Zoopresseschau

Allwetterzoo Münster 17.12.2014
Cornys Kolumne aus dem Allwetterzoo: Blutabnahme bei der trächtigen Corny…
Elefantenkuh Corny aus dem Allwetterzoo Münster erwartet ihr erstes Baby. Sie ist im 21. Monat trächtig. Die Trächtigkeit bei Elefanten dauert bis zu 22 Monate. Seit Ende November, kann das Kalb theoretisch täglich zur Welt kommen. Daher laufen die Geburtsvor­bereitungen im Allwetterzoo auf Hochtouren. Wir berichten im Rahmen von Cornys Kolumne wöchentlich über den aktuellen Stand. „Corny ist topfit“, bestätigen Zootierarzt Carsten Ludwig und Tierarzt-Doktorandin Johanna Kasberg aus dem Allwetterzoo. Die trächtige Elefantenkuh wird regelmäßig von den beiden untersucht: Wiegen, Ultraschall oder Blutabnahme stehen zum Beispiel regelmäßig auf dem Programm. „Corny macht das alles sehr gut mit, was nicht unbedingt selbstverständlich ist“, erklärt Ludwig. „Um diese Untersuchungen überhaupt machen zu können, haben unsere Pfleger jahrelang mit den Tieren gearbeitet und bestimmte Situationen einstu­diert. Schließlich können wir nicht einfach zum Elefanten sagen, gleich pickst es ein wenig, ich nehme nur Blut ab, ist ganz schnell vorbei…“ Dank des Trainings und der damit verbundenen Geduld bei Mensch und Tier können Tierärzte und Elefantenpfleger im Allwetterzoo mittlerweile problemlos aus Cornys Ohr Blut entnehmen. Und das ist in Vorbereitung auf die anstehende Geburt wichtig. Denn mit der Blutprobe wird Cornys Hormonhaushalt kontrolliert. „Während der Trächtigkeit ist die Hormonkurve von Corny recht hoch. Fällt die Kurve heißt das, der Geburtstermin naht. Und kurz vor der Geburt fällt sie noch einmal stark. Es kann aber auch sein, dass die Kurve bis zur Geburt unverändert bleibt, das kam auch schon mal vor“, erklärt Johanna Kasberg. Daher wurden in den letzten zwei Wochen alle zwei Tage und ab heute (17.12.) dann täglich 5ml Blut aus Cornys Ohr entnommen. „Die Probe geht direkt an das Labor der Uniklinik Münster“, so Kasberg. „Das UKM liegt ja quasi bei uns um die Ecke, so dass die Probe recht schnell dort ist und wir auch binnen kürzester Zeit ein Ergebnis erhalten. Die Zusammenarbeit klappt sehr, sehr gut! Wir bekommen sogar am Wochenende und an den Feiertagen zeitnah unser Ergebnis.“

Tierpark Berlin 17.12.2014
Die Hochzeitsreise hat begonnen
Das Tierpark-Team ist erleichtert: Die knapp 900 kg schwere Seekuh Theresa ist auf dem Weg nach Polen. Das Verladen hat problemlos geklappt. Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) reist heute die Seekuh-Dame Theresa in den polnischen Zoo Wrocław (Breslau). Hier soll Theresa mit den beiden polnischen Seekuh-Teenagern für Nachwuchs sorgen. Bereits am Sonntagabend nach Schließung des Dickhäuterhauses im Tierpark Berlin wurde das Wasser des Seekuhbeckens bis auf 50 cm abgelassen. Das eigentliche Verladen begann am heutigen Montagmorgen um 8 Uhr vor Öffnung des Tierparks. Beteiligt waren knapp 20 Tierpark-Mitarbeiter sowie ein Tierarzt und ein Tierpfleger des polnischen Zoos Wrocław und ein niederländisches Spezial-Transportunternehmen. Vorerst wurde Theresa mit einem riesigen Netz eingeholt. Dabei hat sie sich so ruhig verhalten, dass auf Beruhigungsmittel komplett verzichtet werden konnte. Mit einem Tragegurt wurde Theresa anschließend per Gabelstapler in eine mit Wasser gefüllte Kiste gehoben. Die Kiste wurde auf einen Spezialtransporter geladen, der sich jetzt gemeinsam mit den polnischen Kollegen auf dem Weg in das ca. 350 km entfernte Breslau befindet, wo das Tier heute Abend in sein neues Becken entladen wird. „Wir sind froh, dass das Verladen so reibungslos verlaufen ist und hoffen, dass Theresa sich in ihrer neuen Umgebung schnell einlebt“, so Tierarzt und Kurator Dr. Strauß.

Tierpark Sababurg 17.12.2014
„Tierweihnacht“ mit den Sababurger Tieren
am 24. Dezember 2014 von 10.30 – 13.30 Uhr: Ein weihnachtliches Erlebnis in zauberhafter Natur läutet den „Heiligen Abend“ ein
Auch in diesem Jahr denkt der, mit Geschenken beladene, Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp im Tierpark Sababurg zieht er zusammen mit seinem Rentier „Bjijje“ (die Sonne) zu den Tierparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter und Leckerlis zum Weihnachtsfest zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihm beim Füttern der Hirsche, Fischotter, Wildschweine, Luchse, Vielfraße und den vielen anderen Tieren unterstützen. Die Tiere erwarten ihn schon, denn auch sie kennen alle den Weihnachtsmann. Anschließend laden der Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht in gemütlicher Runde Alle zu einer Weihnachtsgeschichte ein und berichten von ihren Erlebnissen auf der langen Reise zu den vielen Menschenkindern. Als kleine Belohnung für die Hilfe hat der Weihnachtsmann an der Elchlodge auch für die Kinder süße Leckerlis dabei. Die Erwachsenen stärken sich mit einem herzhaften Punsch! Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen den normalen Eintrittspreis des Tierparks Sababurg. Ab 13:30 Uhr ist am „Heiligen Abend“ der Eintritt frei für alle Besucher.Die Begegnungen mit den Wildtieren führen zum Ursprung des Weihnachtsfestes, dem Fest der Liebe und des Mitgefühls für andere Geschöpfe. Machen Sie sich und Ihren Kindern ein schönes Geschenk und genießen Sie die ruhige, winterliche Natur und entspannen Sie vom hektischen Weihnachtstrubel. Der Tierpark Sababurg ist täglich, auch an allen Feiertagen, ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Das Team des Tierparks Sababurg wünscht ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Ihr Tierpark Sababurg – ganzjährig für Sie geöffnet

Tiergarten Schönbrunn Wien 17.12.2014
WEIHNACHTSGESCHENK GESUCHT? WIE WÄRE ES MIT AFFE, FLAMINGO & CO.?
Weihnachten steht vor der Tür und originelle Geschenkideen sind gefragt. Wer noch auf der Suche nach einem Geschenk für einen besonderen Tierfreund ist, dem empfiehlt der Tiergarten Schönbrunn eine Tierpatenschaft. „Insgesamt kann man bei uns Patenschaften für über 700 Tierarten verschenken. Patenschaften für Frösche, Fische, Schafe oder Zwergziegen gibt es ab 40 Euro monatlich“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Tierpatenschaften sind seit vielen Jahren ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Deshalb ist die Patenschaftsabteilung des Zoos auch bis 24. Dezember für alle Last-Minute-Einkäufer erreichbar. Rund 350 private Tierpaten gibt es im Tiergarten Schönbrunn. Manche Tiere wie die Pinguine, die Kattas oder die Erdmännchen zählen seit Jahren zu den beliebtesten Patentieren und haben bereits viele Paten. Die prächtigen Rosa Flamingos und die aufgeweckten Roten Varis würden sich aber zum Beispiel noch über Paten freuen. Schratter: „Erst heuer sind die hoch bedrohten Mhorrgazellen und die Dikdiks, eine der kleinsten Antilopenarten, im Tiergarten eingezogen. Sie haben noch gar keine Paten.“ Rosa Flamingos, Rote Varis, Mhorrgazellen und Dikdiks kann man um 80 Euro im Monat verschenken. Es gibt sowohl Monats- als auch Jahrespatenschaften. Oft sind sie Ersatz für ein Haustier oder haben einen besonderen Bezug. Zum Beispiel überrascht ein Vater seine Tochter Mira mit einer Patenschaft für die Koalas, weil das Weibchen Mirra Li heißt. Der Beschenkte kann sein Patentier im Zoo besuchen und sich an seinem Anblick erfreuen. Gleichzeitig unterstützt dieses Geschenk die hohe Qualität der Tierhaltung in Schönbrunn. Bei Jahrespatenschaften erhält der Tierpate neben einer Urkunde einen Gutschein für eine Jahreskarte, eine Namenstafel am Gehege des Patentieres sowie Einladungen zu den Patenstammtischen und zum großen Patensommerfest.

