Blogparade: Serien (Warehouse 13)

Wenn man sich den Inhalt des Beutelwolf-Blogs so ansieht, so ist diese Blogparade von Petra Arentzen auch für den Blog geeignet, denn Serien mit und über Tiere gibt es in rauhen Mengen. Darunter befinden sich gute und schlechte, Dokumentationen und Serien mit tierischen Hauptdarstellern. Aber ich muss gestehen, dass ich Dinge dieser Art selten gucke, und sich darunter auch nicht unbedingt meine Lieblingsserie befindet. SANCTUARY könnte man noch gelten lassen, eine Serie, die sich unter anderem (aber nicht nur) mit Kryptiden beschäftigt.
Natürlich könnte ich darüber berichten, werde ich aber nicht tun. Statt dessen werde ich zwar der Fantasy/ScienceFiction/Mystery treu bleiben, aber Tiere vollkommen ignorieren.
Derzeit gibt es zwar einige Serien, die mir gefallen, und die ich gerne sehe (PRETTY LITTLE LIARS, THE MIDDLE, ONCE UPON A TIME …) aber es gibt eine Serie, und bisher ist es die einzige, die mir Tränen in die Augen getrieben hat, nachdem ich die letzte Folge gesehen habe. Und das war WAREHOUSE 13.
Deswegen verlasse ich für diese Blogparade kurz die Tierwelt und stelle eine ganz besondere Serie vor.

Warehouse 13 ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Serie, die sich um ein Lagerhaus einer Geheimorganisation dreht, in dem merkwürdige Artefakte aller Art aufbewahrt werden (u. a. Walt Disneys Pinsel, der Spiegel von Alice …). Produziert wurde die Serie zwischen 2009 und 2014 von Jack Kenny, David Simkins und Jace Alexander für Syfy.
Insgesamt gibt es fünf Staffeln mit 64 Folgen.
Die Handlung: Nachdem die beiden Secret Service Agenten Myka und Pete dem Präsidenten das Leben geretten haben, werden sie als Wachmannschaft zum Warehouse 13 versetzt. In diesem Lagerhaus, welches von Artie Nielsen verwaltet wird, lagert die amerikanische Regierung allerhand mystische Gegenstände, die im Laufe der Zeit gefunden wurden. Mykas und Petes Aufgabe besteht zum einen darin, dafür zu sorgen, dass niemand das Warehouse betritt (was dennoch immer wieder vorkommt) und nichts das Haus verlässt (was auch ziemlich häufig vorkommt). Außerdem sammeln sie Artefakte ein (klingt langweilig, ist es aber nicht).
Unterstützung bekommen sie nach und nach von Claudia Donovan, einer jungen Hackerin, Steve Jinks, einem schwulen Agenten und H. G. Wells (mehr sag ich dazu nicht).
Die „Leiterin“ des Warehouse ist die mysteriöse Mrs. Frederick, die kommt und geht, ohne dass es bemerkt wird.
WAREHOUSE 13 ist eine Mischung aus Akte X, FRINGE, Indiana Jones und DAS MODEL UND DER SCHNÜFFLER: Mysteriös, spannend und aberwitzig. Letzteres ist den Hauptakteuren zu verdanken, die eine wunderbare Art zeigen, wie man miteinander umzugehen hat. Freundschaft und Liebe spielen eine große Rolle, Slapstick und selbst die Artefakte sind kreative Mittel zum Zweck.
Unterstützt wird der Hauptcast durch bekannte Schauspieler aus dem Genre, u. a. René Auberjonois, Jeri Ryan, Armin Schimmerman, Brent Spiner, Kate Mulgrew und Lindsay Wagner.

Die Hauptpersonen:
Peter „Pete“ Lattimer (Eddie McClintock)
Myka Ophelia Bering (Joanne Kelly)
Arthur „Artie“ Nielsen (Saul Rubinek)
Mrs. Irene Frederick CCH Pounder Martina Treger
Leena Genelle Williams (Sonja Spuhl), bis zur Ende der vierten Staffel
Claudia Donovan (Allison Scagliotti), als Nebenrolle in der ersten Staffel, Hauptperson ab der zweiten
Steven „Steve“ Jinks (Aaron Ashmore), ab der vierten Staffel

Wer gute Unterhaltung und ScienceFiction mag, wer sich an einem wunderbaren Ensemle und merkwürdigen (manchmal auch total bescheuerten) Artefakten erfreuen will, ist bei WAREHOUSE 13 gut aufgehoben.
Leider gibt es keine Fortsetzung mehr. Dafür ist die letzte Folge ein sehr gelungener Abschluss in der die schönsten Erlebnisse der Hauptakteure gezeigt werden (ohne dass es ein Rückblick aus vergangenen Folgen wird). Und man erfährt wie furchterregend Steptanz ist. Die letzte Folge ist nicht wirklich traurig, aber es ist das Ende der Serie und die Darsteller geben noch einmal alles.

Wer selbst einen Beitrag zur Parade abgeben möchte, kann dies noch bis zum 15. Februar tun. Und wer auf der Suche nach neuen Serien ist, kann das dort ebenfalls tun.
Ich habe auch einige Serien entdeckt, die mir so gar nichts sagen (NO ANIMAL CONTENT):
Orange is the new black
Metal Hurlant Chronicles
Ob ich hineinsehen werde wird die Zeit zeigen, es gibt soviel anderes, das getan (und geschaut) werden muss, aber man sieht, wie vielseitig die beschriebenen Serien sind.

 

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3 Kommentare zu Blogparade: Serien (Warehouse 13)

  1. Hallo,
    von der Serie habe ich schon mal gehört aber irgendwie noch nie geguckt. Hört sich aber gar nicht so schlecht an.
    Liebe Grüße Tanja

    • Martin sagt:

      Ich hab auch lange gebraucht, bis ich sie gesehen habe. Aber irgendwie bin ich danach süchtig geworden. Und es wird viel Abwechslung geboten. Nicht alle Folgen sind witzig, manchmal gibt es auch ernste Töne. Ich finde es schade, dass so eine kreative Serie eingestellt wurde, aber vielleicht ist das auch besser so. Nichts ist schlimmer, als hervorragende Serien, die sich totlaufen.

      Liebe Grüße
      Martin

  2. Pingback: Das Ende der Blogparade: Serien | Mein Blog – meine Gedankenfürze

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