Die meisten von Ihnen verendeten, bevor sie geborgen werden konnten. Eine genaue Anzahl ließ sich damals nicht ermitteln. Ursprünglich wurden ca. 300 Tiere eingesetzt. Am 31.12.2011 wurde der Bestand auf ca. 200 Fische geschätzt, heute handelt es sich um einige hundert Exemplare, da sich die Art im Manatibecken sehr gut vermehrt. Genauere Angaben sind nicht möglich, da sich die Tiere, vor allem die Jungfische, in dem 750.000 Liter Wasser fassenden Becken nicht genau zählen lassen. 4. Frage: Trifft es zu, dass durch eine unzulässige Ozonanreicherung im Wasser mehrere Fische u. a. durch Verätzungen gestorben sind? Wenn ja, um wie viele gestorbene Tiere handelte es sich? Am 12.02.2012 wurden bei einigen Pacus und Welsen im Manatibecken starke weißliche Läsionen im Schleimhautbereich beobachtet. Am 13.02.2012 verendeten vier Buntbarsche. Pacus und Welse haben am 13.02.2012 zwar noch nicht gefressen, zeigten aber geringere Schuppenläsionen. Am 14.02.2012 normalisierte sich die Haut bei zwei Dornwelsen und drei Pacus zusehends und sie nahmen wieder Futter auf. Am 15.02.2012 wurde ein Dornwels eingeschläfert, dessen Zustand nicht therapierbar war. Befund: großflächige Hautveränderungen, teils mit Pilzbefall, deren Ursache nicht ermittelt werden konnte. Am 17.02.2012 hatten sich alle anderen Fische sichtbar erholt. Da eine Ozonsonde zu der fraglichen Zeit ausgefallen war, bestand der Verdacht einer Ozonanreicherung im Wasser und daraus resultierende Ozonschäden bei den Tieren. Letztendlich konnte aber kein freies Ozon im Wasser gemessen werden, so dass dies eine nicht zu validierende Vermutung blieb. Am 11.03.2012 wurde bei einem Dornwels eine Hautverletzung hinter der Rückenflosse beobachtet. Dieses Tier erscheint irrtümlich in der Tierbestandsliste der Vereinszeitschrift „Manati““ als verstorben. Das Tier hat aber überlebt und ist in der Jahresinventur korrekt als lebend verzeichnet. 5. Frage: Trifft es zu, dass bei „Ropen“ dauerhafte Fußprobleme festgestellt worden sind? Wenn ja, wie wird ein schmerzfreies Leben dieses Nashorns garantiert? Es trifft zu, dass Ropen schon mit Fußproblemen in den Tiergarten gekommen ist, die seither stetig behandelt werden. Eine vollständige Gesundung der Füße stand nie und steht nicht zu erwarten. Es ist bekannt, dass Fußprobleme bei Panzernashörnern ab einem gewissen Schädigungsgrad nicht gänzlich behoben, wohl aber immer wieder gemildert werden können. Neben regelmäßigen Behandlungen erhält Ropen Schmerztherapien, wenn er Schmerzverhalten zeigt. Seine Beschwerden stellen noch kein dauerhaftes Leiden dar, so dass nach wie vor noch keine Indikation für das Einschläfern des Tieres gegeben ist. 6. Frage: Trifft es zu, dass durch erhebliche pH-Schwankungen bei Delfinen und Seelöwen erhebliche Verletzungen zustande kamen und sogar die Gefahr einer Blutvergiftung bestand? Es trifft zu, dass im Frühjahr 2012 Hautschädigungen bei Seelöwen und Delphinen beobachtet wurden. Bei einigen Tieren haben sich einige Stellen an der Haut entzündet, so dass logischerweise die Sorge bestand, dass die Entzündung durch die Haut in den Blutkreislauf gelangen könnte. Da aber die Tiere selbstverständlich tiermedizinisch überwacht und behandelt wurden, konnte dies verhindert werden. Was die Ursache für die vorübergehenden Hautschädigungen waren, lässt sich nicht eindeutig nachvollziehen, da die Tiere in einem komplexen biologischen System leben, in dem sich alle möglichen Parameter ändern können. Abrupte pH-Schwankungen können eine Rolle spielen. Deswegen wurde an dieser Stellschraube auch gearbeitet. Es ist eine von vielen denkbaren Ursachen. Die damals immer wieder auftretenden pHSchwankungen konnte man in den Griff bekommen. Inwieweit es einen ursächlichen Zusammenhang zu den Hautläsionen der Tiere gibt, lässt sich nicht eruieren, gilt aber nach wie vor als wahrscheinlich. 