Tiergarten Nürnberg 17.12.2014
Delphinkalb heißt Nami
Das gut sechs Wochen alte weibliche Delphinkalb im Tiergarten der Stadt Nürnberg hat jetzt einen Namen: Es heißt Nami, japanisch für die Welle, mit der Betonung auf dem „i“. Nami wurde am 31. Oktober 2014 in Nürnberg geboren und wird von ihrer Mutter Sunny sehr gut aufgezogen. Seit gestern, Montag, 15. Dezember 2014, lernt sie auch andere Delphine und Becken kennen. Zuerst besuchte sie Nürnbergs Delphinsenior Moby, der als sehr zuverlässig gilt. Heute sorgt Delphin Anke zusammen mit Moby für Abwechslung. Das Delphinkalb wird regelmäßig tierärztlich untersucht. Dafür werden Blutproben genommen und ausgewertet. Im Blutbild vom Montag bewegt sich die Anzahl der weiße Blutzellen (Leukozyten) im Normalbereich. Die Immunglobuline, die anzeigen, dass das Jungtier ein eigenes Immunsystem aufbaut, steigen langsam und altersgemäß. Um Risiken auszuschließen, wird Nami weiterhin tierärztlich behandelt. Die übrige Delphingruppe nutzt die ganze Lagune, sowohl die Außenbecken als auch die beiden unter der Traglufthalle befindlichen Becken. Die anderen Delphine wird Nami nach und nach kennenlernen.

Zoo Basel 17.12.2014
Winter im Zoo – wenn die Pinguine spazieren
Den meisten Tieren im Zoo Basel macht die Winterkälte nichts aus und für alle, die es lieber warm mögen, stehen geheizte Ställe zur Verfügung. Auf Felsen mit Bodenheizung können Löwen und Geparde auch an kalten Tagen gemütlich draussen liegen. Der Spaziergang der Königs- und Eselspinguine ist ohne winterliche Temperaturen gar nicht möglich. Täglich um elf Uhr stehen Besucherinnen und Besucher erwartungsfroh vor dem Vivarium. Sie warten auf den Spaziergang der Pinguine. Dieser findet ausschliesslich im Winter statt, denn Esels- und Königspinguine sind für kalte Temperaturen ausgerüstet. Ein dicht anliegendes, festes Federkleid, eine dicke Unterhautfettschicht und eine isolierende Luftschicht zwischen Dunen und Haut halten sie schön warm. Auch Gesicht, Flügel und Beine sind so dicht befiedert, dass der Vogel nur wenig Wärme verliert. Den Sommer verbringen die Esels- und Königspinguine deshalb im gekühlten Innengehege. Winterfell und Bodenheizung – Tiere der gemässigten und kalten Zonen stört die Kälte nicht und auch solche, die aus wärmeren Gebieten der Erde stammen, passen sich im Allgemeinen gut an unser Klima an. Den Geparden und Löwen stehen im Zoo Basel eigens geheizte Felsen als ‚Bauchwärmer’ zur Verfügung und so verbringen sie die Tage trotz klirrender Kälte im Freien. Katzen sind eigentlich eher als Sonnenanbeter bekannt, Schneeleoparden machen hier die Ausnahme. Da sie ganz für ein Leben in Schnee und Eis ausgerüstet sind, schätzen sie Wärme nicht besonders. Ihr Fell ist am ganzen Körper sehr dicht, sogar die Unterseiten der Füsse sind behaart. Manche mögens kalt – Auch Rentiere müssen in der Natur sehr tiefe Temperaturen aushalten. Deshalb ist ihr Fell im Winter sehr lang. Darunter befindet sich ein „Unterhemd“ aus besonders dichten, kurzen Wollhaaren. Speziell am Rentierfell sind die hohlen Deckhaare. Die eingeschlossene Luft verbessert die Wärmedämmung des Felles zusätzlich. Das lufthaltige, starre Haarkleid isoliert perfekt. Die Basler Winter sind für sie definitiv kein Problem. Es gibt sogar Tiere, die im Winter eigens den Zoo Basel besuchen, wie der Eisvogel. Er dreht seine Runden entlang der Gewässer und hält nach Beute Ausschau. Manche Zootiere mögen es aber definitiv lieber warm. Die Flusspferde machen es sich derzeit im geheizten Stall gemütlich und nehmen ein warmes Bad.

