Abenteuer Aquarium: Das „Problem“ mit den Scheibenwürmern

Die Schnecken vermehren sich. Langsam, aber hin und wieder sind größere Vertreter der Posthorn- und Blasenschnecken zu entdecken. Kleinere Exemplare sind zwar an der Scheibe zu entdecken, aber entweder wachsen sie extrem langsam, oder sie versterben (aus welchen Gründen auch immer). Nur von den Turmdeckelschnecken habe ich nie mehr als drei gesehen. Theoretisch sollten es mehr sein, jedenfalls habe ich gelesen (ich weiß nur nicht mehr wo, und nachschauen will ich auch nicht), dass eine Schnecke pro Woche ein bis drei Nachkommen in die Welt setzen würde. Also sollten es schon ein paar mehr sein. Aber vielleicht sind sie auch noch zu klein und wühlen lieber im Sand als sich zu zeigen. Über ein paar mehr der kleinen schwarzen Gesellen würde ich mich schon freuen, auch wenn sie weniger akrobatisch sind, als Blasen- und Posthornschnecken.
Übrigens entwickeln sich die LED-Leuchten zum beliebten Eiablageplatz, zwar liegt die Aquarienscheibe noch vorne, aber die Leuchten sind bei den Schnecken sehr beliebt.
Außerdem habe ich die Wasserpest zurecht gestutzt. Die Vallisnerien sind nicht tot zu kriegen, zwei Pflänzchen erweisen sich als sehr hartnäckig. Und das Quellmoos macht gar nichts…es wächst nicht, sieht aber auch nicht absterbend aus.
Die Triopseier trocken noch vor sich hin. Ich werde aber bald einen weiteren Versuch planen.

Aber eigentlich wollte ich von meinen Erkenntnissen, in Bezug auf die Scheibenwürmern berichten.
Bereits im letzten Beitrag zum Thema Abenteuer Aquarium habe ich von der Entdeckung dieser kleinen Schnüre berichtet.
Scheibenwürmer können Schnecken gefährlich werden und verschwinden irgendwann von selbst. Allerdings kommen sie wohl irgendwann auch wieder. Zu dieser Kenntnis bin ich bereits gekommen und mehrere Quellen im Internet (Facebook, Foren…) bestätigen das auch. Ich habe aber noch keine Übergriffe der Würmer auf Schnecken beobachten können. An die großen gehen sie nicht ran, deren Tod würde auffallen, nur bei den kleinen, kaum sichtbaren, mag es anders sein. In einem Kommentar zum letzten Beitrag habe ich ja angekündigt, dass ich erst einmal abwarten werde.
Das habe ich immer noch vor, aber es schadet ja nichts, vorbereitet zu sein, für den Fall, dass ich gegen die unliebsamen Mitbewohner Maßnahmen erreifen muss.
Weniger füttern
Das Allheilmittel gegen eine Schneckenplage scheint auch gegen andere Plagegeister zu wirken. Auch wenn meine Schnecken ja nicht die Plagegeister sind, und sich vermehren sollen. Meine einzige zusätzliche Futterquelle ist das Seemandelbaumblatt, welches aber auch noch andere Zwecke erfüllt. Ansonsten müssen die Schnecken damit Vorlieb nehmen, was der Nanocube so hergibt. Weniger füttern geht kaum.
Häufiger(er) Wasserwechsel
Das schadet ja eigentlich nichts. Bisher habe ich ja nur das verdunstete Wasser aufgefüllt. Das hat bisher auch gereicht, die Wasserwerte haben sich dadurch nicht verändert. Vielleicht sollte ich mich aber mal ans „Lehrbuch“ halten und die empfohlenen Wasserwechsel durchführen. Dabei kann ich auch gleich ein paar Scheibenwürmer mit absaugen. Jetzt muss ich nur noch den entsprechenden Schlauch finden…keine Ahnung wohin ich den geräumt habe.
Absammeln
Wenn ich eine einfache Methode zum Absammeln kennen würde, wäre das die Alternative, aber die Würmer sind ja doch sehr klein…
Chemie
Es gibt einige Mittel gegen Planarien, namentlich Panacur, Flubenol oder No Planaria. Diese Mittel sollen jedoch schädlich für Schnecken und gegen Scheibenwürmer wirkungslos sein. Ich habe aber nicht das Bedürfnis sie ausuprobieren.
Fische
Fische fressen Scheibenwürmer zwar viel lieber als Planarien (wobei es nur wenige Fische gibt, die sie fressen würden), aber Fische kommen mir nicht ins Becken. Dazu ist es erstens viel zu klein und zweitens soll es ein Schneckenbecken bleiben.

Folgendes Fundstück will ich den Lesern meines Blogs nicht vorenthalten. Hat zwar nichts mit Scheibenwürmern zu tun, habe ich aber bei der youtube-Suche zum Thema gefunden:

Und noch einmal zurück zu den Scheibenwürmern. Irgendwo habe ich von der Existenz von USB-Mikroskopen gelesen. Das klingt eigentlich sehr interessant und könnte auch meine Aquarienbewohner (inklusive der Scheibenwürmer) ins bessere Licht bringen.
Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht?


Oder taugen die billigen Teile trotz guter Kritiken nichts?
Und dann gibt’s noch die Billigvariante (ohne USB):

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