7. Frage: Trifft es zu, dass mehrere Paviane Erfrierungen erlitten und einige sogar deshalb eingeschläfert werden mussten? Wenn ja, wie können Erfrierungen mit letaler Wirkung überhaupt vorkommen? Am 06.02.2012 wurden bei 3-4 Tieren Erfrierungssymptome an den Extremitäten festgestellt. Daraufhin wurde die gesamte Gruppe in den Stall genommen. Am 14.02.2012 wurden dann zwei betroffene junge weibliche Tiere eingeschläfert. Der Befund ergab den Verlust der Finger und Zehengliedmaßen mit einer lokalen eitrigen Entzündung des Weichgewebes. Alle anderen Tiere wurden dann antibiotisch behandelt und blieben schadlos. Wie es zu den Erfrierungen kam, war nicht nachvollziehbar. Die Tiere bewohnen die Anlage seit 1942, ohne dass solche Erfrierungen auftraten. Besonders erstaunlich ist dies, weil durch den Neubau des Pavianhauses die beheizte Innenfläche verachtfacht wurde und die Tiere im Unterschied zu der früheren Haltung ein Rundlaufsystem haben und sich jederzeit ausweichen können. Dadurch ist es unwahrscheinlich, dass die betroffenen Tiere nachts aus dem Haus vertrieben und nicht mehr hereingelassen wurden. Es handelte sich auch nicht um außergewöhnliche Frostereignisse: am 06.02.2012, als die Tiere schon im Haus eingesperrt waren, wurde mit -14,7°C die niedrigste Temperatur des Februars in Nürnberg gemessen. Nach diesem Vorfall im Februar 2012 wurden bis heute keine Erfrierungen mehr beobachtet. Die Erfrierungen selber waren nicht letal, sondern die Tiere wurden nach tiermedizinischer Indikation eingeschläfert, um ihnen ein dauerhaftes Leiden durch den Verlust von Gliedmaßen zu ersparen. 8. Frage: Trifft es zu, dass mehrfach Tiere ausgebrochen sind, darunter sogar Gorillas und Geparden, mit welchem Gefahrenpotential für Besucher und Tierpfleger? Auf welche Weise konnten wie viele Tiere und Tierarten wieder eingefangen werden? Es kommt immer mal wieder zu Ausbrüchen von Tieren aus Gehegen, deren Umfriedungen ein Entweichen nicht grundsätzlich ausschließen, was ebenfalls in den lokalen Medien schon mehrfach berichtet und kommentiert wurde. Dabei handelt es sich nur um Tiere, von denen keine Gefahr für Besucher ausgeht. Der Ausbruch von Geparden im Jahr 2012 ist hinlänglich in der Presse kommentiert (s. PM 25 und 26/2012 auf der Website des Tiergartens). Ein Gorilla, der wie alle Menschenaffen zu den besonders gefährlichen Tieren gehört, hat im Jahr 2006 tatsächlich einmal sein Innengehege unbefugt verlassen, konnte aber von den Pflegern, bevor er den Tierpflegebereich verlassen hat, wieder in eines seiner Gehege gelockt werden. Gefahr für Besucher hat in keinem Fall bestanden. Der Tierpflegerberuf ist ein gefahrgeneigter Beruf. Deshalb erhalten Tierpfleger eine Gefahrenzulage. Gefährliche Situationen zu meistern gehört zur Ausbildung und zum Anforderungsprofil dieses Berufs. Die letzte Frage kann angesichts der 75-jährigen Geschichte des Tiergartens am Schmausenbuck beim besten Willen nicht umfassend beantwortet werden. In den letzten zehn Jahren sind etwa 20-25 Tierindividuen aus 15 Tierarten zeitweise außerhalb ihres Geheges gewesen. Das reicht vom Steinhuhn über einen Berberaffen bis zum Somali-Wildesel. Ein Teil der Tiere hat sich von selbst zurück ins Gehege begeben und dieses dann auch nicht wieder verlassen (z. B. Buntmarder, Berberaffe, Dybowski-Hirsche, junge Elenantilopen, Flachlandtapir) oder wurde fachgerecht mit einem Kescher gefangen (z. B. Totenkopfaffe, junger Gepard, Steinhuhn) oder wurde fachgerecht narkotisiert (z. B. Zebra, Somali-Wildesel, erwachsener Gepard). Aus dem Bibergehege ausgebüxte Ziesel wurden nicht wieder eingefangen, sondern werden am von ihnen neu gewählten Wohnort am Nashorngehege mit ausreichend Futter versorgt. Anmerkung: Alle individualisierbaren Todesfälle im Tiergarten werden im Eingangsbereich des Tiergartens für alle Besucher sichtbar ausgehängt und in der Vereinszeitschrift „Manati“ veröffentlicht

Zoo Wuppertal 26.11.2014
Neu im Zoo Wuppertal – Riesenkängurus
seit kurzer Zeit ist der Zoo Wuppertal um ein Highlight reicher. Erstmalig hält sind Östliche Graue Riesenkängu-rus im Zoo zu sehen. Sie leben auf der ehemaligen Zebuanlage unterhalb des Affenhauses. Mit einer Körper-größe von bis zu 140cm sind die Östlichen Grauen Riesen-kängurus die zweitgrößten Beuteltiere der Erde. Der mus-kulöse Schwanz der Tiere wird zudem bis zu 1m lang und die Tiere können bis zu 55 Kilogramm erreichen. Damit sind die Neuankömmlinge sehr impo-sant und beeindrucken vor allem die kleinen Besucher des Zoos, wenn sie den Kindern direkt in die Augen schauen können. Wir haben in Absprache mit dem Zuchtprogramm dieser Tie-rart mit der Haltung einer Männergruppe begonnen, um in anderen Zoos den benötigten Platz zu schaffen um diese Tiere eiterzüchten zu können. Am 14.11 sind die Tiere aus dem Zoopark Erfurt zu uns gekommen und verbringen nun ihre Eingewöhnungszeit im Stall.