Zooschule Heidelberg 17.12.2014
„Wer hat denn hier die Nuss versteckt?“ Tiere im Winter entdecken und erleben beim Zoo-Workshop für Kinder
Erstmals bietet die Heidelberger Zooschule nun auch für Kinder von 6 bis 8 Jahren einen spannenden Workshop zum Thema Tiere im Winter an. Der Workshop findet statt am 5. Januar 2015 (beweglicher Ferientag) von 9.30 bis 16.30 Uhr. Am Montag, den 5. Januar 2015 präsentieren sich den Teilnehmern pelzige Bären, schneeweiße Eulen und wollige Alpakas in passendem Winterkleid. Doch wohin sind die Präriehunde verschwunden, wohin die Störche? Gemeinsam mit den Zoorangern gehen die kleinen Entdecker manch tierischem Rätsel auf die Spur. Ob man emsig Vorräte sammelt, in den sonnigen Süden zieht, oder sich eine dicke Speckschicht anfuttert – die Tierwelt ist höchst erfinderisch, was die Anpassung an eisige Temperaturen betrifft… Vom Winterschläfer bis zum Zugvogel spielen und erleben die Kinder das Verhalten unterschiedlicher Tiere während der kalten Jahreszeit nach und lernen so verschiedene Strategien der Überwinterung kennen. Das abwechslungsreiche Programm dauert von 9:30 bis 16:30 Uhr und findet sowohl an der frischen Luft als auch in den beheizten Tierhäusern statt. Heißer Tee, ein warmes Mittagessen und viel Bewegung sorgen dafür, dass auch die Kinder mühelos den kalten Temperaturen trotzen. Wohnen im Heidelberger Zoo tatsächlich Eisbären? Warum friert Seelöwe Atos nicht, wenn er sich im frostigen Wasser tummelt? Und wieso sollte Harry Potter seine Schnee-Eule besser Edwin statt Hedwig nennen? Am Ende des abenteuerlichen Tages können die Workshop-Teilnehmer nicht nur diese Fragen locker beantworten! Der Workshop Tiere im Winter richtet sich an Kinder von 6-8 Jahren und findet am Montag, den 5.1.2015 von 9:30 bis 16:30 Uhr statt. Die Kosten betragen € 45,- inklusive Eintritt und Verpflegung. Die Tickets sind im Vorverkauf an der Zoo-Kasse erhältlich.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 16.12.2014
Tierpflegerin Lisa Kühn – Bundesweit beste Auszubildende kommt 2014 aus der Wilhelma
Die außergewöhnlichen Tiere der Wilhelma haben auch außergewöhnlich gute Pfleger. Die 22-jährige Lisa Kühn ist jetzt vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als bundesweit beste Auszubildende in ihrer Fachrichtung geehrt worden. „Sie haben im zurückliegenden Jahr unschlagbare Leistungen vollbracht“, lobte DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer in Berlin die 232 Preisträger. „Sie haben die höchsten Punktzahlen in Ihren Abschlussprüfungen erreicht und sind nun die besten Azubis Deutschlands in Ihrem Beruf – und das bei mehr als 320.000 Prüfungsteilnehmern.“ Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben gratulierten den jungen Berufstätigen bei dem Festakt in der Hauptstadt. Auch Dr. Thomas Kölpin würdigte die angehende Tierpflegerin: „Meinen Glückwunsch an Lisa Kühn, sie kann stolz auf ihre besondere Leistung sein“, sagte der Wilhelma-Direktor: „Mit ihrer ansteckenden Begeisterung und ihrem persönlichen Engagement passt sie gut in unsere Mannschaft in der Wilhelma, die sich stark mit ihrer Aufgabe identifiziert und mit großem Elan bei der Sache ist.“ Ihren Traumberuf hat Kühn schon äußerst früh gefunden: „Meine Mutter sagt, seit ich auf eigenen Beinen durch den Zoo laufen konnte, war klar, dass ich einmal Tierpflegerin werde“, erzählt die Rülzheimerin. „Sie zeigte mir, dass zu den Aufgaben auch Dinge gehören wie zum Beispiel, die Gehege auszumisten. Aber das fand ich genauso toll wie die Schaufütterungen.“ Weil sie gerne zeichnet und taucht, standen kurze Zeit auch mal Modedesignerin und Meeresbiologin auf der Liste der Berufswünsche. Ein Praktikum im Zoo Landau brachte in der achten Klasse die Entscheidung: „Ab da kam nichts anderes mehr in Frage“, erinnert sie sich. Bei der Bewerbung um eine Lehrstelle hatte die sehr gute Schülerin die Auswahl. „Ich war schon in fast jedem Zoo und Tierpark in Deutschland und hatte eine Hitliste gemacht. Ganz oben standen der Zoo Leipzig und die Wilhelma“, berichtet die Pfälzerin. „Und die Wilhelma war schneller.“ Bei dem Angebot, nach Stuttgart zu kommen, hat sie gleich zugegriffen. Zum einen fand sie hier ihre Lieblingstiere vor, nämlich die Menschenaffen und die Elefanten, zum anderen lockte sie die besonders breite Ausbildung her. „Als Azubis dürfen wir alle der knapp 20 Reviere durchlaufen. Die Wilhelma hat ein riesiges Spektrum an Tieren mit verschiedensten Charakteren“, erläutert Kühn. „Wir dürfen alles ansehen, bei allen Arbeiten mitmachen und bekommen so ein unheimliches Knowhow.“ Aber das hat ihr noch nicht gereicht: „Jeden Abend habe ich mich zu Hause mit den Tieren, bei denen ich gerade im Revier war, immer noch eine Stunde beschäftigt: Ich habe darüber gelesen, im Internet recherchiert oder Tierdokumentationen angeschaut.“ Ihre Begeisterung und Einsatzfreude trugen dazu bei, dass die 22-Jährige nun bundesweit zur absoluten Spitze zählt.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 16.12.2014
Ausbildung in der Wilhelma – Azubis gestalten Winterbeete am Maurischen Landhaus
In der Wilhelma blüht und grünt es zu jeder Jahreszeit. Wie der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart das hinbekommt, will gelernt sein. Die sieben Auszubildenden haben jetzt an markanter Stelle unter Beweis gestellt, wie weit sie sind auf ihrem Weg zum Zierpflanzengärtner. In Eigenregie haben die jungen Frauen und Männer aus allen drei Lehrjahren Beete zwischen dem Maurischen Landhaus und den Subtropen-Terrassen gestaltet. „Dort sind im Sommer vor allem tropische Nutzpflanzen wie Kakao und Stevia zu sehen“, erzählt einer von ihnen, Marvin Huck. „Wir sollten uns eine winterharte Bepflanzung für die Wintersaison einfallen lassen.“ Und Laura Merkle meint: „Das erste Mal so etwas alleine zu planen und umzusetzen, war schon schwierig – allein schon zu ermitteln, wie viele Pflanzen wir benötigen. Und es sollte herbstlich sein, aber durfte auch nicht nach Friedhof aussehen.“ Bei zwei viereckigen Beeten mit einer Steineinrahmung von je acht Quadratmetern Größe muss ein guter Gärtner auch solche Assoziationen im Blick behalten. „In der Ausbildung zum Gärtner vermitteln wir neben Artenkenntnissen und Anbaumethoden auch gestalterische Grundlagen, die für unsere Schaubereiche besonders wichtig sind“, sagt die Ausbildungsleiterin Eva Augart. „Dieses Fachwissen dann kreativ eigenständig umzusetzen, darin konnten sich die Azubis durch diese Pflanzaktion einmal selbst testen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“ Einen Monat hatten die sieben Lehrlinge Zeit, sich Gedanken über die Gestaltung zu machen – neben den obligatorischen Tagen in der Berufsschule und ihren Einsätzen in den verschiedenen Revieren der Wilhelma. Ihr Ansatz war, dass die beiden Beete miteinander in Beziehung stehen sollen. „Wir haben uns ein Motto ausgedacht, ein Konzept gemacht und eine Skizze angefertigt“, berichtet Marc Müller. „Aber die zündende Idee kam erst zwischendrin und die haben wir dann bei der Umsetzung noch weiterentwickelt.“ Marvin Huck beschreibt das so: „Wir haben den Beeten durch Farne und Moose einen Waldcharakter gegeben. Und aus einer knorrigen Wurzel, die wir in der Ecke eines Beetes platziert haben, entspringt eine Art Bach aus rotblättrigen und rotblühenden Pflanzen, der optisch hinüberfließt bis in das andere Beet.“ Die Bilanz der angehenden Zierpflanzengärtner fällt gut aus: „Man hat uns machen lassen. Das war interessant. Was dabei herausgekommen ist, gibt ein gutes Bild ab“, sagt Jonas Fischer, „manche Pflanzen sind natürlich Geschmackssache.“ Das finden übrigens auch die Pfaue, die auf dem Gelände frei umherlaufen. Sie haben gleich einige der Gräser abgeknabbert, so dass die Azubis nachpflanzen mussten. Zu deren Aufgaben gehört es auch, die Beete bis ins Frühjahr in Schuss zu halten. Damit es in der Wilhelma jederzeit gut aussieht. Im Fachbereich Botanik der Wilhelma arbeiten 30 Gärtner und Gärtnermeister. An der Aktion beteiligten sich die Azubis Markus Finner, Jonas Fischer, Maren Hofmann, Marvin Huck, Laura Merkle, Marc Müller und Ellen Nein.

Zoo Magdeburg 16.12.2014
Weihnachten im Zoo: Weihnachtlicher Zoorundgang und Festtagsschmaus im Zoo
Weihnachtlicher Rundgang mit dem Zoodirektor: Am 24.12.2014 geht es um 13 Uhr erneut auf den Weihnachtlichen Zoorundgang mit dem Zoodirektor. Zusammen mit Dr. Kai Perret besuchen die großen und kleinen Zoofans die Magdeburger Schimpansentruppe, machen einen Abstecher zu den majestätischen Weißen Löwen, schauen bei Amurtiger, Nashorn und vielen weiteren Zootieren vorbei. Auch der Weihnachtsmann hat sich schon angekündigt und bringt einen ganzen Sack voller Geschenke in die Zoowelle. Festtagsschmaus im Zoo: Am 25. und 26.12.2014 warten im Magdeburger Zoo weihnachtliche Köstlichkeiten auf kulinarische Genießer. Ein 3-Gänge-Menü rund um Gänse- und Entenbraten wird an beiden Tagen von 11 bis 14 Uhr im stimmungsvoll geschmückten Zoo-Bistro gereicht. Wer Interesse am ganz besonderen Festtagsschmaus in zoologischem Ambiente hat, meldet sich bitte vorab telefonisch unter 0391-280 90 2810 oder per E-Mail unter zoobistro@zoo-magdeburg.de im Zoo-Bistro an. Weitere Informationen stehen auf zoo-magdeburg.de bereit.Das Team des Zoologischen Garten Magdeburg wünscht Ihnen eine besinnliche
Weihnachtszeit.

Tierpark Cottbus 16.12.2014
Rentierbulle DONNER wünscht fröhliche Weihnachten
Alle Kinder kennen Rudolph mit der roten Nase. Zusätzlich ziehen Dancer, Prancer, Dasher, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen den Schlitten vom Weihnachtsmann. Im Tierpark Cottbus lebt seit kurzem DONNER, der neue Rentierbulle. Er wird zwar nicht vor den Schlitten gespannt, aber fühlt sich in seiner neuen Herde sichtlich wohl. Nach einem üppigen Festmahl lohnt sich ein Spaziergang durch den Tierpark. Neben DONNER gibt es auch den neuen Zebrahengst sowie einige Jungtiere zu bestaunen, beispielsweise die Elenantilopenkälber auf der Afrikaanlage und der erste Zwergziegennachwuchs im Streichelzoo. Falls es zu kalt werden sollte, laden die Tierhäuser, wie etwa das Elefanten-, Tapir- und Raubtierhaus mit neuem Tigertrakt, zum Aufwärmen ein. An allen Feiertagen ist der Tierpark wie gewohnt von 9:00 bis 17:00 Uhr (Einlass bis 16:00 Uhr) geöffnet. An Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) gelten folgende Öffnungszeiten: 9:00 bis 14:00 Uhr (Einlass bis 13:00 Uhr) Und wer noch ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht: Jahreskarten für das Jahr 2015 gelten ab sofort und sind an der Tierparkkasse für 25,- (Erwachsene), 20,- (Ermäßigte) bzw. 12,50 (Kinder) erhältlich!