Zoo Leipzig 26.11.2014
Bundesverdienstkreuz für ehrenamtlichen Einsatz: Früherer FFV-Präsident Stauche wird heute ausgezeichnet
Im März dieses Jahres hat er nach 21 Jahren sein Amt als Präsident des Freundes und Fördervereins des Zoo Leipzig an seinen Nachfolger übergeben, nun erhält er das Bundesverdienstkreuz am Bande: Siegfried Stauche wird heute in Anerkennung seiner verdienstvollen, ehrenamtlichen Arbeit und seines unermüdlichen Engagements für den Verein und den Zoo Leipzig ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird in der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden von Ministerpräsident Stanislaw Tillich übereicht. „Siegfried Stauche hat sich stets erfolgreich mit großem Einsatz im Verein und für die Entwicklung des Zoos eingesetzt. Das gesamte Team des Zoo Leipzig gratuliert ihm zu der Ehrung“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Auch Stauches Nachfolger im Präsidentenamt, Michael J. Weichert, übermittelt im Namen des Präsidiums des Freundes- und Fördervereins des Zoo Leipzig e.V. Glückwünsche: „Ich freue mich sehr über die große Anerkennung, die Siegfried Stauche für seine Verdienste um unseren Verein und den Zoo erhält und sehe damit gleichzeitig auch eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit unseres Vereins.“ Derzeit engagieren sich ca. 750 Vereinsmitglieder, zu denen neben Privatpersonen auch mittelständische Firmen und Großunternehmen aus Leipzig, Sachsen und ganz Deutschland gehören, in dem Verein. Die ideelle und materielle Unterstützung des Zoos steht im Fokus der Vereinsarbeit. Schwerpunkte der erfolgreichen Vereinsarbeit bilden die Tierpatenschaften und die Generierung von Spenden. In den vergangenen Jahren wurden Investitionsprojekte des Zoos mit großzügigen Spenden unterstützt. Erst in der Vorwoche wurde ein Scheck in Höhe von 100.000 Euro für den Bau der Kiwara-Kopje überreicht. Mehr zum Freundes- und Förderverein des Zoo Leipzig e.V. auf zoo-leipzig.de.

Zoo Magdeburg 25.11.2014
Deutsche Erstzucht im Magdeburger Zoo: Angola-Guereza erblickt Licht der Welt
Erstmals in einem deutschen Zoo erblickte ein Angola-Guereza am 21. November 2014 im Zoologischen Garten Magdeburg das Licht der Welt. Deutsche Erstzuchten sind gerade in unserer tiergärtnerisch weit entwickelten Zeit eine Rarität. So war diese Geburt eine ganz besondere Freude für alle Zoomitarbeiter und eine Bestätigung für die sehr gute Haltung und Pflege dieser anspruchsvollen Primatenart. Das auffallend schneeweiße Jungtier ist überdies auch der erste Nachwuchs des Magdeburger Guereza-Pärchens „Vinie“ und „Nelson“. Umso schöner ist es anzusehen, dass sowohl Mutter „Vinie“ als auch Vater „Nelson“ sich fürsorglich um ihren Sprössling kümmern. „Vinie“ geht in ihrer Mutterrolle auf, trägt ihr Junges stets bei sich und schirmt es vor allzu neugierigen Blicken ab. „Nelson“ hat die Beschützerfunktion übernommen und verteidigt das Revier gegen äußere „Gefahren“. Das schneeweiße Fell des Jungtieres ist besonders gut vom charakteristisch schwarz-weißen Haarkleid der Erwachsenen zu unterscheiden. Die deutliche Signalfärbung des Nachwuchses ist unter gruppenbildenden Tierarten weit verbreitet und ein Zeichen für den Schutzstatus, den junge Guerezas innerhalb der Gemeinschaft genießen. Diese hauptsächlich Blätter fressenden Nahrungsspezialisten sind so selten in zoologischer Haltung anzutreffen, dass der Magdeburger Zoo bisher nur ein Pärchen erhalten konnte. Die Guereza-Familie ist täglich im Magdeburger Nashornhaus oder auf der angeschlossenen Außenanlage für Besucher zu beobachten.

Tiergarten Nürnberg 25.11.2014
Wieder Nachwuchs bei den Eisbären
An ihrem zwölften Geburtstag am Freitag, 21. November 2014, hat das Eisbärenweibchen Vera gegen 3 Uhr nachts zwei vitale Jungtiere zur Welt gebracht. Die Eisbärin versorgt ihre Jungen gut. Sie zeigt normales Verhalten und wird die nächste Zeit, wie in der Natur, ungestört in ihrer Höhle verbringen. Die Video- und Tonaufnahmen der Gehegekamera lassen die beiden Jungtiere deutlich erkennen. Veras letzte Jungen waren im Dezember 2010 Gregor und Aleut. Alle ihre Geburten lagen bisher zwischen dem 21. November und dem 11. Dezember, obwohl die Paarungen zu sehr unterschiedlichen Zeiten erfolgten. Diesmal paarte sie sich mit Eisbär Felix bereits Mitte Februar, was durch die vom Muttertier gesteuerte Keimruhe aber keine Auswirkungen auf den Geburtstermin hatte. Erst in sechs bis zehn Wochen wird Vera die Höhle zum ersten Mal verlassen. Sie macht sich bemerkbar, wenn sie nach der Winterruhe wieder fressen will. Bis dahin sind die Aufnahmen der Video- und Ton-Anlage die einzigen Informationen, die zur Verfügung stehen.

Tierpark Neumünster 25.11.2014
Spaß für Jung und Alt – Der Tierpark Neumünster und das Bistrorant machen’s möglich
Weihnachtsbäckerei im Tierpark Neumünster: Ein wahres Backerlebnis haben Kinder von 6 bis 10 Jahren am Samstag, 13. Dezember 2014 im Bistrorant des Tierparks. Jeweils um 14 Uhr und 15 Uhr können die Kids Weihnachtsplätzchen backen. Die Kosten pro Kind sind 7 Euro (Backen inkl. Eintritt in den Tierpark). Eine vorherige Anmeldung an der Kasse des Tierparks ist erforderlich, telefonisch unter 04321-51402 täglich von 9 bis 16 Uhr. Treffpunkt für das Backen ist im Bistrorant des Tierparks. Natürlich können die Kinder bereits vor 14 bzw. 15 Uhr den Park mit ihren Eltern besuchen. Ein kleines Dankeschön für unsere treuen Senioren: Ab dem 01. Dezember 2014 gilt mittwochs ein Rabatt für Senioren (auf Verlangen muss ein Ausweis gezeigt werden). Statt des Eintrittspreises von 8 Euro zahlt jeder Senior nur noch 5 Euro. Diese Aktion gilt vorerst bis Ende Januar 2015 und ist mit anderen Rabatten nicht kombinierbar. Speziell für diesen Nachmittag bietet das Bistrorant unseren Senioren ein besonderes Kaffeegedeck. Genießen Sie 1 Stück Torte und Kaffee satt für 5 Euro.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Opel Zoo Kronberg 25.11.2014
Flusspferd Tana musste mit 54 Jahren eingeschläfert werden
Wurde noch am 25. August 2014 der 54. Geburtstag von Tana mit besonderen Leckerbissen für das älteste Flusspferd in Europa gefeiert, so muss heute ihr Tod bekannt gegeben werden. „Tana hat in den letzten Wochen gewaltig abgebaut und man konnte ihr medizinisch nun nicht mehr helfen, so dass sie am Morgen des 25.November euthanasiert werden musste, um ihr weiteres Leiden zu ersparen“, so der Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Der Tod von zwei Großtieren – Elefant Wankie starb unerwartet am 16. November 2014 -, die als eine Institution im Kronberger Freigehege angesehen werden konnten und mit denen viele unserer Besucher groß geworden sind, geht auch an uns nicht spurlos vorüber“, erläutert er weiter und ergänzt, dass beide Tiere, länger als jeder Mitarbeiter im Zoo waren. Tana kam 1970 aus Leipzig und Wankie 1984 aus Simbabwe. Tana wurde bereits zur Obduktion in die Pathologie der Tiermedizin der Hessischen Landeslabor in Gießen gebracht. Im Opel-Zoo werden über 1500 Tiere aus 210 Arten gepflegt. Die Kassen im Opel-Zoo haben von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Opel-Zoo ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinie 260 und 261 „Haltestelle Opel-Zoo“.