Neunkircher Zoo 16.12.2014
Tierische Weihnachten – Winterliche Führung mit Zoodirektor Dr. Fritsch am 24. Dezember 2014 durch den Neunkircher Zoo
Ein spannendes Neunkircher Zoojahr geht zu Ende. Fast 200.000 kleine und große Besucher haben bisher die Zoopforten in der Kreisstadt Neunkirchen passiert. Im Juni konnte der 1. Bauabschnitt der neuen Raubtieranlagen für Schneeleoparden, Braunbären und Asiatische Wildhunde eröffnet werden. Neben dem Rothundrudel konnten auch weitere tierische interessante Neuzugänge wie Grüner Baumpython und Amurnatter im Neunkircher Zoo verzeichnet werden. Über besonderen Nachwuchs konnte man sich bei den Bennett-Kängurus über SPUNK, aber auch bei den Chinesischen Baumstreifenhörnchen, Alpakas, Erdmännchen und Weißkopf-Seeadlern freuen. Am Heiligabend findet am Mittwochmorgen, den 24. Dezember 2014, eine winterliche Führung mit einem kleinen Jahresrückblick statt. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Haupteingang. Die Führung wird durch Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch selbst geleitet.Für diese interessante tierische Entdeckungstour ist lediglich der reguläre Eintrittspreis zu zahlen. Der Neunkircher Zoo hat am 24. Dezember bis 14.00 Uhr geöffnet, die Kasse schließt eine Stunde früher. Zahlreiche tierische Geschenkideen wie Erlebnisgutscheine, Stofftiere und vieles mehr sind natürlich auch noch an der Zookasse erhältlich. Mehr erfahren Sie auch unter neunkircherzoo.de und auf der facebook-fanpage des Neunkircher Zoos.

Zoo Halle 15.12.2014
Wahre Liebe – Lilo Wanders & Friends live im Raubtierhaus
Als besonderes Highlight noch vor dem eigentlichen Saisonauftakt 2015 möchte der Zoo Halle die Showproduktion „Wahre Liebe“ vorstellen, nach der gleichnamigen erfolgreichen Fernsehshow von und mit Lilo Wanders. Unmittelbar vor und zum Valentinestag, wird der Schauspieler und Travestieartist „Ernie“ Reinhardt als Lilo Wanders mit einem Ensemble aus Künstlern aus Travestie, Magie und Burlesque, für eine einmalige Sonderproduktion an vier Abenden, vom 11. bis 14. Februar im Bergzoo gastieren. Mit der Wahl des Raubtierhauses als Veranstaltungsort ist nicht nur die Show, sondern auch das Ambiente außergewöhnlich und mit nur ca. 100 Sitzplätzen pro Show, wird der Abend zudem ein ganz intimes und hautnahes Erlebnis. Zehn Jahre nach ihrer erfolgreichen Fernsehshow und mit Blick auf den Valentinstag zeigt Lilo Wanders noch einmal, was die wa(h)re Liebe ist. Immer noch ganz auf Liebe eingestellt, verkörpert Lilo Wanders von Kopf bis Fuß einen Frauentyp, den es eigentlich nicht mehr gibt: Die Femme fatale. Rührend altmodisch ihre Lanzen, die sie für Liebe und Beischlaf bricht und gegen Tabus, die keine mehr sind. Mit Hüftschwung, Herz und Anzüglichkeiten rennt Wanders Türen ein, die sie selbst geöffnet hat. Denn bekannt geworden ist Lilo Wanders über das Fernsehen mit ihrer gleichnamigen Show Wa(h)re Liebe). Dort zelebrierte sie sich zwischen Zigarettenzügen als Liebesüberlebende – mit mütterlichem Sexappeal, Herz und Seele plauderte sie sich durch Sexpraktiken, Partnersuche und Enthaltsamkeit. Jetzt kommt Sie erstmals nach Halle und mit ihr ein Ensemble von Künstlern aus Travestie, Magie und Burlesque. Gemeinsam mit Ihrem Freund und Bühnenpartner, dem halleschen Travestiekünstler Thomas Glowienka, hat Sie anlässlich dessen 25jährigen Bühnenjubiläums ein einmaliges Showprogramm zusammengestellt, das so noch nie zu sehen war und auch nicht wieder zu sehen sein wird. Mit dabei sind die Travestiekünstlerinnen Wanda Kay und Marleen, die Bourlesque Tänzerin Cara Julienne, ein magischer Überraschungsgast und natürlich Glowienka in seiner Bravourrolle als Larissa Tornado. Die Wanders selbst führt durchs Programm, plaudert, singt und wird auf ihre unverwechselbare Art an vier Abenden, im einzigartigen Ambiente des Raubtierhauses im Zoo Halle, das Publikum verzaubern und zum Lachen zu bringen. Mit nur rund hundert Sitzplätzen pro Show und umgeben von Löwen und Tigern wird dies mit Sicherheit und im wahrsten Sinne des Wortes ein intimes und ganz besonderes Erlebnis. Im Anschluss an das mit Pause zweistündige Showprogramm kann man dann Lilo Wanders bei einer Autogrammstunde noch näher kommen. Die Aufführungsabende, vom 11. bis 14. Februar und somit unmittelbar vor und zum Valentinstag, sind natürlich nicht zufällig ausgewählt und machen diese Show für alle Liebenden und Liebeshungrigen zu einem absoluten Muss. In Erwartung der hohen Nachfrage und im Hinblick auf die sehr limitierten Plätze, wurden für den Valentinstag sogar zwei Shows angesetzt. Wer also vorher oder danach seine Liebste oder Liebsten zum romantischen Dinner ausführen möchte, kann an diesem Tag zwischen zwei Showzeiten wählen. Vor Ort ist natürlich mit Heißem vom Grill, Häppchen, Glühwein und Sekt auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mit Lilo Wanders & Friends auf der Bühne und im mit 23 Grad wohltemperierten Raubtierhaus wird’s Einem an diesen Abenden garantiert warm ums Herz. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen und die Karten machen sicherlich ein hervorragendes Geschenk unterm Weihnachtsbaum zum Fest der Liebe.

Tierpark Bochum 15.12.2014
Tierische Weihnachten – Festtagsprogramm im Tierpark Bochum
Es weihnachtet sehr im Tierpark Bochum! Am Montag, 22.12.2014, um 16:30 Uhr können sich Groß und Klein beim Krippenspiel der besonderen Art auf die Festtage einstimmen. Weiter geht’s es am 23. und 24.12.: An diesen Tagen erwarten die Besucher Sonderführungen über die Tiere in der Bibel, die auch im Tierpark zu Hause sind. Heitere, aber auch besinnliche Geschichten ermöglichen ein Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel. In der Dämmerung leuchtet, eingerahmt von Strohballen, ein kleiner Stall an einem kalten Winterabend. Mensch und Tier haben sich versammelt, um einem ganz besonderen Ereignis beizuwohnen. Vor der stimmungsvollen Kulisse des Tierparks werden Kinder und Jugendliche der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum – Bezirk Johanneskirche – am kommenden Montag ein Krippenspiel aufführen. Für tatkräftige und lautstarke Unterstützung sorgen die tierischen Bewohner des Tierparks Pfarrerin Heike Kümper freut sich schon: „Bereits im letzten Jahr war der Auftritt vor dieser passenden und schönen Kulisse ein ganz besonderes Erlebnis. Und diesmal wird das Programm noch tierischer, wenn unsere Gemeindekinder in originelle Kostüme schlüpfen und die Weihnachtsgeschichte mit den Augen von Ochse, Katze und Hund erzählen.“ Die Kinder der Gemeinde haben lange für das Krippenspiel geprobt und freuen sich vor allem auf den Kontakt mit den echten Tieren: Während Maria und Josef sich auf den Weg nach Bethlehem machen, wärmen sich die Esel Mara und Lilly bereits im Stall und auch die Schafe des Tierparks haben zusammen mit den Hirten ihren großen Auftritt. Judith Becker, vom Organisationsteam des Tierparks, ist voller Vorfreude: „Wir sind sehr glücklich, dass uns die Evangelische Kirchengemeinde Bochum auch in diesem Jahr wieder unterstützt. Wir freuen uns auf ein einen besinnlichen Abend und hoffen, dass wir diesen mit vielen Besuchern teilen dürfen. Und auch die Tiere freuen sich sicher darauf, nach dem Krippenspiel noch ein bisschen von den Kindern gestreichelt und gekrault zu werden.“ Im beheizten Aquarienhaus kann der schöne Vorweihnachtsabend bei einem warmen Glühwein oder Kinderpunsch und duftenden Waffeln gemütlich ausklingen. Wer dann noch nicht ausreichend in Weihnachtsstimmung ist, kann am 23. und 24.12. an einer Sonderführung zum Thema „Tiere der Bibel“ teilnehmen. Neben Esel, Schaf und Ochse gibt es nämlich noch viele andere Tiere, die an zahlreichen Stellen des Alten und Neuen Testaments eine Erwähnung finden. Ob Schlangen wirklich listig sind und welche Bedeutung Schafe und Ziegen damals für die Menschen hatten, können die Besucher beim Rundgang durch den Tierpark erfahren und dabei die besprochenen Tiere direkt in Augenschein nehmen. Wieso wurde der Fisch zum Sinnbild des Christentums und welches Geheimnis rankt sich um das Mischwesen Leviathan aus Krokodil, Drache, Schlange und Wal, das als Chaosungeheuer im Buch Hiob beschrieben wird? Diese und weitere spannende Fragen werden anschaulich beantwortet. Kerstin Schulze, Leiterin der Zooschule, versichert: „Selbstverständlich werden die Inhalte kindgerecht vermittelt, so dass das Warten aufs Christkind für Groß und Klein zum Erlebnis wird.“ Termine: Krippenspiel: Montag, 22.12.2014, 16:30 bis 18:00 Uhr, Kosten: normaler Tierparkeintritt „Tiere der Bibel“-Führungen: Dienstag, 23.12.2014, 14 Uhr und Mittwoch, 24.12.2014, 10 Uhr und 11 Uhr, Kosten: Tierparkeintritt (Kinder 3,50 €, Erwachsene 7 €) zzgl. 1 € Führungsgebühr pro Person. Maximale Personenzahl pro Führung: 30 Die Führung dauert etwa eine Stunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. An den Feiertagen ist der Tierpark wie gewohnt von 9:00 bis 16:30 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr) geöffnet. Heiligabend und Silvester schließt der Tierpark um 13:00 Uhr seine Tore (Kassenschluss um 12:00 Uhr).

Freunde Hauptstadtzoos 15.12.2014
Heilig-Abend-Führung im Tierpark Berlin – Weihnachtsspaziergang mit Glühwein
Um die Wartezeit auf die Bescherung zu verkürzen, lädt Heiligabend, 24. Dezember 2013, 10 Uhr, der Tierpark Berlin zu einem Weihnachtsspaziergang mit Glühwein ein. Treffpunkt ist der Tierpark-Eingang Bärenschaufenster – U-Bhf. Tierpark. Es ist lediglich der reguläre Tierpark-Eintritt zu bezahlen. Auf diese Weise können die Kinder mit Vater, Mutter, Oma, Opa, Tante oder Onkel einen entspannten Vormittag verbringen und die Zeit vergeht wie im Fluge, bis der Weihnachtsmann vor der Tür steht. Zum Aufwärmen bei winterlichen Temperaturen bieten sich die Tierhäuser vom Tierpark Berlin an.

Förderverein der Hauptstadtzoos Berlin, 12.12.2014
Rekordspende 2015 an die Hauptstadtzoos: Förderverein der Hauptstadtzoos und deren Stiftung wollen 550.000 Euro im Jahr 2015 übergeben
Auf der jüngsten Sitzung des Beirats vom Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. wurde beschlossen, dass im nächsten Jahr der Tierpark Berlin 250.000 Euro und der Zoo 75.000 Euro an Spenden erhält. Gleichzeitig hatte bereits das Kuratorium der Stiftung der Freunde der Hauptstadtzoos beschlossen, erstmals 225.000 Euro dem Tierpark Berlin zu übergeben. Damit erhält der Tierpark Berlin im nächsten Jahr 475.000 Euro durch den Förderverein sowie die Stiftung der Freunde der Hauptstadtzoos. Dieses Geld soll nach den Vorstellungen vom Tierpark-Direktor, Dr. Andreas Knieriem, für den Neubau eines Hauses für Malaienbären verwendet werden. Die Stiftung wurde im Jahr 2010 vom Förderverein gegründet und schüttet damit erstmalig Geld aus. „Die Mitgliederversammlung muss im Frühjahr 2015 noch über die Projekte beschließen. Ich bin mir jedoch sicher, dass der Neubau des Malaienbärenhauses ein attraktives Projekt für den Förderverein ist und zum 60. Jubiläum vom Tierpark im nächsten Jahr die 475.000 Euro gut investiert sind.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Freunde der Hauptstadtzoos. Im Zoo sollen nach Vorstellung von Dr. Andreas Knieriem die 75.000 Euro für interaktive und erlebnispädagogische Angebote im Aquarium verwendet werden. Ziolko weiter: „Wir können als Förderverein mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken und ich bin den über 2.400 Mitgliedern dankbar, die mit viel Engagement und Liebe die wichtige Arbeit der Hauptstadtzoos unterstützen. Dies zeigt einmal mehr, was Bürgersinn bewirken kann.“ In diesem Jahr hat der Förderverein insgesamt 240.000 Euro übergeben, davon waren 175.000 Euro für den Weiterbau des Alfred-Brehm-Hauses im Tierpark Berlin sowie 65.000 Euro für das neue Wegeleitsystem im Zoo Berlin.

Zoo Duisburg, 12.12.2014
Zwergflusspferd schon da!
Das ging jetzt doch deutlich schneller als erwartet: um 07:31 Uhr traf die SMS aus dem Revier bei der Zooleitung ein: Flusspferd ist da! Mutter AYOKA und das Kleine, dessen Geschlecht noch kontrolliert werden muss, sind wohlauf. Die Nachgeburt ist ebenfalls bereits abgegangen. Mutter und Jungtier werden die kommendenTage in den nicht einsehbaren Stallungen in Ruhe verbringen. Die Chancen stehen gut, dass die beiden vor Weihnachten in die Innen-Schauanlage wechseln, wo das Kleine im Badebecken den ersten Schwimmunterricht erhalten wird.

Zoo Heidelberg, 12.12.2014
Tierische Weihnachtsgeschenke mit positiver Wirkung – Erlös aus den Verkäufen im Zooshop fließt in Artenschutzprojekte
Last-Minute-Angebote für Tierliebhaber und Zoofans. Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht, wird vielleicht im Zoo Heidelberg fündig. Hier warten ausgefallene Ideen für besonders originelle Überraschungen unter dem Weihnachtsbaum. Seit nunmehr zweieinhalb Jahren betreten und verlassen Besucher den Zoo Heidelberg durch den neu gestalteten Zooshop. Hier schlagen kleine und große Herzen höher. Ob Spielsachen und Plüschtieren für die Kleinsten oder Bücher, Dekoartikel, Kunsthandwerk, Textilien und Koffer mit tollen Tiermotiven – der Zooshop im Service-Center bietet ein breit gefächertes Angebot. Für jeden ist etwas dabei. Auch die neueste Kollektion der berühmten Schleichtiere ist im Zoo erhältlich. Praktisch für spontane Käufe. Der Zooshop hat 365 Tage im Jahr geöffnet, hier können Sie also auch sonntags gemütlich und stressfrei während der Öffnungszeiten des Zoos, in den Wintermonaten November bis Februar täglich von 9 bis 17 Uhr, shoppen. Und für Last-Minute-Geschenke ist der Zooshop am Heiligabend bis 13 Uhr geöffnet. Der Erlös aus dem Verkauf der im Zooshop angebotenen Artikel kommt im vollen Umfang den Zootieren und den Artenschutzprogrammen zu Gute. Da hat jedes Geschenk noch einen positiven Nebeneffekt. Wer nur zum Shoppen in den Zooshop kommt, zahlt natürlich keinen Zooeintritt.