Freunde Hauptstadtzoos 25.11.2014
Freunde Hauptstadtzoos starten Plakataktion: Zoo und Tierpark sind nicht bezahlbar
Mit fünf verschiedenen Motiven startet der Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. eine Werbeaktion zur Unterstützung der Hauptstadtzoos. Darunter sind Headlines wie: „Besuchen kann uns jeder – Wir brauchen Freunde“ „Tierpark und Zoo sind nicht bezahlbar – Stimmt, deshalb Freund werden!“ „Tierpark und Zoo scheißegal? – Dann brauchen wir Sie nicht! – Wir suchen Freunde! „Wir wollen einen Unterstützergeist für Zoo und Tierpark gleichermaßen wecken. Die Hauptstadtzoos stehen vor großen Aufgaben und brauchen die Hilfe der Berlinerinnen und Berliner.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos. Jede erforderliche Verbesserung der Tierhaltung sowie die Investitionen in die Erneuerung der Tier- und Grünanlagen erfordern ein zusätzliches Engagement. Daher ist die Hilfe der Berliner bei der Weiterentwicklung von Tierpark und Zoo notwendiger denn je. Es geht darum, die Zukunft der Hauptstadtzoos abzusichern. Mit einem Jahresbeitrag von 30 Euro kann man Mitglied im Förderverein werden. Ziolko: „Auch wenn der Tierpark sich in einer dramatischen finanziellen Situation befindet, steht der Zoo vor nicht weniger großen Aufgaben. Wir suchen Menschen, deren Herz für die Hauptstadtzoos schlägt. Die Wahrnehmung der bürgerschaftlichen Verantwortung ist genauso unbezahlbar wie Zoo und Tierpark unbezahlbar sind.“ Der Förderverein hatte in diesem Jahr bereits einen Mitgliederzuwachs von über 20 % und hat nunmehr ca. 2.400 Mitglieder.

Tierpark Berlin 25.11.2014
Kaninchen beziehen Hoppelland im Tierpark
Naturnahe Kaninchen-Landschaft nach nur zwei Monaten Bauzeit eröffnet: Wie fühlt sich Gras an? Kann man in Erde graben? Um die Wette hoppeln und das auf einer Fläche von 450 m2 – alles ungewohnt für die Tierpark-Kaninchen. 14 Hauskaninchen erleben erstmals „wahre Natur“ unter den Nagerfüßchen. Bisher wohnten Bilbo und seine 13 Hauskaninchen-Damen in kleinen Kaninchenställen. 40 Mal so groß wie die alte Anlage ist die neue begehbare Kaninchen-Landschaft, die etwas an eine neuseeländische Hobbit-Kulisse erinnert. „Auch für die Besucher ist solch ein gitterloser Tierkontakt deutlich attraktiver. Trotz der Größe der Kaninchen-Landschaft sollten die Besucher die kleinen Tiere aus nächster Nähe erleben können. Daher wurde die Anlage als begehbares Gehege gestaltet. Dort entscheiden die Tiere nun selbst, ob sie den direkten Kontakt zu den Besuchern wünschen oder ungestört von Besuchern über die Hügel hoppeln. Füttern ist verboten“, erläutert Kurator Dr. Florian Sicks. „Mit großem Engagement haben unsere Handwerker, Gärtner, Tischler, Schlosser, Maler und Tierpfleger gemeinsam mit dem zuständigen Kurator in nur zwei Monaten ein liebevolles Zuhause für die Kaninchen gebaut. Mit so viel Teamgeist werden wir die Zukunft des Tierparks meistern“, freut sich Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Im neuen Hoppelland leben 14 Hauskaninchen. 13 Weibchen und ein kastriertes Männchen (Bilbo). Folgende Rasse kann der Besucher bewundern: 1 Roter Sachse, geboren am 15.7.2013, Rasse erstmalig 1953 in Leipzig zu sehen. Rotes Fell, gehört zu den kleineren Rassen 1 Löwenkopfkaninchen, seit 2011 im Tierpark, kleinstes Tier in der Gruppe, mähnenartig verlängerte Haare am Kopf, Farbe schwarz 1 Deutscher Widder, seit 2013 im Tierpark (Farbe rot/weiß, das ist der kastrierte Bock, Bilbo), Gewicht ca. 4,5 kg, Ohren lang und hängend, größtes Tier in der Gruppe 1 Holländer Kaninchen, geboren am 6.1.2012, charakteristische schwarz-weiß Zeichnung, davon Kopf und hintere Körperhälfte schwarz, Rest weiß. Ca. 2,5 kg. Rasse bereits auf Gemälden des 15. Jhd. zu sehen 10 Mischlinge aus unterschiedlichsten Rassen Allgemeine Hintergrundinfos zum Hauskaninchen: Das Hauskaninchen ist die domestizierte Form des Wildkaninchens (Oryctolagus cuniculus). Vor etwa 2.000 Jahren wurde im Mittelmeerraum damit begonnen, Wildkaninchen als Nutztiere zur Fleischgewinnung zu halten. Die Zucht spezialisierter Rassekaninchen, wie wir sie heute kennen, begann etwa um 1800 in Frankreich. In Deutschland wurde sie um 1870 populär. Der Zentralverband Deutscher Rassekaninchenzüchter erkennt 88 Rassen in 370 Farbschlägen an.