Tierpark Görlitz, 12.12.2014
Ein Lämmlein geboren – auf dem Görlitzer Christkindelmarkt!
Während die Nieskyer Heidespatzen Weihnachtslieder sangen, wurde nebenan in einer Sturzgeburt ein Lämmlein geboren: Eines der Kärntner Brillenschafe aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec brachte am 11. Dezember um 18 Uhr ein kleines Lamm zur Welt. Stolze 5300 Gramm bringt die junge Dame auf die Waage! Für das Lämmchen werden nun Paten sowie ein Name gesucht. Den Sockelbetrag für die Patenschaft übernimmt spontan Michael Bach, der Chef von „Bio im Bahnhof“ in Görlitz. Am Bio-Stand auf dem Christkindelmarkt zu Görlitz können alle Besucher vom 12. bis zum 14. Dezember Namensvorschläge abgeben und für die Patenschaft spenden. Die Spenden gehen direkt an den Tierpark zur Pflege der alten Schafsrasse sowie der pädagogischen Aufbereitung für die Besucher.

Wisentgehege Springe, 12.12.2014
Wildkatzenanlage im Wisentgehege ist offiziell eröffnet: Das Projekt war nach vier Monaten Bauzeit fertig und kostete 120 000 Euro
Die neue Wildkatzenlage im Wisentgehege ist heute offiziell eröffnet worden. Unter den Augen von zahlreichen Zuschauern entließ Wisentgehegeleiter Thomas Hennig zwei Wildkatzen in ihr neues Domizil. Nur wenige Sekunden dauerte es, dann hatten die beiden Katzen den Stamm einer abgestorbene Eiche erklommen. Sie machten es sich im warmen Mulm der Baumhöhlen bequem. „Wir freuen uns, Ihnen Tiere artgerecht präsentieren zu können, die man sonst kaum sieht““, sagte der Wisentgehegeleiter. Nicht nur das, die Anlage sei so konzipiert, dass sie zur Umweltbildung beitrage. Eine drehbare Litfasssäule und ein Infoschild geben Besuchern umfangreiche Aufklärung über das scheue Wildtier. Der Besucher betritt die Anlage durch eine Schleuse und befindet sich dann auf einer angedeuteten Autobahn, die von Leitplanken flankiert ist. Darüber führt eine Wildbrücke, die nur von den Katzen zu betreten ist. Die artgerechte, für Besucher begehbare Anlage hat 120 000 Euro gekostet. 50 000 Euro finanzierte das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus den Jagdabgaben, 40 000 Euro spendete die Stiftung Wald, die Stiftung der Niedersächsischen Landesforsten und 30 000 Euro gab es von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. „Damit ist dies die erste Anlage im Wisentgehege, die vollständig fremd finanziert wurde“, sagte Hennig. Vier Monate dauerte es, bis die Anlage fertig war. Zur Eröffnung kamen Franz Hüsing, Direktor der Stiftung Zukunft Wald, sowie Karsten Behr, Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung. Franz Hüsing betonte, dass diese Anlage einzigartig sei, da der Besucher emotional ganz nah an den Tieren ist. Für die Stiftung sei es keine Frage gewesen, den Bau finanziell zu unterstützen, sei die Wildkatze auch das Maskottchen der Stiftung Zukunft Wald. Durch Monitoring Maßnahmen könnten sie feststellen, wo Wildkatzen lebten. „Wildkatzen sind Anzeichen für intakte Wälder“, sagte Hüsing. Karsten Behr von der Bingo-Umweltstiftung sagte, für sie sei diese Anlage ein kleines Projekt, aber genauso wichtig, wie die von der Bingo Umweltstiftung bundesweit angestrebten Wildkatzenkorridore. „Die Anlage ist hervorragend gelungen.“

Tierpark Görlitz, 11.12.2014
Der Singschwan – ein neues Patentier
Schon seit vielen Jahren gibt es die Möglichkeit, im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec Patenschaften für Tierparktiere zu übernehmen. Ganz neu als Patentier hinzugekommen sind die anmutigen Singschwäne. Diese Schwanenart ist in Sachsen wie in ganz Deutschland sehr selten. In die Lausitz kommt der Singschwan vor allem als Wintergast vor; zusätzlich gibt es rund 10-15 Brutpaare, die hier ihre Jungen großziehen. Seinen Namen verdankt er seinem umfangreichen Stimmrepertoire und der Häufigkeit seiner Rufe. Auch die neuen Exklusiv-Patentiere „Henriette“(Rauwolliges Landschaf) und „Soleika“ (Deutsches Sattelschwein) suchen noch Paten. Die Patenschaftsgelder fließen direkt in die Tierhaltung und helfen so die Haltungsbedingungen zu verbessern. Als Pate bekommt man neben einer Urkunde und einem Steckbrief auch eine Einladung zum jährlichen Patentag. Eine solche Patenschaft ist übrigens auch ein schönes Weihnachtsgeschenk!

Wiener Tiergarten Schönbrunn, 11.12.2014
GIRAFFEN MACHEN ERSTE SCHRITTE AUF DIE FREIANLAGE
Große Tiere, aber große „Angsthasen“: So könnte man Giraffen salopp beschreiben. Vergangene Woche sind die vier Giraffen vom Tiergarten Schönbrunn in ihr Übergangsquartier in unmittelbarer Nähe des Zoos übersiedelt, damit die Sanierung des Giraffenhauses starten kann. In der Innenanlage des Ausweichquartiers haben sich die Tiere schon gut eingewöhnt. Nun machen sie sich langsam mit der Freianlage vertraut. „Giraffen sind Neuem gegenüber generell skeptisch. Unser Bulle Kimbar und das Weibchen Carla haben sich schon ein paar Schritte hinaus getraut, sie bleiben aber noch stets in der Nähe des Hauses“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Tierpfleger unterstützen die Giraffen in der Umgewöhnungsphase in jeder Hinsicht. Mit Leckerbissen wie Pellets und frischen Blättern locken sie Kimbar immer wieder kurz ins Freie. Er soll als erstes auch mit der Außenanlage vertraut werden und den Weibchen vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Die Pfleger sorgen für positive Erlebnisse auf der Freianlage, nichts soll die Tiere beunruhigen. In erster Linie lässt man den Giraffen aber einfach die Zeit, die sie brauchen. Stress steht hingegen der Bauabteilung des Zoos bevor. Bereits im Jänner startet die Sanierung des Giraffenhauses, die spätestens im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein soll.

Zoo Dortmund, 11.12.2014
Ratsfrau Brigitte Thiel übernimmt Patenschaft im Zoo
Brigitte Thiel, kulturpolitische Sprecherin der Ratsfraktion der SPD im Rat der Stadt Dortmund, ist eine Freundin des Zoos und dokumentiert dies seit Jahren durch die Übernahme von Patenschaften. Seit sie stolze Großmutter ist, ist ihre Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund, Mergelteichstraße 80, sogar noch gewachsen. Nun übernimmt Brigitte Thiel die Patenschaft über eine Fuchsmanguste und schenkt auch ihrer zweijährigen Enkelin solch eine Patenschaft. Der Zoo Dortmund leistet einen wichtigen Beitrag zur naturkundlichen Erziehung der Kinder und ist bei vielen Großstadtkindern der erste Schritt zu einer Begegnung mit Tieren. Die Fuchsmangusten verbinden gleich mehrere Eigenschaften miteinander, die die Patin begeistern: neben dem rot-braunen Fell ist es die äußerliche Ähnlichkeit zu einem schlauen Fuchs, die dem Tier seinen deutschen Namen gegeben hat. Die nahe Verwandtschaft zu den populären Erdmännchen machen auch die Fuchsmangusten zu kleinen „Stars“ unter den Zootieren. Ebenso wie letztere nehmen Fuchsmangusten gerne eine „männchenhafte“ Haltung ein, wenn sie die Umgebung sondieren und wirken dann besonders nett. Rund 1800 Tiere im Zoo Dortmund warten noch auf eine Patin oder einen Paten. Eine Patenschaft ist ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk. Die „Patentante“ des Zoos, Birgitt Hackenberg, freut sich über Interessierte: Telefon 50-2 85 76. Patenschaftsanträge können auch auf dem Formular im Internet schnell und bequem ausgefüllt werden.

Tierpark Cottbus, 11.12.2014
Spende statt Jubiläumsgeschenk
Der Friseursalon Mathias.P feierte mit seinen Stammkunden sein 10-jähriges Firmenjubiläum im Tierpark Cottbus. Er lud zu diesem Anlass zu einer exklusiven Führung mit Blick hinter die Kulissen ein. Neben Fütterungen der Erdmännchen und Nasenbären, durften sich Mutige auch eine Abgottschlange um die Schultern legen lassen. Statt Geschenke bat Mathias.P um Spenden für den Tierpark Cottbus – mit großem Erfolg. Der Tierpark Cottbus dankt dem Friseursalon Mathias.P und seinen Stammkunden für das großzügige Geldgeschenk. Eingesetzt wird diese Spende für den Bau der neuen Kaffern-Hornrabenanlage neben derTierparkgaststätte.

Tiergarten Nürnberg, 11.12.2014
Jetzt Gutscheine für Tiergartenbesuch bestellen
Gutscheine für einen Besuch des Tiergartens der Stadt Nürnberg sind ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Damit das Geschenk noch rechtzeitig bis Heilig Abend ankommt, müssen die Bestellungen bis Mittwoch, 17. Dezember 2014, im Tiergarten eingegangen sein. Bestellt werden kann über ein Formular auf der Tiergarten-Homepage unter http://tiergarten.nuernberg.de/services/angebote/gutscheine.html. Die Gutscheine werden zusammen mit einem attraktiven Geschenkkuvert verschickt. Im Angebot sind Eintrittskartengutscheine für Erwachsene, Kinder oder Familien wie auch Jahreskarten für Erwachsene oder Kinder. Diese werden zu den jeweiligen Eintrittspreisen für Erwachsene, Kinder oder Familien abgegeben. Hinzu kommt eine einmalige Versandgebühr von 3 Euro pro Bestellung. Die Gutscheine eignen sich auch als Last-Minute-Geschenk: Bis Heilig Abend, Mittwoch, 24. Dezember 2014, um 16.30 Uhr können diese besonderen Geschenke direkt an den Tiergartenkasse erworben werden.

Zoo Krefeld, 11.12.2014
Goodfellow-Baumkänguru Summer in hohem Alter gestorben – Erfolgreiche Zucht geht weiter
Im Zoo Krefeld nahmen die Pfleger schweren Herzens Abschied von Baumkänguru-Weibchen „Summer“. Sie starb im für ein Goodfellow-Baumkänguru hohen Alter von 20 Jahren an vielfältigen Altersbeschwerden. Zoobesuchern ist sie ein Begriff, da sie im Warmhäuschen ihrer Anlage gut beim Fressen oder Ruhen beobachtet werden konnte. Zuletzt informierte dort bereits ein Hinweisschild der Pfleger über die Altersgebrechen des Tieres. Schwer fällt der Abschied auch Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen. Er führt das Zuchtbuch für Goodfellow-Baumkängurus im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. In den letzten Jahren etablierte er in Europa die Haltung der Goodfellow-Baumkängurus in zahlreichen Zoos. Dies wurde durch eine enge Zusammenarbeit mit Kollegen in Australien und USA möglich. Zu Summer hatte er eine besonders enge Beziehung. Das Vertrauen war so groß, dass das Tier ihm und den Pflegern sogar eine Beutelkontrolle gestattete, wenn es tragend war. Summer war 1994 im San Diego Zoo in den USA zur Welt gekommen und lebte mit ihrem Partner „Bud“ seit 1997 im Zoo Krefeld. Sie waren das erste erfolgreiche Zuchtpaar der Goodfellow-Baumkängurus in Europa. Gemeinsam mit Bud hatte Summer von 1997 bis 2007 acht Jungtiere, die nun unter anderem in den Zoos von Frankfurt, Belfast, Hong Kong und Singapur leben. Ihr letzter Sohn „Wango“ führt aktuell in Krefeld die Zucht fort. Mit zwei Weibchen aus Melbourne (Australien) und Beauval (Frankreich) züchtet er nun in der zweiten Generation in Krefeld. In ihrem natürlichen Lebensraum, den tropischen Regenwäldern Nordost-Australiens und Teilen Neuguineas, sind Baumkängurus hoch bedroht. Sie werden bejagt und der Regenwald wird abgeholzt. Mit jährlichen Spenden unterstützt der Krefelder Zoo daher das Tenkile-Schutzprojekt für die bedrohten Beuteltiere in Neuguinea. Mit den Gründern des Projektes, Jim und Jean Thomas, steht er regelmäßig in Kontakt und erhält aus erster Hand Informationen über die Erfolge in der Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung.

Zoo Leipzig, 11.12.2014
Zoo Leipzig zieht positive Jahresbilanz, Vorbereitungen zur Elefantengeburt laufen
Als erster Zoo in Deutschland hat der Zoo Leipzig heute im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz durch die IHK zu Leipzig die Urkunde für sein in diesem Jahr implementiertes Umwelt-Management-System erhalten, das nach den Anforderungen der europaweit geltenden EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) begutachtet wurde. „Es ist für uns eine große Freude, die Begutachtung nach EMAS positiv abgeschlossen zu haben. Wir haben uns als klares Ziel gesetzt, im Umweltschutz eine zukunftweisende Vorreiterrolle einzunehmen und bis zum Jahr 2020 eine Klimaneutralität für den Zoo herzustellen. Bereits im nächsten Jahr werden wir uns ausschließlich mit Ökostrom versorgen“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold die umweltstrategischen Ziele des Zoos zusammen. Im Fokus eines zeitgemäßen Umweltschutzes steht ebenfalls die Umsetzung des Masterplans Zoo der Zukunft, die auch in diesem Jahr auf hohem Niveau vorangetrieben wurde. Weitere Neueröffnungen sowie Baumaßnahmen an den Teilprojekten Kiwara-Kopje, Bärenburg, Affeninseln und Gründer-Garten zeugen davon. „Ein großes Stück des Weges in die Zukunft konnten wir in diesem Jahr zurücklegen, und wir haben die Weichen für die kommenden Bauetappen gestellt. Es war sicherlich kein leichtes Jahr für uns und für die Besucher hinsichtlich der Baustellensituation. Wir haben mit großer Anstrengung versucht, das Erlebnis Zoo dennoch für die Besucher optimal zu gestalten“, resümiert Junhold. Nach knapp einjähriger Bauzeit wurde im März das Leoparden-Tal für die Amurleoparden eröffnet, das vor allem mit Blick auf den außerordentlichen Bedrohungsstatus dieser Katzenart von Bedeutung ist. Der Umbau des neuen Ausgangskomplexes mit begehbarer Flamingolagune, südamerikanischem Marktplatz und großzügigem Zooshop wurde aufgrund der gestiegenen Besucherzahlen erforderlich und hat sich seit der Eröffnung im Sommer bewährt. Mittlerweile haben die Flamingos ihr neues Revier vollumfänglich in Besitz genommen und sich optimal an die neuen Bedingungen angepasst. Mit voraussichtlich rund 1,85 Millionen Besuchern wird der Zoo Leipzig das Jahr 2014 beschließen und damit auf dem Vorjahresniveau liegen. Die Gesamterlöse werden geschätzt bei etwa 28,6 Millionen Euro liegen. Zoologisch gesehen konnte der Zoo Leipzig in den zurückliegenden Monaten mehrere Zuchterfolge verzeichnen: Als herausragendes Beispiel für optimales Tiermanagement und tiergärtnerisches Können ist die erste Nachzucht bei den Okapis in der Geschichte des Zoos zu erwähnen. Das Ende August geborene Weibchen hat sich bestens entwickelt. Es wird im Frühjahr die ersten Spaziergänge im Okapiwald unternehmen und damit für die Besucher zu sehen sein. Ebenso erfreulich waren u.a. der zweite Nachwuchs bei den Schabrackentapiren, der dreifache Giraffennachwuchs, die vier Wildpferdfohlen im Frühsommer, der 12-fache Jungtiersegen bei den Stumpfkrokodilen und der Gorillanachwuchs im Frühling. Im nächsten Jahr soll an die Zuchterfolge des ausklingenden Jahres angeknüpft und die Zuchtbemühungen bei einigen Arten intensiviert werden. Die Zoobesucher können sich im bevorstehenden Jahr erneut über mehrere Anlageneröffnungen freuen, die den Zoo und damit den Masterplan weiter komplettieren: Den Auftakt im Frühjahr bildet die Kiwara-Kopje, in der zukünftig die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner gemeinsam mit Geparden und Husarenaffen gehalten werden sowie die Eröffnung des Abenteuerspielplatzes. Der 12 Meter hohe Drache ist das Kernstück der umgebauten Bärenburg, die in perfekter Art und Weise die Aspekte Freizeitspaß und Lernen für die Familien verbindet. Im Gründer-Garten wird bis zum Frühjahr mit Hochdruck an der Fertigstellung der Affeninseln gearbeitet, auf denen künftig Brüllaffen, Kaiser-Schnurrbarttamarine und Goldgelbe Löwenäffchen zu sehen sein werden. Außerdem steht die Sanierung und Rekonstruktion der Kongreßhalle im Fokus, die am 29. Mai 2015 zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Leipzig eröffnet werden soll. Damit einher geht die Neugestaltung des historischen Konzertgartens. Voraussichtlich im Frühjahr beginnen dann im Bereich des ehemaligen Raubtierfelsens auch die Bauarbeiten für die Himalaya- Gebirgswelt, die unter anderem von den Schneeleoparden bezogen wird. Neben den Anlageneröffnungen finden wieder zahlreiche Veranstaltungen mit abwechslungsreichen und thematischen Programminhalten für die Besucher statt: Der Start in die Sommersaison im März bildet den Auftakt für den Veranstaltungsreigen, der durch das traditionelle Pfingstspektakel, die Dschungelnacht, das Sommerkabarett, die Zooaktionstage, die Entdeckertage und Halloween zusätzliche Höhepunkte für die Zoofreunde bereithält. „Uns steht ein anspruchsvolles Jahr bevor, in dem wir unseren Zoogästen neue Anlagen und Tierarten präsentieren werden. Ganz besonders gespannt können wir auf die Geburt des Elefantenjungtieres im Frühjahr sein. Alle notwendigen Vorkehrungen werden momentan getroffen, und wir alle hoffen, dass Hoa diesmal ein gesundes Jungtier aufzieht“, blickt Zoodirektor Junhold dem freudigen Ereignis im neuen Jahr entgegen.