Zoo Neunkirchen 25.11.2014
Schneeleopard, Braunbär und Co. an der Kasse zum Mitnehmen – Fressnapf Neunkirchen spendet dem Neunkircher Zoo Eintrittskarten mit eigenen neuen Tiermotiven
Großzügige Unterstützung in bewährter Weise erhält der Neunkircher Zoo schon seit einigen Jahren vom Fressnapf Neunkirchen. Neben Futterspenden, einem Vogelfutterhaus, „Hundetankstellen“ und weiteren Zuwendungen gehörte auch die Spende der Eintrittskarten traditionell dazu. In diesem Jahr wurden die Eintrittskarten mit acht ganz neuen Tiermotiven aus dem Neunkircher Zoo wieder aufgelegt und der Fressnapf Neunkirchen übernahm dankenswerterweise die Rechnung für 130 000 Karten, die auf ihrer Rückseite noch einen Rabatt beim Einkauf im Fressnapf Neunkirchen als zusätzliches Bonbon bieten. Die Motive stammen von den Neunkircher Fotografen Wolfgang Krajewski, Monsieur de Maurice by Daniel W. Bittner und auch Obertierpfleger Dirk Backes. Die genannten Herren stellen schon seit mehreren Jahren ihre gelungenen Fotos aus dem Neunkircher Zoo unter anderem für Marketingzwecke kostenfrei zur Verfügung. Die Wahl fiel auf einen bunten Querschnitt durch den Tierbestand des Neunkircher Zoos wie Asiatischer Elefant, Braunbär, Schneeleopard, Weißkopf-Seeadler, Vietnamesische Langnasennatter, Sumatra-Orang-Utan, Netzgiraffe und Nördlicher Buntmarder. Die Geschäftsführer des Fressnapf Neunkirchen Tim und Frank Lorenz übergaben nun stellvertretend die Eintrittskarten örtlich passend im Eingangsbereich offiziell an Zoodirektor und Geschäftsführer des Neunkircher Zoos Dr. Norbert Fritsch, der diese dankend in Empfang nahm.

Zoo Augsburg 24.11.2014
Die tierisch verrückte Aktion im Zoo Augsburg – Zahl doch was Du wirklich willst!
Auch in diesem Jahr möchte der Zoo Augsburg seinen Zoobesuchern die Adventszeit versüßen. In dieser Zeit heißt es an der Kasse nämlich: Zahl doch, was Du wirklich willst! Bei der tierisch verrückten Aktion dürfen die Zoobesucher zwischen dem 30. November und Heiligabend den Eintrittspreis selber bestimmen. Egal ob allein, als Paar oder als Familie, ob einen ganzen Tag oder nur eine Stunde, jeder entscheidet selbst, welchen Eintrittspreis er zahlen möchte. Einfach am Eingang das Wunschpreis-Formular ausfüllen und an der Kasse bezahlen. Auch der Freundeskreis des Augsburger Zoo beteiligt sich an der Aktion und spendiert an den Adventswochenenden zwischen 11 und 16 Uhr im Löwenhaus jedem Zoobesucher einen Kinderpunsch oder Glühwein. Nutzen Sie die Chance den Zoo im Winter kennenzulernen! Die Tiere sind oft aktiver und häufig viel neugieriger als in den heißen Sommermonaten. Viele kommen näher zu den Besuchern und man kann sie genauer beobachten. Neben Erdmännchen, Pinguin, Elefant, Löwe, Tiger & Co. gibt es während der Adventszeit die exotische Weihnachtskrippe mit vielen Tieren aus fernen Ländern zu bestaunen. Jedes Jahr locken die außergewöhnlichen, naturnahen Tierskulpturen zahlreiche Besucher in den winterlichen Zoo. Die Krippe eines Tiroler Holzschnitzers ist täglich vom 1. Advent bis Hl. Dreikönig im Löwenhaus zu bewundern. Der Zoo hat in den Wintermonaten von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist um 15:30 Uhr, die Tierhäuser schliessen um 16:15 Uhr. Der Zoo Augsburg freut sich auf Ihren Besuch!