Zoo Duisburg, 11.12.2014
Seltener Nachwuchs bei Zwergflusspferden erwartet
Generationenwechsel oder vielmehr Zucht-„Ablöse“ bei den seltenen Zwergflusspferden: das greise, etwa 40 Jahre alte und noch aus der Wildbahn stammende Weibchen QUIRLE wird um die Weihnachtszeit Oma: ihre im Jahre 2007 geborene Tochter AYOKA ist – deutlich sichtbar – kugelrund und steht allem Anschein nach kurz vor der Geburt. Ihr 5jähriger Partner ATU kam 2011 an den Kaiserberg, aber erste Annäherungsversuche zwischen den beiden waren so gar nicht von Erfolg gekrönt. Die ältere AYOKA wies den Jüngling anfangs in die Schranken und wollte lange Zeit nichts von ihm wissen. Das hatte sich nun glücklicherweise schlagartig geändert, das lebende Resultat wird sich in absehbarer Zeit in Form eines Mini-Miniflusspferdes nach einer Tragzeit von 6-7 Monaten zeigen. Die in Westafrika beheimateten Zwergflusspferde wurden aufgrund anhaltender Zerstörung ihres Lebensraumes an den Rand der Ausrottung gebracht. Mit vielen Nachzuchten hat sich der Zoo Duisburg maßgeblich um den Erhalt der Art in Menschenobhut verdient gemacht. Der Umstand, dass unverhältnismäßig häufig Weibchen anstatt Männchen geboren werden, gibt den Fachleuten bislang immer noch Rätsel auf. Geforscht wird an allen Fronten! Im Erhaltungszuchtprogramm würde man sich daher unbedingt männlichen Nachwuchs im Zoo Duisburg wünschen. Warten wir, ob das Christkind den Wunsch erfüllen kann…

Tierpark Bochum, 11.12.2014
Erfolgreicher Abschluss der vierten „Bochumer Bildungskooperative“: Tierpark Bochum und Sparkasse Bochum setzen die Kooperation im Schuljahr 2014/2015 fort
Die Bildungskooperative zwischen der Sparkasse Bochum und dem Tierpark Bochum ist ein Projekt, das im vergangenen Schuljahr zum vierten Male durchgeführt wurde und sich bei allen beteiligten Schulen großer Beliebtheit erfreut. Unter dem Motto „Jedem Schulanfänger in Bochum ein Tierparkbesuch“ hatten sich im Schuljahr 2010/2011 erstmals beide Institutionen zusammengeschlossen, um jedem Erstklässler in Bochum einen kostenlosen Tierparkbesuch unter zoopädagogischer Begleitung zu ermöglichen. Rückblickend auf vier Schuljahre, in denen die Bildungskooperative ein Angebot an die Bochumer Grundschulen darstellte, besuchten rund 10.500 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von etwa 1.300 Erwachsenen den Tierpark. Diese hervorragenden Zahlen spiegeln den Erfolg des Projektes ohne Zweifel wider. Darüber hinaus ist die Freude und Begeisterung der SchülerInnen und LehrerInnen über dieses Angebot einer sinnvollen, außerschulischen Ergänzung zum Unterricht ein Beleg für die große Akzeptanz der Kooperation. Ziel war und ist es, der zunehmenden Naturentfremdung vor allem bei Großstadtkindern entgegenzuwirken und die Chance zu nutzen, bereits bei Schülerinnen und Schülern der Primarstufe ein grundlegendes Interesse für biologische Zusammenhänge zu entwickeln. Die Zooschule des Tierparks trägt dazu bei, die Kinder zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und ihren oftmals begrenzten Ressourcen im Sinne eines „Lernens für nachhaltige Entwicklung“ zu sensibilisieren. Für besonders große Augen und Begeisterung bei allen Führungen im Tierpark sorgt natürlich der direkte Tierkontakt. Die Erstklässler sind stets erstaunt, dass sich die Haut von Schlangen ganz trocken anfühlt, sind die meisten Menschen doch der Meinung, dass die beinlosen Reptilien auf jeden Fall schleimig sind. Ein weiteres Highlight sind die Schaufütterungen verschiedenster Tierpark-Bewohner. Hier zeigen sich die Kinder besonders neugierig und „Löcher-in-den-Bauch-fragen“ ist seitens des Zooschulpersonals ausdrücklich erwünscht. Für Kinder ist das Beobachten der Fütterungen aus nächster Nähe sehr eindrucksvoll und „merkenswert“. Zusätzlich zum spannenden Zoobesuch kann jedes „i-Dötzchen“ beim Besuch der Zooschule an einer Auslosung teilnehmen und für sich und die Klasse gewinnen. Der krönende Abschluss der Bildungskooperative 2013/2014 fand am 08.12.2014 in der Zooschule des Bochumer Tierparks statt. Die Preise (Geldpreise für die Klassenkasse von der Sparkasse Bochum und Familienjahreskarten vom Tierpark Bochum) wurden in vorweihnachtlicher Atmosphäre von Herrn Dr. Wilfried Werner und Herrn Jürgen Dieberg an Vertreter der Klassen übergeben. Dabei wurden sie von der australischen Bartagame „Fauli“ tatkräftig unterstützt und im Anschluss an den offiziellen Teil der Preisverleihung konnten die Liszt-Affen, die Schwarzspitzenriffhaie und die Jemen-Chamäleons im Aquarien- und Terrarienhaus bei einer Schaufütterung beobachtet werden. Wegen des großen Erfolges in den vergangenen Jahren, haben Tierpark Bochum und Sparkasse Bochum beschlossen, das Projekt „Bildungskooperative“ in die fünfte Runde zu schicken und somit auch für die Erstklässler des Jahrgangs 2014/2015 eine Teilnahme zu ermöglichen.

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