Zoo Hannover 24.11.2014
Echt anders: Mensch-Tier-Begegnung im Fokus: Erlebnis-Zoo Hannover präsentiert sich in neuem Gewand
In neuem Gewand präsentiert sich seit heute der Erlebnis-Zoo Hannover, mit neuem Claim, neuem Design und mit neuem Logo, das auf das Besondere des Erlebnis-Zoos fokussiert: Die beeindruckenden Mensch-Tier-Begegnungen. Nur wenige Zentimeter trennen den Eisbären von den Besuchern. Durch die Glasscheibe ist jedes Haar seines Fells zu erkennen. Er hebt die Tatze an die Scheibe und tatsächlich zeigt sich: Eisbären haben Fell unter den Pfoten und Schwimmhäute zwischen den Zehen, genau wie es der Tierpfleger bei der kommentierten Fütterung erzählt und mit einem anschaulichen Vergleich deutlich gemacht hat: Die Tatzen des Bären sind Schneeschuh und Paddel zugleich. Mit unvergesslichen Begegnungen in liebevoll inszenierten Themenwelten begeistert der Erlebnis-Zoo Hannover Menschen für Tiere und sensibilisiert sie für den Erhalt der Arten und ihrer natürlichen Lebensräume. Der Erlebnis-Zoo verblüfft mit ungewöhnlichen Bildern, etwa wenn die massigen Flusspferde hinter Panoramascheiben federleicht an den Besuchern vorbeischweben, und er berührt, wenn Pelikane dem Besucher ihren weichen Hals zum Streicheln entgegen strecken, wenn die Boote auf dem Sambesi lautlos an Antilopen, Giraffen und Flamingos vorbeigleiten oder ein Weißkopfseeadler im majestätischen Freiflug seine 2,40- Meter-Spannweite zeigt. Der Erlebnis-Zoo ist einfach „echt anders“ – und so lautet auch sein neuer Claim! Die beeindruckenden Mensch-Tier-Begegnungen, den Biologieunterricht zum Erleben und die Bedeutung von Umwelt- und Artenschutz symbolisiert das neue Zoo-Logo: Es zeigt die Umrisse eines Löwenkopfes und einer menschlichen Silhouette. „Zu unseren wichtigsten Aufgaben zählen Bildung, Naherholung und Arterhaltung. Über 11.600 Tierarten gelten in freier Wildbahn als bedroht. Gemeinsam mit Zoos in aller Welt versuchen wir, möglichst viele dieser Tierarten zu erhalten, unseren Besuchern die Tiere nahe zu bringen, Wissen zu vermitteln und für den Erhalt der natürlichen Lebensräume zu werben“, erläutert Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „dazu zählen beispielsweise das neue Zoo-Umweltbildungszentrum, Führungen zum Thema Artenschutz und die Teilnahme an europaweiten Kampagnen wie zurzeit an der ‚Pole-to-Pole‘-Ausstellung in der Unterwasserstation.“ Claim, Design und Logo wurden von der Marken-Agentur Elbfeuer entwickelt und werden nun sukzessive die bunten, in die Jahre gekommenen Quadrate ersetzen. Ab heute präsentiert sich der Winter-Zoo bereits auf erlebnis-zoo.de/winterzoo im neuen Gewand. Mitte Dezember geht der gesamte Internetauftritt des Erlebnis-Zoos nach einem Relaunch unter erlebnis-zoo.de online – mit verbessertem Servicebereich, benutzerfreundlicher Navigation und großflächigen Bildern, mit moderner automatischer Anpassung an alle Endgeräte wie Smartphone, Tablet, Desktop-PCs.

Tiergarten Schönbrunn Wien 24.11.2014
DAS REPTIL DES JAHRES 2015 IST DIE EUROPÄISCHE SUMPFSCHILDKRÖTE!
Tiergarten Schönbrunn und Nationalpark Donau-Auen engagieren sich für den Schutz des bedrohten heimischen Reptils – nun auch mit Hilfe von Schauspielerin Lilian Klebow!
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) wurde zum Reptil des Jahres 2015 gewählt. Das wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Tiergarten Schönbrunn bekanntgegeben. Sie ist die einzige in Österreich heimische Schildkrötenart, doch leider gehen die Bestände dieser Wasserschildkröte in ganz Europa drastisch zurück. „Noch bis ins 18. Jahrhundert hat die Europäische Sumpfschildkröte die Flusslandschaften in ganz Europa besiedelt. Die Nutzung als Fastenspeise und die Zerstörung ihres Lebensraumes haben sie jedoch beinahe ausgerottet“, erklärt Richard Gemel von der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH), die die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde bei der Wahl unterstützt hat. Die Wahl. Um Bewusstsein für gefährdete Arten zu schaffen, ernennen Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jedes Jahr heimische Pflanzen und Tiere zu „Arten des Jahres“. Die Europäische Sumpfschildkröte verschläft ihre Auszeichnung allerdings, da sie noch bis März Winterruhe hält. Die Aufmerksamkeit hat sie jedoch dringend nötig, denn in ganz Österreich gibt es nur noch eine intakte, sich natürlich fortpflanzende Population mit rund 1.500 Tieren. Diese lebt im Gebiet des Nationalpark Donau-Auen. „Bei uns finden die Schildkröten passende Gewässer als Lebensraum und die nötigen trockenen Bereiche zur Eiablage vor“, so Nationalparkdirektor Carl Manzano. Das kommende Jahr steht im Nationalpark mit Führungen u.v.m. ganz im Zeichen der Sumpfschildkröte. Schutz. Der Nationalpark Donau-Auen und der Tiergarten Schönbrunn führen seit 1997 ein wichtiges Artenschutzprojekt durch. Dabei werden die Gelege vor Fressfeinden wie Fuchs, Marder und Dachs geschützt. „Unmittelbar nach der Eiablage werden die Nester mit Metallgittern abgedeckt. Die schlüpfenden Jungtiere können später problemlos durch die Gitteröffnungen klettern“, erklärt Projektleiterin Maria Schindler. Seit Beginn der Kooperation konnte über 2.000 jungen Schildkröten der Start ins Leben ermöglicht werden. Oft ist aber noch weitere Hilfe nötig. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Der Tiergarten übernimmt Gelege zum Ausbrüten, die beschädigt oder ungünstig z.B. auf Parkplätzen platziert wurden. Im Frühjahr werden die Schlüpflinge wieder in die Donau-Auen gebracht. Weiters versorgen wir verletzt aufgefundene Tiere. Die Sumpfschildkröte ist für unsere Besucher zu sehen und wir schaffen Aufmerksamkeit für diese bedrohte Tierart.“ Gelegepate werden. Möglich wird diese zeitintensive Arbeit auch durch ein gemeinsames Patenprogramm. Mit einem Beitrag von € 100,- pro Jahr kann jeder die Patenschaft für das Gelege einer Sumpfschildkröte im Nationalpark übernehmen und damit das Schutzprojekt unterstützen. Unter dem Schutz der SOKO Donau. Mit dem heutigen Tag haben die Sumpfschildkröten eine weitere Unterstützerin gewonnen. Die beliebte Schauspielerin Lilian Klebow, bekannt u.a. aus der Serie „SOKO Donau“, hat eine Jahrespatenschaft für ein Gelege übernommen. „Es ist mir eine große Freude, den letzten Europäischen Sumpfschildkröten meinen Ehrenschutz versprechen zu dürfen. Wir Menschen leben seit Jahren, als gehöre uns dieser Planet alleine und als gäbe es kein Morgen. Nur in gegenseitigem Respekt, in Interesse, Begeisterung und Achtsamkeit gibt es ein Miteinander von Mensch, Tier und Natur“, so die Schauspielerin, die ihre Liebe zu den Schildkröten durch „Morla“ aus der „Unendlichen Geschichte“ entdeckt hat. Steckbrief Europäische Sumpfschildkröte -einzige in Österreich heimische Schildkrötenart -Aussehen: dunkler, flacher Panzer, Schwimmhäute, charakteristische gelbe Punkte -Größe: bis zu 18 cm (Weibchen) -Gewicht: max. 1 kg -Lebenserwartung: über 60 Jahre -Verhalten: Die tagaktiven Reptilien verbringen den größten Teil des Tages auf Nahrungssuche im Wasser oder nehmen Sonnenbäder auf Baumstämmen und am Gewässerrand. Winterruhe halten sie im Schlamm vergraben. Fortpflanzung: Die Weibchen suchen zur Eiablage trockene Bereiche auf, wo sie eine Grube graben, die nach der Ablage verschlossen wird. Die Jungtiere schlüpfen im Herbst und überwintern meist bis zum Frühjahr im Nest. Gefährdung: Auch wenn das Verbreitungsgebiet groß ist, gehen die Bestände drastisch zurück. Hauptgrund dafür ist das Verbauen von Flusslandschaften. Außerdem werden nicht heimische Schildkröten-Arten ausgesetzt und stellen eine bedeutende Bedrohung für die letzte verbliebene, hier bestens angepasste Population dar. Weitere Informationen zur Europäischen Sumpfschildkröte und zum Artenschutzprogramm gibt es unter sumpfschildkroete.at.

Allwetterzoo Münster 24.11.2014
Draußen e. V. bekommt ein Allwetterzoo-Versorgungsrad
„Der Verein „draußen e.V.“ kümmert sich ganzjährig um die Menschen ohne Unterkunft“, erklärt Doris Goez von draußen e. V. „Allerdings brauchen die Obdachlosen besonders im Winter unsere Hilfe. Daher drehen wir ab dem frühen Abend bereits unsere Runden durch die Stadt und versorgen sie mit einem Heißgetränk oder auch mal mit einer Decke oder einem Schlafsack, oder, oder…“ Aber wie erreicht man die meist abgelegenen Orte, an denen sich diese Menschen aufhalten? Diese Frage stellten sich Doris Goez und Sabrina Kipp auch. Bei einem Besuch im Allwetterzoo fanden sie die Lösung: Die Reinigungskräfte fahren hier nämlich mit einem Kastenrad, in dem wunderbar die Putzmittel, Mülltüten usw. verstaut werden können, durch den Garten. „So ein Rad wäre optimal für unsere abendlichen Runden geeignet. Wir könnten die nötigen Kleinigkeiten verstauen und die Plätze der Obdachlosen problemlos erreichen“, so Goez. „Der Verein kam auf mich zu und erläuterte mir seine Idee“, erklärt Zoodirektor Jörg Adler. „Selbstverständlich haben wir uns direkt gekümmert und ein entsprechendes Rad besorgt. Wir freuen uns, dass der Allwetterzoo somit einen Beitrag dazu leisten, dass den Menschen ohne eigenes Zuhause geholfen werden kann…“

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